Überraschender Transfer beim SV Werder Bremen: Abwehr-Talent Daniel Ihendu verlässt die Grün-Weißen mit sofortiger Wirkung – nach nur anderthalb Jahren!
Bremen – Dieser Transfer kommt durchaus überraschend: Daniel Ihendu verlässt den SV Werder Bremen nach nur anderthalb Jahren schon wieder und schließt sich mit sofortiger Wirkung der U21 des FC Zürich an. Das teilten die Grün-Weißen am Montagabend mit. „Wir sind Daniels Wunsch nach einer sportlichen Veränderung nachgekommen“, wird Peter Niemeyer, Werders Leiter Profifußball, zitiert – und erklärt: „Er hat sich stets tadellos verhalten und in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wir danken ihm für seinen Einsatz im Trikot des SVW und wünschen ihm alles Gute auf seinem zukünftigen Weg.“
Transfer-Abgang: Daniel Ihendu wechselte erst im Sommer 2023 von RB Leipzig zum SV Werder Bremen
Ihendu war erst im Sommer 2023 von RB Leipzig an die Weser gewechselt und sollte beim SV Werder Bremen die nächsten Schritte in seiner Karriere gehen. Das Abwehr-Talent kam in der Debütsaison zwölf Mal in der U19 zum Einsatz, dazu stand Daniel Ihendu achtmal für die U23 in der Bremen-Liga auf dem Platz, mit der er am Saisonende den Aufstieg in die Regionalliga Nord feierte. In dieser Saison lief der inzwischen 19-Jährige allerdings nur in zwölf von 22 möglichen Regionalliga-Partien für den Werder-Nachwuchs auf, lediglich 111 Einsatzminuten stehen für den Innenverteidiger zu Buche.
Beim FC Zürich will Daniel Ihendu, dessen Marktwert vom Branchenportal „transfermarkt.de“ auf 50.000 Euro geschätzt wird, nun einen neuen Anlauf nehmen, um doch noch den Sprung in den Profifußball zu schaffen. Die U21 der Schweizer spielt in der drittklassigen Promotion League und belegt dort aktuell den elften Platz bei insgesamt 18 Mannschaften. (nag)
Auswechslung zur Pause: Ist Marvin Ducksch bei Werder Bremen nach der Niederlage gegen die TSG Hoffenheim nicht mehr unantastbar? Das sagt Ole Werner!
Bremen – Es war eine Szene mit Seltenheitswert. Gegen den 1. FC Köln hatte es Vergleichbares mal im Januar 2023 gegeben, doch da hatte der SV Werder Bremen nach einer insgesamt desaströsen Darbietung auch mit 1:7 verloren – und schon zur Pause mit 1:5 zurückgelegen. Damals wie Sonntag passierte es, dass Marvin Ducksch schon nach 45 Minuten ausgewechselt wurde. Das kommt sonst eigentlich nie vor, denn Trainer Ole Werner vertraut voll auf seinen Angreifer, verzeiht ihm auch mal Schwächephasen und lässt ihn auf dem Platz, wenn es nicht so gut für ihn läuft. Immer in der Hoffnung auf den einen Moment, den Ducksch noch haben und der Werder zum Sieg oder wenigstens Remis verhelfen könnte. Mehrmals hat der Coach mit dieser Marschroute schon Erfolg gehabt, doch gegen die TSG Hoffenheim (1:3) änderte der 36-Jährige seine Meinung und erwartete offenkundig wohl keine Impulse mehr. Ist Ducksch also nicht mehr unantastbar beim SVW?
Marvin Ducksch nicht mehr unantastbar bei Werder Bremen? Ole Werner: „Wir wollten vorne einen anderen Spielertyp haben“
„Wir haben drei Wechsel in der Halbzeit vorgenommen, weil wir eine andere Energie auf dem Platz haben wollten – sowohl offensiv als auch defensiv“, begründet Ole Werner seine Entscheidung. „Wir wollten vorne einen anderen Spielertypen haben, weil wir es nicht geschafft haben, spielerische Lösungen in den Halbräumen zu finden.“ Kurz nach der frühen Führung des SV Werder Bremen hatten die Hoffenheimer verändert agiert, viel höher und intensiver gepresst. Werder kam damit nicht zurecht und ließ fußballerisch merklich nach. Mit André Silva – so der Gedanke – sollte die Drucklinie der TSG Hoffenheim besser überspielt werden. Geklappt hat der Strategiewechsel bekanntlich nur bedingt, trotz etwas mehr Schwung in Durchgang zwei.
Trotz schwacher Leistung schützt Werder Bremens Ole Werner Marvin Ducksch: „Kann sich der eine oder andere eine Scheibe abschneiden“
So oder so: Bei Werder Bremen sind sie weit davon entfernt, Marvin Ducksch jetzt aus der Startelf zu reden. „Duckschi hat sich in den letzten Wochen komplett in den Dienst der Mannschaft gestellt, arbeitet viel, er tut und macht“, lobt Ole Werner den 30-Jährigen. „Im Winter hatte er ja auch noch einen kleinen Eingriff an der Schilddrüse, hat trotzdem bisher jedes Spiel gemacht und von Beginn an gespielt. Davor kann ich nur den Hut ziehen. Da kann sich der eine oder andere eine Scheibe abschneiden.“ Ganz ähnlich argumentiert Peter Niemeyer als Werders Leiter Profifußball: „Die Mannschaft steht über allem – und Marvin hat sich in den letzten Wochen aufgerieben und immer gespielt, obwohl er eigentlich keine Vorbereitung hatte.“ Und der 41-Jährige betont: „Es gilt das Leistungsprinzip, also muss jeder grundsätzlich Leistung bringen. Aber ich muss sagen, dass Marvin genau das immer wieder getan hat. Punkt.“ (mbü)
Überraschender Transfer beim SV Werder Bremen: Abwehr-Talent Daniel Ihendu verlässt die Grün-Weißen mit sofortiger Wirkung – nach nur anderthalb Jahren!
Bremen – Dieser Transfer kommt durchaus überraschend: Daniel Ihendu verlässt den SV Werder Bremen nach nur anderthalb Jahren schon wieder und schließt sich mit sofortiger Wirkung der U21 des FC Zürich an. Das teilten die Grün-Weißen am Montagabend mit. „Wir sind Daniels Wunsch nach einer sportlichen Veränderung nachgekommen“, wird Peter Niemeyer, Werders Leiter Profifußball, zitiert – und erklärt: „Er hat sich stets tadellos verhalten und in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wir danken ihm für seinen Einsatz im Trikot des SVW und wünschen ihm alles Gute auf seinem zukünftigen Weg.“
Transfer-Abgang: Daniel Ihendu wechselte erst im Sommer 2023 von RB Leipzig zum SV Werder Bremen
Ihendu war erst im Sommer 2023 von RB Leipzig an die Weser gewechselt und sollte beim SV Werder Bremen die nächsten Schritte in seiner Karriere gehen. Das Abwehr-Talent kam in der Debütsaison zwölf Mal in der U19 zum Einsatz, dazu stand Daniel Ihendu achtmal für die U23 in der Bremen-Liga auf dem Platz, mit der er am Saisonende den Aufstieg in die Regionalliga Nord feierte. In dieser Saison lief der inzwischen 19-Jährige allerdings nur in zwölf von 22 möglichen Regionalliga-Partien für den Werder-Nachwuchs auf, lediglich 111 Einsatzminuten stehen für den Innenverteidiger zu Buche.
Beim FC Zürich will Daniel Ihendu, dessen Marktwert vom Branchenportal „transfermarkt.de“ auf 50.000 Euro geschätzt wird, nun einen neuen Anlauf nehmen, um doch noch den Sprung in den Profifußball zu schaffen. Die U21 der Schweizer spielt in der drittklassigen Promotion League und belegt dort aktuell den elften Platz bei insgesamt 18 Mannschaften. (nag)
Er war mit seinem Tempo und spektakulären Toren der große Aufsteiger der abgelaufenen Werder-Saison. Doch die vergangenen zehn Monate sind für Justin Njinmah (24) fast komplett zum Vergessen.
Der schnelle Angreifer wird durch Verletzungen und Erkrankungen immer wieder zurückgeworfen, ist dadurch von der Top-Form der Vorsaison (sechs Tore) weit entfernt.
Hüft-Probleme, Knöchel-OP, Pfeiffersches Drüsen-Fieber, Bänderverletzung, Sprunggelenks-Probleme – die Karriere des Justin Njinmah (Marktwert: 9 Mio. Euro) ist seit Ende der vergangenen Spielzeit durch zahlreiche Rückschläge unverschuldet ins Stocken geraten.
Es geht ums Finale 2014: Löws berühmtester Satz ist geklaut!
Quelle: BILD/ Kicken &12.02.2025
Die Sturm-Hoffnung ist zum Pech-Profi geworden und bereitet Verantwortlichen und Fans große Sorgen.
Werder Bremen: Wann startet Njinmah endlich wieder durch?
Profi-Chef Peter Niemeyer über den gebürtigen Hamburger: „Ihn ärgert es am meisten, dass er nicht in den Rhythmus findet. Darum geht es für ihn: regelmäßig trainieren und spielen. Justin ist für uns einer, der den Unterschied machen kann und einen absoluten Mehrwert für uns hat. Aber dafür braucht er Rhythmus und Fitness.“
In München der nächste Rückschlag. Kurz nach der Pause musste Njinmah (zwei Saisontore) nach einer Grätsche von Bayerns Kim vom Feld. „Ich bin umgeknickt. Es war der Fuß, der operiert werden musste, und schmerzvoll. Nichts Wildes, hoffe ich“, sagte er nach dem Spiel. Immerhin sollte er recht behalten. Dennoch ist sein Einsatz gegen Hoffenheim am kommenden Sonntag auf der Kippe.
Die U23 des SV Werder Bremen hat das Nordderby in der Regionalliga Nord gegen den Hamburger SV II deutlich mit 4:1 (1:0) gewonnen. Der Spielbericht der DeichStube.
Hamburg – Perfekter Start ins neue Jahr: Die U23 des SV Werder Bremen hat in der Regionalliga Nord den dritten Sieg in Folge eingefahren. Im Nordderby gegen den Hamburger SV II setzte sich die Mannschaft von Trainer Christian Brand auf dem Kunstrasenplatz am Hamburger Volksparkstadion letztlich deutlich mit 4:1 (1:0) durch. Die Bremer Treffer erzielten Jannic Ehlers mit einem Doppelpack (15./62.), Joker Maik Lukowicz (52.) und Leon Opitz (58.). Den Ehrentreffer für den HSV erzielte Milad Nejad (90.).
Verfolgt das Bundesliga-Heimspiel des SV Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim im DeichStube-Liveticker!
Kantersieg im Nordderby: Werder Bremens U23 schlägt den Hamburger SV II deutlich
Beim Erzrivalen aus Hamburg erwischten die Gäste aus Bremen einen Start nach Maß: Die erste Topchance ließ Werder Bremens U23 allerdings noch liegen. Leon Opitz hatte Ricardo Schwarz mustergültig bedient, der jedoch das Kunststück fertiggebracht, den Ball am leeren Tor vorbeizuschieben (14.). Besser machte es Jannic Ehlers eine Minute später, als er einen Hamburger Fehlpass erlief und einen sehenswerten Flatterschuss abfeuerte, dem HSV-Keeper Hannes Hermann absolut chancenlos hinterhersah. Ein tolles Tor zum frühen 1:0 für Werder. Doch auch die Rothosen spielten in der Folge munter mit und erarbeiteten sich gute Chancen durch Milad Nejad (29./30.) und Ayukayoh Mengot (35.), die Werder-Keeper Spyros Angelidis aber allesamt stark vereitelte. Offensiv setzte Werder durch Ehlers noch zwei Nadelstiche vor der Pause, doch der Torschütze zum 1:0 scheiterte einmal am Innenpfosten (27.) und einmal am stark reagierenden HSV-Schlussmann (38.).
Werder Bremens U23 zerlegt den HSV II im Nordderby: Jannic Ehlers schnürt den Doppelpack
Kurz vor der Pause musste dann Stürmer Joel Imasuen verletzungsbedingt ausgewechselt werden, für ihn kam Joker Maik Lukowicz in die Partie (45.+2). Und der brauchte nicht lange, bis er stach. Zu Beginn der zweiten Hälfte schob der Torjäger nach einem Konter und Vorlage von Abed Nankishi im zweiten Versuch ein – 2:0 (52.). Wütende Hamburger warfen nun schon fast alles nach vorne – Werder nutzte das und konterte erneut eiskalt. Dieses Mal lief Opitz aus der eigenen Hälfte allein aufs Hamburger Gehäuse zu, ließ Keeper Hermann aussteigen und schob cool zur Vorentscheidung ein – 3:0 (58.). Ehlers beseitigte wenig später letzte Zweifel am Bremer Erfolg und schnürte den Doppelpack (62.). Einen Wermutstropfen gab es dennoch zu beklagen, als Innenverteidiger Ethan Kohler nach einem Zusammenstoß mit einer Kopfverletzung ausgewechselt werden musste (73.). Der HSV erzielte in der Schlussminute immerhin noch den Ehrentreffer durch Kapitän Nejad zum 1:4-Endstand. Weiter geht es für die U23 des SV Werder Bremen am kommenden Freitag (19.30 Uhr) auswärts bei BW Lohne. (mwi)
Werder Bremen U23 im Liveticker gegen Hamburger SV II: Schluss! SVW schießt den HSV im Nordderby ab!
Die U23 des SV Werder Bremen im Liveticker gegen Hamburger SV II. Alle Tore, News und Highlights vom Nordderby in der Regionalliga Nord heute live im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 4:1 für Werder
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90. Min: Und dann ist Schluss! Der SV Werder Bremen gewinnt das Nordderby klar mit 4:1, obwohl das Match phasenweise deutlich enger lief, als das finale Ergebnis vermuten lässt. Sei es drum! Die Bremer können sich über einen perfekten Auftakt ins neue Jahr freuen. Weiter geht es am Freitag (19.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel bei BW Lohne.
89. Min: Die Partie trudelt jetzt ein wenig gemächlich aus. Der HSV probiert es noch einmal mit einem Freistoß… und der führt tatsächlich noch zum Ehrentreffer per Kopf durch Kapitän Milad Nejad – 1:4.
82. Min: Nächster Doppelwechsel bei Werder: Opitz und Schwarz haben Feierabend, für sie kommen Dominik Kasper und Ben Ostermann.
79. Min: Opitz vertändelt die nächste große Konterchance… da war deutlich mehr drin.
76. Min: Fast das 5:0 – Nankishis Hereingabe wird vor dem einschussbereiten Lukowicz gerade noch zur Ecke geklärt.
75. Min: Nach längerer Behandlung wechselt Werder doppelt: Paul Bellmann kommt für den verletzten Kohler und Lütke-Frie ersetzt den Doppeltorschützen Ehlers.
73. Min: Au backe! Ganz übler Zusammenprall zwischen Ethan Kohler und seinem Gegenspieler, die mit den Köpfen zusammengerasselt sind. Das sah wirklich schlimm aus. Wir drücken die Daumen, dass es keine schlimmere Gesichtsverletzung ist. Gute Besserung!
69. Min: Vierfachwechsel beim HSV. Scheint als hätte der Coach genug gesehen von seinen Jungs…
65. Min: Das ist schon kurios! Da liefern sich hier beide Teams einen weitgehend offenen Schlagabtausch. Vor allem im ersten Abschnitt waren die Hamburger mehrfach drauf und dran den Ausgleich zu erzielen – und plötzlich steht es hier 4:0 für die Bremer, die die HSV-Geschenke maximal konsequent bestrafen.
62. Min: Jetzt wird‘s richtig bitter für den HSV! Ehlers wackelt seinen Gegenspieler aus und trifft trocken ins kurze Eck zum 4:0! Sein schon neunter Saisontreffer.
Werder Bremens U23 im Liveticker gegen Hamburger SV II: Bremer Doppelschlag bricht HSV das Genick!
58. Min: Die Entscheidung! Leon Opitz trifft nach einem weiteren Konter und Mega-Sprint zum 3:0! Die Tormaschine der Liga bleibt auch nach der Winterpause eiskalt!
56. Min: Noch gibt sich der HSV nicht auf – und fordert plötzlich einen Handelfmeter! Aber den gibt es nicht. Zurecht.
53. Min: Opitz hatte den Torschützen mit einem schönen Steckpass auf die Reise geschickt. Lukowicz scheitert mit dem ersten Versuch an Hermann, doch Nankishi schnappt sich den Abpraller, legt quer auf Lukowicz und der bleibt dann eiskalt und schiebt in die lange Ecke ein.
52. Min: Tooooor für Werder! Lukowicz trifft nach einem Konter und Vorlage von Abed Nankishi und erhöht auf 2:0 für Werder!
49. Min: Der HSV bestimmt das Spielgeschehen im zweiten Abschnitt und übt viel Druck auf die Bremer Hintermannschaft aus.
47. Min: Beim HSV ist jetzt Top-Torjäger Omar Sillah in der Partie. Jetzt kochen hier die Emotionen nach einem Foulspiel hoch, kleine Rudelbildung. Aber die Lage beruhigt sich schnell wieder.
46. Min: Weiter geht‘s, der zweite Durchgang läuft! Werder spielt nun von rechts nach links.
13.54 Uhr: Die Bremer hatten in den ersten 20 Minuten alles im Griff und gingen nach einer vergebenen Großchance von Schwarz (14.) verdient durch einen sehenswerten Distanzschuss-Treffer von Jannic Ehlers in Führung (15.). In der Folge verpassten es die Grün-Weißen bei einem weiteren Pfostenschuss durch Ehlers die Führung auszubauen. Stattdessen kam der HSV II immer besser ins Spiel und erarbeitete sich eine Handvoll Chancen, die Werder-Keeper Spyros Angelidis allesamt stark parierte. Die Bremer bleiben nach vorne zwar weiter gefährlich, müssen in der Defensive allerdings höllisch aufpassen.
Werder Bremens U23 im Liveticker gegen Hamburger SV II: Knappe Bremer Pausenführung im Nordderby
45.+2 Min: Maik Lukowicz kommt für Imasuen in die Partie. Und dann ist Pause!
45. Min: Kurz vor der Pause liegt Imasuen am Boden und muss behandelt werden. Das sieht nicht gut aus. Er humpelt im Schneckentempo vom Platz und muss ausgewechselt werden.
42. Min: Es geht hier munter hin und her: Jetzt wieder der HSV! Yalcinkaya bedient Oliveira und dessen Schuss fischt Angelidis aus dem Winkel.
38. Min: Und plötzlich fast das 2:0! Werder kontert den HSV über den pfeilschnellen Ehlers aus, der über den ganzen Platz marschiert und Hermann mit einem strammen Flachschuss zu einer starken Parade zwingt.
35. Min: HSV-Stürmer Mengot schiebt nach einem langen Ball Kohler aus dem Weg und schießt Werder-Keeper Angelidis an den Kopf. Die Bremer müssen aufpassen! Lange geht das nicht mehr gut…
30. Min: Nächster gefährlicher HSV-Abschluss – wieder ist es Kapitän Nejad, der Angelidis im Bremer Kasten zu einer Glanztat zwingt!
29. Min: Der HSV mit einem Lebenszeichen nach einem Ballverlust von Polat am eigenen Strafraum: Milad Nejads Schuss ist aber zu harmlos, um Angelidis zu überwinden.
27. Min: Wieder Ehlers, wieder ein super Schuss – aber dieses Mal springt der Ball vom Innenpfosten raus und ins Toraus! Schade.
26. Min: Die Rothosen haben jetzt mehr den Ball, aber bis auf die eine gute Gelegenheit fällt den Hamburgern hier noch nicht viel ein gegen defensiv gut sortierte Bremer.
22. Min: Große Chance jetzt für den HSV, aber der Schuss von Jesse Kilo wird im letzten Moment zur Ecke geklärt!
20. Min: Christian Brand scheint sich etwas zu laut beim Unparteiischen beschwert zu haben – der Werder-Coach sieht den Gelben Karton.
Werder Bremens U23 im Liveticker gegen Hamburger SV II: Jannic Ehlers bringt SVW im Nordderby in Führung
18. Min: Werder ist jetzt klar die bessere Mannschaft. Imasuen wird an der Mittellinie von seinem Gegenspieler stumpf umgerannt – Freistoß für Grün-Weiß.
15. Min: Mir doch egal, denkt sich Jannic Ehlers, schnappt sich einen Hamburger Fehlpass im Aufbau und hält einfach mal drauf – und HSV-Keeper Hermann kann angesichts des wunderbaren Flatterballs nur staunend und regungslos hinterherschauen! 1:0 für Werder – tolle Bude!
14. Min: Unfassbar! Schwarz vergibt die Riesenchance nach Opitz-Vorlage und schiebt am leeren Tor vorbei!
13. Min: Jannic Ehlers und Gegenspieler Joel Agyekum tauschen Stirn an Stirn ein paar Nettigkeiten aus. Ein bisschen Nordderby-Emotionen hier.
11. Min: Erste Halbchance für den HSV nach einem Konter – Jesse Kilo bedient Milad Nejad, doch der HSV-Kapitän verzieht deutlich.
10. Min: Nankishi bricht mal über links durch, wird aber im letzten Moment von HSV-Keeper Hannes Hermann gestoppt. Abstoß.
8. Min: Imasuen holt die erste Ecke für Werder raus. Die HSVer reklamieren lautstark. Polats Versuch kommt aber ohnehin nicht über den ersten Hamburger hinweg.
5. Min: Erste Ecke für die Gastgeber, der Abpraller landet im Rückraum, doch der Hamburger zielt am rechten Pfosten vorbei.
4. Min: Werders U23 spielt in einem 4-1-4-1-System. Die Viererkette vor Keeper Angelidis bilden Schulz, Kohler, Röcker, Wagner. Polat spielt auf der Sechs. Davor spielen Nankishi, Schwarz, Opitz und Ehlers. Alleinige Spitze ist Joel Imasuen.
2. Min: Werder übernimmt gleich das Heft des Handelns. Opitz setzt sich stark über links gegen zwei Leute durch, flankt in die Mitte, wo Imasuen zum Fallrückzieher ansetzt, der auf dem Tornetz landet. Schöne Aktion!
Werder Bremens U23 im Liveticker gegen Hamburger SV II: Das Nordderby läuft
1. Min: Anpfiff! Das Spiel in Hamburg läuft, Werders U23 spielt in den grün-weißen Trikots zunächst von links nach rechts!
12.59 Uhr: Angeführt von Schiedsrichter Alexander Roppelt laufen beide Mannschaften ein. Es sind einige Zuschauer da, aber die Stimmung ist noch ausbaufähig. Man hört vor allem die Flugzeuge.
12.55 Uhr: In fünf Minuten geht‘s los. Die Sonne scheint im Schatten des Hamburger Volkspark – am HSV-Campus ist alles angerichtet.
12.50 Uhr: Für die Bremer U23 ist es das erste Pflichtspiel nach mehr als zwei Monaten Winterpause. Die Elf von Trainer Christian Brand gewann ihre letzten beiden Regionalliga-Spiele gegen Kickers Emden (3:2) und Phönix Lübeck (3:1). Daran wollen die Grün-Weißen heute gegen den Erzrivalen aus Hamburg anknüpfen.
12.42 Uhr: Und so sieht das Personal bei der U21 des HSV aus: Hermann – Seifert, Bornschein, Nejad, Yalcinkaya, Agyekum, Oliveira, Kilo, Garcia Posadas, Megeed, Mengot
12.35 Uhr: Hier kommt die Aufstellung von Werders U23: Angelidis – Röcker, Polat, Kohler, Wagner, Schulz, Opitz, Schwarz, Nankishi, Ehlers, Imasuen. Auf der Bank sitzen Mielitz, Bellmann, Lütke-Frie, Ostermann, Asante, Kasper, Götzelmann und Lukowicz.
Die U23 des SV Werder Bremen im Liveticker gegen den Hamburger SV II: Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz am Volksparkstadion ist am heutigen Sonntag um 13 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 12.45 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News und Infos gibt es dann hier – heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Nordderby zum Wiederbeginn: Werder Bremens U23 startet beim Erzrivalen Hamburger SV ins neue Jahr
Es geht wieder los – und wie: Die U23 des SV Werder Bremen spielt zum Re-Start der Regionalliga Nord auswärts beim Hamburger SV II (Sonntag, 13 Uhr/DeichStube-Live-Ticker). Der Vorbericht der DeichStube zum Nordderby.
Bremen – Mehr als zwei Monate ist es her, dass die U23 des SV Werder Bremen in der Regionalliga Nord letztmals ein Pflichtspiel bestritt. Mit einem 3:2-Erfolg gegen Kickers Emden verabschiedete sich das Team von Trainer Christian Brand am 7. Dezember 2024 in die Winterpause, die nun endlich ein Ende nimmt. Am Sonntag (13 Uhr, DeichStube-Liveticker) kommt es zum Liga-Re-Start – und dabei gleich zu einem echten Kracher: Die Grün-Weißen treffen auf dem Kunstrasenplatz am Volksparkstadion in Hamburg im Nordderby auswärts auf keinen Geringeren als ihren Erzrivalen, den Hamburger SV II.
Werder Bremens U23 im Liveticker gegen den Hamburger SV: Christian Brand fordert vor Nordderby mehr Stabilität
Die Zweitvertretung des HSV sammelte bislang einen Zähler mehr als Werder Bremens U23 und rangiert in der Tabelle mit 33 Punkten auf Platz sechs, einen Rang vor den siebtplatzierten Bremern. Das Hinspiel war derweil eine klare Angelegenheit: Mit 5:0 zerlegte die Brand-Elf die Rothosen dank zweier Doppelpacks von Maik Lukowicz und Joel Imasuen sowie eines Treffers von Leon Opitz. Mit einem ähnlich deutlichen Erfolg ist für die Grün-Weißen aktuell eher nicht zu rechnen. Zwar verabschiedete sich die Bremer U23 mit zwei Siegen in die Winterpause, doch die Testspiele in der Vorbereitung verliefen eher durchwachsen. Zwei klaren Erfolgen gegen den Landesligisten Rotenburger SV (7:0) und den Klassenkonkurrenten Eintracht Norderstedt (3:0) standen drei Niederlagen gegen die Sportfreunde Lotte (0:1), Emden (2:5) sowie den TSV Havelse (2:3) gegenüber.
Werder Bremen U23 gegen HSV II im Liveticker: Nordderby zum Re-Start der Regionalliga Nord
Damit es im Nordderby also wieder mit etwas Zählbarem klappt, fordert U23-Chefcoach Christian Brand von seinem Team: „Wir müssen in der Rückrunde weiter an Stabilität und Kontinuität gewinnen.“ Werder Bremens U23, die mit 50 erzielten Toren den besten Angriff der Liga stellt, wähnt er dabei nach dem Aufstieg aus der Bremen-Liga und häufig schwankenden Leistungen inzwischen auf dem richtigen Pfad. „Die Jungs haben sich mittlerweile gut an das Niveau angepasst. Wir hatten bisher starke Spiele, aber auch schwächere, in denen wir erkennen konnten, an welchen Stellschrauben wir noch drehen müssen. Insgesamt sind wir auf einem guten Weg.“ Ebenfalls positiv: Personell kann Brand gegen den HSV II wohl aus dem Vollen schöpfen. Auch Profi-Leihgabe Abed Nankishi dürfte erneut zum Aufgebot des Regionalliga-Teams zählen. (mwi)
Lea Schüller: Die Stürmerin steht mit dem FC Bayern vor einer harten Aufgabe im Pokal. (Quelle: IMAGO/Oryk HAIST/imago)
Im Halbfinale des DFB-Pokals treffen die Frauen des FC Bayern auf die Mannschaft, die den Titelverteidiger ausgeschaltet hat. Ein Zweitligist freut sich derweil auf ein Derby.
Die Halbfinal-Paarungen im DFB-Pokal der Frauen stehen fest. Der deutsche Meister FC Bayern München empfängt mit Ligakonkurrent TSG 1899 Hoffenheim einen echten Hochkaräter. Das zweite Spiel in der Runde letzten Vier ist derweil ein Derby. Zweitligist Hamburger SV trifft im Nordduell auf den SV Werder Bremen. Das ergab die Auslosung am Montag, die live vom Pay-TV-Sender Sky übertragen worden war.
Die Spiele sind für den 22. und 23. März angesetzt. Das Finale findet am 1. Mai im Kölner Rheinenergiestadion statt.
Hoffenheim hatte sich im Viertelfinale mit einem 1:0-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg durchgesetzt und damit die 52 Spiele andauernde Pokal-Siegesserie des Rekordchampions beendet. Die letzten zehn Titel im DFB-Pokal waren an die “Wölfinnen” gegangen. Bayern zog nach einem 4:1 nach Verlängerung gegen Eintracht Frankfurt ins Halbfinale ein.
Werder Bremen gewann sein Viertelfinalspiel etwas überraschend mit 1:0 bei Bayer Leverkusen. Der HSV setzte sich im Zweitliga-Duell gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:0 durch. Die Partie der “Rothosen” hatte vor einer Rekordkulisse von 16.529 Fans im Volksparkstadion stattgefunden. Der HSV bestätigte auf seiner Website bereits, dass auch das Halbfinale gegen Werder wieder im Volksparkstadion ausgetragen werde.
Standdatum: 17. Februar 2025. Autorinnen und Autoren:
Julian Meiser und
Julian Beyer
Bild: Imago
Thomas Horsch formte Werders Frauen zu einer etablierten Bundesliga-Mannschaft. Seinen auslaufenden Vertrag wird er nicht verlängern. Jetzt sucht Werder passenden Ersatz.
Werders Frauen haben mit ihrem Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals Geschichte geschrieben. Nie zuvor waren sie so weit gekommen. Einen wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hat Trainer Thomas Horsch.
Schon im Dezember und im Januar habe es mit Horsch Gespräche über die Zukunft gegeben, sagte Werders Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz bei Bremen Eins. Das Fazit: Thomas Horsch möchte den Verein nach Abschluss der Saison verlassen. Für ihn sei der “Moment gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen”.
Das ist eine Zeit, die ich nie vergessen werde und aus der ich ganz viel mitnehmen werde. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.
Thomas Horsch über seinen Tätigkeit als Werder-Trainer
Als Geschäftsführer Fußball beteiligt sich Clemens Fritz an der Suche nach einem neuen Trainer für die Werder-Frauen.
Bild: Gumzmedia | Andreas Gumz
Werder müsse diese Entscheidung akzeptieren, erklärte Fritz und würdigte Horschs Verdienste für Werders Frauenfußball. Unter ihm wurde aus einer Fahrstuhlmannschaft eine feste Größe der Frauen-Bundesliga: “Thomas Horsch hat in den letzten vier Jahren einen sehr, sehr guten Job gemacht bei Werder. Er hat die Frauenmannschaft weiterentwickelt und auch in dieser Saison eine hervorragende Hinrunde gespielt.”
Berater bieten Werder Trainer an
Birte Brüggeman (links) ist Abteilungsleiterin für den Frauenfußball beim SV Werder. Hier posiert sie mit Werder-Spielerin Michelle Ulbrich, die aktuell an Bayern verliehen ist.
Bild: Imago | Lobeca
Fritz ist in die Trainersuche ebenso involviert wie Birte Brüggemann. Sie leitet Werders Frauen- und Mächenabteilung. Aktuell sei Brüggemann damit beschäftigt, passende Profile heraus zu suchen, zu selektieren und Gespräche zu führen, beschrieb Fritz das Vorgehen.
Einseitig laufe die Suche aber nicht ab: Laut Fritz habe das Bekanntwerden der künftigen Vakanz Berater von Trainern und Trainerinnen auf den Plan gerufen, die nun ihre Klienten bei Werder anbieten. Schon mehrere Bewerbungen seien eingegangen.
Wir müssen schauen, dass wir den bestmöglichen Trainer, die bestmögliche Trainerin finden, weil wir diesen Weg der Entwicklung, den wir in den letzten Jahren eingeschlagen haben, weitergehen wollen.
Clemens Fritz, Geschäftsführer Fußball Werder Bremen
“Es ist der Anspruch von Birte Brüggemann und mir, schnellstmöglich eine optimale Nachfolgeregelung zu finden”, erklärte Fritz. Dies sei wichtig, weil der neue Coach frühzeitig in die Kaderplanung für die neue Saison miteinbezogen werden soll. So wie es auch mit Horsch lief.
Seine Arbeit bei Werders Frauen könnte Horsch krönen, indem er mit seiner Mannschaft zum Abschluss seiner Trainertätigkeit das Pokalfinale in Köln erreicht. Zunächst aber steht die Auslosung fürs Halbfinale an. Diese findet am Montagabend um 20:30 Uhr statt. Im Topf sind neben Werder Bremen auch der FC Bayern München, die TSG Hoffenheim und der Hamburger SV.
Quelle:
buten un binnen.
Dieses Thema im Programm:
Bremen Eins, 16. Februar 2025, 14:38 Uhr
Senne Lynen ist am Mittwoch aus Gründen der Belastungssteuerung im Indoor-Bereich geblieben. Er hat im Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern (0:3) etwas am Sprunggelenk abbekommen und deshalb beim Trainingsauftakt in der neuen Woche nicht mit dem Team gearbeitet.
Laut dem SV Werder Bremen ist es möglich, dass der defensive Mittelfeldspieler für die kommende Aufgabe gegen Hoffenheim zur Verfügung steht. Lynen kommt in diesem Zusammenhang gelegen, dass die Partie erst am Sonntag stattfindet.
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Auswechslung zur Pause: Ist Marvin Ducksch bei Werder Bremen nach der Niederlage gegen die TSG Hoffenheim nicht mehr unantastbar? Das sagt Ole Werner!
Bremen – Es war eine Szene mit Seltenheitswert. Gegen den 1. FC Köln hatte es Vergleichbares mal im Januar 2023 gegeben, doch da hatte der SV Werder Bremen nach einer insgesamt desaströsen Darbietung auch mit 1:7 verloren – und schon zur Pause mit 1:5 zurückgelegen. Damals wie Sonntag passierte es, dass Marvin Ducksch schon nach 45 Minuten ausgewechselt wurde. Das kommt sonst eigentlich nie vor, denn Trainer Ole Werner vertraut voll auf seinen Angreifer, verzeiht ihm auch mal Schwächephasen und lässt ihn auf dem Platz, wenn es nicht so gut für ihn läuft. Immer in der Hoffnung auf den einen Moment, den Ducksch noch haben und der Werder zum Sieg oder wenigstens Remis verhelfen könnte. Mehrmals hat der Coach mit dieser Marschroute schon Erfolg gehabt, doch gegen die TSG Hoffenheim (1:3) änderte der 36-Jährige seine Meinung und erwartete offenkundig wohl keine Impulse mehr. Ist Ducksch also nicht mehr unantastbar beim SVW?
Marvin Ducksch nicht mehr unantastbar bei Werder Bremen? Ole Werner: „Wir wollten vorne einen anderen Spielertyp haben“
„Wir haben drei Wechsel in der Halbzeit vorgenommen, weil wir eine andere Energie auf dem Platz haben wollten – sowohl offensiv als auch defensiv“, begründet Ole Werner seine Entscheidung. „Wir wollten vorne einen anderen Spielertypen haben, weil wir es nicht geschafft haben, spielerische Lösungen in den Halbräumen zu finden.“ Kurz nach der frühen Führung des SV Werder Bremen hatten die Hoffenheimer verändert agiert, viel höher und intensiver gepresst. Werder kam damit nicht zurecht und ließ fußballerisch merklich nach. Mit André Silva – so der Gedanke – sollte die Drucklinie der TSG Hoffenheim besser überspielt werden. Geklappt hat der Strategiewechsel bekanntlich nur bedingt, trotz etwas mehr Schwung in Durchgang zwei.
Trotz schwacher Leistung schützt Werder Bremens Ole Werner Marvin Ducksch: „Kann sich der eine oder andere eine Scheibe abschneiden“
So oder so: Bei Werder Bremen sind sie weit davon entfernt, Marvin Ducksch jetzt aus der Startelf zu reden. „Duckschi hat sich in den letzten Wochen komplett in den Dienst der Mannschaft gestellt, arbeitet viel, er tut und macht“, lobt Ole Werner den 30-Jährigen. „Im Winter hatte er ja auch noch einen kleinen Eingriff an der Schilddrüse, hat trotzdem bisher jedes Spiel gemacht und von Beginn an gespielt. Davor kann ich nur den Hut ziehen. Da kann sich der eine oder andere eine Scheibe abschneiden.“ Ganz ähnlich argumentiert Peter Niemeyer als Werders Leiter Profifußball: „Die Mannschaft steht über allem – und Marvin hat sich in den letzten Wochen aufgerieben und immer gespielt, obwohl er eigentlich keine Vorbereitung hatte.“ Und der 41-Jährige betont: „Es gilt das Leistungsprinzip, also muss jeder grundsätzlich Leistung bringen. Aber ich muss sagen, dass Marvin genau das immer wieder getan hat. Punkt.“ (mbü)