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  • Welche Spiele laufen im Free-TV?

    Welche Spiele laufen im Free-TV?


    Ähnlich wie bei der Champions League 24/25 wurde der Modus für die Conference League in der Saison 2024/25 geändert. Der noch junge Wettbewerb entwickelt sich stetig weiter und die Reformen sind eng an die der Champions- und Europa League geknüpft. Statt nur 32 Mannschaften dürfen ab diesem Jahr 36 Teams an der Conference League teilnehmen. Der größte Unterschied liegt jedoch in der Gruppenphase, die gibt es so nämlich nicht mehr. Alle 36 Teilnehmer spielen in einer großen Liga. Jedes Team spielt dabei gegen sechs Gegner, dreimal zuhause und dreimal auswärts. Für die K.o.-Phase qualifizieren sich dann die ersten acht Teams der Liga-Phase. Die Mannschaften auf den Plätzen neun bis 24 müssen in einer Play-off-Runde gegeneinander antreten. In der K.o.-Phase bleibt der Modus unverändert, es gibt jeweils ein Hin- und ein Rückspiel.

    Wo werden die einzelnen Partien übertragen? Läuft die Conference League 2024/25 im Free-TV und wo kann ich die Saison im Stream verfolgen? Alle Infos zur Übertragung der Conference League finden Sie hier.

    Wird die Conference League 24/25 im Free-TV übertragen?

    Der Kampf um die Übertragungsrechte für die dritthöchste europäische Liga ist längst ausgetragen. Da sich RTL+ die exklusiven Rechte bis zum Jahr 2027 sichern konnte, läuft die Conference League 2024/25 nicht vollständig im Free-TV. Bereits letztes Jahr mussten die Zuschauer und Zuschauerinnen auf ein umfangreiches kostenloses Angebot verzichten. Zwar gibt es einige wenige Spiele, die bei RTL im TV übertragen werden, wer jedoch wirklich alle Spiele live verfolgen möchte, muss ein kostenpflichtiges Abo abschließen. Aktuell gibt es das RTL+-Abo inklusive Live-Sport ab 8,99 Euro pro Monat.

    Conference League 24/25 im Live-Stream: Überträgt RTL das Finale?

    Ob das Finale der Conference League 2024/25 auch im Free-TV übertragen wird, ist noch nicht offiziell bestätigt. Im letzten Jahr wurde das Finale jedoch live bei RTL Nitro gezeigt und war somit kostenlos für alle Interessierten zugänglich. Die Zuschauer und Zuschauerinnen dürfen sich also mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Übertragung im Free-TV freuen. In jedem Fall wird das Spiel jedoch auf der sendereigenen Streamingplattform RTL+ zu sehen sein.

    Conference League 24/25 im TV: Gruppenphase, Qualifikation und K.o.-Phase

    Die Conference League startete 2024/25 im neuen Spielmodus. Nach der Qualifikation und der veränderten Gruppenphase finden die Play-offs statt. Das Finale läuft dann am 28. Mai 2025. Ausgetragen wird es in dieser Saison in Stadion Wrocław in Breslau in Polen. Das Stadion fasst 40.000 Zuschauer und Zuschauerinnen und ist das drittgrößte des Landes. Hier finden Sie den Überblick über den Ablauf des Turniers:

    Phase Runde Auslosung Termine Free-TV Pay-TV
    Qualifikation 1 18. Juni 2024 11. und 18. Juli 2024   RTL+ 
      2 19. Juni 2024 25. Juli und 1. August 2024   RTL+
      3 22. Juli 2024 8. und 15. August 2024   RTL+
    Ligaphase  1. Spieltag 30. August 2024 2. Oktober 2024   RTL+
      2. Spieltag   24. Oktober 2024   RTL+
      3. Spieltag   7. November 2024   RTL+
      4. Spieltag   28. November 2024   RTL+
      5. Spieltag   12. Dezember 2024   RTL+
      6. Spieltag   19. Dezember 2024   RTL+
    Termine für die K.o.-Phase Play-offs 20. Dezember 2024 (Termin muss noch bestätigt werden) 13. und 20. Februar 2025   RTL+
      Achtelfinale 21. Februar 2025 6. und 13. März 2025   RTL+
      Viertelfinale   10. und 17. April 2025   RTL+
      Halbfinale   1. und 8. Mai 2025   RTL+
      Finale   28. Mai 2025   RTL+

    Die Spiele der Conference League 24/25 im TV und Stream

    Noch ist nicht klar, welche Spiele neben der Übertragung bei RTL+, zusätzlich im Free-TV gezeigt werden. An den Donnerstagen, an denen die Europapokalspiele stattfinden, wird im Free-TV immer nur eine Begegnung live übertragen. Fans können das ausgewählte Spiel entweder auf dem Hauptsender RTL oder auf Nitro verfolgen. Welche Partie aus der Europa League oder der Conference League gezeigt wird, legt der Sender kurzfristig fest. Sobald es hierzu nähere Informationen gibt, erfahren Sie es hier in diesem Artikel. Der Streaming-Dienst RTL+ stellt zusätzlich im Anschluss an jeden Spieltag ausgewählte Highlights in der Zusammenfassung zur Verfügung. (lob)



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  • Welche Spiele laufen im Free-TV?

    Welche Spiele laufen im Free-TV?


    Ähnlich wie bei der Champions League 24/25 wurde der Modus für die Conference League in der Saison 2024/25 geändert. Der noch junge Wettbewerb entwickelt sich stetig weiter und die Reformen sind eng an die der Champions- und Europa League geknüpft. Statt nur 32 Mannschaften dürfen ab diesem Jahr 36 Teams an der Conference League teilnehmen. Der größte Unterschied liegt jedoch in der Gruppenphase, die gibt es so nämlich nicht mehr. Alle 36 Teilnehmer spielen in einer großen Liga. Jedes Team spielt dabei gegen sechs Gegner, dreimal zuhause und dreimal auswärts. Für die K.o.-Phase qualifizieren sich dann die ersten acht Teams der Liga-Phase. Die Mannschaften auf den Plätzen neun bis 24 müssen in einer Play-off-Runde gegeneinander antreten. In der K.o.-Phase bleibt der Modus unverändert, es gibt jeweils ein Hin- und ein Rückspiel.

    Wo werden die einzelnen Partien übertragen? Läuft die Conference League 2024/25 im Free-TV und wo kann ich die Saison im Stream verfolgen? Alle Infos zur Übertragung der Conference League finden Sie hier.

    Wird die Conference League 24/25 im Free-TV übertragen?

    Der Kampf um die Übertragungsrechte für die dritthöchste europäische Liga ist längst ausgetragen. Da sich RTL+ die exklusiven Rechte bis zum Jahr 2027 sichern konnte, läuft die Conference League 2024/25 nicht vollständig im Free-TV. Bereits letztes Jahr mussten die Zuschauer und Zuschauerinnen auf ein umfangreiches kostenloses Angebot verzichten. Zwar gibt es einige wenige Spiele, die bei RTL im TV übertragen werden, wer jedoch wirklich alle Spiele live verfolgen möchte, muss ein kostenpflichtiges Abo abschließen. Aktuell gibt es das RTL+-Abo inklusive Live-Sport ab 8,99 Euro pro Monat.

    Conference League 24/25 im Live-Stream: Überträgt RTL das Finale?

    Ob das Finale der Conference League 2024/25 auch im Free-TV übertragen wird, ist noch nicht offiziell bestätigt. Im letzten Jahr wurde das Finale jedoch live bei RTL Nitro gezeigt und war somit kostenlos für alle Interessierten zugänglich. Die Zuschauer und Zuschauerinnen dürfen sich also mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine Übertragung im Free-TV freuen. In jedem Fall wird das Spiel jedoch auf der sendereigenen Streamingplattform RTL+ zu sehen sein.

    Conference League 24/25 im TV: Gruppenphase, Qualifikation und K.o.-Phase

    Die Conference League startete 2024/25 im neuen Spielmodus. Nach der Qualifikation und der veränderten Gruppenphase finden die Play-offs statt. Das Finale läuft dann am 28. Mai 2025. Ausgetragen wird es in dieser Saison in Stadion Wrocław in Breslau in Polen. Das Stadion fasst 40.000 Zuschauer und Zuschauerinnen und ist das drittgrößte des Landes. Hier finden Sie den Überblick über den Ablauf des Turniers:

    Phase Runde Auslosung Termine Free-TV Pay-TV
    Qualifikation 1 18. Juni 2024 11. und 18. Juli 2024   RTL+ 
      2 19. Juni 2024 25. Juli und 1. August 2024   RTL+
      3 22. Juli 2024 8. und 15. August 2024   RTL+
    Ligaphase  1. Spieltag 30. August 2024 2. Oktober 2024   RTL+
      2. Spieltag   24. Oktober 2024   RTL+
      3. Spieltag   7. November 2024   RTL+
      4. Spieltag   28. November 2024   RTL+
      5. Spieltag   12. Dezember 2024   RTL+
      6. Spieltag   19. Dezember 2024   RTL+
    Termine für die K.o.-Phase Play-offs 20. Dezember 2024 (Termin muss noch bestätigt werden) 13. und 20. Februar 2025   RTL+
      Achtelfinale 21. Februar 2025 6. und 13. März 2025   RTL+
      Viertelfinale   10. und 17. April 2025   RTL+
      Halbfinale   1. und 8. Mai 2025   RTL+
      Finale   28. Mai 2025   RTL+

    Die Spiele der Conference League 24/25 im TV und Stream

    Noch ist nicht klar, welche Spiele neben der Übertragung bei RTL+, zusätzlich im Free-TV gezeigt werden. An den Donnerstagen, an denen die Europapokalspiele stattfinden, wird im Free-TV immer nur eine Begegnung live übertragen. Fans können das ausgewählte Spiel entweder auf dem Hauptsender RTL oder auf Nitro verfolgen. Welche Partie aus der Europa League oder der Conference League gezeigt wird, legt der Sender kurzfristig fest. Sobald es hierzu nähere Informationen gibt, erfahren Sie es hier in diesem Artikel. Der Streaming-Dienst RTL+ stellt zusätzlich im Anschluss an jeden Spieltag ausgewählte Highlights in der Zusammenfassung zur Verfügung. (lob)



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  • Welche Bedeutung hat Thomas Müller für den FC Bayern?

    Welche Bedeutung hat Thomas Müller für den FC Bayern?


    In den Wochen des Wahlkampfes ist von Marktgläubigen immer wieder vorgetragen worden, dass man in Deutschland „mehr Milei“ und „mehr Musk“ wagen müsse. Doch wer sich am Sonntagabend nicht auf dem Feld des Politischen, sondern auf dem Feld des Fußballs bewegte, der konnte mit Blick auf den FC Bayern und die entscheidenden Wochen der Saison zu einer anderen Erkenntnis kommen: dass man mehr Müller wagen sollte.



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    FAQ: Welche Bedeutung hat Thomas Müller für den FC Bayern?

    1. Wer ist Thomas Müller?
    Thomas Müller ist ein deutscher Fußballspieler, der seit 2000 in verschiedenen Jugendmannschaften und seit 2008 in der Profimannschaft des FC Bayern München spielt. Er ist bekannt für seine Vielseitigkeit, seine Torjägerqualitäten und seine Spielintelligenz.

    2. Warum ist Thomas Müller eine Schlüsselfigur für den FC Bayern?
    Müller ist nicht nur ein herausragender Spieler, sondern auch ein Führungsspieler. Seine Erfahrung, besonders in großen Spielen, und sein tiefes Verständnis für das Spiel machen ihn zu einem unverzichtbaren Teil der Mannschaft. Er verkörpert die Philosophie und Tradition des Vereins.

    3. Welche Erfolge hat Thomas Müller mit dem FC Bayern erzielt?
    Thomas Müller hat mit dem FC Bayern zahlreiche Titel gewonnen, darunter mehrere Bundesliga-Meisterschaften, DFB-Pokale und die UEFA Champions League. Er zählt zu den erfolgreichsten Spielern in der Vereinsgeschichte.

    4. Was macht Thomas Müller auf dem Platz besonders?
    Müller zeichnet sich durch seine Flexibilität im Spiel, seine Fähigkeit, sich im richtigen Moment zu positionieren, und sein gutes Gespür für das Spiel aus. Seine Färbung des "Raumdeuters" (Raumdeuter ist ein Begriff, den er selbst geprägt hat) ermöglicht es ihm, oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

    5. Welche Rolle spielt Thomas Müller in der Mannschaftsführung?
    Als langjähriger Spieler und einer der ältesten im Kader übernimmt Müller eine wichtige Mentor-Rolle für jüngere Spieler. Er kommuniziert offen und motiviert seine Mitspieler, was die Teamchemie stärkt und die Leistung steigert.

    6. Wie steht Thomas Müller im Vergleich zu anderen Bayern-Legenden?
    Thomas Müller wird oft in einer Reihe mit anderen Bayern-Legenden wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Lothar Matthäus genannt. Seine Loyalität zum Verein und die Erfolge, die er erzielt hat, machen ihn zu einem herausragenden Vertreter der Bayern-Geschichte.

    7. Hat Thomas Müller auch außerhalb des Platzes Bedeutung für den FC Bayern?
    Ja, Müller ist auch außerhalb des Platzes eine wichtige Persönlichkeit. Er engagiert sich für soziale Projekte und hat eine starke Medienpräsenz, die dem Verein zusätzliches positive Image verleiht.

    8. Welche Zukunft hat Thomas Müller beim FC Bayern?
    Müllers Zukunft hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich seiner aktuellen Leistungsfähigkeit und der sportlichen Ausrichtung des Vereins. Bislang bleibt er ein zentraler Bestandteil der Mannschaft, und viele Fans hoffen auf eine noch lange Zeit mit ihm im Team.

    9. Was sind die Erwartungen an Thomas Müller in der kommenden Saison?
    Die Erwartungen an Müller bleiben hoch. Fans und Trainer erwarten von ihm, dass er weiterhin als Spielmacher agiert und entscheidende Tore beiträgt, während er gleichzeitig seine Mitspieler anleitet und motiviert.

    Diese FAQ gibt einen Überblick über die Bedeutung von Thomas Müller für den FC Bayern München und beleuchtet sowohl seine sportlichen als auch seine humanitären Beiträge zum Verein.

  • AC Mailand Gehälter: Welche Spieler von Milan verdienen in

    AC Mailand Gehälter: Welche Spieler von Milan verdienen in


    In den 1990er und 2000er Jahren erlebte die Serie A eine goldene Ära, als sie sich zur wohl besten Fußballliga der Welt entwickelte. Diese Zeit war unter anderem geprägt von der Dominanz der AC Mailand.

    Doch seit dem Gewinn des Scudetto im Jahr 2011 sind die Rossoneri nicht mehr erfolgsverwöhnt. Es dauerte elf lange Jahre, bis sie wieder einen Titel gewannen. Zwischen 2014/15 und 2020/21 konnten sie sich sieben Mal in Folge nicht für die Champions League qualifizieren.

    Heute verfügt Milan über einen starken Kader, der das Potenzial hat, eine neue Ära einzuleiten. Spieler wie Christian Pulisic, Rafael Leao, Theo Hernandez, Mike Maignan und Tijjani Reijnders haben sich zu Schlüsselfiguren im Kader entwickelt. In der Champions League scheiterte man dann jedoch überraschend in den Playoffs an Feynoord Rotterdam.

    Wer ist in dieser Saison der bestverdienende Spieler bei Milan, wer ist unterbezahlt? GOAL beleuchtet die Brutto-Jahresgehälter laut Capology.



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  • “Deadline Day”: Welche Transfers in der Champions League spi

    “Deadline Day”: Welche Transfers in der Champions League spi


    Stand: 04.02.2025 08:18 Uhr

    Die UEFA schränkt ein, wer nach dem Wintertransferfenster in den europäischen Wettbwerben spielen darf.

    Die Regeln der UEFA besagen: Die Klubs dürfen in der Champions League, der Europa League und der Conference League nach Abschluss der Ligaphase und vor Beginn der K.o.-Phase maximal drei neue Spieler registrieren. Sollte ein Klub im Winter also mehr als drei neue Spieler holen, müsste er sich entscheiden, welche anderen er zumindest auf europäischer Ebene aussortiert oder welche neuen Spieler er international außen vor lässt. Die neuen Spieler müssen der UEFA am kommenden Donnerstag bis spätestens 24 Uhr gemeldet werden.

    Die alte Regelung, dass Spieler nicht spielberechtigt sind, wenn sie zuvor für andere Klubs aus demselben Wettbewerb gespielt haben, gilt seit 2018 nicht mehr.

    Maximal 25 Spieler auf der “A-Liste”

    Eine weitere Einschränkung: Die Höchstzahl der Spieler auf der sogenannten A-Liste eines Klubs beträgt weiter 25. Werden beispielsweise drei neue Spieler zur Liste hinzugefügt und es befinden sich dort bereits 25 Spieler, muss der jeweilige Klub auch drei von der A-Liste runternehmen.

    Bei der Zusammenstellung der A-Liste gilt außerdem, dass acht “lokal ausgebildete Spieler” dabei sein müssen. Das sind Spieler, die zwischen ihrem 15. und 21. Geburtstag in Summe drei vollständige Saisons entweder bei dem jeweiligen Klub (“vom Klub ausgebildet”) oder bei anderen Klubs aus ihrem Nationalverband (“vom Verband ausgebildet”) registriert waren. Die Saisons müssen nicht aufeinanderfolgen.

    Höchstens vier dieser acht Spieler dürfen in die Kategorie “vom Verband ausgebildet” fallen.

    B-Liste ermöglicht Nominierung von Jugendspielern

    Weitere Nachwuchsspieler können über die sogenannte B-Liste gemeldet werden – und zwar in unbegrenzter Zahl bis 24 Uhr am Tag vor dem jeweiligen Spiel.

    Voraussetzungen:

    • Der Spieler muss am oder nach dem 1. Januar 2003 geboren worden sein.
    • Der Spieler muss laut Reglement seit seinem 15. Geburtstag während zwei aufeinanderfolgenden Jahren ununterbrochen oder “insgesamt drei aufeinanderfolgenden Jahren mit einer Unterbrechung von maximal einem Jahr für eine Ausleihe an einen Verein desselben Verbands für den betreffenden Verein spielberechtigt gewesen sein”.

    Am Spieltag maximal 23 Spieler im Einsatz

    Mit der B-Liste können die Klubs Lücken in der A-Liste füllen, beispielsweise bei Sperren oder Verletzungen.

    Am Spieltag müssen die Trainer dann auf Grundlage von A- und B-Liste entscheiden: Neben den elf Spielern auf dem Platz dürfen maximal zwölf auf die Bank.



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  • Welche Auswirkungen die Gelb-Gefahr auf den

    Welche Auswirkungen die Gelb-Gefahr auf den


    Wolfsburg. Immer wieder ist von der Gelb-Gefahr die Rede: Gerade inmitten der Rückrunde laufen in der Fußball-Bundesliga viele Spieler Gefahr, aufgrund ihrer fünften Gelben Karte ein Spiel auszusetzen. Beim VfL Wolfsburg machte Kapitän Maximilian Arnold damit schon inmitten der ersten Halbserie den Anfang, Tiago Tomas, Patrick Wimmer und Joakim Maehle zogen nach, am Samstag in Stuttgart sah nun Kilian Fischer seine fünfte Gelbe. Mit Mattias Svanberg steht der Interimskapitän kurz davor. Sperren könnten für die Grün-Weißen im Kampf um Europa in den kommenden Wochen zum Handicap werden.

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    58 Mal zückten die Referees im bisherigen Saisonverlauf Gelb für Wolfsburger Akteure – genauso oft wie gegen Spieler des FC Augsburg. Kein Team im Oberhaus wurde häufiger verwarnt als die Niedersachsen, die im Fairness-Ranking als Sechzehnter lediglich den 1. FSV Mainz 05 und Schlusslicht Borussia Dortmund hinter sich lassen. Stehen die Niedersachsen womöglich unter besonderer Beobachtung der Schiedsrichter? „Vielleicht liegt es auch daran, dass wir schneller eine Gelbe Karte ziehen als andere Mannschaften. Das kann ja auch so sein. Ich weiß es nicht, keine Ahnung, woran das liegt“, hatte VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl kürzlich gesagt.

    Fischer ist bereits der fünfte Gelbgesperrte

    Fischer ist bereits der fünfte VfLer, der in dieser Saison eine Gelbsperre absitzt. Er muss am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfL Bochum passen. Dafür kehrt Maehle zurück, der in Stuttgart (2:1) aus gleichem Grund fehlte. Svanberg steht mit vier Gelben kurz davor, einmal auszusetzen. Das wäre gerade in der aktuellen Situation äußerst bitter, denn der Schwede wurde von Hasenhüttl zum Interimskapitän bestimmt. Arnold, der mit sieben Verwarnungen übrigens Spitzenreiter bei den Niedersachsen ist, fällt aufgrund einer Innenband-Verletzung womöglich noch für die restlichen beiden Partien im Februar – nach dem Bochum-Spiel steht noch das Viertelfinal-Duell im DFB-Pokal bei RB Leipzig (26. Februar) auf dem Programm – aus.

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    „Ich weiß es nicht, keine Ahnung, woran das liegt.“

    Ralph Hasenhüttl

    VfL-Trainer

    Der Coach wollte einem Spieler die Binde geben, der regelmäßig dabei ist. Svanberg führte Wolfsburg in Stuttgart aufs Feld, doch nun droht auch ihm eine Gelbsperre. Yannick Gerhardt, Konstantinos Koulierakis, Mohammed Amoura und Denis Vavro haben diesbezüglich mit drei Verwarnungen noch einen „Joker“, doch auch deren Fehlen könnte für die Niedersachsen in der wohl wichtigsten Saisonphase zum Problem werden. Noch stehen zwölf Partien auf der Agenda, der VfL ist als Neunter lediglich vier Zähler vom vierten Rang (und damit von einem Champions-League-Platz) entfernt. Sperren von Leistungsträgern können die Grün-Weißen da also überhaupt nicht gebrauchen.

    Hasenhüttl wünscht sich das englische Modell

    Das Thema „Gelbsperren“ nervt auch Hasenhüttl gewaltig. Er wünscht sich ein Modell wie in England, wo man nur bis Jahresende nach vier Gelben Karten gesperrt wird, danach erhöht sich die Zahl – zieht aber auch längere Sperren nach sich: Zwei Spiele bei zehn Gelben Karten bis April, drei Spiele bei 15 Verwarnungen bis Saisonende. „Das ist besser“, findet Hasenhüttl, „denn dann hast du eine Chance, ohne Sperre durchzukommen.“

    Ebenfalls unschön: In Person von Wimmer, Gerhardt und Torwarttrainer Pascal Formann kassierte der VfL in der laufenden Spielzeit auch schon drei rote Kartons. Das sind schon jetzt genauso viele wie in der gesamten Vorsaison, als die Grün-Weißen übrigens 84 Mal Gelb kassierten.

    AZ/WAZ



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  • Welche Reaktion zeigt Niko Kovač gegen Sporting?

    Welche Reaktion zeigt Niko Kovač gegen Sporting?


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    Der BVB steht mit einem Bein im Achtelfinale der Champions League. Im Playoff-Rückspiel gegen Sporting will Niko Kovač nicht stolpern. Wie stellt er den BVB auf?

    Dortmund – Borussia Dortmund hat in der laufenden Champions-League-Saison bereits mehrfach die Wunden geleckt, die eine desolate Bundesliga-Spielzeit hinterlassen hat. Nach der 0:2-Niederlage im kleinen Revierderby gegen den VfL Bochum steht am Mittwochabend (18.45 Uhr, alle TV-Infos) das Rückspiel in der Playoff-Runde gegen den portugiesischen Meister Sporting an.

    Im Hinspiel unter der vergangenen Woche triumphierte Dortmund überraschend deutlich mit 3:0 und schuf sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse. Besonders in der zweiten Halbzeit zeigte das Team von Neu-Trainer Niko Kovač bei dessen Dortmunder Champions-League-Debüt eine beeindruckende Leistung.

    Nach der Blamage in Bochum befürchten jedoch viele Fans, dass Dortmund den sicher geglaubten Einzug ins Achtelfinale noch verspielen könnte. Doch es gibt zumindest positive Nachrichten in Bezug auf das Personal.

    BVB-Trainer Niko Kovač wird gegen Sporting nicht die Rotationsmaschine anschmeißen.
    BVB-Trainer Niko Kovač wird gegen Sporting nicht die Rotationsmaschine anschmeißen. © IMAGO/Maik Hölter/TEAM2sportphoto

    BVB-Coach Niko Kovač warnt: „Es ist erst Halbzeit“

    Kovač kann wieder auf Julian Ryerson zurückgreifen, der in Bochum gesperrt war und dort von Niklas Süle unglücklich vertreten wurde. Im Vergleich zur peinlichen Niederlage sind grundsätzlich mehrere Änderungen denkbar, auch weil die Mannschaft ihr viertes Pflichtspiel innerhalb von zwölf Tagen bestreitet und Kovač bisher nur minimal rotiert hat.

    „Ich bin Fußballer. Die Runde ist noch nicht vorbei, es ist erst Halbzeit. Ich erwarte ein hartes Spiel für uns, wir gehen da mit 100 Prozent an die Sache. Es gibt kein Kalkulieren, wir wollen das Spiel gewinnen. Gehen Sie davon aus, dass wir nicht zu viel verändern werden“, erklärte Kovač am Dienstag allerdings auf der UEFA-Pressekonferenz. „Wir sind nicht so dumm zu sagen, dass die Sache schon durch ist.“

    BVB soll „gewisse Automatismen reinbekommen“

    Neben Ryerson stehen dem Trainer auch Ramy Bensebaini und Carney Chukwuemeka wieder zur Verfügung, die in Bochum mit Blessuren fehlten. Beim öffentlichen Abschlusstraining am Dienstagvormittag wurde nur der noch länger verletzte Felix Nmecha vermisst. Bensebaini und Chukwuemeka sind Optionen für den Kader im Rückspiel gegen Sporting.

    „Es ist noch zu früh, sie in die Startelf zu schicken. Wir haben Pläne, dass sie Minuten bekommen, aber der Ausblick geht eher in die nächsten Spiele“, betonte Kovač. Der Trainer deutete zudem an, dass zuletzt schwächelnde Spieler wie Julian Brandt oder Marcel Sabitzer in der Startelf bleiben dürften.

    „Als Trainer muss man versuchen, den Spielern das Selbstvertrauen zu geben. Zum einen holt man sich das über gute Trainingseinheiten, gute Spiele und Siege, aber es geht auch darum, dass der Spieler das Vertrauen spürt. Wir haben drei Spiele gespielt und nicht viel gewechselt. Wir versuchen schon, gewisse Automatismen reinzubekommen in der Kürze der Zeit“, erklärte Kovač.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB im Heimspiel gegen Sporting

    Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Kovačs Aussagen lassen darauf schließen, dass nur Ryerson in die Startelf zurückkehren dürfte, während die anderen Spieler eine weitere Chance erhalten. Es gibt Alternativen, insbesondere in der Offensive mit den jungen Maximilian Beier, Julien Duranville oder Giovanni Reyna. Auch ist es denkbar, dass Salih Özcan anstelle des erneut enttäuschenden Sabitzer beginnt, um mehr Physis ins Spiel zu bringen.



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  • Fußball-Bundesliga: Welche Schlüsse sich aus Unions Verkauf…

    Fußball-Bundesliga: Welche Schlüsse sich aus Unions Verkauf…


    Fragen und Antworten
    –

    Welche Schlüsse sich aus Unions Verkauf der Stadionaktien ziehen lassen


    Das Stadion An der Alten Försterei, Berlin-Köpenick (Quelle: IMAGO / Picture Point LE)
    Bild: IMAGO / Picture Point LE

    Durch den jüngst abgeschlossenen Aktienverkauf erhöht der 1. FC Union das Stammkapital seiner Stadion AG auf mehr als 30 Millionen Euro. Ein Erfolg? Sportökonom Christoph Breuer beantwortet die wichtigsten Fragen.

    Wie viele Aktien wurden verkauft und was bedeutet das für das Stammkapital des Vereins?

    Der 1. FC Union Berlin hat die Zeichnungsphase für neue Aktien der “An der Alten Försterei” Stadionbetriebs AG abgeschlossen. Vom 26. November bis zum 5. Februar wurden mehr als 49.000 neue Aktien gezeichnet.

    Auffällig ist: Der 1. FC Union Berlin e.V., also der Verein selbst, nutzte sein Bezugsrecht für 40.000 Aktien – der mit Abstand größte Anteil. 900 Bestandsaktionäre zeichneten weitere 1.500 Aktien. Hinzu kommen rund 7.900 Wertpapiere für 5.900 Neuaktionäre. Der 1. FC Union Berlin e.V. hält künftig 75,75 Prozent der Anteile. Der Streubesitz, bestehend aus Bestands- und Neuaktionären, umfasst nun 24,25 Prozent.

    Konkret bedeutet das: Der Verein hat durch seinen Aktienkauf selbst für eine Kapitalerhöhung von 20 Millionen Euro gesorgt. Hinzu kommen etwa 4,7 Millionen Euro durch Bestands- und Neuaktionäre und das bereits vorhandene Stammkapital.

    Der Stadion AG des Fußball-Bundesligisten steht nach der Eintragung der Kapitalerhöhung somit ein Stammkapital von mehr als 30 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld soll in die geplanten Baumaßnahmen des Vereins fließen, insbesondere in das Stadion An der Alten Försterei, dessen Kapazität bis zum Sommer 2027 erweitert werden soll.

    “Wir sind unserem Ziel, das Stadion An der Alten Försterei für die nächsten Generationen zu sichern, ein sehr wichtiges Stück nähergekommen”, wurde Union-Präsident Dirk Zingler in einer Vereinsmitteilung zitiert. “Die Stadion AG geht, dank einer nun sehr robusten Bilanz- und Eigenkapitalstruktur, gut gerüstet in die Zukunft.”

    Wie viele Mitglieder waren zeichnungsberechtigt?

    Zu Beginn der Zeichnungsphase hatte der 1. FC Union Berlin rund 68.000 Mitglieder, von denen 60.000 zeichnungsberechtigt waren. Vereinsangaben zufolge hätten 120.000 Aktien herausgegeben werden können. Stückpreis: 500 Euro.

    Auf der Jahreshauptversammlung seiner Stadionbetriebs AG hatte der 1. FC Union im November angekündigt, durch die Kapitalerhöhung mithilfe der Aktien bis zu 60 Millionen Euro einnehmen zu wollen.

    Welche Schlüsse lassen sich aus der (mangelnden) Beteiligung der Mitglieder ziehen?

    “Erstmal muss man sagen, dass es für Union gut und wichtig ist, das Stadion auszubauen und zu modernisieren. Es ist auch gut und interessant, dafür eine vernünftige Eigenkapitalbasis zu schaffen”, meint Sportökonom Christoph Breuer, der als Professor für Sportmanagement an der Deutschen Sporthochschule Köln tätig ist.

    Man müsse differenzieren: “Die Idee, vinkulierte Namensaktien [Schmuckaktien, die nicht an der Börse gehandelt werden; Anm. d. Red.] für den Stadionausbau an die Mitglieder zu verkaufen, war nicht blöd. Aber: Wenn ich zumindest das implizite Ziel hatte, 120.000 neue Aktien an den Mann oder die Frau zu bringen, und dann ‘nur’ rund 49.000 Aktien verkaufen konnte, habe ich dieses Ziel natürlich nicht erreicht.”

    Zumal man von den 120.000 Aktien ja noch die 40.000 abziehen müsse, “die der Verein selbst gezeichnet hat. Das heißt: von den verbleibenden 80.000 wurden keine 10.000 erworben. Das zeigt, dass diese Art der Finanzierung, die eine Liebhaberfinanzierung für Mitglieder ist, dann doch an enge Grenzen stößt und sich dadurch nicht beliebig viel Geld eintreiben lässt.”

    Zusammenfassend könne man sagen, “dass dieses Angebot nur für etwa jedes zehnte Vereinsmitglied überzeugend und interessant war. Eine Erklärung könnte sein, dass viele Mitglieder funktionale Mitglieder sind: Sie sind primär Mitglied, um überhaupt an Tickets zu kommen”, so Breuer. “Das scheint die zentrale Motivation zu sein. Durch den Erwerb einer Aktie komme ich eben nicht leichter an Tickets – da steht der emotionale und symbolische Wert im Vordergrund.”

    Auch wenn man es im sozialromantischen Fußballbusiness vielleicht nicht so gerne hören mag: Ohne Banken und klassische Investoren geht es nicht – gerade bei Stadionmodernisierungen.

    Sportökonom Christoph Breuer

    Ein weiteres Indiz für das überschaubare Interesse der Mitglieder ist, dass die Zeichnungsfrist ursprünglich schon am 10. Januar enden sollte – dann aber bis zum 5. Februar verlängert wurde. “Anscheinend sind nicht so viele Mitglieder bereit gewesen, diesen Weg mitzugehen”, sagt Sportökonom Breuer. Nichtsdestotrotz habe man die Eigenkapitalbasis gestärkt.

    Man sei aber noch weit von dem Investment entfernt, das für den Stadionausbau zu tätigen sei. “Wenn man von den 100 Millionen Euro ausgeht, die kolportiert wurden, ist man davon noch relativ weit weg. Zumindest dürfte es der Stadionbetriebs AG durch die Stärkung des Eigenkapitals aber besser gelingen, an Kredite für den Stadionausbau zu kommen.”

    Was haben die Trikots der Eisernen mit all dem zu tun?

    In der laufenden Saison hat der FCU bislang auf einen Haupt- und Trikotsponsor im klassischen Sinne verzichtet – und stattdessen auf der Arbeitskleidung der Spieler Werbung in eigener Sache betrieben. “proAF – Alte Försterei”, lautete bis zuletzt der Schriftzug auf den Trikots der Eisernen. So stehen rund 4,7 Millionen Euro, die der Verein durch den Aktienverkauf für den Stadionausbau eingenommen hat, auf der einen Seite – und fehlende Einnahmen in Millionenhöhe durch einen Haupt- und Trikotsponsor auf der anderen Seite.

    Oder wie es Christoph Breuer formuliert: “Der Eigenkapitalerhöhung stehen auch Ausgaben gegenüber: klassische Werbeausgaben, Ausgaben für rechtliche und bankwirtschaftliche Beratung – und eben der Verzicht auf Einnahmen aus dem Trikotsponsoring. Letzteres steht zwar nicht explizit in den Büchern, sind aber klassische Opportunitätskosten, wenn Union in der ersten Saisonhälfte keine Einnahmen durch einen Trikotsponsor generiert.”

    Welche übergeordneten Erkenntnisse bringt Unions Stadionaktienverkauf mit sich?

    Im Großen und Ganzen lasse sich aus Unions Aktienverkauf eine Erkenntnis ziehen, die Breuer als “wichtigste Message” bezeichnet: “Fans sind offensichtlich nur begrenzt bereit, zur Finanzierung des Profifußballs beizutragen, wenn die Gegenleistung überschaubar bleibt.”

    Auf der Haben-Seite stehe, dass die Ausgangsposition für die Stadionmodernisierung verbessert wurde. “Auf der anderen Seite steht aber, dass weniger Geld als erwartet eingenommen wurde. Die Fans können also nur ein Teil der Finanzierung des Profifußballs sein. Auch wenn man es im sozialromantischen Fußballbusiness vielleicht nicht so gerne hören mag: Ohne Banken und klassische Investoren geht es nicht – gerade bei Stadionmodernisierungen.”

    Sendung: DER TAG in Berlin & Brandenburg, 12.02.2025, 18 Uhr



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  • Fragen und Antworten: Fußball-Bundesliga: Welche Schlüsse…

    Fragen und Antworten: Fußball-Bundesliga: Welche Schlüsse…


    Stand: 13.02.2025 20:08 Uhr

    Durch den jüngst abgeschlossenen Aktienverkauf erhöht der 1. FC Union das Stammkapital seiner Stadion AG auf mehr als 30 Millionen Euro. Ein Erfolg? Sportökonom Christoph Breuer beantwortet die wichtigsten Fragen.

    Wie viele Aktien wurden verkauft und was bedeutet das für das Stammkapital des Vereins?

    Der 1. FC Union Berlin hat die Zeichnungsphase für neue Aktien der “An der Alten Försterei” Stadionbetriebs AG abgeschlossen. Vom 26. November bis zum 5. Februar wurden von den Mitgliedern, Sponsoren und Partnern mehr als 49.000 neue Aktien gezeichnet.
     
    Allein der 1. FC Union Berlin e. V. nutzte sein Bezugsrecht für 40.000 Aktien. 900 Bestandsaktionäre zeichneten weitere 1.500 Aktien. Hinzu kommen rund 7.900 Wertpapiere für 5.900 Neuaktionäre. Der 1. FC Union Berlin e. V. hält künftig 75,75 Prozent der Anteile. Der Streubesitz, bestehend aus Bestands- und Neuaktionären, umfasst nun 24,25 Prozent.
     
    Konkret bedeutet das: Der Verein hat durch seinen Aktienkauf selbst für eine Kapitalerhöhung von 20 Millionen Euro gesorgt. Hinzu kommen etwa 4,7 Millionen Euro durch Bestands- und Neuaktionäre und das bereits vorhandene Stammkapital.
     
    Der Stadion AG des Fußball-Bundesligisten steht nach der Eintragung der Kapitalerhöhung somit ein Stammkapital von mehr als 30 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld soll in die geplanten Baumaßnahmen des Vereins fließen, insbesondere in das Stadion An der Alten Försterei, dessen Kapazität bis zum Sommer 2027 erweitert werden soll.
     
    “Wir sind unserem Ziel, das Stadion An der Alten Försterei für die nächsten Generationen zu sichern, ein sehr wichtiges Stück nähergekommen”, wurde Union-Präsident Dirk Zingler in einer Vereinsmitteilung zitiert. “Die Stadion AG geht, dank einer nun sehr robusten Bilanz- und Eigenkapitalstruktur, gut gerüstet in die Zukunft.”

    Aktienbüro auf dem Parkplatz vor der Haupttribüne im Stadion An der Alten Försterei am letzten Tag der Zeichungsfrist. (Foto: IMAGO / Matthias Koch)

    Union Berlin erhöht Stammkapital der Stadion AG auf mehr als 30 Millionen Euro

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    Wie viele Mitglieder waren zeichnungsberechtigt?

    Zu Beginn der Zeichnungsphase hatte der 1. FC Union Berlin rund 68.000 Mitglieder, von denen 60.000 zeichnungsberechtigt waren. Vereinsangaben zufolge hätten 120.000 Aktien herausgegeben werden können. Stückpreis: 500 Euro.
     
    Auf der Jahreshauptversammlung seiner Stadionbetriebs AG hatte der 1. FC Union im November angekündigt, durch die Kapitalerhöhung mithilfe der Aktien bis zu 60 Millionen Euro einnehmen zu wollen.

    Welche Schlüsse lassen sich aus der (mangelnden) Beteiligung der Mitglieder ziehen?

    “Erstmal muss man sagen, dass es für Union gut und wichtig ist, das Stadion auszubauen und zu modernisieren. Es ist auch gut und interessant, dafür eine vernünftige Eigenkapitalbasis zu schaffen”, meint Sportökonom Christoph Breuer, der als Professor für Sportmanagement an der Deutschen Sporthochschule Köln tätig ist. Man müsse differenzieren: “Die Idee, vinkulierte Namensaktien [Schmuckaktien, die nicht an der Börse gehandelt werden; Anm. d. Red.] für den Stadionausbau an die Mitglieder zu verkaufen, war nicht blöd. Aber: Wenn ich zumindest das implizite Ziel hatte, 120.000 neue Aktien an den Mann oder die Frau zu bringen, und dann ‘nur’ rund 49.000 Aktien verkaufen konnte, habe ich dieses Ziel natürlich nicht erreicht.”
     
    Zumal man von den 120.000 Aktien ja noch die 40.000 abziehen müsse, “die der Verein selbst gezeichnet hat. Das heißt: von den verbleibenden 80.000 wurden keine 10.000 erworben. Das zeigt, dass diese Art der Finanzierung, die eine Liebhaberfinanzierung für Mitglieder ist, dann doch an enge Grenzen stößt und sich dadurch nicht beliebig viel Geld eintreiben lässt.”
     
    Zusammenfassend könne man sagen, “dass dieses Angebot nur für etwa jedes zehnte Vereinsmitglied überzeugend und interessant war. Eine Erklärung könnte sein, dass viele Mitglieder funktionale Mitglieder sind: Sie sind primär Mitglied, um überhaupt an Tickets zu kommen”, so Breuer. “Das scheint die zentrale Motivation zu sein. Durch den Erwerb einer Aktie komme ich eben nicht leichter an Tickets – da steht der emotionale und symbolische Wert im Vordergrund.”

    Ein weiteres Indiz für das überschaubare Interesse der Mitglieder ist, dass die Zeichnungsfrist ursprünglich schon am 10. Januar enden sollte – dann aber bis zum 5. Februar verlängert wurde. “Anscheinend sind nicht so viele Mitglieder bereit gewesen, diesen Weg mitzugehen”, sagt Sportökonom Breuer. Nichtsdestotrotz habe man die Eigenkapitalbasis gestärkt. Man sei aber noch weit von dem Investment entfernt, das für den Stadionausbau zu tätigen sei. “Wenn man von den 100 Millionen Euro ausgeht, die kolportiert wurden, ist man davon noch relativ weit weg. Zumindest dürfte es der Stadionbetriebs AG durch die Stärkung des Eigenkapitals aber besser gelingen, an Kredite für den Stadionausbau zu kommen.”

    Was haben die Trikots der Eisernen mit all dem zu tun?

    In der laufenden Saison hat der FCU bislang auf einen Haupt- und Trikotsponsor im klassischen Sinne verzichtet – und stattdessen auf der Arbeitskleidung der Spieler Werbung in eigener Sache betrieben. “proAF – Alte Försterei”, lautete bis zuletzt der Schriftzug auf den Trikots der Eisernen. So stehen rund 4,7 Millionen Euro, die der Verein durch den Aktienverkauf für den Stadionausbau eingenommen hat, auf der einen Seite – und fehlende Einnahmen in Millionenhöhe durch einen Haupt- und Trikotsponsor auf der anderen Seite.
     
    Oder wie es Christoph Breuer formuliert: “Der Eigenkapitalerhöhung stehen auch Ausgaben gegenüber: klassische Werbeausgaben, Ausgaben für rechtliche und bankwirtschaftliche Beratung – und eben der Verzicht auf Einnahmen aus dem Trikotsponsoring. Letzteres steht zwar nicht explizit in den Büchern, sind aber klassische Opportunitätskosten, wenn Union in der ersten Saisonhälfte keine Einnahmen durch einen Trikotsponsor generiert.”

    Unions ehemaliger Kapitän Torsten Mattuschka mit der neuen "Alte-Försterei-Aktie" (Quelle: IMAGO / Matthias Koch)

    Wie Union-Mitglieder mit der “Alte-Försterei-Aktie” einen Teil des Stadions besitzen können

    Vereinsmitglieder des 1. FC Union können sich seit Dienstag Anteile am Stadion An der Alten Försterei sichern. Der Verein erhofft sich Einnahmen in Millionenhöhe, die in den Stadionumbau fließen sollen. Fragen und Antworten zur “Alte-Försterei-Aktie”.mehr

    Welche übergeordneten Erkenntnisse bringt Unions Stadionaktienverkauf mit sich?

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    Auf der Habenseite stehe, dass die Ausgangsposition für die Stadionmodernisierung verbessert wurde. “Auf der anderen Seite steht aber, dass weniger Geld als erwartet eingenommen wurde. Die Fans können also nur ein Teil der Finanzierung des Profifußballs sein. Auch wenn man es im sozialromantischen Fußballbusiness vielleicht nicht so gerne hören mag: Ohne Banken und klassische Investoren geht es nicht – gerade bei Stadionmodernisierungen.”

    Sendung: DER TAG in Berlin & Brandenburg, 12.02.2025, 18 Uhr



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