Schlagwort: Vorwürfe

  • Schwere Vorwürfe des sexuellen Übergriffs

    Schwere Vorwürfe des sexuellen Übergriffs


    Strafverfahren um sexuelle Übergriffe sind immer eine extrem ernste und heikle Angelegenheit. Das gilt nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für jene, die die mutmaßlichen Taten aufklären sollen – Polizei und Staatsanwaltschaft. In den allermeisten Fällen sind nur zwei Menschen beteiligt und es gibt keine objektiven Beweise. Aussage steht dann gegen Aussage. Über das, was genau geschehen ist, gehen die Sichtweisen häufig stark auseinander.

    Auch für die Ermittler ist dies regelmäßig eine vertrackte Situation, gerade am Anfang eines Verfahrens. Steigen sie hart ein und nehmen einen Verdächtigen beispielsweise in U-Haft, am Ende kommt vor Gericht aber ein Freispruch heraus, geraten sie in scharfe Kritik. Der Verdächtige muss dann mit dieser Art von Vorverurteilung leben. Gehen sie eingangs defensiver vor und ein Verdächtiger flüchtet, hagelt es ebenfalls schwere Vorwürfe. „Es ist eine Lose-Lose-Situation“, sagt ein erfahrener Ermittler.

    Vorwürfe gegen FCA-Profi: Augsburger Staatsanwaltschaft hält sich bedeckt

    Ähnlich verzwickt scheint die Lage im Fall des Fußball-Profis des FC Augsburg zu sein, gegen den die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt – wegen eines „von einer Bekannten des Beschuldigten angezeigten Sachverhalts mit sexuellem Hintergrund“, wie die Behörde vor zwei Wochen auf Anfrage bestätigte. Näher ging die Staatsanwaltschaft nicht auf die Vorwürfe ein. Und auch auf erneute Anfrage machte die Behörde keine weiteren Angaben. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen und es gelte, die Persönlichkeitsrechte des Angeschuldigten zu wahren. Die Staatsanwaltschaft hält sich bedeckt, weil zum jetzigen Zeitpunkt unklar ist, wie das Ermittlungsverfahren gegen den FCA-Spieler weitergeht. Mündet es in eine Anklage und in einen Strafprozess oder wird es eingestellt?

    Ermittlungen gegen FCA-Profi: Zuerst einvernehmlicher Sex – und was passierte dann?

    Im Moment ist dies noch nicht zu bewerten. Nach Recherchen unserer Redaktion soll es zwischen dem Fußballprofi und einer Frau in Augsburg zunächst einvernehmlichen Sex gegeben haben. Dann lief die Sache jedoch nach Erkenntnissen der Ermittler aus dem Ruder. Die Frau soll mit den Praktiken nicht mehr einverstanden gewesen sein und dies auch klar zum Ausdruck gebracht haben. Dennoch soll der Fußballer weitergemacht haben und damit übergriffig geworden sein. Nach Informationen unserer Redaktion sind bei der Frau körperliche Verletzungen dokumentiert worden, die zu ihren Schilderungen des Vorfalls passen würden. Diese Tatsache allein ist für die Ermittler zwar ein Indiz, aber kein hundertprozentiger Beweis dafür, dass der Sex ab einem bestimmten Zeitpunkt gegen ihren Willen fortgeführt wurde.

    Anhand des bisherigen Verfahrensverlaufs lässt sich ebenfalls in gewisser Weise ablesen, wie schwierig der Fall zu bewerten ist. Zunächst hatte die Augsburger Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den FCA-Kicker beantragt, den das Amtsgericht auch erließ. Die Ermittlungsbehörde begründete den Haftbefehlsantrag mit Fluchtgefahr. Drei Tage lang saß der Fußballprofi in Untersuchungshaft, dann wurde der Haftbefehl außer Vollzug gesetzt und der Mann kam frei. Die Justiz ist in solchen Fällen gehalten, jederzeit im Verfahren mildere Mittel zu prüfen.

    Üblicherweise müssen Angeschuldigten bei der Außervollzugsetzung „vom Gericht zu bestimmende Auflagen (z.B. sich regelmäßig bei der Polizei persönlich zu melden, Hinterlegung einer Kaution etc.) erfüllen“, wie die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Augsburg auf Anfrage mitteilte. Auch eine vorläufige Einziehung der Ausweispapiere kommt infrage.

    Anschuldigungen gegen FCA-Profi: Abschluss der Ermittlungen in vier Wochen erwartet

    Allzu lange wird eine abschließende Bewertung des möglichen sexuellen Übergriffs durch die Staatsanwaltschaft nicht mehr dauern. „Mit einem Abschluss der Ermittlungen kann nach derzeitigem Stand voraussichtlich in etwa einem Monat gerechnet werden“, teilte die Pressestelle mit. Bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt für den FCA-Spieler weiter die Unschuldsvermutung.



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  • 2. Bundesliga: Kohfeldt erhebt schwere Vorwürfe

    2. Bundesliga: Kohfeldt erhebt schwere Vorwürfe


    Darmstadts Trainer Florian Kohfeldt holt nach der Niederlage in Braunschweig zu einem verbalen Rundumschlag gegen den Gegner und den Schiedsrichter aus.

    Florian Kohfeldt war nach der 0:1-Niederlage seines SV Darmstadt 98 bei Eintracht Braunschweig auf 180. Wütend schimpfte der Coach der Lilien immer wieder mit erhobenem Zeigefinger in Richtung der Braunschweiger Bank.

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    „Das Verhalten der Braunschweiger Bank – da nehme ich Daniel Scherning ausdrücklich aus – war in unsere Richtung auch an der Grenze. Es ist schwierig, dass ich dann Gelb kriege, weil ich mich mit dem Schiedsrichter beschäftige, und ich werde da von der Seite die ganze Zeit angegangen“, sagte Kohfeldt bei Sky. „Das ist ein Niveau, das ganz sicher nicht ins Fernsehen gehört.“

    Kohfeldt kritisiert Schiedsrichter

    Seinen Trainerkollegen Scherning nahm er explizit aus. „Daniel kann da gar nichts dafür“, sagte Kohfeldt, der im Zusammenhang mit dem Verhalten der Braunschweiger auch Schiedsrichter Max Burda kritisierte: „Sie haben sich jeglicher Mittel bedient, was in solchen Spielen dann scheinbar zum Erfolg führt. Dafür haben wir auch jemanden auf dem Platz, der sowas eindämmen muss. Das ist heute nicht gelungen.“

    Zugleich erhob Kohfeldt schwere Vorwürfe gegen die Braunschweiger Spieler. „Es gab die eine oder andere Situation, die uns nicht so gefallen hat von Braunschweiger Seite. Die sind schon an die Grenzen des Erlaubten gegangen, was das Thema Schauspielerei, Liegenbleiben usw. angeht“, sagte der Darmstädter Coach.

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    Kohfeldt erhebt Vorwürfe: „Das ist halt peinlich“

    Und der 42-Jährige ergänzte: „Das ist halt peinlich, gefühlt zweimal den Krankenwagen zu rufen und dann direkt wieder aufs Feld zu rennen. Dann wird es auf Dauer schwierig, die Glaubwürdigkeit für Kopfverletzungen hochzuhalten. Da haben wir alle eine Verantwortung. Der ist der Spieler heute sicherlich nicht gerecht geworden.“

    Kohfeldt spielte dabei mutmaßlich auf eine Szene in der Nachspielzeit an. Bei einem Angriff der Darmstädter wurde Braunschweigs Robert Ivanov bei einem Klärungsversuch von seinem Teamkollegen Paul Jaeckel mit dem Fuß im Gesicht getroffen, woraufhin Ivanov zu Boden ging.

    Es wurde zunächst eine schlimmere Verletzung befürchtet, Sanitäter standen bereits mit einer Trage auf dem Feld. Ivanov konnte aber letztlich weiterspielen.

    Lino Tempelmann (60.) erzielte den Treffer des Tages und fügte Darmstadt und Kohfeldt damit die vierte Niederlage in Serie zu.



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  • Bundesliga-Profi: Vorwürfe gegen FC-Augsburg-Spieler |…

    Bundesliga-Profi: Vorwürfe gegen FC-Augsburg-Spieler |…


    Laut des Berichts sei der betroffene Spieler der Augsburger in der vergangenen Woche sogar von Mittwoch (5. Februar) bis Freitag (7. Februar) in Untersuchungshaft gewesen, gegen ihn sei zuvor bereits ein Haftbefehl erlassen worden.



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  • Er traf gegen St. Pauli: Schwere Vorwürfe gegen…

    Er traf gegen St. Pauli: Schwere Vorwürfe gegen…


    Gegen den FC St. Pauli hatte er Anfang der Saison noch sein erstes Bundesliga-Tor erzielen können, in diesen Tagen ziehen jedoch dunkle Wolken über Yusuf Kabadayi vom FC Augsburg – denn der 21-Jährige sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert.

    Nachdem der Klub zunächst nur die Freistellung eines Spielers ohne namentliche Nennung bekanntgegeben hatte, berichtete die „Bild“ am Mittwoch, dass es sich um Kabadayi handele. Die Staatsanwaltschaft Augsburg hatte der Zeitung auf Anfrage mitgeteilt, dass sie aktuell „ein Ermittlungsverfahren gegen einen Fußballprofi des FC Augsburg führt. Gegenstand des Verfahrens ist u. a. der Vorwurf eines von einer Bekannten des Beschuldigten angezeigten Sachverhalts mit sexuellem Hintergrund. Die Ermittlungen laufen. Ich weise darauf hin, dass die Unschuldsvermutung gilt.“ Die „Augsburger Allgemeine“ berichtet überdies, dass gegen Kabadayi sogar ein Haftbefehl erlassen worden sei und der Offensivmann daraufhin zwei Nächte in U-Haft habe verbringen müssen. Der FCA verwies derweil auf die Unschuldsvermutung und bat um Verständnis, sich nicht weiter äußern zu können und zu dürfen.


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