Gerücht | BVB hat bei Jobe Bellingham “die Nase vorne”
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Eintracht Frankfurt muss Lösungen finden, um gefährlicher zu werden – die Hoffnung ruht auf den Neuen.
Im ganz geheimen Testspiel auf dem Hauptfeld im Waldstadion erweckte Eintracht-Stürmer Michy Batshuayi seine Knipserqualitäten wieder zum Leben. Der Belgier steuerte im Privatkick gegen den Regionalligisten TSV Steinbach Haiger einen Doppelpack bei, den anderen Eintracht-Treffer erzielte Mo Dahoud. Das änderte freilich nichts an der 3:4-Niederlage des Bundesligisten, aber Schwamm drüber: Das Team war ohnehin aufgefüllt mit einigen Nachwuchsspielern, die Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit diente dazu, den Reservisten etwas Spielpraxis zu geben.
Interessant allemal aber, dass Batshuayi doppelt traf. Das schaffte auch Elye Wahi in einem Testspiel vor wenigen Wochen gegen die eigene U21. Die beiden Neuen, so viel scheint klar, wissen also, wo das Tor steht. Blöderweise konnten sie das bisher nicht zeigen, als es ernst wurde. Okay, das ist jetzt vielleicht ein bisschen unfair. Denn allzu viele Gelegenheiten, ihr Können darzulegen, hatte weder der eine noch der andere.
Der 22 Jahre alte Wahi hatte zuletzt die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen – aber irgendwie auch nicht. Ihm kam die keinesfalls dankbare Aufgabe zu, beim Auswärtsspiel in München im zweiten Abschnitt an der Seite von Hugo Ekitiké zu stürmen. Undankbar deswegen, weil die Partie doch von erdrückender Bayern-Dominanz bestimmt wurde, was das Endresultat richtig ausdrückt: vier zu null.
Wahi hatte zwei, drei annehmbare Aktionen, auch eine halbwegs gute Chance, doch da traf er den Ball nicht richtig. Ansonsten aber wirkte er doch noch arg fremdelnd mit der eigenen Mannschaft, da war eine Menge Leerlauf im Spiel, auch wenn ihm Trainer Dino Toppmöller eine ordentliche Leistung attestierte. Der Fußballlehrer hatte den für mehr als 20 Millionen Euro aus Marseille gekommenen Angreifer zunächst auf der Bank belassen, weil das Trainerteam es ihm in einem Spiel, „in dem wir viel gegen den Ball arbeiten müssen, noch nicht ganz zugetraut hat, von Anfang an zu spielen.“ Das Thema Fitness spielt also auch bei Wahi eine Rolle. Schon erstaunlich, dass Spieler aus der Ligue 1 einen derart großen Konditionsrückstand haben, dass sie erst nach Wochen im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Bei Hugo Ekitiké war es vor einem Jahr ja ganz ähnlich.
Ex-Kapitän vermisst Marmoush
Batshuayi, der im Training immer besser ins Rollen kommt, und vor allem Wahi werden aber bald funktionieren müssen, wenn die Eintracht den Champions-League-Rang verteidigen will. Denn nur auf Ekitiké und einen stärker werdenden Can Uzun zu hoffen, wäre doch ein wenig blauäugig. Trainer Toppmöller ist aber guter Dinge, dass beide ab März, wenn so langsam die Crunchtime beginnt, voll auf Betriebstemperatur sein werden. Von den Qualitäten eines Elye Wahi ist der Chefcoach vollends überzeugt. Die Frage ist nur, wann er zündet. Bis dahin geistert Omar Marmoush als Phantom weiterhin durch den Stadtwald.
Auch für Sebastian Rode, den Ex-Kapitän, ist klar, dass sich die Mannschaft erst noch finden muss in der Offensive, der Abgang der Lichtgestalt im Angriff lässt sich nicht so mir nichts, dir nichts verkraften. „Mit Omar Marmoush hast du einen absoluten Top-Spieler verloren“, sagte der Ruheständler im Heimspiel des HR. „Er hat die ganze Statik des Spiels geändert und war für den Gegner unberechenbar. Da sind sie jetzt in einem Umbruch und müssen andere Mittel einsetzen, um vorne Tore zu machen.“ So sieht es aus. Sonst geraten die Ziele in Gefahr.
Zumal es im Team noch andere Baustellen gibt. Im zentralen Mittelfeld etwa ist Ellyes Skhiri nach seiner Rippenblessur völlig außer Tritt geraten. Nach seiner Einwechslung in München präsentierte sich der Tunesier in bedenklicher Form; hanebüchen, wie er sich einmal von Leroy Sané den Ball am eigenen Sechzehner abjagen ließ – im Normalfall schon das 3:0, doch der Nationalspieler setzte die Kugel freistehend aus elf Meter am Pfosten vorbei. Skhiri spielt zurzeit wieder, als sei er mit seinem Stil aus der Zeit gefallen.
Das Problem: Sein Stellvertreter Oscar Hojlund ist noch jung und unerfahren, 20, er will oft zu viel, weshalb sein ganzes Spiel zu hektisch und fehlerbehaftet ist. Nebenmann Hugo Larsson, schon sehr viel weiter und eigentlich eine Kapazität, ist auch erst 20. Ein wenig Erfahrung auf der wichtigen Achsen-Position wäre ganz gut. Vielleicht eine Chance für Mo Dahoud?
Und auch hinten wackelt die Eintracht momentan merklich, Torwart Kevin Trapp erwischte in München einen schwarzen Tag, wirkt längst nicht mehr so sicher uns souverän. In der Öffentlichkeit wird der Kapitän teilweise hart angezählt, was er sicher nicht verdient hat. Und auch Verteidiger Tuta spielt in diesem Jahr weit unter Form, patzt inzwischen wieder fast in jedem Spiel. Nun, nach seiner fünften Gelben, ist er aber sowieso erst einmal gesperrt. Und auch Nnamdi Collins geriet in München an seine Grenzen. Vielleicht kann ja Abwehrchef Robin Koch das Gebilde stabilisieren. Denn um große Ziele zu erreichen, braucht es Stabilität und Widerstandsfähigkeit auf allen Ebenen – und Durchschlagskraft ganz vorne.
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FAQ: Eintracht Frankfurt – Nicht nur vorne klemmt’s
1. Warum hat Eintracht Frankfurt Schwierigkeiten im Angriff?
Eintracht Frankfurt hat in den letzten Spielen offensiv Probleme gehabt. Ursachen können Verletzungen wichtiger Spieler, fehlende Teamchemie oder taktische Anpassungen des Trainers sein. Zudem kann der Druck, der auf den Spielern lastet, eine Rolle spielen.
2. Wer sind die Hauptverantwortlichen für die schwache Offensive?
Die Verantwortung kann verteilt werden. Zum einen könnten die Stürmer selbst, die möglicherweise nicht in Form sind oder nicht genug Chancen nutzen. Zum anderen spielt das Mittelfeld eine entscheidende Rolle, da es für die Offensive nötig ist, kreative Pässe und Spielzüge zu liefern.
3. Gibt es Neuerungen im Kader oder in der Taktik, die Einfluss auf die Leistung haben könnten?
Die Vereinsführung könnte Transferaktivitäten oder Änderungen im Trainerteam in Erwägung ziehen. Auch Taktikwechsel, wie das Umstellen von Systemen oder Spielweise, könnten in Betracht gezogen werden, um die Offensive zu beleben.
4. Wie steht die Mannschaft defensiv da?
Die Defensive von Eintracht Frankfurt hat oft stabil gewirkt, jedoch können individuelle Fehler oder mangelnde Kommunikation zu Gegentoren führen. Ein solides Defensivspiel ist wichtig, um Spiele nicht nur offensiv zu gewinnen.
5. Was sind mögliche Lösungen, um die Offensivprobleme zu beheben?
Verbesserung der Spielzüge: Eine schärfere Fokussierung auf das Offensivspiel im Training.
Rückkehr von Verletzten: Wichtige Spieler, die verletzt sind, könnten die Offensive stärken.
Taktische Anpassungen: Veränderungen in der Formation oder der Spielstrategie könnten frischen Wind bringen.
6. Wie reagiert die Fanbasis auf die aktuelle Situation?
Die Fans von Eintracht Frankfurt sind bekannt für ihre leidenschaftliche Unterstützung, können aber auch kritisch gegenüber der Leistung des Teams sein. Ihre Geduld kann auf die Probe gestellt werden, besonders wenn die Ergebnisse nicht wie gewünscht ausfallen.
7. Welche Spiele stehen als Nächstes an, um die Situation zu verbessern?
Um die Offensive zu optimieren, stehen entscheidende Spiele in der Liga und möglichen Pokalwettbewerben an. Diese Spiele sind eine gute Gelegenheit, um an der offensive Leistung zu arbeiten und Selbstvertrauen zurückzugewinnen.
8. Gibt es Hoffnung auf Besserung in der Saison?
Optimismus bleibt bestehen. Die Saison ist lang, und die Mannschaft hat die Fähigkeit, sich zu verbessern und in den kommenden Spielen zu zeigen, dass sie auch offensiv wieder erfolgreich sein kann.
9. Wo kann ich weitere Informationen über Eintracht Frankfurt finden?
Aktuelle Informationen über Eintracht Frankfurt finden Sie auf der offiziellen Webseite, in Sportnachrichten, sozialen Medien und Fußball-Foren, wo die Fans ihre Gedanken und Analysen teilen.
10. Was können Fans tun, um die Mannschaft zu unterstützen?
Fans können das Team unterstützen, indem sie bei den Spielen anfeuern, Merchandise kaufen und positive Stimmung verbreiten. Konstruktive Kritik ist wichtig, ebenso wie die Unterstützung in schwierigen Zeiten.
Falls Sie weitere Fragen oder Anmerkungen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!
Philipp Treu hatte noch versucht zu verhindern, was kaum noch zu verhindern war: St. Paulis Schienenspieler rannte zu Tobias Stieler, zeigte dem Schiedsrichter, dass er sich gerade eine blutige Schramme geholt hatte. Im Kölner Keller wurde die Szene gecheckt. Kurz darauf war nicht nur Treus Hoffnung dahin: Der Treffer von Karim Adeyemi zählte, Dortmund hatte innerhalb von acht Minuten die Hamburger in die Knie gezwungen. Mit 0:2 (0:0) verlor der abstiegsbedrohte Aufsteiger sein Bundesliga-Heimspiel.
FC St. Pauli seit fünf Bundesliga-Spielen sieglos
Wie schon eine Woche zuvor in Mainz (0:2), reichte auch am Samstag eine gute erste Halbzeit der Hamburger nicht aus, um sich aus der Krise zu schießen. Der Aufsteiger kassierte seine vierte Niederlage in Folge und wartet nunmehr bereits seit fünf Spielen auf einen Dreier.
Dass der Negativlauf gegen den BVB nicht endete, hatte die Elf von Trainer Alexander Blessin sich allerdings selbst zuzuschreiben. Zum wiederholten Male belohnten sie sich nicht, wie das heißt, wenn man zwar ganz ordentlich spielt, aber einfach das Tor nicht trifft.
Dabei hatte sich die Partie am Millerntor zunächst genau so entwickelt, wie Blessin sich das vorgestellt hatte. Giftig in den Zweikämpfen kauften die Gastgeber den Dortmundern den Schneid ab. Nach etlichen starken Balleroberungen tauchten die Nordlichter in der ersten halben Stunde mehrfach gefährlich im und am gegnerischen Strafraum auf. Vor allem Noah Weißhaupt stellte die Gäste mit seinem Tempo immer wieder vor große Probleme.
Hauke Wahl vergibt größte Chance zur Führung
Weniger Probleme – und das ist ein zentrales Problem St. Paulis – hatte der Champions-League-Club mit dem Verteidigen von Standardsituationen. Fünf Ecken und acht Freistöße brachten in der ersten Halbzeit nicht den erhofften Ertrag. Einmal hatte Dortmund Glück, dass Hauke Wahl frei stehend am zweiten Pfosten den Ball vorbei setzte (34.). Die Hamburger warten also weiter auf ihren ersten Torerfolg nach einem Standard.
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass der alles entscheidende Treffer ausgerechnet nach einem Freistoß der Hamburger fiel. Dortmund hatte den abgefangenen Ball lang aus der Gefahrenzone geschlagen. Treu ließ sich von Adeyemi die Kugel abjagen, der deutsche Nationalspieler wackelte anschließend Eric Smith aus und ließ auch Keeper NIkola Vasilj keine Abwehrchance (58.).
„Das war einfach schlecht von mir gemacht. Ich muss den Ball auf die Tribüne hauen.“
Philipp Treu
Verteidiger des FC St. Pauli
„Ich habe ein Schlag ins Gesicht bekommen. Das wollte ich dem Schiri noch mitgeben, ob da vielleicht irgendwas war“, erklärte Treu später, gestand aber sogleich: „Das war einfach schlecht von mir gemacht. Ich muss den Ball auf die Tribüne hauen.“ Blessin nannte es naiv, wie sich sein sonst so zuverlässiger Außenverteidiger in jener Szene hatte abkochen lassen.
Adeyemi avanciert zum Matchwinner des BVB
In der ersten Halbzeit war es noch Dortmunds Außenstürmer gewesen, der abgekocht worden war. Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff aber hatte er bereits den Führungstreffer vorbereitet. Eine abgewehrte Flanke war an der Strafraumkante der Hamburger heruntergefallen. Adeyemi setzte sich gegen Siebe Van der Heyden durch und brachte den Ball vor das Tor, wo Serhou Guirassy die Kugel über die Linie drückte (50.).
Blessin und seine Spieler hatten zwar zuvor ein Foul an David Nemeth ausgemacht. Ein wenig waren die Hamburger aber auch selbst Schuld: Sie hatten sie sich nach dem Wiederanpfiff etwas zu weit zurückgezogen, sodass sich Dortmund überhaupt erst am Strafraum festsetzen konnte.
„Wir wussten, wer hier das erste Tor schießt, gewinnt“, erklärte BVB-Coach Niko Kovac später, ohne auszuführen, ob er die Statistik kennt, die ein weiteres Problem St. Paulis aufzeigt: Als einziger Bundesligist hat der Aufsteiger noch keinen Rückstand gedreht.
Dortmund feiert erstmals zwei Siege in Folge
Während der BVB erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge feierte, wartet der FC St. Pauli weiter auf das Ende seiner Ergebniskrise. „Das fühlt sich beschissen an, auch für mich“, sagte Treu. Dass der VfL Bochum und der 1. FC Heidenheim ebenfalls verloren haben und der Vorsprung des Tabellen-15. auf den Relegationsrang vier und auf den ersten Abstiegsplatz sechs Punkte beträgt, konnte ihn nicht trösten. „Darauf will ich gar nicht schauen, ich will einfach meine Spiele gewinnen. Wir sind mitten im Abstiegskampf“, sagte Treu gefrustet.
Die Kiezkicker traten zwar gerade in der ersten Halbzeit nicht wie ein Absteiger auf. Dass sie inzwischen allerdings seit 430 Minuten auf einen eigenen Treffer warten, ist mehr als bedenklich. „Da fehlt einfach ein bisschen Quäntchen Glück oder vielleicht eine Standardsituation, die wir einfach mal reinmachen“, erklärte Treu und wusste: „Wenn wir vorne liegen, ist das nochmal etwas anderes“
Blessin aber verwies auch darauf: „Wir haben schon in den letzten Spielen dumme Tore bekommen, die müssen wir abstellen.“ Denn: Inzwischen stellt der FC St. Pauli nicht mehr – wie lange Zeit – die zweitbeste Abwehr der Liga, sondern ist auf Rang vier abgerutscht. Die Baustellen werden also nicht weniger.
Eintracht Frankfurt muss Lösungen finden, um gefährlicher zu werden – die Hoffnung ruht auf den Neuen.
Im ganz geheimen Testspiel auf dem Hauptfeld im Waldstadion erweckte Eintracht-Stürmer Michy Batshuayi seine Knipserqualitäten wieder zum Leben. Der Belgier steuerte im Privatkick gegen den Regionalligisten TSV Steinbach Haiger einen Doppelpack bei, den anderen Eintracht-Treffer erzielte Mo Dahoud. Das änderte freilich nichts an der 3:4-Niederlage des Bundesligisten, aber Schwamm drüber: Das Team war ohnehin aufgefüllt mit einigen Nachwuchsspielern, die Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit diente dazu, den Reservisten etwas Spielpraxis zu geben.
Interessant allemal aber, dass Batshuayi doppelt traf. Das schaffte auch Elye Wahi in einem Testspiel vor wenigen Wochen gegen die eigene U21. Die beiden Neuen, so viel scheint klar, wissen also, wo das Tor steht. Blöderweise konnten sie das bisher nicht zeigen, als es ernst wurde. Okay, das ist jetzt vielleicht ein bisschen unfair. Denn allzu viele Gelegenheiten, ihr Können darzulegen, hatte weder der eine noch der andere.
Der 22 Jahre alte Wahi hatte zuletzt die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen – aber irgendwie auch nicht. Ihm kam die keinesfalls dankbare Aufgabe zu, beim Auswärtsspiel in München im zweiten Abschnitt an der Seite von Hugo Ekitiké zu stürmen. Undankbar deswegen, weil die Partie doch von erdrückender Bayern-Dominanz bestimmt wurde, was das Endresultat richtig ausdrückt: vier zu null.
Wahi hatte zwei, drei annehmbare Aktionen, auch eine halbwegs gute Chance, doch da traf er den Ball nicht richtig. Ansonsten aber wirkte er doch noch arg fremdelnd mit der eigenen Mannschaft, da war eine Menge Leerlauf im Spiel, auch wenn ihm Trainer Dino Toppmöller eine ordentliche Leistung attestierte. Der Fußballlehrer hatte den für mehr als 20 Millionen Euro aus Marseille gekommenen Angreifer zunächst auf der Bank belassen, weil das Trainerteam es ihm in einem Spiel, „in dem wir viel gegen den Ball arbeiten müssen, noch nicht ganz zugetraut hat, von Anfang an zu spielen.“ Das Thema Fitness spielt also auch bei Wahi eine Rolle. Schon erstaunlich, dass Spieler aus der Ligue 1 einen derart großen Konditionsrückstand haben, dass sie erst nach Wochen im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Bei Hugo Ekitiké war es vor einem Jahr ja ganz ähnlich.
Ex-Kapitän vermisst Marmoush
Batshuayi, der im Training immer besser ins Rollen kommt, und vor allem Wahi werden aber bald funktionieren müssen, wenn die Eintracht den Champions-League-Rang verteidigen will. Denn nur auf Ekitiké und einen stärker werdenden Can Uzun zu hoffen, wäre doch ein wenig blauäugig. Trainer Toppmöller ist aber guter Dinge, dass beide ab März, wenn so langsam die Crunchtime beginnt, voll auf Betriebstemperatur sein werden. Von den Qualitäten eines Elye Wahi ist der Chefcoach vollends überzeugt. Die Frage ist nur, wann er zündet. Bis dahin geistert Omar Marmoush als Phantom weiterhin durch den Stadtwald.
Auch für Sebastian Rode, den Ex-Kapitän, ist klar, dass sich die Mannschaft erst noch finden muss in der Offensive, der Abgang der Lichtgestalt im Angriff lässt sich nicht so mir nichts, dir nichts verkraften. „Mit Omar Marmoush hast du einen absoluten Top-Spieler verloren“, sagte der Ruheständler im Heimspiel des HR. „Er hat die ganze Statik des Spiels geändert und war für den Gegner unberechenbar. Da sind sie jetzt in einem Umbruch und müssen andere Mittel einsetzen, um vorne Tore zu machen.“ So sieht es aus. Sonst geraten die Ziele in Gefahr.
Zumal es im Team noch andere Baustellen gibt. Im zentralen Mittelfeld etwa ist Ellyes Skhiri nach seiner Rippenblessur völlig außer Tritt geraten. Nach seiner Einwechslung in München präsentierte sich der Tunesier in bedenklicher Form; hanebüchen, wie er sich einmal von Leroy Sané den Ball am eigenen Sechzehner abjagen ließ – im Normalfall schon das 3:0, doch der Nationalspieler setzte die Kugel freistehend aus elf Meter am Pfosten vorbei. Skhiri spielt zurzeit wieder, als sei er mit seinem Stil aus der Zeit gefallen.
Das Problem: Sein Stellvertreter Oscar Hojlund ist noch jung und unerfahren, 20, er will oft zu viel, weshalb sein ganzes Spiel zu hektisch und fehlerbehaftet ist. Nebenmann Hugo Larsson, schon sehr viel weiter und eigentlich eine Kapazität, ist auch erst 20. Ein wenig Erfahrung auf der wichtigen Achsen-Position wäre ganz gut. Vielleicht eine Chance für Mo Dahoud?
Und auch hinten wackelt die Eintracht momentan merklich, Torwart Kevin Trapp erwischte in München einen schwarzen Tag, wirkt längst nicht mehr so sicher uns souverän. In der Öffentlichkeit wird der Kapitän teilweise hart angezählt, was er sicher nicht verdient hat. Und auch Verteidiger Tuta spielt in diesem Jahr weit unter Form, patzt inzwischen wieder fast in jedem Spiel. Nun, nach seiner fünften Gelben, ist er aber sowieso erst einmal gesperrt. Und auch Nnamdi Collins geriet in München an seine Grenzen. Vielleicht kann ja Abwehrchef Robin Koch das Gebilde stabilisieren. Denn um große Ziele zu erreichen, braucht es Stabilität und Widerstandsfähigkeit auf allen Ebenen – und Durchschlagskraft ganz vorne.
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FAQ zu Eintracht Frankfurt: Nicht nur vorne klemmt’s
1. Was bedeutet der Titel "Nicht nur vorne klemmt’s"?
Der Titel verweist auf die Herausforderungen, die die Eintracht Frankfurt sowohl in der Offensive als auch in anderen Bereichen des Spiels hat. Es deutet darauf hin, dass Probleme nicht nur in der Torproduktion bestehen, sondern auch in der Defensive oder im Mittelfeld.
2. Welche Probleme hat Eintracht Frankfurt aktuell?
Eintracht Frankfurt sieht sich einer Reihe von Herausforderungen gegenüber, darunter:
Torreichtum: Schwierigkeiten, Chancen in Tore umzumünzen.
Defensive Aufbau: Probleme in der Defensive, die zu Gegentoren führen.
Spielstrategie: Unsicherheiten in der Spielaufbau und Taktik.
Verletzungen: Ausfälle von Schlüsselspielern aufgrund von Verletzungen.
Teamchemie: Möglicherweise fehlende Harmonie innerhalb der Mannschaft.
3. Wer sind die Schlüsselspieler, die fehlen könnten?
Schlüsselspieler können Verletzungsopfer oder diejenigen sein, die aus anderen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Dazu gehören oft Leistungsträger wie Stürmer oder Abwehrchefs.
4. Wie reagiert der Trainer auf die aktuellen Probleme?
Der Trainer wird in der Regel versucht, Lösungen zu finden, sei es durch Anpassungen in der Taktik, Veränderungen in der Aufstellung oder durch die Einbindung junger Spieler.
5. Was kann Eintracht Frankfurt tun, um sich zu verbessern?
Training intensivieren: Fokussierung auf Offensive und Defensive im Training.
Kaderanalyse: Überprüfung der Stärken und Schwächen der Spieler.
Transferstrategien: Gezielte Verpflichtungen im Winter-Transferfenster, um dringend benötigte Talente zu holen.
Psychologische Unterstützung: Stärkung des Teamgeistes und der mentalen Stärke der Spieler.
6. Wie stehen die Chancen für die kommende Saison?
Die Chancen hängen stark von den getroffenen Maßnahmen ab. Eine Verbesserung in der aktuellen Spielweise, erfolgreiche Transfers und das Management von Verletzungen könnten die Ergebnisse positiv beeinflussen.
7. Was sagen die Fans?
Die Meinungen der Fans sind oft geteilt. Einige stehen hinter der Mannschaft und unterstützen sie bedingungslos, während andere Kritik an den Leistungen äußern und Veränderungen fordern.
8. Wo kann ich die nächsten Spiele von Eintracht Frankfurt verfolgen?
Die Spiele können in der Regel über Sportsender, Streaming-Dienste oder auf der offiziellen Webseite des Vereins verfolgt werden. Außerdem bieten viele Sportportale Live-Ticker und Spielberichte an.
9. Gibt es eine Möglichkeit, die Mannschaft zu unterstützen?
Fans können die Mannschaft unterstützen, indem sie Spiele im Stadion besuchen, Merchandise kaufen oder sich an Fan-Aktionen beteiligen. Auch soziale Medien bieten eine Plattform, um persönliche Botschaften und Unterstützung auszudrücken.
10. Wie geht es den verletzten Spielern?
Die Verletzungsupdates sind oft auf der offiziellen Webseite von Eintracht Frankfurt oder in Pressekonferenzen des Trainers zu finden. Der Heilungsprozess kann je nach Art der Verletzung variieren.
Diese FAQ soll dir helfen, die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen bei Eintracht Frankfurt besser zu verstehen.
In Spielen gegen den FC Bayern München hat Bayer Leverkusens Trainer Xabi Alonso sich zuletzt oft etwas einfallen lassen. So auch diesmal.
Im Spitzenspiel des 22. Spieltags (ab 18.30 Uhr in der Audio-Reportage und im Live-Ticker) verzichtet Alonso auf seine Mittelstürmer Victor Boniface und Patrik Schick – beide sitzen zunächst auf der Ersatzbank.
Zum Live-Ticker: Leverkusen – München
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22. Spieltag
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Stattdessen hat sich Alonso, der mit seinen taktischen Kniffen gegen die Bayern zuletzt manchmal richtig lag, auf dieser Position für zwei Spieler entschieden, deren ursprüngliches Einsatzgebiet nicht das Angriffszentrum ist: Florian Wirtz dürfte um Nathan Tella herum agieren, beide sind eigentlich Mittelfeldspieler.
So könnte die taktische Formation von Leverkusen aussehen: Hradecky – Mukiele, Tah, Tapsoba, Hincapie – Frimpong, Xhaka, Palacios, Grimaldo – Tella, Wirtz.
Ito debütiert für Bayern in der Bundesliga
Bei den Bayern überrascht Trainer Vincent Kompany mit der Hereinnahme von Hiroki Ito – er dürfte links hinten in der Viererkette verteidigen. Für den Japaner, den die Bayern vor der Saison aus Stuttgart geholt hatten, ist es eine Premiere. Er hat wegen einer langwierigen Verletzung noch kein Bundesligaspiel für den Rekordmeister bestritten.
So dürfte Bayern beginnen: Neuer – Laimer, Upamecano, Kim, Ito – Kimmich, Pavlovic – Olise, Musiala, Coman – Kane.
Leverkusen in Kiel, München gegen Frankfurt
Leverkusen ist zu Gast bei Holstein Kiel (22.02., 15.30 Uhr). München muss einne Tag später zuhause gegen die Eintracht aus Frankfurt ran (17.30 Uhr).
Tim Siersleben feierte am Donnerstagabend im Parken sein erstes Tor in der laufenden Spielzeit. Warum er kurz vor dem Ende in der Offensive auftauchte, wusste der Innenverteidiger jedoch selbst nicht.
Erzielte den späten Siegtreffer: Tim Siersleben.
UEFA via Getty Images
Tim Siersleben gehört zu den Heidenheimern, die sich ganz besonders auf die europäischen Nächte freuen. Denn während der Innenverteidiger in der Bundesliga meist von der Bank aus zusehen muss, stand er in der Conference League nur im letzten Spiel der Ligaphase gegen St. Gallen nicht in der Startelf. Aus diesem Grund weist er auch eine außergewöhnliche Statistik auf: Er absolvierte mehr Minuten in der Conference League (450) als in der Liga (251).
Die Differenz könnte er in der zweiten Saisonhälfte vielleicht noch weiter vergrößern – zumindest legte er die Grundlage dafür mit seinem späten 2:1 beim Play-off-Hinspiel in Kopenhagen.
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Siersleben schaltete sich kurz vor dem Ende in die Offensive ein und traf überlegt in die rechte Ecke. “Ich weiß gar nicht, wie ich da vorne hingekommen bin. Auf einmal hatte ich den Ball, spiele zu Honsi (Mathias Honsak, Anm. d. Red.) und sage dann zu ihm: ‘Spiel, Spiel’ und dann ist es halt Glück, dass der Ball von Delaney vor meine Füße prallt”, schilderte der 24-Jährige seinen Treffer.
Schmidt: Siersleben, Keller und Niehues haben eine “tolle Leistung gebracht”
Sein Trainer Frank Schmidt konnte die Gedanken sicher nachvollziehen, da er früher selbst Innenverteidiger war. “Du kommst ja nicht so oft zu Chancen, und wenn du dann mal vorne bist, sollst du die auch nutzen”, so der Coach. Aus diesem Grund freute er sich auch besonders für den Torschützen.
Neben ihm hob Schmidt auch noch Thomas Keller, der den Ausgleich erzielt hatte, und Julian Niehues hervor. Das Trio, das trotz seiner geringen Spielzeit – die beiden Letztgenannten fehlten jedoch auch lange verletzt – habe “nie gejammert” und eine “tolle Leistung gebracht”.
Mit dieser dürften sie zum einen den Konkurrenzkampf angeheizt und zum anderen der gesamten Mannschaft Selbstvertrauen für den Abstiegskampf gegeben haben. Denn nach vier Niederlagen in Serie feierten die Heidenheimer “endlich wieder einen Sieg”. Daran soll nun am Sonntagabend gegen Mainz angeknüpft werden (19.30 Uhr).