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  • Vorbericht: FC St. Pauli – TSG Hoffenheim (26.

    Vorbericht: FC St. Pauli – TSG Hoffenheim (26.

    Vorbericht: FC St. Pauli – TSG Hoffenheim

    Am 26. Spieltag trifft der FC St. Pauli auf die TSG Hoffenheim. In diesem spannenden Duell der 2. Bundesliga geht es nicht nur um wichtige Punkte, sondern auch um Prestige und den Kampf um die obere Tabellenhälfte. In diesem Artikel geben wir einen umfassenden Überblick über die Partie, die Schlüsselfiguren und die bisherigen Leistungen beider Mannschaften.

    Form & Statistik

    Der FC St. Pauli hat sich in den letzten Wochen stark präsentiert und sich von den unteren Tabellenregionen entfernt. Unter Trainer Fabian Hürzeler spielt die Mannschaft offensiv und mutig, was sich auch in den jüngsten Ergebnissen widerspiegelt. Die Fans im Millerntor-Stadion erwarten ein leidenschaftliches Spiel, und die Unterstützung in der Heimat könnte den entscheidenden Unterschied machen.

    Die TSG Hoffenheim hingegen kämpft in der Bundesliga um den Anschluss an die oberen Plätze. Unter dem neuen Trainer hat das Team einige Fortschritte gemacht, zeigt jedoch immer wieder Schwächen in der Defensive. In den letzten Spielen gelangen sowohl Siege als auch bittere Niederlagen, was die Unberechenbarkeit der Mannschaft unterstreicht.

    Spieler im Fokus

    Auf Seiten des FC St. Pauli sind vor allem Guido Burgstaller und Jackson Irvine hervorzuheben. Burgstaller, mit seiner Erfahrung und Torjägerqualitäten, ist für die gegnerische Abwehr stets gefährlich. Irvine bringt mit seiner Zweikampfstärke und Spielintelligenz Stabilität ins Mittelfeld.

    Bei der TSG Hoffenheim sollte man die Augen auf Andrej Kramaric und Ihlas Bebou richten. Kramaric gilt als einer der gefährlichsten Angreifer der Liga und ist jederzeit in der Lage, ein Spiel zu entscheiden. Bebou überzeugt mit seiner Geschwindigkeit und Dynamik und könnte für die Abwehr von St. Pauli eine echte Herausforderung darstellen.

    Taktische Aufstellungen

    Beide Teams werden voraussichtlich mit einer offensiven Grundausrichtung antreten. Der FC St. Pauli könnte in einer 4-3-3-Formation agieren, um das Spiel im Mittelfeld zu kontrollieren und schnelle Konter einzuleiten. Die TSG Hoffenheim hingegen könnte in einem 4-2-3-1-System spielen, um die Offensive zu unterstützen und gleichzeitig defensiv stabil zu bleiben.

    Prognose

    Das Duell zwischen dem FC St. Pauli und der TSG Hoffenheim verspricht ein spannendes und intensives Spiel zu werden. Beide Mannschaften sind motiviert, die Punkte zu holen, und die Ausgangslage könnte nicht unterschiedlicher sein. St. Pauli wird alles daran setzen, die Heimstärke auszuspielen, während Hoffenheim versuchen wird, die Fehler der letzten Spiele abzustellen.

    Die Fans dürfen sich auf einen aufregenden Fußballabend freuen, der alles bieten könnte – von packenden Zweikämpfen über sehenswerte Tore bis hin zu emotionalen Momenten.

    Wir sind gespannt, wer am Ende als Sieger vom Platz gehen wird. Bleiben Sie dran und verfolgen Sie dieses packende Duell!

  • Vorbericht, Stimmen & VIVA zum Heimspiel gegen

    Vorbericht, Stimmen & VIVA zum Heimspiel gegen

    Vorbericht: Heimspiel gegen die Rivalen – Stimmen & VIVA!

    Das mit Spannung erwartete Heimspiel steht bevor! Am kommenden Wochenende empfängt die [Mannschaftsname] die Rivalen von [Gegnername] im Stadion [Stadionsname]. In diesem Vorbericht werfen wir einen Blick auf die aktuelle Form beider Teams, wichtige Stimmen und die Analyse von VIVA.

    Die Ausgangslage

    [Mannschaftsname] geht optimistisch in die Partie. Nachdem das Team in den letzten Spielen mit beeindruckenden Leistungen überzeugen konnte, stehen die Chancen gut, die drei Punkte zu sichern. Besonders Spieler [Spielername], der in den letzten Spielen treffsicher war, könnte der Schlüssel zum Erfolg sein.

    Auf der anderen Seite kommt [Gegnername] mit einem wechselhaften Saisonverlauf. Nach einigen schwachen Ergebnissen ist der Druck auf die Mannschaft gestiegen, sich in der Liga zu konsolidieren. Trainer [Trainernamen] steht vor der Herausforderung, sein Team motiviert ans Werk zu bringen.

    Stimmen vor dem Spiel

    In der Pressekonferenz äußerten sich die Trainer und Spieler zu dem bevorstehenden Duell:

    Trainer [Mannschaftsname]: „Wir wissen, dass es ein hartes Stück Arbeit wird. Jeder Spieler muss seine beste Leistung abrufen, um die Fans zu begeistern!“

    Spieler [Spielername] fügte hinzu: „Das Heimspiel ist für uns besonders wichtig. Wir wollen unsere Fans mit einer starken Vorstellung zurückzahlen!“

    Von Seiten der Gäste meinte Trainer [Trainernamen]: „Wir haben eine Menge Respekt vor [Mannschaftsname], aber wir kommen nicht nur zum Spaß. Wir wollen die Punkte mit nach Hause nehmen!“

    VIVA-Analyse

    Laut der Sportanalyse von VIVA könnte der Schlüssel zum Erfolg im Mittelfeld liegen. Hier treffen die spielerischen Fähigkeiten und die Zweikampfstärke aufeinander. [Mannschaftsname] wird versuchen, das Spiel früh zu kontrollieren, während [Gegnername] auf schnelle Konter setzt. Die taktische Ausrichtung und die Fitness der Spieler sind entscheidend für den Ausgang dieser Begegnung.

    Fazit

    Das kommende Heimspiel verspricht ein spannendes Duell voller Emotionen zu werden. Die Fans dürfen sich auf ein intensives Spiel freuen, in dem beide Teams alles geben werden, um die drei Punkte zu sichern.

    Nutzen Sie die Gelegenheit, um live dabei zu sein und die Atmosphäre im Stadion zu genießen. Möge die beste Mannschaft gewinnen!

    Bleiben Sie dran für weitere Updates und Analysen rund um [Mannschaftsname] und den Fußball!

  • Vorbericht & Stimme zum Spiel des FC St. Pauli beim VfL

    Vorbericht & Stimme zum Spiel des FC St. Pauli beim VfL


    „Wir probieren alles, aber irgendwie will der Ball nicht rein“, sagte Elias Saad nach der 0:2-Heimniederlage gegen Dortmund und traf damit den Nagel auf dem Kopf. Die Kiezkicker halten gegen gestandene Bundesligisten mit Europapokal-Ambitionen richtig gut mit und erspielen sich einige Gelegenheiten – am Ende fehlt aber das letzte Quäntchen Glück, um etwas Zählbares mitzunehmen.

    Doch trotz der bitteren Niederlagen gegen Dortmund, Mainz, Freiburg und Leipzig ist klar: Die Leistung stimmt. In jedem dieser Spiele hätte der FCSP in Führung gehen können (oder müssen), am Ende entschied aber oft die individuelle Qualität zugunsten der Gegner. Deswegen gebe es keinen Grund, in Panik zu verfallen, sagt Hauke Wahl. „Wir sind weiterhin super optimistisch und haben eine gewisse ‚Jetzt-erst-recht‘-Einstellung.“ Der Abwehrspieler habe in seiner Karriere schon schwierige Phasen erlebt und wisse, worauf es in solchen Situationen ankomme: „Ruhe bewahren und nicht in Aktionismus verfallen.“

    Wolfsburger Sturmduo auf Torejagd

    Stichwort Ruhe: Die ist beim VfL Wolfsburg nach zunächst schwachem Saisonstart mittlerweile auch eingekehrt. Die Niedersachsen sind seit sechs Partien ungeschlagen und hatten im Jahr 2025 nur gegen den FC Bayern das Nachsehen. Etwas glücklich war der 2:1-Sieg beim SV Werder Bremen am vergangenen Wochenende, an dem Keeper Marius Müller einen Sahnetag erwischte und mehrfach glänzend parierte. Einen Dämpfer musste der VfL allerdings im DFB-Pokal hinnehmen. Nach dem überraschenden Zweitrundensieg gegen Dortmund (1:0 n.V.) und dem Achtelfinalerfolg gegen Hoffenheim (3:0) traten die Wölfe Ende Februar beim Ligakonkurrenten aus Leipzig an. In einem ausgeglichenen Viertelfinale sorgte ein umstrittener Handelfmeter für die Entscheidung und viel Frust auf Seiten der Wolfsburger.

    Im Hinspiel schenkten sich beide Mannschaften keinen Zentimeter.

    Im Hinspiel schenkten sich beide Mannschaften keinen Zentimeter.

    Das Team von Ralph Hasenhüttl glänzt in der laufenden Spielzeit vor allem in der Offensive. 48 Treffer hat der VfL bereits erzielt, nur der FC Bayern, Leverkusen und Frankfurt haben mehr. Ein Spieler sticht dabei besonders hervor: Mohamed Amoura. Der Algerier hat schon 17 Scorerpunkte gesammelt (neun Tore, acht Vorlagen) und passt mit seiner Schnelligkeit ideal in das Wolfsburger Umschaltspiel. Amoura und Sturmpartner Jonas Wind (acht Tore, drei Vorlagen) sind gemeinsam an 28 der 48 Wolfsburger Treffer direkt beteiligt – ein sehr starker Wert. „In der Hinrunde haben wir Amoura richtig gut bearbeitet, sodass er eigentlich keine nennenswerten Chancen hatte“, erinnert sich FCSP-Cheftrainer Alexander Blessin, der den Algerier aus der gemeinsamen Zeit bei Union Saint-Gilloise bestens kennt.

    „Es geht um alles“: Heiße Phase der Saison beginnt

    Ein weiterer Erfolgsgarant beim VfL ist Kapitän und Vereinsikone Maximilian Arnold. Der Wolfsburger Rekordspieler war zwar die letzten Wochen verletzt, könnte am Wochenende aber wieder eine Option sein. „Es sieht gut aus“, sagte Hasenhüttl auf der Pressekonferenz vor dem Spiel, „was das für das Wochenende heißt, werden wir sehen.“

    Zehn Spiele sind noch zu spielen, die heiße Phase beginnt. „Im März, April und Mai wird es entschieden, da geht es um alles“, sagt Hauke Wahl, der Parallelen zum Endspurt im Aufstiegsrennen der vergangenen Saison sieht. „Die Erfahrungen der letzten Saison helfen uns extrem, weil wir es schonmal erlebt haben und wir wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können, dass jeder für den anderen da ist.“

    Aus der Defensive heraus dirigiert Hauke Wahl die Mannschaft auf dem Feld.

    Aus der Defensive heraus dirigiert Hauke Wahl die Mannschaft auf dem Feld.

    Seit sieben Spielen sind die Boys in Brown gegen den VfL Wolfsburg ungeschlagen. Die letzte Partie in Wolfsburg datiert aus der Saison 2010/11. Am 30. Spieltag trafen Deniz Naki und Matthias Lehmann für Braun-Weiß, doch der VfL glich kurz Schluss noch zum 2:2 aus.

    Zwei Tore in Wolfsburg wären auch an diesem Wochenende viel Wert. Und um bei der Zahl zwei zu bleiben: Wolfsburg blieb in dieser Saison zwar nur zweimal ohne eigenen Treffer – einmal davon jedoch beim 0:0 im Hinspiel am Millerntor. „Im Hinspiel haben wir die Wolfsburger Schnelligkeit gut unter Kontrolle gehabt, da gilt es anzusetzen“, so Cheftrainer Blessin. Der Plan steht: Hinten so lange wie möglich die Null halten, vorne das Tor treffen – und so die Wölfe verstummen lassen.

     


    FC St. Pauli TV – die Stimme
    vor dem Spiel

    Vor dem Gastspiel in Wolfsburg haben wir mit Philipp Treu gesprochen.

     

    (mh/hv)

    Fotos: FC St. Pauli / Witters



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  • Vorbericht: VfL Wolfsburg – FC St. Pauli (25. Spieltag,

    Vorbericht: VfL Wolfsburg – FC St. Pauli (25. Spieltag,


    Der FC St. Pauli fährt nach Wolfsburg und benötigt dringend Punkte – das wird gegen inzwischen starke Wolfsburger aber alles andere als ein leichtes Unterfangen.
    (Titelfoto: Stefan Groenveld)

    Wie auch vor dem Hinspiel war Dennis vom Wölfe-Radio bei uns im „Vor dem Spiel“-Gespräch zu Gast und hat einige interessante Einblicke in die aktuelle Situation beim VfL Wolfsburg gegeben. Hört da gerne rein.
    Abseits des Spiels möchte ich Euch, aufgrund des Datums aber auch allgemein, an dieser Stelle den Text von Nina ans Herz legen: „Fußball, eine männliche Domäne“.

    FC St. Pauli: Wer kann spielen, wer fehlt?

    Morgan Guilavogui, James Sands und Simon Zoller werden dem FC St. Pauli auch weiterhin fehlen. Bei den beiden Letztgenannten wird sich das auch bis Saisonende nicht mehr ändern. Positiver ist hingegen die Aussicht bei Karol Mets, zumindest war er in dieser Trainingswoche auch mal wieder auf dem Platz zu sehen, wenngleich er „nur“ Laufrunden drehte. Im Fall von Guilavogui nannte Alexander Blessin Anfang Februar eine Ausfallzeit von sechs Wochen. Es ist zu hoffen, dass er dann nach der Länderspielpause wieder eine echte Option ist.

    Robert Wagner vor Rückkehr in den Kader

    Das war es dann aber auch schon an Feldspielern im Kader des FC St. Pauli, die am Samstag in Wolfsburg sicher fehlen werden. Das bedeutet, dass neben Carlo Boukhalfa auch Robert Wagner, nach langer Verletzungspause, wieder im Spieltagskader stehen könnte. Alexander Blessin erklärte sogar, dass das wahrscheinlicher sei, als ein Kaderplatz für Connor Metcalfe, der vor kurzem eine kleine Pause einlegen musste.

    Nicht nur mit dabei, sondern sogar ein Kadidat für die Startelf ist Manos Saliakas, der laut Blessin die gesamte Trainingswoche voll mitziehen konnte. Nicht voll mitziehen konnte Eric Smith, der Probleme an der Patellasehne hatte, am Donnerstag aber bereits wieder voll mittrainierte und fit für das Spiel ist. Ebenfalls fit für das Spiel, aber mit Schmerzen unterwegs, ist Elias Saad. Bereits nach der Niederlage gegen Dortmund hatte Saad erklärt, dass er immer wieder kürzere Schmerzphasen im Fuß verspüre. Diese halten bei ihm zwar weiter an, ihn aber nicht davon ab, in Wolfsburg zu spielen. Fragt sich nur, ob auch in der Startelf.

    VfL Wolfsburg: Wer kann spielen, wer fehlt?

    Es ist eher selten in dieser Saison, aber wenn es um die Anzahl an verletzten Spielern geht, dann würde der FC St. Pauli die Partie gegen den VfL Wolfsburg verlieren. Lukas Nmecha, Sebastiaan Bornauw, Lovro Majer, Rogerio, Bartosz Bialek, Kevin Paredes und Kamil Grabara werden am Samstag fehlen. Besonders im zentralen Mittelfeld (Paredes, Majer und vielleicht Arnold) und im Tor (Grabara) fehlt dem Team dadurch richtig Qualität – was aber nicht bedeutet, dass der restliche Kader schlecht besetzt ist.

    Einsatz von Maximilian Arnold fraglich

    Fraglich ist zudem, ob Kapitän Maximilian Arnold (mit 367 Bundesligaspielen absoluter Rekordhalter in Wolfsburg) gegen den FC St. Pauli spielen kann. Das Hinspiel hatte er aufgrund einer Gelbsperre verpasst, seit Anfang Februar muss er aufgrund einer Innenbandverletzung aussetzen. Nun könnte er aber wieder auf dem Platz stehen, wie sein Trainer Ralph Hasenhüttl auf der Pressekonferenz vor der Partie erklärte.

    Hamburg, Deutschland, 09.08.2024, Millerntor-Stadion, FC St. Pauli - Atalanta Bergamo SCF-Leihgabe Robert Wagner (hier im Testspiel gegen Atalanta Bergamo) wird dem FC St. Pauli in Freiburg fehlen. Copyright: Stefan Groenveld
    Nach monatelanger Pause könnte Robert Wagner wieder in den Spieltagskader des FC St. Pauli zurückkehren. // (c) Stefan Groenveld

    Was hat Wolfsburg zu bieten?

    Der VfL Wolfsburg scheint nach einem schwierigen Saisonstart besser zusammengefunden zu haben. Nur auf Platz 13 stand das von Hasenhüttl trainierte Team nach sieben Spieltagen, kurz bevor es im Hinspiel gegen den FC St. Pauli ging. Doch seit dem 0:0 am Millerntor läuft es deutlich besser: Blickt man auf die Tabelle der letzten 17 Spieltage, so liegen die Wolfsburger auf dem vierten Platz. Zu den vier Niederlagen aus den ersten sieben Spielen gesellten sich in den anderen 17 Partien nur noch drei weitere.

    Auf hohem Niveau stabilisiert

    Der VfL Wolfsburg ist also ein ernsthafter Kandidat für die Top 6 der Bundesliga. Vor allem, weil er eigentlich immer das Tor trifft. Es gab erst zwei Spiele in dieser Saison, in denen die Wolfsburger keinen eigenen Treffer erzielten (nur der FC Bayern München ist hier besser, blieb nur einmal ohne Treffer) – Mutmacher: einmal passierte das den Wolfsburgern beim 0:0 gegen den FC St. Pauli.
    Ein weiterer Mutmacher ist der Blick auf die Heim- und Auswärtstabelle. Denn während der VfL Wolfsburg auf fremden Plätzen richtig stark punktet (Platz 3, 23 Punkte, 26:16 Tore), sieht das im heimischen Stadion anders aus (Platz 12, 14 Punkte, 22:22 Tore). Diese ausgeprägte Heimschwäche ist auch ein Ausdruck der Spielweise der Wolfsburger beziehungsweise ihrer Probleme.

    Denn der VfL Wolfsburg wird von Ralph Hasenhüttl trainiert. Ein Trainer also, der einen klaren RaBa Leipzig-Fingerabdruck besitzt. Entsprechend stark ist das Team in Umschaltmomenten, hat mit Mohamed Amoura (bereits 17 Torbeteiligungen) und Winter-Neuzugang Andreas Skov Olsen (hat Wolfsburg mal eben 14 Mio. Ablöse nach Brügge überwiesen) richtig Tempo in der Offensive.
    Kleiner Exkurs in Ablösesummen: Seit dem letzten Aufeinandertreffen mit dem FCSP in der Bundesliga hat der VfL Wolfsburg übrigens eine Netto-Transferbilanz (nur Ablöseummen) von minus 267 Mio €(!!!) – wie das möglich ist? Weil da jemand die Bilanz immer wieder ausgleicht. Während also die direkte Konkurrenz aus Frankfurt, Freiburg, Mönchengladbach, Stuttgart, et cetera auf Transfereinnahmen angewiesen ist… lassen wir das!

    Zurück zur Heimschwäche: Das hängt mehr oder weniger direkt damit zusammen, wie der Gegner agiert. Zieht er sich etwas tiefer zurück und möchte sich erst einmal anschauen, was der VfL Wolfsburg im Ballbesitzspiel zustande bringt, dann kommt meist wenig. Das hat sich laut Dennis (im VdS-Gespräch) zwar zuletzt etwas verbessert, aber die Ergebnisse aus den Heimspielen gegen Kiel (2:2) und Bochum (1:1) lassen erahnen, dass die Wolfsburger ihre Gegner nicht in Grund und Boden spielen können.

    Flexibel interpretierte Leipziger Schule

    Schauen wir uns die Spielweise des VfL Wolfsburg etwas genauer an: Das Team agiert oft mit einem mit einem flachen 4-4-2, wobei man aufgrund des Offensivdrangs der Außenbahnspieler vielleicht sogar eher von einem 4-2-2-2 sprechen muss. Beachtet man dann noch, dass Amoura überall in der Offensive zu finden ist und damit vielleicht eher eine Außenposition einnimmt und der starke Patrick Wimmer auch gerne ins Zentrum zieht, wäre es dann vielleicht eher ein 4-3-3. Ihr merkt: Die genaue Formation zu benennen, ist kaum möglich und eigentlich auch egal, sofern die Prinzipien berücksichtigt werden. Also:

    Zwar besitzt Hasenhüttl auf jeden Fall noch eine klare Handschrift der Leipziger Fußballschule, allerdings zählt die mannorientierte Spielweise über den gesamten Platz nicht dazu (so wie es manch anderer Trainer aus dieser Schule gerne macht). Stattdessen agiert der VfL Wolfsburg mit zwei Angreifen vorne im Pressing, konzentriert sich mehr darauf, in für sie wichtigeren Zonen eine Überzahl zu haben (im zentralen Mittelfeld ist zum Beispiel eine relativ klare Mannorientierung zu erkennen). Und wenn beide Angreifer eng zusammenstehen, dann wird das gegnerische Spiel automatisch auf die Außenbahn gelenkt. Da der FC St. Pauli mit drei Innenverteidigern aufbaut, könnte das dafür sorgen, dass der FC St. Pauli in Person von Siebe Van der Heyden und David Nemeth viel Raum zum Andribbeln haben wird. Wie gut das klappen kann, hatte das Spiel gegen Mainz gezeigt. Da Hasenhüttl & Co dieses Spiel sicherlich auch genau analysiert haben, möchte ich auch ein kleines Fragezeichen hinter das Wolfsburger Pressingverhalten setzen.

    Achtung bei Standards!

    Im Spielaufbau agieren die Wolfsburger dann in einem 2-4-4. Alle Außenbahnspieler schieben also einfach eine Position nach vorne. Diese Grundordnung ist auf dem Platz oft klar erkennbar. Was genau aus dieser dann aber für Wege ins letzte Drittel gesucht werden, da hat sich das Team zum einen sehr flexibel gezeigt, allerdings auch im Saisonverlauf immer wieder Probleme gehabt, besonders wenn die Gegner (wie der FCSP) auf ein kompaktes Defensivverhalten setzten.
    Wo der VfL Wolfsburg keine Probleme hat, ist bei offensiven Standards. Mehr als ein Dutzend Treffer erzielte das Team aus Standardsituation – nur der FC Bayern München hat mehr. Allerdings ist man auch extrem anfällig bei gegnerischen Standards, fing sich bereits mindestens acht Gegentreffer nach Eckbällen („mindestens“, weil die Definition „Tor nach Ecke“ ziemlich schwierig ist). Für den FC St. Pauli dürfte die Chance auf den ersten Treffer nach eigener Ecke vermutlich so groß wie nie in dieser Saison sein.

    Mögliche Aufstellung

    Wie groß die Chance für Maximilian Arnold auf einen Einsatz ist, weiß man nicht genau. Rechnen wir mal damit, dass er auch noch für die Partie gegen den FC St. Pauli fehlen wird. Dann dürfte erneut Bence Dardai neben Mathias Svanberg auf der Doppelsechs agieren. Sollte Hasenhüttl das 4-3-3 etwas mehr forcieren wollen, dann wäre auch Aster Vranckx neben Svanberg denkbar, mit Abstrichen auch Yannick Gerhardt. Fraglich ist zudem, ob Tiago Tomas seinen Platz in der Startelf finden wird, nachdem zuletzt Skov Olsen den Vorzug bekam.

    Erwartete Aufstellung beim Spiel VfL Wolfsburg gegen FC St. Pauli WOB: Müller - Fischer, Vavro, Koulierakis, Maehle - Dardai, Svanberg - Tomas, Wimmer - Wind, Amoura FCSP: Vasilj - Nemeth, Wahl, Van der Heyden - Treu, Irvine, Smith, Ritzka - Weißhaupt, Eggestein, Saad
    Erwartete Aufstellung beim Spiel VfL Wolfsburg gegen FC St. Pauli
    WOB: Müller – Fischer, Vavro, Koulierakis, Maehle – Dardai, Svanberg – Tomas, Wimmer – Wind, Amoura
    FCSP: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad

    Smith in die Innenverteidigung und Saad auf die Bank?

    Es ist damit zu rechnen, dass Manos Saliakas nach überstandener Verletzung direkt in die Startelf zurückkehren wird. Zu gut waren die Leistungen von ihm vor seiner Verletzung, zu gut auch jene von Philipp Treu auf der linken Seite. Zudem ist eine Rückkehr von Eric Smith in die Innenverteidigung zumindest vorstellbar. Das hängt aber vermutlich auch damit zusammen, wie weit Robert Wagner und Connor Metcalfe wirklich schon sind, ob sie bereits 45 Minuten Einsatzzeit vertragen (dann könnte man über ein Jobsharing auf der Position neben Jackson Irvine nachdenken). Denkbar ist natürlich auch ein Einsatz von Carlo Boukhalfa, der seine Probleme nach einem Pferdekuss überstanden hat. Ich denke aber, dass der FCSP nach den guten Erfahrungen gegen Mainz auch in Wolfsburg auf Smith im zentralen Mittelfeld setzen wird.

    Fraglich ist zudem, wie das weitere Vorgehen mit Elias Saad aussehen wird. Nach zwei Startelfeinsätzen, in denen Saad zwar teilweise seine Qualitäten aufblitzen lassen konnte, aber noch ein gutes Stück weg war von dem, was er in der Vorsaison an Intensität auf den Platz bringen konnte, könnte es zu einer Veränderung in der Startelf kommen. Das würde dann wohl Dapo Afolayan in die Startelf heben. So richtig überzeugt bin ich davon allerdings nicht. Ob Danel Sinani oder Scott Banks dann in den Fokus rücken, keine Ahnung. Ich tippe daher einfach weiter auf Saad in der Startelf und einen früheren Wechsel.

    FC St. Pauli muss endlich wieder punkten

    Es ist eine alles andere als einfache Situation, in der sich der FC St. Pauli aktuell befindet. Das Spiel gegen den VfL Wolfsburg ist eigentlich keines, bei dem man zwingend Punkte erwarten sollte. Dazu sind die Wolfsburger inzwischen zu stark. Allerdings erlaubt die Tabellensituation eben auch nicht die Auswahl, gegen wen genau man nun Punkte holen muss. Am besten fängt der FCSP einfach sofort damit an, Gegner-unabhängig. Dass es dem Team besonders auswärts bei „Mittelklasse“-Teams gelingen kann zu punkten, haben die Erfolge in Hoffenheim, Freiburg und Stuttgart gezeigt. Zwar liegt Wolfsburg bekanntlich in Niedersachen, aber die Punkte würden wir natürlich trotzdem gerne mit nach Hamburg nehmen.

    Forza!
    // Tim

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  • Vorbericht: FC St. Pauli – Borussia Dortmund (24. Spieltag, 24/25)

    Vorbericht: FC St. Pauli – Borussia Dortmund (24. Spieltag, 24/25)


    Der FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund. Klingt nach David gegen Goliath und das ist es eigentlich auch. Allerdings schleppt der BVB massive Probleme durch die Saison, die der FCSP auch am Millerntor offenlegen möchte.(Titelfoto: Alex Grimm/Getty Images/via OneFootball)

    Im „Vor dem Spiel“-Gespräch hat sich Yannick mit Cedric von den Ruhr Nachrichten unterhalten, der ziemlich schonungslos die bisherige Saison von Borussia Dortmund auseinandernimmt.Eine wichtige Info gab es vom FC St. Pauli vor dem Spiel: Der Durchgang zwischen Südkurve und Gegengerade ist am Samstag dicht. Für den Fall, dass es Probleme mit den Tickets auf der Gegengerade gibt, kann man das auch an einem extra eingerichteten Schalter bei der Gegengerade klären und muss nicht einmal ums Stadion herumlaufen.



    FC St. Pauli: Wer kann spielen, wer fehlt?

    Sicher ausfallen für das Spiel am Samstag gegen den BVB werden Robert Wagner, Karol Mets, Morgan Guilavogui, James Sands und Simon Zoller. Diese Verletztenliste tut schon weh, sogar noch etwas mehr, wenn man die individuellen Qualitäten dieser Spieler berücksichtigt. Positiv ist aber, dass gleich mehrere Außenverteidiger in dieser Auflistung fehlen.

    Saliakas vielleicht zurück, Boukhalfa vielleicht nicht dabei

    Denn Philipp Treu musste unter der Woche zwar etwas reduziert trainieren, nachdem er gegen Mainz aufgrund von körperlichen Problemen ausgewechselt wurde, er wird aber am Wochenende einsatzbereit sein. Gleiches gilt für Lars Ritzka, den jedoch weiterhin Probleme am Rücken (und dadurch am Oberschenkel) plagen. Laut Alexander Blessin liege aber keine strukturelle Verletzung vor, sodass Ritzka bedenkenlos spielen könne, (abgesehen davon, dass es bei ihm wohl nicht für die volle Spielzeit reicht). Richtig positiv ist, dass Manos Saliakas auch ein Thema für das Wochenende sein könnte. Der Rechtsverteidiger ist sehr viel schneller als erwartet nach seiner Muskelverletzung wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und Blessin wollte nicht ausschließen, dass er bereits am Wochenende wieder im Kader steht.

    Ebenfalls wieder Teil des Kaders wird wohl Connor Metcalfe sein. Zwar musste der zentrale Mittelfeldspieler aus Gründen der Belastungssteuerung am Donnerstag mit dem Training aussetzen, doch er dürfte für das Spiel gegen Dortmund bereit sein. Das ist auch gut so, denn hinter einem Einsatz von Carlo Boukhalfa steht ein fettes Fragezeichen. Boukhalfa musste aufgrund eines Pferdekusses mit dem Training aussetzen und laut Blessin ist unklar, ob er die Schmerzen bis Samstag so weit unter Kontrolle bekommt, dass er spielen kann.

    Borussia Dortmund: Wer kann spielen, wer fehlt?

    Drei Absätze für die personelle Situation beim FC St. Pauli, einer für die bei Borussia Dortmund. Und selbst diesen Absatz könnte man auf einen Satz zusammendampfen: Felix Nmecha wird dem BVB am Millerntor fehlen. Ansonsten ist der Kader voll einsatzbereit, sollte es nicht noch überraschende Infos auf der Pressekonferenz geben.

    Was hat der BVB zu bieten?

    Für Borussia Dortmund geht es in dieser Saison eigentlich nur noch darum, den „Worst Case“ zu verhindern: das Verpassen des internationalen Geschäfts ist. Nach Jahren der Unzufriedenheit wurde im Sommer eine größere Umstrukturierung vorangetrieben. Mit Nuri Sahin als Trainer und Lars Ricken als Geschäftsführer, der Rückkehr von Sven Mislintat sowie vielen weiteren Personen mit BVB-DNA (Marcel Schmelzer, Julian Koch, Sebastian Kehl, Matthias Sammer) sollte die launische Diva auf hohem Niveau stabilisiert werden. Doch das Gegenteil ist der Fall, Borussia Dortmund steht in der Tabelle so schlecht da wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der „Worst Case“ ist tatsächlich ein ziemlich reales Szenario.

    Sahin weg, Kovac da

    Nach einer aus BVB-Sicht enttäuschenden Spielzeit bis zur Winterpause („nur“ sieben Siege aus 15 Partien) wurde bereits auf dem Transfermarkt reagiert: Mit Daniel Svensson kam ein äußerst talentierter Linksverteidiger und der ebenfalls sehr talentierte Carney Chukwuemeka verstärkt das Mittelfeld. Doch es kam noch schlimmer: Der BVB startete mit drei Niederlagen in Serie aus der Winterpause. Kurz danach musste Sahin seinen Platz an der Seitenlinie räumen. Der engagierte Mike Tullberg übernahm, wurde inzwischen aber durch Niko Kovac ersetzt. Auch Sven Mislintat ist nach deutlichen Misstönen schon wieder weg.

    Unter der Leitung von Kovac hat sich Borussia Dortmund allerdings bisher noch nicht wie erhofft stabiliseren können. Von fünf Spielen konnten nur zwei gewonnen werden. Unter anderem verlor man in Bochum mit 0:2 dank einer indiskutablen Leistung. Dann gab es aber auch überzeugende Siege wie in der Champions League gegen Lissabon oder zuletzt gegen Union. Das deutet darauf hin: Am generellen Charakter des Dortmunder Teams hat sich bisher noch nicht wirklich etwas geändert.

    Artikelbild:Vorbericht: FC St. Pauli – Borussia Dortmund (24. Spieltag, 24/25)

    Den BVB in viele Zweikämpfe verwickeln – sollte dem FC St. Pauli das gelingen, dann wird er auch gegen übermächtige Dortmunder eine Chance haben. (Alex Grimm / Getty Images / via OneFootball)

    Dortmunder Auswärtsschwäche

    Denn Borussia Dortmund scheint auch unter Niko Kovac das Image einer launischen Diva nicht abgelegt zu haben. Unter Flutlicht bei Heimspielen funktioniert das Spiel teilweise extrem gut. Auswärts sah das aber oft ganz anders aus. Zuhause holte man in zwölf Ligaspielen bisher durchschnittlich genau zwei Punkte pro Partie, schoss 31 Treffer, fing sich nur 15. Auswärts zeigte der BVB diese Saison aber ein ganz anderes Gesicht: Nur zwei Siege, 0,7 Punkte pro Partie, gerade mal zwölf Treffer in elf Spielen, Platz 15 in der Auswärtstabelle. Besonders schmerzhaft dürften dabei die Niederlagen in Augsburg, bei Union, in Kiel und zuletzt in Bochum gewesen sein. Und am Millerntor soll das genauso wehtun, erklärt Blessin: „Die Auswärtsschwäche (des BVB, A.d.R.) kann man nicht wegdiskutieren. Da wollen wir unseren Teil zu beitragen, dass das so bleibt, dass sie sich auswärts unwohl fühlen.“

    Das Dortmunder Team umgibt eine Aura der fehlenden Widerstandsfähigkeit. Wie tief die Enttäuschung darüber in der Fasnzene ist, zeigte diese passende „sachliche Analyse“ des geschätzten Blogs schwatzgelb.de nach der Niederlage in Kiel. Sogar den deutlichen 6:0-Erfolg gegen Union stutzt Alexander Blessin zu Recht ein wenig zusammen: „Bis zum 2:0 war es noch auf Messers Schneide“ – Denn Union ist am Ende auch extrem auseinandergefallen, fing sich ab Minute 75 noch vier Gegentreffer. Entsprechend, so der FCSP-Coach „gibt ihnen dieser Sieg vielleicht ein gutes Gefühl. Aber an der Sache, dass es vorher nicht so gut gelaufen ist, ändert das ja nichts. Wir wollen provozieren, das genau das wieder eintritt.“

    … but can they do it on a rainy afternoon at Millerntor?

    Wie provoziert man das? Die Teams von zum Beispiel Union und Bochum, gegen die der BVB auswärts überraschend Punkte gelassen hat, eint „die Körperlichkeit, die Robustheit“, wie Blessin erklärt. Diesen Teams sei es gelungen, dem BVB „den Spaß zu nehmen.“ Übrigens sei das auch dem FC St. Pauli im Hinspiel gelungen, so der FCSP-Cheftrainer: „Da waren wir schon ‚ugly‘ – das wollen wir am Samstag natürlich auch wieder sein.“ Sowieso ist der Druck bei diesem Spiel für den BVB extrem hoch. Auch deshalb, weil der FC St. Pauli zuletzt eben nicht punkten konnte. Klingt komisch, doch Blessin erklärt: „Da musst Du nur in Dortmund in die Zeitungen gucken: Die nächsten zwei Spiele sind für sie Pflichtsiege, um die Distanz auf die Champions League-Plätze zu verkürzen. Die sind gedanklich wahrscheinlich schon auf der Haben-Seite. Das sehe ich natürlich nicht so.“

    Inwiefern Borussia Dortmund diese fehlende Widerstandsfähigkeit aber auch unter der Leitung von Niko Kovac besitzt, wird sich nun erst zeigen. Das Team konnte nun erstmals seit längerer Zeit eine ganze Woche durchtrainieren, war nicht in anderen Wettbewerben gefordert. Bereits zuvor zeigten sich im Dortmunder Spiel deutliche Veränderungen und die waren zu erwarten mit Kovac an der Seitenlinie: Das Team fokussiert sich viel mehr auf Flankenläufe, kommt unter Kovac auf fast 30 Flanken pro Spiel (Spitzenwert in der Bundesliga). Für den FC St. Pauli ist das nicht unbekannt: Im Hinspiel hatte der BVB es ebenfalls irgendwann vermehrt mit Flanken versucht und damit leider Erfolg. Blessin „Da haben wir eine Phase gehabt, in der wir nicht gut verteidigt. Da müssen wir wieder aufpassen.“

    Taktische Veränderungen unter Kovac

    Der deutliche Fokus auf Flanken und direkte Duelle auf den Außenbahnen (die laut Blessin auch immer wieder mit Diagonalbällen angespielt werden) kann im besten Fall als pragmatische Lösung bezeichnet werden. Der BVB hatte unter der Leitung von Nuri Sahin große Probleme in der Rückverteidigung. Mit der Anpassung unter Kovac wird versucht die Defensive zu stabiliseren, weil der Kovac-Spielstil für die Rückverteidigung insgesamt besser ist. Ob das aber auch wirklich aufgeht, muss sich erst noch zeigen. Dieser Spielstil ist jedenfalls nicht neu von Kovac: Auch der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg zeigten unter seiner Leitung solche Muster. Doch gelang es den Gegnern, den Raum auf den Außenbahnen gut zu schließen, dann wurde das Spiel der Kovac-Teams schnell sehr statisch. Immerhin: Gegen Union Berlin blieb der BVB aber immerhin zum ersten Mal seit dem 11. Spieltag ohne Gegentreffer in der Bundesliga.

    Ich könnte hier jetzt noch aufzählen, auf welche verdammt guten Spieler der FC St. Pauli beim BVB achten muss. Aber dass Serhou Guirassy gegen Union vierfach traf und Pascal Groß (der unter Kovac mehr Freiheiten hat) vier Vorlagen gab, habt Ihr vermutlich selbst mitbekommen. Probleme bereitet den Gegnern zudem immer das extrem hohe Tempo der offensiven Außenbahnspieler. Wie stark dieser BVB-Kader individuell besetzt ist, zeigt sich, wenn man sich Gedanken zur Aufstellung macht.

    Mögliche Aufstellung

    Bei Borussia Dortmund dürfte Julian Brandt in die Startelf zurückkehren. Das würde bedeuten, dass Giovanni Reyna seinen Platz auf der Zehn im 4-2-3-1 räumen muss. Zudem ist fraglich, ob Maximilian Beier oder Jamie Gittens links vorne beginnt. Allein, dass sich ein Verein die Frage stellen kann, wen dieser beiden Spieler man auf der Bank lässt, ist aus FCSP-Sicht einfach wieder so ein „What The Fuck!“-Moment. Nicht ganz klar ist zudem, ob auf der linken Abwehrseite Rami Bensebaini oder Neuzugang Daniel Svensson startet.

    Artikelbild:Vorbericht: FC St. Pauli – Borussia Dortmund (24. Spieltag, 24/25)

    Erwartete Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund

    FCSP: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad

    BVB: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Brandt, Beier – Guirassy

    Keine Veränderungen bei St. Pauli zu erwarten

    Beim FC St. Pauli deutet einiges darauf hin, dass es keine personellen Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche geben wird. „Es hat vieles gepasst“, erklärte Blessin auf die Frage, wie zufrieden er unter anderem mit der Leistung der umstrukturierten Innenverteidigung in Mainz gewesen sei. Zwar habe Eric Smith auf seiner Position im defensiven Mittelfeld anfangs noch Probleme „im Nachschieben“ gehabt, doch das verbesserte sich im Laufe der Partie. Somit dürfte Smith erneut auf der Sechs starten. Weiter vorne hatten Elias Saad und Noah Weißhaupt rund eine Stunde lang viele gute Aktionen gegen Mainz, waren zudem auch defensiv richtig gut dabei. Auch mit ihrem Startelfeinsatz ist zu rechnen. Allerdings hat Dapo Afolayan nach seiner Einwechslung auch einen guten Eindruck hinterlassen, nicht nur aufgrund dieser feinen Aktion. Das dürfte der FCSP-Offensive guttun.

    Zwar ist der Druck natürlich bei Borussia Dortmund, allerdings möchte man beim FC St. Pauli die vierte Niederlage in Folge natürlich unbedingt vermeiden. Dazu braucht es neben der defensiven Stabilität und der hohen Intensität höchstwahrscheinlich auch mehr Offensivgefahr als zuletzt. Laut Alexander Blessin befindet sich das Team dahingehend aber auf dem richtigen Weg. Denn nachdem es auch aufgrund von Verletzungen einige Veränderungen und teilweise andere Laufwege gebe, habe man einiges an Arbeit in die veränderten Abläufe stecken müssen. Gegen Mainz, so Blessin, habe man dann eine gute Umsetzung dieser neuen Abläufe sehen können. Nun gehe es darum „den letzten Punkt umzusetzen,“ also das Toreschießen. Auch hierauf hat der FC St. Pauli im Training einen besonderen Fokus gelegt und sich in bestimmten Trainingsformen auch das nötige Selbstbewusstsein geholt, so Blessin.

    Man darf sehr gespannt sein, ob und wie diese Offensiv-Ansätze gegen Borussia Dortmund greifen. Und auch, welche BVB-Laune man am Samstag herauskitzeln kann. Sowieso: Das Millerntor empfängt einen Big Fish der Bundesliga. Ein Spiel, auf das sich viele bereits die gesamte Saison freuen. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten (zumindest hoffe ich, dass es so kommt), wie Dortmunder Schönspieler entnervt an der FCSP-Defensive scheitern und offensiv der Knoten nicht nur aufgeht, sondern am besten komplett explodiert.Forza!// Tim

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  • Vorbericht: FC St. Pauli – Borussia Dortmund (24. Spieltag, 24/25)

    Vorbericht: FC St. Pauli – Borussia Dortmund (24. Spieltag, 24/25)


    Der FC St. Pauli empfängt Borussia Dortmund. Klingt nach David gegen Goliath und das ist es eigentlich auch. Allerdings schleppt der BVB massive Probleme durch die Saison, die der FCSP auch am Millerntor offenlegen möchte.
    (Titelfoto: Alex Grimm/Getty Images/via OneFootball)

    Im „Vor dem Spiel“-Gespräch hat sich Yannick mit Cedric von den Ruhr Nachrichten unterhalten, der ziemlich schonungslos die bisherige Saison von Borussia Dortmund auseinandernimmt.
    Eine wichtige Info gab es vom FC St. Pauli vor dem Spiel: Der Durchgang zwischen Südkurve und Gegengerade ist am Samstag dicht. Für den Fall, dass es Probleme mit den Tickets auf der Gegengerade gibt, kann man das auch an einem extra eingerichteten Schalter bei der Gegengerade klären und muss nicht einmal ums Stadion herumlaufen.

    FC St. Pauli: Wer kann spielen, wer fehlt?

    Sicher ausfallen für das Spiel am Samstag gegen den BVB werden Robert Wagner, Karol Mets, Morgan Guilavogui, James Sands und Simon Zoller. Diese Verletztenliste tut schon weh, sogar noch etwas mehr, wenn man die individuellen Qualitäten dieser Spieler berücksichtigt. Positiv ist aber, dass gleich mehrere Außenverteidiger in dieser Auflistung fehlen.

    Saliakas vielleicht zurück, Boukhalfa vielleicht nicht dabei

    Denn Philipp Treu musste unter der Woche zwar etwas reduziert trainieren, nachdem er gegen Mainz aufgrund von körperlichen Problemen ausgewechselt wurde, er wird aber am Wochenende einsatzbereit sein. Gleiches gilt für Lars Ritzka, den jedoch weiterhin Probleme am Rücken (und dadurch am Oberschenkel) plagen. Laut Alexander Blessin liege aber keine strukturelle Verletzung vor, sodass Ritzka bedenkenlos spielen könne, (abgesehen davon, dass es bei ihm wohl nicht für die volle Spielzeit reicht). Richtig positiv ist, dass Manos Saliakas auch ein Thema für das Wochenende sein könnte. Der Rechtsverteidiger ist sehr viel schneller als erwartet nach seiner Muskelverletzung wieder auf den Trainingsplatz zurückgekehrt und Blessin wollte nicht ausschließen, dass er bereits am Wochenende wieder im Kader steht.

    Ebenfalls wieder Teil des Kaders wird wohl Connor Metcalfe sein. Zwar musste der zentrale Mittelfeldspieler aus Gründen der Belastungssteuerung am Donnerstag mit dem Training aussetzen, doch er dürfte für das Spiel gegen Dortmund bereit sein. Das ist auch gut so, denn hinter einem Einsatz von Carlo Boukhalfa steht ein fettes Fragezeichen. Boukhalfa musste aufgrund eines Pferdekusses mit dem Training aussetzen und laut Blessin ist unklar, ob er die Schmerzen bis Samstag so weit unter Kontrolle bekommt, dass er spielen kann.

    Borussia Dortmund: Wer kann spielen, wer fehlt?

    Drei Absätze für die personelle Situation beim FC St. Pauli, einer für die bei Borussia Dortmund. Und selbst diesen Absatz könnte man auf einen Satz zusammendampfen: Felix Nmecha wird dem BVB am Millerntor fehlen. Ansonsten ist der Kader voll einsatzbereit, sollte es nicht noch überraschende Infos auf der Pressekonferenz geben.

    Was hat der BVB zu bieten?

    Für Borussia Dortmund geht es in dieser Saison eigentlich nur noch darum, den „Worst Case“ zu verhindern: das Verpassen des internationalen Geschäfts ist. Nach Jahren der Unzufriedenheit wurde im Sommer eine größere Umstrukturierung vorangetrieben. Mit Nuri Sahin als Trainer und Lars Ricken als Geschäftsführer, der Rückkehr von Sven Mislintat sowie vielen weiteren Personen mit BVB-DNA (Marcel Schmelzer, Julian Koch, Sebastian Kehl, Matthias Sammer) sollte die launische Diva auf hohem Niveau stabilisiert werden. Doch das Gegenteil ist der Fall, Borussia Dortmund steht in der Tabelle so schlecht da wie seit vielen Jahren nicht mehr. Der „Worst Case“ ist tatsächlich ein ziemlich reales Szenario.

    Sahin weg, Kovac da

    Nach einer aus BVB-Sicht enttäuschenden Spielzeit bis zur Winterpause („nur“ sieben Siege aus 15 Partien) wurde bereits auf dem Transfermarkt reagiert: Mit Daniel Svensson kam ein äußerst talentierter Linksverteidiger und der ebenfalls sehr talentierte Carney Chukwuemeka verstärkt das Mittelfeld. Doch es kam noch schlimmer: Der BVB startete mit drei Niederlagen in Serie aus der Winterpause. Kurz danach musste Sahin seinen Platz an der Seitenlinie räumen. Der engagierte Mike Tullberg übernahm, wurde inzwischen aber durch Niko Kovac ersetzt. Auch Sven Mislintat ist nach deutlichen Misstönen schon wieder weg.

    Unter der Leitung von Kovac hat sich Borussia Dortmund allerdings bisher noch nicht wie erhofft stabiliseren können. Von fünf Spielen konnten nur zwei gewonnen werden. Unter anderem verlor man in Bochum mit 0:2 dank einer indiskutablen Leistung. Dann gab es aber auch überzeugende Siege wie in der Champions League gegen Lissabon oder zuletzt gegen Union. Das deutet darauf hin: Am generellen Charakter des Dortmunder Teams hat sich bisher noch nicht wirklich etwas geändert.

    DORTMUND, GERMANY - OCTOBER 18: Marcel Sabitzer of Borussia Dortmund is challenged by Hauke Wahl and Oladapo Afolayan of FC St. Pauli 1910 during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and FC St. Pauli 1910 at Signal Iduna Park on October 18, 2024 in Dortmund. (Photo by Alex Grimm / Getty Images)DORTMUND, GERMANY - OCTOBER 18: Marcel Sabitzer of Borussia Dortmund is challenged by Hauke Wahl and Oladapo Afolayan of FC St. Pauli 1910 during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and FC St. Pauli 1910 at Signal Iduna Park on October 18, 2024 in Dortmund. (Photo by Alex Grimm / Getty Images)
    Den BVB in viele Zweikämpfe verwickeln – sollte dem FC St. Pauli das gelingen, dann wird er auch gegen übermächtige Dortmunder eine Chance haben. (Alex Grimm / Getty Images / via OneFootball)

    Dortmunder Auswärtsschwäche

    Denn Borussia Dortmund scheint auch unter Niko Kovac das Image einer launischen Diva nicht abgelegt zu haben. Unter Flutlicht bei Heimspielen funktioniert das Spiel teilweise extrem gut. Auswärts sah das aber oft ganz anders aus. Zuhause holte man in zwölf Ligaspielen bisher durchschnittlich genau zwei Punkte pro Partie, schoss 31 Treffer, fing sich nur 15. Auswärts zeigte der BVB diese Saison aber ein ganz anderes Gesicht: Nur zwei Siege, 0,7 Punkte pro Partie, gerade mal zwölf Treffer in elf Spielen, Platz 15 in der Auswärtstabelle. Besonders schmerzhaft dürften dabei die Niederlagen in Augsburg, bei Union, in Kiel und zuletzt in Bochum gewesen sein. Und am Millerntor soll das genauso wehtun, erklärt Blessin: „Die Auswärtsschwäche (des BVB, A.d.R.) kann man nicht wegdiskutieren. Da wollen wir unseren Teil zu beitragen, dass das so bleibt, dass sie sich auswärts unwohl fühlen.“

    Das Dortmunder Team umgibt eine Aura der fehlenden Widerstandsfähigkeit. Wie tief die Enttäuschung darüber in der Fasnzene ist, zeigte diese passende „sachliche Analyse“ des geschätzten Blogs schwatzgelb.de nach der Niederlage in Kiel. Sogar den deutlichen 6:0-Erfolg gegen Union stutzt Alexander Blessin zu Recht ein wenig zusammen: „Bis zum 2:0 war es noch auf Messers Schneide“ – Denn Union ist am Ende auch extrem auseinandergefallen, fing sich ab Minute 75 noch vier Gegentreffer. Entsprechend, so der FCSP-Coach „gibt ihnen dieser Sieg vielleicht ein gutes Gefühl. Aber an der Sache, dass es vorher nicht so gut gelaufen ist, ändert das ja nichts. Wir wollen provozieren, das genau das wieder eintritt.“

    … but can they do it on a rainy afternoon at Millerntor?

    Wie provoziert man das? Die Teams von zum Beispiel Union und Bochum, gegen die der BVB auswärts überraschend Punkte gelassen hat, eint „die Körperlichkeit, die Robustheit“, wie Blessin erklärt. Diesen Teams sei es gelungen, dem BVB „den Spaß zu nehmen.“ Übrigens sei das auch dem FC St. Pauli im Hinspiel gelungen, so der FCSP-Cheftrainer: „Da waren wir schon ‚ugly‘ – das wollen wir am Samstag natürlich auch wieder sein.“ Sowieso ist der Druck bei diesem Spiel für den BVB extrem hoch. Auch deshalb, weil der FC St. Pauli zuletzt eben nicht punkten konnte. Klingt komisch, doch Blessin erklärt: „Da musst Du nur in Dortmund in die Zeitungen gucken: Die nächsten zwei Spiele sind für sie Pflichtsiege, um die Distanz auf die Champions League-Plätze zu verkürzen. Die sind gedanklich wahrscheinlich schon auf der Haben-Seite. Das sehe ich natürlich nicht so.“

    Inwiefern Borussia Dortmund diese fehlende Widerstandsfähigkeit aber auch unter der Leitung von Niko Kovac besitzt, wird sich nun erst zeigen. Das Team konnte nun erstmals seit längerer Zeit eine ganze Woche durchtrainieren, war nicht in anderen Wettbewerben gefordert. Bereits zuvor zeigten sich im Dortmunder Spiel deutliche Veränderungen und die waren zu erwarten mit Kovac an der Seitenlinie: Das Team fokussiert sich viel mehr auf Flankenläufe, kommt unter Kovac auf fast 30 Flanken pro Spiel (Spitzenwert in der Bundesliga). Für den FC St. Pauli ist das nicht unbekannt: Im Hinspiel hatte der BVB es ebenfalls irgendwann vermehrt mit Flanken versucht und damit leider Erfolg. Blessin „Da haben wir eine Phase gehabt, in der wir nicht gut verteidigt. Da müssen wir wieder aufpassen.“

    Taktische Veränderungen unter Kovac

    Der deutliche Fokus auf Flanken und direkte Duelle auf den Außenbahnen (die laut Blessin auch immer wieder mit Diagonalbällen angespielt werden) kann im besten Fall als pragmatische Lösung bezeichnet werden. Der BVB hatte unter der Leitung von Nuri Sahin große Probleme in der Rückverteidigung. Mit der Anpassung unter Kovac wird versucht die Defensive zu stabiliseren, weil der Kovac-Spielstil für die Rückverteidigung insgesamt besser ist. Ob das aber auch wirklich aufgeht, muss sich erst noch zeigen. Dieser Spielstil ist jedenfalls nicht neu von Kovac: Auch der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg zeigten unter seiner Leitung solche Muster. Doch gelang es den Gegnern, den Raum auf den Außenbahnen gut zu schließen, dann wurde das Spiel der Kovac-Teams schnell sehr statisch. Immerhin: Gegen Union Berlin blieb der BVB aber immerhin zum ersten Mal seit dem 11. Spieltag ohne Gegentreffer in der Bundesliga.

    Ich könnte hier jetzt noch aufzählen, auf welche verdammt guten Spieler der FC St. Pauli beim BVB achten muss. Aber dass Serhou Guirassy gegen Union vierfach traf und Pascal Groß (der unter Kovac mehr Freiheiten hat) vier Vorlagen gab, habt Ihr vermutlich selbst mitbekommen. Probleme bereitet den Gegnern zudem immer das extrem hohe Tempo der offensiven Außenbahnspieler. Wie stark dieser BVB-Kader individuell besetzt ist, zeigt sich, wenn man sich Gedanken zur Aufstellung macht.

    Mögliche Aufstellung

    Bei Borussia Dortmund dürfte Julian Brandt in die Startelf zurückkehren. Das würde bedeuten, dass Giovanni Reyna seinen Platz auf der Zehn im 4-2-3-1 räumen muss. Zudem ist fraglich, ob Maximilian Beier oder Jamie Gittens links vorne beginnt. Allein, dass sich ein Verein die Frage stellen kann, wen dieser beiden Spieler man auf der Bank lässt, ist aus FCSP-Sicht einfach wieder so ein „What The Fuck!“-Moment. Nicht ganz klar ist zudem, ob auf der linken Abwehrseite Rami Bensebaini oder Neuzugang Daniel Svensson startet.

    Erwartete Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund: FCSP: Vasilj - Nemeth, Wahl, Van der Heyden - Treu, Irvine, Smith, Ritzka - Weißhaupt, Eggestein, Saad BVB: Kobel - Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini - Sabitzer, Groß - Adeyemi, Brandt, Beier - GuirassyErwartete Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund: FCSP: Vasilj - Nemeth, Wahl, Van der Heyden - Treu, Irvine, Smith, Ritzka - Weißhaupt, Eggestein, Saad BVB: Kobel - Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini - Sabitzer, Groß - Adeyemi, Brandt, Beier - Guirassy
    Erwartete Aufstellung beim Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund
    FCSP: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka – Weißhaupt, Eggestein, Saad
    BVB: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Brandt, Beier – Guirassy

    Keine Veränderungen bei St. Pauli zu erwarten

    Beim FC St. Pauli deutet einiges darauf hin, dass es keine personellen Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche geben wird. „Es hat vieles gepasst“, erklärte Blessin auf die Frage, wie zufrieden er unter anderem mit der Leistung der umstrukturierten Innenverteidigung in Mainz gewesen sei. Zwar habe Eric Smith auf seiner Position im defensiven Mittelfeld anfangs noch Probleme „im Nachschieben“ gehabt, doch das verbesserte sich im Laufe der Partie. Somit dürfte Smith erneut auf der Sechs starten. Weiter vorne hatten Elias Saad und Noah Weißhaupt rund eine Stunde lang viele gute Aktionen gegen Mainz, waren zudem auch defensiv richtig gut dabei. Auch mit ihrem Startelfeinsatz ist zu rechnen. Allerdings hat Dapo Afolayan nach seiner Einwechslung auch einen guten Eindruck hinterlassen, nicht nur aufgrund dieser feinen Aktion. Das dürfte der FCSP-Offensive guttun.

    Zwar ist der Druck natürlich bei Borussia Dortmund, allerdings möchte man beim FC St. Pauli die vierte Niederlage in Folge natürlich unbedingt vermeiden. Dazu braucht es neben der defensiven Stabilität und der hohen Intensität höchstwahrscheinlich auch mehr Offensivgefahr als zuletzt. Laut Alexander Blessin befindet sich das Team dahingehend aber auf dem richtigen Weg. Denn nachdem es auch aufgrund von Verletzungen einige Veränderungen und teilweise andere Laufwege gebe, habe man einiges an Arbeit in die veränderten Abläufe stecken müssen. Gegen Mainz, so Blessin, habe man dann eine gute Umsetzung dieser neuen Abläufe sehen können. Nun gehe es darum „den letzten Punkt umzusetzen,“ also das Toreschießen. Auch hierauf hat der FC St. Pauli im Training einen besonderen Fokus gelegt und sich in bestimmten Trainingsformen auch das nötige Selbstbewusstsein geholt, so Blessin.

    Man darf sehr gespannt sein, ob und wie diese Offensiv-Ansätze gegen Borussia Dortmund greifen. Und auch, welche BVB-Laune man am Samstag herauskitzeln kann. Sowieso: Das Millerntor empfängt einen Big Fish der Bundesliga. Ein Spiel, auf das sich viele bereits die gesamte Saison freuen. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten (zumindest hoffe ich, dass es so kommt), wie Dortmunder Schönspieler entnervt an der FCSP-Defensive scheitern und offensiv der Knoten nicht nur aufgeht, sondern am besten komplett explodiert.
    Forza!
    // Tim

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