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  • Fußball-Bundesliga – Wolfsburgs Hasenhüttl: „Fußball

    Fußball-Bundesliga – Wolfsburgs Hasenhüttl: „Fußball


    Wolfsburg (dpa) – Die Trainingsarbeit mit einer Profifußball-Mannschaft hat sich nach Ansicht von Ralph Hasenhüttl in den vergangenen Jahren deutlich geändert. „Der größte Unterschied liegt im mittlerweile viel größeren Trainerteam. Fußball ist keine One-Man-Show mehr“, sagte der Trainer des Bundesligisten VfL Wolfsburg dem „Hamburger Abendblatt“. 

    Es gebe viele Daten und Detailbereiche. Dazu werde das Videostudium umfangreicher. „Früher sind wir am Wochenende ins Stadion gefahren und hatten eine vage Vorstellung, was uns erwartet. Heute sezierst du den Gegner bis ins Detail“, sagte der 57-Jährige. „Auch die Arbeit auf dem Platz wird durch die Fülle an zur Verfügung stehenden Daten anders.“

    Hasenhüttl: „Man braucht den Hunger“

    Hasenhüttl ist aktuell der zweitälteste Bundesliga-Trainer nach Dieter Hecking (60) vom VfL Bochum. „Was diejenigen, die lange im Geschäft sind, auszeichnet, ist die Fähigkeit, Strömungen aufzunehmen, sein Spiel ständig zu hinterfragen. Man braucht den Hunger, diesen intensiven Job auszuüben“, sagte er. 

    Zwar reiche Erfahrung allein nicht, man müsse auch „up to date bleiben“, meinte er weiter. „Ich glaube aber, dass Erfahrung in Zukunft wieder mehr Gewicht bekommt.“

    Lob für den St. Pauli-Kollegen Alexander Blessin

    Hasenhüttl trifft am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Bundesliga auf den FC St. Pauli. Dessen Trainer Alexander Blessin kennt er noch aus seiner Zeit bei RB Leipzig von 2016 bis 2018. Hasenhüttl lobte den ehemaligen Leipziger Nachwuchstrainer für dessen Arbeit in Hamburg. „Er hat die sehr schwierige Aufgabe, eine Mannschaft zu übernehmen, die mit einem anderen Trainer aufgestiegen ist, hervorragend gemeistert“, meinte er. „Auch wenn die jüngsten Ergebnisse nicht so top waren, traue ich St. Pauli den Klassenerhalt zu.“

    © dpa-infocom, dpa:250307-930-396548/1



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  • Fußball-Bundesliga – St. Pauli hofft auf das Ende

    Fußball-Bundesliga – St. Pauli hofft auf das Ende


    Hamburg (dpa) – Harte Arbeit auf dem Trainingsplatz und viele Gespräche sind für Trainer Alexander Blessin die Schlüsselelemente, um die bislang längste Durststrecke des FC St. Pauli in der laufenden Saison der Fußball-Bundesliga zu beenden. „Wir waren in vielen Spielen nah dran“, sagte 51-Jährige nach zuletzt vier Niederlagen ohne eigenen Treffer in Serie. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) tritt der Tabellen-15. aus der Hansestadt beim siebtplatzierten VfL Wolfsburg an.

    Neben der Torflaute im Angriff sieht Blessin auch in der Defensive, die in den vergangenen vier Spielen sieben Gegentreffer zuließ, Verbesserungspotenzial: „Diese Inaktivität, die zu Gegentoren führt, darf uns nicht mehr passieren“, forderte der Coach der Kiezkicker.

    Eric Smith bereit für den Einsatz in der St.-Pauli-Defensive

    Im Spiel gegen die Niedersachsen soll auch Eric Smith die Abwehr der Hamburger stärken: „Er ist fit“, sagte Blessin über den Schweden: „Er hat gestern einen blöden Schritt gemacht und hatte Probleme mit der Patellasehne. Wir sind froh, dass es nichts Schlimmeres war.“

    Als größtes Plus der Wolfsburger, die seit mittlerweile sechs Spielen ungeschlagen sind, nannte Blessin deren „brutale Schnelligkeit. Aber die haben wir im Hinspiel gut unter Kontrolle gehabt.“ Ende Oktober vergangenen Jahres hatten sich die beiden Mannschaften 0:0 getrennt.

    © dpa-infocom, dpa:250306-930-395969/1



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  • Fußball-Bundesliga – Trotz Torwart-Gala: Müller bleibt

    Fußball-Bundesliga – Trotz Torwart-Gala: Müller bleibt


    Bremen (dpa) – Nach seiner Torwart-Gala beim 2:1 in Bremen ließ sich Marius Müller gebührend von den mitgereisten Fans feiern. Der frühere Schalker tanzte ausgelassen vor der Gäste-Kurve, nachdem er dem VfL Wolfsburg mit zahlreichen Paraden den Sieg gerettet hatte. Nur Bremens Mitchell Weiser gelang es, Müller in der Schlussminute zu überwinden. In Gefahr geriet der wichtige Dreier aber nicht mehr.

    „Es tut gut, solche Momente zu erleben“, sagte Müller später zurückhaltend. „Ich genieße es einfach. Ich genieße jeden Augenblick, jede Sekunde und jedes Training“, sagte der 31-Jährige, der seit Sommer beim VfL unter Vertrag steht.

    Grabara bleibt Stammtorwart

    Hinter Kamil Grabara ist Müller bei den Niedersachsen die Nummer zwei. Doch seit der polnische Torwart verletzt ausfällt, steht Müller zwischen den Pfosten – und zeigt mit starken Leistungen, dass er das Zeug zur Nummer eins hat.

    Bleibt Müller also auch im Tor, wenn Grabara wieder fit ist? Darauf hatte Wolfsburgs Trainer Ralph Hasenhüttl eine zwar verblümt formulierte, aber doch klare Antwort. „Marius bleibt die Nummer 1b. Nummer 1a bleibt Kamil. Er hat uns in dieser Spielzeit auch bereits einige Spiele gewonnen und bewiesen, dass er eine klare Nummer 1 ist“, sagte Hasenhüttl.

    © dpa-infocom, dpa:250302-930-391246/1



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  • Fußball-Bundesliga – Letzte Chance DFB-Pokal? Frust bei

    Fußball-Bundesliga – Letzte Chance DFB-Pokal? Frust bei


    Bremen/Wolfsburg (dpa/lni) – Niemand packte die sportliche Krise von Werder Bremen in so deutliche Worte als Romano Schmid. „Ich schäme mich für den Auftritt“, sagte der österreichische Nationalspieler nach dem 0:5 (0:2) beim SC Freiburg. „Wir haben den Start ins Jahr verkackt.“

    In dieser Woche wollen sowohl Werder als auch der VfL Wolfsburg das Halbfinale des DFB-Pokals erreichen. Am nächsten Samstag (15.30 Uhr/Sky) geht es dann im direkten Nordduell in der Fußball-Bundesliga darum, den Anschluss an die Europa-League-Plätze nicht noch weiter zu verlieren.

    Doch gerade zu Beginn dieser wichtigen Woche ist der Frust bei beiden Clubs groß. Die Bremer haben vor dem Pokal-Viertelfinal-Spiel beim Drittligisten Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45/ZDF und Sky) nur eines ihrer acht Bundesliga-Spiele in diesem Jahr gewonnen.

    Wolfsburger Punktverluste in Serie

    Und auch die Wolfsburger ließen vor ihrem Pokalduell bei RB Leipzig (Mittwoch, 20.45 Uhr/Sky) mal wieder wichtige Ligapunkte liegen. Der VfL Bochum (1:1) war am Samstag der nächste Abstiegskandidat, den die ambitionierten „Wölfe“ im eigenen Stadion nicht besiegen konnten. Das 2:2 gegen Holstein Kiel war am Samstag nicht einmal einen Monat her.

    Rechnet man die 15 Punkte hinzu, die der VfL in dieser Saison schon nach eigener Führung verspielte, wird klar: Die Wolfsburger könnten zwölf Spieltage vor dem Saisonende längst eine ganz andere Ausgangsposition haben, als den Europa-League-Plätzen als Tabellenachter weiter hinterherzulaufen.

    Dennoch: Mit den Wolfsburger Sorgen würde man bei Werder wahrscheinlich gern tauschen. „Wir machen uns das Leben einfach sehr schwer zu Hause“, sagte VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl nach dem Bochum-Spiel nur. „Wir werden ein bisschen kopflos, wenn wir in den ersten 20, 25 Minuten nicht gleich den Erfolg sehen. Das ist einfach ein Entwicklungsprozess, den wir gehen müssen. Wir haben so viele Dinge in diesem Jahr schon verbessert und angeschoben. Das ist unser Anspruch. Darauf werden wir unsere ganze Energie verwenden.“

    Stimmt es bei Werder nicht mehr?

    Sein Bremer Kollege Ole Werner wurde da am Wochenende deutlich grundsätzlicher. Bei Werder, einer der positiven Überraschungen der Bundesliga-Hinrunde, steht nicht weniger als der Verdacht im Raum, dass es mannschaftsintern nicht mehr stimmt.

    Jeder im Team müsse wieder „seinen eigenen Job machen“, sagte Werner dem ZDF. Und nicht: „Die hinten reden über die vorne. Und die vorne reden über die hinten. Ich sehe das. Und ich sehe das als Teil des Problems. Und das ist abzustellen.“

    Erstaunlich antriebslos schleppen sich die Bremer aktuell durch die Liga. „Wenn du solche Leistungen ablieferst, dann brauchst du nicht über Europa zu reden“, sagte Sportchef Clemens Fritz.

    Bielefeld schlägt Werder-Besieger

    Der DFB-Pokal ist auch eine Chance, ins internationale Geschäft zurückzukehren. Nur noch zwei Siege fehlen Werder zum Einzug ins Finale. Gegen Drittligist Bielefeld sind die Bremer selbst in ihrer aktuellen Verfassung der klare Favorit. „Wir sind Werder Bremen. Ich weiß, dass wir die bessere Mannschaft sind, wenn wir alles auf den Platz bringen“, sagte Schmid.

    Gewarnt ist der Österreicher trotzdem. Denn einer der beiden Bundesligisten, die die Bielefelder auf dem Weg in dieses Viertelfinale ‘herauswarfen, war der Werder-Bezwinger SC Freiburg (3:1).

    © dpa-infocom, dpa:250223-930-383846/1



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  • Fußball-Bundesliga – „Vielleicht geht noch mehr“:

    Fußball-Bundesliga – „Vielleicht geht noch mehr“:


    Bochum (dpa) – Dieter Hecking kann sich gut vorstellen, den VfL Bochum auch in der nächsten Saison zu trainieren. „Ich sehe jetzt nur den Klassenerhalt, dafür bin ich gekommen, aber ich weiß auch, dass ich mit meiner Entscheidung nicht bis Ende Mai warten kann. Ich habe gesagt: Wenn wir den Klassenerhalt schaffen, werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit beim VfL bleiben“, sagte der 60-Jährige in einem Interview der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“. „Ich sehe eine realistische Chance, die Relegation zu erreichen.“

    Hecking übernahm die Bochumer im November als abgeschlagenen Tabellenletzten. Vor dem Spiel bei seinem Ex-Club VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) ist sein Team punktgleich mit dem 1. FC Heidenheim auf dem Relegationsplatz. Hecking selbst ist nach vier Jahren als Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg jetzt der älteste Trainer der Fußball-Bundesliga. 

    „Ich finde, Erfahrung sollte immer ein wichtiger Parameter sein, wenn ein Club über einen Trainer nachdenkt“, sagte er. „Das sage ich nicht, weil ich der älteste Trainer der Liga bin, sondern ich finde, dass jüngere Trainerkollegen manchmal zu schnell zu viel wollen. Die wenigsten sind bereit, Umwege zu gehen, in der zweiten Liga zu arbeiten, vielleicht auch mal Fehler zu machen, um daraus lernen zu können.“

    © dpa-infocom, dpa:250221-930-381921/1



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