Vincent Kompany: Er ist seit Juli 2024 Trainer in München. (Quelle: IMAGO/Marco Steinbrenner/DeFodi Images/imago-images-bilder)
Das deutsche Duell in der Champions League zwischen Bayern und Leverkusen wird mit Spannung erwartet. Vincent Kompany kann die Begegnung aber wohl entspannt angehen.
Vincent Kompany bleibt offenbar auch dann Trainer des FC Bayern, wenn der Klub in der Champions League frühzeitig ausscheidet. Das berichtet die “Sport Bild”. Am kommenden Mittwoch steht das deutsche Duell gegen Bayer Leverkusen an und die Vereinsführung des deutschen Rekordmeisters habe Kompany eine Jobgarantie gegeben. Die Entscheidung soll Coach und Mannschaft entlasten. Für eine sichere Zukunft in München reiche dem 38-jährigen Belgier demnach der Gewinn der deutschen Meisterschaft.
Gegen das Team von Trainer Xabi Alonso, den die Bayern als möglichen Nachfolger vom früheren Trainer Thomas Tuchel im Blick hatten, blieb der Rekordmeister in dieser Saison sieglos: In der Bundesliga endeten beide Duelle mit einem Unentschieden (1:1 und 0:0), im DFB-Pokal gab es ein 0:1-Niederlage, die zum Aus führte. Dennoch sei die Klubführung von Kompanys Arbeit überzeugt.
Nach 23 Spieltagen führt der FC Bayern die Bundesligatabelle mit acht Punkten Vorsprung auf Leverkusen an. In der Champions League streben die Münchner das Finale im eigenen Stadion an – das Endspiel findet am 31. Mai in der Allianz Arena statt.
Der FC Bayern gewinnt das Topspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 4:0. Gleich mehrere Stars verdienen sich gute Noten. Die Einzelkritik.
Aus München berichtet Julian Buhl
“Ich sage mal so: In der Saisonphase jetzt geht es nur um nackte Ergebnisse, aber du hast auch ein Gespür und du willst ja eigentlich nach Hause gehen und sagen: Boah, heute waren wir wieder gut”, sagte Thomas Müller beim Streamingdienst DAZN. Er durfte von Anfang an anstelle von Harry Kane ran.
Die Leistung der Mannschaft mache ihn stolz, betonte Bayerns Sportvorstand Max Eberl: “Wir haben doch in der letzten Woche das ein oder andere um uns herum gehört. Wir sind ruhig geblieben, wir haben uns auf das fokussiert, was wir erreichen wollten, nämlich den Tabellendritten der deutschen Bundesliga zu Hause zu schlagen. Und das haben wir getan.”
Von Beginn an war der FC Bayern am Drücker. Die zunächst gefährlich aufspielenden Frankfurter kamen nur selten vor das Tor von Manuel Neuer. “Wir wussten, dass es ein sehr ambitionierter Monat wird, der Februar. Den haben wir mit Resultaten gezogen, heute mit einer eindrucksvollen Leistung”, sagte Eberl.
Immerhin hat der FC Bayern unter der Woche Pause. Aber allzu viele Tage bis zum nächsten Spiel sind es nicht. Denn schon am Freitag steht die Partie gegen den VfB Stuttgart an.
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FAQ: FC Bayern schlägt SGE – nur ein Spieler enttäuscht
1. Was bedeutet die Überschrift "FC Bayern schlägt SGE – nur ein Spieler enttäuscht"?
Die Überschrift deutet darauf hin, dass der FC Bayern München ein Spiel gegen die Eintracht Frankfurt (SGE) gewonnen hat, jedoch ein bestimmter Spieler in dieser Partie unter den Erwartungen geblieben ist.
2. Wer sind die SGE und FC Bayern?
FC Bayern München: Ein professioneller Fußballverein aus München, einer der erfolgreichsten in Deutschland und Europa.
SGE (Eintracht Frankfurt): Ein weiterer deutscher Fußballverein, der in Frankfurt ansässig ist und in der Bundesliga spielt.
3. Wie ist das Spiel verlaufen?
Informationen über den Spielverlauf (Tore, besondere Ereignisse, Spielstatistiken) sind nötig, um eine detaillierte Antwort zu geben.
4. Welcher Spieler hat enttäuscht?
Die Nachricht verweist auf einen Spieler, der nicht die erwartete Leistung erbracht hat. Weitere Informationen und Analysen zu diesem Spieler sind notwendig, um spezifische Details zu nennen.
5. Warum könnte dieser Spieler enttäuscht haben?
Mögliche Gründe könnten mangelnde Form, Verletzungen, taktische Entscheidungen des Trainers oder andere Umstände gewesen sein.
6. Hat der enttäuschte Spieler schon in vorherigen Spielen gut gespielt?
Informationen zu den vorherigen Leistungen dieses Spielers können helfen zu verstehen, warum diese spezifische Leistung enttäuschend war.
7. Was sagen Trainer und Experten über das Spiel?
Trainerkommentare sowie Analysen von Fußballexperten könnten interessante Einblicke geben und die Leistung des Spieler, der enttäuscht hat, bewerten.
8. Wie geht es für den FC Bayern und die SGE nach diesem Spiel weiter?
Nach dem Spiel werden beide Teams wahrscheinlich ihre nächsten Spiele und Herausforderungen in der Bundesliga oder weiteren Wettbewerben (z.B. DFB-Pokal, Champions League) besprechen.
9. Gibt es Statistiken oder Highlights vom Spiel?
Die offiziellen Bundesliga-Statistiken, Spiel-Highlights und Spielerbewertungen bieten eine gute Übersicht über das Spielgeschehen.
10. Wo kann ich mehr Informationen über die nächste Begegnung der beiden Teams finden?
Aktuelle Nachrichten auf Sportwebseiten, der Vereinswebsite oder Fußballportalen sind gute Anlaufstellen für Informationen zu kommenden Spielen und Begegnungen.
Zusammenfassung
Dieser FAQ-Guide bietet eine kurze Übersicht über das Thema "FC Bayern schlägt SGE – nur ein Spieler enttäuscht." Für genauere Informationen zu spezifischen Fragen sollten aktuelle Sportnachrichten und Analysen konsultiert werden.
Bayern gegen Leverkusen, nächste Runde. In der Champions League treffen die Münchner erneut auf den Trainer Xabi Alonso, den sie noch nie bezwungen haben. Was die Aufgabe noch schwieriger macht: Die Frage, wie fit Harry Kane eigentlich sein wird.
Man darf wohl sagen, der Stürmer Harry Kane habe es in seinen eineinhalb Jahren beim FC Bayern zu einer gewissen Berühmtheit gebracht. Gut, Kane wurde bereits als Prominenter eingeflogen. Aber auch nach seiner Landung verging keine Woche, in der die Menschen nicht etwas lernen durften über den 100-Millionen-Mann aus dem Londoner Stadtteil Walthamstow: Über Kane, der sicherheitshalber ein halbes Jahr in einer Suite des Mandarin Oriental wohnt, bevor er aus Versehen in eine Bruchbude in München-Harlaching zieht. Über Kane, der sich herrlich wundert, als die Menschen bei seinem Besuch im Bayern-Fanklub in Kirchweidach anfangen zu lachen, als er erzählt, dass sein Lieblingstier der „Löwe“ sei. Und über Kane, der nicht anders kann, als mit seinen regelmäßig anfallenden Hattrick-Bällen in transparenten Plastiktüten aus der Arena zu spazieren, die er offenbar zuvor an der Obsttheke im Edeka gezogen hat.
Aktualisiert am 17.02.2025 – 17:10 UhrLesedauer: 3 Min.
Jamal Musiala beim Training im sonnigen, aber kalten München mit Handschuhen und Mütze. (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)
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Das 0:0 der Bayern in Leverkusen war rechnerisch ein Erfolg im Meisterkampf. Ein Remis würde auch gegen Celtic Glasgow reichen. Aber in der Königsklasse geht”s auch um die wahre Bayern-DNA.
Noch mal Bayer 04 mit Bayern-Spezialist Xabi Alonso oder Atlético Madrid mit Psycho-Coach Diego Simeone? Im Grunde ist das – gerade nach dem erstaunlichen Topspiel-Auftritt der Harmlos-Bayern in Leverkusen – die aufregende Champions-League-Frage, die sich in München jeder stellt.
Auch wenn Trainer Vincent Kompany mit seinem Team am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) vorher noch den Einzug ins Königsklassen-Achtelfinale im Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow über die Ziellinie bringen muss.
Aber wer wollte daran ernsthaft zweifeln nach dem 2:1 der Münchner beim Hinspiel in Schottland? Trainer Vincent Kompany sprach am Montag von besonderen “Drucktagen”. Doch wenn die Ergebnisse stimmen würden wie in Glasgow und am Ende auch in Leverkusen, “gibt dir das Extrakraft. Die Mission ist, das Rückspiel gegen Celtic zu gewinnen.” Das Weiterkommen ist ein Muss.
Alle Europapokal-Statistiken sprechen für den deutschen Rekordmeister, der daheim noch nie gegen ein schottisches Team verloren hat und seit 20 Heimspielen in der Königsklasse unbesiegt ist. In 28 von 29 Fällen kamen die Münchner nach einem Auswärtssieg im Hinspiel weiter. Und unter Kompany gab es in der Ligaphase vier Heimsiege: “Wir sind stark in der Allianz Arena.”
Das so heimstarke Celtic tritt zudem im Ausland eher als europäisches Leichtgewicht auf. In Dortmund – man mag”s kaum glauben angesichts des aktuellen BVB-Zustands – gab es in dieser Saison ein krachendes 1:7.
Auch der dramatisch unterlegene Auftritt beim für den Meistertitel womöglich vorentscheidenden 0:0 im Bundesliga-Topspiel in Leverkusen hat intern keine Zweifel am Weiterkommen gegen Celtic gesät. Sondern eher, ob die Kompany-Bayern wirklich die Klasse besitzen, um sich den Traum vom Heimfinale am 31. Mai in der eigenen Arena erfüllen zu können. “Jeder von uns will da dabei sein”, bekräftigte Nationalspieler Jamal Musiala.
Erst einmal aber geht es um ein Zeichen der Stärke gegen Celtic. Der reine Ergebnisfußball in Leverkusen, das pure Verteidigen und die ausnahmsweise in Kauf genommene Offensiv-Auszeit soll eine Ausnahme bleiben. Musiala sprach von “einer guten Erfahrung” im Entwicklungsprozess seiner Mannschaft.
Ein weiteres 0:0 würde gegen Celtic reichen. “Grundsätzlich ist es nicht die Bayern-DNA, auf Unentschieden zu spielen”, sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem historisch harmlosen Auftritt gegen total dominante Leverkusener. Im Vordergrund stand, den deutlichen Vorsprung auf Meister Bayer zu behaupten.
“Wir sind acht Punkte vorne in der Liga und haben zu Hause die Chance, in der Champions League weiterzukommen. Wir haben gut zu tun, weiter geht”s”, sagte Thomas Müller. Der mit großen Spielen vollgepackte Februar erweist sich aber nun exakt als die Energieverschwendung, die man sich ersparen wollte.
Auch Kompany sprach die Thematik der Playoff-Ehrenrunde nach dem Abwehr-Kraftakt in Leverkusen an. “Wir haben ganz wenig Zeit zur Erholung.” Das Abschlusstraining fand ohne Harry Kane statt. Der Torjäger ist angeschlagen. “Es ist nichts Schlimmes”, versicherte Kompany. Kane soll auflaufen können.
Der dicht getaktete Spielplan schlaucht. Körperlich und mental fehlt nicht nur dem fürs Offensivspiel so wichtigen Kreativkünstler Musiala gerade die nötige Frische für inspirierenden Power-Fußball. “Wir müssen gucken, dass wir frisch sind und mental bereit”, bemerkte der 21 Jahre alte Nationalspieler.
In Leverkusen sah man Musiala häufig grätschend und am Boden. Auch Kane war mehr Verteidiger als Stürmer. Ein klassischer Mia-san-mia-Auftritt daheim soll darum vor den kniffligen Liga-Prüfungen gegen Eintracht Frankfurt und beim VfB Stuttgart die Zweifel am Münchner Topteam-Status zerstreuen. Erst recht im Hinblick auf ein Achtelfinale gegen die Topgegner Bayer oder Atlético. Die Auslosung findet am Freitag statt.
Noch mal Bayer 04 mit Bayern-Spezialist Xabi Alonso oder Atlético Madrid mit Psycho-Coach Diego Simeone? Im Grunde ist das – vor allem nach dem erstaunlichen Topspiel-Auftritt der Bayern in Leverkusen – die aufregende Champions-League-Frage, die sich in München bereits jeder stellt. Auch wenn Trainer Vincent Kompany mit seinen Stars am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) den allseits erwarteten Einzug ins Königsklassen-Achtelfinale im Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow über die Ziellinie bringen muss.
Aber wer wollte daran ernsthaft zweifeln nach dem 2:1 der Münchner beim Hinspiel in Schottland? Selbst der stets vorsichtige Trainer Vincent Kompany sprach danach von «einer guten Ausgangsposition».
Alle Statistiken sprechen für Bayern
Und alle Europapokal-Statistiken sprechen für den deutschen Rekordmeister, der daheim noch nie gegen ein schottisches Team verloren hat und insgesamt seit 20 Heimspielen in der Königsklasse unbesiegt ist. In 28 von 29 Fällen kamen die Münchner nach einem Auswärtssieg im Hinspiel weiter. Und unter Kompany gab es in der Ligaphase vier Heimsiege.
Das so heimstarke Celtic tritt zudem im Ausland eher als europäisches Leichtgewicht auf. In Dortmund – man mag’s kaum glauben angesichts des aktuellen BVB-Zustandes – gab es in dieser Saison ein krachendes 1:7.
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Auch der dramatisch unterlegene Auftritt der Bayern beim für den Meistertitel womöglich vorentscheidenden 0:0 im Bundesliga-Topspiel in Leverkusen hat intern keine Zweifel am Weiterkommen gegen Celtic gesät. Sondern eher daran, ob die Kompany-Bayern wirklich die Klasse haben, um sich den Traum vom Heimfinale am 31. Mai in der Allianz Arena erfüllen zu können.
Es geht um ein Zeichen – an Bayer oder Atlético
Um ein europäisches Zeichen der Stärke, vor allem darum geht es jetzt gegen Celtic. Der reine Ergebnisfußball in Leverkusen, das pure Verteidigen und die ausnahmsweise in Kauf genommene Offensiv-Auszeit soll und darf sich nicht wiederholen. Auch wenn schon ein weiteres 0:0 zum Weiterkommen reichen würde.
«Grundsätzlich ist es nicht die Bayern-DNA, auf Unentschieden zu spielen», sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem historisch harmlosen Auftritt gegen total dominante Leverkusener. «Wir können sicher besser Fußball spielen», räumte auch Sportdirektor Christoph Freund ein. Aber im Vordergrund stand wohl, in der Liga den deutlichen Vorsprung auf Meister Bayer zu behaupten.
«Wir können das Spiel als für uns ordentliches Ergebnis abhaken. Wir sind acht Punkte vorne in der Liga und haben zu Hause die Chance, in der Champions League weiterzukommen», sagte Thomas Müller: «Wir haben gut zu tun, weiter geht’s.» Der mit schweren Spielen vollgepackte Februar erweist sich aber nun exakt als die Energieverschwendung, die sich die Münchner eigentlich – so wie die direkt ins Achtelfinale eingezogenen Leverkusener – ersparen wollten.
Befürchtetes Februar-Szenario
Auch Kompany sprach die Thematik nach dem mit viel Glück gemeisterten Abwehr-Kraftakt in Leverkusen an. «Wir haben gut verteidigt, und das nach einem Riesenkampf in Glasgow. Und wir müssen im Rückspiel gegen Celtic wieder bereit sein», sagte der Belgier. Er könnte darum personell rotieren.
Der Drei-Tages-Rhythmus schlaucht. Körperlich und mental fehlt nicht nur dem fürs Offensivspiel so wichtigen Kreativkünstler Jamal Musiala gerade die nötige Frische für inspirierenden Power-Fußball. «Wir können nicht nachlassen», stöhnte der 21 Jahre alte Nationalspieler, dessen Vertragsverlängerung bis 2030 eigentlich einen Energieschub im gesamten Verein auslösen sollte.
In Leverkusen sah man Musiala häufig grätschend und am Boden. Auch Harry Kane spielte hauptsächlich Verteidiger. Ein klassischer Mia-san-mia-Auftritt gegen Celtic muss darum vor den folgenden kniffligen Liga-Prüfungen gegen Eintracht Frankfurt und beim VfB Stuttgart her, um die berechtigten Zweifel am Münchner Topteam-Status zu zerstreuen. Erst recht im Hinblick auf das fest eingeplante Champions-League-Achtelfinale mit den unangenehmen Optionen Bayer Leverkusen und Atlético Madrid. Die Auslosung findet am Freitag statt.
Erstmal muss er sich gegen Laimer, der das auf RAV aktuell gut macht und Boey durchsetzen.
Das ist nicht so einfach, der nächste Schritt für ihn ist einmal Stammspieler zu werden oder wenigstens auf vernünftige Einsatzzeiten zu kommen.
Ganz ehrlich, so leid es mir für ihn tut, ich glaube nicht, dass sich irgendjemand bei Bayern nochmal gegen Boey durchsetzen muss…
Der ist jetzt seit einem Jahr mehr verletzt als fit und es wirkt auf mich nicht so, als würde das besser werden, auch wenn ich hoffe, dass ich mich täusche…
Und ja, gegen Laimer muss sich Stani erstmal durchsetzen, allerdings traue ich ihm das durchaus zu, sollte er wieder mindestens auf das Niveau von letzter Saison kommen.
Laimer macht das schon sehr gut aktuell und im MF sind Kimmich und Pavlovic und Goretzka und Palhinha.
Wobei wenn man ehrlich ist, dann schreit sowohl Palhinha als auch Boey bisher nach dem Prädikat Transferflop. Das sind 80 Mio. Ablöse die beide gekostet haben und die Bayern erstmal nicht stärker machen.
Ist für mich auch ein grosses Problem des FCBs, die Transfers alle zusammen, wo war der Fortschritt, wo ist man besser geworden? DeLigt war nicht besser, obwohl sündteuer, dann mit Verlust weiter verkauft. Kim war nicht besser, so gesamt gesehen.
Olise scheint ein Treffer zu sein, Kane hat eingeschlagen.
Aber die Trefferquote bei den Transfers von Bayern war zuletzt nicht so gut, da hat einfach zuviel nicht funktioniert, gerade wenn man an Hernandez denkt, oder Mane, oder Saar, etc.
Natürlich macht Laimer es gut, aber im Zweifel wird ein Stanisic aufgrund der Vorteile, die er abseits des Platzes hat (Jünger, Eigengewächs —> wichtig für Registrierungsregeln) bei gleicher Leistung vermutlich eher den Vorzug erhalten. Und bei Leverkusen letztes Jahr oder auch schon die Saison vorher unter Nagelsmann hat er ja auch teils sehr gute Leistungen gezeigt, deshalb würde ich trotz Laimers guter Form nicht davon ausgehen, dass Stani nicht auf ein ähnliches Niveau kommen kann.
Im Mittelfeld hat man mit Palhinha halt einen Spieler, der so 0,0 zu Kompanys Spielstil passt und der eindeutig wegen einem Versprechen aus dem vorherigen Sommer verpflichtet wurde, ob das den Preis wert war? Das müssen die Verantwortlichen beurteilen. Und ein Goretzka steht auf dem Abstellgleis, gut, man hat dafür einen Bischof verpflichtet, aber dort ist die Frage, für welche Position der eingeplant wird.
De Ligt kam damals als Ersatz für Süle. Wenn ich diese beiden Spieler danach vergleiche, war de Ligt definitiv die bessere Option. Dass er jetzt verkauft wurde, wird auch wieder mit dem Spielstil zu tun haben. De Ligt ist einfach eher der klassische IV, dessen Stärken im Verteidigen liegen, was wiederum nicht wirklich zu Kompanys Idee passt und wo sowohl Kim als auch Upa einfach weiter sind, auch wenn sie vielleicht Defensiv schwächer sind. Daher ist für mich nicht der Transfer von de Ligt das Problem, sondern eher die fehlende Vision für einen Spielstil und die dementsprechend benötigten Spieler…
Dass du am Ende einen Hernandez in eine Kategorie mit Mane und Sarr packst, finde ich auch gewagt. Die letzteren beiden wahren von ihren Leistungen her totale Flops, Hernandez‘ Problem waren nie seine Leistungen, die haben, wenn er fit war, mehr als nur gepasst, dass Problem ist eben dieses „wenn er fit war“ sowie Preis und Gehalt, daher würde ich ihn doch deutlich von Mané und insbesondere Sarr, die sportlich nicht zu überzeugen wussten, abgrenzen.
Sehe ich vieles anders.
Bei Laimer vs. Stani spielt das alter keine Rolle, da zählt alleine Leistung. Und da hat Laimer gerade einfach gute Karten, weil er gut spielt.
Palhinha, man wollte unbedingt diesen defensiven Abräumer ala Martinez, Tuchel wollte den unbedingt, aber ob das so smart war? Ich fand Palhinha abseits seiner Zweikampfwerte nicht so überzeugend und es war v.a. viel Geld für einen 30 Jährigen. Jetzt zeigt sich, das man mit Pavlovic – Kimmich oder Goretzka – Kimmich doch genauso gut wenn nicht besser ist. Warum das dann mit Gravenberch nicht geklappt hat? Den eigentlich wäre so ne 1,90m Kante neben Kimmich im DMF schon geil, zumal der richtig gut kicken kann.
Der Palhinha Transfer war für mich so eine Sache, bei der man einfach versucht hat, das was man vor 10 Jahren gemacht hat zu wiederholen. Ein reiner DMF hat in meinen Augen irgendwie keine Berechtigung, und da stimme ich dir zu, passt auch garnicht zu diesem hohen Verteidigen. Aber das System von Kompany wird gegen die Topteams der CL an seine Grenzen stoßen, das gibt Topteams zuviele Räume und die haben die Qualität diese dann auszunutzen. Kim und Upa schauen dann gezwungener Massen schlecht aus, weil sie aus dem System raus in schlechte Situationen gebracht werden. Jeder Fehler ist dann sofort tödlich.
DeLigt war am Ende einfach zu teuer, und war eher der Ersatz für Boateng, nur hat man irgendwie die Mobilität hinten angestellt. Keine Ahnung warum man ihn überhaupt geholt hat, er kam nie mehr an sein Level bei Ajax heran. Eigentlich hat er eine gute Kombination, aber es fehlt halt etwas an Tempo. Bei Kim fehlt es fussballerisch, sein Passspiel schaut oft alles andere als Rund aus. Bayern kann froh sein das sie einigermassen Glimpflich aus der Geschichte gekommen sind.
Das ist auch der Gegensatz zu Hernandez – keine Ahnung was Brazzo da geritten hat 80 Mio. zu zahlen. Dafür war er nicht ansatzweise komplett genug. Sehr defensiv geprägt, lange keinen so guten Aufbau von hinten raus wie Hummels oder Boateng, und dann natürlich mit Verletzungspech. Am Ende wars gesamt gesehen ein Flop, und damit ist er auf dem Level von Sarr oder Mane. Er war sau teuer, hat das Gehaltsgefüge nachhaltig ruiniert, hat Alaba gekostet, war im ersten Jahr nur Ersatz, dann quasi jede weitere Saison einmal schwer verletzt, und ging dann mit 40 Mio. Transferverlust. Wenn das bei so einer Transfersumme kein Flop ist weiss ich es auch nicht.
Der FC Bayern München kommt in Leverkusen mit einem blauen Auge davon und nähert sich mit einem Remis dem Meistertitel. Nach der Partie zeigen sich die Leverkusener ein wenig enttäuscht, aber stolz, während die Münchner tief durchatmen. ran hat die Stimmen zusammengefasst.
Bayer 04 Leverkusen belohnt sich für seinen Sturmlauf gegen Bayern München nicht und muss sich mit einem 0:0 begnügen.
Die Werkself vergab zahlreiche Top-Chancen, während die Münchner kaum mal in die gefährliche Zone dringen konnten. Letztlich brachten die Gastgeber den Ball aber nicht über die Linie, weshalb die Diskussion entbrannte, ob Trainer Xabi Alonso nicht früher einen Mittelstürmer hätte bringen müssen.
In der Tabelle bleibt der FC Bayern acht Zähler vor Leverkusen, was auch hauptverantwortlich dafür ist, dass die Münchner mit dem Samstagabend zufrieden sein konnten.
Nach dem Spiel haben sich unter anderem Vincent Kompany, Xabi Alonso, Granit Xhaka, Manuel Neuer und Jamal Musiala bei “Sky” respektive in der Pressekonferenz zu Wort gemeldet. Bereits zuvor waren Max Eberl und Rudi Völler am Mikro des Pay-TV-Senders zu hören.
ran hat die Stimmen rund um das Top-Spiel zusammengefasst.
Das Wichtigste in Kürze
Manuel Neuer (FC Bayern München)
Über das Spiel:
“Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis. Natürlich war es schwer, wir haben nicht viele Chancen kreiert, Leverkusen hat stark gepresst. Es war schwierig, unser Spiel aufzubauen und zu kombinieren. Am Ende nehmen wir einen Punkt mit nach Hause und halten den Acht-Punkte-Abstand. Wir haben in dieser Woche viel das Box-Defending (Verteidigen im Strafraum) trainiert und wie wir gegen eine Mannschaft, die gut Fußball spielt, etwas tiefer stehen können. Das ist uns gut gelungen. Es war wichtig, nicht zu verlieren, auch wenn wir gerne gewonnen hätten – aber das haben wir heute nicht verdient.”
“Es ist manchmal skurril, dass wir den ersten Torschuss in der 73. Minute hatten, aber das gehört auch zum Fußball. Leverkusen hat das Spiel dominiert und unser Selbstverständnis war nicht optimal. Aber man muss solche Phasen überstehen und das haben wir gut gemacht und so den Punkt erkämpft.”
Über die Vertragsverlängerung von Jamal Musiala:
“Die Verlängerung ist für uns sehr wichtig, auch die Dauer. Der Stern ist jetzt schon aufgegangen und wird weiter glühen. Er entscheidet selber, was er damit macht, aber er ist ein Weltklasse-Spieler.”
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BVB-Fans fürchten sich vor Abstiegskampf: “Süle mich in Trauer”
Jamal Musiala (FC Bayern München)
Über die Situation von Joshua Kimmich:
“Ich glaube, er muss selbst entscheiden. Ich habe schon oft mit ihm geredet. Jeder von uns will, dass er verlängert, aber ich will ihm persönlich keinen Druck machen.”
Über seine eigene Verlängerung:
“Endlich. Ich wusste von Anfang, dass ich bleiben möchte. Die Gespräche waren sehr positiv. Ich bin jetzt wirklich glücklich. Wir wollen alle viele Dinge gewinnen und da können wir jetzt den Fokus drauf lenken.”
Über das Spiel gegen Leverkusen:
“Wir haben heute nicht unser Spiel gespielt. Wir haben keinen Druck gemacht und hatten nicht viel Ballbesitz. Aber am Ende haben wir einen Punkt geholt und den Acht-Punkte-Vorsprung gehalten, das ist also ein kleines Plus von heute. Leverkusen war sehr aggressiv und hat richtig gepusht. Der größte Fokus lag heute auf dem Verteidigen. Wir werden in den nächsten Tagen auf das Spiel zurückblicken und schauen, was wir besser machen können.”
Über Florian Wirtz:
“Er hat ein super Spiel gemacht. Es macht viel Spaß mit ihm zu spielen und weniger, gegen ihn zu spielen. Ich freue mich, schon bald mit Deutschland mit ihm zusammenzuspielen. Wir sind gute Freunde.”
Über die Möglichkeit eines Wirtz-Wechsels zu Bayern:
“Wäre schön, wenn er zu uns kommt, aber ich will kein Input geben. Das muss er mit seiner Familie entscheiden.”
Granit Xhaka (Bayer Leverkusen)
Über das Spiel:
“Der Ball ist bei 500-prozentigen Chancen nicht reingegangen. Vor allem die beiden am Schluss, wo dann auch ein Weltklasse-Torwart im Tor steht. Einerseits sind wir enttäuscht, andererseits können wir viele positive Sachen mitnehmen für die Zukunft. Wenn wir so weitermachen, werden wir ein großes Ziel erreichen können. Das Ergebnis ist nicht an erster Stelle, sondern, dass wir mit Charakter und Mentalität gespielt haben. Wir machen weiter und geben nicht auf.”
Ob ein klassischer Stürmer gefehlt hat:
“Ob ein klarer Stürmer die Chancen gemacht hätte, bleibt ein Fragezeichen. Aber wir müssen unsere Leistung loben, mit welchem Engagement und welcher Mentalität wir gespielt haben. Wenn wir so weitermachen, können wir stolz auf uns sein.”
Was das Ergebnis in Bezug auf die Meisterschaft aussagt:
“Dazu möchte ich nicht allzu viel sagen. Aber bei uns hat noch niemand auf die Tabelle geschaut. Wir müssen unseren Job erledigen und nach 34 Spieltagen schauen, wo wir stehen. “
Wirtz zum FC Bayern? Alonso spricht Klartext
Xabi Alonso (Bayer Leverkusen)
Über die Frage, ob ein Mittelstürmer den Ball über die Linie gebracht hätte:
“Ja vielleicht, das werden wir nie wissen.”
Über die Leistung seiner Mannschaft:
“Aber ich glaube, dass die ganze Mannschaft auf Top-Niveau gespielt hat. So gegen Bayern zu spielen, ist nicht einfach. Wir haben ohne und mit Ball sehr gut gespielt und viele Chancen herausgearbeitet. Die Intensität und Konzentration war sehr gut. Wir haben es fast perfekt gemacht. Wir können viel Positives mitnehmen. Ich bin sehr stolz auf meine Spieler. Die Saison ist noch nicht vorbei.”
Über die Auswirkungen auf die Tabelle:
“Für die Tabelle ist es nicht gut. Wir hatten einige sch… Unentschieden, aber dieses Remis war ok.”
Vincent Kompany (Trainer FC Bayern München)
Über den Spielstil seiner Mannschaft:
“Im Idealfall wollen wir immer pressen und den Ball so schnell wie möglich zurückerobern. Aber wenn eine Mannschaft das Recht hat, zu spielen, dann müssen wir verteidigen. Das hat Leverkusen heute gemacht, sie haben den Ball sehr gut laufen lassen und sehr gut gepresst – also mussten wir verteidigen. Insofern kann ich meiner Mannschaft für die Mentalität und das Verteidigen trotzdem ein großes Kompliment machen. Wir haben so viele Spiele gespielt, in denen wir so viele Tore geschossen haben, deshalb ist das für uns ein Punkt, den wir mit nach Hause nehmen können.”
Über die aktuelle Tabellensituation:
“Wir haben nicht zufällig acht Punkte Vorsprung. Wir haben in dieser Saison (in allen Wettbewerben) schon mehr als 100 Tore geschossen, glaube ich. Okay, Leverkusen hat uns unter Druck gesetzt – aber wenn wir nach dem harten Kampf in Glasgow vor drei Tagen nicht die Mentalität zeigen, Schüsse und Flanken zu blocken und als Team mit Harry und Jamal zu verteidigen, dann hätten wir diesen Ort noch enttäuschter verlassen. Wir werden definitiv aus diesem Spiel lernen, aber wir nehmen das Ergebnis und machen weiter.”
Max Eberl (Sportvorstand FC Bayern München)
Über das Interesse an Florian Wirtz:
“Wir haben den Gedanken gar nicht. Es geht um das Spiel jetzt und darum, dass wir die deutsche Meisterschaft holen können. Wir können unseren Kader und unsere Verlängerungen besprechen. Alles andere kommt im Sommer. Ich fand die Diskussionen um Wirtz rund um das Spiel zu viel.”
Über die anvisierte Verlängerung mit Joshua Kimmich:
“Das weiß ich nicht, es wird sehr viel spekuliert. Wir hatten sehr, sehr gute Gespräche mit Josh. Wir hoffen, dass wir den nächsten Sack (nach Neuer, Davies, Musiala) zumachen können. Wir wissen genau, was wir wollen. Josh weiß, was wir wollen. Und jetzt hoffen wir, dass wir es noch über die Ziellinie bringen können.”
Rudi Völler (Sportdirektor DFB)
Über die Zukunft von Florian Wirtz:
“Ja, gute Gefühle in diesem Geschäft sind immer schwierig. Ich weiß, dass es Bemühungen gibt, dass der da bleibt. Es würde ihm sicher gut tun, noch ein Jahr hier zu bleiben. Das Wichtigste ist, dass sich Florian hier sehr wohl fühlt und mit dem Trainer und den Verantwortlichen ein tolles Verhältnis hat.”
Mit einem Sieg beim deutschen Meister Bayer Leverkusen will der FC Bayern München eine Art Vorentscheidung im Titelkampf erreichen. „Wir wollen da hinfahren und das Spiel gewinnen. Danach wird man sehen, wie die Tabelle aussieht. Das kann jeder lesen, wie es danach aussehen würde“, sagte Sportvorstand Max Eberl am Tag vor dem Bundesliga-Gipfel am Samstag (18:30 Uhr/„Sky“).
„Wir fahren mit acht Punkten dahin und das gibt erstmal ein richtig gutes Gefühl. Ich glaube, wenn es diese Situation hergibt, dann muss Leverkusen wahrscheinlich eher gewinnen als wir, um es offenzuhalten. Was nicht heißt, dass wir irgendwie abwarten, sondern wir wollen dieses Spiel gewinnen“, meinte Eberl über das prestigeträchtige Duell. „Ich sehe das Spiel ein Stück weit separat und freue mich da sehr drauf.“
Seitdem der frühere Bayern-Profi Xabi Alonso Trainer in Leverkusen ist, hat die Werkself bei drei Siegen und zwei Unentschieden gegen die Münchner kein Pflichtspiel verloren. „Ich weiß, dass es immer sehr auf Personen reduziert wird. Jetzt haben wir gegen Xabi Alonso noch nicht gewonnen, aber es spielt Bayern München in Bayer Leverkusen und wir sind acht Punkte vor, plus Torverhältnis“, so Eberl.
Als der FC Bayern das letzte Mal gegen Leverkusen gewinnen konnte, hieß der Trainer Julian Nagelsmann und Sadio Mané war der Star im Sturm. Mit 4:0 siegte der FC Bayern im September 2022. Kurze Zeit später übernahm Alonso den Trainerposten von Gerardo Seoane. Für die längste Serie ohne Niederlage gegen den Rekordmeister seit Bundesliga-Gründung reicht es aber nicht, diese Marke stellte zwischen 1988 und 1993 mit zwölf Partien Werder Bremen auf.
Es gehe um den Sieg im Spiel, „aber nicht um dann Xabi Alonso in die Schranken zu weisen, nach dem Motto: Jetzt haben wir ihn mal geschlagen, sondern einfach die noch bessere Ausgangslage für den FC Bayern München zu schaffen“, erklärte Eberl. Wie der Rekordmeister würde Titelverteidiger Leverkusen zu den besten Mannschaften Deutschlands und Europas zählen.
FC Bayerns Kompany warnt: „Man darf nicht vergessen …“
Zum ersten Mal seit über zweieinhalb Jahren liegt Bayern als Tabellenführer acht Punkte vor Platz zwei. Ein so großer Vorsprung wurde im Meisterrennen zu diesem Zeitpunkt der Saison noch nie verspielt. „Wenn man von Vormachtstellung spricht, dann haben wir erstmal den immer noch amtierenden deutschen Meister in Schach gehalten über die Saison hinweg. Es geht da nicht um ein oder zwei Spiele, es geht um die ganze Saison“, betonte Eberl. Die deutsche Meisterschaft sei der „ehrlichste Titel, den du gewinnen kannst und da haben wir eine sehr, sehr gute Ausgangslage“.
Trainer Vincent Kompany wies auf die Leverkusener Qualität in den vergangenen anderthalb Jahren hin. „Das Spiel interessiert sehr viel Leute. Man darf nicht vergessen, dass sie in den letzten 18 Monaten nur einmal in der Liga verloren haben“, sagte der Belgier. „Wir wollen eine von den Mannschaften sein, die auswärts dort gewinnt.“ Am Samstagabend treffen 637 Millionen Euro Kaderwert (Bayer 04) auf 856 Millionen (FC Bayern).
Bayer Leverkusen glaubt an Alonso-Verbleib: „Sorge habe ich nicht“
Bei der Werkself geht man derweil nicht davon aus, dass Erfolgstrainer Alonso trotz eines Vertrages bis 2026 im Sommer den Abflug macht. „Nein, diese Sorge habe ich nicht. Hatte ich letztes Jahr nicht, das Jahr davor nicht und dieses Jahr habe ich es auch nicht. Wir haben ein sehr enges, sehr vertrauensvolles Verhältnis“, sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes den Sendern „RTL und ntv“. „Xabi ist in alle Themen eingebunden, nicht nur diese Saison betreffend, sondern auch darüber hinaus. Er hat einen Vertrag – und das Gefühl ist auch, dass er sich sehr wohlfühlt und auch die Arbeit mit der Mannschaft sehr, sehr schätzt. Jeden Tag. Und dass er eine große Freude daran hat. Deswegen sind wir alle sehr entspannt in dem Thema.“
Großes Bayern-Signal vor Leverkusen – Mega-Deal mit Musiala
Aktualisiert am 14.02.2025 – 15:27 UhrLesedauer: 4 Min.
Jamal Musiala hat bis 2030 verlängert. (Quelle: Torsten Silz/dpa/dpa-bilder)
Der FC Bayern lässt mit einer Herzensbotschaft am Valentinstag aufhorchen. Das Duell Jamal Musiala gegen Florian Wirtz wird durch den neuen Musiala-Vertrag weiter angeheizt. Wo liegt Wirtz” Zukunft?
Der Mega-Vertrag für Jamal Musiala soll dem FC Bayern einen großen Schub auf dem Weg zur deutschen Meisterschaft geben. Am Tag vor dem womöglich schon entscheidenden Duell um die Schale überstrahlte der XXL-Vertrag für den Nationalspieler die Einstimmung auf den Liga-Gipfel mit Bayer Leverkusen. Anders als Bayer-Star Florian Wirtz geht Musiala durch den neuen hochdotierten Vertrag bis 2030 mit langfristig geklärter Zukunft in das Bundesliga-Spitzenspiel.
“Wir haben gemeinsam viel vor – ich freue mich auf alles, was kommt”, erklärte Musiala, Club-Gesicht von Gegenwart und erst recht in der Zukunft. Als Erstes kommt am Samstag (18.30 Uhr/Sky) das zuletzt von den Münchnern fünfmal nicht gewonnene Kräftemessen mit dem Doublesieger von Xabi Alsono. Der Leverkusener Meistermacher steht dabei unter Druck, denn angesichts von acht Punkten Rückstand auf Musiala & Co. dürfte alles andere als ein Bayer-Erfolg wohl die Entscheidung im Meisterrennen zugunsten des Rekordmeisters zur Folge haben.
Die Münchner Liebesbotschaft am Valentinstag rückt die erwartete Fußball-Show von Musiala und des bis 2027 an Leverkusen gebundenen, aber immer wieder mit dem FC Bayern oder auch mal mit Real Madrid in Verbindung gebrachten Wirtz noch einmal mehr in den Fokus. Musiala wurde bei seiner Vertragsverlängerung bildreich am Flügel, mit dem Zauberstab oder als Kartenkünstler in Szene gesetzt.
Sein Leverkusener Pendant, bei dem schon über eine Vertragsverlängerung in Leverkusen spekuliert worden war, steht dem praktisch in nichts nach. Wer der bessere ist, darüber lässt sich vortrefflich diskutieren.
“Fußball Deutschland darf einfach froh und glücklich sind, dass beide für Deutschland spielen”, sagte Vincent Kompany. Der Münchner Trainer prognostiziert den beiden 21-Jährigen eine große Zukunft. “Sie sind jetzt noch jung. Das heißt, die besten Jahre kommen noch.” Das sieht Xabi Alonso nicht anders. “Beides sind top, top Spieler, gehören zu den besten der Welt”, sagte Alonso. Für Bundestrainer Julian Nagelsmann “ist das ein großes Geschenk”.
Die Bayern-Bosse senden mit der geklärten Königspersonalie eine Botschaft an die internationale Konkurrenz. “Spitzenvereine auf der ganzen Welt suchen Unterschiedsspieler – und Jamal Musiala ragt noch mal heraus”, sagte Sportvorstand Max Eberl. “Mit solchen Spielern senden wir ein starkes Signal an alle, dass mit dem FC Bayern auch in Zukunft zu rechnen ist.”
Musiala steigt in München mit einem großen Gehaltssprung zu einem Topverdiener auf. Spekulationen zufolge hat er eine Ausstiegsklausel im dreistelligen Millionenbereich.
Kommt aber auch noch Wirtz zu den Bayern? Die Wahrscheinlichkeit dieses Hammers bezifferte Ehrenpräsident Uli Hoeneß unlängst auf zehn Prozent. Der Musiala-Deal ist hochdotiert, eine Wirtz-Verpflichtung würde ebenfalls insgesamt im dreistelligen Millionenbereich liegen.
Von all dem Vertrags-Spektakel beim Branchenprimus oder den Gerüchten um Wirtz lässt sich der frühere Weltklasse-Profi und gewiefte Stratege Alonso nicht aus der Ruhe bringen. “Wir bleiben fokussiert, Flo und alle anderen”, sagte der 43-Jährige. “Er ist unser Unterschiedsspieler. Seine Zukunft ist groß. Es gibt kein Limit für ihn.” Seit der einstige Bayern-Profi das Zepter bei der Werkself als Trainer übernommen hat, gab es keine Münchner Siege mehr in fünf Pflichtspielen. Immerhin: Angesprochen auf den neuen Vertrag für Musiala, zeigte sich Alonso kurz überrascht und sagte dann: “Gut für Jamal.”