Schlagwort: Viktor Gyokeres

  • “Eines der größten Missverständnisse”: Alex Frei wütet

    “Eines der größten Missverständnisse”: Alex Frei wütet

    Eines der größten Missverständnisse: Alex Frei wütet

    Nach seiner enttäuschenden Niederlage im letzten Spiel der Saison hat sich Alex Frei, der ehemalige Schweizer Fußballnationalspieler und aktuelle Trainer, in einem leidenschaftlichen Interview zu Wort gemeldet. Frei äußerte sich kritisch über die Missverständnisse, die seine Trainerphilosophie umgeben, und appellierte an die Öffentlichkeit, jego Sichtweise auf den modernen Fußball besser zu verstehen.

    Frei über die Missverständnisse im Fußball

    „Eines der größten Missverständnisse über mich ist, dass ich nicht an das moderne Spiel glaube. Das Gegenteil ist der Fall“, erklärte Frei. „Ich bin ein Befürworter von Techniken und Taktiken, die die Evolution des Spiels widerspiegeln. Dennoch beschleicht mich das Gefühl, dass meine Ansichten oft missinterpretiert werden.“

    Kritik an den Medien

    In Bezug auf die Berichterstattung über seine Trainertätigkeiten sagte Frei, dass die Medien häufig voreilige Schlüsse ziehen. „Wenn ein Spiel schlecht endet, wird sofort meine gesamte Philosophie in Frage gestellt“, so Frei. Er ist der Meinung, dass die Öffentlichkeit und insbesondere Journalisten oft einen reduzierten Blick auf die Dynamik des Spiels werfen.

    Die Verantwortung des Trainers

    Der 43-Jährige betonte die Verantwortung eines Trainers, sowohl für taktische Entscheidungen als auch für das psychologische Wohl seiner Spieler. „Ein Trainer ist mehr als nur ein Taktiker. Es geht um das Pulsieren der Mannschaft, um das Herausarbeiten von Stärken und das Minimieren von Schwächen.“ Frei hofft, dass mehr Verständnis für diesen Aspekt entstehen kann.

    Konkrete Missverständnisse

    Ein zentrales Thema des Interviews war die Meinung, dass Frei nur auf defensive Taktiken setzt. „Natürlich ist Abwehrarbeit wichtig, aber das allein bringt uns nicht weiter. Unser Ziel muss es sein, variabel und dynamisch zu spielen“, erklärte Frei. Er merkt an, dass genau diese Missinterpretation oft zu Fehldeutungen in der Medienberichterstattung führt.

    Die Reaktion der Sportfans und Experten

    Die Reaktionen auf Freis Aussagen waren gemischt. Einige Fans zeigen Verständnis und unterstützen seine Ansichten, während andere skeptisch bleiben. Sportexperte Max Müller äußerte sich dazu: „Frei hat unbestreitbar Talent, aber er muss auch lernen, dass die Ergebnisse im Fußball nicht immer seine Philosophie widerspiegeln.“

    Zukünftige Pläne

    Im Gespräch stellte Frei auch seine zukünftigen Pläne vor. Er beabsichtigt, sich intensiver mit seiner Mannschaft auseinanderzusetzen, um die Philosophie klarer zu kommunizieren. „Wir müssen alle auf den gleichen Weg kommen, und ich werde alles daran setzen, das zu erreichen“, versprach er.

    Die Bedeutung von Teamgeist

    Ein weiterer Punkt, den Frei herausstellte, ist der Teamgeist. „Ohne einen starken Zusammenhalt im Team können selbst die besten Taktiken nicht funktionieren. Mein Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich jeder Spieler wohlfühlt und sein volles Potenzial entfalten kann“, erklärte Frei und fügte hinzu, dass die kommenden Wochen entscheidend für die Teamentwicklung sein werden.

    Positive Rückmeldung von Spielern

    Einige Spieler haben bereits positive Rückmeldungen zu Freis Ansatz gegeben. Stürmer Janik Schmid sagte: „Alex gibt uns die Freiheit, selbst zu denken. Er hat immer ein offenes Ohr. Das ist wichtig für unser gemeinsames Wachstum.“

    Der Druck der Öffentlichkeit

    Frei ist sich der Herausforderungen bewusst, die mit der öffentlichen Wahrnehmung und den Erwartungen verbunden sind. „Der Druck ist immer da, aber ich glaube fest an meine Philosophie. Manchmal muss man kreativ sein und Risiken eingehen, um erfolgreich zu sein“, betonte er.

    Der Weg nach vorn

    Abschließend äußerte der Trainer, dass er optimistisch in die Zukunft blicke. „Obwohl es kurzfristige Rückschläge gibt, bin ich zuversichtlich, dass wir als Team wachsen werden. Die nächsten Schritte werden entscheidend sein, nicht nur für mich, sondern für die gesamte Mannschaft“, schloss er. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob Freis Ansichten Gehör finden und ob sich das Team entwickeln kann, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

  • Kovac mahnt: „Das ist nur die Halbzeit“ – Sporting schont Sturm-Duo mit 63 Scorern

    Kovac mahnt: „Das ist nur die Halbzeit“ – Sporting schont Sturm-Duo mit 63 Scorern


    BVB vor Einzug ins Achtelfinale 

    Kovac mahnt: „Das ist nur die Halbzeit“ – Sporting schont Sturm-Duo mit 63 Scorern

    ©IMAGO

    Die Sporting-Angreifer Viktor Gyökeres und Trincão haben die Reise zum Rückspiel der Champions League gegen Borussia Dortmund nicht angetreten. Damit fehlt Coach Rui Borges mit 63 Scorern eines der torgefährlichsten Duos Europas. Die Portugiesen brauchen eine historische Aufholjagd, um das Achtelfinale zu erreichen. Borges‘ Gegenüber Niko Kovac wird trotz des desaströsen 0:2 in Bochum wohl an seinem Personal festhalten.

    „Sie können davon ausgehen, dass wir nicht so viel wechseln werden. Wir sind nicht so dumm, davon auszugehen, dass es schon vorbei ist“, sagte Kovac auf einer Pressekonferenz. Das Hinspiel hatte der BVB dank einer starken zweiten Halbzeit mit 3:0 in Lissabon für sich entschieden. Noch nie kam eine Mannschaft nach einer Heimpleite mit drei Toren in einem europäischen Wettbewerb zurück.

    Anders als die meisten Beobachter sieht er sein Team noch nicht im Achtelfinale. „Es ist noch nicht das Ende dieser Runde. Das ist nur die Halbzeit. Ich erwarte eine harte Partie“, meinte Kovac, der abgesehen vom Sieg in Lissabon die ersten beiden Bundesligaspiele mit Dortmund verloren hatte. In der Liga sind die Westfalen als Elfter weit vom internationalen Geschäft entfernt. Bis auf den Ausfall von Felix Nmecha kann er aus dem Vollen schöpfen.

    Sporting-Coach Borges hat Partie noch nicht abgeschenkt

    Bei der Pressekonferenz am Dienstag wurde Borges auf das Fehlen von Gyökeres und Trincão angesprochen. „Champions League oder Meisterschaft? Priorität hat alles. Das Fehlen der beiden ist eine Entscheidung des Trainerteams. Am Sonntag steht ein wichtiges Spiel an, das wir gewinnen wollen. Und da müssen wir schon auf Hjulmand und Diomande verzichten“, entgegnete er den Vorwürfen, er habe die Partie abgeschenkt.

    Während Gyökeres im Hinspiel vor einer Woche nur von der Bank kamen, standen er und Trincão am Wochenende beim 2:2 gegen Arouca über 90 Minuten auf dem Feld. Der Vorsprung des portugiesischen Meisters auf Lokalrivale Benfica ist auf zwei Zähler geschrumpft und am Sonntag trifft man auf Abstiegskandidat Avs FS. Gyökeres ist mit 34 Treffern der wettbewerbsübergreifend beste Torschütze Europas.



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  • BVB: Darum läuft’s jetzt bei Borussia Dortmund unter Kovac

    BVB: Darum läuft’s jetzt bei Borussia Dortmund unter Kovac



     
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    BVB-Trainer Niko Kovac hat in seinem zweiten Spiel bei Borussia Dortmund den ersten Sieg einfahren können. „Ein Schritt in die richtige Richtung, trotzdem sind noch viele weitere zu gehen”, erklärte BVB-Boss Lars Ricken: „Jetzt ist es wichtig, wirklich den Willen zu zeigen, das zu bestätigen.“

    Trotzdem kann man aus dem Sieg einiges für die Zukunft mitnehmen. Man möchte nicht in Selbstzufriedenheit verfallen, aber: „Wir werden aus diesem Spiel sicherlich sehr viele schöne Momente mitnehmen können in die Nachbesprechung“, sagte Niko Kovac.

    BVB: Starke zweite Halbzeit führt zum Sieg

    Beim Spiel gegen Sporting Lissabon sah man zwei Gesichter des BVB. In der ersten Halbzeit blieben die Dortmunder eher passiv. Bei Amazon Prime beschrieb Kovac die erste Hälfte seiner Mannschaft: „Wir haben mit dem Ball viel zu langsam Fußball gespielt. Wenn wir die Seite gewechselt haben, ging es zu langsam. So bringst du den Gegner wieder in die eigene Ordnung zurück.“ Genau das wollte Kovac eigentlich vermeiden.

    In der zweiten Halbzeit war das Gegenteil der Fall. Der 53-Jährige schien in der Halbzeit seinen Spielern die richtigen Impulse gegeben zu haben: „Wenn du das Balltempo erhöhst, dann hast du dementsprechend auch Räume, du fixt auch besser“, erklärte der Kroate nach dem Spiel. Mit fixen meinte Kovac hier, dass man sich den Gegner zurechtlegt und ihn so aus der eigenen Ordnung bringt.

    BVB: Anpassungen in der Halbzeit bringen Dortmund auf die richtige Spur

    „In der ersten Halbzeit haben wir viel zu weit von der Kette weggespielt. Das heißt, der Gegner kann den Lauf immer machen. Aber wenn du den Gegner etwas fixt, ihn herausziehst und dann zur Seite spielst – dann ist es schwierig“, fachsimpelte Kovac. Ein Muster, das funktioniert zu haben scheint. 

    Denn genau so entstanden die Tore: Dortmund stand höher und begann immer mehr, Sporting Lissabon aus der Grundordnung zu bringen. So schaffte man sich Räume, die man dann nach einer Seitenverlagerung bespielen konnte. Drei Flanken von der rechten Seite in den freien Raum fanden ihren Abnehmer und resultierten in drei Toren. „So wie wir die Tore heraus gespielt haben, fantastisch” freute sich Niko Kovac. 

    Hummels lobt BVB-Spieler

    Ex-BVB-Profi Mats Hummels war ebenfalls von der Leistung seiner ehemaligen Mitspieler angetan. Auf der Plattform “X” hob er im Nachgang einen Spieler heraus: “Die Situation vor dem 0:3 so ruhig zu klären, wie Schlotti (Nico Schlotterbeck, d.Red.) es macht, plus den Pass so zu spielen, dass direkt ein Konter entsteht, ist der Unterschied von guten zu herausragenden Spielern.”

    Der Sieg ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Der Kapitän der Portugiesen, Morten Hjulmand, fehlte gesperrt, Top-Stürmer Viktor Gyökeres war für die Startelf noch nicht fit genug. Die Hauptstädter aus Portugal suchen nach dem Abgang von Trainer Ruben Amorim zu Manchester United gerade in der Champions League nach ihrer Form. Trotzdem zeigte der BVB insgesamt eine ordentliche Leistung, der Sieg dürfte der Mannschaft aus dem Ruhrpott neues Selbstvertrauen verleihen. 

    BVB: Bundesliga-Alltag wartet schon

    Als Nächstes steht mit dem Duell beim Abstiegskandidaten aus Bochum eine schwierige Partie an: „Jetzt fahren wir nach Bochum und wissen auch, dass es in Bochum nicht leicht ist“, sagte Kovac. Auch Sportdirektor Sebastian Kehl legte den Fokus schnell wieder auf die nächsten Spiele: „Es war ein erster Schritt, aber wir wissen, dass wir noch viele vor uns haben.“

    Für das Hinspiel der Champions-League-Playoffs scheint man den richtigen Weg gefunden zu haben. Ob dieser allerdings auch in Zukunft funktionieren wird, müssen die nächsten Spiele zeigen.

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