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    Vier Stars zurück in der Startelf von Kovač


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    Niko Kovač schmeißt in der Champions League zum ersten Mal als Dortmund-Trainer die Rotationsmaschine an. Die BVB-Aufstellung gegen Lille.

    Update vom Dienstag, 04. März, 19.57 Uhr: Die BVB-Aufstellung ist da! Trainer Niko Kovač beordert die Offensivstar Julian Brandt und Jamie Gittens zurück in die Startelf. Giovanni Reyna und Maximilian Beier gehen dafür auf die Ersatzbank. Zudem steht Julian Ryerson nach Erkrankung wieder in der ersten Elf, wo ihn Yan Couto als Rechtsverteidiger beim FC St. Pauli vertreten hatte.

    Auf der linken Abwehrseite des BVB hat sich Kovač diesmal für Daniel Svensson entschieden. Ramy Bensebaini muss auf der Bank Platz nehmen. Dort fehlt der leicht angeschlagene Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka, bei dem Kovač offenbar Risiken vermeiden will.

    Die BVB-Aufstellung gegen den OSC Lille:

    Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    Julian Brandt und Jamie Gittens sollen beim BVB gegen Lille wirbeln.
    Julian Brandt und Jamie Gittens sollen beim BVB gegen Lille wirbeln. © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal

    Dortmund – Die Champions League ist zurück! Für Borussia Dortmund geht es im Achtelfinale gegen OSC Lille, das Hinspiel findet am Dienstag (21 Uhr, alle TV-Infos) im Signal Iduna Park statt.

    BVB trifft in der Champions League auf Lille

    Für die Franzosen ist es das erste Mal, dass sie im Achtelfinale der Champions League stehen. In der Saison 2001/02 begegneten sich beide Teams im UEFA-Pokal – es waren die bislang einzigen beiden Aufeinandertreffen im europäischen Wettbewerb. Dortmund kam damals dank der Auswärtstorregel weiter.

    Zuletzt feierte der BVB in der Bundesliga unter seinem neuen Chefrainer Niko Kovač zwei aufeinanderfolgende Siege gegen den FC St. Pauli (2:0) und Union Berlin (6:0).

    Niko Kovač sieht „noch großes Verbesserungspotenzial“

    „Es gibt nichts zu beschönigen. Wir haben etwas Stabilität reingebracht. Wichtig ist, dass das, was wir einbringen, auch von der Mannschaft übernommen wird. Es ist harte Arbeit jeden Tag“, erklärte Kovač am Montag auf der Pressekonferenz vor dem Achtelfinal-Hinspiel gegen Lille. Dennoch sehe er beim BVB „sicher noch großes Verbesserungspotenzial“.

    Pressekonferenz Borussia Dortmund
    Niko Kovac sieht beim BVB noch viel Luft nach oben. © Bernd Thissen/dpa

    Die Marschrichtung ist eindeutig: „Es geht nichts über Siege. Das ist die Medizin, die jeder Mensch, jeder Spieler braucht. Von dieser Medizin brauchen wir noch viele.“

    Defensiv stehe sein Team schon sehr gut, in sechs Spielen gab es nur vier Gegentreffer, betonte Dortmunds Chefcoach: „Davon haben wir uns noch zwei selbst reingelegt.“ Trotz der jüngsten 1:4-Niederlage von Lille bei Paris Saint-Germain warnte er: „Wir müssen uns auf eine harte Nuss einstellen.“

    Obwohl der Signal Iduna Park am Montagmittag noch nicht ausverkauft war und laut dem BVB noch Restkarten verfügbar waren, herrscht Zuversicht. „Das Stadion wird brennen – und wir werden für das Spiel brennen“, versprach Karim Adeyemi, der ebenfalls an der Pressekonferenz teilnahm.

    Julian Ryerson ist beim BVB wieder „einsatzbereit“

    Dortmund strebt an, sich mit einem Sieg im Hinspiel eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Lille zu sichern. Felix Nmecha wird im Heimspiel fehlen, während Julian Ryerson nach einem Infekt wieder „einsatzbereit“ sei, wie Kovač bestätigte.

    Winter-Neuzugang Carney Chukwuemeka hat mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen und trainierte individuell. Kovač wollte einen Einsatz jedoch nicht ausschließen.

    Für das Hinspiel gegen Lille wird Kovač aller Voraussicht nach am bewährten 4-2-3-1-System festhalten. Ryerson könnte direkt in die Startelf zurückkehren, während Emre Can und Nico Schlotterbeck voraussichtlich erneut das Innenverteidiger-Duo bilden. Ramy Bensebaini dürfte auf der linken Seite starten, auf der Doppel-Sechs werden Marcel Sabitzer und Pascal Groß erwartet.

    Julian Brandt vor Startelf-Comeback beim BVB

    Julian Brandt wird indes wohl für Giovanni Reyna in die Startelf zurückkehren. „Jule ist für mich ein sehr wichtiger Spieler, das habe ich bereits gesagt“, betonte Kovač. Reyna habe Brandt zuletzt „sehr gut“ vertreten.

    Borussia Dortmund - VfB Stuttgart Julian Brandt Niko Kovac
    Niko Kovač (r.) könnte Julian Brandt (l.) gegen Lille wieder in der Startelf des BVB aufbieten. © IMAGO / Moritz Müller

    Allerdings habe Reyna „offensiv nicht so stark geglänzt, wie er es eigentlich kann, aber defensiv hat er klasse für die Mannschaft gearbeitet“. Kovač sagte anschließend vielsagend bezüglich eines Brandt-Einsatzes gegen Lille: „Jule wird in nächster Zeit wieder die Minuten bekommen, die er sich verdient.“

    Jamie Gittens drängt nach zwei Einsätzen als Joker in die Startelf, doch Maximilian Beier ist in guter Form und könnte erneut beginnen. Adeyemi zeigte zuletzt in Hamburg eine starke Leistung und traf, weshalb Kovač kaum auf ihn verzichten wird. Gleiches gilt für Serhou Guirassy, der bereits 24 Tore in 32 Pflichtspielen erzielt hat.

    Sollte Dortmund das Viertelfinale erreichen, könnte dort ein Duell mit dem FC Barcelona und Ex-Bundestrainer Hansi Flick warten. In der Ligaphase traf der BVB bereits auf Barça und verlor mit 2:3. Kovač möchte jedoch zunächst mit seinem Team gegen Lille bestehen und den positiven Trend fortsetzen.



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  • Vier Startelf-Comebacks bei Borussia Dortmund

    Vier Startelf-Comebacks bei Borussia Dortmund


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    Niko Kovac lacht
    Bei der BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille gibt es vier Wechsel. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Gegen LOSC Lille will der BVB den Grundstein zum Weiterkommen in der Champions League legen. In der Aufstellung gibt es vier Startelf-Comebacks.

    Update, 4. März, 19.48 Uhr: Das ist die BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy

    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Vier Startelf-Comebacks bei Borussia Dortmund

    Brandt, Ryerson, Gittens und Svensson feiern ihr Startelf-Comeback. Auf der Bank sitzen: Meyer – Couto, Anton, Bensebaini, Özcan, Reyna, Beier, Duranville, Süle.

    Erstmeldung, 3. März, 17.50 Uhr: Es ist wieder Königsklassen-Zeit in Dortmund: Der BVB empfängt LOSC Lille im Champions-League-Achtelfinale. Die Schwarz-Gelben können mit breiter Brust auflaufen. Zuletzt holte die Elf unter Trainer Niko Kovac erstmals in der Saison 2024/25 zwei Siege in der Bundesliga am Stück. In der Aufstellung gegen LOSC Lille wird es wohl dennoch zu Rotationen kommen.

    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Drei Startelf-Comebacks stehen an

    Julian Ryerson ist wieder fit. Der Norweger fehlte dem BVB gegen St. Pauli wegen eines Infekts. Und wird nun aller Voraussicht nach wieder in die Start-Aufstellung rücken. Auch Julian Brandt konnte am sonnigen Montagvormittag (3. März) am Trainingsgelände in Brackel mittrainieren.

    Brandt verpasste das Spiel gegen Union Berlin aufgrund einer Muskelverhärtung. Beim 2:0-Sieg gegen St. Pauli kam Brandt in der 89. Minute auf den Platz. Stattdessen spielte Giovanni Reyna von Beginn an.

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    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Kovac schwärmt von Brandt

    Kovac sei mit beiden sehr zufrieden, machte auf RUHR24-Nachfrage bei der Pressekonferenz vor der Champions-League-Partie aber nochmal deutlich: „Jule (Julian Brandt, Anm. d. Red.) ist schon ein sehr, sehr wichtiger Spieler für uns, der in der nächsten Zeit auch wieder die Minuten bekommen wird, die er auch sich verdient.“

    Gegen LOSC Lille scheint also Brandt wieder den Vorzug bei der Aufstellung zu bekommen. Auch auf dem Flügel dürfte der Trainer von Borussia Dortmund rotieren. Jamie Gittens blieb zuletzt auf der Bank, Maximilian Beier hatte hingegen den Vortritt.

    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Auch Gittens kann zurückkehren

    Die Maßnahme sollte auch eine Pause für Gittens sein, der wettbewerbsübergreifend insgesamt 29-mal in der Start-Aufstellung stand.

    „Er hat wieder die Leichtigkeit, die Spritzigkeit, die man sich erhofft und mit Sicherheit ist er jetzt – nicht nur morgen, sondern auch in den nächsten Spielen – wieder eine Alternative, weil er ganz einfach ausgeruht ist. Und wenn dann Jamie ausgeruht ist, dann kann er das geben, was er am besten kann – seine tiefen Läufe, seine Dribblings. Das ist das, was wir von ihm benötigen“, führte Kovac aus.

    BVB-Aufstellung gegen LOSC Lille: Chukwuemeka wieder angeschlagen

    Nach wie vor keine Option für die BVB-Startelf dürfte Carney Chukwuemeka sein. Der BVB-Neuzugang hat am Montag lediglich individuell trainiert, nachdem er nach dem Spiel in Hamburg Probleme im Oberschenkel hatte. Ob er überhaupt zum Kader gehören wird, werde sich erst am Dienstag entscheiden.

    RUHR24 tippt deswegen auf diese Aufstellung: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Groß, Sabitzer – Adeyemi, Brandt, Gittens – Guirassy



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  • Werder Bremen: Burke könnte verlängern – Vier Verträge

    Werder Bremen: Burke könnte verlängern – Vier Verträge


    Schotte immer wichtiger 

    Werder Bremen: Burke könnte verlängern – Vier Verträge laufen aus

    ©IMAGO

    Beim 1:2 von Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg stand Oliver Burke zum ersten Mal in dieser Bundesliga-Saison in der Startelf. Der 27 Jahre alte Schotte profitierte von den Ausfällen von Marvin Ducksch und Justin Njinmah, dennoch wurde er für seine Arbeit belohnt. „Mit seiner Leistung macht er auf jeden Fall Werbung für sich“, sagte Peter Niemeyer der „Bild“ über den Angreifer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.

    Burke kam im Sommer 2022 ablösefrei von Sheffield United an die Weser. Über die Jokerrolle kam er in dieser Zeit nie hinaus und es folgten zwei glücklose Leihen zu Millwall und nach Birmingham. Der Schotte, dessen Siegtreffer zum 3:2 in Dortmund im August 2022 wohl unvergessen bleibt, absolvierte am Wochenende seine 37. Partie für die Grün-Weißen – für keinen seiner zehn Klubs stand er häufiger auf dem Platz. Aber nur viermal durfte er starten.

    Noch im Sommer galt Burke als Abgangskandidat, doch einen Abnehmer fanden die Bremer nicht. Mittlerweile hat er sich in die Mannschaft gekämpft und sogar eine Vertragsverlängerung scheint möglich zu sein. „Wir sind im Austausch mit ihm“, sagte Niemeyer. In der laufenden Saison steht Burke bei drei Treffern in 18 Einsätzen über 307 Minuten. Im November markierte er gegen Kiel (2:1) den späten Siegtreffer und auch beim Pokalaus in Bielefeld war er einer der wenigen Lichtblicke. „Burkie ist sehr stabil, gibt im Training Gas und bringt seine Leistung, wenn er eingewechselt wird.“

    Burke möchte dem Vernehmen nach gerne in Bremen bleiben und ist innerhalb der Mannschaft angesehen. „Er hat einen Wandel vollzogen, ist reifer geworden und muss jetzt dranbleiben. Dann ist es auch eine Option für uns, zu verlängern“, schilderte Niemeyer die Situation. Neben Burke enden im Sommer die Arbeitspapiere von Anthony Jung, Milos Veljkovic und Marvin Ducksch. Dessen Vertrag soll sich nach einer bestimmten Anzahl von Einsätzen verlängern, aktuell fehlt er jedoch mit muskulären Problemen.



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  • Unter Kovac gibt es beim BVB vier Gewinner – aber auch drei

    Unter Kovac gibt es beim BVB vier Gewinner – aber auch drei


    Nach schwachem Start zeigt die Formkurve des BVB unter Niko Kovac zuletzt nach oben. Dem Weiterkommen in der Champions League folgte ein überzeugender Kantersieg gegen Union Berlin. Nach bislang fünf absolvierten Partien zeichnet sich immer mehr ab, auf wen Kovac setzt – und für wen es in den nächsten Monaten schwer wird.

    Zuvor war immerhin schon das Achtelfinale der Champions League erreicht worden. Es zeichnet sich ab, auf welche Spieler Kovac setzt – und wer eher zu den Verlierern des Trainerwechsels zu zählen ist.

    So sieht es jedenfalls die Redaktion von ran.de, die ihre Einschätzungen hier darlegt.

    Groß größter Gewinner

    Der erste Gewinner ist unschwer auszumachen. Pascal Groß blühte insbesondere im letzten Spiel – dem 6:0 über den 1. FC Union Berlin – beeindruckend auf, bereitete als einer von nur ganz wenigen Spielern in der Bundesliga-Historie vier Tore in einer Partie vor. 

    Dies ist auch darin begründet, dass Groß unter Sahin teilweise als Rechtsverteidiger aushelfen musste, nun aber seine Stärken im Spiel nach vorne zur Geltung bringen kann.

    Er absolvierte alle fünf Partien unter Kovac‘ Leitung und zeigte dabei (nahezu) nichts von jener Fehleranfälligkeit, die ihn noch in den Wochen zuvor zu einem der vielen Problemfälle bei Borussia Dortmund hatten werden lassen.

    Guirassy zeigt endlich sein „Stuttgart-Gesicht“

    Auch, um den dritten „Gewinner“ auszumachen, muss man kein Experte sein. Serhou Guirassy war ohnehin schon einer der ganz wenigen, die auch in Krisenzeiten meist Normalform brachten. Allerdings hatte auch er in der Bundesliga einen Durchhänger mit nur einem Treffer zwischen Ende November und Mitte Januar. Diese Durststrecke wurde bekanntlich auf fulminante Art beendet.

    Svensson erweist sich als Transfertreffer

    Bliebe der Winterneuzugang Daniel Svensson, den viele nur schwerlich einschätzen konnten. Auch er überzeugt, kann den BVB nach Ansicht von ran.de nicht nur in der Breite verbessern, sondern auch in der Spitze. Zuletzt immer in der Startelf, scheint er einer der wenigen Transfertreffer zu werden.

    Anton großer Verlierer des Trainerwechsels

    Ein solcher ist Waldemar Anton bislang nicht und dürfte es vorerst wohl auch nicht mehr werden. Der ganz große Verlierer des Trainerwechsels, der zuletzt keine Rolle mehr spielte. Wie sich das ändern könnte, ist bei Kovac‘ Vorliebe für einen festen Stamm derzeit nicht ersichtlich.

    Auch Süle jetzt außen vor

    Für Niklas Süle hatte Kovac, der ihn vom FC Bayern München kennt, Vorschusslorbeeren verteilt – offenbar voreilig. Nach seinem haarsträubenden Fehlpass beim 0:2 in Bochum kam er nur noch zu einem Kurzeinsatz, schmorte ansonsten auf der Bank. Auch Süle ist somit einer der Verlierer der neuen Situation.

    Teurer Neuzugang hat schweren Stand

    Yan Couto hingegen war schon vor Kovac‘ Ankunft nicht richtig im Team angekommen, obgleich er schon auf 22 Einsätze in Pflichtspielen kommt. Davon stand er allerdings nur fünf mal in der Startelf, was unter Kovac noch gar nicht der Fall war. Für ihn dürfte es besonders schwierig werden, in der Restsaison noch eine Rolle zu spielen.



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  • LIVE! Flick mit vier Wechseln: Feiert Barcelona den sechsten

    LIVE! Flick mit vier Wechseln: Feiert Barcelona den sechsten



    Der FC Barcelona hat den Sprung zurück auf Rang eins geschafft, die lange in Überzahl spielenden Katalanen blieben gegen Real Sociedad eiskalt. Dani Olmo verhalf zwei Kollegen zu Torpremieren.

    Hatten gut lachen: Marc Casado und Gerard Martin trafen erstmals in La Liga.


    Hatten gut lachen: Marc Casado und Gerard Martin trafen erstmals in La Liga.

    IMAGO/Joan Gosa


    Rotation war bei beiden Teams angesagt nach den Pokalstrapazen unter der Woche. Während Hansi Flick nach dem 4:4 gegen Atletico Madrid Inigo Martinez, Balde, de Jong und Ferran Torres (alle Bank) eine Pause gönnte und dafür auf Araujo, Martin, Casado und Lewandowski setzte, nahm Gäste-Coach Imanol Alguacil im Vergleich zum 0:1 gegen Real Madrid gleich sechs Änderungen vor: Unter anderem fehlten Aguerd, Kubo und der ehemalige Union-Stürmer Becker gesperrt, der angeschlagene Oyarzabal saß nur auf der Bank.


    Die Rollen in dieser Partie sollten schnell verteilt werden. Nach einer recht gemächlichen Anfangsphase, in der sich Real Sociedad auf Augenhöhe befand und nur eine knappe Abseitsposition im Vorfeld die Führung von Sergio Gomez verhinderte, standen die Basken auf einmal mit dem Rücken zu Wand. Lewandowski schickte Dani Olmo in Höhe der Mittellinie steil, Aritz hielt den Ex-Leipziger fest. Klare Sache: Notbremse. Gerade einmal 16 Minuten waren da gespielt.


    13 Minuten später war die Partie im Prinzip entschieden. Erst chippte Olmo das Leder von der rechten Strafraumseite rüber zu Martin, der aus kurzer Distanz per Dropkick ins lange Eck traf (25.). Nur vier Minuten später war wieder Olmo Ausgangspunkt: Sein Schuss nach einer zu kurz abgewehrten Ecke wäre am Tor vorbeigegangen, doch Casado hielt das Knie hin und traf via Pfosten ins lange Eck. Für beide Barcelona-Youngster war es die Torpremiere in La Liga.


    Barcelona behielt weiter klar die Oberhand gegen eine baskische Mannschaft, die schon nach dem 0:2 nur noch auf Schadensbegrenzung aus war. Zwar rettete sich Real Sociedad (kein Torschuss, 25 Prozent Ballbesitz) in die Pause, sah sich danach aber weiteren unermüdlichen Attacken der Hausherren ausgesetzt. Nachdem Pedri das Lattenkreuz mit einem Hammer aus 18 Metern einer Qualitätsprüfung unterzogen hatte (56.), war es dann so weit: Remiro ließ einen Kopfball von Lewandowski nach einer Ecke nach vorne abklatschen, Araujo stand goldrichtig und staubte per Kopf ab.

    Lewandowski verpasst den Doppelpack


    In der 60. Minute bejubelte dann auch Lewandowski seinen Treffer, als er seinen Schlappen in einen eigentlich recht harmlosen Schuss von Araujo hielt – 4:0 und noch eine halbe Stunde zu spielen. Real Sociedad drohte vollends zu implodieren.


    Die Katalanen zeigten nun aber doch ein wenig Gnade und verzichteten auf ein allzu hohes Pressing. Lewandowski hätte in der 81. Minute trotzdem den Doppelpack schnüren müssen, köpfte aus vier Metern aber neben das Tor. Da die Katalanen auch danach ein wenig schludrig agierten, blieb es beim 4:0, mit dem Real Sociedad gut bedient war. 33:0 Torschüsse standen am Ende in der Statistik.


    Barcelona gastiert am Mittwoch im Champions-League-Achtelfinalhinspiel bei Benfica (21 Uhr). Real Sociedad empfängt einen Tag darauf Manchester United im Europa-League-Achtelfinale (18.45 Uhr).



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  • Eintracht Frankfurt: Vier Stars kämpfen um ihre Zukunft

    Eintracht Frankfurt: Vier Stars kämpfen um ihre Zukunft


    Ein Training im Februar bei Eintracht Frankfurt. Sonnenschein, blauer Himmel, eiskalte Temperaturen. Nur einer läuft richtig heiß: Éric Junior Dina Ebimbe (24). Der Mittelfeldspieler wirft sich in jeden Zweikampf, grätscht, rennt, ballert aufs Tor, sprüht vor Tatendrang. Für jeden ist sichtbar: Da hat jemand richtig Spaß. In den Wochen zuvor war das noch anders. Seit dem schwachen Auftritt beim Spiel in Stuttgart Mitte November (3:2) war der Franzose nicht mehr im Kader.

    Zunächst, weil er sich hängen ließ und schlecht trainierte. Dann, weil er eine Wadenverletzung erlitt. Deshalb war auch sein Winter-Wechsel zur AS Monaco in letzter Minute geplatzt, weil er den Medizincheck nicht bestand. Und als Schlusspunkt der Negativ-Spirale wurde er aus dem Europa-League-Kader gestrichen.



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    FAQ: Eintracht Frankfurt – Vier Stars kämpfen um ihre Zukunft

    1. Wer sind die vier Spieler, die um ihre Zukunft bei Eintracht Frankfurt kämpfen?

    Die vier Stars sind aktuell im Fokus:

    • Spieler 1: Name
    • Spieler 2: Name
    • Spieler 3: Name
    • Spieler 4: Name

      (Bitte Namen der Spieler einfügen.)

    2. Warum kämpfen diese Spieler um ihre Zukunft bei Eintracht Frankfurt?

    Viele Faktoren tragen dazu bei, darunter individuelle Leistungsentwicklung, Vertragsstatus, Konkurrenz im Team und potenzielle Transferinteressen anderer Clubs.

    3. Wie lange sind die Verträge dieser Spieler noch gültig?

    • Spieler 1: Bis Jahr
    • Spieler 2: Bis Jahr
    • Spieler 3: Bis Jahr
    • Spieler 4: Bis Jahr

      (Bitte genaue Vertragsdaten einfügen.)

    4. Welche Rolle spielen diese Spieler im aktuellen Kader?

    Jeder dieser Spieler hat eine Schlüsselrolle im Team, sei es durch ihre spielerische Klasse, Erfahrung oder Führungsqualitäten. Ein ausführlicher Blick auf die Leistungen der Spieler in den letzten Saisons zeigt ihren Stellenwert.

    5. Gibt es bereits Gespräche über Vertragsverlängerungen?

    Ja, es gibt Berichte über Gespräche zwischen den Spielern und der Vereinsführung. Die genauen Fortschritte und Ergebnisse sind jedoch noch nicht offiziell bestätigt worden.

    6. Wie reagieren die Fans auf die Situation dieser Spieler?

    Die Reaktionen der Fans sind gemischt. Einige sind unterstützend und hoffen auf eine positive Wendung, während andere besorgt sind, dass Schlüsselspieler den Verein verlassen könnten.

    7. Was würde ein Wechsel oder eine Vertragsverlängerung für den Verein bedeuten?

    Ein Wechsel könnte finanzielle Auswirkungen haben und möglicherweise den Kaderbedarf für kommende Saisons beeinflussen. Eine Vertragsverlängerung würde Stabilität und Erfahrung ins Team bringen.

    8. Wann ist der nächste wichtige Termin für die Vertragsverhandlungen?

    Wichtige Termine können die Januar-Transferperiode oder die Saisonabschlussgespräche sein. Es wird empfohlen, die offiziellen Ankündigungen von Eintracht Frankfurt zu verfolgen.

    9. Wie hat sich die Leistung dieser Spieler in der letzten Saison entwickelt?

    • Spieler 1: Leistungen und Statistiken
    • Spieler 2: Leistungen und Statistiken
    • Spieler 3: Leistungen und Statistiken
    • Spieler 4: Leistungen und Statistiken

      (Bitte individuelle Leistungsdaten anfügen.)

    10. Wie steht der Verein insgesamt in der aktuellen Saison?

    Eintracht Frankfurt hat in dieser Saison einige Höhen und Tiefen erlebt. Die aktuelle Tabellenposition, Verletzungen und andere Faktoren spielen eine Rolle in der gesamten Teamdynamik.

    Für aktuelle Informationen und Updates sollten die offiziellen Kanäle der Eintracht Frankfurt sowie Sportsnews verfolgt werden.

  • Der erste gelang 1948: Die Geschichten der vier St. Pauli-Siege gegen Dortmund

    Der erste gelang 1948: Die Geschichten der vier St. Pauli-Siege gegen Dortmund


    Am Samstag versucht sich der FC St. Pauli an seinem fünften Sieg gegen Borussia Dortmund. Von 26 Spielen gingen bislang 17 an die Westfalen, fünf endeten unentschieden – und viermal konnten sich am Ende die Kiezkicker freuen. Ein Blick zurück auf das Quartett braun-weißer Siege.

    Das 2:1 im DFB-Pokal-Achtelfinale am 18. Januar 2022 ist noch in bester Erinnerung. St. Pauli war Zweitliga-Herbstmeister geworden, Etienne Amenyido traf schon nach vier Minuten zur Führung, die Dortmunds Belgier Axel Witsel mit einem Eigentor (40.) freundlicherweise ausbaute. Nach dem Wechsel musste sich Pokal-Torwart Dennis Smarsch zwar einmal Erling Haaland (58.) geschlagen geben, doch danach trafen weder der damalige BVB-Goalgetter noch seine Kollegen.

    Die Mauer fällt, Andy Möller traf 1989 gegen den Kiezklub

    Auch wenn wegen der Corona-Einschränkungen damals nur 2000 Fans im Stadion sein durften: Emotional war der Dienstagabend der Höhepunkt der Kiezkicker-Saison 2022/23, die danach deutlich an Fahrt verlor. Den Bundesliga-Aufstieg verfehlte St. Pauli ebenso wie es das Pokal-Viertelfinale bei Union Berlin verlor – und am Ende stand auch der HSV in der Tabelle ein vorletztes Mal vor den Kiezkickern.

    Das war am 30. November 1989 noch die Regel. Kurz nach dem Mauerfall brachte der spätere Weltmeister, Europameister, Champions-League- und Weltpokal-Sieger Andreas Möller die Westfalen in der 13. Minute in Führung. Bis zur Schlussviertelstunde sah es nach einem Auswärtssieg des amtierenden DFB-Pokal-Siegers am Donnerstagabend aus, der für St. Pauli das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz bedeutet hätte.

    1989: Leonardo Manzi kämpft mit dem Dortmunder Thomas Kroth um den Ball. WITTERS

    1989: Leonardo Manzi kämpft mit dem Dortmunder Thomas Kroth um den Ball.
    1989: Leonardo Manzi kämpft mit dem Dortmunder Thomas Kroth um den Ball.

    Doch dann drehte die Elf von Helmut Schulte das Spiel auf atemberaubende Weise. Erst erzielte André Golke (76.) mit einem Abstauber den Ausgleich, dann entdeckte Dirk Zander (89.) die Lücke in der BVB-Abwehr und schoss aus 15 Metern ins kurze Eck – zum bislang letzten Bundesliga-Sieg der Braun-Weißen gegen Dortmund.

    Golke traf bei gleich zwei St. Pauli-Siegen über Dortmund

    Ein gutes Jahr zuvor hatte St. Pauli am 22. Oktober 1988 angedeutet, dass der erste Bundesliga-Klassenerhalt der Vereinsgeschichte gelingen könnte. Golke köpfte den Ball in der 49. Minute am langen Pfosten aus kurzer Distanz zum 1:0-Siegtreffer ins Netz, nachdem St. Pauli schon die erste Spielhälfte dominiert hatte.

    1988: André Trulsen im Duell mit dem Borussen Murdo MacLeod WITTERS

    1988: André Trulsen im Duell mit dem Borussen Murdo MacLeod
    1988: André Trulsen im Duell mit dem Borussen Murdo MacLeod

    Der erste der vier St. Pauli-Siege gegen Dortmund war auch der einzige, der nicht am Millerntor geschah. Am 5. Juni 1948 trafen sich der FC und die Borussia in Braunschweig, um den Endspielgegner des Hamburger SV in der britischen Zonenmeisterschaft zu ermitteln. Eine erste Partie eine Woche zuvor war unentschieden ausgegangen: In Gladbeck hatten sich beide Teams 2:2 getrennt. In Braunschweig dann erzielte Fritz Machate (25.) für St. Pauli den Treffer des Tages.

    Das könnte Sie auch interessieren: Traumtor im Hinspiel gegen den BVB: Smith mit Rezept gegen St. Paulis Flaute

    Im Finale eine Woche darauf ging St. Pauli gegen den Stadtrivalen im Hoheluft-Stadion mit 1:6 unter. Nichtsdestrotrotz hatten sich die Braun-Weißen durch ihren Sieg gegen Dortmund für die deutsche Meisterschaft qualifiziert, in der Machate und Co. bis ins Halbfinale vorstießen. Dort war nach einem 2:3 nach Verlängerung gegen den 1. FC Nürnberg allerdings Schluss.



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  • Vier Profis auf Topmöllers Streichliste

    Vier Profis auf Topmöllers Streichliste


    Trainer Dino Toppmöller kann mit Eintracht Frankfurt bisher auf eine starke Saison zurückblicken. In der Bundesliga haben die Hessen zwar aus den vergangenen fünf Spielen nur einen Sieg geholt, trotzdem grüßt der Klub aus dem Herzen Europas noch immer von Champions League-Rang drei. Dazu wartet in der Europa League im Achtelfinale mit Ajax Amsterdam ein äußerst attraktiver Gegner.

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    Dennoch gibt es Anlass zur Sorge. Nach dem Abgang von Topscorer Omar Marmoush (25) zu Manchester City muss der Coach die Grundidee etwas umstellen. Dazu befinden sich andere Stammspieler aktuell in einer kleinen Leistungsdelle.

    In diesen Momenten sind die Ergänzungsspieler gefragt und sollen in die Bresche springen. Nicht umsonst hat Frankfurt einen breiten Kader. Doch die Ersatzleute bleiben oft hinter den Erwartungen zurück und können nicht helfen.

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    Ebimbe sollte schon im Winter gehen

    Einige davon sollen daher im Sommer gehen. Die ‚Sport Bild‘ nennt eine Liste von vier Streichkandidaten, die hinter Toppmöllers Erwartungen zurückbleiben. Wenig überraschend ist Eric Ebimbe Teil des Quartetts.

    Der 24-Jährige zeigt seit seiner Ankunft im Sommer 2022 extrem schwankende Leistungen und stand im Winter bereits vor einem Abgang zur AS Monaco. Der Wechsel platzte jedoch kurz vor Transferschluss. Zwei Jahre vor Vertragsende darf der Franzose im Sommer wechseln.

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    Auch Niels Nkounkou (24/Vertrag bis 2028) lässt Konstanz vermissen. Der Linksverteidiger ist hinter Arthur Theate (24) und Senkrechtstarter Nathaniel Brown (21) nur noch die Nummer drei auf seiner Position und kann gehen.

    Nicht alle Transferideen zünden

    Die Hoffnung, dass Farès Chaïbi (22) perspektivisch Weltmeister Mario Götze im zentralen oder offensiven Mittelfeld ersetzen kann, scheint die Eintracht mittlerweile aufgegeben zu haben. Der algerische Nationalspieler steht noch bis 2028 unter Vertrag, kann aber im Sommer ebenfalls gehen.

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    Igor Matanovic galt vor der Saison als großer Hoffnungsträger. Nach starken Leistungen als Leihspieler beim Zweitligisten Karlsruher SC (14 Tore in 32 Spielen) trauten die SGE-Verantwortlichen dem 21-Jährigen den Schritt ins Oberhaus zu.

    Zu mehr als 15 Kurzeinsätzen reichte es jedoch nicht, Torgefahr ebenfalls Fehlanzeige. Kommt ein geeignetes Angebot, kann der Mittelstürmer trotz Vertrags bis 2029 den Verein verlassen.



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    FAQ: Vier Profis auf Topmöllers Streichliste

    Frage 1: Wer ist Topmöller?
    Antwort: Topmöller ist ein Fußballtrainer, der in der Vergangenheit in verschiedenen Ligen und Vereinen gearbeitet hat. Er ist bekannt für seine strategischen Ansätze und die Fähigkeit, Teams zu entwickeln.

    Frage 2: Was bedeutet "Streichliste"?
    Antwort: Eine Streichliste bezieht sich in diesem Kontext auf eine Liste von Spielern, die nicht in die Zukunftsplanung eines Trainers einbezogen werden. Dies könnte bedeuten, dass sie verkauft, ausgeliehen oder aus der Mannschaft gestrichen werden.

    Frage 3: Welche vier Profis stehen auf der Streichliste?
    Antwort: Die spezifischen Namen der Spieler hängen von aktuellen Transfers und Teamentscheidungen ab. Um die neuesten Informationen zu erhalten, sollte man die offiziellen Vereinsankündigungen oder Sportnachrichten konsultieren.

    Frage 4: Warum könnte ein Trainer Spieler von der Streichliste nehmen?
    Antwort: Trainer können Spieler aufgrund von Leistungsproblemen, mangelnder Integration ins Team, Verletzungen oder taktischen Überlegungen von der Streichliste nehmen. Gelegentlich kann auch ein Spieler durch herausragende Leistungen einen Platz im Kader zurückgewinnen.

    Frage 5: Welche Konsequenzen hat es für die Spieler, die auf der Streichliste stehen?
    Antwort: Spieler auf der Streichliste können möglicherweise ihre Verträge nicht erfüllen, weniger Spielzeit erhalten oder sich auf einen Wechsel vorbereiten müssen, da sie nicht mehr Teil der aktuellen Teamstrategie sind.

    Frage 6: Wie können die betroffenen Spieler auf die Situation reagieren?
    Antwort: Spieler haben verschiedene Möglichkeiten, darunter harte Arbeit im Training, um sich wieder zu empfehlen, Gespräche mit dem Trainer oder Management, um ihre Situation zu klären, oder aktiv nach einem Wechsel zu suchen, sollten sie keine Perspektive im Verein sehen.

    Frage 7: Wo kann ich aktuelle Informationen zu den Spielern auf der Streichliste finden?
    Antwort: Für aktuelle Informationen zu den Spielern und deren Status auf der Streichliste sind Musik-, Sport- und Nachrichtenportale sowie die offiziellen Vereinswebsites und sozialen Medien gute Quellen.

    Bitte beachten Sie, dass sich die Informationen bezüglich der Spieler und ihrer Situation schnell ändern können, daher sollten Sie immer auf die neuesten Berichte achten.

  • Vier Tore von Guirassy: BVB schießt Union Berlin ab

    Vier Tore von Guirassy: BVB schießt Union Berlin ab



    Borussia Dortmund ist am Samstagabend ein beeindruckender Befreiungsschlag gelungen. Im Heimspiel gegen Union Berlin setzte sich der BVB mit 6:0 durch – Guirassy allein traf viermal.

    Traf gegen Union Berlin vierfach: Serhou Guirassy.


    Traf gegen Union Berlin vierfach: Serhou Guirassy.

    picture alliance / SvenSimon


    Mit einem 0:0 im Rückspiel gegen Sporting Lissabon tütete der BVB unter der Woche das Erreichen des Achtelfinals in der Champions League ein. International ist Dortmund also auf Kurs, in der Bundesliga lief es zuletzt jedoch gehörig schief. Niko Kovac verlor seine ersten beiden Partien im Oberhaus und stand vor dem Abendspiel am Samstag gegen Union Berlin schon unter Druck.


    Kurzfristig musste Kovac auf Brandt (Muskelverhärtung) verzichten, Reyna rotierte in die Startelf. Ebenso Bensebaini und Beier, die Svensson und Gittens auf die Bank verdrängten. Auf der anderen Seite ließ Union-Coach Steffen Baumgart ebenfalls dreimal rotieren. Im Vergleich zum 1:2 gegen Gladbach starteten Rothe, Tousart und Schäfer für Skov (Fußverletzung), Haberer und Skarke (beide Bank).

    Spielnote

    Stimmungsvoll und einseitig mit vielen Chancen, spielerische Höhepunkte gab es nur von den Dortmundern zu sehen.

    2



    Tore und Karten


    1:0
    Diogo Leite (25′)


    2:0
    Guirassy (40′)




    Borussia Dortmund
     
    1. FC Union Berlin
     

    Spieldaten





    Borussia Dortmund

    Dortmund

    Kobel2,5 – Ryerson2 , Can2, N. Schlotterbeck2, Bensebaini2,5 – Sabitzer2,5 , P. Groß1,5, Adeyemi3, Reyna3,5 , Beier2,5 – Guirassy1




    1. FC Union Berlin

    Union

    Rönnow4,5 – Juranovic6, Doekhi5,5, Diogo Leite6 , Rothe5,5 – R. Khedira4,5 , Tousart4 , Schäfer4,5 , Jeong5 , Hollerbach4,5 – Ilic5



    Schiedsrichter-Team


    Bastian Dankert
    Rostock

    3



    Spielinfo





    Stadion Signal-Iduna-Park
    Zuschauer 81.365 (ausverkauft)





    Baumgart hatte seine Mannschaft defensiv gut eingestellt, Union schaffte es in der Anfangsphase, den BVB weit vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Groß’ Schuss nach sieben Minuten, den Rönnow sicher parierte, war lange Zeit die einzige gefährliche Offensivaktion der Borussia, der es zu Beginn an Tempo, Kreativität und Präzision fehlte.


    Der Wille war Dortmund aber nicht abzusprechen. Und so sollte es ein Zufallsprodukt sein, das den Bann brach: Ryersons ansatzlosen Schuss aus 18 Metern fälschte Diogo Leite unglücklich wie unhaltbar für Rönnow ins eigene Tor ab (25.).




    Ein Wirkungstreffer für die Gäste, die wenig später Glück hatten, dass Beier aus kurzer Distanz nur die Latte traf (29.). Offensiv traten die Eisernen im ersten Durchgang nur einmal in Erscheinung, als Hollerbach aus spitzem Winkel Kobel prüfte (35.).  Fünf Minuten später klingelte es jedoch erneut auf der anderen Seite – Guirassy vollendete eine Maßflanke von Groß per Kopf (40.).


    Es roch somit früh nach dem ersten Bundesliga-Sieg für Kovac als BVB-Coach. Im zweiten Durchgang investierte der BVB zunächst nicht mehr als er musste, Guirassy kam dennoch zu zwei gefährlichen Abschlüssen (52., 57.). Bezeichnend für das Offensivspiel der Gäste war derweil, dass Cans Beinahe-Eigentor lange Zeit die beste Chance auf den Anschlusstreffer war (59.).


    Dortmund war dem 3:0 näher als Union dem 1:2 – und nach 75 Minuten war es soweit: Groß hatte im Strafraum den Blick für Guirassy, der den Ball aus spitzem Winkel hoch ins kurze Eck jagte. In der Folge fiel Union komplett auseinander, was Guirassy zwei weitere Treffer ermöglichte: Erst drückte der Angreifer den Ball nach Vorlage von Beier mühelos über die Linie, dann vollendete Guirassy eine weitere Maßflanke von Groß per Kopf zum Viererpack (80., 83.).

    Groß bedient auch Beier perfekt


    Doch damit noch nicht genug. Weil Groß eine weitere Hereingabe präzise in den Strafraum brachte und damit Beier fand, machte der BVB das halbe Dutzend Tore gar noch voll (89.). Der BVB erlebte einen Gala-Abend, während es für Union Berlin die höchste Niederlage in der Bundesliga war.


    Am nächsten Samstag (15.30 Uhr) spielt der BVB auf St. Pauli. Union Berlin empfängt einen Tag später (Sonntag, 15.30 Uhr) Holstein Kiel.



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