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  • Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Punkte statt Patina

    Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Punkte statt Patina


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    Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Punkte statt Patina

    Wolfsburg. Es gibt ja immer noch Menschen, die glauben, dass der VfL nicht mehr als ein seelenloses Anhängsel von VW sei. Dass sie in Wolfsburg die Millionen einfach so raushauen – ohne Sinn und Verstand. Dass das ein Verein ist, der wenig Fans hat, wenn in den TV-Übertragungen gern mal leere Plätze in der VW-Arena gezeigt werden. Und überhaupt fehlt Tradition.

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    Echt? 1997 sind die Wolfsburger in die Bundesliga aufgestiegen. Und vor allem: Entgegen vieler Experten sind sie dort bis heute geblieben. Das ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Während Klubs mit weitaus mehr Patina wie Nürnberg, Hertha, Schalke oder Köln in der 2. Liga kicken, sind die Niedersachsen immer noch Erstligist. Kaum mehr als ein Dutzend Vereine haben in der Ewigen Tabelle mehr Punkte gesammelt. Das ist Tradition.

    Ja, in Sachen Fan-Potenzial und Stimmung hat der Klub aus Niedersachsen durchaus noch Steigerungspotenzial. Damit ist nicht die Nordkurve gemeint, sondern Haupt- und Gegengerade. Da geht noch mehr.

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    Am besten schon am Samstag gegen die Kiez-Kicker des FC St. Pauli. Es ist alles angerichtet für einen schönen Wolfsburger Fußball-Nachmittag. Der VfL ist oben dabei. Auch Wetter-technisch wird‘s hübsch. Sonne, milde 15, 16 Grad und dann noch die Chance, in der Ewigen Tabelle einen Platz nach oben klettern zu können. Am 1. FC Nürnberg vorbeizuziehen. Klar, der Club hat viel Tradition – aber die hat der VfL mittlerweile auch.

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  • Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Nicht um jeden Preis

    Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Nicht um jeden Preis


    Fast täglich gibt es wilde Gerüchte um Wolfsburger Spieler. Hinter Mohammed Amoura ist die halbe Welt her, um die Fußball-Wuchtbrumme Patrick Wimmer bemühen sich diverse Spitzenklubs und nun heißt es, dass Konstantinos Koulierakis in England und Italien ein Objekt der Begierde sei. Ob das alles so stimmt oder Berater einfach mal ein paar Leuchtraketen in den Transferhimmel geschossen haben, sei an dieser Stelle vernachlässigt. Was man aber konstatieren darf, ist: Wenn die Konkurrenz scharf ist auf Spieler des VfL, dann haben die Verantwortlichen am Mittellandkanal einen guten Job gemacht.

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    Zum Job gehört es allerdings auch dazu, die Leistungsträger und Stützen der Mannschaft an der Stange zu halten, um mittelfristig endlich den Erfolg zu haben, den man sich wünscht. Der VfL darf nicht zu einem Ausbildungsverein werden, der hochbegabte Profis einkauft, um sie beim erstbesten Angebot wieder ziehen zu lassen. Und sollte in unmittelbarer Zukunft tatsächlich mal eine unmoralische Offerte auf den Tischen von Geschäftsführer Peter Christiansen oder Sportdirektor Sebastian Schindzielorz landen, wäre ein Verkauf nur zu akzeptieren, wenn zuvor bereits für den notwendigen und qualitativ ebenbürtigen Ersatz gesorgt wäre. Alles andere wäre fahrlässig und würde den gerade erfolgreich eingeleiteten Weg gewaltig gefährden.

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  • Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Vergessene nicht vergessen

    Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Vergessene nicht vergessen


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    Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Vergessene nicht vergessen

    Wolfsburg. Der Bundesligazirkus produziert Woche für Woche unzählige Bilder voller Leben. Jubelnde Spieler nach Siegen, Profis, die nach Niederlagen um ihre Fassung ringen, Torhelden, die gefeiert werden von Fans, und Unglückstraben, die sich am liebsten unter der Grasnarbe verkriechen würden, weil ihnen gerade ein fürchterlicher Fauxpas unterlaufen ist. Es sind diese immer wiederkehrenden Geschichten, die den Fußball so spannend und unterhaltsam machen, die Millionen Fans in ihren Bann ziehen. Aber es werden auch andere, nicht so strahlende Geschichten geschrieben. Es sind die Geschichten von Spielern, die nach schweren Verletzungen um ihre Rückkehr kämpfen. So wie die VfL-Profis Lovro Majer, Kevin Paredes oder Lukas Nmecha.

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    Man muss kein Mitleid mit ihnen haben, denn es gehört zu diesem bestens bezahlten Job dazu, dass der Körper auch mal streikt. Aber man kann Mitgefühl haben, denn die Rückkehr müssen sich diese Profis in der Regel hart erarbeiten. Wochen oder Monate verbringen sie in seelenlosen Reha-Studios, kämpfen dabei auch mit schweren Rückschlägen und gegen Selbstzweifel an, weil plötzlich alles wieder infrage gestellt wird. Und ganz schnell kann es dazu kommen, dass diese Profis in Vergessenheit geraten, weil sie nicht mehr auf der großen Bühne zu sehen sind. Das kann die Karriere zerstören. Deshalb ist es wichtig, die Vergessenen nicht zu vergessen.

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  • Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Gräben zugeschüttet

    Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Gräben zugeschüttet


    Wolfsburg. Trainer Ralph Hasenhüttl hat im März letzten Jahres den unglücklichen Kollegen Niko Kovac beerbt. Da steckte der VfL in einer schweren Krise. Es gab viele Niederlagen, das Wort Abstieg machte die Runde und der Fußball war unansehnlich. Es herrschte Tristesse am Mittellandkanal. Knapp ein Jahr später klopfen die Wolfsburger an die Tür zu Europa, sie haben bislang die viertmeisten Treffer aller Klubs erzielt und sind auswärts eine Macht. Mit Mohammed Amoura haben sie einer der interessantesten Stürmer Europas im Kader, mit Patrick Wimmer einen herzerfrischenden Kraftfußballer, der Grieche Kostantinos Koulierakis ist gerade erst 21 Jahre jung, aber bereits Abwehrchef und drumherum ist einiges an Qualität vorhanden.

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    Die vielversprechende Entwicklung zeigt Wirkung. Hatte man vor rund zwölf Monaten noch das Gefühl, dass es Gräben gab zwischen dem VfL und den Fans, so scheinen die nun zugeschüttet worden zu sein.

    Hasenhüttl, die Geschäftsführung um Peter Christiansen, Sportdirektor Sebastian Schindzielorz aber auch der Aufsichtsratschef Dr. Sebastian Rudolph haben offenbar vieles richtig gemacht. Sportlich haben sie Grün-Weiß wieder in die Spur bekommen, wichtiger aber ist, dass der Klub nahbarer und erlebnisreicher geworden ist. Ein Sieg nun in der VW-Arena gegen St. Pauli würde diese Entwicklung unterfüttern.

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  • Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Grönemeyers Romantik passt

    Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Grönemeyers Romantik passt


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    Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Grönemeyers Romantik passt

    Wolfsburg. „Hier, wo das Herz noch zählt – nicht das große Geld“ ist zwar ein sehr holpriger Reim, aber dennoch eine schöne Liedzeile. Sie fügt sich wunderbar ein im Grönemeyer-Song „Bochum“, und wer ihn dort einmal im Stadion gehört hat, der hat in seinem Gänsehaut-Erinnerungs-Speicher ein ewiges Sammlerstück. Das Lied wird in diesem Jahr 40 Jahre alt, und es war bei aller Schönheit schon damals ein bisschen romantisch verklärt.

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    Heute ist es das erst recht. Die Sonne verstaubt anderswo längst genauso selten wie tief im Westen, ein Pulsschlag aus Stahl ist kaum zu hören und ein Himmelbett für Tauben klingt nach Mehrarbeit für die Straßenreinigung. Dass der VfL mit einem Doppelpass jeden Gegner nassmacht, stimmte vielleicht mal kurz zu Peter Neururers Zeiten, ansonsten eigentlich nie.

    Also alles Quatsch mit Bochum, dem VfL und dem Herbert? Nein. Kunst – und Liedgut vor allem – muss nicht zeitgeistig sein, sie muss nicht einmal den Verstand ansprechen. Grönemeyers Zeilen beschreiben keine Lebensrealität, sondern ein Lebensgefühl. Während links und rechts alles glänzt, kommt Bochum tapfer, bescheiden und ein bisschen bieder daher.

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    Und so wird dort auch Fußball gespielt. Die Stadt und ihr Verein bilden eine Wahrnehmungseinheit, wirken miteinander verbunden. Nicht, weil der Fußball dort viel Tradition hat. Sondern weil er die Identität einer Stadt – ob romantisch verklärt oder nicht – verkörpert.

    Wolfsburg, davon kannst du dir was abschauen. Du und dein VfL.

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  • Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Tschüss Wohlfühloase? –

    Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Tschüss Wohlfühloase? –


    1. Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Tschüss Wohlfühloase?  Wolfsburger Allgemeine
    2. Die Wölfe haben wieder Hunger  VfB Stuttgart
    3. Die VfL-Meinung: Gierig bleiben  Wolfsburger Allgemeine
    4. Geheimnisse des VfL Wolfsburg: Starke Achse, magisches Dreieck  Wolfsburger Allgemeine
    5. Die VfL-Wolfsburg-Meinung: Erfolg ist planbar  Wolfsburger Allgemeine



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