Schlagwort: VfL

  • Borussia Dortmund verliert unter Niko Kovac auch beim VfL

    Borussia Dortmund verliert unter Niko Kovac auch beim VfL


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. „Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    „Wir müssen Leistung bringen“

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: „Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.“

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine „unterirdische“ Leistung. Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung. „Wir spielen wieder in vier Tagen“, sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei DAZN).

    „Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.“ Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: „Ich bin ja da. Das reicht ja.“

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierklub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: „Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zu Recht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.“



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  • VfL Bochum: Kuriose Hecking-Tabelle lässt Borussia Dortmund

    VfL Bochum: Kuriose Hecking-Tabelle lässt Borussia Dortmund


    Sirtaki im Ruhrstadion! Das 2:0 des VfL Bochum gegen Borussia Dortmund war überlebenswichtig für den VfL – und auch Dieter Hecking hat einen kuriosen Sieg errungen.

    Vereine bemühen immer wieder gerne die Tabelle über die Amtszeit des eigenen Trainers, um den Fortschritt zu dokumentieren. In diesem Fall war es zwar das Portal “diefalscheneun”, den VfL Bochum dürfte es trotzdem freuen.

    Seit Anfang November ist Dieter Hecking Trainer des VfL Bochum. Den Sieg am grünen Tisch gegen Union Berlin nicht mitgerechnet, hat Hecking bisher 13 Punkte als VfL-Trainer geholt: drei Siege, vier Unentschieden, drei Niederlagen.

    In 13 Spielen eine solide Bilanz, auf die der Tabellenletzte jedoch noch etwas draufpacken muss, wenn er zumindest Platz 16 und damit die Relegationsspiele erreichen will. Das könnte man aber auch über Borussia Dortmund sagen.

    Denn während Hecking mit dem 2:0 über den BVB seine Punkte elf, zwölf und 13 als VfL-Trainer eingefahren hat, steht der BVB in der Hecking-Amtszeit ebenfalls bei 13 Zählern. Das ist natürlich viel zu wenig für das ausgerufene Minimalziel Champions League.

    “Wir stehen zu elft auf dem Platz. Wir müssen das zu elft hinkriegen. Wir müssen Leistung bringen, nicht Ausreden woanders suchen. Es stehen elf Spieler auf dem Platz, die genügend Qualität haben, in Bochum zu bestehen und dort auch zu gewinnen. Bochum spielt Mann gegen Mann. Da heißt es, die Basics auf den Platz bringen. Zweikämpfe annehmen, Zweikämpfe führen, Zweikämpfe gewinnen. Wir können nicht einmal in zwei Wochen eine gute Leistung bringen, sondern wir müssen sie alle drei bis vier Tage zeigen. Wenn du weißt, was dich in Bochum erwartet, dann musst du das Spiel annehmen. Das haben wir nicht geschafft. In den ersten zehn Minuten kamen wir gefühlt nicht einmal aus der eigenen Hälfte. Wir sind gerade in einem Strudel”, sagte ein enttäuschter BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck nach dem Spiel.

    Georgios Masouras auf der Gegenseite war der Matchwinner für den VfL Bochum. Es lief wieder der Sirtaki im Ruhrstadion – mit der Hoffnung auf bessere Zeiten. Der Grundstein ist gelegt.



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  • VfL Bochum 1848 – Borussia Dortmund | 22. Spieltag | Spielbericht | Highlights

    VfL Bochum 1848 – Borussia Dortmund | 22. Spieltag | Spielbericht | Highlights


    Sirtaki anne Castroper! Der VfL Bochum hat am 22. Spieltag der Bundesliga 2:0 (2:0) gegen Borussia Dortmund gewonnen. Winterneuzugang Georgios Masouras schnürte dabei einen Doppelpack (33., 35.). Durch den Sieg holte der VfL wichtige Punkte im Abstiegskampf und ließ BVB-Trainer Niko Kovac weiter auf seinen ersten Bundesliga-Sieg mit den Schwarz-Gelben warten.

    In einem richtungsweisenden Spiel für beide Mannschaften empfing der VfL Bochum Borussia Dortmund zum 22. Spieltag der Bundesliga. Während die Gastgeber dringend Punkte im Abstiegskampf benötigten, wollten die Dortmunder den Anschluss an die Champions-League-Plätze wahren. Bochums Trainer Dieter Hecking musste auf den gesperrten Maximilian Wittek und den verletzten Myron Boadu verzichten, während beim BVB Julian Ryerson ebenfalls gesperrt fehlte.

    Bochum startet furios

    Horn steht hinten sicher – Christof Koepsel

    Nach der Pause versuchte Dortmund, das Spiel zu drehen. Salih Özcan kam für Marcel Sabitzer ins Spiel, um das Mittelfeld zu stabilisieren. Trotz deutlicher Überlegenheit im Ballbesitz (63 Prozent) gelang es den Schwarz-Gelben nicht, klare Torchancen zu kreieren. Die Bochumer Defensive um den starken Debütanten Timo Horn im Tor stand sicher. In der 69. Minute hatte Masouras sogar die Chance auf seinen Hattrick, scheiterte aber dreimal in Folge an Kobel. Dortmund erhöhte in der Schlussphase den Druck, doch selbst die Einwechslungen von Maximilian Beier und Giovanni Reyna brachten nicht den gewünschten Erfolg.

    Spieler des Spiels: Georgios Masouras

    Bundesliga Match Facts
    xGoals: Bochum 2,98 – Dortmund 3,25
    Schnellster Spieler: Julien Duranville (BVB), 34,78 km/h
    Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 2:0 von Georgios Masouras (BOC), 41 Prozent
    Most Pressed Player: Jamie Gittens (BVB), 25 Mal unter Gegnerdruck
    Beste Pass Effizienz: Pascal Groß (BVB), +4,34

    Fantasy Heroes: Georgios Masouras (VfL Bochum 1848, 369 Punkte), Ibrahima Sissoko (VfL Bochum 1848, 215 Punkte), Tim Oermann (VfL Bochum 1848, 198 Punkte)



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  • VfL Bochum – Borussia Dortmund: Doppelpack: Masouras schießt Bochum zum Sieg – Bundesliga

    VfL Bochum – Borussia Dortmund: Doppelpack: Masouras schießt Bochum zum Sieg – Bundesliga


    Durch ein 2:0 holte sich der VfL Bochum in der Partie gegen Borussia Dortmund drei Punkte. Bochum hat mit dem Sieg über Dortmund einen Coup gelandet.

    Im Hinspiel hatte der BVB einen Erfolg geholt und einen 4:2-Sieg zustande gebracht.

    Mit einem schnellen Doppelpack (33./35.) zum 2:0 schockte Georgios Masouras den Gast. Mit der Führung für den VfL ging es in die Halbzeitpause. In Durchgang zwei lief Salih Özcan anstelle von Marcel Sabitzer für Borussia Dortmund auf. Wenig später kamen Julien Duranville und Yan Couto per Doppelwechsel für Karim Adeyemi und Niklas Süle auf Seiten von Dortmund ins Match (63.). Letztendlich hatte der VfL Bochum Spielentscheidendes bereits in der ersten Hälfte vollbracht, als er die Führung mit in die Kabine nahm – ein Vorsprung, der auch noch nach Ablauf der vollen Spielzeit Bestand hatte.

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    Der Gastgeber muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Bochum verließ mit dem Erfolg die Schlussposition der Bundesliga. Der VfL bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt drei Siege, fünf Unentschieden und 14 Pleiten. Den Maximalertrag von 15 Punkten aus den vergangenen fünf Spielen verfehlte Bochum deutlich. Insgesamt nur fünf Zähler weist der VfL Bochum in diesem Ranking auf.

    Mit 29 Zählern aus 22 Spielen steht der BVB momentan im Mittelfeld der Tabelle. Acht Siege, fünf Remis und neun Niederlagen hat Borussia Dortmund derzeit auf dem Konto. Die letzten Spiele liefen enttäuschend und so gelang Dortmund auch nur ein Sieg in fünf Partien.

    Nächster Prüfstein für den VfL ist Wolfsburg (Samstag, 15:30 Uhr). Borussia Dortmund misst sich am selben Tag mit dem 1. FC Union Berlin (18:30 Uhr).

    Dieser Artikel wurde automatisch von unserem Partner Retresco anhand von Spieldaten erstellt.

    SPM



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  • Hier läuft VfL Bochum gegen Borussia Dortmund heute live im TV und Stream

    Hier läuft VfL Bochum gegen Borussia Dortmund heute live im TV und Stream


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    Der VfL Bochum hat Borussia Dortmund zu Gast. Hier erfahren Sie, wo und wie Sie das kleine Revierderby live im TV und Stream sehen können.

    Bochum – Bochum gegen Dortmund: Es sind nur wenige Kilometer, die der BVB am Samstag, 15. Februar 2025, für das nächste Bundesliga-Spiel zurücklegen muss. Hier erfahren Sie, wo sie das kleine Revierderby zwischen dem VfL und dem BVB live im TV und Stream sehen können.

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    • Samstag, 15. Februar 2025, 15.30 Uhr
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    Borussia Dortmund nach Sieg in der Champions League mit neuem Mut

    Ist der Knoten bei Borussia Dortmund geplatzt oder war es nur ein kurzes Champions-League-Strohfeuer? Der BVB gewann das Playoff-Hinspiel bei Sporting Lissabon deutlich mit 3:0 – das Ergebnis und die zweite Halbzeit täuschen über einen faden Auftritt in den ersten 45 Minuten hinweg.

    Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) hatten den Dortmunder Sieg in Portugal herausgeschossen. Seit dem Abschied von Erfolgscoach Ruben Amorim zu Manchester United im November kann Sporting nicht mehr an die starken Leistungen aus den Anfangsmonaten dieser Saison anknüpfen. Das hat man auch in dieser Champions-League-Nacht erlebt.

    Gelingt Niko Kovac gegen den VfL Bochum der nächste Sieg mit Borussia Dortmund?
    Gelingt Niko Kovac gegen den VfL Bochum der nächste Sieg mit Borussia Dortmund? © NurPhoto / Imago

    BVB trifft nach befreiendem Champions-League-Abend auf Bochum

    Umso besser für den BVB, den im nächsten Spiel gegen den VfL Bochum deutlich mehr Aggressivität erwarten dürfte. „Wir fahren jetzt nach Bochum, und Sie wissen auch, dass es in Bochum nicht leicht ist“, sagte Kovac nach seinem ersten Sieg im zweiten Pflichtspiel mit der Borussia.

    Der 53-Jährige schwärmte über den Auftritt seiner Mannschaft, der ihm „imponiert“ habe. Kritik am schwachen Auftritt vor der Halbzeit kam nicht, stattdessen viel Positives. Schließlich ist dem erfahrenen Coach die tiefe Verunsicherung vieler seiner Spieler nicht entgangen.

    BVB-Trainer Kovac wappnet sich für Bochum

    Sein erster Ansatz ist es, in die Köpfe der Profis zu kommen – damit es diese wie im zweiten Durchgang wieder in die Nähe ihres Leistungsniveaus schaffen. „Man muss gerade in solchen Situationen positiv Einfluss auf die Spieler nehmen“, erklärte Kovac. Fürs Erste ist das geglückt. Ob es nachhaltig wirkt, wird sich in Bochum zeigen.



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    Borussia Dortmund nach Sieg in der Champions League mit neuem Mut

    Ist der Knoten bei Borussia Dortmund geplatzt oder war es nur ein kurzes Champions-League-Strohfeuer? Der BVB gewann das Playoff-Hinspiel bei Sporting Lissabon deutlich mit 3:0 – das Ergebnis und die zweite Halbzeit täuschen über einen faden Auftritt in den ersten 45 Minuten hinweg.

    Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) hatten den Dortmunder Sieg in Portugal herausgeschossen. Seit dem Abschied von Erfolgscoach Ruben Amorim zu Manchester United im November kann Sporting nicht mehr an die starken Leistungen aus den Anfangsmonaten dieser Saison anknüpfen. Das hat man auch in dieser Champions-League-Nacht erlebt.

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    Gelingt Niko Kovac gegen den VfL Bochum der nächste Sieg mit Borussia Dortmund? © NurPhoto / Imago

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    BVB-Trainer Kovac wappnet sich für Bochum

    Sein erster Ansatz ist es, in die Köpfe der Profis zu kommen – damit es diese wie im zweiten Durchgang wieder in die Nähe ihres Leistungsniveaus schaffen. „Man muss gerade in solchen Situationen positiv Einfluss auf die Spieler nehmen“, erklärte Kovac. Fürs Erste ist das geglückt. Ob es nachhaltig wirkt, wird sich in Bochum zeigen.



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  • VfL Bochum: So feiert Bochum den Sirtaki-Derbysieg gegen Borussia Dortmund! | Sport

    VfL Bochum: So feiert Bochum den Sirtaki-Derbysieg gegen Borussia Dortmund! | Sport


    Vorsicht, akute Ohrwurm-Gefahr!

    ? Dödüm, dödüdüdüdüm ?

    Bochum fertigt den BVB im Pott-Derby 2:0 ab. Im Mittelpunkt: Griechen-Neuzugang Georgios Masouras (31)! Per Doppelpack führt der Stürmer den VfL zum Heimsieg – und das ganze Stadion tanzt den Sirtaki!

    Zusätzlich zur normalen Tormusik (Cancan von Jacques Offenbach) dröhnte über die Boxen griechische Volksmusik. Zur Erinnerung: Das war schon bei Ex-Bochumer Theofanis Gekas (44/2006-2007) so. Und der netzte oft: 22-mal in 35 Einsätzen. Die Fans feierten, Gekas tanzte.

    Jetzt die Rückkehr der besonderen Tormusik!

    Masouras (traf vor einem halben Jahr für Griechenland gegen Deutschland) knipst innerhalb von zwei Minuten doppelt. Auf den Rängen herrscht Party.



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  • Borussia Dortmund beim VfL Bochum: Noten der BVB-Stars

    Borussia Dortmund beim VfL Bochum: Noten der BVB-Stars


    Der BVB rutscht in der Bundesliga immer tiefer in die Krise. Kurz nach dem überzeugenden 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon zeigen sich die Borussen in Bochum von ihrer schwächsten Seite. Am Ende steht eine verdiente 0:2-Niederlage. Die Noten der BVB-Stars.

    Borussia Dortmund kommt in der Bundesliga einfach nicht auf einen grünen Zweig. Wenige Tage nach dem souveränen 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon, unterliegt das Team von Niko Kovac im kleinen Revierderby beim VfL Bochum mit 0:2.

    Die Borussen fanden von Beginn an nicht in die Partie und mussten in der 33. und 35. Minute einen Doppelschlag von Giorgos Masouras hinnehmen. Serhou Guirassy hatte in der besten Dortmunder Phase kurz vor der Pause zwei gute Gelegenheiten, vergab diese aber.

    ran hat die Noten und Einzelkritiken der Profis der Schwarz-Gelben.

    Gregor Kobel

    Der BVB-Keeper sieht bereits in der Anfangsphase den ein oder anderen Angriff auf sein Tor zu rollen und muss in der achten Minute einen Masouras-Schuss parieren. Inmitten einer eigentlich ruhigeren Phase lassen seine Vorderleute ihn gleich zweimal in Stich. Zwar kann Kobel beim 0:1 noch den Fuß an den Hofmann-Abschluss bringen, jedoch drückt Masouras den Ball zur Sicherheit über die Linie. Kurz darauf bleibt der Schweizer im Eins-gegen-Eins mit Masouras chancenlos. In der zweiten Hälfte kann sich der Torwart gleich mehrmals auszeichnen und pariert insbesondere nach einem Couto-Fehler stark gegen Holtmann. ran-Note: 3

    Das Wichtigste zur Bundesliga in Kürze

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    Niklas Süle

    Der eigentliche Innenverteidiger muss aufgrund des Fehlens von Julian Ryerson rechts hinten ran und erwischt einen gebrauchten Nachmittag. Bereits beim 0:1 destabilisiert er mit seinem Herausrücken die Abwehrkette. Beim 0:2 trifft den 29-Jährigen durch einen kapitalen Fehlpass in den Lauf von Masouras die Hauptschuld am Gegentreffer. Im zweiten Abschnitt zeigt sich Süle etwas stabiler, aber auch verständlicherweise nicht ganz frei von Verunsicherung. Nach gut einer Stunde ist sein Arbeitstag zu Ende. ran-Note: 5

    Niklas Süle
    Niklas Süle© Kirchner-Media

    Emre Can

    Im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen überzeugt der Kapitän mit einer guten Körpersprache. Mit seiner Athletik und Physis gelingt es Can immer wieder, komplizierte Duelle mit Masouras und Hofmann für sich zu entscheiden. In der zweiten Halbzeit stemmt er sich phasenweise als einziger Borusse sichtbar gegen die Niederlage. Gewiss ist der Kapitän nicht immer von Kritik freizusprechen, in diesem Spiel kann er sich jedoch am wenigsten vorwerfen. Lediglich im Spielaufbau verzeichnet Can kleinere Wackler. ran-Note: 3

    Nico Schlotterbeck

    Der Innenverteidiger kommt in der vierten Minute bei der ersten Chance von Masouras zu spät und bringt auch im Anschluss nicht immer die geforderte Körperlichkeit ins Spiel. Mit dem Ball am Fuß findet Schlotterbeck jedoch immer wieder gute Lösungen und scheitert in der 45. Minute nur knapp mit einem gefährlichen Kopfball. Insgesamt präsentiert sich der Abwehrmann aber zu passiv und stemmt sich kaum gegen die Pleite. ran-Note: 4

    Daniel Svensson

    Der Winter-Neuzugang macht auf seiner linken Seite keine großen Fehler und stabilisiert die linke Abwehrseite mit einer guten Zweikampfquote. Nach vorn bleibt Svensson aber über die gesamte Distanz absolut harmlos und setzt keinen einzigen wirklichen Akzent. Läuft ein Team so lange einem Rückstand hinterher, wäre zumindest der ein oder andere Ausflug eigentlich wünschenswert. ran-Note: 4

    Marcel Sabitzer

    Der Österreicher agiert als defensiverer Part neben Groß, kann dem BVB-Spiel aber nicht die nötige Struktur geben. Sabitzer zeigt sich zwar sehr bemüht, sieht jedoch beim 0:1 nicht gut aus, als er sich in der Abwehrkette positioniert, jedoch zu spät auf den Tiefenlauf von Hofmann reagiert. Auch sonst macht der frühere Münchner in der Defensiv-Bewegung nicht die beste Figur. Wird nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit durch Salih Özcan ersetzt. ran-Note: 5

    Marcel Sabitzer
    Marcel Sabitzer© DeFodi Images

    Pascal Groß

    Der Routinier zeigt sich in Halbzeit eins mit Ball am Fuß abgeklärt und stößt auch immer wieder selbst in offensiven Zonen vor. Die ganz große Gefährlichkeit strahlt der Mittelfeldmann dabei aber nicht aus. Im zweiten Abschnitt taucht Groß fast in Gänze ab und kommt zu selten in die Zweikämpfe. Das kann er definitiv besser. ran-Note: 4

    Julian Brandt

    Der offensive Mittelfeldspieler sticht zu Beginn positiv heraus, indem er die erste Kopfballchance durch Groß per Flanke und kurz danach die Gelegenheit von Guirassy per Steckpass einleitet. Nach einem ordentlichen Abschluss in der 15. Minute genehmigt sich der 28-Jährige aber eine ziemlich lange Kreativ-Pause. Zwar laufen in Durchgang zwei die meisten Angriffe irgendwie über Brandt, jedoch bleiben klar positive Aktionen aus. Für wenig Gefahr sorgen auch seine Freistöße aus teilweise guten Positionen. ran-Note: 4

    Julian Brandt
    Julian Brandt© Kirchner-Media

    Karim Adeyemi

    Manchmal kann man Feuer am besten durch Feuer bekämpfen. Der pfeilschnelle Adeyemi bekommt gegen den ebenso schnellen Holtmann in Durchgang eins überhaupt keinen Stich. Nach der Pause dringt der Außenstürmer erstmals gefährlich durch und sichert seinem Team eine aussichtsreiche Freistoßposition. Mehr gelingt Adeyemi trotz seiner Mühen nicht. Immerhin stört er kurz vor seiner Auswechslung Holtmann vielleicht entscheidend bei dessen Groß-Chance. ran-Note: 4

    Jamie Gittens

    Der junge Engländer findet schwer in die Partie und benötigt gut 20 Minuten Zeit, um ein wenig aufzutauen. Gittens meldet sich in der 22. Minute durch ein gelungenes Dribbling und eine Ablage auf Groß an. Kurz vor der Pause findet er Guirassy, der am langen Pfosten aber nicht einnetzen kann. In Durchgang zwei kann der Außenstürmer bis auf eine Ablage auf Brandt kaum Akzente setzen und wird nach nicht mal einer Stunde ausgewechselt. Muss abseits des Platzes dann noch von Anton beruhigt werden. ran-Note: 4

    Serhou Guirassy

    Der Goalgetter verzeichnet in der elften Minute seine erste Top-Chance, scheitert jedoch am bärenstark reagierenden Horn. Im Anschluss sieht man von Guirassy wenig, ehe er vor der Pause gleich zweimal aus kürzester Distanz gefährlich wird, aber das Tor nicht trifft. Nach dem Seitenwechsel hängt der Stürmer dann völlig in der Luft. Ein ungewohnt schwacher Auftritt. ran-Note: 5

    Serhou Guirassy
    Serhou Guirassy© Kirchner-Media

    Einwechselspieler des BVB

    Salih Özcan: Kommt zur Pause für den enttäuschenden Sabitzer und spielt einen unauffälligen Part im Mittelfeld. Zwar setzt der Rückkehrer den ein oder anderen Akzent, verzeichnet aber auch Ballverluste und bringt nur 60 Prozent seiner Pässe an den Mann. ran-Note: 4

    Maximilian Beier: Will nach seiner Einwechslung in der  58. Minute Akzente setzen, wird jedoch kaum mal gefährlich. Seine wenigen Abschlüsse verfehlen den Kasten deutlich. ran-Note: 4

    Yan Couto: Kommt nach gut einer Stunde für Süle, führt sich aber direkt mit einem schweren Fehler ein. Darf sich bei Kobel bedanken, dass sein Ballverlust gegen Masouras nicht mit einem Gegentor bestraft wird. ran-Note: 5

    Julien Duranville: Wirbelt nach seiner Einwechslung in der 64. Minute und wird mit Dribblings und Hereingaben zumindest im Ansatz gefährlich. ran-Note: 3

    Giovanni Reyna: Kommt in der 80. Minute für Groß. ran-Note: Ohne Bewertung



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  • VfL Bochum: Keeperwechsel gegen den BVB – vier Stammspieler

    VfL Bochum: Keeperwechsel gegen den BVB – vier Stammspieler


    Ausgerechnet vor dem Derby gegen den BVB muss der VfL Bochum im Abstiegskampf auch noch erhebliche personelle Probleme verkraften.

    Derbyzeit an der Castroper Straße. Am Samstag (15:30 Uhr) empfängt der VfL Bochum in der Fußball-Bundesliga Borussia Dortmund. Zwei Teams treffen aufeinander, die beide ihren Zielen in der Liga hinterherlaufen.

    Der VfL geht gar erneut als Tabellenletzter in die Partie und steht zu Hause speziell unter Druck, da der Mannschaft von Trainer Dieter Hecking in der Fremde einfach kein Sieg gelingen will.

    Auch in Kiel gab es nicht den ersten Auswärtsdreier, daher stehen die Bochumer im heimischen Ruhrstadion richtig unter Druck. Da passt es gar nicht, dass Hecking mit Myron Boadu, Felix Passlack und Maximilian Wittek und dem kurzfristig erkrankten Keeper Patrick Drewes vier Stammspieler auf einmal ersetzen muss. Für Drewes wird Timo Horn im Tor stehen, Paul Grave wird Torwart Nummer zwei gegen Borussia Dortmund.

    Auf der Pressekonferenz vor der Partie sagte er mit Blick auf diese Personalien: “Wir haben ein paar personelle Probleme und müssen daher etwas improvisieren. Aber wir wollen nicht herumjammern, es kommen nun halt andere Spieler auf den Platz. Die Mannschaft wird ein gutes Derby spielen. Ich habe ein gutes Gefühl, dass die, die reinkommen werden, es gutmachen wollen. Das ist die Grundvoraussetzung. Im Fußball gehören Verletzungen und Sperren dazu.“

    Und an Horn gerichtet, gab es noch einen flotten Spruch von Hecking: „Es ist ein geiles Spiel, wenn du lange nicht gespielt hast und dann im Derby auf dem Platz sehen kannst. Timo braucht keine Wunderdinge machen, er muss nur zu Null spielen.“

    So könnte der VfL Bochum gegen den BVB spielen

    Horn – Oermann, Ordets, Masovic, Bernardo – Sissoko, Krauß – Masouras, Bero, Holtmann – Hofmann

    Es fehlen: Boadu (Muskelverletzung), Passlack (Augen-OP), Wittek (5. Gelbe Karte), Drewes (krank)

    Sperren drohen: Hofmann, Passlack

    Was gegen die Offensive des BVB sicher kein Selbstläufer wird, Hecking hat großen Respekt vor dem Rivalen: „Wir wissen, dass Borussia Dortmund eine hohe individuelle Qualität im Kader hat, die sie in der Liga leider nicht abgerufen haben.”

    Der Plan des Bochumer Coaches: “Wir werden versuchen, die Räume sehr eng zu gestalten, sie in ein intensives Spiel zu bringen. Der BVB hat gute Spieler, wir haben aber auch welche, die da gegenhalten können. Wir wollen das Spiel gestalten.“



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  • Bundesliga: Nach Pleite beim VfL Bochum – Ex-Spieler

    Bundesliga: Nach Pleite beim VfL Bochum – Ex-Spieler


    Nach der 0:2-Niederlage von Borussia Dortmund beim VfL Bochum erntet der BVB Spott. Auch Ex-Profi Max Kruse teilt aus.

    Dass Max Kruse und Niko Kovac keine guten Freunde sind, ist hinreichend bekannt. Beim VfL Wolfsburg begegneten sich der Ex-Profi und der heutige Trainer von Borussia Dortmund. Damals war Kovac noch Coach der Wölfe, wo Kruse als Stürmer unter Vertrag stand. Kovac sägte Kruse ab, das Verhältnis der beiden war fortan stark belastet.

    Das bekam der BVB-Trainer am Samstag nach der Niederlage in Bochum über Soziale Medien zu spüren. Bei Instagram postete Ex-Nationalspieler Kruse eine Story. Dabei läuft auf einem TV-Bildschirm die Partie der Dortmunder beim Revier-Nachbarn VfL. Auch das Ergebnis (0:2) ist dabei dabei zu sehen. Kruse sing – auf die Melodie von „Seven Nation Army“ von „The White Stripes“ – „Oh Niko Kovac, Oh Niko Kovac – Quatsch!“. Beinahe entschuldigend steht darunter „Sorry, aber ich kann nicht anders.“

    Den Spott muss sich Dortmunds neuer Coach, der so schlecht in seine Amtszeit gestartet ist wie zuletzt Timo Konietzka vor 41 Jahren, nun wohl gefallen lassen. Doch Kruses verbale Attacken begleiten den Kroaten bereits seit dem Zeitpunkt, als bekannt wurde, dass sich die Borussia mit ihm als Nachfolger für den geschassten Nuri Sahin beschäftigt.

    In seinem Podcast „Flatterball“ sagte er: „Er ist mein Favorit für Dortmund, damit der Verein auch mal merkt, was Krise eigentlich wirklich bedeutet. Da wird Friede, Freude, Eierkuchen vorbei sein.“ Dem Revier-Verein gab er mit auf den Weg: „Jeder, der sich das antun möchte, kann das machen. Dass es von Erfolg gekrönt ist, bezweifle ich ganz stark.“ Die nächste Breitseite gegen seinen alten Trainer.

    Als der VfL Wolfsburg Kovac im März 2024 feuerte, war auch dieser Vorgang Thema in Kruses Podcast. Damals sagte der frühere Stürmer von unter anderem Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen und Union Berlin, Kovac sei „charakterlich absolute Katastrophe“. Ein besonderes Augenmerk hatte Kruse wohl auf eine Besonderheit in der Vita des Trainers geworfen: „In all seinen Vereinen, in denen er Trainer war, hat er relativ schnell einen unumstrittenen Spieler rasiert. In Monaco Kapitän Wissam Ben Yedder, Alex Meier bei Eintracht Frankfurt, bei Bayern Thomas Müller. Und dann halt mich bei Wolfsburg.“



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