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  • „Der Sancho aus Dortmund ist verschwunden“

    „Der Sancho aus Dortmund ist verschwunden“


    Seit seinem Abgang von Borussia Dortmund im Sommer 2021 scheint Jadon Sancho sportlich einfach nicht mehr glücklich zu werden. Zweieinhalb Jahre versuchte sich der immerhin für 85 Millionen Euro zu den Red Devils transferierte Flügelstürmer in Manchester und konnte dabei doch nie an sein BVB-Niveau heranreichen.

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    Eine Leihe zum Ex-Klub sollte dem Straßenfußballer die Lust aufs Kicken zurückbringen. In der vergangenen Rückrunde zeigte der feine Techniker zwar keine überragenden, aber doch soliden Leistungen und wusste vor allem bei Dortmunds Final-Run in der Champions League zu gefallen.

    Anschließend ging es zurück nach Manchester und von da aus kurz vor Transferschluss weiter zum FC Chelsea. Bei den Blues sah zunächst alles nach einer Rückkehr des alten Sancho aus – aber das Hoch hielt nicht lange an.

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    Abgetaucht wie das ganze Team

    Der 24-Jährige legte in seinen ersten drei Spielen für den neuen Klub direkt jeweils ein Tor auf, zeigte sich in seinen ersten Wochen überaus spielfreudig und begeisterte mit seiner tollen Technik und einem guten Auge. Doch der Stern des 23-fachen englischen Nationalspielers verglühte schnell.

    Die Leistungen schwankten fortan, nur selten konnte Sancho noch große spielerische Impulse geben. Spätestens seit Ende Dezember, als dann auch die ganze Mannschaft aufgrund von Verletzungs- und Formproblemen in eine Ergebniskrise rutschte, war es mit der Herrlichkeit des Linksaußen ganz vorbei.

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    Seit Mitte Dezember steuerte Sancho in 13 Pflichtspielen nur noch eine Vorlage bei, verlor seinen Stammplatz und kommt mittlerweile meiste nur noch von der Bank. Neben vielen englischen Medien zeigte sich auch die ehemalige Chelsea-Legende John Obi Mikel in seinem Podcast enttäuscht von der Entwicklung des Ex-Dortmunders und betrieb medienwirksam Schelte.

    Klare Worte von Mikel

    „Er hat uns mit ein paar Spielen getäuscht. Wir holten den Jadon Sancho aus Dortmund, aber er ist wieder weg. Ich weiß nicht, was mit Jadon passiert ist. Er ist verschwunden. Er umdribbelt die Gegner nicht mehr. Er erzeugt keine Chancen mehr. Er hilft dem Team nicht so, wie er sollte. Ich weiß nicht, was mit Jadon passiert ist, aber er muss aufwachen. Die Premier League ist die schwierigste Liga der Welt“, so der ehemalige Mittelfeldspieler.

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    Bis zum Saisonende ist Sancho noch an Chelsea verliehen. Unter gewissen Bedingungen kann eine Kaufpflicht greifen. Andernfalls müsste er zu Manchester United zurückkehren, dem aktuell größten Chaos-Klub der Premier League. Die Zukunft des Flügelspielers bleibt also weiter ungewiss.



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  • BVB-Form “verschwunden”: Verbalattacke auf Jadon Sancho

    BVB-Form “verschwunden”: Verbalattacke auf Jadon Sancho


    Bei Borussia Dortmund (2017 bis 2021) zu einem der vielversprechendsten Fußballer des europäischen Kontinents gereift, für rund 85 Millionen Euro zu Manchester United gewechselt, die Erwartungen nicht einmal im Ansatz erfüllt, bei einer Leih-Rückkehr zum BVB (Januar bis Sommer 2024) wieder aufgeblüht und auf Leihbasis beim FC Chelsea gelandet: So lässt sich der bisherige Karriereweg von Jadon Sancho herunterbrechen. Ein Auf und Ab, das den Offensivspieler nun auch in London begleitet.

    Bei seinem Leih-Engagement für den FC Chelsea erwischte Jadon Sancho einen guten Start: Fünf Vorlagen und zwei Treffer standen 2024/25 bis Mitte Dezember in elf Partien zu Buche, seitdem folgte noch ein Assist in elf Pflichtspielen. Ein Umstand, der eine Ikone des FC Chelsea nun zu einer verbalen Attacke veranlasst hat.

    “Wir dachten: ‘Verdammt noch mal, jetzt kriegen wir diesen Jadon Sancho aus Dortmund’”, schildert Jon Obi Mikel im Podcast “The Obi One” seine Gedanken nach Sanchos Start beim FC Chelsea.

    Die aktuelle Form des Engländers ruft beim ehemaligen Mittelfeldspieler allerdings weniger Begeisterung hervor: “Er ist weg. Er ist wieder weg. Ich weiß nicht, was mit Jadon passiert ist. Er ist verschwunden, von der Bildfläche verschwunden.”

    Erfolge beim BVB spielen keine Rolle

    Sancho fordere den Ball nicht mehr, lasse die Gegenspieler nicht mehr stehen und kreiere keine Chance mehr, so der Nigerianer, der für die Blues über 370 Mal auf dem Rasen stand, weiter.

    “Ich weiß nicht, was mit ihm passiert ist. Aber Jadon Sancho muss verdammt noch mal aufwachen”, fordert Miikel. 

    Bei seiner Beurteilung verpasst der 37-Jährige übrigens auch der deutschen Fußball-Bundesliga einen verbalen Seitenhieb. Während die Premier League die stärkste Liga der Welt sei, gebe es “bei allem Respekt” in Deutschland nur den FC Bayern und Bayer Leverkusen, Sanchos Erfolge beim BVB stufe das hinab.



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