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  • Das Restprogramm von Gladbach im Vergleich zur

    Das Restprogramm von Gladbach im Vergleich zur


    Mit drei Siegen aus den letzten fünf Spielen steht Borussia Mönchengladbach in der Formtabelle der Bundesliga auf dem fünften Platz. Ein Rang mit dem man sich am Niederrhein im tatsächlichen Ranking Ende der Saison sehr gut anfreunden könnte. Aktuell liegen die Fohlen auf dem achten Tabellenplatz. Weil die obere Tabellenhälfte nach 24 Spieltagen noch so eng ist, sind sogar Träume von der Champions-League-Quali erlaubt – Platz vier ist schließlich nur vier Zähler entfernt.

    Ein Blick auf die Rückrunden-Tabelle bestätigen die Träumereien. In sieben Spielen der zweiten Saisonhälfte hat die Borussia 13 Punkte geholt – macht Platz fünf, punktgleich mit Augsburg und Mainz auf den Rängen davor. Lediglich der FC Bayern (19) und Bayer Leverkusen (15) haben in der Rückrunde mehr Zähler eingefahren.

    Um die Europa-Chancen der Fohlen noch besser einschätzen zu können, blicken wir auf das Restprogramm an den letzten zehn Spieltagen. Und vergleichen es mit der Konkurrenz um die Plätze für die Champions- und Europa League.

    Spieltag

    Gladbach

    Eintracht

    Mainz

    Freiburg

    Leipzig

    WOB

    Stuttgart

    BVB

    25

    Mainz (H)

    Union (H)

    Gladbach (A)

    Leipzig (H)

    Freiburg (A)

    Pauli (H)

    Kiel (A)

    Augsburg (H)

    26

    Werder (A)

    Bochum (A)

    Freiburg (H)

    Mainz (A)

    BVB (H)

    Augsburg (A)

    Leverkusen (H)

    Leipzig (A)

    27

    Leipzig (H)

    Stuttgart (H)

    BVB (A)

    Union (H)

    Gladbach (A)

    Heidenheim (H)

    Frankfurt (A)

    Mainz (H)

    28

    Pauli (A)

    Werder (A)

    Kiel (H)

    BVB (H)

    Hoffenheim (H)

    Union (A)

    Bochum (A)

    Freiburg (A)

    29

    Freiburg (H)

    Heidenheim (H)

    Hoffenheim (A)

    Gladbach (A)

    Wolfsburg (A)

    Leipzig (H)

    Werder (H)

    FC Bayern (A)

    30

    BVB (A)

    Augsburg (A)

    Wolfsburg (H)

    Hoffenheim (H)

    Kiel (H)

    Mainz (A)

    Union (A)

    Gladbach (H)

    31

    Kiel (A)

    Leipzig (H)

    FC Bayern (A)

    Wolfsburg (A)

    Frankfurt (A)

    Freiburg (H)

    Heidenheim (H)

    Hoffenheim (A)

    32

    Hoffenheim (H)

    Mainz (A)

    Frankfurt (H)

    Leverkusen (H)

    FC Bayern (H)

    BVB (A)

    Pauli (A)

    Wolfsburg (H)

    33

    FC Bayern (A)

    St. Pauli (H)

    Bochum (A)

    Kiel (A)

    Werder (A)

    Hoffenheim (H)

    Augsburg (H)

    Leverkusen (A)

    34

    Wolfsburg (H)

    Freiburg (A)

    Leverkusen (H)

    Frankfurt (H)

    Stuttgart (H)

    Gladbach (A)

    Leipzig (A)

    Kiel (H)

    *Tabelle nach rechts scrollen

    In den letzten zehn Saisonspielen trifft Gladbach noch in fünf Duellen auf die direkte Europa-Konkurrenz. Vier der fünf Partien steigen im Borussia Park. Möglich ist zudem, dass die Bayern am 33. Spieltag die Meisterschaft bereits eingefahren haben, am letzten Spieltag kommen dann die Wölfe nach Gladbach zu einem möglichen Europa-Endspiel.

    In der Hinrunde haben die Fohlen aus den letzten zehn Partien 15 Punkte geholt. Damit käme man am Ende auf 52 Zähler – im Vorjahr hätte das für Platz sechs gereicht. Zum Vergleich: 23/24 belegte Gladbach mit 34 Punkten Rang 14. Schon jetzt hat das Seoane-Team also drei Punkte mehr auf dem Konto.

    Blickt man auf die Tabelle der Spieltage acht bis 17, also den zehn restlichen Duellen der Hinrunde, liegt Gladbach auf einem guten siebten Platz. Vor den Fohlen rangierte hier nur der VfB, Mainz, Wolfsburg und Frankfurt mit jeweils 20 Zählern, Leverkusen mit 24 Punkten und die Bayern mit 25 Punkten.



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    Gerne erstelle ich eine FAQ über das Restprogramm von Borussia Mönchengladbach im Vergleich zu anderen Teams in der Bundesliga. Da ich keine aktuellen Daten oder spezifischen Informationen über das Restprogramm von Gladbach oder andere Teams habe, werde ich allgemeine Richtlinien und Fragen formulieren, die für solche Analysen typisch sind.

    FAQ: Das Restprogramm von Borussia Mönchengladbach im Vergleich

    1. Wie sieht das Restprogramm von Borussia Mönchengladbach aus?

    • Das Restprogramm umfasst die verbleibenden Spiele in der aktuellen Bundesliga-Saison. Die genauen Termine und Gegner können auf der offiziellen Website des Vereins oder auf Sportportalen eingesehen werden.

    2. Wie vergleicht sich Gladbachs Restprogramm mit anderen Bundesligateams?

    • Um einen Vergleich anzustellen, sollte man die Gegner von Gladbach in den verbleibenden Spielen, deren aktuelle Form und deren Position in der Tabelle betrachten. Häufig werden Teams verglichen, die in der gleichen Tabellenregion kämpfen, sei es um den Abstieg oder um internationale Plätze.

    3. Welche Faktoren beeinflussen die Schwierigkeit des Restprogramms?

    • Die Schwierigkeit kann durch Faktoren wie die aktuelle Form der Gegner, Heim- oder Auswärtsspiele, Verletzungen key Spieler, sowie vorherige Leistungen in unmittelbar vorhergegangenen Spielen beeinflusst werden.

    4. Wie wichtig ist das Restprogramm für die Zielsetzungen von Gladbach?

    • Das Restprogramm spielt eine entscheidende Rolle bei der Erreichung der Saisonziele. Ob es um den Klassenerhalt, die Teilnahme an internationalen Wettbewerben oder um den Kampf um die Meisterschaft geht, die verbleibenden Spiele sind oft entscheidend.

    5. Was können Fans und Experten aus dem Restprogramm ableiten?

    • Fans und Experten können Muster, Trends und mögliche Ergebnisse analysieren. Statistiken wie Punktedurchschnitt, Torverhältnis und frühere Begegnungen können dabei helfen, realistische Erwartungen für die restlichen Spiele zu setzen.

    6. Gibt es spezielle Spiele, auf die man besonders achten sollte?

    • Bestimmte Spiele gegen direkte Konkurrenten oder Rivalen können als "Schlüsselspiele" betrachtet werden. Diese haben oft großen Einfluss auf die Tabelle und die Motivationen der Teams.

    7. Wie kann ich die Spiele von Gladbach und ihre Gegner verfolgen?

    • Die Spiele können über verschiedene Medien verfolgt werden, darunter Liveticker, Streaming-Dienste und Sportkanäle. Auch soziale Medien bieten oft aktuelle Updates und Analysen.

    8. Wie managen Mannschaften die letzten Spiele einer Saison?

    • Trainer und Management müssen die Spieler entsprechend motivieren und deren Fitness im Blick behalten. Taktische Anpassungen und die Rotation von Spielern sind ebenfalls wichtige Aspekte.

    9. Was sagt die Gesamtbilanz über das Restprogramm aus?

    • Eine Analyse der Gesamtbilanz der bisherigen Saison (Siege, Niederlagen, Unentschieden) kann Hinweise darauf geben, wie das Team voraussichtlich im Restprogramm abschneiden wird.

    10. Wie wirken sich Fanunterstützung und Heimspiele auf die Leistung aus?

    • Heimspiele bieten in der Regel einen Vorteil, da die Mannschaft von den eigenen Fans unterstützt wird. Der Heimvorteil kann sich positiv auf die Spieler auswirken und zu besseren Leistungen führen.

    Fazit

    Das Restprogramm von Borussia Mönchengladbach und anderen Bundesliga-Teams ist ein wichtiger Bestandteil der Saisonanalyse. Durch das Studium der verbleibenden Spiele können sowohl Fans als auch Experten interessante Einsichten und Prognosen erstellen.

  • Jamal Musiala und Florian Wirtz im Vergleich: Experten

    Jamal Musiala und Florian Wirtz im Vergleich: Experten


    Bayern München

    Aktualisiert am 03.03.2025, 13:54 Uhr

    Das Champions League Achtelfinale zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen ist auch das Duell zwischen Jamal Musiala und Florian Wirtz. Doch wer ist besser? Die Experten sind sich weitestgehend einig.

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    Jamal Musiala (22) und Florian Wirtz (21) könnten die Unterschiedsspieler sein, wenn der FC Bayern München und Bayer Leverkusen im Achtelfinale der Champions League (Hinspiel am Mittwoch um 21 Uhr) aufeinandertreffen. Umso mehr stellt sich die Frage: Wer ist besser?

    Der ehemalige Bayern-Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge, der noch immer im Aufsichtsrat des deutschen Rekordmeisters sitzt, überraschte aus Vereinssicht mit seiner Einschätzung. “Florian Wirtz ist für mich der beste Spieler Deutschlands”, sagte er in einem Interview mit der “Abendzeitung“. Der frühere Bayern-Spieler Stefan Effenberg stimmte Rummenigge im “Sport1 Doppelpass” zu: “Er sagt die Wahrheit. Wirtz ist der beste Spieler.”

    Erik Meijer gefällt Wirtz “einen Tick besser”

    Tatsächlich gibt es einige Experten, die Wirtz im direkten Vergleich einen Tick besser einschätzen. Der Sky-Experte Erik Meijer, der früher für Bayer Leverkusen spielte, sagte kürzlich im Interview mit unserer Redaktion: “Es ist unglaublich, dass wir in der Bundesliga zwei so starke junge Spieler aus Deutschland haben. Beide sind dribbelstark, nehmen in ihrer Mannschaft eine dominante Rolle ein und sind von internationaler Klasse.”

    Kleine Unterschiede gäbe es dennoch: “Musiala ist noch etwas mehr auf eigene Aktionen aus, während Wirtz der etwas bessere Vorlagengeber ist. Mir persönlich gefällt Wirtz noch einen Tick besser, weil ich ihn auch einfach gerne spielen sehe.”

    Hamann sieht Wirtz “in einer anderen Liga”

    Auch der Sky-Experte und frühere Bayern-Spieler Didi Hamann bevorzugt Wirtz und sagte bei “Sky 90“: “Für mich ist Wirtz im Moment verglichen mit Musiala in einer anderen Liga. Wirtz macht jeden Spieler seiner Mannschaft besser. Ich glaube nicht, dass Musiala viele Spieler besser macht. Er macht die Mannschaft besser, wenn das, was er macht, funktioniert. Im Vergleich zu Wirtz ist er ein Einzelspieler.” Allerdings räumte Hamann ein, dass “Musiala wahrscheinlich der beste Dribbler der Welt auf engem Raum” ist.

    Der frühere Leverkusener Stümer Patrick Helmes sieht ebenfalls Wirtz vorne: “Ich bin Didis Meinung, ich finde, dass Flo noch einmal eine Etage über Musiala ist, er wirkt schon wesentlich reifer und gibt einer Mannschaft mehr. Wenn ich mir anschaue, wie er arbeitet, ist er diese Nuance besser.”

    Tah und Stanisic erklären Unterschiede und Parallelen

    Jonathan Tah von Bayer Leverkusen ist zwar der Vereinskamerad von Wirtz, kennt aber auch Jamal Musiala von der deutschen Nationalmannschaft gut. Im Gespräch mit unserer Redaktion machte der Verteidiger einen Vergleich: “Beide haben extrem viel Talent, und auch noch sehr viel Potenzial. Wobei jeder seine eigene Spielweise hat und die Dinge anders umsetzt. Flo ist noch mehr der Spielertyp, der den entscheidenden Pass spielt. Jamal geht öfter selber ins Dribbling und in das Eins-gegen-Eins.”

    Josip Stanisic war vergangene Saison Mitspieler von Wirtz in Leverkusen, nun ist er beim FC Bayern der Vereinskamerad von Musiala. Er sieht von der Mentalität her vor allem Parallelen und sagte im Interview mit unserer Redaktion: “Beide haben immer den Drang, Tore zu schließen. Jamal ist sauer, wenn er einmal schlecht spielt – der will immer besser werden. Bei Flo ist das genauso – auch beim Training. Wenn es im Training einmal schlecht läuft, schaltet er gefühlt noch einen Gang hoch und will es umso mehr wissen.”

    Laut Carragher stagniert die Entwicklung von Musiala

    Der Vergleich zwischen Musiala und Wirtz beschäftigt sogar die Experten im Ausland. Als der frühere Liverpool-Profi und heutige TV-Experte Jamie Carragher im Interview mit der “Sport Bild” gefragt wurde, welchen Spieler er als Trainer lieber in seiner Mannschaft hätte, antwortete er: “Vor dieser Saison hätte ich Musiala gesagt. Er ist einer meiner Lieblingsspieler. Ich schaue ihm so gerne zu, vor allem in den großen Turnieren mit der deutschen Nationalmannschaft. Da ist er etwas Besonderes.”

    Aber Carragher sagt auch: “Diese Saison hat er noch nicht seine Bestform gezeigt. Ich habe den Eindruck, dass seine Entwicklung ein wenig stagniert. Vielleicht liegt das an der Heim-EM und dem neuen Trainer. Wirtz spielt dagegen fantastisch. Wegen der aktuellen Form würde ich momentan eher Wirtz nehmen.”

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    Musiala ist effektiver im Abschluss, Wirtz der bessere Vorlagengeber

    Doch was sagen die Zahlen? In der laufenden Bundesliga-Saison erzielt Musiala pro Spiel im Schnitt 0,64 Tore, während Wirtz auf 0,43 Treffer pro Spiel kommt. Dafür bereitet Wirtz im Schnitt 0,58 Treffer pro Spiel vor, während Musiala lediglich 0,23 Torvorlagen pro Spiel verbucht. Musiala ist also etwas effektiver im Abschluss, dafür ist Wirtz der bessere Vorlagengeber.

    Dazu passt auch, dass Wirtz pro Spiel durchschnittlich 7,4 Pässe oder Dribblings in den gegnerischen Strafraum hinbekommt (Quelle: kicker). Musiala gelang dies nur 2,1-Mal pro Spiel. Zudem erobert Wirtz mit 4,5 etwas mehr Bälle als Musiala (3,8). Andererseits hat Musiala mit 57,3 Prozent eine bessere Zweikampfquote als Wirtz (47,0 Prozent) vorzuweisen.

    Es ist wohl davon auszugehen, dass beide Spieler den deutschen Fußball für eine lange Zeit prägen werden. Momentan allerdings scheinen die meisten Experten Wirtz leicht stärker einzuschätzen.

    Verwendete Quellen:



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  • Borussia Dortmund: Julian Brandt als Sinnbild der Krise

    Borussia Dortmund: Julian Brandt als Sinnbild der Krise


    An Julian Brandt scheiden sich im deutschen Fußball die Geister. Für die einen ist er ein Ausnahmespieler, für die anderen ein Schönwetterprofi, der zu oft abtaucht. Wo liegt die Wahrheit? Wir blicken auf die Zahlen.

    Von Chris Lugert

    Möchte man die aktuelle Debatte um Julian Brandt verstehen, genügt ein Blick auf die letzte Aktion im Bundesliga-Heimspiel von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart am 21. Spieltag.

    Der BVB liegt mit 1:2 hinten, bekommt in der absoluten Endphase der Nachspielzeit aber noch einmal einen Freistoß aus aussichtsreicher Position. Die Stuttgarter stellen nur einen Mann in die Mauer.

    Brandt legt sich den Ball zurecht und kann aus halblinker Position entweder selbst den Torschuss versuchen oder eine Flanke in den Strafraum schlagen. Der 28-Jährige will offenbar flanken – und jagt den Ball weit ins Toraus.

    Am generellen Talent von Julian Brandt gibt es im deutschen Fußball nur wenige Zweifel. Doch erzeugt der Mittelfeldspieler zu selten den Eindruck, ein Unterschiedsspieler sein zu können – vor allem, wenn es für sein Team nicht läuft.

    Stattdessen hat sich Brandt inzwischen den Ruf eingehandelt, zu oft abzutauchen, wenn es darauf ankommt. Zudem mangele es ihm an Führungsqualitäten, die ein erfahrener Spieler wie er einbringen müsse, lautet dien Kritik.

    Das Wichtigste in Kürze

    Nach der 0:2-Niederlage beim VfL Bochum entbrannte die Diskussion neu. “Sky”-Experte Dietmar Hamann kritisierte Brandts Leistung als “unterirdisch” und legte dem BVB nahe, den Spieler zu verkaufen.

    Brandt auf einer Stufe mit Musiala und Wirtz?

    BVB-Trainer Niko Kovac hingegen hält große Stücke auf Brandt. “Wir sind uns alle glaube ich einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört”, hob er ihn auf eine Stufe mit den beiden deutschen Ausnahmespielern.

    Im vergangenen November erhielt Brandt nach einjähriger Abstinenz wieder eine Einladung von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der in Brandts Qualitäten ganz offensichtlich auch einen Mehrwert sieht.

    Was aber sagen die Zahlen in der Bundesliga, gerade im Vergleich der drei Offensivkräfte?

    Statistisch ist Brandt ein essenzieller Faktor für den BVB. Er kreiert pro 90 Minuten Einsatzzeit in der Liga etwas mehr als eine halbe Großchance – klarer Bestwert bei Dortmund. Damit befindet er sich im Ligavergleich in den Top-15 und sogar vor Musiala.

    Brandt liegt in dieser Kategorie gleichauf mit Kevin Stöger von Borussia Mönchengladbach, allerdings ein gutes Stück hinter Wirtz, der auf fast 0,7 kreierte Großchancen pro 90 Minuten kommt. An der Spitze steht Bayerns Michael Olise.

    Ganz vorne mit dabei ist Brandt auch bei den Torschussvorlagen. Pro 90 Minuten legt er knapp 2,4 Schüsse auf – damit lässt er sowohl Wirtz als auch Musiala hinter sich. Der BVB-Profi ist also sehr wohl präsent und Dreh- und Angelpunkt seines Teams.

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    BVB: Ärger um Gittens? Kovac erklärt Wechsel-Disput

    Was Musiala und Wirtz aber so besonders macht, ist ihre Stärke in den Eins-gegen-eins-Duellen. Beide suchen häufig das Dribbling und gewinnen jeweils auch prozentual mehr als die Hälfte der Duelle.

    Da kann Brandt nicht mithalten. Er ist kein Spielertyp, der oft ins Dribbling geht – und wenn doch, dann gewinnt er weniger als 40 Prozent der Duelle. Dieses fehlende Spektakel-Element kann dazu beitragen, den Eindruck entstehen zu lassen, er sei phlegmatisch.

    Brandt in anderer Rolle beim BVB

    Allerdings interpretiert Brandt seine Rolle anders und ist auch in ein anderes Offensivkonstrukt eingebunden. Der BVB agiert traditionell mit schnellen, wendigen Flügelspielern, die über Außen mit Tempo die direkten Duelle und den Abschluss suchen.

    Damit ist Brandt in dieser Rolle gar nicht gefordert. Er ist eher ein klassischer Zehner der älteren Schule, der das Spiel lenkt und seine Mitspieler in Szene setzt. In der laufenden Saison kommt er wettbewerbsübergreifend erst auf vier Tore, aber bereits zehn Assists.

    Wirtz und Musiala hingegen haben andere Rollen. Bayer Leverkusen agiert ohne klassische Außenstürmer, Jeremie Frimpong und Alejandro Grimaldo sind Schienenspieler mit anderen Aufgaben. Dadurch ist Wirtz automatisch mehr in der Verantwortung, den direkten Abschluss und daher auch die Dribblings zu forcieren.

    Musiala durchlief in England eine ganz andere Ausbildung, die von jeher mehr Fokus auf die individuelle Ausbildung und nicht so sehr auf den taktischen Aspekt legt. Zwar spielen die Bayern eine ähnliche Grundordnung wie der BVB, dennoch ist Musiala trotz ähnlicher Position ein ganz anderer Spielertyp als Brandt.

    Fairness-Tabelle: BVB sind die Raubeine der Bundesliga – das Ranking

    <strong>BVB auf Platz 18: Die Bundesliga-Fairness-Tabelle 2024/25</strong><br><em>Dortmund ist neues Tabellen-Schlusslicht - im Fairness-Ranking. Schuld  daran ist die Rote Karte für Julian Ryerson (Mi.) zuletzt gegen Stuttgart. <strong>ran</strong> zeigt die Fairness-Tabelle der bisherigen Bundesliga-Saison 2024/25. (Stand: 11. Februar 2025, Quelle: transfermarkt.de, Anmerkung zur Punktebewertung: Gelbe Karte= 1 Punkt, Gelb-Rote Karte = 3 Punkte, Rote Karte = 5 Punkte)</em>

    © imago

    BVB auf Platz 18: Die Bundesliga-Fairness-Tabelle 2024/25
    Dortmund ist neues Tabellen-Schlusslicht – im Fairness-Ranking. Schuld  daran ist die Rote Karte für Julian Ryerson (Mi.) zuletzt gegen Stuttgart. ran zeigt die Fairness-Tabelle der bisherigen Bundesliga-Saison 2024/25. (Stand: 11. Februar 2025, Quelle: transfermarkt.de, Anmerkung zur Punktebewertung: Gelbe Karte= 1 Punkt, Gelb-Rote Karte = 3 Punkte, Rote Karte = 5 Punkte)

    <strong>Platz 18: Borussia Dortmund</strong><br>Punkte: 69<br>Gelbe Karten: 45<br>Gelb-Rote Karten: 3<br>Rote Karten: 3

    © IMAGO/Sven Simon

    Platz 18: Borussia Dortmund
    Punkte: 69
    Gelbe Karten: 45
    Gelb-Rote Karten: 3
    Rote Karten: 3

    <strong>Platz 17: VfL Wolfsburg</strong><br>Punkte: 65<br>Gelbe Karten: 55<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 2

    © 2024 Getty Images

    Platz 17: VfL Wolfsburg
    Punkte: 65
    Gelbe Karten: 55
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 2

    <strong>Platz 16: FC Augsburg</strong><br>Punkte: 62<br>Gelbe Karten: 54<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 1

    © IMAGO/Jan Huebner

    Platz 16: FC Augsburg
    Punkte: 62
    Gelbe Karten: 54
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 15: 1. FC Union Berlin</strong><br>Punkte: 59<br>Gelbe Karten: 54<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

    © IMAGO/Nordphoto

    Platz 15: 1. FC Union Berlin
    Punkte: 59
    Gelbe Karten: 54
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 13: Holstein Kiel</strong><br>Punkte: 55<br>Gelbe Karten: 44<br>Gelb-Rote Karten: 2<br>Rote Karten: 1

    © 2025 Getty Images

    Platz 13: Holstein Kiel
    Punkte: 55
    Gelbe Karten: 44
    Gelb-Rote Karten: 2
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 13: 1. FSV Mainz 05</strong><br>Punkte: 55<br>Gelbe Karten: 44<br>Gelb-Rote Karten: 2<br>Rote Karten: 1

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    Platz 13: 1. FSV Mainz 05
    Punkte: 55
    Gelbe Karten: 44
    Gelb-Rote Karten: 2
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 12: SV Werder Bremen</strong><br>Punkte: 54<br>Gelbe Karten: 40<br>Gelb-Rote Karten: 3<br>Rote Karten: 1

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    Platz 12: SV Werder Bremen
    Punkte: 54
    Gelbe Karten: 40
    Gelb-Rote Karten: 3
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 11: RB Leipzig</strong><br>Punkte: 53<br>Gelbe Karten: 37<br>Gelb-Rote Karten: 2<br>Rote Karten: 2

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    Platz 11: RB Leipzig
    Punkte: 53
    Gelbe Karten: 37
    Gelb-Rote Karten: 2
    Rote Karten: 2

    <strong>Platz 9: VfL Bochum</strong><br>Punkte: 47<br>Gelbe Karten: 42<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

    © IMAGO/Sven Simon

    Platz 9: VfL Bochum
    Punkte: 47
    Gelbe Karten: 42
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 9: 1899 Hoffenheim</strong><br>Punkte: 47<br>Gelbe Karten: 42<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

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    Platz 9: 1899 Hoffenheim
    Punkte: 47
    Gelbe Karten: 42
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 7: 1. FC Heidenheim</strong><br>Punkte: 45<br>Gelbe Karten: 40<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

    © 2025 Getty Images

    Platz 7: 1. FC Heidenheim
    Punkte: 45
    Gelbe Karten: 40
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 7: VfB Stuttgart</strong><br>Punkte: 45<br>Gelbe Karten: 42<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

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    Platz 7: VfB Stuttgart
    Punkte: 45
    Gelbe Karten: 42
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 6: SC Freiburg</strong><br>Punkte: 41<br>Gelbe Karten: 33<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 1

    © 2024 Getty Images

    Platz 6: SC Freiburg
    Punkte: 41
    Gelbe Karten: 33
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 5: Bayer Leverkusen</strong><br>Punkte: 38<br>Gelbe Karten: 35<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

    © 2025 Getty Images

    Platz 5: Bayer Leverkusen
    Punkte: 38
    Gelbe Karten: 35
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 4: FC St. Pauli</strong><br>Punkte: 37<br>Gelbe Karten: 32<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 1

    © IMAGO/Eibner

    Platz 4: FC St. Pauli
    Punkte: 37
    Gelbe Karten: 32
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 1

    <strong>Platz 3: Borussia Mönchengladbach</strong><br>Punkte: 36<br>Gelbe Karten: 33<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

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    Platz 3: Borussia Mönchengladbach
    Punkte: 36
    Gelbe Karten: 33
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 2: Eintracht Frankfurt</strong><br>Punkte: 34<br>Gelbe Karten: 31<br>Gelb-Rote Karten: 1<br>Rote Karten: 0

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    Platz 2: Eintracht Frankfurt
    Punkte: 34
    Gelbe Karten: 31
    Gelb-Rote Karten: 1
    Rote Karten: 0

    <strong>Platz 1: FC Bayern München</strong><br>Punkte: 31<br>Gelbe Karten: 31<br>Gelb-Rote Karten: 0<br>Rote Karten: 0

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    Platz 1: FC Bayern München
    Punkte: 31
    Gelbe Karten: 31
    Gelb-Rote Karten: 0
    Rote Karten: 0

    Was Brandt allerdings tatsächlich abgeht und in Spielen häufig zu beobachten ist, ist seine defensive Zurückhaltung, um nicht zu sagen: Abwesenheit. Nun ist der Zweikampf keine Kompetenz, an der überragende Offensivspieler zuvorderst gemessen werden.

    Brandt defensiv zu schwach

    Gerade in einer Debatte hinsichtlich Mentalität und Einsatz, wie sie beim BVB aktuell geführt wird, kann er aber zumindest ein Hinweis sein. Und der ist bei Brandt extrem. Weniger als 40 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnt Brandt – ein unterirdischer Wert, auch für einen Zehner.

    Wirtz kommt in dieser Statistik immerhin auf gut 47 Prozent, Musiala sogar auf rund 55 Prozent. Es ist der wohl gravierendste Unterschied, zumal beim BVB seit Wochen und Monaten eben jene fehlenden Basics wie Zweikampfführung angeprangert werden.

    Als Fazit lässt sich deshalb festhalten: In Sachen Kreativität und Spielwitz ist Brandt einer der Topspieler der Bundesliga, der sich auch hinter Musiala und Wirtz teilweise nicht verstecken muss. Insofern hat Kovac durchaus nicht unrecht, zumal Brandt der Treiber der BVB-Offensive ist.

    Doch aufgrund seines Alters und seiner Rolle beim BVB ist er noch in anderen Bereichen gefordert. Als Leader seines Teams, der auf dem Platz vorangeht. Der auch mal Zeichen setzt, wenn es sein muss. Das kann er nicht erfüllen. Weshalb die öffentliche Meinung über ihn manchmal sehr negativ ist – vielleicht zu negativ.



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