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  • Klub-WM mit FC Bayern und BVB: FIFA zahlt Mega-Preisgeld von einer Milliarde US-Dollar

    Klub-WM mit FC Bayern und BVB: FIFA zahlt Mega-Preisgeld von einer Milliarde US-Dollar



    Klub-WM mit FC Bayern und BVB

    FIFA zahlt Mega-Preisgeld von einer Milliarde US-Dollar

    Wie extrem soll es noch werden? Die FIFA richtet im Sommer die neue Klub-WM in den USA aus – und plant nun wohl ein Preisgeld in schwindelerregender Höhe auszuzahlen. Den FC Bayern und Borussia Dortmund dürfte dies freuen. Doch unklar bleibt, wie das Megaevent finanziert wird.

    Der Fußball-Weltverband FIFA wird bei der Klub-WM im Sommer offenbar ein Preisgeld in Höhe von einer Milliarde US-Dollar an die Klubs ausschütten. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP nach einer Sitzung des FIFA-Councils unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Quelle. Zur Finanzierung des Megaevents in den USA hatte die FIFA bislang nur wenige Angaben gemacht, zuletzt waren vereinzelt Sponsoren präsentiert worden.

    Wie zudem die britische Zeitung “The Independent” berichtet, sollen die für die Teilnahme veranschlagten Gelder allerdings nicht gleichmäßig unter den 32 Klubs verteilt werden – sondern nach Konföderationen gestaffelt. Mehrere Hundert Millionen US-Dollar werden demnach abhängig von der sportlichen Leistung ausgezahlt, dazu sei ein Solidaritätsbeitrag für Klubs geplant, die nicht an dem Turnier teilnehmen.

    “Alle Einnahmen aus dem Turnier werden an die teilnehmenden Klubs sowie als Solidaritätsbeiträge an den Klubfußball auf der ganzen Welt ausgeschüttet. Kein einziger Dollar bleibt bei der FIFA”, wurde Präsident Gianni Infantino in der Verbandsmitteilung zitiert: “Die FIFA-Reserven, die für die globale Fußballförderung bestimmt sind, bleiben unangetastet.”

    Mehr als doppelt so viel wie bei WM in Katar

    Die Klub-WM wird erstmals als Vier-Wochen-Megaevent (14. Juni bis 13. Juli) ausgetragen. Europa stellt mit zwölf Teams das größte Kontingent, aus der Bundesliga sind Bayern München und Borussia Dortmund dabei.

    Die Gruppen der Klub-WM im Überblick

    GRUPPE A
    Palmeiras (Brasilien)
    FC Porto (Portugal)
    Al-Ahly (Ägypten)
    Inter Miami (USA)

    GRUPPE B
    Paris Saint-Germain (Frankreich)
    Atletico Madrid (Spanien)
    Botafogo (Brasilien)
    Seattle Sounders (USA)

    GRUPPE C
    Bayern München
    Auckland City (Neuseeland)
    Boca Juniors (Argentinien)
    Benfica Lissabon (Portugal)

    GRUPPE D
    CR Flamengo (Brasilien)
    ES Tunis (Tunesien)
    FC Chelsea (England)
    Club Leon (Mexiko)

    GRUPPE E
    River Plate (Argentinien)
    Urawa Red Diamonds (Japan)
    CF Monterrey (Mexiko)
    Inter Mailand (Italien)

    GRUPPE F
    Fluminense (Brasilien)
    Borussia Dortmund
    Ulsan HD FC (Südkorea)
    Mamelodi Sundowns (Südafrika)

    GRUPPE G
    Manchester City (England)
    Wydad AC Casablanca (Marokko)
    Al-Ain (Vereinigte Arabische Emirate)
    Juventus Turin (Italien)

    GRUPPE H
    Real Madrid (Spanien)
    Al-Hilal (Saudi-Arabien)
    CF Pachuca (Mexiko)
    RB Salzburg (Österreich)

    Die weltweiten Übertragungsrechte an den 63 Spielen hatte sich nach langer Suche der FIFA DAZN gesichert. Der Streaminganbieter überträgt für alle Fans gratis und zahlt dem Weltverband dafür kolportiert eine Milliarde US-Dollar (950 Millionen Euro). Zuletzt hatte DAZN einen Deal mit einer Abteilung des saudi-arabischen Staatsfonds PIF abgeschlossen.

    Zum Vergleich: Das Preisgeld für die Männer-WM 2022 in Katar betrug 440 Millionen US-Dollar, das für die Frauen-WM 2023 in Neuseeland und Australien 110 Millionen US-Dollar. Die Champions League der Europäischen Fußball-Union (UEFA), die in dieser Saison in einem neuen Format mit 36 Vereinen ausgetragen wird, schüttet insgesamt 2,47 Milliarden Euro aus.



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  • Europäischer Vorreiter: Serie A will in die USA expandieren

    Europäischer Vorreiter: Serie A will in die USA expandieren



    Reguläre Saisonspiele in US-Stadien? Diesen Plan verfolgt die Serie A – und will damit zum Vorreiter unter den europäischen Ligen werden.

    Die Serie A will vorangehen und offizielle Spiele in den USA austragen.


    Die Serie A will vorangehen und offizielle Spiele in den USA austragen.

    IMAGO/NurPhoto


    Reguläre Spiele im Ausland – dafür ist in den vergangenen Jahren im Weltsport vor allem die National Football League bekannt. So veranstaltet die NFL reihenweise sogenannte Regular Season Games außerhalb der eigenen Landesgrenzen – im Jahr 2025 etwa in Berlin, London, Madrid, Irland. 2026 kommt zudem Australien dazu.


    Im Fußball sind solche Maßnahmen bislang nur bei Pokalwettbewerben etabliert. Vor allem der spanische als auch italienische Verband haben hier Vorreiterrollen inne. Die Iberer haben jüngst etwa sogar ab den Supercopa-Halbfinalspielen bis hin zum Endspiel zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid (5:2) alles in Dschidda, Saudi-Arabien veranstaltet, die Italiener zuletzt das Supercoppa-Finale zwischen Inter und Milan (2:3) in Riad, ebenfalls Saudi-Arabien.

    “Wir wollen die Ersten in Europa sein”


    Was es aber weder von den südeuropäischen Ligen noch von der Premier League und Bundesliga bislang gegeben hat, ist ein reguläres Saisonspiel im Ausland.


    Das will das italienische Oberhaus, die Lega Nazionale Professionisti Serie A, aber in naher Zukunft ändern.


    Das hat Ezio Simonelli, der erst Ende Dezember 2024 zum neuen Ligapräsidenten ernannte Mann und gelernte Wirtschaftsprüfer, gegenüber der Gazzetta dello Sport mitgeteilt. Serie-A-Partien in Übersee seien “ein klar definiertes Ziel”.


    Simonelli habe sich laut eigener Aussage auch schon mit lokalen US-Vertretern getroffen, um Optionen zu besprechen, potenzielle Standorte zu erörtern sowie den allgemeinen Plan für dieses Unterfangen mehr und mehr auf die Beine zu stellen. “Auf diesen Markt legen wir viel wert. Wir haben neun amerikanische Eigentümer (etwa die Friedkin Group bei der AS Roma; Anm. d. Red.) und einen Kanadier, denen ich viel zu verdanken habe, da sie mich gewählt haben. Daher ist es normal, dass wir uns auf diesen Bereich konzentrieren wollen.”


    Das Produkt Serie-A-Fußball sei aus seiner Sicht zudem “wunderschön – und wir sind nicht nur die Liga mit den meisten amerikanischen Eigentümern, sondern es gibt auch potenzielle Käufer, die sich umsehen. Das bedeutet, dass bestimmte Gruppen an die Möglichkeit glauben, in Italien Geld zu verdienen.” Alles solle aber zugleich auch im Einklang mit den nationalen Interessen, allen Klubs und Spielern gesehen – ihnen allen soll die Arbeit durch Auslandstrips nicht zusätzlich erschwert werden. Bis zu einem endgültigen Plan könne noch Zeit vergehen, “wir glauben aber fest darant, so ein Event auf die Beine stellen zu können – und wir wollen die Ersten in Europa sein”.



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