Titel: Unions Jeong inspiriert von Bochum: "Ist auch für uns möglich"
In der Welt des Fußballs ist Selbstvertrauen ein entscheidender Faktor, der oft über Sieg oder Niederlage entscheidet. Diese Erkenntnis hat auch Chang-hoon Jeong, der talentierte Spieler des 1. FC Union Berlin, gewonnen. Nach dem beeindruckenden Comeback des VfL Bochum in ihrem letzten Spiel blickt Jeong optimistisch auf die kommenden Herausforderungen und betont: "Das ist auch für uns möglich."
Unions aktuelle Situation
Der 1. FC Union Berlin hat in der Bundesliga sowohl Höhen als auch Tiefen erlebt. Nach einer Reihe von wechselhaften Leistungen ist das Team hungrig nach Punkten und möchte sich in der Tabellenmitte festbeißen. Jeong, der sich in den letzten Spielen als Schlüsselfigur erwies, möchte das Team anspornen und erinnert daran, dass selbst in schwierigen Zeiten Hoffnung und Entschlossenheit die Schlüssel zum Erfolg sind.
Inspirationsquelle Bochum
Bochum hat in der laufenden Saison gezeigt, dass es möglich ist, nach einem Rückschlag zurückzukommen. Ihre Fähigkeit, Spiele zu drehen und gegen stärkere Gegner zu bestehen, gibt andere Teams wie Union Berlin neuen Mut. "Wir beobachten fachmännisch, wie Bochum in kniffligen Situationen agiert.", sagt Jeong. "Es liegt an uns, die gleiche Energie und Entschlossenheit zu zeigen."
Die Herausforderung annehmen
Mit Blick auf die nächsten Spiele in der Bundesliga fordert Jeong seine Mitspieler auf, den Kampfgeist zu wahren und jede Herausforderung anzunehmen: "Wir müssen all unser Können in die Waagschale werfen. Auch wir können schwierige Spiele gewinnen, wenn wir als Team zusammenarbeiten." Diese Aussage reflektiert den Siegeswillen und die Teamdynamik, die in jedem erfolgreichen Fußballteam notwendig sind.
Fazit
Der Fußball ist unberechenbar, und jeder Spieltag bietet die Möglichkeit für Überraschungen. Unions Chang-hoon Jeong hat durch die Erfolge des VfL Bochum neue Motivation gefunden und bleibt optimistisch, dass auch sein Team in der Lage ist, große Leistungen abzurufen. Die kommenden Matches werden zeigen, ob Union Berlin die Inspiration umsetzen kann und sich auf die Siegerstraße begibt. Fans können sich auf spannende Wochen in der Bundesliga freuen, in denen alles möglich ist!
Der Coach richtet den Fokus gleich auf die nächste Aufgabe in der Liga am Sonntag.
Dino Toppmöller trat nach dem überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League erst einmal auf die Euphoriebremse. “Wir können das alles einschätzen, auch die beiden Niederlagen davor. Da waren wir nicht am Boden zerstört”, sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt nach dem 2:1 (1:1) seiner Mannschaft bei Ajax Amsterdam: “Von uns fliegt hier heute keiner aus dem Stadion und glaubt, wir sind schon weiter.”
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Die SGE landete in Amsterdam einen dringend benötigten Befreiungsschlag und geht mit einer guten Ausgangslage ins Rückspiel kommenden Donnerstag (18.45 Uhr/RTL) in Frankfurt. “Aber das ist jetzt auch erstmal wieder aus dem Kopf raus”, meinte Toppmöller, “zumindest bei mir relativ schnell. Denn jetzt liegt der Fokus auf dem Spiel am Sonntag gegen Union Berlin.”
In der Liga hatte die SGE zuletzt zwei deutliche Pleiten kassiert, gegen Berlin am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) sollen nun die nächsten Punkte im Kampf um die Champions-League-Qualifikation her. “Wir müssen uns jetzt fokussieren in der Bundesliga”, forderte Torschütze Ellyes Skhiri, der das Spiel gegen Ajax mit seinem Treffer (70.) entschieden hatte.
Am Sonntag erwarte er “noch ein schwieriges Spiel mit einer sehr intensiven Mannschaft und vielen Zweikämpfen. Ich hoffe, die Mannschaft ist bereit”.
Der frühere Bundestrainer bleibt mit Barcelona an der Tabellenspitze, ist aber unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft auf Gran Canaria.
Hansi Flick bleibt mit dem FC Barcelona an der Tabellenspitze der spanischen La Liga, wirklich zufrieden war der frühere Bundestrainer mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim 2:0 (0:0) bei UD Las Palmas aber nicht.
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„In der ersten Halbzeit haben mir von meinen Spielern fünf bis zehn Prozent gefehlt, vielleicht sogar mehr“, monierte Flick.
Enges Titelrennen in LaLiga
Der ehemalige Leipziger Dani Olmo (62.) und Ferran Torres (90.+6) hatten erst nach der Pause getroffen. Damit hält Barca seinen Verfolger Atlético Madrid auf Distanz, Real Madrid ist erst am Sonntag im Einsatz und kann mit Barca gleichziehen. Die Katalanen weisen jedoch die klar bessere Tordifferenz auf und liegen im direkten Vergleich vorne.
Für Flick und Barca steht bereits am Dienstagabend (21.30 Uhr) im Hinspiel des Pokal-Halbfinals die nächste schwierige Aufgabe an.
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Dann geht es gegen Atlético. Flick (59) erwartet eine Steigerung im Vergleich zum Auftritt am Samstag auf Gran Canaria. „Es geht um die Positionierung, das Passspiel, all diese Dinge. Das war nicht das, was wir können. Wir müssen uns noch sehr verbessern“, sagte Flick.
Der BVB verliert im Halbfinale des Final4 einen Pokal-Krimi gegen den nationalen Primus. Der Stolz überwiegt bei den Schwarzgelben, das Finale war nah.
5 Min Lesezeit
Alles gegeben, über 60 Minuten lang gekämpft, den großen Favoriten HB Ludwigsburg an den Rand einer Niederlage gebracht und nur mit einem Tor Unterschied verloren. Trotz der sicherlich besten Saisonleistung. Zum Sieg in einem emotionalen und umkämpften Halbfinale des DHB Final4 in der Stuttgarter Porsche-Arena reichte es nicht. Mit 29:30 (10:13) unterlagen die Borussinnen gegen Ludwigsburg und treten nun im Spiel um Platz drei am Sonntagmittag (12:30 Uhr) gegen die HSG Bensheim/Auerbach an.
Der BVB zeigte durch die Bank enormen Kampfgeist, tolle Taktiktricks durch Henk Groener mit zwei Kreisläuferinnen oder der Manndeckung für Xenia Smits, starke Einzelleistungen durch Kelly Vollebregt auf Rechtsaußen, Dana Bleckmann als Antreiberin und Carmen Campos als Strippenzieherin. Allein der Sieg in einem Klassespiel war nicht drin. Den Unterschied machte am Ende eine überragende Ludwigsburger Torfrau Johanna Bundsen, die den winzigen Unterschied machte.
Am Ende konnte der Meister froh sein, den Sieg über die Zeit gerettet zu haben.
Eine Hiobsbotschaft musste Borussen-Coach Henk Groener bereits am Freitag verkraften. Die Grippe- und Erkältungswelle hatte auch beim BVB zugeschlagen. Und ausgerechnet Neuzugang Lois Abbingh erwischte es. Die Weltmeisterin und Champions League-Spielerin, die erst vor vier Wochen von Vipers Kristiansand in Norwegen zum BVB gewechselt war, musste zuhause bleiben. Nur gut, das beim BVB die Spanierin Carmen Campos Costa nach längerer Verletzungspause rechtzeitig wieder fit war.
Der Auftakt in der Stuttgarter Porsche-Arena verlief extrem hektisch. Der BVB erlaubte sich zwei leichte Fehler durch Deborah Lassource und Alicia Langer, die Ludwigsburg konsequent nutzte. Nach zwei Minuten trifft Veronika Malá nicht nur zum 2:1, sondern auch noch BVB-Torfrau Sarah Wachter mit der Schulter am Kopf. Nach nur zwei Minuten musste schon Tess Lieder auflaufen, Sarah Wachter kam nicht mehr ins Spiel.
Der BVB zeigte sich ganz anders als vor zehn Tagen bei der 29:40-Niederliga in der Bundesliga. Die Körpersprache war ein ganz andere. Der BVB spielte mutig, machte auch in der Abwehr die Räume dichter, haderte aber dennoch mit der schwachen Chancenverwertung und an der schwedischen Torfrau Johanna Bundsen.
Nach zehn Minuten führte Ludwigsburg schon mit 6:2. Nach 11:30 Minuten beim Stand von 7:2 für den Deutschen Meister musste Henk Groener bereits seine erste Auszeit nehmen. Das Manko des BVB wurde in der Folge offensichtlich. Während die Deckung stabiler wurde, waren die Probleme im Positionsangriffe nicht zu übersehen. Die Räume wurde nicht genutzt, die Zweikämpfe oft nicht gewonnen, die Chancen liegengelassen.
BVB kommt zurück in die Partie
Der Borussen-Coach brachte Carmen Campos auf Rückraum Mitte. Sofort kam mehr Tempo in die BVB-Offensive, eine absolute Bereicherung für das BVB-Spiel. Und Dana Bleckmann beendete die fast zehnminütige Torflaute mit dem Anschlusstreffer zum 3:7.
Nach 20 Minuten erzielte Kelly Vollebregt erst das fünfte BVB-Tor zum Zwischenstand von 5:9. Henk Groener reagierte und agierte fortan mit zwei Kreisläuferinnen, also mit Lisa Antl und Emma Olsson. Eine kluge Maßnahme. Dadurch wurde die Ludwigsburger Abwehr weiter zurückgedrängt, der BVB kam besser zum Wurf. Kelly Vollebregt verkürzte nach 25 Minuten auf 7:10. Der BVB war zumindest wieder auf Schlagdistanz dran und die rund 150 Dortmunder Fans in der Porsche-Arena feierten lautstark ihre Mannschaft.
Ludwigsburgs Trainer Cheftrainer Jakob Vestergaard spürte die Gefahr, die vom entschlossenen und mutig spielenden BVB ausging. Zumal der BVB nun mit Haruno Sasaki vor der Deckung agiert. Nach dem 8:11 durch die super kämpferische Emma Olsson hatte auch der Däne Gesprächsbedarf.
Zwei Minuten vor der Pause hätte der BVB sogar auf zwei Tore herankommen können. Leider aber traf Carmen Campos beim Siebenmeter nur die Latte. Es blieb beim Stand von 10:13 zur Pause. Für den BVB sicherlich ein Erfolg. Besonders die dreizehn Gegentreffer waren eine enorme Steigerung. Vor zehn Tagen beim 29:40 hatten die Schwarz-Gelben bereits 21 Gegentreffer kassiert – allerdings auch 14 erzielt.
BVB bleibt lange dran
Würde der BVB auch im zweiten Durchgang dieses hohe Tempo gehen können? Henk Groener blieb bei seiner 7:6-Variante mit zwei Kreisläuferinnen, gegen die Ludwigsburg keine Lösung fand. Wie man gegen Ludwigsburg erfolgreich sein kann, zeigte nach 60 Sekunden Alicia Langer, die eine perfekte Sperre von Lisa Antl nutzte und auf 11:13 verkürzte.
Es lag eine Sensation in der Luft. Doch mit Johanna Bundson hatte der BVB seine Probleme. In Minute 36 setzte Dana Bleckmann den dritten Siebenmeter neben das Tor. Die Chance zum 15:16-Anschlusstreffer war damit vergeben. Kelly Vollebregt war es dann, die von Außen trotz eines Fouls von Veronika Malá auf 16:17 (38.) verkürzte.
Innerhalb kürzester Zeit zwischen der 41. und 43. Minute zog Ludwigsburg dann auf vier Tore davon (22:18). Der BVB drohte den Anschluss zu verlieren, als Torfrau Johanna Bundsen den Ball über das Feld zum 24:20 ins leere BVB-Tor verwertete. Doch der BVB blieb dran, verkürzte durch Kelly Vollebregt auf 22:24, die sensationell starke Dana Bleckmann schaffte das 23:26, Carmen Campos das 24:26.
Die sogenannte Cruchtime eröffnete Deborah Lassource mit einem Siebenmetererfolg gegen Torfrau Johanna Bundsen zum 25:26 (53.). Doch Ludwigsburg hatte die bessere Bank. Zweimal setzte sich die eingewechselte Mareike Thomaier durch. Und als sie 90 Sekunden vor Schluss per Siebenmeter auf 30:27 erhöhte, war die Partie für den BVB verloren. Daran änderte auch der neunte Treffer durch Kelly Vollebregt zum 29:30 nichts mehr.
Die Stimmen zum Spiel
Dana Bleckmann: „Wir haben mit Herz und Leidenschaft gespielt. Wir können uns nichts vorwerfen. Wir waren immer wieder dran, haben dann aber auch ein paar individuelle Fehler gemacht. Nach dem schweren Start haben wir uns rangekämpft, der Glaube war da. Wir können stolz sein und haben eine ganz andere Vorstellung gezeigt als vor zehn Tagen und haben uns immer wieder rangekämpft.“
Tess Lieder: „Heute war für alles drin. Das macht es natürlich extra schade, wenn es dann nicht ausreicht. Heute hätten wir Ludwigsburg zum zweiten Mal schlagen können. So ein Halbfinale war schon fast das Finale. Ich bin einfach nur stolz auf die Mannschaft.“
Henk Groener: „Der Sieg war sicherlich verdient, da Ludwigsburg das gesamte Spiel geführt hat. Wenn auch nur knapp. Wir waren bereits mit vier Toren zurück, haben uns dann immer wieder rangekämpft, dabei noch Chancen ausgelassen und vier Siebenmeter verworfen. Ich denke, das macht den Unterschied, das ist bitter. Ich hoffe, dass wir uns in dieser Saison nochmal treffen, mal schauen, was dann drin ist. Für die Zuschauer war es sicherlich ein tolles Spiel.“
Am 24. Bundesliga-Spieltag stellen sich viele BVB-Fans nur noch eine Frage: Gelingt nach der Gala gegen Union Berlin (6:0) nun die endgültige Wende? Dafür muss sich Borussia Dortmund auch beim FC St. Pauli (29. Februar, 15.30 Uhr) beweisen.
Wie wird St. Pauli den BVB stoppen wollen? Vor allem Serhou Guirassy ist aktuell in einer starken Form. DER WESTEN hat mit Johannes Eggestein gesprochen und gefragt, wie der Kiez-Klub für eine Überraschung sorgen will. Der Stürmer packt zudem aus, zu einem Vorteil werden könnte.
St. Pauli – BVB: Sorge vor nächster Machtdemonstration?
Nach dem 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin ist es DAS Thema in der Bundesliga. Schließlich wollen alle Fußballfans wissen, ob Dortmund auch gegen St. Pauli so befreit spielen wird und die Trendwende schaffen kann.
Die Hamburger befinden sich aktuell aber auch in einer Krise. Die letzten drei Spiele wurden alle verloren. Gelingt jetzt ausgerechnet gegen den Revierklub der große Befreiungsschlag?
DER WESTEN: Hallo Johannes, das war ja ne Machtdemonstration des BVB gegen Union Berlin. Wie groß ist die Sorge, dass die Dortmunder sich jetzt auch gegen euch den Frust von der Seele schießen werden?
Johannes Eggestein: Wir haben Dortmunds Spiel gegen Union Berlin natürlich vor allem aus taktischer Sicht verfolgt. Mit Niko Kovac hat der BVB einen neuen Trainer und dadurch hat sich auch der eine oder andere Ansatz im Gegensatz zum Hinspiel gegen uns verändert. Wenn wir unseren Job gut machen, gut verteidigen, kompakt stehen und auch immer wieder in Ballbesitzphasen gute Kombinationen kreieren, dann können wir gegen jeden Gegner gefährlich sein und auch den BVB vor Probleme stellen. Das haben wir in dieser Saison oft unter Beweis gestellt – gerade auch gegen die Top-Mannschaften. Deshalb sind wir trotz des hohen Sieges von Dortmund in der vergangenen Woche zuversichtlich.
Du hast die knappe Niederlage im Signal-Iduna-Park angesprochen. Jetzt ist der BVB bei euch zu Gast. Wie wollt ihr die erhoffte Trendwende der Dortmunder stoppen? Wollt ihr genauso rangehen wie im Hinspiel?
Das kann ich natürlich nicht im Detail verraten, aber am Millerntor zu spielen, ist nochmal was anderes. Das sind dann noch mal ein bisschen andere Vorzeichen. Auch dadurch, dass Dortmund jetzt in einer anderen Situation mit einem neuen Trainer ist, verändert sich die Ausgangslage natürlich.
Im Hinspiel gab es für Eggestein und St. Pauli eine knappe 1:2-Niederlage beim BVB. Foto: IMAGO/Revierfoto
Wenn wir es schaffen, unser Spiel durchzukriegen, wird es für Dortmund wieder sehr schwer, gegen uns ein Tor zu erzielen. Wir wissen, dass wir dann auch wieder in den Umschaltbewegungen und mit dem Ball gefährliche Chancen kreieren können.
SO soll Guirassy gestoppt werden
Gleichzeitig könnte man aber auch sagen, dass der BVB für euch vielleicht zu einem optimalen Zeitpunkt kommt und bei euch endlich mal der Knoten auch in der Offensive platzen könnte. Wie willst du deinen Beitrag dazu leisten? Machst du dir Gedanken, wie es endlich wieder klappen kann?
Klar macht man sich Gedanken, wie man wieder zum Torerfolg kommen kann, wenn man als Mannschaft drei Spiele auf einen Treffer wartet. Das Spiel gegen Freiburg war allgemein vom Offensivspiel her relativ dünn. Das haben wir auch offen angesprochen, dass wir wieder mehr Akzente nach vorne brauchen, mehr Kombinationsfußball, auch Umschaltsituationen, um dann zu mehr gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Das haben wir dann gegen Mainz schon wieder viel besser gemacht.
Da muss man auch einfach sagen, dass wir dann ein sehr unglückliches Gegentor bekommen. Zumindest hatten wir wieder einige Großchancen. Ich bin sehr optimistisch, dass wenn der erste Treffer bald fällt, weitere werden folgen. Da kommt vielleicht ein Heimspiel gegen Dortmund gelegen, bei dem du ein Stück weit weniger Druck hast, weil der BVB der Favorit ist. Die müssen definitiv punkten, um den Anschluss nach oben zu finden. Wir werden ein bisschen befreiter aufspielen und hoffen, dass wir wieder die nötigen Tore machen können.
Wie wichtig wird das Millerntor am Samstag vor euch? Eine heiße Atmosphäre kann eine Mannschaft speziell gegen einen Favoriten ja beflügeln.
Ja, absolut. Ich spiele am liebsten am Millerntor, so kann man es auf jeden Fall sagen. Ich genieße die Atmosphäre, die Unterstützung unserer Fans ist großartig. Man kennt hier jeden Zentimeter und das gibt einem immer einen kleinen gedanklichen Vorsprung. Leider waren wir in dieser Saison am Millerntor noch nicht so erfolgreich, wie wir es uns gewünscht hätten. Gegen Dortmund wollen wir die drei Punkte einfahren, um dann auch unsere Heimstärke unter Beweis zu stellen. Ähnlich wie in den vergangenen Jahren sollen die Mannschaften zu uns ans Millerntor kommen und denken: ,Boah, das wird ein richtig ekliges Auswärtsspiel.‘
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Habt ihr schon eine Lösung gefunden, wie ihr Serhou Guirassy stoppen wollt?
Uns zeichnet aus, dass wir eine sehr kompakte Mannschaft sind, die schwer zu bespielen ist. Wenn wir die Räume eng halten und in der Box eine gute Mannorientierung haben, wird es auch Guirassy schwerfallen, in diesen Situationen seine Chancen zu suchen und Tore zu erzielen. Das wird wieder unser Ziel sein. Wir sind gut beraten, unser Spiel so wie in den letzten Wochen weiter durchzuziehen.
Man muss aber auch sagen, dass Guirassy gegen Union Berlin zwar vier Tore gemacht hat, aber auch einige andere Spieler dazu beigetragen haben. Das darf man nicht vergessen. Wenn ein Spieler so viele Tore schießt, richtet sich natürlich der Fokus auf ihn, aber da sind noch mehr gute Spieler im Team. Deswegen macht es für uns Sinn, kompakt und als Einheit zu verteidigen.
Euer Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz ist durch die Ergebnisse der vergangenen Wochen dementsprechend auch geschrumpft. Habt ihr Angst, wieder ganz unten reinzurutschen?
Nein, Angst haben wir nicht. In der Mannschaft, aber auch im Umfeld und im ganzen Verein ist das Ziel von Anfang an klar definiert, dass es gegen den Abstieg gehen wird. Und auch wenn wir zwischenzeitlich ein paar Punkte Vorsprung hatten, war uns trotzdem bewusst, dass das eine knifflige Aufgabe wird und wir weiterhin schwere Spiele vor der Brust haben, wo es nicht selbstverständlich ist, dass man punktet.
In den vergangenen Spielen hatten wir immer wieder sehr gute Phasen, haben aber oft durch unglückliche Gegentore verloren, auch weil die individuelle Qualität beim Gegner in der Bundesliga sehr hoch ist. Wir sind auf jeden Fall gewarnt und uns ist klar, dass der aktuelle Vorsprung definitiv nicht reichen wird. Das ist jedem bewusst und deswegen wird auch keine Angst aufkommen. Allen ist klar, dass wir unser Spiel bis zum Saisonende durchziehen müssen, um unser Ziel, den Klassenerhalt, zu realisieren.
Torwart Kevin Trapp freut sich wie alle bei Eintracht Frankfurt auf das Duell gegen die Besten aus München.
An diesen Sonntag Anfang Oktober 2021 kann sich Kevin Trapp bestens erinnern, natürlich, solche Sternstunden vergisst man ja nicht als Torwart. Es war der Tag, an dem Eintracht Frankfurt nicht nur erstmals wieder nach 20 Jahren in der Münchner Arena ein Punktspiel hatte gewinnen können, mit 2:1 und Toren von Martin Hinteregger und Filip Kostic. Es war vor allem das Spiel des Kevin Trapp, der mehr als ein Dutzend allerbester Paraden gegen schärfste Schüsse und raffinierteste Kopfbälle, etwa von Robert Lewandowski, ablieferte und der Garant des überraschenden Sieges war. Hinterher lobte selbst Ex-Nationalmannschaftskollege Thomas Müller, der Trappo habe heute einen „warmen Handschuh“ gehabt“, nach all den gehaltenen Bällen.
Bayern ist der Favorit
Es gehört nicht viel Phantasie dazu, zu behaupten: Kevin Trapp wird erneut einen derart erhitzten Handschuh bekommen, um diesen Coup am Sonntag (17.30 Uhr/live Dazn) in Fröttmaning zu wiederholen. Er weiß es natürlich auch, „es braucht einen Torwart, der ab und zu einen Ball hält“, sagte er drei Tage vor dem Topspiel. Bei allem Krisengerede – die Bayern sind nach wie vor Maß aller Dinge, besonders dann, wenn es zuvor ein wenig geknirscht haben sollte. Trapp, 34, kennt das alles zur Genüge, zehnmal ist er mit Eintracht Frankfurt schon in die bayrische Kapitale in der Bundesliga gereist, nie gab es ein Remis, aber neun Niederlagen und 31 Gegentore. Viermal kassierte der Frankfurter Ballfänger gegen die Bayern sogar fünf Gegentore. Dazu ein 1:2 im Pokalhalbfinale 2020. Es gibt angenehmere Destinationen als die Arena in Fröttmaning.
Andererseits: Was gebe es für einen Sportler besseres, „als sich mit den Besten zu messen“, sagte Trapp. Noch dazu, da es kaum einen passenderen Zeitpunkt für solch ein Duell geben könne, Bayern Erster, Eintracht Dritter, beide in herausragender Form, findet der Kapitän, selbst wenn die Münchner ein ganz klein wenig schwächelten. „Sie haben aber, glaube ich, immer noch 13 Punkte Vorsprung vor uns.“ Also: Um halbwegs ebenbürtig zu sein, müsse man schon ein paar „Dinge besser machen“ als zuletzt gegen Holstein Kiel.
Maximum herausholen
Die Rollen sind dessen ungeachtet aus seiner Sicht glasklar verteilt: „Die Bayern sind der Favorit.“ Aber ein bisschen sticheln, unangenehm sein und ihnen wehtun kann nicht verkehrt sein. Und dass Harry Kane, aktuell einer der sichersten Elfmeterschützen, vermutlich nicht spielen wird können, passt ihm auch ganz gut in den Kram.
Gegen Trapp hat Kane schon mal einen Strafstoß vergeben, 2022 war das, in der Champions League beim Vorrundenspiel gegen Tottenham (2:3), da hämmerte der Engländer die Kugel aus elf Metern über die Latte. Allerdings hatte er vorher bereits einen Strafstoß verwandelt.
Dann stimmte Kapitän Trapp ein kleines Hohelied auf seine Mannschaft an: „Wir haben die talentierteste und stärkste Mannschaft der letzten Zeit“, lobhudelte er, man verfüge über einen erfolgreich Fußball spielenden Kader, ehrgeizig und hungrig. „Jeder will das Maximale herausholen“, findet der Schlussmann, niemand wolle sich auf den bisherigen Lorbeeren ausruhen. Im Augenblick „wirken wir sehr stabil.“
Und deshalb geht ihm auch dieser Satz ganz leicht von den Lippen: „Wir sind ein Verein, der sich zuletzt zu einem Topklub entwickelt hat“. Und da spiele es auch kaum eine Rolle, dass das Personalkarussell oft mächtig ins Rotieren gerät. „Die vielen neuen, internationalen Spieler waren noch nie ein Problem“, sagte Trapp, ruckzuck würden sie integriert, gerade ihm mit seinen erstaunlichen Sprachkenntnissen falle da eine besondere Rolle zu. „Unser Kommunikation ist gut.“ Inzwischen fände sich etwa ein Elye Wahi immer besser zurecht, anfangs sei er zurückhaltend gewesen, „jetzt öffnet er sich“, erzählte Trapp, der große Stücke von dem Stürmer hält.
DFB? Mal sehen
Innerhalb der Mannschaft stimme aktuell die Balance zwischen jungen, talentierten Spielern und den Routiniers wie Mario Götze, Robin Koch oder Trapp. Dies liege zudem an der Entwicklung, die Trainer Dino Toppmöller genommen hat, dem Trapp bescheinigt, „sehr ambitioniert, sehr akribisch, klar“ zu sein – mehr noch als in seinem ersten Jahr in Frankfurt.
Ohnehin fühlt sich Trapp, seit 2011 mit dreijähriger Unterbrechung bei Paris Saint-Germain bei der Eintracht, weiterhin rundum wohl in Frankfurt. Absichten, mal woanders Bälle zu halten, hegt er nicht. Sein Arbeitspapier ist noch bis Sommer 2026 datiert plus Option für ein weiteres Jahr. „Ich kann mir vorstellen, hier länger zu bleiben.“ Und so lang er sich fit fühlt, „will ich auf dem Platz stehen“, sagte der 34-Jährige. Und die Nationalmannschaft ist immer ein Thema, aber kein zentrales mehr. „Mein Hauptaugenmerk liegt auf dem Verein, weil wir in diesem Jahr noch viel erreichen können.“
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FAQ: „Haben uns zum Topklub entwickelt“
1. Was bedeutet es, dass wir uns zum Topklub entwickelt haben?
Die Aussage, dass wir uns zum Topklub entwickelt haben, bedeutet, dass unser Verein in verschiedenen Bereichen, wie sportlichen Leistungen, finanzieller Stabilität, Nachwuchsarbeit, Fanvertretung und Infrastruktur, erhebliche Fortschritte gemacht hat. Wir sind in der Lage, auf nationaler und internationaler Ebene wettbewerbsfähig zu sein.
2. Welche Erfolge können wir vorweisen?
Unser Verein hat in den letzten Jahren mehrere wichtige Titel gewonnen, höhere Platzierungen in nationalen Ligen erreicht und sich in internationalen Wettbewerben wie der Champions League oder Europa League qualifiziert. Dazu kommen bedeutende Schritte in der Entwicklung unserer Nachwuchsakademie.
3. Wie hat sich die finanzielle Situation des Klubs entwickelt?
Wir haben durch gezielte Sponsoring-Verträge,innahmensteigernde Maßnahmen, eine erfolgreiche Merchandising-Strategie, und eine solide Finanzplanung die wirtschaftliche Basis unseres Klubs erheblich gestärkt. Unsere finanziellen Kennzahlen sind stabil und ermöglichen eine nachhaltige Entwicklung.
4. Was bedeutet das für die Fans?
Die Entwicklung zu einem Topklub hat positive Auswirkungen auf unsere Fans. Dazu gehören verbesserte Spielerlebnisse im Stadion, eine engagierte Fanbetreuung, attraktive Ticketpreise und der Ausbau von Fanprojekten. Unsere Anhänger haben die Möglichkeit, Teil eines Erfolgsprojektes zu sein, das auf Gemeinschaft und Identifikation setzt.
5. Welche Rolle spielt die Nachwuchsarbeit in unserer Entwicklung?
Die Nachwuchsarbeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie. Wir haben in die Akademie investiert, um Talente frühzeitig zu entdecken und zu fördern. Viele Spieler aus unserer Jugend haben bereits den Sprung in die Profimannschaft geschafft und tragen maßgeblich zum Erfolg des Klubs bei.
6. Wie sieht die Zukunft des Klubs aus?
Wir planen, unser Wachstum nachhaltig fortzusetzen, indem wir kontinuierlich in die Mannschaft, die Infrastruktur und die Gemeinschaft investieren. Darüber hinaus streben wir an, unsere internationale Präsenz auszubauen und weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.
7. Wie kann ich als Fan den Klub unterstützen?
Es gibt viele Möglichkeiten, unseren Klub zu unterstützen: Besuchen Sie die Spiele, kaufen Sie Fanartikel, engagieren Sie sich in Fanprojekten oder nehmen Sie an unseren Veranstaltungen teil. Ihre Unterstützung ist entscheidend für unseren gemeinsamen Erfolg!
8. Wo kann ich mehr Informationen finden?
Für weitere Informationen besuchen Sie unsere offizielle Webseite, die Social-Media-Kanäle oder abonnieren Sie unseren Newsletter. Dort erhalten Sie regelmäßig Updates über aktuelle Entwicklungen, Veranstaltungen und mehr.
Wir freuen uns, dass Sie Teil unseres Erfolgs sind und gemeinsam mit uns die Reise in die Zukunft antreten!
Der FC Barcelona hat die Tabellenführung in der spanischen LaLiga dank eines Arbeitssieges verteidigt. Bei Abstiegskandidat UD Las Palmas siegte das Team von Trainer Hansi Flick 2:0 (0:0). Die Führung in der 62. Minute verdankten die Gäste dem früheren Leipziger Dani Olmo. Ferran Torres (90.+5) sorgte spät für die Entscheidung.
Die Mannschaft um Stürmerstar Robert Lewandowski liegt in der Tabelle einen Punkt vor Atlético Madrid, das zuvor einen 3:0-Sieg beim FC Valencia gefeiert hatte, und drei vor Real Madrid. Die Königlichen, die das um 13 Treffer schlechtere Torverhältnis haben, können am Sonntag nach Punkten gleichziehen. Eine strittige und wohl elfmeterreife Handsituation in der Schlussphase erregte aufseiten des Tabellen-17. die Gemüter. Am Ende erkannte der Schiedsrichter mit Hilfe des Videobeweises aber auf eine Abseitsposition zugunsten Barcelonas. Zuvor hatte Olmo eine Vorarbeit von Europameister Lamine Yamal kunstvoll verwertet, Ferran Torres machte in der achtminütigen Nachspielzeit alles klar.
Trainer Flick bilanzierte (zitiert via „Barcawelt“): „Ich bin müde nach diesem Spiel. Wir haben kein sehr gutes Spiel gemacht. Es war sehr schwierig. Wir haben zwei Tore erzielt, nehmen drei Punkte mit. Dani hat das erste Tor erzielt, das sehr wichtig für uns war. Wir haben gut verteidigt, jeder war defensiv beteiligt. Das war sehr gut. Wir haben viel dazugelernt. Wieder ohne Gegentor, sehr wichtig. In der ersten Halbzeit habe ich aber fünf, zehn Prozent vermisst. Positionierung, Passspiel – all diese Dinge. Das war nicht so, wie wir es können. Wir müssen uns nach diesem Spiel sehr steigern. Ich war in der ersten Halbzeit nicht glücklich. Wir haben den Spielern in der Pause ein paar Dinge gezeigt, was wir besser machen können. Wir haben darüber geredet, was wir nicht gut gemacht haben und in der zweiten Halbzeit besser machen müssen.“ Eine schwerere Aufgabe müssen die Katalanen am Dienstag lösen. Dann empfängt Barça im Halbfinal-Hinspiel des spanischen Königspokals Atlético Madrid.
Torschütze Olmo sagte: „Ich freue mich darüber, dass ich der Mannschaft wieder mit einem Tor helfen konnte. Am Ende ist es wichtig, dass wir gewinnen. Das hängt von uns ab. Ich bin sehr glücklich, dass wir drei sehr wichtige Punkte geholt haben. Ich bin bereit, bei 100 Prozent, habe Lust, zum Einsatz zu kommen und in die Elf zurückzukehren.“
Van Persie schließt die Lücke auf der Trainerposition bei Feyenoord. Dem abgebenden Verein gefällt das überhaupt nicht.
Der ehemalige Top-Stürmer Robin van Persie wird neuer Cheftrainer beim niederländischen Fußball-Pokalsieger Feyenoord Rotterdam. Der 41-Jährige wechselt vom Liga-Konkurrenten SC Heerenveen zum Champions-League-Achtelfinalisten und unterschreibt am Montag einen Vertrag bis 2027.