Union Berlin (Platz 13) verlor zu Hause 1:2 gegen Europa-Anwärter Mönchengladbach (Platz 7) und verpasst nach der Hoffenheim-Gala (4:0) den zweiten Sieg in Folge. Die Gäste waren im ersten Durchgang besser, gingen verdient 2:0 in Führung. Doch das Team von Trainer Steffen Baumgart (53) steckte nicht auf, zeigte nach der Pause mit Umstellung auf Dreierkette eine klare Leistungssteigerung. Mehr als der Anschlusstreffer durch Andrej Ilic (63.) sollte aber nicht mehr gelingen.
Ausgerechnet …: Ex-Herthaner frustriert die Eisernen
Quelle: Bild15.02.2025
Manager Horst Heldt (55) bei Sky: „Die erste Hälfte haben wir komplett verschlafen und überhaupt keinen Zugriff bekommen. Danach wurde es besser. Wir wurden griffiger und konnten mehr Druck aufbauen.“
Beinahe in allen Belangen war Union im zweiten Durchgang der Seoane-Elf überlegen. Mehr Torschüsse, mehr Flanken, mehr Ballbesitz. Die Abstimmung im Anlaufen und das Timing im Pressingverhalten passten viel besser. Dennoch: Die Belohnung für den mutigen und aufopferungsvollen Auftritt blieb den Berlinern verwehrt.
Der 1. FC Union zeigt gegen Borussia Mönchengladbach zwei Gesichter. Auf eine desolate erste Hälfte folgt nach Umstellung des Trainers Steffen Baumgart eine gute zweite. Für einen Punkt reicht es trotzdem nicht. Von Till Oppermann
Baustellen und der 1. FC Union gehören zusammen. Bei welchem anderen Verein findet sich vor dem Stadion ein überdimensionierter Bauhelm als Denkmal? Spätestens seitdem viele Fans 2008 bei der Modernisierung des abbruchreifen Stadions geholfen haben, gehören Betonmischer zur DNA des Klubs, dessen Präsident mit einer Logistikfirma für Baustoffe reich geworden ist.
Schon bald sollen in Köpenick wieder die Bagger rollen. Diesmal geht es dem Verein immerhin so gut, dass die Fans nicht beim Stadionausbau anpacken müssen. Wer sich trotzdem für Baumaßnahmen interessiert, kann in diesem Frühjahr einfach die Spiele der Mannschaft gucken.
Heldt kritisiert erste Halbzeit
Umbaumaßnahmen sind es in ihrem Fall, um genau zu sein. Trainer Steffen Baumgart will mit einer Mannschaft, die am liebsten rückwärts denkt, Angriffsfußball spielen. Union soll offensiv pressen, tief in der gegnerischen den Ball gewinnen. Ein 4:3 sei ihm deutlich lieber als ein 1:0, sagte der Trainer einst. Die lange gelernte Dreierkette tauschte er deshalb gegen ein System mit zwei Innenverteidigern.
Nach Anlaufschwierigkeiten bei den Niederlagen in Heidenheim und gegen Augsburg wirkten die Spiele gegen Leipzig und in Hoffenheim zuletzt, als hätte die Mannschaft die neue Formation schon verinnerlicht. Dass so ein Umbau mehr Zeit braucht, zeigte sich am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach.
Die Gäste führten nach ihren ersten beiden Abschlüssen mit 2:0. Bei beiden Toren standen die Unioner ungewohnt weit von ihren Gegenspielern entfernt. Den Grund nannte Sportchef Horst Heldt bei Sky: “Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen und keinen Zugriff bekommen.”
Gladbach bestraft schlechte Zuordnung
In besagter erster Halbzeit spielte eine sehr reife Mannschaft gegen eine, die gerade alles neu lernt. So wirkte es zumindest, als die Köpenicker versuchten, hoch auf dem Feld die Bälle zu erobern. Eines der Probleme benannte Außenverteidiger Tom Rothe nach dem Spiel: “Wir waren nicht aggressiv genug.” Aber das war nicht alles. Das größere Problem war die Zuordnung im Pressing. Gladbach überspielte Union immer wieder mit einfachen Mitteln.
Weil die Flügelstürmer Benedict Hollerbach und Jeong Woo-yeong Gladbachs Halbverteidiger anliefen, reichte ein Pass auf die Außenbahn, um Unions Außenverteidiger in eine Unterzahl zu zwingen. Da Tom Rothe und Josip Juranovic Gladbachs Schienenspieler hoch auf dem Feld aufnehmen mussten, öffneten sich Lücken in ihrem Rücken. Beide Tore erzielte Gladbach nach Pässen genau in diese Räume. Gästetrainer Gerardo Seoane hatte Unions Schwachstelle gefunden. Nur der Pausenpfiff rettete die Berliner vor weiteren Gegentoren.
Baumgart reagiert mit Umstellung
Dass Steffen Baumgart als Reaktion auf den Pausenrückstand einen Innenverteidiger einwechselte, hätte anderswo für Unmut gesorgt. Bei Union gab es warmen Applaus. Weil sich das so gehört, um dem eingewechselten Leo Querfeld Mut zu machen. Aber auch, weil die Unioner ihre größten Erfolge mit drei Innenverteidigern gefeiert haben.
Jene Fans der Berliner, die diese Formation deshalb für immer und ewig als die beste betrachten werden, sahen sich in den folgenden Minuten bestätigt. Union riss das Spiel an sich. Die eben noch so dominanten Borussen hatten Probleme und konnten den Ball kaum noch aus ihrer Hälfte klären. “Durch die Systemumstellung auf Fünferkette hatten wir einen besseren Zugriff aufs Spiel”, erklärte Rothe.
Man habe gesehen, dass man über die Außen in der einen oder anderen Situation in der Unterzahl gewesen sei, gab auch Baumgart zu: “Das wollten wir verändern und das Spiel von vorne beginnen.” In den Köpfen der Spieler gelang das. Das 1:2 durch Andrej Ilic in der 63. Spielminute war die verdiente Belohnung für Unions verbesserte Leistung. Für mehr als dieses Tor reichte es am Ende nicht. Auf der Anzeigetafel fängt das Spiel eben nicht von vorne an.
Starke Laufleistung bildet das Fundament
Was von der guten Halbzeit bleibt, ist das Gefühl, sich selbst helfen zu können. “Das zeigt insgesamt, dass wir in der Lage sind, uns aus solchen Situationen zu befreien”, fand Steffen Baumgart. Im Vergleich zu vielen Leistungen in den letzten anderthalb Jahren ist das ein echter Fortschritt. Zumal er seinen Umbau gerade erst begonnen hat.
Die erneut hervorragende Laufleistung von über 129 Kilometern bildet das Fundament. Darauf setzt Baumgart Bausteine, die auch seinem Vorgänger zur Verfügung standen. Torschütze Ilic traf bereits zum zweiten Mal in Folge. Bo Svensson hatte ihn trotz Unions Torflaute ein halbes Jahr komplett ignoriert.
Borussia Mönchengladbach hat in der Fußball-Bundesliga seine Europapokal-Ambitionen untermauert. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane setzte sich bei Union Berlin 2:1 (2:0) durch und kann weiter vom internationalen Geschäft träumen. Union Berlin hingegen erlitt einen Dämpfer im Kampf um den Klassenverbleib.
Lukas Ullrich mit seinem ersten Bundesliga-Tor (10. Minute) und Nationalspieler Tim Kleindienst (26.) trafen im Stadion An der Alten Försterei für die Gladbacher, die nun seit vier Spielen ungeschlagen sind und mit 34 Punkten auf dem Konto weiter im Rennen um die europäischen Plätze mitmischen. Andrej Ilic war für Union (63., Foulelfmeter) erfolgreich.
„Harte Nuss“ Union?
Die Berliner müssen mit 24 Punkten zwar weiterhin nach unten schauen, haben aber vor den Sonntagsduellen noch einen komfortablen Abstand zum Relegationsrang. Union allerdings könnte noch einen Punkt verlieren, das DFB-Bundesgericht verhandelt die Berufung zum „Skandalspiel von Köpenick“ am 28. Februar, als der Bochumer Torhüter Patrick Drewes von einem Feuerzeug getroffen worden war.
Im Vergleich zum 4:0-Erfolg bei der TSG Hoffenheim in der vergangenen Woche nahm Steffen Baumgart nur eine Änderung in der Unioner Startformation vor, statt Ivan Prtajin begann Ilic im Sturm.
Seoane, der wieder auf Philipp Sander statt auf Florian Neuhaus im zentralen Mittelfeld setzte, hatte vorab noch vor der „harten Nuss“ Union gewarnt: „Es ist wichtig, die gleiche Energie auf den Platz zu bringen wie der Gegner.“
Union zeigte sich von Beginn an jedoch aufmerksam, die ersten Offensivaktionen gehörten den Gastgebern. Die Versuche per Kopf von Ilic (2.) und Robert Skov (4.) waren jedoch zu harmlos. Doch auch Gladbach suchte den Weg nach vorne, Robin Hack legte auf Ullrich quer, der zur Führung traf.
Wenig später jedoch ein Rückschlag für die Gäste: Keeper Moritz Nicolas musste angeschlagen das Feld verlassen, für ihn kam in der 20. Minute Jonas Omlin. Union wiederum sammelte sich nach dem frühen Gegentreffer schnell, war vorne aber nicht zwingend genug.
Die Fohlen präsentierten sich hingegen effizient, nach einem weiteren Durchbruch über die Außenbahn schob Kleindienst nach Vorlage von Nathan Ngoumou aus kurzer Distanz ein. Kurz darauf mussten auch die Berliner verletzungsbedingt wechseln. Für Skov kam Tom Rothe (30.).
Gladbach übte weiter Druck aus, ein Schuss von Hack krachte an die Latte, im zweiten Anlauf scheiterte Ngoumou an Keeper Frederik Rönnow (45.+3). Union ließ nicht nach und kam nach der Pause entschlossen aus der Kabine.
Immer wieder liefen die Köpenicker an, blieben zunächst jedoch ohne Erfolg. Doch nach einem strittigen Einsatz von Kleindienst gegen Rothe im Gladbacher Strafraum entschied Schiedsrichter Sven Jablonski nach Ansicht der Videobilder auf Elfmeter, Ilic verwandelte eiskalt, doch zu mehr reichte es nicht mehr.
Borussia Dortmunds neuer Trainer Niko Kovac will den Aufschwung durch seinen ersten Sieg auch in der Bundesliga fortsetzen. „Wir wissen, dass der BVB auswärts nicht unbedingt Bäume ausgerissen hat. Aber wir haben in Lissabon gut dagegen gehalten. Das wollen wir auch in Bochum zeigen“, sagte Kovac vor dem Bundesliga-Duell mit dem VfL Bochum am Samstag.
Unter der Woche hatte der gebürtige Kroate nach seiner Debüt-Niederlage gegen Stuttgart (1:2) im Playoff-Hinspiel der Champions League bei Sportring Lissabon (3:0) seinen ersten Sieg als BVB-Coach eingefahren. Beim Tabellenschlusslicht erwartet er ein „schwieriges“ und „Kampf-geprägtes“ Spiel. „Wir fahren dahin und wollen keinen Schönheitspreis gewinnen. Sondern wir möchten Selbstvertrauen aufbauen durch drei Punkte“, so Kovac.
Verzichten muss Kovac im Revierderby auf Verteidiger Ramy Bensebaini und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka. Zudem fehlt Julian Ryerson nach seiner Gelb-Roten Karte.
Nach nicht einmal zwei Wochen beim neuen Verein sei Kovac weiter dabei, sich von jedem Spieler ein klares Bild zu machen. „Ich glaube, dass die Mannschaft willig ist, dass die Mannschaft Qualität hat und all die Ziele, die wir uns gesteckt haben noch erreichen kann. Aber das geht nur, wenn wir richtig Gas geben“, betonte er. Als elfter der Tabelle trennen den BVB derzeit sieben Punkte von Platz vier und dem selbst gesteckten Ziel Champions-League-Qualifikation.
Für die Berliner Profi-Teams stehen womöglich wegweisende Spiele an. Union kann mit einem Heimsieg erstmal richtig durchatmen im Oberhaus, für Hertha geht es um die Trainer-Zukunft in Liga zwei.
Der 1. FC Union will mit einem weiteren Sieg den Vorsprung auf die Abstiegsränge ausbauen. Die Eisernen empfangen heute um 15.30 Uhr (Sky) in der Fußball-Bundesliga Borussia Mönchengladbach. Nach einem Remis und dem 4:0 zuletzt bei der TSG 1899 Hoffenheim setzt Trainer Steffen Baumgart in der Alten Försterei auf eine Fortsetzung des positiven Trends. Aktuell liegt Union zehn Punkte vor dem Relegationsrang.
In der 2. Bundesliga steht Trainer-Kollege Cristian Fiél beim Berliner Rivalen Hertha BSC unter höchstem Druck. Die Partie heute Abend (20.30 Uhr/Sky und Sport 1) bei Fortuna Düsseldorf ist praktisch ein Endspiel für den 44-Jährigen nach drei Niederlagen aus den vier Spielen in diesem Jahr. “Es zählen nur Siege und sonst gibt es auch nicht mehr viel zu besprechen”, sagte er selbst.
Der 1. FC Union will mit einem weiteren Sieg den Vorsprung auf die Abstiegsränge ausbauen. Die Eisernen empfangen heute um 15.30 Uhr (Sky) in der Fußball-Bundesliga Borussia Mönchengladbach. Nach einem Remis und dem 4:0 zuletzt bei der TSG 1899 Hoffenheim setzt Trainer Steffen Baumgart in der Alten Försterei auf eine Fortsetzung des positiven Trends. Aktuell liegt Union zehn Punkte vor dem Relegationsrang.
In der 2. Bundesliga steht Trainer-Kollege Cristian Fiél beim Berliner Rivalen Hertha BSC unter höchstem Druck. Die Partie heute Abend (20.30 Uhr/Sky und Sport 1) bei Fortuna Düsseldorf ist praktisch ein Endspiel für den 44-Jährigen nach drei Niederlagen aus den vier Spielen in diesem Jahr. «Es zählen nur Siege und sonst gibt es auch nicht mehr viel zu besprechen», sagte er selbst.
Der 1. FC Union will mit einem weiteren Sieg den Vorsprung auf die Abstiegsränge ausbauen. Die Eisernen empfangen heute um 15.30 Uhr (Sky) in der Fußball-Bundesliga Borussia Mönchengladbach. Nach einem Remis und dem 4:0 zuletzt bei der TSG 1899 Hoffenheim setzt Trainer Steffen Baumgart in der Alten Försterei auf eine Fortsetzung des positiven Trends. Aktuell liegt Union zehn Punkte vor dem Relegationsrang.
In der 2. Bundesliga steht Trainer-Kollege Cristian Fiél beim Berliner Rivalen Hertha BSC unter höchstem Druck. Die Partie heute Abend (20.30 Uhr/Sky und Sport 1) bei Fortuna Düsseldorf ist praktisch ein Endspiel für den 44-Jährigen nach drei Niederlagen aus den vier Spielen in diesem Jahr. „Es zählen nur Siege und sonst gibt es auch nicht mehr viel zu besprechen“, sagte er selbst.
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Hier erfahren Sie auf einen Blick alles Wichtige zum 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga: Wer spielt wann gegen wen? Wie ist die (personelle) Lage, was sagt die Statistik? Wie sehen die voraussichtlichen Aufstellungen aus? Nach Abpfiff gibt es außerdem die Berichte zu allen Spielen.
FC Augsburg – RB Leipzig 0:0
Champions-League-Ansprüche sehen anders aus. Mehr als einen Punkt hat Leipzigs Auftritt in Augsburg nicht verdient. Die Gastgeber setzen eine Serie fort.
Situation: Der VfB hat sich mit dem DFB-Pokal-Halbfinaleinzug und dem Sieg in Dortmund zurückgemeldet und möchte seine Champions-League-Ambitionen untermauern. Wolfsburg ist seit vier Spielen sieglos, trotzte aber zuletzt Frankfurt und Leverkusen jeweils ein Remis ab.
Statistik: VfB-Mittelfelddirigent Stiller und Wolfsburgs Stürmer Behrens stehen vor ihrem 100. Bundesliga-Spiel. Hoeneß strebt seinen 50. Pflichtspielsieg mit dem VfB an.
Personal: Der VfB muss weiter auf Verteidiger Al-Dakhil (Zerrung) verzichten. Undav dürfte nach seiner Erkältung fit sein, Bruun Larsen ist wegen eines Infekts fraglich. Wolfsburg muss auf seinen Kapitän Arnold verzichten. Für ihn dürfte Vranckx zum Einsatz kommen. Zudem ist Maehle gesperrt.
Besonderes: Der VfB hat erstmals nach der Winterpause keine Englische Woche hinter sich. Die ungewohnten freien Tage sorgten laut Trainer Hoeneß für Frische und neue Energie.
1. FC Union Berlin – Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)
Situation: Der 1. FC Union scheint sich nach schwerem Beginn unter dem neuen Coach Baumgart zu stabilisieren und von den Abstiegsrängen zu entfernen. Nach einem Remis folgte zuletzt ein Sieg. Die Gladbacher liegen knapp hinter den internationalen Rängen.
Statistik: Beide Mannschaften holten in der Rückrunde zwei Siege und ein Remis bei einer Niederlage. Die Borussen sind seit drei Partien ungeschlagen (7 Punkte). Ein Sieg in Berlin und es Gladbach hätte erstmals seit dem Frühjahr 2022 zwei Auswärtsspiele nacheinander gewonnen.
Personal: Union fehlt unter anderem der gelbgesperrte Routinier Trimmel. Bei den Gästen sind Sander und Elvedi wieder gesund und einsatzbereit.
Besonderes: Die Gladbacher sind die Kopfballtor-Experten. Keine andere Mannschaft traf öfter, neunmal bis jetzt.
Situation: Beide Clubs laufen ihren Saisonzielen hinterher. Bochum als Schlusslicht fehlt drei Punkte auf die Relegation, sieben zum rettenden Ufer. Dortmund liegt als 11. sieben Zähler hinter Champions-League-Platz vier.
Statistik: Die letzte BVB-Niederlage in Bochum liegt 18 Jahre zurück. Allerdings gab es für Schwarzgelb nur sechs Siege in 33 Bundesliga-Gastspielen beim VfL, Bochum gewann elfmal. Die letzten drei Spiele im Ruhrstadion endeten 1:1.
Personal: Der VfL muss auf Torjäger Boadu, Stammtorhüter Drewes sowie Passlack und Wittek verzichten. Dem BVB fehlen Bensebaini, Chukwuemeka sowie Ryerson nach seiner Gelb-Roten-Karte.
Besonderes: Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Stammtorhüter Drewes wird Ex-Kölner Horn sein Debüt im Trikot des VfL geben.
FC St. Pauli – SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)
Situation: Aufsteiger St. Pauli will sich weiter von den Abstiegsplätzen entfernen, Freiburg seinen Europa-League-Platz verteidigen.
Statistik: Seit 1997 hat Freiburg in der Bundesliga nicht mehr gegen St. Pauli gewonnen. Das 3:0 im Hinspiel war der erste Saisonsieg der Hamburger.
Personal: Vier Ex-Freiburger (Wagner, Weißhaupt, Boukhalfa, Treu) spielen bei St. Pauli. Leihgabe Wagner ist aber einer von vier verletzten Stammspielern.
Besonderes: St. Paulis Johannes gegen Freiburgs Maximilian: Am Millerntor kommt es zum Bruderduell der Eggesteins.
Bayer Leverkusen – FC Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr)
Situation: Der Meister aus Leverkusen ist zum Siegen verdammt. Andernfalls ist die Meisterschaft praktisch entscheiden bei aktuell acht Punkten Rückstand auf die Bayern.
Statistik: Seit Alonso die Werkself trainiert, ist sie in fünf Spielen gegen die Bayern ungeschlagen.
Personal: Beim Meister fehlt Neuzugang Hermoso aufgrund eines Magen-Darm-Infekts. Die Bayern gehen nach dem Sieg in Glasgow mit unverändertem Kader ins Spiel.
Besonderes: Das Spiel ist auch das Gipfeltreffen der beiden besten deutschen Fußballer: Leverkusens Wirtz und Bayerns Musiala, der am Freitag bis 2030 beim Rekordmeister verlängerte.
Situation: Nach der erwartbaren Niederlage in München braucht Werder einen Sieg, um im Rennen um die internationalen Plätze weiter mitzumischen. Hoffenheim steckt nach dem 0:4 gegen Union Berlin noch tiefer im Abstiegskampf.
Statistik: Hoffenheim ist eine Art Angstgegner der Bremer. Werder wartet seit fast elf Jahren auf einen Heimsieg gegen die TSG. Der letzte datiert aus dem April 2014 (3:1)
Personal: Die Personallage bei den Bremern hat sich deutlich verbessert. Lediglich Kapitän Friedl (Innenbandzerrung) fällt weiter aus.
Besonderes: Für Werder-Neuzugang Silva ist es das erste Heimspiel im grün-weißen Trikot. Nach dem Kurzeinsatz in München vor einer Woche soll die Leipzig-Leihgabe in der Startelf stehen.
Eintracht Frankfurt – Holstein Kiel (Sonntag, 17.30 Uhr)
Situation: Frankfurt kam nach drei Siegen zum Jahresstart zuletzt dreimal nur zu einem Remis. Kiel benötigt als Tabellenvorletzter dringend Punkte im Kampf gegen den Abstieg.
Statistik: In der Bundesliga standen sich beide Teams erst einmal gegenüber. Frankfurt gewann in der Hinrunde in Kiel mit 4:2.
Personal: Bei Frankfurt fehlen weiter die verletzten Koch und Matanovic. Kiel muss auf Skrzybski und kurzfristig auf Tolkin verzichten. Dafür sind die zuletzt angeschlagenen Porath, Rosenboom und Komenda wieder fit.
Besonderes: Zum ersten Mal gab es das Duell bereits vor fast 95 Jahren. Im Juni 1930 besiegte Kiel die Eintracht im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft mit 4:2 – damals auf neutralem Boden in Berlin.
1. FC Heidenheim – FSV Mainz 05 (Sonntag, 19.30 Uhr)
Situation: Nach dem überraschenden 2:1 in den Playoffs der Conference League in Kopenhagen hofft das abstiegsgefährdete Heidenheim auf wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib. Mainz möchte sich nach dem 0:1 in Bremen und dem 0:0 gegen Augsburg wieder steigern.
Statistik: Das Hinspiel Ende September in Mainz gewann Heidenheim 2:0 – es war am 5. Spieltag der dritte Saisonsieg. In den folgenden 16 Partien kam nur noch ein Erfolg dazu.
Personal: Nationalstürmer Burkardt steht bei Mainz möglicherweise vor der Rückkehr in die Startelf. Er hatte nach einer Oberschenkelverletzung Mitte Januar drei Partien verpasst und gegen den FCA sein Kurz-Comeback gefeiert.
Besonderes: Heidenheim hat nach vier Partien als einziger Bundesligist noch keinen Punkt in der Rückrunde gesammelt.
Der 1. FC Union Berlin hat für die restliche Saison in der Fußball-Bundesliga einen neuen Hauptsponsor. Wie der Club aus Berlin-Köpenick mitteilte, wird der Namenszug eines Berliner Unternehmens (HomeToGo) die Brust der Trikots zieren. Nach dieser Spielzeit werde das Unternehmen, das ein digitaler Marktplatz für Ferienunterkünfte ist, die Eisernen als Top-Sponsor und offizieller Reisebegleiter unterstützen.
Hier erfahren Sie auf einen Blick alles Wichtige zum 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga: Wer spielt wann gegen wen? Wie ist die (personelle) Lage, was sagt die Statistik? Wie sehen die voraussichtlichen Aufstellungen aus? Nach Abpfiff gibt es außerdem die Berichte zu allen Spielen.
FC Bayern München – Werder Bremen 3:0 (0:0)
Der FC Bayern München hat seinen Vorsprung auf Titelverteidiger Bayer Leverkusen zumindest für eine Nacht auf neun Punkte ausgebaut. Der Rekordmeister gewann gegen Werder Bremen mit 3:0 (0:0), konnte dabei aber zu Beginn der entscheidenden Wochen mit wichtigen Spielen in der Champions League und der Fußball-Bundesliga nicht voll überzeugen.
Borussia Dortmund – VfB Stuttgart 1:2 (0:0)
Neuer Trainer, altes Leid: Borussia Dortmund hat beim Einstand von Niko Kovac eine bittere Niederlage kassiert. Der BVB unterlag in einem umkämpften Duell dem VfB Stuttgart mit 1:2 (0:0) und verliert die Champions-League-Plätze immer mehr aus den Augen.
TSG Hoffenheim – Union Berlin 0:4 (0:1)
Union Berlin hat seine Pleitenserie auf fremden Plätzen beendet und einen wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt geholt. Nach sechs Auswärtsniederlagen in Folge gewannen die Eisernen am 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga 4:0 (1:0) bei der noch viel stärker gefährdeten TSG Hoffenheim. Die Kraichgauer hinterließen dabei einen desolaten Eindruck.
SC Freiburg – 1. FC Heidenheim 1:0 (1:0)
Der SC Freiburg bleibt im Rennen um Europa dank eines mühsamen Arbeitssiegs auf Kurs. Das Team von Trainer Julian Schuster bezwang den abstiegsbedrohten 1. FC Heidenheim in einer schwachen Partie verdient mit 1:0 (1:0) und bleibt mit nun 33 Punkten auf Tuchfühlung zu den Champions-League-Rängen. Der Negativlauf vom Jahresbeginn scheint nach dem zweiten Sieg in Folge endgültig überwunden.
VfL Wolfsburg – Bayer Leverkusen 0:0
Double-Gewinner Bayer Leverkusen hat im Meisterkampf der Fußball-Bundesliga einen herben Rückschlag erlitten. Eine Woche vor dem Gipfeltreffen gegen Bayern München kam das Team von Trainer Xabi Alonso beim VfL Wolfsburg nicht über ein 0:0 hinaus, der Rückstand auf den Rekordmeister an der Tabellenspitze vergrößerte sich an diesem Wochenende auf acht Punkte.
FSV Mainz 05 – FC Augsburg 0:0
Vereinsrekord verpasst, Geburtstagsgeschenk missglückt: Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 hat sich am Samstagnachmittag mit einem 0:0 gegen den FC Augsburg begnügen müssen. Dadurch bleiben die Rheinhessen einen Tag nach dem 50. Ehrentag ihres Trainers Bo Henriksen zwar im Dunstkreis der europäischen Plätze, vergaben aber die Chance auf eine bessere Ausgangsposition.
Für Borussia Mönchengladbach reicht es gegen Frankfurt nicht zum Sieg. Die Führung von Nationalspieler Tim Kleindienst wird von Eintrachts Starstürmer egalisiert.
Holstein Kiel – VfL Bochum 2:2 (1:2)
Holstein Kiel und der VfL Bochum treten im Abstiegsrennen der Fußball-Bundesliga auf der Stelle. Die beiden Kellerkinder trennten sich im direkten Duell 2:2 (1:2) und verpassten den dringend benötigten Befreiungsschlag. Die Kieler verhinderten durch das Remis immerhin ein Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz, auf dem weiterhin die Bochumer rangieren.
Steven Skrzybski hatte die Kieler in der dritten Minute durch einen Handelfmeter in Führung gebracht. Die Bochumer drehten per Doppelschlag durch Myron Boadu (37./39.) zwischenzeitlich die Partie, ehe Holsteins Abwehrchef David Zec (50.) der Ausgleich für die Gastgeber gelang.
RB Leipzig – FC St. Pauli 2:0 (2:0)
RB Leipzig steht zum Abschluss des 21. Spieltages in der Fußball-Bundesliga auf einem Champions-League-Startplatz. Die Sachsen gewannen daheim 2:0 (2:0) gegen den FC St. Pauli und belegen damit Rang vier. Benjamin Sesko in der 16. Minute und Xavi Simons in der 35. Minute sorgten für das 2:0 vor der Pause.
Nach einer Roten Karte für Willi Orban Mitte der zweiten Halbzeit brachte Leipzig in Unterzahl den ersten Erfolg nach vier sieglosen Spielen über die Zeit. Aufsteiger St. Pauli hat auf Rang 14 weiter sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.