Endlich raus aus der Krise – nach dem Tiefschlag in Bochum (0:2) und dem Gruselkick gegen Sporting Lissabon (0:0) will Borussia Dortmund gegen Union Berlin den Bock umstoßen und den zweiten Bundesliga-Sieg des Jahres einfahren.
Eine Entscheidung ist nun gefallen. Wie der DFB verkündet, wird Bastian Dankert die Partie Borussia Dortmund – Union Berlin pfeifen. Eine Seltenheit, denn keinen Bundesligisten pfiff der Schweriner so selten wie den BVB. Warum das so ist? Der Schiedsrichter-Sprecher gibt Auskunft.
Borussia Dortmund – Union Berlin: Seltener Dankert-Auftritt beim BVB
Fußballfans wissen: Nicht jeder Fußballer pfeift jeden Verein. Sven Jablonski wird als Bremer nie ein Spiel des SV Werder leiten. Und Felix Zwayer bekommt seit dem Skandalspiel zwischen BVB und Bayern aus Schutz (vorerst) keine Partie der Dortmunder mehr zugeteilt. Bastian Dankert hat Borussia Dortmund schon gepfiffen. Der Blick in die Statistik zeigt aber: sehr selten.
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Erst zehnmal war er Schiedsrichter eines BVB-Spiels. Keinen Bundesligisten pfiff er so selten. Mit der geballten Erfahrung von 363 Profi-Spielen, davon 169 im deutschen Oberhaus, erstaunlich wenig. Zum Vergleich: Auf Bayern München und den FC Augsburg traf er bereits 26 Mal, auf St. Pauli 24 Mal, es folgen Mainz, Wolfsburg (beide 23) und Stuttgart (22). Selbst die schon vor sechs Jahren abgestiegenen Hannoveraner pfiff er in der 1. Liga häufiger.
DFB-Sprecher klärt auf
Was steckt dahinter? Nichts, verrät Alex Feuerherdt. Der Sprecher der DFB-Schiedsrichter erklärt auf Anfrage von DER WESTEN: „Es hat keinen konkreten oder besonderen Grund, dass Bastian Dankert den BVB bislang seltener gepfiffen hat als manch anderen Klub.“
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Und so sah der DFB auch keinen Grund, warum am Wochenende nicht Dankerts elfter BVB-Einsatz folgen sollte. Der 44-Jährige leitet Borussia Dortmund – Union Berlin. Hier mehr zum Spiel.
Für Borussia Dortmund wird es in der Tabelle fast wöchentlich immer dramatischer. Vor der Partie gegen Union Berlin (22. Februar, 18.30 Uhr) ist der BVB auf Platz 12 abgerutscht. Deshalb muss unbedingt wieder ein Sieg her. Allerdings gibt es auch schlechte Nachrichten für Cheftrainer Niko Kovac.
Der neue Coach von Borussia Dortmund muss gegen Union Berlin auf einen seiner Stammspieler verzichten: Julian Brandt wird dem BVB im Bundesliga-Spiel gegen die Eisernen kurzfristig nicht zur Verfügung stehen.
Borussia Dortmund – Union Berlin: Bitterer Ausfall
Schon mehrere Stunden vor dem Anpfiff des Bundesliga-Topspiels des 23. Spieltags zwischen Borussia Dortmund und Union Berlin gab es Aufregung: Julian Brandt war nämlich nicht mit der Mannschaft ins Teamhotel gefahren. Bereits da wurde über einen Ausfall des Mittelfeldspielers spekuliert.
Auch interessant: Borussia Dortmund: Bittere Wende um Hoffnungsträger – jetzt spricht Kehl Klartext
Als die Startelf rund eine Stunde vor Anpfiff dann verkündet wurde, herrschte bittere Gewissheit: Brandt steht Cheftrainer Niko Kovac nicht zur Verfügung. Der neue Coach des BVB setzte bisher in allen Spielen auf seine Nummer 10 und muss nun gegen die Berliner auf ihn verzichten. In den vergangenen Wochen lobte Kovac Brandt immer in höchsten Tönen und stellte ihn sogar auf eine Stufe mit Florian Wirtz und Jamal Musiala.
Als Grund für den kurzfristigen Ausfall nannten die Schwarzgelben: „Julian Brandt fehlt aufgrund einer Muskelverhärtung.“
Reyna startet für Brandt
Neben Julian Brandt fehlt bei Borussia Dortmund weiterhin der Langzeitverletzte Felix Nmecha. Dafür ist Neuzugang Carney Chukwuemeka, der zuletzt über Kniebeschwerden klagte, wieder dabei. Gegen Union Berlin rückt Giovanni Reyna für Brandt in die Startelf. Ansonsten sieht die Startformation wie folgt aus: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß, Reyna – Adeyemi, Beier, Guirassy.
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Dann gibt es im Signal-Iduna-Park auch noch einen Rückkehrer: Tom Rothe steht bei den Berlinern in der Startelf gegen seinen ehemaligen Klub. Der Youngster kommt nämlich aus der BVB-Jugend und wechselte im vergangenen Sommer zu den Eisernen.
Der 1. FC Union Berlin ist nach der historischen 0:6-Blamage beim BVB erschüttert – höher verloren die Eisernen nie in der Bundesliga. Die Klatsche ist ein Schock für Spieler und Fans. Seit Jahren hat man kein Union-Team in so kurzer Zeit so schlimm auseinanderfallen sehen – ein alarmierender Auftritt!
Viererpack!: Die gigantische Guirassy-Show
Quelle: Bild23.02.2025
Über allem steht die Frage: Wie konnte der Champions-League-Teilnehmer von 2023 so schnell, so brutal abschmieren?
BILD macht die große Krisen-Analyse und nennt 4 Gründe für den Absturz der Köpenicker.
1. Fehlende Abwehrkräfte
In der Schlussviertelstunde brachen die Eisernen in sich zusammen. In den 75 Minuten zuvor erspielte sich das Team kaum Chancen. Den Profis fehlt jegliches Selbstbewusstsein, daran änderte offenbar auch das 4:0 in Hoffenheim vor zwei Wochen nichts.
Auch Trainer Steffen Baumgart (53) ist ratlos: „Die letzte Viertelstunde kann ich jetzt auf Anhieb auch nicht erklären. Das Spiel nimmt einen Lauf, den ich so nicht erwartet habe. Das muss ich erst mal sacken lassen. Ich kann da keine klaren Antworten geben.“
Erschreckend: Union lässt beim BVB alle Tugenden vermissen, die den Klub einst erfolgreich machten: Zweikampfhärte, Kampfgeist, perfekte Abwehr-Abstimmung.
Baumgart wurde geholt, um die harmlose Offensive zu beleben. Die richtige Balance zu einer stabilen Defensive hat er bisher nicht gefunden.
Auch Steffen Baumgart konnte das Blatt beim 1.FC Union Berlin bislang nicht zum Positiven wenden
Foto: Jürgen Fromme /firo Sportphoto
Union steckt seit rund eineinhalb Jahren fast permanent im Abstiegskampf. Vor allem die Verteidigung steht Woche für Woche unter Dauerdruck. Das Personal besteht dabei größtenteils aus Spielern, die Union einst in die Königsklasse führten.
Die alte Sicherheit und das Selbstbewusstsein sind komplett verschwunden. Unions einstiger Faustpfand – die Defensive – ist zu oft nur noch Liga-Durchschnitt. Im Zusammenspiel mit der schwachen Offensive eine brandgefährliche Kombination.
2. Trainer-Karussell
Der Klub war immer dann erfolgreich, wenn es Konstanz auf der Trainer-Position gab. Nach der Trennung von Erfolgstrainer Urs Fischer (58) entwickelte sich der Trainerstuhl der Berliner in nicht mal eineinhalb Jahren zum Schleudersitz.
Bjelica, Grote, Svensson und jetzt Baumgart, der fünf seiner acht Spiele verlor (0,88 Punkte pro Bundesliga-Partie). Keiner schaffte es, Union dauerhaft zu alter Stärke zurückzuführen.
Alte Gewissheiten und ein über Jahre perfektioniertes System gibt es nicht mehr. Die Spieler müssen sich inzwischen halbjährlich auf einen neuen Coach mit neuer Spielidee einstellen – das gelingt nicht.
Der BVB hatte nach dem 6:0-Sieg gegen Union Berlin allen Grund zur Freude. Dennoch hielten sich die Dortmunder zurück – ein gutes Zeichen.
Dortmund – Der BVB gewann 6:0 gegen Union Berlin und servierte einen echten Gala-Abend in Dortmund. Dass die Schwarz-Gelben nach dem Auftritt nicht das Wesentliche aus den Augen verloren, stimmt optimistisch. Drei Erkenntnisse zum 23. Spieltag.
BVB-Erkenntnisse nach Sieg gegen Union Berlin: Kovacs Linie wird belohnt
Erkenntnis 1: Kovacs Lob-Strategie ging auf: „Ich glaube immer daran: nach Regen kommt Sonne“, sagte Niko Kovac noch vor dem Spiel gegen Union Berlin. Und er sollte Recht behalten.
Trotz eines historisch schlechten Starts als BVB-Trainer behielt Kovac stets die Ruhe. Immer wieder – und besonders nach Niederlagen – betonte er, dass man sich auch das Positive anguckt. Und diese Taktik ging zumindest gegen die Eisernen auf. Gegen eine abwehrstarke Mannschaft spielte sich Borussia Dortmund wie in einen Rausch. Vorne schien alles zu gelingen. Die Spieler hatten das nötige Selbstvertrauen – wohl auch, weil ihnen die Stärken gezeigt wurden.
BVB-Erkenntnisse nach Sieg gegen Union Berlin: Pascal Groß taut auf
Erkenntnis 2: Ein offensiver Pascal Groß macht Spaß: Auf Serhou Guirassys Konto gehen vier Tore, auf das Konto von Pascal Groß vier Vorlagen. Groß, der im Sommer von Brighton and Hove Albion zum BVB wechselte, ließ aufblitzen, welchen Input er auf das Spiel haben kann.
Bei Brighton wurde er mit 30 Premier-League-Treffern zum Rekordtorschützen des Klubs. Insgesamt netzte er für den Verein 32-mal und legte 52(!)-mal auf. Er war die Schaltzentrale im Mittelfeld, leitete die Angriffe ein und hatte den Blick für seine Mitspieler. Das zeigte er jetzt auch beim BVB. Davon wollen die Dortmund-Anhänger gerne mehr sehen.
BVB-Erkenntnisse nach Sieg gegen Union Berlin: Dortmund behält den Fokus
Erkenntnis 3: Der BVB gibt sich nach dem Spiel angenehm defensiv: Die Gala-Vorstellung tat sicherlich gut – sowohl den Verantwortlichen, den Spielern und den Fans. Doch trotz des Kantersiegs blieben die Dortmunder zurückhaltend. Statt allzu ausschweifender Lobeshymnen hält man sich bedeckt mit Blick auf die kommenden Spiele.
Es sei nur ein erster Schritt gewesen, erklärte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl den nach dem Spiel anwesenden Medien, darunter RUHR24. „Weil wir einfach noch viel zu weit davon wegstehen, wo wir hinwollen.“ Die ganze Mannschaft habe geliefert, „dafür ein großes Kompliment. Wir haben einiges nachzuholen, deshalb hoffe ich, dass es in den nächsten Wochen so erfolgreich weitergeht.“
Ähnliches ließen auch Kapitän Emre Can und BVB-Keeper Gregor Kobel, der schon auf dem Platz eine besondere Jubel-Szene hatte, verlauten. Diese Zurückhaltung lässt darauf schließen, dass man sich bei Borussia Dortmund seiner Situation bewusst ist und sich – wie häufig vorgeworfen – die Lage nicht schönredet. Jetzt gilt es aus schwarz-gelber Sicht, am 6:0-Erfolg anzuschließen.
Borussia Dortmunds Sportchef Lars Ricken hat die sogenannte Elefantenrunde beim BVB für beendet erklärt. „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, sagte Ricken dazu gefragt bei „Sky“ am Rande des 6:0-Sieges am Samstagabend gegen Union Berlin. Bei den Westfalen ist derweil die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Bundesliga zurück.
Bislang hatten der im Herbst aus dem Amt scheidende Klubchef Hans-Joachim Watzke, Berater Matthias Sammer, Sportdirektor Sebastian Kehl, Sport-Geschäftsführer Ricken sowie die inzwischen beurlaubten Kaderplaner Sven Mislintat und Trainer Nuri Sahin einmal im Monat strategische Gespräche geführt. „Aus der Elefantenrunde hat es auch mit Sven Mislintat und Nuri Sahin letztendlich auch zwei getroffen“, sagte Ricken weiter. Er sei inzwischen mit Kehl und dem neuen Chefcoach Niko Kovac im täglichen Austausch. „Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Aber da braucht man diese Elefantenrunde, die braucht man da nicht.“
Auf der Südtribüne machten die Fans derweil am Samstagabend die Triumph-Welle, auf dem Rasen lachten und tanzten die Dortmunder Spieler wie schon lange nicht mehr. Nach dem furiosen 6:0 (2:0) gegen Union samt Vier-Tore-Show von Torjäger Serhou Guirassy ist beim BVB die Hoffnung auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Bundesliga zurück. „Heute ist ein sehr guter Tag. Vier Tore. Sieg. Tolle Fans“, sagte der Matchwinner bei „Sky“. „Ich bin natürlich glücklich.“
Wie alle Borussen, nachdem sie sich den Frust der letzten Wochen von der Seele geschossen hatten. „Ich glaube, alle sind erleichtert“, sagte Kehl und gab zu: „Dass wir heute hier 6:0 gewinnen, davon war nicht auszugehen.“ Ein Sonderlob erhielt Guirassy: „Serhou hat eine Riesenshow heute abgeliefert“, lobte Kehl, „heute hat’s geknallt“. Coach Kovac reichte ein Wort für seinen Torjäger: „Weltklasse!“ Und Kapitän Emre Can fand: „Ein perfekter Samstag für uns alle.“ Für Kovac war es zugleich der erste Liga-Sieg als BVB-Coach. „Wir werden uns sicherlich auch ein Glas Rotwein gönnen“, sagte der sichtlich zufriedene Trainer.
Mal wieder erwies sich Union als guter Aufbaugegner für den BVB. Auch im sechsten Aufritt in Dortmund blieben die Köpenicker erneut ohne jeden Punkt. Durch den neunten Saisonsieg verbesserten sich die Westfalen mit nun 32 Punkten immerhin um einen Rang auf Platz zehn. Bis zu den Europapokalplätzen sind es aber immer noch fünf Punkte. Dieser Abstand könnte am Sonntag wieder anwachsen.
Kovac hatte angesichts der katastrophalen Tabellensituation des Vorjahres-Finalisten der Champions League und der aktuellen Stimmung im Umfeld des Klubs einen Sieg gegen Union zur Pflicht erklärt. „Wir brauchen Erfolgserlebnisse, wir müssen die Spiele gewinnen und da geht es nicht darum, ob schön oder nicht schön, das kommt irgendwann mal, aber jetzt geht es Punkt für Punkt für Punkt“, sagte Kovac bei „Sky“.
Union Berlin: Baumgart nimmt Spieler nach BVB-Pleite in Schutz
Trotz der höchsten Bundesliga-Niederlage der Vereinsgeschichte hat Steffen Baumgart seine Spieler zunächst in Schutz genommen. „Es ist einfach so, dass man das auch erst sacken lassen muss“, sagte der Trainer des 1. FC Union Berlin nach dem 0:6. „Sachlich gesehen, die erste Halbzeit war vom Ergebnis nicht gut, aber von der Leistung her okay“, fand der Ex-Profi. Schwer sei für ihn zu erklären, was nach dem 0:3 passiert sei. Auch aufgrund vieler individueller Fehler sei aus einem „einigermaßen normalen Ergebnis ein extrem bescheidenes Ergebnis“ geworden. Baumgart sagte, er sei „nicht der Typ, der wild draufhaut“. Es bringe nichts, „wie ein Rumpelstilzchen rumzulaufen“.
Baumgart verteidigte sein Team trotz der bitteren letzten Viertelstunde entschieden: „Vom Aufgeben sind wir weit weg“, meinte er über jene Phase. „Das sieht dann in dem Moment schlecht aus, weil wir dann natürlich auch auf einen Gegner getroffen haben, der das in dem Moment richtig gut ausgenutzt hat.“ In Dortmund könne man „unter die Räder geraten“.
Der BVB hat endlich mal wieder ein Ligaspiel gewonnen – und das eindrucksvoll. Das 6:0 über Union Berlin sorgt für Erleichterung: bei Trainer Niko Kovac und Geschäftsführer Lars Ricken. Letzterer will dafür sorgen, dass künftig geräuschloser gearbeitet wird.
Eines hätte Serhou Guirassy im Überschwang der Gefühle fast vergessen: sich einen der Spielbälle zu sichern. „Ich muss schauen, dass ich noch einen bekommen kann“, sagte der Torjäger von Borussia Dortmund, nachdem er an das in der Bundesliga nicht unübliche Ritual erinnert worden war: Ein Spieler, der drei Tore in einem Spiel erzielt hat, schnappt sich anschließend den Ball, lässt ihn von seinen Teamkollegen unterschreiben – und nimmt ihn als persönliche Trophäe mit nach Hause.
Was für einen dreimaligen Torschützen gilt, muss für jemanden, der viermal getroffen hat, allemal gelten. Dieses Kunststück war Guirassy gelungen. „Zum ersten Mal in der Bundesliga, zum ersten Mal in meiner Profi-Karriere – zum ersten Mal überhaupt“, wie der Guineer nach dem 6:0 (2:0) über Union Berlin erklärte. Natürlich sei das etwas Besonderes – allerdings war es auch für ihn nicht das Wichtigste an diesem Samstagabend. „Das war ein Spiel, das wir unbedingt gewinnen mussten – egal wie. Deshalb freue ich mich über meine vier Tore, doch es zählt der Sieg für die Mannschaft“, so Guirassy. Denn der macht dem BVB in der schwierigsten Phase inmitten einer brutal enttäuschenden Saison ein klein wenig Hoffnung.
Es wäre kaum auszudenken gewesen, was passiert wäre, hätten die Dortmunder erneut nicht gewonnen oder gar verloren. Sie waren erstmals in der laufenden Saison mit einer negativen Bilanz in eine Bundesligapartie gegangen. Schlechter hatte der Klub zu diesem Zeitpunkt seit zehn Jahren nicht mehr dagestanden. Würde es eine Tabelle nur für das Kalenderjahr 2025 geben: Der BVB wäre vor dem Anpfiff mit nur vier Punkten Letzter gewesen.
„Natürlich bin ich glücklich“
Entsprechend groß war der Druck, der auf dem Team und vor allem auf Niko Kovac lastete. Für ihn war es im dritten Versuch der erste Bundesligasieg als BVB-Trainer. „Es fühlt sich gut an, natürlich bin ich glücklich“, sagte er nach einem Spiel, dessen Happy End zunächst gar nicht absehbar gewesen war. Seiner Mannschaft waren die Auswirkungen der Krise deutlich anzumerken. „Wir waren zu langsam, zu ungenau, zu behäbig“, gab Kovac zu.
Es fehlte der Mut, ins Risiko zu gehen. Immer wieder brachen die Gastgeber ihre Angriffsversuche ab. Sie brauchten schon das Momentum, ein klein wenig Glück. Diesmal hatten sie es: Nachdem Unions Diogo Leite einen Schuss von Julian Ryerson ins eigene Tor abgefälscht hatte (25. Minute), löste sich die Blockade. Erst dann drehte Dortmund auf.
„Das 1:0 war der Brustlöser. Danach haben sich die Jungs wirklich in einen Rausch gespielt“, erklärte Kovac. Plötzlich lief der Ball, die schwarz-gelbe Kombinationsmaschinerie kam auf Temperatur – und die 81.000 Zuschauer auch. Die Dortmunder attackierten die Berliner früh, verzeichneten Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte und spielten zielstrebig in den Strafraum. Sie machten das, was Kovac von ihnen in den knapp drei Wochen, in denen er mittlerweile in der Verantwortung ist, immer wieder gefordert hatte – was sie aber bis dahin nur selten umsetzen konnten: Sie flankten den Ball immer wieder in die gefährlichen Zonen. Vor allem Pascal Groß zeichnete sich dabei aus. Der Nationalspieler bereitete vier der sechs Tore vor.
Was redet der denn da?
Die Folge war spürbare Erleichterung auf vielen Ebenen: Beim Trainer, der sich bereits Kritik gefallen lassen musste, weil er sich in den vergangenen Tagen immer wieder schützend vor die Mannschaft gestellt hatte. Dabei hatte die doch in schöner Regelmäßigkeit all das, was er über ihre angeblich so hohe Qualität gesagt hatte, immer wieder Lügen gestraft. Die Fans hatten sich zuletzt gefragt: Was redet der denn da?
Kovac hatte sich in seinem Bestreben, Optimismus zu verbreiten, tatsächlich auf zunehmend dünneres Eis begeben. Er hatte Julian Brandt, den seit Wochen formschwachen Spielmacher, mit Florian Wirtz und Jamal Musiala verglichen. Er hatte Marcel Sabitzer und Groß in höchsten Tönen gelobt. Brandt fehlte am Samstag wegen muskulären Problemen, doch Sabitzer und vor allem Groß brachten Top-Leistungen. Da hätte man sehen können, dass er mit seiner Einschätzung tatsächlich „nicht so weit von der Wirklichkeit entfernt war“, so Kovac. Es hätten Kleinigkeiten gefehlt. Gerade noch rechtzeitig spielte die Mannschaft so, dass der Trainer mit seiner Einschätzung des Trainers möglicherweise wirklich noch recht behalten könnte: dass die Krise vor allem Kopfsache gewesen sei.
„Alle sind erleichtert“
Auch die Verantwortlichen des BVB werden dadurch ein wenig aus der Schlusslinie genommen. Vor allem in der Schlussphase, als Union regelrecht auseinandergenommen wurde, war immer wieder ein lachender Hans-Joachim Watzke auf der Tribüne zu sehen. Solche Bilder des zum Jahresende scheidenden Vereinspatrons hatte es ewig nicht mehr gegeben. Auch Lars Ricken, sein Teil-Nachfolger als Sportgeschäftsführer, lächelte wieder – genauso wie Sebastian Kehl, der Sportdirektor. „Alle sind erleichtert. Die Zuschauer waren lange nicht mehr so euphorisch und gelöst“, sagte Kehl.
Der BVB-Führung blieb durch den ersten Heimsieg in der Bundesliga seit dem 23. November eine Zerreißprobe erspart. Zudem gewinnt sie etwas Zeit, die schwierige strukturelle Neuordnung voranzutreiben. Vor allem Ricken bemüht sich, Profil zu gewinnen. So erklärte er die sogenannte Elefantenrunde für beendet – jenes Gremium, das die entscheidenden Fragen in Bezug auf den Sport klären soll. „Die wird es nicht mehr geben“, sagte er gegenüber Sky.
„Ganz normale Meeting-Struktur“
Bislang hatten Watzke, Berater Matthias Sammer, Kehl, Ricken sowie der mittlerweile beurlaubte Technische Direktor Sven Mislintat mindestens einmal im Monat strategische Gespräche geführt. In die „Elefantenrunde“ war viel hineininterpretiert worden – vor allem hatte sie immer wieder Anlass zu Spekulationen über das belastete Binnenverhältnis der Protagonisten gegeben.
„Aus der Elefantenrunde hat es mit Mislintat und Nuri Sahin (dem freigestellten Ex-Trainer, die Red.) letztlich ja auch zwei getroffen“, erklärte Ricken. Mittlerweile tausche er sich mit Kehl und Kovac täglich aus. „Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Da braucht man diese Elefantenrunde nicht.“ Künftig, so die Botschaft, soll in Dortmund zielgerichteter – und vor allem geräuschloser gearbeitet werden.
In erster Linie muss jedoch eine nachhaltige Trendwende in der Bundesliga geschafft werden. Davon ist der BVB trotz Sieges über Union Berlin noch weit entfernt. „Wir haben einiges nachzuholen, deshalb hoffe ich, dass es in den nächsten Wochen so erfolgreich weitergeht“, sagte Kapitän Emre Can.
Borussia Dortmund muss beim Spiel gegen Union Berlin auf Julian Brandt verzichten. Jetzt ist die Ursache bekannt, warum der BVB-Star fehlt.
Update, Samstag (22. Februar), 17.32 Uhr: Julian Brandt wird das BVB-Spiel gegen Union Berlin verpassen. Jetzt ist auch die Ursache für sein Fehlen bekannt. Er laboriert an einer Muskelverhärtung, wie Borussia Dortmund soeben mitteilte.
„Jule hat sich nicht gut gefühlt, der Muskel ist ein bisschen verhärtet. Wir gehen kein Risiko ein“, sagte sein Trainer Niko Kovac bei Sky. Julian Brandt wird gegen Union durch Giovanni Reyna ersetzt. „Ich hoffe, dass Gio ein riesen Spiel macht“, so Kovac.
BVB-Star Julian Brandt fehlt plötzlich vor Spiel gegen Union Berlin
Erstmeldung, Samstag (22. Februar), 16.30 Uhr: Rätselraten um Julian Brandt. Der Mittelfeld-Regisseur von Borussia Dortmund ist vor dem Aufeinandertreffen mit Union Berlin nicht mit dem BVB – wie bei Heimspielen normalerweise üblich – ins Teamhotel gereist.
Mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass der 28-Jährige nicht mit im Mannschaftsbus saß, als dieser zum Teamhotel aufbrach. In manchen Fällen kam es schon vor, dass Spieler dann auf eigene Faust nachgereist sind.
BVB vor Spiel gegen Union Berlin ohne Julian Brandt im Teamhotel – Ursache unklar
Oft ist das Fehlen bei der Abfahrt aber ein Indiz dafür, dass der betreffende Spieler das darauffolgende Heimspiel verpassen wird. Warum Julian Brandt nicht mit im BVB-Bus saß, ist derzeit noch unklar.
Trainer Niko Kovac hatte auf der Spieltagspressekonferenz am Freitag (21. Februar) noch keinerlei Hinweise darauf gegeben, dass sein Schützling gegen Union Berlin fehlen könnte. Sollte er ausfallen, könnte Giovanni Reyna ihn ersetzen.
BVB gegen Union Berlin: Julian Brandt nicht im Teamhotel – Carney Chukwuemeka schon
Julian Brandt plagt sich beim BVB derzeit mit massiven Formproblemen herum. Am Mittwoch sagte er nach dem Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon (0:0) ungewöhnlich offen: „Ich bin mit am längsten im Verein. An mir geht das nicht spurlos vorbei. Die Situation trifft mich schon sehr.“
Borussia Dortmund ist gegen Lissabon zwar ins Champions-League-Achtelfinale eingezogen. In der Bundesliga belegt die Mannschaft von Trainer Niko Kovac vor dem Spiel gegen Union Berlin aber nur einen enttäuschenden elften Tabellenplatz.
Neben Julian Brandt fehlte bei der Fahrt ins Teamhotel auch der Langzeitverletzte Felix Nmecha. BVB-Neuzugang Carney Chukwuemeka, der zuletzt über Kniebeschwerden klagte, war hingegen dabei.
Nach der 0:6-Packung in Dortmund (höchste Bundesliga-Niederlage aller Zeiten) herrscht bei Union Berlin Untergangsstimmung. Die Eisernen brechen völlig auseinander, bekommen in der Schlussphase noch 4 Gegentore eingeschenkt. Trainer Steffen Baumgart (53) zeigte sich nach dem Spiel bedient und komplett ratlos.
Viererpack!: Die gigantische Guirassy-Show
Quelle: Bild23.02.2025
Baumgart: „Die letzte Viertelstunde kann ich jetzt auf Anhieb auch nicht erklären. Das Spiel nimmt einen Lauf, den ich so nicht erwartet habe. Das muss ich erst mal sacken lassen. Da sind so viele individuelle Sachen dabei gewesen. Ich kann da keine klaren Antworten geben.“
Die Leistung in der zweiten Halbzeit war indiskutabel und führt zur fünften Pleite im achten Spiel unter Baumgart – bei nur sieben Punkten. Der Trend zeigt jetzt wieder klar nach unten, während es mit den Auftritten gegen Leipzig (0:0) und in Hoffenheim (0:4) zwischenzeitlich Besserung gab.
Nach dem 0:6 bei Borussia Dortmund gibt Trainer Steffen Baumgart zu: „Dass ich an dem Ergebnis zu knabbern habe, kann sich jeder vorstellen.“
Fabian Strauch/dpa
In der Schlussphase war es zu einem schmerzhaften Debakel für den 1. FC Union Berlin bei Borussia Dortmund geworden: Viererpacker Serhou Guirassy (40./75./80./83.) sowie Maximilian Beier (89.) sorgten nach dem Eigentor von Diogo Leite (25.) für eine historische Niederlage der Eisernen. 0:6 – so hoch hatten die Köpenicker in sechs Jahren Bundesliga noch nie verloren. Und es bleibt dabei: Im Signal-Iduna-Park ist für den 1. FC Union nichts zu holen. Es war die sechste Niederlage im sechsten Spiel – und was für eine! Trainer Steffen Baumgart gab danach zu: „Dass ich an dem Ergebnis zu knabbern habe, kann sich jeder vorstellen.“
Gegen kriselnden Dortmunder hatte Baumgart mutig aufgestellt und wieder auf die offensive Viererkette gesetzt. Offensiv jedoch blieb seine Mannschaft vor 81365 Zuschauern im ausverkauften Stadion fast alles schuldig. Und defensiv ging es am Ende bei strömendem Regen ziemlich rasant den Bach herunter. Das unglückliche Eigentor durch Leite, der einen Schuss des Ex-Unioners Julian Ryerson ins eigene Tor gelenkt hatte, spielte dem BVB dabei in die Karten.
Borussia Dortmund feiert Erlösung gegen Union Berlin
Bis dahin war der Mannschaft des neuen Trainers Niko Kovac die Verunsicherung der vergangenen Wochen anzumerken. Kovac gab zu: „In der Anfangsphase hat es Union ordentlich gemacht, wir waren zu langsam, ungenau, behäbig. Nach 15 Minuten wurde es besser, dann hatten wir das Quäntchen Glück mit dem Eigentor. Dann hat es sich bei uns ein bisschen gelöst.“
Das Dortmunder Publikum feierte den Kantersieg tatsächlich wie eine Erlösung – Union Berlin hingegen ging richtig fest. Innenverteidiger Danilho Doekhi musste die undankbare Aufgabe erfüllen, an den Reportermikrofonen das Desaster in Worte zu fassen. „Es ist eine schwierige Niederlage. In den letzten 15 Minuten haben wir die Tore zu einfach hergeschenkt.“ Bis dahin sei man aber gut im Spiel gewesen, so der Niederländer. Trainer Baumgart sah es ähnlich. Auch er fokussierte sich auf die Schlussviertelstunde: „Dann nimmt das Spiel einen Lauf, den ich so nicht erwartet und noch nicht oft erlebt habe“, fasste Baumgart zusammen.
Auflösungserscheinungen habe er aber nicht gesehen, so der Union-Trainer: „Die letzte Viertelstunde war so, wie sich keiner vorstellt. Der Rest war ein normales Spiel, nicht unterirdisch.“ Aber reicht dieses „normale Spiel“, wie Baumgart es nennt, für den Klassenerhalt in der Bundesliga? Noch haben die Eisernen ein scheinbar großes Polster auf die Abstiegsränge.
Serhou Guirassy von Borussia Dortmund erzielte gegen den 1. FC Union Berlin einen Viererpack. Dabei gelang ihm in der zweiten Halbzeit ein lupenreiner Hattrick innerhalb von acht Minuten.
Fabian Strauch/dpa
Verhandlung vor DFB-Bundesgericht
Am kommenden Wochenende geht es aber gleich um vier Punkte: Erst am Freitag (28. Februar) vor dem DFB-Bundesgericht um den Zähler vom 1:1 gegen den VfL Bochum. Nach dem Feuerzeugwurf und der Entscheidung des DFB-Sportgerichts, die Partie mit 2:0 für den VfL zu werten, wird nun der Einspruch der Berliner vor der höchsten DFB-Instanz verhandelt. Am Sonntag (2. März, 15.30 Uhr) empfangen die Eisernen dann Holstein Kiel im Stadion an der Alten Försterei.
Baumgart will die Ruhe bewahren und „nicht wie Rumpelstilzchen durch die Gegend laufen“, wie er am Samstagabend betonte: „Ich bin nicht der Typ, der wild draufhaut oder wilde Sachen macht.“ Man müsse schnell Lösungen finden, weil das Spiel am Sonntag gegen den Tabellenletzten Kiel äußerst wichtig sei, verdeutlichte der Trainer. Für die Eisernen geht es darum, eine äußerst unangenehme Drucksituation zu vermeiden. Denn alles andere als ein Heimsieg gegen das Liga-Schlusslicht wäre wohl genauso schmerzhaft wie das Debakel in Dortmund.
Pressekonferenz nach dem Spiel im Video
1. FC Union Berlin – der Spielplan für die Bundesliga-Saison 2024/25
Die Spieltage 28 bis 33 sind noch nicht terminiert:
1. Spieltag, Sa., 24. August, 15.30 Uhr: Mainz 05 – Union Berlin 1:1 (0:0)
2. Spieltag, Fr., 30. August, 20.30 Uhr: Union Berlin – FC St. Pauli 1:0 (1:0)
3. Spieltag, Sa., 14. September, 15.30 Uhr: RB Leipzig – Union Berlin 0:0
4. Spieltag, Sa., 21. September, 15.30 Uhr: Union Berlin – TSG Hoffenheim 2:1 (2:0)
5. Spieltag, Sa., 28. September, 15.30 Uhr: Bor. Mönchengladbach – Union Berlin 0:1 (0:0)
6. Spieltag, Sa., 5. Oktober, 15.30 Uhr: Union Berlin – Borussia Dortmund 2:1 (2:0)
7. Spieltag, Sa., 19. Oktober, 15.30 Uhr: Holstein Kiel – Union Berlin 0:2 (0:1)
8. Spieltag, So., 27. Oktober, 17.30 Uhr: Union Berlin – Eintracht Frankfurt 1:1 (0:1)
9. Spieltag, Sa., 2. November, 15.30 Uhr: Bayern München – Union Berlin 3:0 (2:0)
10. Spieltag, Fr., 8. November, 20.30 Uhr: Union Berlin – SC Freiburg 0:0
11. Spieltag, Sa., 23. November, 15.30 Uhr: VfL Wolfsburg – Union Berlin 1:0 (0:0)
12. Spieltag, Sa., 30. November, 15.30 Uhr: Union Berlin – Bayer Leverkusen 1:2 (1:1)
13. Spieltag, Fr., 6. Dezember, 20.30 Uhr: VfB Stuttgart – Union Berlin 3:2 (0:1)
14. Spieltag, Sa., 14. Dezember, 15.30 Uhr: Union Berlin – VfL Bochum 1848 1:1 (1:1)
15. Spieltag, Sa., 21. Dezember, 15.30 Uhr: SV Werder Bremen – Union Berlin 4:1 (3:1)
16. Spieltag, Sa., 11. Januar, 15.30 Uhr: 1. FC Heidenheim – Union Berlin 2:0 (1:0)
17. Spieltag, Mi., 15. Januar, 20.30 Uhr: Union Berlin – FC Augsburg 0:2 (0:2)
18. Spieltag, So., 19. Januar, 15.30 Uhr: Union Berlin – 1. FSV Mainz 05 2:1 (2:1)
19. Spieltag, So., 26. Januar, 17.30 Uhr: FC St. Pauli – Union Berlin 3:0 (1:0)
20. Spieltag, Samstag, 1. Februar, 18 Uhr: Union Berlin – RB Leipzig 0:0
21. Spieltag, Samstag, 8. Februar, 15.30 Uhr: TSG Hoffenheim – Union Berlin 4:0 (1:0)
22. Spieltag, Samstag, 15. Februar, 15.30 Uhr: Union Berlin – Mönchengladbach 1:2 (0:2)
23. Spieltag, Samstag, 22. Februar, 18.30 Uhr: Borussia Dortmund – Union Berlin
24. Spieltag, Sonntag, 2. März, 15.30 Uhr: Union Berlin – Holstein Kiel
25. Spieltag, Sonntag, 9. März, 15.30 Uhr: Eintracht Frankfurt – Union Berlin
26. Spieltag, Samstag, 15. März, 15.30 Uhr: Union Berlin – FC Bayern München
27. Spieltag, Sonntag, 30. März, 15.30 Uhr: SC Freiburg – Union Berlin
28. Spieltag, 5. April: Union Berlin – VfL Wolfsburg
29. Spieltag, 12. April: Bayer Leverkusen – Union Berlin
30. Spieltag, 19. April: Union Berlin – VfB Stuttgart
31. Spieltag, 26. April: VfL Bochum – Union Berlin
32. Spieltag, 3. Mai: Union Berlin – Werder Bremen
33. Spieltag, 10. Mai: Union Berlin – 1. FC Heidenheim
34. Spieltag, Samstag, 17. Mai, 15.30 Uhr: FC Augsburg – Union Berlin
Borussia Dortmund schlägt Union mit 6:0 – und gibt eine Kostprobe davon, wie Kovac-Fußball beim BVB erfolgreich sein kann.
“Fußball ist eine Geschichte: Es muss zu dir fallen oder es fällt zum Gegner”, sagte Niko Kovac nach dem 6:0-Sieg des BVB gegen Union Berlin bei Sky. Es ist eine Aussage, die sich dazu eignen würde, den Trainer und auch Menschen Kovac zu erklären.
Der 53-Jährige liebt es, Sachverhalte einfach und simpel darzustellen, dem Fußball die Komplexität dort zu nehmen, wo sie aus seiner Sicht nur stört. Gegen Union Berlin haben sich die Vorteile seiner Philosophie und seiner Herangehensweise gezeigt. Drei Erkenntnisse zum Kantersieg von Borussia Dortmund.