„Das war natürlich ein Start nach Maß. Der erste Sieg gegen den BVB in der Vereinsgeschichte der Spvg Brakel“, hob Kraut nach der ersten Turnierpartie hervor. Lucas Dick und Sahin Ahmed trafen beim 2:1-Erfolg gegen den schwarz-gelben Nachwuchs. Nach dem anschließenden 3:2-Erfolg gegen den TSV Solingen war bereits nach Tag eins klar, dass die Nethekicker das Halbfinale erreicht haben. Kerem Keles, sowie zweimal Justus Langer sicherten mit ihren Toren den Einzug in die Vorschlussrunde.
Nach einem ziemlich ereignisarmen Spiel trennten sich Augsburg und Leipzig zum Auftakt des 22. Spieltags mit einem leistungsgerechten 0:0. In der Schlussphase hatten beide Mannschaften noch Chancen zum Sieg, zielten aber nicht genau genug.
Er hatte die Chance zum Sieg auf dem Fuß: Frank Onyeka.
IMAGO/kolbert-press
Augsburgs Trainer Jess Thorup nahm nach dem 0:0 in Mainz zwei Änderungen vor. Giannoulis kehrte von seiner Gelbsperre zurück und ersetzte den erkrankten Schlotterbeck. Dadurch rückte Zesiger in die Dreierkette. Außerdem startete Jensen anstelle von Kömür (Bank) im offensiven Mittelfeld.
RB-Coach Marco Rose tauschte im Vergleich zum 2:0 gegen St. Pauli ebenfalls auf zwei Positionen. Orban fehlte gesperrt und wurde in der Innenverteidigung durch Klostermann vertreten. Außerdem ersetzte Baumgartner den am Knie verletzten Nusa.
Wenig Höhepunkte in Durchgang eins
Die erste Hälfte startete äußerst gemächlich. Leipzig hatte zwar mehr den Ball, ging aber überhaupt nicht ins Risiko. Die meiste Zeit über wurde die Kugel in überschaubarem Tempo durchs Mittelfeld gepasst. In der 11. Minute sorgte Geertruida für den ersten kleinen Höhepunkt des Spiels: Sein Schuss aus der zweiten Reihe flog knapp am linken Pfosten vorbei.
Spieler des Spiels
Kristijan Jakic
Mittelfeld
2,5
Spielnote
In der ersten Hälfte ein arg zähes Spiel mit vielen Fehlpässen, danach besser und spannend bis zum Abpfiff.
4
Spieldaten
Augsburg
Dahmen3 – Matsima2,5 , Gouweleeuw3, Zesiger3,5 – M. Wolf4 , Onyeka4, Jakic2,5, Giannoulis3, F. Jensen5 , Claude-Maurice3,5 – Essende5
Leipzig
Schiedsrichter-Team
Sascha Stegemann
Niederkassel
3,5
Spielinfo
Stadion
WWK-Arena
Zuschauer
28.260
Den nächsten Aufreger gab es erst in der 25. Minute, als Wolf von links in die Mitte flanken wollte und Baku am Arm traf. Stegemann gab zu Recht keinen Elfmeter, weil der Arm von Baku eindeutig angelegt war. In der Folge wurde Augsburg etwas aktiver und tauchte vermehrt in der Nähe des RB-Strafraums auf.
Den besten Abschluss der Hausherren hatte Claude Maurice in Minute 39: Der Aufsetzer aus der Distanz wurde aber gut von Gulacsi pariert. Die letzte Gelegenheit vor der Pause gehörte nochmal RB. Raums unbeabsichtigter Torschuss wurde von Dahmen abgewehrt (42.). So ging es nach einer äußerst ereignisarmen ersten Hälfte mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause.
Ein vielversprechender Start
Die zweite Halbzeit startete vielversprechend. Schon der 47. und 49. Minute hatte Leipzig gute Abschlüsse durch Klostermann und Xavi. Jedoch reagierte einmal Dahmen gut und einmal ging der Ball knapp links daneben. Danach flachte die Partie wieder sehr ab und ähnelte der Darbietung des ersten Durchgangs. Erst in der 73. Minute musste Gulacsi mal wieder eingreifen, weil ein Kopfball von Jakic von Geertruida abgefälscht wurde. Der Leipziger Keeper kratzte den Ball aus dem linken Winkel.
Onyeka und Nedeljkovic vergeben die Chancen zum Sieg
In der Schlussphase sollten dann die größten Chancen folgen: Augsburg hatte nach einem Konter durch Onyeka die Möglichkeit zum Lucky Punch. Doch der Mittelfeldspieler vergab freistehend aus 14 Metern zentraler Position (81.). In der Nachspielzeit wurde RB noch mehrmals gefährlich. Erst spielten die Gäste eine sehr aussichtsreiche Kontergelegenheit schlecht aus (90.+2) und dann landete eine Raum-Flanke von der linken Strafraumecke auf dem Kopf des eingewechselten Nedeljkovic. Sein Abschluss aus sechs Metern ging gegen die Latte.
Insgesamt war Leipzig am Ende dem Sieg etwas näher. Das Unentschieden war trotzdem leistungsgerecht, weil keine der beiden Mannschaften wirklich ins Risiko gegangen ist. Für die Augsburger geht es am kommenden Samstag in Gladbach weiter (15.30 Uhr). Leipzig spielt einen Tag später zur gleichen Zeit gegen Heidenheim.
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Das deutsche Knaller-Duell in der Champions League wirft seine Schatten voraus. Im Achtelfinale der Königsklasse trifft Bayer Leverkusen auf die Bayern (5. und 11. März). Jetzt schickt Lothar Matthäus (63) eine Warnung an die beiden Bundesliga-Klubs.
Exakt 104 Tage hatte Felix Agu auf diesen Moment warten müssen, wirklich schön war er dann aber nicht. Es stand am vergangenen Freitag bereits 0:3 aus Sicht des SV Werder Bremen, als der Flügelspieler eine halbe Stunde vor dem Abpfiff sein ersehntes Comeback gab. Am Ende musste bei Grün-Weiß bekanntlich ein 0:5 verarbeitet werden. Doch nach hartnäckigen Kniebeschwerden zuvor war das für Agu beinahe zweitrangig. Werder hat ab sofort wieder eine Option mehr auf den beiden Außenbahnen, nicht ausgeschlossen sogar, dass der Rechtsfuß beim DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45 Uhr) in der Startelf steht.
„Felix ist eine Option für einen Einsatz von Beginn an. Er ist ein Spieler, der uns einiges gibt und wieder besser macht“, lobt Ole Werner den 25-Jährigen, der zuvor letztmals Anfang November beim spektakulären 2:1-Heimsieg gegen Holstein Kiel mitgewirkt hatte. Dort hatte es einen Zusammenprall mit einem Gegenspieler gegeben, Agu aber durchgehalten und nicht mit einer ernsthafteren Verletzung gerechnet. Bekanntlich kam es anders, der zuvor gesetzte Profi wurde wieder einmal notgedrungen zum Zuschauer.
Sein Selbstbewusstsein hat der gebürtige Osnabrücker durch die Zwangspause nicht eingebüßt. „Ich werde versuchen, mindestens an das vorherige Level anzuknüpfen, wenn nicht sogar wieder den nächsten Schritt zu gehen. Ich mache mir jedenfalls keine Gedanken darüber, dass ich vielleicht nicht auf meine Spielzeit komme“, hatte Agu kürzlich in einem Deichstube-Interview erklärt.
Womöglich schon am Dienstag wieder. Nachdem sich während seiner Abstinenz weder Derrick Köhn noch Issa Kaboré unverzichtbar auf der linken Seite gemacht haben, winkt nun eine Chance für Agu. „Felix hat jetzt schon wieder ein paar Wochen mit der Mannschaft trainiert und zeigt sich dort sehr gut“, meint Ole Werner. „Er hat in Freiburg positive Szenen gehabt, aber auch welche, in denen man ihm angemerkt hat, dass er ein bisschen raus war. Er ist aber grundsätzlich ein wichtiger Spieler für uns, bei dem wir uns sehr darüber freuen, dass er uns wieder zur Verfügung steht.“
Nach der 6:0-Gala gegen Union Berlin ist die Stimmung bei Borussia Dortmund erstmals seit vielen Wochen wieder etwas ruhiger. Man konnte an die internationalen Plätze heranrücken und den Fans endlich wieder ein Feuerwerk liefern.
Neben all der Freude über diesen Erfolg ist eine neue Personalie bei Borussia Dortmund völlig untergegangen. Auch, weil der er dem BVB in Zukunft hinter den Kulissen helfen soll. Wird er zu einem wichtigen Faktor?
Borussia Dortmund holt neuen Spielanalysten
„Ich freue mich, mitteilen zu können, dass ich zum Champions-League- und Bundesliga-Riesen Borussia Dortmund gewechselt bin! Es ist eine unglaubliche Chance, Teil eines Vereins mit einer so reichen Geschichte, einer leidenschaftlichen Fangemeinde und dem Streben nach Spitzenleistungen zu sein“, schreibt Ex-Leicester-Co-Trainer Steven Rands bei „LinkedIn“.
„Ich freue mich darauf, einen Beitrag zu der vor mir liegenden Reise zu leisten und mit einigen der besten Köpfe des Sports zusammenzuarbeiten“, so Rands weiter. Von nun an wird er also ein wichtiger Teil des Analyse-Teams sein. Kovac soll den 39-Jährigen bei seiner Ankunft mitgebracht haben.
Rands blickt bereits auf eine Menge Erfahrung im Spitzenfußball zurück. Unter anderem fungierte er unter Pep Guardiola sieben Jahre als Spielanalyst bei Manchester City – auch mit Trainergrößen wie Frank Lampard, Nuno Espirito Santo und Steve Cooper arbeitete er zusammen.
Liverpool-Co-Trainer spielt entscheidende Rolle
Rands hat sich in den letzten Jahren einen exzellenten Ruf in der Branche erarbeitet, in England gilt er als einer der Pioniere der modernen Spielanalyse. „Die Verschmelzung der beiden Rollen von Coaching und Analyse beginnt sich mehr und mehr zu vollziehen. Es kommt immer häufiger vor, dass ein Analytiker auf der Bank sitzt und dem Spieler direkt Anweisungen gibt, anstatt den Weg über den Trainer zu nehmen“, erklärte er beispielsweise 2022 in einem Interview mit „TGG“.
Weitere News:
Kovac kennt seinen neuen Analysten über seinen Ex-Co-Trainer Aaron Briggs, mit dem er beim VfL Wolfsburg zusammenarbeitete. Briggs ist mittlerweile Individualtrainer von Arne Slot beim FC Liverpool, kennt Rands jedoch bestens aus gemeinsamen City-Zeiten. Nun hat Briggs Rands zum BVB geschleust, während er mit den „Reds“ um Titel kämpft.
In einer neuen Talk-Folge „Inside VfL“ diskutieren unsere Reporter über das Remis des VfL Bochum in Wolfsburg, Hofmann, den Fall Drewes und Hoffenheim.
Der VfL Bochum liefert beim 1:1 beim VfL Wolfsburg die nächste gute Partie und steht vor einer weiteren Woche der Wahrheit. In der neuen Folge „Inside VfL – der Stadtwerke Bochum-Talk von WAZ und Radio Bochum“ werden der Fall Drewes, Philipp Hofmann und die Partie gegen die TSG Hoffenheim am kommenden Samstag (15.30 Uhr, Sky) thematisiert.
Moderatorin Annalena Fedtke diskutiert mit den VfL-Reportern Stefan Döring und Günther Pohl über die Bedeutung von Hofmann für die Mannschaft, warum der Punkt aus Wolfsburg ein gewonnener ist und ob Dieter Hecking früher wechseln müsste. Außerdem blicken die drei in einer neuen Talk-Folge auf das Spiel gegen Hoffenheim voraus – sowie die Gerichtsverhandlung im Fall Drewes.
Inside VfL“ gibt es jeden Montag überall da, wo es Podcasts gibt, zum Beispiel auf Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music. Ihr könnt uns außerdem im Video auf Youtube sehen. Folgt uns auf eurer liebsten Podcastplattform und abonniert uns über die Youtube-Glocke, dann verpasst ihr keine Folge.
Hinter „Inside VfL – der Stadtwerke Bochum-Talk“ steckt ein Team aus Journalisten der WAZ und Radio Bochum. Ihr Job ist es, alles über den VfL zu wissen:
– Stefan Döring, Markus Rensinghoff und Ralf Ritter von der WAZ und Funke Sport recherchieren für euch jeden Tag zur Kaderplanung und zur Aufstellung. Sie sprechen mit Spielern und Trainern, führen Hintergrundgespräche mit Vereins-Kennern und halten euch so immer auf den neusten Stand.
– Radio-Bochum-Reporter Günther Pohl hat allein seit 1990 mehr als 1000 VfL-Spiele gesehen und kommentiert und ist jeden Tag nah dran am Klub.
– Annalena Fedtke von Radio Bochum ist eure Moderatorin von Inside VfL, von klein auf VfL Bochum-Fan und stolze Dauerkartenbesitzerin.
– Nicole Dreisbach von Radio Bochum ist ebenso Moderatorin von Inside VfL
Mit dem FC Bayern München, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund haben es drei Teams ins Achtelfinale der Champions League geschafft. Wie geht es für die Bundesligisten nun weiter bis zu einem möglichen Finale?
Der FC Bayern München hat das Achtelfinale der Champions League und den Umweg der Playoffs erreicht. Gegen Celtic Glasgow erzielte Alphonso Davies im Rückspiel in der Allianz Arena in der Nachspielzeit das entscheidende 1:1.
Borussia Dortmund reichte nach dem 3:0 im Hinspiel eine 0:0 im Rückspiel gegen Sporting Lissabon, um das Achtelfinal-Ticket zu lösen.
Bayer Leverkusen hatte sich direkt für die Runde der letzten 16 qualifiziert. Der VfB Stuttgart und RB Leipzig sind ausgeschieden.
Nun kommt es im Achtelfinale zu einem deutschen Duell! ran gibt einen Überblick über die Achtelfinal-Gegner der deutschen Teams sowie den möglicherweise weiteren Weg bis ins Finale in der Münchner Allianz Arena.
Achtelfinale der Champions League: Auf wen treffen die deutschen Klubs?
Der FC Bayern München spielt gegen Bayer Leverkusen
Borussia Dortmund spielt gegen Lille OSC
Weitere Paarungen im Achtelfinale
Der FC Brügge spielt gegen Aston Villa
Feyenoord Rotterdam spielt gegen Inter Mailand
PSV Eindhoven spielt gegen den FC Arsenal
Benfica Lissabon spielt gegen den FC Barcelona
Paris Saint-Germain spielt gegen den FC Liverpool
Halbfinale der Champions League: Diese Paarungen könnte es für die deutschen Klubs geben?
Bayern München oder Bayer Leverkusen könnten im Halbfinale auf Borussia Dortmund, OSC Lille, den FC Barcelona oder Benfica Lissabon treffen.
Übersicht der Playoff-Spiele:
Celtic Glasgow – FC Bayern München – Gesamtergebnis 2:3
AS Monaco – Benfica Lissabon – Gesamtergebnis 3:4
Club Brügge – Atalanta Bergamo – Gesamtergebnis 5:2
Feyenoord Rotterdam – AC Mailand – Gesamtergebnis: 1:2
Juventus – PSV Eindhoven – Gesamtergebnis: 3:4
Manchester City – Real Madrid – Gesamtergebnis: 6:3
Stade Brest – Paris Saint-Germain – Gesamtergebnis: 0:10
Vor zehn Jahren gewann der VfL Wolfsburg den DFB-Pokal, nun träumt er wieder vom Finale in Berlin. Dazu muss RB Leipzig aus dem Weg geräumt werden. Ein Wiedersehen mit alten Bekannten – und ohne einen Stürmer.
Der nächste Rückschlag: Lukas Nmecha fehlt dem VfL Wolfsburg im Pokalspiel bei RB Leipzig.
IMAGO/Steinsiek.ch
Wenn Ralph Hasenhüttl oben auf dem Pressekonferenz-Podium den Kopf nach rechts neigt, dann wird er erinnert an das, was in Wolfsburg vor zehn Jahren los war. Im Medienraum hängt ein großes Jubelbild aus dem Berliner Olympiastadion aus dem Jahr 2015, eine feiernde VfL-Mannschaft, Diego Benaglio und Marcel Schäfer haben den DFB-Pokal fest im Griff. Der heutige Trainer hat keine Erinnerung an diesen historischen VfL-Tag damals, als Wolfsburg Borussia Dortmund mit 3:1 bezwang. Hasenhüttl aber ist sich sicher: “Wenn wir wieder ins Finale kommen, werden uns die Bilder sicher noch mal gezeigt werden.”
Zwei Schritte sind es noch bis nach Berlin, am Mittwoch (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) gilt es, den zweimaligen Gewinner RB Leipzig aus dem Weg zu räumen. Es wird ein Duell mit vielen Wiedersehen. Hasenhüttl selbst arbeitete von 2016 bis 2018 als Trainer bei RB, mit Schäfer ist ein Meister-, Pokalheld und Ex-Geschäftsführer der Niedersachsen nun bei den Sachsen tätig, ganz frisch hat Ridle Baku die Seiten gewechselt. Kontakt hatte Hasenhüttl mit seiner Stammkraft aus der Hinserie nicht mehr seit seinem Abflug im Januar, trotzdem herrscht Vorfreude aufs Wiedersehen. “Wir sind ja nicht im Bösen auseinandergegangen.”
Das Ligaspiel als Blaupause? Das sieht Hasenhüttl nicht so
Böse verlief hingegen das Ligaspiel Ende November, als der VfL mit 5:1 über die kriselnden Leipziger hinwegfuhr. Eine Blaupause für das Spiel am Mittwoch? Nein, sagt Hasenhüttl, für ihn habe die RB-Mannschaft nun nur noch wenig mit der von damals zu tun. “Xavi Simons, David Raum und auch Ridle haben nicht gespielt, die Mannschaft ist jetzt anders aufgestellt, sie haben eine andere Herangehensweise. Man kann es nicht vergleichen.”
Wolfsburger Triumph: 2015 gewann der VfL den Pokal, Marcel Schäfer (rechts neben der Trophäe) arbeitet nun in Leipzig.
imago/Joachim Sielski
Im November setzte der VfL voll auf Umschaltsituationen, Mohammed Amoura, Tiago Tomas und der damalige Noch-Wolfsburger Baku bildeten die Offensive, Jonas Wind saß 90 Minuten auf der Bank. Nicht auszuschließen, dass Hasenhüttl trotz des veränderten Gegners wieder voll auf Tempo setzt, dann könnte Winterneuzugang Andreas Skov Olsen, bislang nur als Joker eingesetzt, sein Startelfdebüt feiern.
Nmechas Verbleib in Wolfsburg wird mit jedem Rückschlag unwahrscheinlicher
Keine Rolle spielt am Mittwoch auf jeden Fall Lukas Nmecha. Der Stürmer hat den nächsten Rückschlag erlitten, wieder einmal zwicken die Adduktoren, die Unsicherheit im Kopf des so häufig verletzten Spielers ist offenbar noch immer nicht raus. Bitter für den 26-Jährigen, dessen Vertrag im Sommer ausläuft und dessen Verbleib mit jedem weiteren Rückschlag unwahrscheinlicher wird.
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Es wird das vierte Spiel sein, das Nmecha in 2025 verpasst, gegen Bochum (1:1) war er am Samstag in der Schlussphase noch ins Spiel gekommen. “Es ist schwierig für mich als Trainer”, sagt Hasenhüttl, “wenn man immer wieder, wenn man auf ihn baut, enttäuscht wird, weil es doch nicht geht.” Auch mit Blick auf andere Akteure seines Kaders. “Es ist nicht optimal, wenn man einen Spieler, der nicht ständig im Training ist, aufgrund seiner Qualität bringt.” Insgesamt sei es so, “dass ein Spieler, der nicht ein, zwei Wochen am Stück trainiert und nicht fit bleibt, nur schwer integrierbar ist”.
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Wie kommt Nmecha raus aus dem Teufelskreis?
Wie kommt Nmecha raus aus diesem Teufelskreis? “Wer so lange Verletzungen hatte wie er, hört natürlich extrem in seinen Körper rein, da wird man natürlich auch unsicher. Er muss seinem Körper vertrauen.” Wie geht der siebenmalige Nationalspieler mit dieser Situation um? “Ich habe nicht das Gefühl, dass er mega frustriert ist. Mittlerweile kann er das alles gut verkraften. Insgesamt ist es aber schon so, dass man als Spieler helfen möchte. Wenn du merkst, dass es nicht funktioniert, ist es logisch, wenn man ein bisschen Frust schiebt.”
Am Mittwoch jedenfalls, wenn der VfL in Leipzig seinem Traum von Berlin einen Schritt näher kommen will, wird Nmecha wieder einmal nicht dabei sein. Dafür kann Wolfsburg auf die Unterstützung seiner Fans zählen: 4000 Anhänger sind vor Ort. Und können sich, anders als ihr heutiger Trainer, noch bestens an den Pokal-Triumph von 2015 erinnern.
Borussia Dortmund hat aus den jüngsten Querelen nun Konsequenzen gezogen und einen großen Schlussstrich gezogen.
Geschäftsführer Lars Ricken sprach dahingehend ein Machtwort. Künftig wird sich beim BVB einiges ändern. Aber der Reihe nach.
Borussia Dortmund: Ende der „Elefantenrunde“
Bis zuletzt hatte es bei Borussia Dortmund in regelmäßigen Abständen ein großes Meeting der Vereinsverantwortlichen gegeben. Mit dabei: Lars Ricken, der jeweilige Trainer, Sportdirektor Sebastian Kehl, der Technische Direktor Sven Mislintat und zeitweise auch BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.
Watzke hatte diese Treffen einst als „ominöse Elefantenrunde“ bezeichnet. Doch eben jene Runde wird bei Borussia Dortmund nicht mehr stattfinden. „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, sagte Lars Ricken bei Sky.
Damit reagiert der BVB auf die jüngsten Entwicklungen bei den Schwarz-Gelben. Sven Mislintat hatte seinen Posten räumen müssen. Und Watzke hatte sich ohnehin aus der „Elefantenrunde“ zurückgezogen.
+++ Nach BVB-Kantersieg gegen Union Berlin – Kovac überrascht mit Maßnahme +++
Ricken: „Sind täglich im Austausch“
Daher wird man sich bei Borussia Dortmund neu aufstellen. Ricken: „Wir sind täglich im Austausch – mit Sebastian Kehl und Niko Kovac“. Zudem gebe es „eine ganz normale Meeting-Struktur“ mit Berater Matthias Sammer.
BVB: Wie geht’s weiter mit Sammer?
Für reichlich Diskussionsstoff sorgte zuletzt auch Sammers Rolle als Experte bei Übertragungen von Dortmunder Champions-League-Spielen bei Amazon Prime. Der frühere Spieler und Trainer von Borussia Dortmund hatte teils harsche Kritik am BVB-Team geübt.
Beim 3:0 des BVB bei Sporting Lissabon in der Zwischenrunde der Königsklasse war vorerst Patrick Owomoyela als Experte beim Streamingdienst eingesprungen. Ob Sammer auch künftig nicht mehr als Experte bei Spielen von Borussia Dortmund eingesetzt wird, ließ Ricken offen. „Das muss Matthias mit Amazon klären“, so der BVB-Geschäftsführer.
Mats Hummels und die AS Rom haben ihre Erfolgsserie in der italienischen Serie A fortgeführt. Zum Abschluss des 26. Spieltag siegte das Team von Trainer Claudio Ranieri mit 4:0 (2:0) gegen Schlusslicht AC Monza und blieb damit im zehnten Ligaspiel in Folge ungeschlagen.
Eine Spitzenposition belegen die Römer trotz seiner Serie nicht. Zwei Punkte hinter dem internationalen Geschäft befindet sich Rom auf Platz neun.
Mats Hummels kehrte nach einer Pause im Play-off-Rückspiel der Europa League gegen den FC Porto (3:2) wieder in die Startelf zurück. In der Defensive erlebte der Weltmeister von 2014 einen ruhigen Abend im Stadio Olimpico. Von Monza, das bereits neun Punkte Rückstand auf einen Platz zum Klassenerhalt hat, ging kaum Gefahr aus.
Stattdessen trafen für die Hauptstädter Alexis Saelemaekers (11.), Eldor Shomurodov (32.) und der frühere Hoffenheimer und Leipziger Angelino (73.) zum souveränen Sieg. Bryan Cristante besorgte kurz vor Schluss den Endstand (88.).