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  • Emre Can, Niklas Süle und Co. -die ersten Gewinner und Verlierer unter Niko Kovac

    Emre Can, Niklas Süle und Co. -die ersten Gewinner und Verlierer unter Niko Kovac


    Niko Kovac ist bei Borussia Dortmund seit 25 Tagen im Amt. Bereits jetzt zeigt sich, wer die ersten Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels beim BVB sind.

    von Oliver Jensen,

    Bei fünf Pflichtspielen saß Niko Kovac als Trainer von Borussia Dortmund auf der Bank. Die Bilanz: zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen!

    Immerhin: Das Champions-League-Achtelfinale wurde erreicht. Und in der Bundesliga war das 6:0 gegen Union Berlin ein Schritt in die richtige Richtung.

    Dieser Trend soll sich im Idealfall am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli (15:30 Uhr, im Liveticker auf ran) fortsetzen.

    Die ersten Wochen unter Kovac haben bereits erste Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels hervorgebracht.

    Das Wichtigste in Kürze

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    Gewinner: Pascal Groß

    Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer von Brighton & Hove Albion zu Borussia Dortmund und sollte das Spiel des BVB ordnen. Unter Nuri Sahin steckte er in einem Formtief, musste teilweise auch als Rechtsverteidiger aushelfen.

    Mit Kovac auf der Trainerbank erlebt Groß einen Leistungssprung. Der deutsche Nationalspieler hat in den fünf Spielen ein Tor geschossen sowie vier Treffer vorbereitet. “Es ist der Pascal, den ich kenne und den wir uns wünschen”, lobt Kovac.

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    © 2025 Getty Images

    Gewinner: Emre Can

    Der Kapitän galt aufgrund seiner Fehleranfälligkeit als das Gesicht der BVB-Krise. Gleich bei Dienstbeginn stellte sich Kovac allerdings hinter den Defensivspieler und sagte bei seiner ersten Pressekonferenz:

    “Ich sehe Emre als einen Führungsspieler. Er ist deutscher Nationalspieler. Er bleibt der Kapitän.” Tatsächlich ist Can unter Kovac als Innenverteidiger gesetzt und hat alle fünf Spiele über 90 Minuten durchgespielt.

    Gewinner: Serhou Guirassy

    Der Sommer-Neuzugang legte beim BVB eigentlich gut los. Zwischen dem 4. und 10. Spieltag der Bundesliga gelangen ihm sechs Tore. Danach allerdings litt der Stürmer zumindest in der Bundesliga zeitweise unter einer kleinen Abschluss-Schwäche.

    Zwischen Ende November und Mitte Januar gelang ihm in sieben Bundesligaspielen lediglich ein Treffer. Sein Viererpack gegen Union könnte nun der Knotenlöser sein.

    Gewinner: Daniel Svensson

    Der Außenverteidiger wurde erst Anfang Februar für die Rückrunde vom dänischen Verein FC Nordsjaelland ausgeliehen. Sportdirektor Sebastian Kehl sagte: “Daniel ist ein aufstrebender, physisch starker Abwehrspieler, der uns zusätzliche Stabilität verleihen kann und mit dem wir uns im Defensivbereich breiter aufstellen.”

    Tatsächlich aber scheint er die Mannschaft nicht nur in der Breite zu verbessern, sondern auch in der Spitze. Der 23-Jährige kam in allen fünf Spielen unter Kovac zum Einsatz und stand dreimal in der Startelf. Kovac bezeichnete seine Leistung als “fantastisch” und sagte: “Das zeigt, dass wir im Scouting richtig gut gearbeitet und wieder jemanden entdeckt haben.”

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    Verlierer: Niklas Süle

    Erst schwärmte Kovac noch von Süle und sagte: “Wenn Niki gesund ist, dann behaupte ich, dass er ein Spieler für die Weltmeisterschaft 2026 ist.” Tatsächlich allerdings stand der Innenverteidiger nur einmal unter Kovac in der Startelf. Dies war bei der 0:2-Pleite gegen den VfL Bochum, als er das zweite Gegentor mit einem unerklärlichen Fehlpass verschuldete.

    In den folgenden drei Spielen verbrachte Süle zweimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde einmal eingewechselt – in der letzten Minute. Von der WM 2026 hat Kovac seitdem auch nicht mehr gesprochen.

    Verlierer: Waldemar Anton

    Der Sommer-Neuzugang hätte unter Kovac keinen schlechteren Beginn erleben können. Bei dessen Trainer-Debüt gegen den VfB Stuttgart (Ex-Verein von Anton) leitete er mit einem Eigentor die 1:2-Niederlage ein.

    In den folgenden vier Pflichtspielen unter Kovac spielte er praktisch keine Rolle mehr, verbrachte dreimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde lediglich im Champions-League-Rückspiel gegen Sporting Lissabon eingewechselt – und zwar eine Minute vor Spielende. So lange Can und Nico Schlotterbeck in der Innenverteidigung funktionieren, droht Anton weiterhin die Bank.

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    © RHR-Foto

    Verlierer: Yan Couto

    Der Rechtsverteidiger wechselte leihweise von Manchester City zu Borussia Dortmund, um als Stammspieler richtig durchzustarten. Aufgrund seiner defensiven Anfälligkeit konnte er sich allerdings nicht dauerhaft etablieren. Er kam zwar bereits in 22 Pflichtspielen für den BVB zum Einsatz, allerdings stand er nur fünfmal in der Startelf.

    Die Tendenz ist negativ: Unter Kovac stand er noch gar nicht in der Anfangsformation. Zweimal wurde er spät eingewechselt, dreimal überhaupt nicht. Kovac sagte über ihn kürzlich: “Er wird seine Minuten bekommen. Die Frage ist, wann und wie schnell.”



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  • Bremer Krise: Ratlos und ersatzgeschwächt: Werder

    Bremer Krise: Ratlos und ersatzgeschwächt: Werder


    Mehr als eine halbe Stunde lang redete Werder-Coach Ole Werner vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg über die angespannte Situation bei Werder Bremen. Wirklich schlauer, warum die Grün-Weißen nach einer starken Hinrunde im Jahr 2025 völlig den Faden verloren haben und am Dienstag auch noch im Viertelfinale des DFB-Pokals beim Drittligisten Arminia Bielefeld ausschieden, war danach aber niemand.

    Erneut war viel von Problemen innerhalb der Mannschaft die Rede, die konkret aber wieder nicht benannt wurden. Es scheint, als stünden Spieler und Verantwortliche an der Weser derzeit selbst fassungslos vor der nun schon seit Wochen anhaltenden Negativspirale. Immer klarer wird, dass es an der Weser im Sommer einen Umbruch geben muss.

    Umbruch versäumt

    Schon vor der Saison hatte Werner gesagt, dass der weitgehend unverändert gebliebene Kader auf der einen Seite ein Vorteil sein könne, weil im Team die Abläufe und Mechanismen bekannt sein. Gleichwohl könne sich aber auch negativ auswirken, dass es keine Fluktuation und keinen frischen Wind im Kader des Fußball-Bundesligisten gegeben habe, der seit dem Aufstieg vor drei Jahren zusammengeblieben ist.

    «Wir haben eine gewisse Struktur, die wir schon seit zweieinhalb Jahren haben», erklärte Werner vielsagend. «Die Themen sind schon seit zweieinhalb Jahren da. Die kommen immer mal wieder auf, wenn die Ergebnisse ausbleiben.»

    Nach dem 0:5-Debakel beim SC Freiburg vor einer Woche hatte Werner öffentlich den Zusammenhalt im Team angeprangert. Die Defensive würde mit dem Finger auf die Offensive zeigen, die Angreifer wiederum auf die Verteidiger. So könne man in der Bundesliga kein Spiel gewinnen, es müsse wieder eine Einheit auf dem Platz stehen.

    Werner-Worte ohne Wirkung

    Klare Worte, die an den Spielern allerdings wirkungslos abprallten. Anders ist der über weite Strecke leblose und desolate Auftritt in Bielefeld nicht zu erklären. Der DFB-Pokal war das große Ziel, die Aussicht auf den Einzug ins Finale von Berlin das, was das Team zusammenhielt. Seit Dienstag ist all das futsch, hergeschenkt durch einen unerklärlich leblosen Auftritt auf der Alm, der viele Fragen aufwirft.

    Die sonst so treuen Fans wendeten sich nach dem Offenbarungseid erstmals von der Mannschaft ab. Eine brandgefährliche Tendenz. Bei Borussia Mönchengladbach erlebten sie im vergangenen Jahr eine ähnliche Situation. Das Aus beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken sorgte für eine Spaltung zwischen Anhängern und Spielern und riss den Traditionsverein vom Niederrhein fast in den Abgrund. Nur mit großer Mühe konnte der Abstieg verhindert werden.

    Den Bremern droht Ähnliches. Das einzig Positive ist, dass Werder 15 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hat und ein Abstieg damit nahezu ausgeschlossen ist. Doch um die Stimmung am Osterdeich nicht noch weiter kippen zu lassen, ist am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Wolfsburg zwingend eine Reaktion notwendig.

    Personalsorgen vor Wolfsburg

    «Wir müssen geschlossen und kämpferisch auftreten», sagte Werner. Allerdings gesellen sich zur sportlichen Krise nun auch noch Personalsorgen hinzu. Marvin Ducksch, Marco Friedl und Romano Schmid fallen auf jeden Fall aus. Hinter den Einsätzen von Michael Zetterer, Marco Grüll und Skelly Alvero stehen noch Fragezeichen. Das Trio plagt sich mit Erkältungen herum.

    Nach der Niederlage in Bielefeld hatte Routinier Leonardo Bittencourt heftige Kritik am Zustand der Mannschaft geübt. Werner sah darin kein Problem. Er forderte aber ein Zeichen auf dem Platz. «Es ist nicht damit getan, Dinge anzusprechen. Es kommt auf die Reaktion an», sagte der 36-Jährige. «Reden können wir alle viel. Es kommt darauf an, was man auf dem Platz sieht. Und es ist de facto so, dass man aktuell zu wenig sieht.»

    © dpa-infocom, dpa:250227-930-388657/2



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  • BVB, News und Gerüchte: KI schätzt ein, wie hoch die Chancen

    BVB, News und Gerüchte: KI schätzt ein, wie hoch die Chancen


    1. BVB, News und Gerüchte: KI schätzt ein, wie hoch die Chancen von Borussia Dortmund auf die Teilnahme an der Champions League noch sind  SPOX
    2. Die schwierige Suche nach dem vierten Champions-League-Team  WEB.DE News
    3. BVB: Experte legt sich fest – Fans hören ganz genau hin  DER WESTEN
    4. (k+) Thon: Gerne wieder den Relegations-Thriller – Für den BVB wird es schwer  kicker
    5. BVB-Krise: Olaf Thon wagt überraschende Prognose  RUHR24



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  • BVB-Profi Pascal Groß offenbart Flankengeheimnis und neue Rolle unter Niko Kovac

    BVB-Profi Pascal Groß offenbart Flankengeheimnis und neue Rolle unter Niko Kovac


    1. ruhr24
    2. BVB
    Pascal Groß im Spiel des BVB gegen Union Berlin
    Pascal Groß sammelte gegen Union Berlin (22. Februar) gleich vier Vorlagen – drei davon per Flanke. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Die Flanken von Pascal Groß waren für den BVB gegen Union Berlin eine echte Waffe. Der Vierfach-Vorlagengeber enthüllte jetzt sein Erfolgsrezept.

    Dortmund – Für Pascal Groß war der 6:0-Sieg gegen Union Berlin (22. Februar) seine bisher erfolgreichste Leistung im schwarz-gelben Trikot. Nach seinem Vorlagen-Viererpack plauderte der Sommerneuzugang im BVB-Talk, Brinkhoff’s Ballgeflüster, unter anderem darüber, was die BVB-Profis wirklich über Choreos denken. Groß erklärte den Gästen um RUHR24 aber auch, warum der BVB gleich drei Tore nach Flanken erzielte.

    BVB-Profi Pascal Groß offenbart Flankengeheimnis und neue Rolle unter Niko Kovac

    Der Host der Sendung und Stadionsprecher Norbert Dickel konfrontierte den BVB-Profi mit einer Statistik. Borussia Dortmund hätte vor dem Union-Spiel die drittmeisten Flanken in der aktuellen Bundesliga-Saison (aus dem Spiel) geschlagen, aber nur sechs Tore daraus erzielt. „Anscheinend waren die Flanken ein bisschen besser als davor“, lautete Pascal Groß humorvolles Antwort zu seinen drei Flankenvorlagen in nur einem Spiel.

    Die darauffolgenden Worte des 33-Jährigen klingen wiederum logisch: „Das ist ein Stück weit Mathematik. Wir müssen mehr Läufe machen in den Sechzehner, dass alle nicht so den Fokus haben auf Serhou (Guirassy, Anm. d. Red).“ Laut dem deutschen Nationalspieler wäre der BVB-Stürmer sonst einfacher zu verteidigen.

    „Wenn zwei, drei andere Jungs mit reingehen, müssen sie (die gegnerischen Verteidiger, Anm. d. Red) sich überlegen, wen sie nehmen“, erklärte Groß. Nach seiner Rechnung würden sowohl Guirassy als auch andere Spieler dementsprechend „viel mehr Tore schießen“.

    Sechser oder Achter? BVB-Mittelfeldspieler erklärt Position im Kovac-System

    Zu seinem persönlichen Erfolgsrezept bei Flanken betonte Groß gleich mehrmals die Wichtigkeit von Wiederholungen. Der technisch versierte Rechtsfuß würde immer wieder, auch selbstständig, Hereingaben trainieren. Seine vier Vorlagen aus dem Union-Spiel beeinflusste scheinbar auch Niko Kovac.

    Angesprochen auf seine Lieblingsposition sagte Groß: „So wie im Moment: Ich probiere, wenn wir hinten sind, das Spiel mit nach vorne zu tragen, aber wenn wir dann nach vorne kommen, hab ich schon gerne Freiheiten.“ Die Mischung aus Sechser- und Achterrolle liegt Borussia Dortmunds Nummer 13 scheinbar.

    „Es ist eine Stärke von mir, dass ich mit in den Sechzehner durchlaufen kann, Chancen vorbereiten kann oder Tore selbst erzielen kann“, erklärte Groß zur Position im Kovac-System. Obwohl der Ex-Brighton-Spieler eher ein Vorbereiter sei, möchte er in Zukunft auch selber treffen. Sein größtes Ziel sei aber ohnehin mit der Mannschaft Spiele zu gewinnen.



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  • Guardiola wird von Liverpool gedemütigt – und trifft

    Guardiola wird von Liverpool gedemütigt – und trifft


    Tabellenführer FC Liverpool hat im Meisterschaftsrennen der Premier League ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Die Engländer von Trainer Arne Slot setzten sich am Sonntag wie schon im Hinspiel mit 2:0 (2:0) bei Titelverteidiger Manchester City durch. Liverpool führte die seit Monaten kriselnden Gastgeber um den Ex-Frankfurter Omar Marmoush streckenweise vor.

    Der überragende Mohamed Salah brachte die Reds in der 14. Minute nach einer Vorlage des früheren Leipzigers Dominik Szoboszlai mit einem abgefälschten Schuss in Führung. In der 37. Minute erhöhte Szoboszlai wiederum nach Vorlage von Salah und traf im verregneten Manchester per Linksschuss ins rechte Eck.

    Matchwinner Mo Salah: „Ein unglaubliches Gefühl“

    „Das ist etwas Besonderes“, sagte Salah beim Sender Sky Sports über den Auswärtssieg beim Titelverteidiger. „Erst recht, wenn man im Titelrennen ist – ein unglaubliches Gefühl. Hoffentlich gelingt es uns ruhig zu bleiben, denn manchmal setzt uns der Druck echt zu. Wir brauchen einen weiteren Titel.“


    MOPO

    Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
    Diese Woche u.a. mit diesen Themen:

    • Das Kreuz mit dem Kreuz: Hamburger verraten, wen sie wählen
    • Ist es wirklich „fünf vor 1933“? Historiker über die Angst vor rechts außen
    • Vorwürfe gegen „Pulverfass“: Jetzt spricht die Gründer-Tochter
    • Drogen-Politik: Was St. Georg von Zürich lernen kann
    • Große Rätselbeilage: Knobelspaß für jeden Tag
    • 20 Seiten Sport: St. Pauli-Helden Asamoah und Saad exklusiv & Alidou zurück im Volkspark
    • 20 Seiten Plan7: Roland Kaiser und Désirée Nick im Interview, die besten Kultur-Events der Woche


    City-Trainer Pep Guardiola, der in den letzten Wochen zunehmend ratlos wirkte, musste verletzungsbedingt auf Stürmer Erling Haaland und Abwehrspieler John Stones verzichten. Seine Citizens, die sich unter der Woche mit einem 1:3 bei Real Madrid aus der Champions League verabschiedet hatten, hatten zwar mehr Ballbesitz, entwickelten bei ihren Offensivaktionen jedoch zu selten Torgefahr.

    Guardiola prophezeit Manchester City großartige Zukunft

    Guardiola versuchte, der Niederlage etwas Positives abzugewinnen und richtete den Blick nach vorn. „Wenn man verliert, dann muss man so verlieren wie wir heute“, sagte er bei Sky Sports und traf angesichts der deutlichen Unterlegenheit einigermaßen merkwürdige Aussagen, als er befand: „Ich habe viele Dinge gesehen, die mir zeigen, dass dieser Klub mit den Spielern, die wir haben, eine großartige Zukunft hat.“

    Nachdem Curtis Jones’ vermeintlicher Treffer zum 3:0 nach einer knappen Stunde wegen einer Abseits-Position vom Videoassistenten aberkannt wurde, bäumte sich Manchester City noch einmal auf. Fast im Gegenzug forderte Marmoush mit seinem Schuss Liverpool-Keeper Alisson. Doch die Hausherren blieben zu harmlos. Liverpool verpasste mehrfach die Vorentscheidung.

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    Durch den Auswärtserfolg festigte die Slot-Elf ihre Spitzenposition. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten FC Arsenal betrug nach dem Abpfiff elf Punkte, wobei die Reds ein Spiel mehr absolviert hatten als die Konkurrenz. Man City, Meister in den letzten vier Spielzeiten, hatte als Tabellenvierter bereits 20 Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter. (dpa/mp)



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  • Bremer Krise: Ratlos und ersatzgeschwächt: Werder

    Bremer Krise: Ratlos und ersatzgeschwächt: Werder


    Bremer Krise
    Ratlos und ersatzgeschwächt: Werder taumelt vor Wolfsburg

    Der Auftritt in Bielefeld ist ein Tiefpunkt. An der Weser herrscht Krisenstimmung. Und nun drohen auch noch weitere Ausfälle.

    Mehr als eine halbe Stunde lang redete Werder-Coach Ole Werner vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg über die angespannte Situation bei Werder Bremen. Wirklich schlauer, warum die Grün-Weißen nach einer starken Hinrunde im Jahr 2025 völlig den Faden verloren haben und am Dienstag auch noch im Viertelfinale des DFB-Pokals beim Drittligisten Arminia Bielefeld ausschieden, war danach aber niemand.

    Erneut war viel von Problemen innerhalb der Mannschaft die Rede, die konkret aber wieder nicht benannt wurden. Es scheint, als stünden Spieler und Verantwortliche an der Weser derzeit selbst fassungslos vor der nun schon seit Wochen anhaltenden Negativspirale. Immer klarer wird, dass es an der Weser im Sommer einen Umbruch geben muss.

    Schon vor der Saison hatte Werner gesagt, dass der weitgehend unverändert gebliebene Kader auf der einen Seite ein Vorteil sein könne, weil im Team die Abläufe und Mechanismen bekannt sein. Gleichwohl könne sich aber auch negativ auswirken, dass es keine Fluktuation und keinen frischen Wind im Kader des Fußball-Bundesligisten gegeben habe, der seit dem Aufstieg vor drei Jahren zusammengeblieben ist.

    “Wir haben eine gewisse Struktur, die wir schon seit zweieinhalb Jahren haben”, erklärte Werner vielsagend. “Die Themen sind schon seit zweieinhalb Jahren da. Die kommen immer mal wieder auf, wenn die Ergebnisse ausbleiben.”

    Nach dem 0:5-Debakel beim SC Freiburg vor einer Woche hatte Werner öffentlich den Zusammenhalt im Team angeprangert. Die Defensive würde mit dem Finger auf die Offensive zeigen, die Angreifer wiederum auf die Verteidiger. So könne man in der Bundesliga kein Spiel gewinnen, es müsse wieder eine Einheit auf dem Platz stehen.

    Werner-Worte ohne Wirkung

    Klare Worte, die an den Spielern allerdings wirkungslos abprallten. Anders ist der über weite Strecke leblose und desolate Auftritt in Bielefeld nicht zu erklären. Der DFB-Pokal war das große Ziel, die Aussicht auf den Einzug ins Finale von Berlin das, was das Team zusammenhielt. Seit Dienstag ist all das futsch, hergeschenkt durch einen unerklärlich leblosen Auftritt auf der Alm, der viele Fragen aufwirft.

    Die sonst so treuen Fans wendeten sich nach dem Offenbarungseid erstmals von der Mannschaft ab. Eine brandgefährliche Tendenz. Bei Borussia Mönchengladbach erlebten sie im vergangenen Jahr eine ähnliche Situation. Das Aus beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken sorgte für eine Spaltung zwischen Anhängern und Spielern und riss den Traditionsverein vom Niederrhein fast in den Abgrund. Nur mit großer Mühe konnte der Abstieg verhindert werden.

    Den Bremern droht Ähnliches. Das einzig Positive ist, dass Werder 15 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hat und ein Abstieg damit nahezu ausgeschlossen ist. Doch um die Stimmung am Osterdeich nicht noch weiter kippen zu lassen, ist am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Wolfsburg zwingend eine Reaktion notwendig.

    Personalsorgen vor Wolfsburg

    “Wir müssen geschlossen und kämpferisch auftreten”, sagte Werner. Allerdings gesellen sich zur sportlichen Krise nun auch noch Personalsorgen hinzu. Marvin Ducksch, Marco Friedl und Romano Schmid fallen auf jeden Fall aus. Hinter den Einsätzen von Michael Zetterer, Marco Grüll und Skelly Alvero stehen noch Fragezeichen. Das Trio plagt sich mit Erkältungen herum.

    Nach der Niederlage in Bielefeld hatte Routinier Leonardo Bittencourt heftige Kritik am Zustand der Mannschaft geübt. Werner sah darin kein Problem. Er forderte aber ein Zeichen auf dem Platz. “Es ist nicht damit getan, Dinge anzusprechen. Es kommt auf die Reaktion an”, sagte der 36-Jährige. “Reden können wir alle viel. Es kommt darauf an, was man auf dem Platz sieht. Und es ist de facto so, dass man aktuell zu wenig sieht.”

    dpa



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  • Die ersten Gewinner und Verlierer unter Niko Kovac

    Die ersten Gewinner und Verlierer unter Niko Kovac


    Niko Kovac ist bei Borussia Dortmund seit 25 Tagen im Amt. Bereits jetzt zeigt sich, wer die ersten Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels beim BVB sind.

    von Oliver Jensen,

    Bei fünf Pflichtspielen saß Niko Kovac als Trainer von Borussia Dortmund auf der Bank. Die Bilanz: zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen!

    Immerhin: Das Champions-League-Achtelfinale wurde erreicht. Und in der Bundesliga war das 6:0 gegen Union Berlin ein Schritt in die richtige Richtung.

    Dieser Trend soll sich im Idealfall am Samstag beim Auswärtsspiel gegen den FC St. Pauli (15:30 Uhr, im Liveticker auf ran) fortsetzen.

    Die ersten Wochen unter Kovac haben bereits erste Gewinner und Verlierer des Trainerwechsels hervorgebracht.

    Das Wichtigste in Kürze

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    Gewinner: Pascal Groß

    Der Mittelfeldspieler wechselte im Sommer von Brighton & Hove Albion zu Borussia Dortmund und sollte das Spiel des BVB ordnen. Unter Nuri Sahin steckte er in einem Formtief, musste teilweise auch als Rechtsverteidiger aushelfen.

    Mit Kovac auf der Trainerbank erlebt Groß einen Leistungssprung. Der deutsche Nationalspieler hat in den fünf Spielen ein Tor geschossen sowie vier Treffer vorbereitet. “Es ist der Pascal, den ich kenne und den wir uns wünschen”, lobt Kovac.

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    Gewinner: Emre Can

    Der Kapitän galt aufgrund seiner Fehleranfälligkeit als das Gesicht der BVB-Krise. Gleich bei Dienstbeginn stellte sich Kovac allerdings hinter den Defensivspieler und sagte bei seiner ersten Pressekonferenz:

    “Ich sehe Emre als einen Führungsspieler. Er ist deutscher Nationalspieler. Er bleibt der Kapitän.” Tatsächlich ist Kovac unter Can als Innenverteidiger gesetzt und hat alle fünf Spiele über 90 Minuten durchgespielt.

    Gewinner: Serhou Guirassy

    Der Sommer-Neuzugang legte beim BVB eigentlich gut los. Zwischen dem 4. und 10. Spieltag der Bundesliga gelangen ihm sechs Tore. Danach allerdings litt der Stürmer zumindest in der Bundesliga zeitweise unter einer kleinen Abschluss-Schwäche.

    Zwischen Ende November und Mitte Januar gelang ihm in sieben Bundesligaspielen lediglich ein Treffer. Sein Viererpack gegen Union könnte nun der Knotenlöser sein.

    Gewinner: Daniel Svensson

    Der Außenverteidiger wurde erst Anfang Februar für die Rückrunde vom dänischen Verein FC Nordsjaelland ausgeliehen. Sportdirektor Sebastian Kehl sagte: “Daniel ist ein aufstrebender, physisch starker Abwehrspieler, der uns zusätzliche Stabilität verleihen kann und mit dem wir uns im Defensivbereich breiter aufstellen.”

    Tatsächlich aber scheint er die Mannschaft nicht nur in der Breite zu verbessern, sondern auch in der Spitze. Der 23-Jährige kam in allen fünf Spielen unter Kovac zum Einsatz und stand dreimal in der Startelf. Kovac bezeichnete seine Leistung als “fantastisch” und sagte: “Das zeigt, dass wir im Scouting richtig gut gearbeitet und wieder jemanden entdeckt haben.”

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    Verlierer: Niklas Süle

    Erst schwärmte Kovac noch von Süle und sagte: “Wenn Niki gesund ist, dann behaupte ich, dass er ein Spieler für die Weltmeisterschaft 2026 ist.” Tatsächlich allerdings stand der Innenverteidiger nur einmal unter Kovac in der Startelf. Dies war bei der 0:2-Pleite gegen den VfL Bochum, als er das zweite Gegentor mit einem unerklärlichen Fehlpass verschuldete.

    In den folgenden drei Spielen verbrachte Süle zweimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde einmal eingewechselt – in der letzten Minute. Von der WM 2026 hat Kovac seitdem auch nicht mehr gesprochen.

    Verlierer: Waldemar Anton

    Der Sommer-Neuzugang hätte unter Kovac keinen schlechteren Beginn erleben können. Bei dessen Trainer-Debüt gegen den VfB Stuttgart (Ex-Verein von Anton) leitete er mit einem Eigentor die 1:2-Niederlage ein.

    In den folgenden vier Pflichtspielen unter Kovac spielte er praktisch keine Rolle mehr, verbrachte dreimal die kompletten 90 Minuten auf der Bank und wurde lediglich im Champions-League-Rückspiel gegen Sporting Lissabon eingewechselt – und zwar eine Minute vor Spielende. So lange Can und Nico Schlotterbeck in der Innenverteidigung funktionieren, droht Anton weiterhin die Bank.

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    Verlierer: Yan Couto

    Der Rechtsverteidiger wechselte leihweise von Manchester City zu Borussia Dortmund, um als Stammspieler richtig durchzustarten. Aufgrund seiner defensiven Anfälligkeit konnte er sich allerdings nicht dauerhaft etablieren. Er kam zwar bereits in 22 Pflichtspielen für den BVB zum Einsatz, allerdings stand er nur fünfmal in der Startelf.

    Die Tendenz ist negativ: Unter Kovac stand er noch gar nicht in der Anfangsformation. Zweimal wurde er spät eingewechselt, dreimal überhaupt nicht. Kovac sagte über ihn kürzlich: “Er wird seine Minuten bekommen. Die Frage ist, wann und wie schnell.”



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  • Jetzt droht auch Marcel Sabitzer und Pascal Groß das BVB-Aus

    Jetzt droht auch Marcel Sabitzer und Pascal Groß das BVB-Aus


    1. ruhr24
    2. BVB
    Marcel Sabitzer und Pascal Groß vom BVB
    Haben beim BVB derzeit nicht mehr viel zu lachen: Marcel Sabitzer und Pascal Groß. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Beim BVB müssen drei Mittelfeld-Stars um ihre Zukunft bangen. Neben Julian Brandt sind das auch Marcel Sabitzer und Pascal Groß.

    Dortmund – Auf Borussia Dortmund kommt im Sommer ein größerer Umbruch zu. Besonders das BVB-Mittelfeld könnte ein neues Gesicht bekommen.

    Jetzt droht auch Marcel Sabitzer und Pascal Groß das BVB-Aus

    Schon länger ist klar, dass Giovanni Reyna und Salih Özcan den Verein verlassen sollen. Beide waren zuletzt ausgeliehen und kehrten nach Dortmund zurück. Nach Saisonende strebt der Verein die endgültige Trennung an.

    Nicht ganz so klar ist die Lage bei einem prominenten Trio, das seit einiger Zeit aber enttäuschende Leistungen beim BVB abliefert: Julian Brandt, Marcel Sabitzer und Pascal Groß. Aber auch sie müssen zittern.

    BVB-Vertrag von Julian Brandt wird aktuell nicht verlängert – Gespräch auf Eis

    Laut Ruhr Nachrichten (Bezahlartikel) hat der BVB die Gespräche mit Julian Brandt über eine vorzeitige Verlängerung seines Vertrages (läuft bis Juni 2026) auf Eis gelegt.

    Inzwischen sind intern die Zweifel gewachsen, ob der 28-Jährige sich tatsächlich irgendwann zum Führungsspieler aufschwingen kann, heißt es. Zu inkonstant sind seine Leistungen. Hier heißt die Devise: abwarten, ob er seine Formprobleme noch in den Griff bekommt.

    BVB-Vertrag von Marcel Sabitzer läuft bis 2027 – aber Sommer-Transfer nicht ausgeschlossen

    Der Vertrag von Marcel Sabitzer (30) läuft noch ein Jahr länger. Und dennoch ist auch beim Österreicher eine Trennung im Sommer nicht ausgeschlossen.

    Die Ruhr Nachrichten nennen ihn „das Gesicht der BVB-Krisensaison“. Untermauert wird das durch seine katastrophale Bilanz von 0 Torbeteiligungen in 29 Saison-Pflichtspielen.

    BVB-Neuzugang Pascal Groß ist auch Wackelkandidat – mit Tendenz zu Verbleib

    Etwas besser sieht die Prognose für Pascal Groß aus. Der 33-Jährige ist seit vergangenem Sommer im Besitz eines Zweijahresvertrages.

    Die Tendenz bei ihm soll trotz zuletzt enttäuschender Leistungen in Richtung Verbleib gehen. Ein neuer BVB-Vertrag für den Routinier ist aber derzeit nicht in Sicht.

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    Julian Brandt, Marcel Sabitzer und Pascal Groß kommen auf eine gesammelte Erfahrung von 147 Länderspielen für Deutschland beziehungsweise Österreich. Auf dem Platz haben sie es aber zuletzt nicht geschafft, dem BVB-Mittelfeld Organisation und Esprit zu verleihen. Deshalb steht das Trio nun vor einer ungewissen Zukunft.



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  • Der FC St. Pauli und die Sache mit den 101 Prozent

    Der FC St. Pauli und die Sache mit den 101 Prozent


    Floskeln, Phrasen, Metaphern – im Fußball gibt es Tausende, die vor allem dann bemüht werden, wenn es nicht läuft. Oftmals schwingt Verzweiflung mit, nicht selten sind es überdies schiefe Bilder, die da gezeichnet werden: Wer frisst schon Gras oder nimmt ein Ruder mit auf den Platz, um es dann herumzureißen? Beim FC St. Pauli wollen sie nach vier sieglosen Spielen in Folge am Samstag gegen Borussia Dortmund 101 Prozent geben, um im Bundesliga-Abstiegskampf die Trendwende herbeizuführen.

    FC St. Pauli offensiv verbessert, aber nicht gut genug

    Seit 340 Minuten warten die Hamburger auf einen Torerfolg, haben in 21 Partien insgesamt erst 18 Mal getroffen und stellen den schwächsten Angriff der Liga. Beim 0:2 zuletzt in Mainz war die Leistung gerade in der ersten Halbzeit zwar überzeugend, die Chancenverwertung aber erneut nicht Bundesliga-tauglich. Dass der Aufsteiger knapp 20 Torschüsse abgeben muss, bis der Ball im Netz zappelt, ligaweit aber am seltensten zum Abschluss kommt, wird inzwischen zum Problem. Denn, in der Defensive reihten sich zuletzt die Aussetzer aneinander – in Mainz patzte Keeper Nikola Vasilj.

    Die Kiezkicker haben ihre noch vor einigen Wochen komfortable Ausgangssituation im Kampf um den Klassenerhalt verspielt. Die Konkurrenz befindet sich derweil im Aufwind: Die TSG Hoffenheim hat die Hamburger auf Tabellenplatz 15 verdrängt. Der 1. FC Heidenheim auf dem Relegationsrang hat nur noch sechs Punkte Rückstand. Und wenn der VfL Bochum am Freitag zwei Zähler nach dem Berufungsverfahren in der Causa „Feuerzeugwurf“ zugesprochen bekommt und den ersten Abstiegsplatz verlässt, sind es lediglich vier Punkte. Nur Schlusslicht Holstein Kiel ist abgeschlagen. 

    Im Westen ein Wunder, im Norden eine Tragödie?

    Was die Situation aus Hamburger Sicht bedrohlich macht: Heidenheim ist aus der Conference League ausgeschieden, hat keine Doppelbelastung mehr und kann sich jetzt allein auf den Klassenerhalt konzentrieren. Der VfL Bochum schien zur Winterpause als erster Absteiger festzustehen, hat aber eine beeindruckende Aufholjagd gestartet und zuletzt fünf Punkte aus vier Spielen geholt. Tief im Westen, wo am Samstag die TSG Hoffenheim zu Gast ist, scheint sich ein Fußball-Wunder anzubahnen.

    Hoch im Norden könnte sich derweil eine Tragödie wiederholen: In der Saison 2011/12 lagen die Kiezkicker nach dem 21. Spieltag auf Rang zwölf, sammelten nach dem 1:0-Derbysieg über den HSV aber nur noch mickrige vier Punkte und stiegen am Ende ab.

    FC St. Pauli fehlen überall ein paar Prozent

    Positiv immerhin: Fortschritte in der Offensive waren in Mainz erkennbar. Dass dennoch kein eigener Treffer gelang, führte Trainer Alexander Blessin auch auf fehlendes Spielglück zurück und verwies in dem Zusammenhang auf den Pfostenschuss von Noah Weißhaupt. Fakt ist jedoch auch: überall fehlen ein paar Prozent. Das ist St. Paulis Coach nicht verborgen geblieben. Und so verlangt nicht nur der 51-Jährige, man müsse nun 101 Prozent geben.

    Es braucht kein Mathematik-Studium, um zu wissen: Das ist unmöglich! Sich zunehmend metaphorisch auszudrücken oder Phrasen zu bemühen, zeigt indirekt, wie angespannt die Situation am Millerntor ist. „101 Prozent“ zu geben, bedeutet nichts weniger, als etwas Außergewöhnliches zu tun, um sein Ziel zu erreichen. Bislang war in Hamburg davon die Rede gewesen, man könne mithalten und werde die nötigen Punkte für den Klassenerhalt über beharrliche Arbeit holen.

    Nun aber müsse man das Glück erzwingen, wie nach dem Spiel in Mainz immer wieder betont wurde. Vieles klang nach Durchhalteparolen – das ist ein schlechtes Zeichen, weil darin Verzweiflung mitschwingt. Jetzt, da St. Pauli erstmals in dieser Saison unter Druck steht, braucht es das Gegenteil: Überzeugung, vor allem im Angriff.

    Borussia Dortmund äußerst wankelmütig

    Vielleicht kommt Borussia Dortmund (10.) am Samstag als Gegner zum passenden Zeitpunkt. Die in dieser Saison äußerst wankelmütigen Schwarz-Gelben haben sich bereits gegen Holstein Kiel (2:4) und den VfL Bochum (0:2) eine Blöße gegeben.

    Zuletzt war zwar Union Berlin mit 6:0 vom Platz gefegt worden und einige Tage zuvor in der Champions League die Qualifikation für das Achtelfinale perfekt gemacht worden. Nach dem 0:0 im Europapokal gegen Sporting Lissabon aber hatte Kapitän Emre Can erklärt: „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig.“ Die auswärts erst zweimal siegreiche Borussia versucht es also bisweilen auch mit weniger als 100 Prozent. Vielleicht ja auch am Samstag. Dann stehen die Chancen für den FC St. Pauli gut, das Ruder ….



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  • Eintracht Gladbach stellt sich vor: Große Ziele und

    Eintracht Gladbach stellt sich vor: Große Ziele und


    In Mönchengladbach gibt es ab sofort einen neuen Verein: Eintracht Gladbach! Der ehemalige Jugend-Bundesliga-Spieler Tim Schlippes steckt mit ehemaligen Weggefährten hinter der Gründung – und die Ziele sind hoch! Die Eintracht will direkt den Aufstieg in die Kreisliga B packen und in naher Zukunft zu den besten Klubs der Stadt zählen. Allerdings gibt es auch soziale Pläne, denn die Gladbacher wollen den Slogan “Ein Klub für alle” auch verkörpern.

    Eintracht Gladbach hat bis zum offiziellen Saisonwechsel zum 1. Juli 2025 noch einige Aufgaben zu bewältigen. So ist der frisch gegründete Verein noch auf Platzsuche, führt hierzu aber schon Gespräche mit der Stadt. Gemeinsam mit Max und Luis Lisiecki bildet Schlippes den Gründungsvorstand. Das Trio hat gemeinsam beim 1. FC Mönchengladbach gekickt und eine tiefe Freundschaft entwickelt, schließlich ist eine Vereinsgründung keine Schnapsidee.

    Schlippes und Max Lisiecki spielten in der Jugend-Bundesliga für Borussia Mönchengladbach, Schlippes stand auch mal im Regionalliga-Kader der Fohlen. Luis Lisiecki hat für den 1. FC zwischen der Ober- und Bezirksliga in allen Klassen auf dem Platz gestanden. Das Netzwerk der Drei ist folglich enorm und soll auch genutzt werden: Geplant ist ein Qualitätskader, der, wenn er so zustande kommt, auf Anhieb der beste der Kreisliga C sein dürfte.

    Doch bis zum ersten Pflichtspiel kann noch viel passieren, das ist den Gründern von Eintracht Gladbach auch bekannt. Der Klub plant Zusammenarbeiten mit Kinderheimen, beeinträchtigten Menschen und eigene Benefizveranstaltung, denn es soll nicht nur um sportliche Höhenflüge gehen.

    Freunde gründen Verein

    Präsident Schlippes gibt im Gespräch mit FuPa erste Eindrücke über die Pläne und Ziele von Eintracht Gladbach.

    Schlippes über…

    … die Hintergründe, einen eigenen Verein zu gründen: „Wir sind eine Freundesgruppe, die seit mehreren Jahren gemeinsam in Mönchengladbach Fußball spielt. Wir haben uns beim 1. FC kennengelernt und sind seitdem enge Freunde. In unserer WhatsApp-Gruppe kam uns im vergangenen Jahr die Idee, einen neuen Fußballverein zu gründen. Wir haben Lust, auf ein spannendes Projekt, wollen den Fußball einfach wieder attraktiv machen.”

    Eintracht Gladbach will sich sozial engagieren

    … die Ziele von Eintracht Gladbach: „Wir wollen gerne ein Verein für alle sein. Egal ob jung oder alt, Mann oder Frau. Wir werden in Zukunft mit beeinträchtigten Menschen und Jugendlichen aus einem Kinderheim zusammenarbeiten, um auch wirklich allen Menschen die Möglichkeit zu geben, ein Vereinsgefühl zu entwickeln. Des Weiteren werden wir mehrere Benefizveranstaltungen planen, um somit Spenden zu sammeln. Wir würden ebenfalls gerne eine Frauenmannschaft gründen und in die Jugend investieren.“

    … die sportlichen Pläne: „Für die kommende Saison gilt ganz klar: Aufstieg in die Kreisliga B. In den nächsten Jahren würden wir uns gerne mindestens in der Kreisliga A etablieren und dann irgendwann zu den Top drei der Herrenmannschaften in Mönchengladbach zu gehören. Ambitioniert? Definitiv! Aber wir würden das Ganze nicht machen, wenn wir nicht von uns und unserem Projekt überzeugt wären.“

    Hochkaräter Kader in Planung

    … den Trainer und den Kader: „Wir führen derzeit mit einem Trainerteam Gespräche und sind auch davon überzeugt, dass wir im Sommer gemeinsam starten werden. Der Stamm des Kaders besteht aus Spielern, die bereits in der Oberliga, Landesliga und Bezirksliga gespielt haben. Dazu kommen noch Spieler aus den Kreisliga aus Mönchengladbach. Da wir allerdings noch nicht wissen, ob die Spieler mit ihren aktuellen Vereinen gesprochen haben, können wir natürlich auch noch keine genauen Namen nennen. Wir suchen aber auch noch weitere Spieler, um eine gewisse Kadertiefe zu haben.“

    Schlippes ergänzt: „Auch wenn wir extremst ambitioniert sind, wissen wir, dass wir in der Kreisliga spielen und möchten unseren Spielern auch ermöglichen, ihre Freizeit vollumfänglich leben zu können. Solange alles kommuniziert ist, haben wir auch kein Problem da mit, wenn man mal keine Lust auf‘s Training hat. Wir wollen als Wohlfühloase wie ein zweites Zuhause für unsere Spieler sein.“

    FuPa wird Eintracht Gladbach in den kommenden Monaten begleiten und über neue Zwischenstände berichten.

    >>> Das ist Tim Schlippes

    >>> Das ist Max Lisiecki

    >>> Das ist Luis Lisiecki



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    FAQ: Eintracht Gladbach stellt sich vor – Große Ziele und Ambitionen

    1. Was ist die Eintracht Gladbach?
    Die Eintracht Gladbach ist ein Fußballverein aus Mönchengladbach, der in der höchsten deutschen Liga, der Bundesliga, spielt. Der Verein hat eine lange Tradition und ist bekannt für seine leidenschaftlichen Fans und beeindruckenden Leistungen im deutschen Fußball.

    2. Welche Ziele hat die Eintracht Gladbach für die kommende Saison?
    Die Eintracht Gladbach strebt an, sich in den oberen Tabellenregionen der Bundesliga zu platzieren und sich für europäische Wettbewerbe zu qualifizieren. Zudem liegt ein Fokus darauf, jungen Talenten Spielzeit zu geben und die sportliche sowie wirtschaftliche Stabilität des Vereins weiter zu fördern.

    3. Wie hat sich die Eintracht Gladbach in den letzten Jahren entwickelt?
    In den letzten Jahren hat sich die Eintracht Gladbach kontinuierlich weiterentwickelt, sowohl sportlich als auch infrastrukturell. Der Verein hat in eine modernisierte Trainingsinfrastruktur investiert und sich bemüht, eine starke und wettbewerbsfähige Mannschaft aufzubauen.

    4. Wer sind die Schlüsselspieler der Eintracht Gladbach?
    Die Schlüsselspieler variieren von Saison zu Saison, aber der Verein legt großen Wert auf eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten. Die aktuellen Kaderinformationen sind auf der offiziellen Website einsehbar.

    5. Welche Rolle spielen die Fans bei Eintracht Gladbach?
    Die Fans der Eintracht Gladbach sind eine essenzielle Säule des Vereins. Ihre Unterstützung, sowohl im Stadion als auch außerhalb, trägt erheblich zur Motivation der Spieler und zur Atmosphäre während der Spiele bei. Der Verein pflegt eine enge Beziehung zu seiner Fangemeinde.

    6. Gibt es besondere Projekte oder Initiativen, die die Vereinsführung plant?
    Ja, die Vereinsführung plant verschiedene Projekte, darunter Nachwuchsakademien zur Förderung junger Talente, Umweltinitiativen sowie soziale Projekte zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaft.

    7. Wie kann ich Eintracht Gladbach unterstützen?
    Fans können den Verein unterstützen, indem sie Spiele besuchen, Mitglied im Verein werden, Merchandise kaufen oder sich in sozialen Medien engagieren. Jede Form der Unterstützung trägt dazu bei, den Verein stärker zu machen.

    8. Wo finde ich die neuesten Informationen über Eintracht Gladbach?
    Aktuelle Informationen, Nachrichten und Updates über Eintracht Gladbach finden Sie auf der offiziellen Website des Vereins, in sozialen Medien und in den gängigen Sportnachrichten.

    9. Welche Veranstaltungen bietet die Eintracht Gladbach zusätzlich zu den Spielen an?
    Neben den Pflichtspielen organisiert die Eintracht Gladbach verschiedene Veranstaltungen, darunter Fan-Treffen, Familienfestivals und Trainingsbesuche, um die Bindung zwischen dem Verein und seinen Anhängern zu stärken.

    10. Wie sieht die Zukunft der Eintracht Gladbach aus?
    Die Eintracht Gladbach hat sich ambitionierte Ziele gesetzt und arbeitet hart daran, die sportlichen Erfolge weiter auszubauen. Der Verein setzt auf eine starke Jugendförderung, auf Nachhaltigkeit und darauf, die Fangemeinschaft weiter auszubauen, um eine erfolgreiche Zukunft zu gewährleisten.

    Haben Sie weitere Fragen? Zögern Sie nicht, uns direkt zu kontaktieren oder die offizielle Webseite zu besuchen!