Bayer Leverkusens Mittelfeldspieler Granit Xhaka (32) war nach dem 0:3 im Achtelfinalhinspiel der Champions League gegen den FC Bayern komplett bedient.
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Bayer Leverkusens Mittelfeldspieler Granit Xhaka (32) war nach dem 0:3 im Achtelfinalhinspiel der Champions League gegen den FC Bayern komplett bedient.
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Alle News, Transfers und Gerüchte zu Borussia Dortmund im Überblick. Welcher Spieler kommt? Welcher geht? Alle Informationen zum BVB.
Hier findet ihr alle Transfernews und weiteren Infos zu Borussia Dortmund. Damit verpasst ihr keine Transfergerüchte beim BVB.
Eine Übersicht zu den Transfergerüchten der Bundesliga und den internationalen Top-Ligen findet ihr ebenfalls auf unserer Seite.
Bei Borussia Dortmund wurde VfB-Star Enzo Millot nach seiner starken Vorsaison in Stuttgart wohl als möglicher Neuzugang gehandelt. Laut “L’Equipe” soll das Thema mittlerweile aber nicht mehr so heiß sein beim BVB. Grund dafür dürften unterschiedliche Meinungen der Dortmunder Führung über Millot sein.
Zwar gibt es wohl weiterhin Verantwortliche, die von den Qualitäten des Franzosen überzeugt sind, allerdings auch Personen in der BVB-Führung, die Zweifel an Millot haben. Dies liege wohl unter anderem an disziplinarischen Verfehlungen des 22-Jährigen in der Vergangenheit.
Konkret werden im Bericht mehrere Fälle genannt, in denen Millot zu spät zum Training der Schwaben erschienen sein soll. Millots Vertrag in Stuttgart läuft noch bis zum 30. Juni 2028.
Bei Nuri Sahin war er noch gesetzt. Nun ist Jamie Gittens unter Niko Kovac nur noch Ergänzungsspieler bei Borussia Dortmund und das frustriert den jungen Flügelspieler.
Laut der “Bild” äußerte sich Sportdirektor Sebastian Kehl nach dem 2:0-Auswärtssieg gegen den FC St. Pauli über den 20-Jährigen: “Man merkt ihm an, dass er gerade frustriert ist. Am Ende geht es aber um die Mannschaft – das weiß auch Jamie. Er ist dennoch unglaublich wichtig für den Klub, hat sich zum Unterschiedsspieler gemacht. Es tut uns aber gut, dass wir diese Konkurrenzsituation haben.”
In der Bundesliga stand er zuletzt bei der 0:2-Niederlage in Bochum in der Startelf. Seitdem kam er nur für Kurzeinsätze gegen Union Berlin (6:0) und St. Pauli auf den Rasen. Der BVB gewann beide Spiele zu Null.
Wettbewerbsübergreifend steht der Engländer bei 36 Einsätzen in denen er elf Tore und vier Assists zum Teamerfolg beifügte. Sein Vertrag läuft noch bis 2028. Als er zum Anfang der Saison für Furore sorgte, wurde der Engländer schnell als teurer Abgang im dreistelligen Millionenbereich gehandelt.
Emre Can gehört zweifellos zu den Gewinnern bei Borussia Dortmund unter dem neuen Trainer Niko Kovac. Seit der Kroate Anfang Februar beim BVB übernommen hat, spielt der Kapitän in der Innenverteidigung so stark, dass nun sogar eine Vertragsverlängerung über 2026 hinaus im Raum steht.
Wie die “Bild” berichtet, findet gerade ein Umdenken in der Führungsriege des BVB statt. Während man bis vor wenigen Wochen einen Verkauf des 31-Jährigen favorisiert habe, sei man nun offenbar dazu bereit, über eine Verlängerung des Kontrakts nachzudenken.
Allerdings gebe es eine Voraussetzung dafür. Nur wenn die Dortmunder, derzeit auf Platz zehn der Tabelle, noch die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb schaffe, habe Can Chancen zu bleiben. Der Rückstand auf die Champions-League-Plätze beträgt bereits sieben Punkte, auf Platz sechs sind es aktuell sechs Zähler.
Verabschiedet sich Karim Adeyemi schon bald aus Dortmund? Laut Transferinsider Fabrizio Romano bastelt Juventus Turin an einer Verpflichtung des Flügelspielers.
“Adeyemi hat den Berater gewechselt und Juve hat ihn für den Juli angerufen”, erklärte Romano bei “Viva El Futbol”.
Bereits im vergangenen Winter wurde immer wieder über einen Abgang des 23-Jährigen spekuliert, Hauptziel war dabei allerdings die SSC Neapel.
Deren Sportdirektor Giovanni Manna sagte später, man sei sich prinzipiell mit dem BVB einig gewesen. Der Deal scheiterte aber, weil der gebürtige Münchner nicht zu Napoli wechseln wollte und erst überzeugt werden musste.
Adeyemis Vertrag bei der Borussia läuft noch bis 2027.
Angesichts der sportliche Misere scheint sich Borussia Dortmund nach der Saison von einigen Profis trennen zu wollen. Die “Ruhrnachrichten” bringen in diesem Zusammenhang Namen wie Emre Can, Salih Özcan, Niklas Süle, Pascal Groß oder Marcel Sabitzer ins Spiel.
Vor dem Aus beim BVB steht demnach auch Giovanni Reyna. Hinsichtlich des als hochveranlagt geltenden US-Amerikaners, der in seiner Entwicklung seit geraumer Zeit stagniert, seien die Verantwortlichen “mittlerweile mit der Geduld am Ende”, eine Trennung werde trotz Vertrags bis 2026 angestrebt.
In dieser Saison kommt Reyna wettbewerbsübergreifend auf 16 Einsätze, drei davon von Beginn an. Dabei gelangen ihm zwei Tore. Allerdings verpasste der 22-Jährige auch zwei Monate wegen einer Leistenzerrung.
Der in England geborene Sohn des früheren Bundesliga-Profis Claudio Reyna und der ehemaligen US-Nationalspielerin Danielle Egan steht seit 2019 beim BVB unter Vertrag, war in der vergangenen Rückrunde an Nottingham Forest ausgeliehen. In England konnte er sich jedoch nicht in den Vordergrund spielen. Für die Profis der Schwarz-Gelben absolvierte er bislang 137 Pflichtspiele, in denen er 19 Tore erzielte.
Ein möglicher Abgang von BVB-Star Jamie Gittens könnte für den Sommer 2025 wohl ein ernsthaftes Thema werden.
Laut “Bild” könnte sich dabei für die Dortmunder der nächste Abgang für eine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich abzeichnen.
Im Bericht ist von einem möglichen Wettbieten der englischen Topklubs FC Chelsea, FC Arsenal und Tottenham Hotspur die Rede, die wohl allesamt Interesse am Dortmunder Offensiv-Juwel haben.
Gittens‘ Vertrag in Dortmund läuft noch bis zum 30. Juni 2028. Einst wurde der gebürtige Londoner bei Manchester City und beim FC Reading ausgebildet, bevor er im Sommer 2022 zum BVB wechselte.
In der laufenden Saison steuerte Gittens für die Borussia bei 33 Pflichtspiel-Einsätzen immerhin schon elf Tore und fünf Vorlagen bei.
Nach der kürzlichen 1:2-Heimpleite von Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart steht BVB-Star Julian Brandt in der Kritik.
“Ein Talent darf alle fünf Spiele mal überragend spielen und das macht er. Aber die Entwicklung ist bei ihm stehen geblieben”, fällte Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bei “Sky” ein hartes Urteil über den 28-Jährigen und erklärte, dass Brandt für ihn immer noch ein Talent sei.
Vor allem eine Brandt-Szene im Spiel des BVB gegen Stuttgart erzürnte Matthäus. In der Nachspielzeit verzog Brandt einen Freistoß aus aussichtsreicher Position völlig, reagierte darauf aber kaum.
“Der muss doch ein Zeichen an die Gelbe Wand setzen und sich sagen: ‘Hey, habe ich das jetzt so verbockt?’. Ich habe D-Jugend trainiert. Ein Zehnjähriger ärgert sich mehr als ein Julian Brandt und das darf nicht sein. Meine Spieler haben sich geärgert, wenn sie verkackt haben. Brandt hat sich nicht geärgert”, sagte Matthäus.
Zusammenfassend meinte der 63-Jährige, dass er von Brandt “ein bisschen enttäuscht” sei, weil “er aus seinem Talent viel zu wenig gemacht hat”.
Die BVB-Ikone Kevin Großkreutz hat nach der Heimpleite gegen den VfB Stuttgart (1:2) recht deutliche Kritik an den aktuellen Stars seines Ex-Klubs geäußert.
Besonders Jungstar Jamie Gittens bekam heftige Worte vom 36-Jährigen zu hören. “Wenn er einen guten Tag hat, ist er ein Weltklassespieler, wenn nicht, dann kann er bei uns in der Westfalen-Liga spielen”, kritisierte Großkreutz, der für den SV Wacker Obercastrop in der Westfalenliga 2 kickt, im Podcast “Viertelstunde Fußball” die Inkonstanz des 20-jährigen Engländers.
Großkreutz bemängelte das “Rauf und Runter” in den Leistungen des BVB-Talents, das aber dennoch bereits elf Tore und fünf Vorlagen in der laufenden Saison auf seinem Konto hat.
Mit der Ankunft von Niko Kovac begann beim BVB eine neue Zeitrechnung.
Unter dem neuen Trainer soll das kriselnde Bundesliga-Schwergewicht wieder in die Spur finden. Die Heimpremiere gegen den VfB Stuttgart (1:2) ging derweil nach hinten los.
Ziel für die alles andere als zufriedenstellend verlaufende Saison ist weiterhin die Qualifikation für die Champions League. In der kommenden Saison soll dann wieder mit neuem Elan angegriffen werden – und mit großer Wahrscheinlichkeit auch mit anderem Personal.
Mit Linksverteidiger Daniel Svensson vom FC Nordsjaelland und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka vom FC Chelsea kamen zum Ende der Wintertransferphase bereits zwei ambitionierte Neuzugänge per Leihe mit Kaufpflicht bzw. Kaufoption. Im Sommer dürfte sich gerade auch auf der Abgangsseite einiges tun.
Durch die anhaltende Krise sollen die Verträge eines Star-Trios derzeit nicht verlängert werden. Wie die “Sport Bild” berichtet, handelt es sich dabei um Emre Can, Niklas Süle und Julian Brandt.
Alle drei Großverdiener besitzen noch bis 2026 gültige Arbeitspapiere, könnten folglich nur noch im Sommer zu marktgerechten Preisen abgegeben werden. Unter Kovac sollen vorherige Absprachen aus der Zeit unter Vorgänger Nuri Sahin keine Rolle mehr spielen und alles neu bewertet werden.
Auch interessant: Borussia Dortmund: Böser Seitenhieb gegen gefeuerten Sven Mislintat
Dortmunds Shootingstar Julien Duranville war zuletzt während der Winter-Transferperiode wohl heiß begehrt. Wie die “Bild” berichtet, soll der BVB zahlreiche Transferanfragen für den 18-jährigen Belgier abgelehnt haben.
Unter anderem soll auch der türkische Topklub Besiktas Istanbul angefragt haben bezüglich einer Leihe mit anschließender Kaufoption. Allerdings soll dieses Modell für die BVB-Bosse überhaupt nicht infrage gekommen sein.
Immerhin winken dem Teenager nach dem Abgang von Donyell Malen zu Aston Villa im Frühjahr regelmäßige Einsätze in Dortmund. In der laufenden Saison durfte das Toptalent 13 Mal für die BVB-Profis in Pflichtspielen ran. Dabei gelang ihm je ein Tor sowie eine Vorlage.
Wie nah war Karim Adeyemi an einem Wechsel von Borussia Dortmund zur SSC Napoli?
Wie Giovanni Manna, Sportdirektor des Tabellenführers nun offenbarte, wohl sehr nah. “Was ich bestätigen kann ist, dass wir mit Borussia Dortmund einen Vertragsentwurf wegen Adeyemi ausgehandelt hatten”, sagte der 36-Jährige auf einer Medienrunde.
Der Flügelstürmer sollte der Nachfolger des abgewanderten Kvicha Kvaratskhelia werden. “Wir waren dort, wir haben geredet, aber der Spieler war sich nicht sicher. Er wollte nicht im Januar zu uns wechseln, wir wollten nicht darauf bestehen”, erklärt Manna weiter.
Deshalb nahmen die Süditaliener Abstand von der Verpflichtung. “Alle Spieler, die seit Sommer gekommen sind, wollten unbedingt nach Napoli kommen. Wenn ich dich überzeugen muss, auf diesem Niveau zu Napoli zu gehen, bist du keiner für uns.”
Bevor sich Borussia Dortmund für Niko Kovac als neuen Trainer entschied, stand wohl auch eine mögliche Rückkehr von Ex-Coach Edin Terzic im Raum.
Laut “Sport Bild” soll sich vor allem der Technische Direktor Sven Mislintat für ein Comeback des 42-Jährigen ausgesprochen haben.
Allerdings stand er mit der Einschätzung, dass Terzic der richtige Mann für den BVB sei, intern wohl alleine da. Für die anderen Verantwortlichen Lars Ricken und Sebastian Kehl sein eine Terzic-Rückkehr dem Bericht nach sogar ein “Ding der Unmöglichkeit” gewesen, weshalb diese Spur auch nie besonders heiß geworden sei
Terzic führt den BVB in der Vorsaison ins Finale der Champions League, dennoch entschied man sich anschließend für getrennte Wege. Seitdem wartet er auf eine neue Aufgabe als Coach.
Sein schon damals großer Fürsprecher Mislintat dürfte nun wohl auch kurz davor stehen, seinen Platz räumen zu müssen, da er vor allem mit Sportdirektor Kehl ein schwieriges Verhältnis haben soll.
Sebastian Kehl hat Donyell Malen nach dessen Wechsel zu Aston Villa kritisiert. Malen sei “nicht mehr wirklich mit dem Kopf bei Borussia Dortmund”, gewesen, sagte Kehl. “Und wir wissen alle, dass es dann auch nicht mehr zu Leistungen führt. In der Verfassung, in der er sich am Ende präsentiert hat, war der Transfer eine gute Lösung.” Der 26-Jährige sei “nicht mehr dahin gekommen, wo er mal war”, betonte der BVB-Sportdirektor.
Man habe auf der Position eigentlich niemanden mehr abgeben wollen, betonte Kehl.
“Das Angebot hat sich aber irgendwann in eine Dimension entwickelt, wo wir drüber nachdenken mussten. Der Spieler hat uns auch klar zu verstehen gegeben, dass er auch aufgrund seiner Vertragslaufzeit etwas Neues machen möchte“, so Kehl weiter. Malen wechselte schließlich Mitte Januar für 25 Millionen Euro zu Aston Villa.
Borussia Dortmund hat am Deadline Day mit Diant Ramaj einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der frühere Heidenheimer und Frankfurter wechselt von Ajax Amsterdam zurück in die Bundesliga.
In Dortmund unterschrieb der 23-Jährige einen Vertrag bis zum Sommer 2029 und wird umgehend nach Dänemark zum FC Kopenhagen weiterverliehen.
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2 Min Lesezeit
Emre Can drückte ihn nach Abpfiff ganz fest an seine Brust und tätschelte seinen Kopf. Auch Giovanni Reyna nahm Yan Couto mit einem breiten Grinsen in den Arm. Der 2:0-Sieg beim FC St. Pauli war ein wichtiger Schritt – für Borussia Dortmund insgesamt und für den Brasilianer im Speziellen. Am Millerntor hatte Couto erstmals unter Niko Kovac von Beginn an das Vertrauen erhalten. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Julian Ryerson stand der 22-Jährige erstmals seit dem Jahresauftakt gegen Bayer Leverkusen in der Startelf – und hinterließ einen guten Eindruck.
„Seit ich da bin, hat Yan es gut gemacht. Er hat relativ wenige Minuten bekommen. Aber ich war davon überzeugt, dass wir heute mehr Ballbesitz haben werden, dass wir ihn brauchen mit seiner Ruhe am Ball, dass er das richtig managt“, erläuterte Kovac seine Entscheidung. Der BVB-Trainer sah sich hinsichtlich seiner Einschätzung bestätigt.
Couto wies die drittmeisten Ballkontakte (106) aller Borussen auf, zudem initiierten die Schwarzgelben gut ein Drittel ihrer Angriffe über die rechte Seite. Das hatte mit einer taktischen Umstellung Kovacs zur Halbzeit zu tun. Bevor der Brasilianer allerdings offensiv häufiger in Erscheinung trat, war er spürbar auf Sicherheit und Stabilität bedacht, indem er St. Paulis Flügelstürmer Elias Saad beschattete. Zwar verlor Couto noch immer die Mehrzahl seiner Zweikämpfe (32 Prozent gewonnene Duelle), aber – und das ist ein wichtiger Fortschritt – er zeigte sich gewillt, sie zu führen.
„Je länger das Spiel gedauert hat, desto besser kam Yan rein“, befand Sport-Geschäftsführer Lars Ricken. Coutos zunehmendes Zutrauen korrespondierte eng mit der Systemumstellung. Anders als noch in den ersten 45 Minuten, in denen der BVB im zuletzt regelmäßig exerzierten 3:2-Aufbau agierte, suchte der Trainer nun durch den Aufbau über die Viererkette (4:1) bewusst mehr Breite.

„Dadurch haben wir unsere Außenverteidiger besser ins Spiel gebracht, konnten die erste Verteidigungslinie überspielen und hatten Kontrolle im Spiel“, sagte Kovac. Couto nutzte das hinzugewonnene Maß an Freiheiten, um nun verstärkt über die rechte Seite anzuschieben.
Schon unmittelbar vor der Pause hatte er die bis dato beste BVB-Torchance mit einem Steilpass auf Karim Adeyemi eingeleitet. Und es kam auch nicht von ungefähr, dass Couto seine Anteile am Führungstreffer von Serhou Guirassy (50.) besaß, weil es seine Flanke war, die in den Strafraum segelte und dort von Adeyemi aufgegriffen wurde, um das 1:0 einzuleiten.

Kovac bescheinigte Couto daher einen gelungenen Auftritt am Millerntor. „Nicht nur, weil er am ersten Tor mit beteiligt war. Er hat auch hinten richtig gut abgeräumt, die Zweikämpfe geführt. Er hat eine richtig gute Leistung gezeigt. Das habe ich mir von ihm erwartet, von ihm erhofft und das hat er auch bestätigt.“ Die Vorstellung war also ein wichtiger Schritt, dem weitere folgen müssen. Das eint Couto und den BVB gleichermaßen.

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Yan Couto hat beim 2:0-Sieg von Borussia Dortmund gegen den FC St. Pauli eine starke Leistung gezeigt – und das in einer Rolle, die ihm nicht unbedingt auf den Leib geschneidert ist. Trainer Niko Kovač hatte den Brasilianer als Außenverteidiger aufgestellt, obwohl er ihn zuvor eher als Wingback bezeichnet hatte.
„Manchmal muss ein Trainer ein bisschen flunkeln“, scherzte Kovač nach dem Spiel. Der Plan ging jedenfalls auf: Couto machte seine Sache defensiv stark und war offensiv am Führungstreffer beteiligt. Seine Flanke leitete den Treffer von Serhou Guirassy ein. „Er hat heute richtig gut abgeräumt, viele Zweikämpfe gewonnen und eine starke Leistung gezeigt“, lobte Kovač.
Der 22-Jährige hatte zuvor nur wenige Einsatzminuten unter dem neuen BVB-Coach bekommen, bewies in Hamburg aber, dass er eine ernsthafte Option für die kommenden Spiele sein kann. Besonders in einer Partie, in der Dortmund mehr Ballbesitz erwartete, habe Couto mit seiner Ruhe am Ball das Spiel gut gemanagt, so Kovač.
Ob er auch in den nächsten Spielen als Außenverteidiger startet, bleibt abzuwarten. Doch mit seinem Auftritt auf St. Pauli hat sich Couto zumindest dafür empfohlen.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
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Marius Müller hat sich in den vergangenen Wochen als sicherer Rückhalt für den VfL Wolfsburg etabliert. Auch beim 2:1-Auswärtssieg gegen Werder Bremen zeigte der Torhüter eine starke Leistung – doch an der Hierarchie im Tor ändert das nichts.
Trainer Ralph Hasenhüttl stellte nach dem Spiel klar: „Die Nummer eins-a spielt. Aber Müller hat es sehr gut gemacht.“ Der Coach sieht in der aktuellen Situation jedoch kein Problem, sondern ein Luxusproblem: „Es ist wichtig, dass wir eine Alternative haben, die uns das Niveau hält.“
Besonders lobte Hasenhüttl die Ausstrahlung seines Keepers: „Er strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und hat in den letzten Spielen gezeigt, dass er uns im Spiel halten kann.“ Müller sei ein „gestählter“ Torhüter, der bereits bei Vereinen mit großer Fan-Power (1. FC Kaiserslautern, FC Schalke 04) gespielt hat. Daher könne er mit der etwas ruhigeren Situation in der Autostadt bestens umgehen.
Solange Kamil Grabara noch ausfällt, bleibt Müller also weiter im Tor – und beweist mit jeder Partie, dass Wolfsburg auf der Torhüter-Position bestens aufgestellt ist.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
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Hat teure Kaufoption
©IMAGO
Seit seinem Leihwechsel am Deadline Day hat Carney Chukwuemeka quasi keine Möglichkeit gehabt, sein Können bei Borussia Dortmund unter Beweis zu stellen. Bis zum vergangenen Wochenende jedenfalls. Beim 6:0 gegen Union Berlin wurde der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler in der 70. Minute für Giovanni Reyna eingewechselt, war sofort gut im Spiel und an zwei Toren – wenn auch nicht direkt – beteiligt. „Sensationell gut“, sei der Auftritt gewesen, sagte danach Trainer Niko Kovac.
„Wir haben gesehen, welche Fähigkeiten er hat“, meinte der neue BVB-Coach. „Wie er den Ball an- und mitnimmt, wie er sich sofort in die Spielrichtung dreht, das ist schon einzigartig. Er hat eine sehr gute Beschleunigung und Technik. Der Junge wird uns Freude machen, wenn er gesund bleibt.“
Die Gesundheit war bisher das Problem bei Chukwuemeka, für den die Schwarz-Gelben eine Leihgebühr von 2,4 Millionen Euro an den FC Chelsea überwiesen haben. Schon nach einer seiner ersten Trainingseinheiten fiel der englische U21-Nationalspieler aufgrund von Knieproblemen aus. Lediglich beim 3:0 in Lissabon am 11. Februar sammelte er vier Spielminuten. „Leider hatte er zu Beginn Probleme mit dem Knie nach einem Sturz, aber allein die 20 Minuten, die er gespielt hat, waren unfassbar gut“, so Kovac.
Chukwuemeka selbst zeigte sich ebenso erfreut über die Möglichkeit, sein Debüt im Signal Iduna Park feiern zu können: „Ich habe es geliebt, vor so einer Kulisse zu spielen. Ich wollte nur mein Spiel machen und der Mannschaft helfen.“
Die Fans hat Chukwuemeka mit seiner Leistung schon hinter sich gebracht, wie ein Blick ins BVB-Forum bei Transfermarkt zeigt. „Er scheint einiges an Kreativität mitzubringen und auch eine gute Passgenauigkeit“, schreibt „Mikklu“. „Für seine 21 Jahre macht er auch einen recht erwachsenen Eindruck. Ich hoffe, er holt körperlich nach seiner Verletzung bald auf und kann dann noch mehr zeigen. Wenn er zusammen oder abwechselnd mit Julian Brandt spielt, könnt das diesem helfen als Entlastung, sodass wir auch von ihm mehr sehen.“

Ähnlich sehen es „full_back“ und „BigDogTinyHome“. Ersterer schreibt: „An ihm sieht man mal wieder, wie eminent wichtig Spieler im zentralen Mittelfeld sind, die technisch stark sind, sich aus Drucksituationen befreien und das Spiel öffnen können. Es ist im Grunde so banal. Einige User inklusive mir predigen das ja auch schon länger, dass diese katastrophale Spielverbindung im Mittelfeld eines unserer zentralen Probleme ist. Ich lehne mich so weit aus dem Fenster und sage, wenn Chuk und Felix Nmecha gemeinsam im Mittelfeld spielen, ist das ein Gamechanger für unser Spiel. Bitter, dass Nmecha noch bis Ende März ausfällt.“
Letzterer meint über Chukwuemekas Rolle bis zum Saisonende: „Hoffentlich kommt Nmecha zeitnah zurück und übernimmt dann auch noch die Rolle des Sechsers von Marcel Sabitzer. Ein Mittelfeld aus Nmecha, Chukwu und Brandt hätte schon was … wenn dann im Sommer hoffentlich noch Rayan Cherki dazustößt und für Brandt übernimmt, dann wäre das schon auch international sehr vielversprechend.“
Bezüglich einer Festverpflichtung Chukwuemekas wendet „SachMalChris“ ein: „Jetzt darüber zu reden, Carney fest verpflichten zu müssen, ist doch genau das, was unserer Vereinsführung immer negativ ausgelegt wird. Er hat ein paar gute Minuten in einer Mannschaft gehabt, die in diesem Spiel eh sehr gut funktioniert hat. Da ist es verhältnismäßig leicht, gut auszusehen. Jetzt muss man aber erstmal sehen, ob er fit genug ist, um dauerhaft zu spielen, und dann, auf welchem Niveau er sich einpendelt.“
Ähnlich sah es BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl, der am Ende darüber mitentscheiden muss, ob die Kaufoption gezogen wird. Diese wurde, als das Gerücht erstmals aufkam, bei knapp unter 50 Mio. Euro geschätzt, soll aber laut übereinstimmenden Medienberichten tatsächlich bei 35 Mio. Euro liegen. Das wäre Rekord für Dortmund. Der in der TM-Datenbank als teuerster Zugang ausgewiesene Ousmane Dembélé steht mit derselben Summe dort, weil beim Transfer zum FC Barcelona eine Weiterverkaufsbeteiligung griff. „Hoffentlich können wir auf dieser Leistung aufbauen. Ihm fehlt natürlich noch ein bisschen Rhythmus, er hat lange nicht gespielt“, so Kehl über Chukwuemekas.
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Bis Montag um 10 Uhr
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Nach dem 22. Spieltag der Bundesliga-Saison 2024/25 ist es wieder Zeit für die Wahl der Elf des Spieltages. Wer waren die Besten auf dem Platz? Jetzt kann die TM-Community entscheiden, welcher Profi sich einen Platz in der Auswahl verdient hat. Die Wahl läuft bis Montag um 10 Uhr – hier geht es zur Abstimmung!

Mit dem Top-Elf-Tool lässt sich bei der Aufstellung zwischen zahlreichen Formationen wählen. Die Spieler, die in deinen Augen zu den besten gehörten, können per schnellem Klick in den Kader gewählt werden. Nach der Wahl gibt es dann auch die Möglichkeit, die eigene Elf zu teilen.
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