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  • Darf dieser Klub überhaupt absteigen?

    Darf dieser Klub überhaupt absteigen?

    Darf dieser Klub überhaupt absteigen? Ein Blick auf die Fußballregeln

    Im Fußball gibt es viele Regelungen, die den Abstieg eines Klubs betreffen. Die Frage „Darf dieser Klub überhaupt absteigen?“ ist oft Thema in der Diskussion unter Fans und Experten. In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Abstiegsmöglichkeiten von Fußballvereinen und beleuchten die verschiedenen Faktoren, die dabei eine Rolle spielen.

    1. Die Grundlagen des Abstiegs

    In den meisten Ligen, insbesondere in der Bundesliga und anderen europäischen Profiligen, ist der Abstieg in der Regel an die Platzierung in der Tabelle gekoppelt. Die letzten Plätze am Ende der Saison müssen oft den bitteren Gang in die niedrigeren Ligen antreten. Doch es gibt auch Ausnahmen, auf die wir gleich eingehen werden.

    2. Besondere Regelungen

    Einige Klubs nehmen an besonderen Aktionen oder Wettbewerben teil, die sie von einem Abstieg abhalten können. Dazu zählen:

    • Lizenzierungsverfahren: In vielen Ligen müssen Klubs, die an einer Liga gemäß den Regeln teilnehmen möchten, eine Lizenz beantragen. Wenn ein Klub diese Lizenz nicht erhält, kann er trotz seiner Position in der Tabelle absteigen.

    • Punkteabzug: Disziplinarische Maßnahmen, wie Punkteabzüge aufgrund von Regelverstößen, können ebenfalls den Abstieg eines Teams beeinflussen. Ein Klub könnte theoretisch in den Abstiegsbereich rutschen, obwohl er sportlich nicht schwächer ist.

    • Besonderheiten im Wettbewerb: In einzelnen Ligen gibt es spezielle Regelungen, beispielsweise eine Play-off-Runde um den Abstieg oder die Möglichkeit für Aufsteiger, eine „Schutzklausel“ zu erhalten, die ihnen in bestimmten Szenarien den Abstieg erspart.

    3. Historische Beispiele

    Im deutschen Fußball gab es bereits Klubs, die aufgrund finanzieller Probleme oder Lizenzierungsfragen in die tiefen Ligen abgestiegen sind, obwohl sie auf dem Platz durchaus konkurrenzfähig waren. Solche Fälle zeigen, dass der Abstieg nicht immer nur vom sportlichen Abschneiden abhängt.

    4. Fazit

    Insgesamt lässt sich sagen, dass die Frage „Darf dieser Klub überhaupt absteigen?“ vielfältig beantwortet werden kann. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie den sportlichen Leistungen, den Lizenzanforderungen und eventuellen Punktabzügen. Um die eigene Mannschaft zu unterstützen, sollten Fans sich sowohl mit den sportlichen als auch mit den regulativen Aspekten des Fußballs beschäftigen. Letztlich bleibt der Fußball ein faszinierender und dynamischer Sport, dessen Regeln oft zu spannenden Diskussionen führen.

    Dieser Artikel bietet eine Übersicht zum Thema Abstieg im Fußball, mit wichtigen Aspekten und Hinweisen darauf, wann ein Klub vielleicht gar nicht absteigen kann, auch wenn die Tabelle dies vermeintlich nahelegt.

  • BVB enttäuscht gegen Lille – Emre Can: “Die zweite Halbzeit war überhaupt nicht gut”

    BVB enttäuscht gegen Lille – Emre Can: “Die zweite Halbzeit war überhaupt nicht gut”


    Borussia Dortmund muss um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League zittern. Im Achtelfinal-Hinspiel gegen den OSC Lille gelang dem BVB nur ein 1:1. Die Stimmen zum Spiel.

    Borussia Dortmund hat es verpasst, sich im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League gegen den OSC Lille eine gute Ausgangslage zu verschaffen. Im eigenen Stadion kam der BVB nicht über ein 1:1 hinaus.

    Damit stehen die Dortmunder vor dem Rückspiel in Frankreich am 12. März unter Druck, eine Niederlage wäre gleichbedeutend mit dem Ausscheiden für den Vorjahresfinalisten.

    ran hat die Stimmen zum Spiel gesammelt.

    Karim Adeyemi (Borussia Dortmund): “Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt. Vielleicht hatten wir von St. Pauli noch etwas schwere Beine. Das Rückspiel in Lille ist also umso wichtiger, dann holen wir uns den Sieg eben dort. Wir waren heute generell etwas unsauber, deshalb war es schwierig, Torchancen zu kreieren.”

    Emre Can (Borussia Dortmund): “Die zweite Halbzeit war überhaupt nicht gut, zu wenig Intensität. Gegen den Ball müssen wir uns besser bewegen, mutiger sein. Nächste Woche wird es nicht einfach in Lille, dennoch fahren wir dort hin mit breiter Brust. Ich fühle mich in der Position des Innenverteidigers wohl, aber es geht nicht um mich, es geht um den Klub.”

    Pascal Groß (Borussia Dortmund): “In der ersten Halbzeit haben wir ganz ordentlich gespielt, hätten aber nachlegen müssen. Wir hatten noch ein paar Halbchancen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber die Kontrolle verloren und ihnen ein Stück weit Selbstvertrauen gegeben. Wir hatten dann zu wenig Intensität und zu viele Ballverluste, das kommt dann auch noch dazu. Aber auswärts in Lille ist für uns auch noch alles drin.”



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  • BVB-Ansage von Sebastian Kehl nach St. Pauli: „Spielt überhaupt keine Rolle“

    BVB-Ansage von Sebastian Kehl nach St. Pauli: „Spielt überhaupt keine Rolle“


    1. ruhr24
    2. BVB
    Sebastian Kehl guckt ernst
    Sebastian Kehl hat über das BVB-Ziel für die verbliebende Bundesliga-Saison gesprochen. © David Inderlied/Kirchner-Media

    Der BVB hat erstmals in der laufenden Bundesliga-Saison zwei Siege am Stück geschafft. Doch Sebastian Kehl mahnt zur Vorsicht.

    Hamburg – Der BVB-Sieg beim FC St. Pauli (2:0) hält die Westfalen im Rennen um die internationalen Plätze. Rang sechs ist nach 24 Spielen drei Punkte entfernt. Das Ziel bleibt aber das Erreichen der Champions League, auch wenn Sebastian Kehl sich auf Nachfrage dazu lieber vorsichtig äußerte.

    BVB-Ansage von Sebastian Kehl nach St. Pauli: „Spielt überhaupt keine Rolle“

    „Also ich gucke im Moment wenig auf die Tabelle – ganz ehrlich. Ob wir jetzt auf Zehn stehen, spielt überhaupt keine Rolle. Ja, es ist alles ein bisschen enger zusammengerückt“, erklärte der Sportdirektor des BVB nach dem Spiel in der Mixed Zone auch gegenüber RUHR24.

    Kehl betonte: „Unser Ziel ist vor allem, durch unsere Spiele, durch unsere Ergebnisse unsere Situation zu beeinflussen. Alles andere werden wir sehen.“ Diese Einstellung des 45-Jährigen ist nachvollziehbar. Schließlich wartet auf Borussia Dortmund im Saisonendspurt ein schweres Programm.

    BVB steht in der Bundesliga vor einem schweren Programm

    Die Schwarz-Gelben müssen unter anderem noch zu den direkten Konkurrenten nach Leipzig und Freiburg. Zudem gastiert der BVB auch noch beim FC Bayern München und Bayer Leverkusen.

    „Daher machen wir trotzdem genauso weiter, Schritt für Schritt. (…) Aber wir werden einen Teufel tun und jetzt in irgendeiner Form wieder den Blick voraus wagen. Weil wir uns einfach auch versprochen haben, jeden kleinen Schritt zu gehen“, kündigte Kehl an.

    BVB steht defensiv stabiler, überzeugt aber noch zu selten offensiv

    Die jüngsten Ergebnisse geben Anlass zur Hoffnung, dass Borussia Dortmund sich in der schwächsten Bundesliga-Saison seit zehn Jahren endlich stabilisiert. In den jüngsten fünf Pflichtspielen stand hinten viermal die Null.

    Allerdings tut sich der BVB im Offensivspiel noch häufig schwer. Das zeigte auch das Gastspiel auf St. Pauli erneut. Im ersten Durchgang waren die Kiezkicker sogar etwas gefährlicher als die Borussia, die nach der Pause nur dank ihrer Effizienz den Sieg holte. Denn viele Chancen gab es nicht.

    Gegen den VfL Bochum (0:2) und im Rückspiel gegen Sporting Lissabon (0:0) blieben die Westfalen sogar gänzlich ohne eigenes Tor. Die nächste Chance, offensiv Fortschritte zu zeigen, hat der BVB am Dienstag (4. März) in der Champions League gegen LOSC Lille.



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  • Dardais Wahl für Ungarn – hatte der DFB überhaupt eine

    Dardais Wahl für Ungarn – hatte der DFB überhaupt eine



    Bence Dardai hat sich für Ungarn entscheiden. Der 19-jährige bisherige DFB-Auswahlspieler des VfL Wolfsburg berichtet vom Einfluss seiner Brüder und einem jubelnden Papa.

    Künftig für Ungarn im Einsatz: Bence Dardai.


    Künftig für Ungarn im Einsatz: Bence Dardai.

    picture alliance/dpa


    Der DFB hat versucht, ihm eine Perspektive aufzuzeigen, wollte die Arbeit mit Bence Dardai, der die deutschen Auswahlmannschaften von der U 17 bis zur U 19 (insgesamt 24 Einsätze) durchlaufen hat, von einer Zukunft im Adler-Trikot überzeugen. Der 19-Jährige hat sich aber anders entschieden und läuft ab sofort für Ungarn, das Heimatland seiner Familie, auf. Hatte der DFB überhaupt eine Chance?


    Die Ungarn, die in erster Linie in Person von Nationaltrainer Marco Rossi um den Wolfsburger warben, hatten schließlich beste Unterstützer im unmittelbaren Umfeld des Mittelfeldspielers. Bences Brüder Marton und Palko (beide Hertha BSC) hatten bereits in der Vergangenheit den Verbandswechsel vollzogen, obendrein spielte Papa Pal 61-mal für sein Heimatland.

    Papa Pal Dardai hat “natürlich gejubelt”


    Er habe es sich reiflich überlegt, sagt Bence Dardai, seine Brüder hätten ihm “viel erzählt”, und als die Entscheidung schließlich gefallen ist, habe sein Vater “natürlich gejubelt”. In seiner Erklärung auf Instagram schreibt Dardai: “Meine Wurzeln liegen in Ungarn, mein Herz und das meiner Familie schlagen für Ungarn, und ich bin sehr froh, die Möglichkeit zu bekommen, für die ungarische A-Nationalmannschaft zu spielen.”




    Dabei vergisst der in Berlin auf die Welt gekommene Dardai nicht, dem DFB für die vergangenen Jahre zu danken. “Ich bin in Deutschland geboren, in Deutschland aufgewachsen und durch die DFB-Junioren ausgebildet worden. Dafür bin ich sehr dankbar und werde es auch immer sein. Ein weiterer Dank gilt allen Trainern und Offiziellen, die mir die bisherigen Chancen ermöglicht haben beim DFB.”

    Starke Entwicklung in Wolfsburg


    Hätte er perspektivisch das Zeug für die U 21 oder gar A-Nationalmannschaft gehabt? Schwer zu sagen. Klar ist: In seiner ersten Bundesligasaison in Wolfsburg hat sich Dardai bereits stark entwickelt. Der Teenager, der noch bei den A-Junioren spielen könnte, kommt auf zwölf Ligaeinsätze, ein Tor und drei Vorlagen. Er betont: “Ich versuche einfach, viel zu lernen in diesem Jahr. Wenn ich Minuten kriege, umso besser.”


    Die Konkurrenz in Deutschland mit Blick auf die A-Nationalmannschaft ist jedenfalls riesig: Im zentralen Mittelfeld, defensiv wie offensiv, tummeln sich mit Spielern wie Joshua Kimmich, Alexander Pavlovic, Angelo Stiller, Jamal Musiala, Florian Wirtz und perspektivisch womöglich auch Tom Bischof oder Paul Wanner zahlreiche Topspieler, die Aussicht auf eine baldige Nominierung Dardais wäre äußerst gering gewesen.

    Dardais Debüt schon gegen die Türkei?


    Bei den Ungarn hingegen wird es um einiges schneller gehen. Vorgesehen ist, dass Dardai schon in den Play-offs der Nations League im März nominiert wird, schon am 20. März könnte der Wolfsburger in der Türkei sein Debüt feiern. Ist er dann dabei? “Ich hoffe und denke schon.”



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  • Wäre der 1. FC Kaiserslautern überhaupt reif für die…

    Wäre der 1. FC Kaiserslautern überhaupt reif für die…


    Vier Spiele, vier Siege: Der 1. FC Kaiserslautern ist im neuen Jahr die Mannschaft der Stunde in der 2. Bundesliga. Die Roten Teufel mischen als Tabellendritter im Aufstiegsrennen mit. Doch wäre der Kader reif für die Bundesliga?

    38 Punkte aus 21 Spielen, Tabellenplatz drei und nach der Winterpause vier Erfolge in Serie. Beim 1. FC Kaiserslautern läuft es in 2025 – und die Fans träumen bereits vom Aufstieg in die Bundesliga. Die Euphorie unter den Anhängern sei schön, sagte jüngst Julian Krahl im Gespräch mit SWR Sport, doch die Spieler würden sich aktuell noch keine großen Gedanken darum machen, was am Saisonende ist. “Wir spüren die Euphorie unter den Fans, aber für uns heißt es: Wir genießen den Moment”, meinte der FCK-Keeper. “Es macht aktuell einfach einen Riesenspaß, wir wollen den Flow beibehalten. In ein paar Monaten werden wir dann sehen, wo wir stehen.”

    Der 1. FC Kaiserslautern ist auf einem guten Weg. In der zurückliegenden Transferperiode wurde das Team noch einmal zielgerichtet verstärkt, nachdem zuvor Schwächen im Kader analysiert worden waren. Die Roten Teufel verfügen nun über ein breites Aufgebot – doch wäre es auch tauglich für die Bundesliga? SWR Sport analysiert die einzelnen Mannschaftsteile.

    Tor: Julian Krahl ist einer der stärksten Keeper der 2. Bundesliga

    Julian Krahl ist einer der stärksten Torhüter im Bundesliga-Unterhaus. Der 25-Jährige ist stark im Eins-gegen-Eins, hat eine für die 2. Liga weit überdurchschnittliche Reaktionsfähigkeit und verfügt über ein gutes Stellungsspiel. An der Konstanz muss Krahl noch arbeiten, neben seinen starken Leistungen hat er auch immer wieder mal einen Wackler drin.

    Nummer zwei im Kader der Pfälzer ist Avdo Spahic, der diese Rolle so ausfüllt, wie es von ihm erwartet wird. Sprich: Er ist da, wenn er gebraucht wird. Spahic musste sich im November einem operativen Eingriff am Knie unterziehen und fiel einige Woche aus. Deshalb – und weil FCK-Trainer Markus Anfang sich auf der Torhüterposition “mehr Konkurrenzkampf” gewünscht hat – liehen die Roten Teufel in der Winterpause noch für anderthalb Jahre Simon Simoni von Eintracht Frankfurt aus. Der 20-Jährige gilt als Keeper-Talent, soll beim FCK die nächsten Schritte im Profifußball machen und Druck auf Spahic sowie Krahl ausüben.

    Innenverteidigung: Maximilian Bauer direkt gesetzt

    Maximilian Bauer wechselte erst unmittelbar vor Schließung der Transferliste zum 1. FC Kaiserslautern. Der Neuzugang, der auf Leihbasis vom FC Augsburg auf den Betzenberg kam, soll bei den Roten Teufeln den Winter-Abgang von Boris Tomiak (Hannover 96) kompensieren. Bauer war direkt in der Innenverteidigung gesetzt: Gegen Preußen Münster (2:1) und bei Hertha BSC (1:0) absolvierte der 25-Jährige die vollen 180 Minuten – und überzeugte. Zu Bauers Stärken gehören die Spieleröffnung sowie der Zweikampf.

    Mit Jan Elvedi , Jannis Heuer , Luca Sirch und Almamy Touré stehen FCK-Coach Anfang vier weitere Kandidaten für die Innenverteidigung zur Verfügung. Da der Trainer gerne auf eine Dreier-Abwehrkette setzt, kommen sie alle zu ihren Spielanteilen. Vor allem Sirch, der Senkrechtstarter der Saison, überzeugt und wird von Woche zu Woche stärker. Auf Elvedi (19 Einsätze) ist ebenso Verlass wie auf Heuer (16). Touré (7) fällt trotz seines hohen Potentials (Europa-League-Sieger 2022 mit Eintracht Frankfurt) etwas ab.

    Defensive Außenbahn: Die FCK-Schwachstelle

    Die Außenverteidigung ist das Sorgenkind des 1. FC Kaiserslautern. Jean Zimmer, Frank Ronstadt und Jan Gyamerah auf der rechten Seite bringen zwar jede Menge Kampfeswillen mit ein, sie sind in der Offensive aber limitiert und defensiv nicht immer auf der Höhe. Links ist Florian Kleinhansl ebenso Zweitliga-Durchschnitt wie Erik Wekesser und Frank Ronstadt. Alle Außenverteidiger eint zudem, dass ihnen die Konstanz in ihren Leistungen fehlt.

    Defensives Mittelfeld: Shootingstar Leon Robinson stopft viele Löcher

    Leon Robinson hat sich jüngst in die Startelf und dort festgespielt. Ein weiterer Shootingstar, der mit Intensität in Zweikämpfen und großer Laufstärke überzeugt. Neben Robinson, der zudem viele Löcher stopft, lief zuletzt der starke Filip Kaloc auf, der eine etwas offensivere Rolle bekleidet. Der Tscheche, von seinem Naturell her eher ein Achter, könnte sogar noch weiter vorne spielen. Er ist ein absoluter Leistungsträger. Auch Tobias Raschl ist eher zentraler Mittelfeldspieler als Abräumer, aber aktuell außen vor. Nach der Winterpause stand er zwar in allen vier Spielen im Kader, kam aber nur eine Minute zum Einsatz.

    Winter-Neuzugang Tim Breithaupt, Typ Stratege und wie Bauer vom FC Augsburg ausgeliehen, gilt als körperlicher Spieler, der gleichzeitig sehr passsicher ist. Beim FCK erhofft man sich einiges von dem beim Karlsruher SC ausgebildeten 22-Jährigen. Mehr erwartet man indes von Afeez Aremu, der aktuell im Hintertreffen ist. Dem Vernehmen nach hätten die Roten Teufel Aremu im Winter bei einem passenden Angebot ziehen lassen.

    Offensives Mittelfeld: Daisuke Yokota – der “Mini-Robben”

    Marlon Ritter befindet sich derzeit in Topform. Dem 30-Jährigen merkt man die Spielfreude an, er kreiert von halblinks immer wieder gefährliche Situationen. Zudem ist Ritter als Kapitän und Führungsspieler für die Mannschaft wichtig.

    Sein Pendant auf halbrechts heißt Daisuke Yokota. Der Japaner könnte auch den Rechtsaußen geben, macht dies aber nur temporär, weil die Außenbahnen beim FCK von den defensiven Schienenspielern abgedeckt werden. Yokota spielt eine starke Saison, zieht immer wieder von rechts in Richtung Strafraum, schließt selbst ab oder leitet Chancen ein. Der von KAA Gent ausgeliehe Offensivspieler gilt als eine Art “Mini-Robben” und hat das Interesse zahlreicher Klubs geweckt. Wie groß die FCK-Chancen sind, ihn nach Leihende fest zu verpflichten, hängt auch davon ab, ob der Aufstieg gelingt. Bei einem weiteren Jahr 2. Bundesliga wäre Yokota wohl weg.

    Winter-Neuzugang Faride Alidou und Kenny-Prince Redondo können die Positionen von Ritter und Yokota spielen, sie gelten in der Offensive als polyvalent. Sie sind vielseitig einsetzbar, können auch Außen oder in der Spitze spielen. Beide haben aktuell den Status “Kaderspieler”, haben aber bereits bewiesen, dass auf sie Verlass ist, wenn sie gebraucht werden. Aaron Opoku ist nach seinem geplatzten Wechsel in die US-amerikanische Major League Soccer derzeit ohne Einsätze, seine Dienste scheinen nicht mehr gefragt.

    Mit Philipp Klement gibt es noch einen klassischen Zehner im Kader. Der 32-Jährige weist ein starkes Passspiel auf und ist ein guter Standard-Schütze, allerdings fehlt ihm die Dynamik. Fußballerisch gehört Klement zu den Besten im Kader, aber nicht zu den Schnellsten – vom Tempo her muss er sich hinten ansiedeln. Deswegen kommt er auch nur auf vier Einsätze bislang in dieser Saison.

    Angriff: Ragnar Ache bleibt bis zum Sommer – und dann?

    Mit Ragnar Ache – elf Torbeteiligungen in bislang 17 Zweitligaspielen diese Saison – weist der Kader des FCK einen potentiellen Unterschiedsspieler auf. Der Wechsel des Stürmers nach Como war am “Deadline Day” geplatzt – mindestens bis Sommer bleibt Ache also in der Pfalz. Dann wäre der auch immer mal wieder von Verletzungen geplagte Angreifer wohl nur bei einem Aufstieg zu halten.

    Daniel Hanslik spielt aktuell seine beste Saison, seit er 2021 zum 1. FC Kaiserslautern gewechselt war. 13 Torbeteiligungen weist der 28-Jährige bereits auf, dazu ackert er viel für die Mannschaft und bringt sich auch in die Defensivarbeit ein. Winter-Leihe Grant-Leon Ranos (von Borussia Mönchengladbach) ist eine Ergänzung für den Sturm und soll den wiederum vom FCK nach Fürth ausgeliehenen Jannik Mause ersetzen. Bislang hat es Ranos noch nicht auf Einsatzminuten für die Roten Teufel geschafft.

    Fazit: In Teilen reif für den Aufstieg

    Der 1. FC Kaiserslautern besitzt eine breiten und weitgehend ausgewogenen Kader. Im Tor, in der Innenverteidigung und in der Offensive wäre dem FCK zuzutrauen, mit Teams wie Heidenheim, St. Pauli, Kiel oder Bochum mitzuhalten. Gehen Ache und Yokota im Sommer von Bord, sähe das aber direkt anders aus – dann käme es auf adäquaten Ersatz an. Auf den Außenbahnen sind die Roten Teufel nicht reif für die Bundesliga und insbesondere defensiv zu schwach. Im defensiven Mittelfeld ist ebenfalls noch viel Luft nach oben.



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