Schlagwort: Trendwende

  • BVB Aktie: Kampf um die Trendwende

    BVB Aktie: Kampf um die Trendwende

    BVB Aktie: Kampf um die Trendwende

    Die Aktie von Borussia Dortmund (BVB) hat in den letzten Monaten eine bewegte Entwicklung durchlebt. Nachdem der Wert im Jahr 2021 einen Höhepunkt erreichte, musste das Unternehmen zuletzt mit Rückgängen kämpfen. Die Ursachen für die Kursveränderungen sind vielfältig und betreffen sowohl sportliche als auch wirtschaftliche Aspekte.

    Sportliche Lage des BVB

    Die sportliche Leistung des BVB hat direkte Auswirkungen auf den Aktienkurs. In der Bundesliga spielt der Verein traditionell eine wichtige Rolle, hat jedoch in den letzten Saisons nicht konstant die erwarteten Ergebnisse erzielt. Neben der Konkurrenz durch Bayern München ist auch die Entwicklung junger Talente entscheidend für den sportlichen Erfolg. Spieler wie Jude Bellingham und
    Youssoufa Moukoko stehen im Fokus, doch ihre Entwicklung bleibt entscheidend für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Vereins.

    Finanzielle Analysen

    Die Finanzlage des BVB bietet ein gemischtes Bild. Während die Einnahmen aus dem Ticketverkauf und Merchandise aufgrund der hohen Fangemeinde stabil sind, kämpfen Werbeeinnahmen mit den Veränderungen in der Marketingstrategie und dem Rückgang der allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen. Laut dem letzten Finanzbericht des Vereins stiegen die Gesamtumsätze im Jahr 2022 um 8% auf 350 Millionen Euro, während der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 50 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau blieb.

    Börsenperformanz

    Die BVB Aktie hat seit ihrem Höchststand von 5,16 Euro im Jahr 2021 signifikant an Wert verloren. Der aktuelle Kurs liegt bei etwa 3,75 Euro, was einem Rückgang von über 25% entspricht. Analysten wie Marcel von der DZ Bank warnen vor weiteren Rückgängen, wenn der Verein keine drastischen sportlichen Erfolge erzielt. “Kommen die sportlichen Erfolge nicht, wird es für die Anleger schwierig, optimistisch zu bleiben”, erklärte von der DZ Bank in einem kürzlich veröffentlichten Bericht.

    Künftige Strategien und Herausforderungen

    Um die Trendwende herbeizuführen, setzt der BVB auf eine Kombination aus Talenteentwicklung und strategischen Kaufentscheidungen. Sportdirektor Sebastian Kehl äußerte sich optimistisch über die zukünftige Kaderplanung: “Wir arbeiten daran, junge Talente zu fördern und gleichzeitig erfahrene Spieler zu akquirieren, die uns sofort verstärken können.” Diese Strategie könnte sich langfristig positiv auf die Aktie auswirken.

    Jedoch bleibt die finanzielle Situation angespannt. Der BVB ist verpflichtet, unter der 2022 eingeführten UEFA-Finanzregulierung “Financial Fair Play” zu operieren, was zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt. Diese Regelung soll sicherstellen, dass Clubs nicht über ihre Verhältnisse leben und fördert eine nachhaltige Finanzpolitik.

    Markt- und Wettbewerbsanalyse

    Die Konkurrenz im europäischen Fußball ist intensiver denn je. Vereine wie RB Leipzig und Eintracht Frankfurt haben in den letzten Jahren auf sportlichem und finanziellen Sektor bedeutende Fortschritte gemacht. Der Druck auf den BVB wächst, nicht nur aufgrund der sportlichen Rivalität, sondern auch in Bezug auf die Marktanteile im Ticket- und Merchandising-Segment.

    Investorenreaktionen

    Die Reaktion der Investoren auf die aktuelle Lage ist gemischt. Während einige Anleger besorgt über die fehlenden sportlichen Erfolge sind, sehen andere in der Situation eine Chance für eine langfristige Investition. “Wir glauben an die Marke Borussia Dortmund und sind überzeugt, dass mit kluger Führung eine Trendwende möglich ist”, sagte ein Anleger aus Frankfurt, der anonym bleiben möchte.

    Fazit

    Die BVB Aktie steht an einem kritischen Wendepunkt. Die Kombination aus sportlichem Druck, finanziellen Herausforderungen und der aktiven Positionierung auf dem Markt wird entscheidend sein, um die Trendwende herbeizuführen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob der BVB die richtigen Schritte macht, um nicht nur auf dem Platz, sondern auch an der Börse erfolgreich zu sein.

  • SC Freiburg – 1. FC Union Berlin: Union Berlin will Trendwende – Bundesliga

    SC Freiburg – 1. FC Union Berlin: Union Berlin will Trendwende – Bundesliga

    SC Freiburg – 1. FC Union Berlin: Union Berlin will Trendwende

    Der SC Freiburg empfängt am kommenden Spieltag der Bundesliga den 1. FC Union Berlin in einem wichtigen Duell. Beide Teams haben in dieser Saison unterschiedliche Wege eingeschlagen. Während der SC Freiburg sich im oberen Drittel der Tabelle festgesetzt hat, kämpft Union Berlin um den Anschluss an die Mittelfeldplätze. Dieser Artikel beleuchtet die Ausgangslage, die Schlüsselspieler und die Prognosen für dieses spannende Aufeinandertreffen.

    Aktuelle Form und Tabellenstand

    Der SC Freiburg zeigt sich in dieser Saison als äußerst stabil und hat sich als ernstzunehmender Konkurrent im Kampf um die europäischen Plätze etabliert. Der Verein kann auf eine starke Bilanz in den letzten Spielen zurückblicken, geprägt von einer soliden Defensive und effizienten Offensivaktionen.

    Im Gegensatz dazu hat Union Berlin Schwierigkeiten, die Form aus der letzten Saison zu reproduzieren. Nach einem vielversprechenden Start hat sich das Team in einer Ergebniskrise wiedergefunden. Der Druck wächst, und die kommenden Spiele könnten entscheidend für die Zukunft des Trainerteams sein.

    Schlüsselspieler

    SC Freiburg

    Ein Blick auf die Schlüsselspieler des SC Freiburg zeigt, dass vor allem Vincenzo Grifo, mit seinen kreativen Ideen und Torjägerqualitäten, eine zentrale Rolle einnimmt. Auch die Abwehrspieler, allen voran Matthias Ginter, sorgen dafür, dass die Freiburger Defensive stabil bleibt.

    1. FC Union Berlin

    Auf Seiten von Union Berlin könnte Sheraldo Becker der Schlüssel zum Erfolg sein. Mit seiner Schnelligkeit und seinem Drang nach vorne hat er das Potenzial, die Freiburger Abwehr vor erhebliche Probleme zu stellen. Zudem wird es entscheidend sein, dass Spieler wie Robin Knoche in der Defensive ihre Erfahrung einbringen und die gegnerischen Angriffe frühzeitig unterbinden.

    Taktische Überlegungen

    Freiburg wird voraussichtlich im gewohnten 4-2-3-1-System agieren, das sowohl defensive Stabilität bietet als auch offensiv flexibel ist. Die Spieler haben bisher gut zusammengefunden und freuen sich auf die Zusammenarbeit, insbesondere in der kreativen Offensive.

    Union Berlin könnte dagegen versuchen, im 3-5-2-System zu spielen, um im Mittelfeld Überzahl zu schaffen. Das Team muss jedoch aufpassen, bei Ballverlusten schnell in die Defensive umzuschalten, um die Freiburger Konter zu verhindern.

    Prognose

    Die Begegnung zwischen dem SC Freiburg und dem 1. FC Union Berlin verspricht ein spannendes Duell zu werden. Der SC Freiburg geht als Favorit ins Spiel, während Union Berlin alles daran setzen wird, die Wende einzuleiten. Ein Unentschieden erscheint möglich, wobei beide Teams auch auf einen Sieg aus sind, um ihre jeweiligen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

    Fazit

    Das Aufeinandertreffen zwischen dem SC Freiburg und dem 1. FC Union Berlin wird nicht nur für die Tabelle entscheidend sein, sondern könnte auch wegweisend für die weitere Saison der beiden Klubs. Fans beider Lager können sich auf ein intensives Spiel freuen, in dem Leidenschaft, Taktik und der Wille zum Sieg im Vordergrund stehen.

    Mit weiteren Spielen in der Bundesliga wird die Spannung um die Tabellenplätze weiterhin hoch bleiben, und der Ausgang dieses Spiels könnte viele Weichen für die kommende Zeit stellen. Seien Sie dabei, wenn es am Sonntag heißt: SC Freiburg gegen 1. FC Union Berlin!

  • Borussia Dortmund: Trendwende beim BVB? Ricken wird deutlich!

    Borussia Dortmund: Trendwende beim BVB? Ricken wird deutlich!


    Drei Spiele in Folge ungeschlagen – und das ohne ein einziges Gegentor. Borussia Dortmund könnte nach einer verkorksten Hinrunde vor der lang ersehnten Trendwende stehen. Die europäischen Plätze sind wieder in Sichtweite.

    Kommt beim BVB jetzt so etwas wie Euphorie auf? Klub-Boss Lars Ricken spricht nach dem jüngsten Sieg gegen St. Pauli nun Klartext. Er fordert von Borussia Dortmund jetzt vor allem eins – und das dürfen sich seine Spieler jetzt hinter die Ohren schreiben!

    Borussia Dortmund: Ricken deutlich – „Das ist harte Arbeit“

    Es war alles andere als eine Glanzvorstellung des BVB im Hamburger Millerntor-Stadion, doch am Ende standen drei Punkte für Borussia Dortmund gegen St. Pauli zu Buche. Lars Ricken zeigte sich gegenüber den „Ruhr Nachrichten“ hoch erfreut über den zweiten Sieg in Serie: „Wir haben abgeliefert. Es ist wichtig, dass wir jetzt das Selbstbewusstsein wieder haben“.


    Auch interessant: Borussia Dortmund: Plötzlich läuten die Alarmglocken! Es geht um Rayan Cherki


    Der 48-Jährige betont aber auch: „Wir sind nicht in der Phase, wo alles leicht von der Hand geht, du musst dir alles hart erarbeiten. Wir brauchen Leichtigkeit, Selbstbewusstsein. Das ist harte Arbeit. Tabellarisch hat sich nichts geändert, aber wir pirschen uns heran“. Von Euphorie will Ricken also noch nicht sprechen. Dennoch weiß auch der BVB-Boss, dass derzeit jeder Punkt zählt – und die Mannschaft von Niko Kovac nur stärker macht.

    BVB setzt den Fokus auf die Champions League

    Viel Zeit zum Feiern bleibt dem Revierklub nach dem Sieg gegen St. Pauli ohnehin nicht. Schon am Dienstag (4. März) wartet das Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen den OSC Lille. Für das Duell gegen den vermeintlichen dankbaren Gegner hat Ricken indes eine klare Botschaft parat.



    „Das ist eine richtig gute französische Mannschaft. Wir wissen alle, was für Spieler aus Frankreich kommen. Wir nehmen Lille extrem ernst und müssen jetzt nicht komplett in Euphorie verfallen. Es geht darum, den Tunnelblick zu haben, die Scheuklappen aufzusetzen und auf uns zu schauen.“



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  • Adeyemis Tor „Spiegelbild“ für Dortmunder Trendwende

    Adeyemis Tor „Spiegelbild“ für Dortmunder Trendwende


    Karim Adeyemi war in den Katakomben des Hamburger Millerntor-Stadions gefragt – sehr sogar. Der 23 Jahre alte Angreifer war mit einem Tor und einer Vorlage für Borussia Dortmund beim 2:0 beim FC St. Pauli nicht nur der Mann des Spiels. Adeyemi steht auch beispielhaft für den beginnenden Aufschwung der Westfalen nach einer von Beginn an schwierigen Fußball-Saison.

    „Die letzten Spiele habe ich ein bisschen Selbstbewusstsein gekriegt“, sagte er. „Sie waren ganz okay von mir. Es geht aber auf jeden Fall noch mehr. Ich kriege Spielzeit. Darüber bin ich sehr glücklich, und wenn wir die Spiele gewinnen, bin ich noch glücklicher.“

    Für Sportdirektor Sebastian Kehl stand die Art und Weise, wie Adeyemi das 2:0 erzwungen hatte, sogar symbolhaft für die Entwicklung der Dortmunder insgesamt seit dem Amtsantritt von Trainer Niko Kovac (53) Anfang Februar.

    Adeyemi hatte sich in der 58. Minute bei einem Konter erst gegen seinen Gegenspieler Philipp Treu durchgesetzt. Auch durch ein versuchtes Foulspiel von Treu ließ sich der viermalige Nationalspieler nicht stoppen und schob den Ball vorbei an St. Paulis Keeper Nikola Vasilj überlegt ins Tor.

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    Tor des Willens

    „Früher wäre er vielleicht auch mal hingefallen. Aber heute bleibt er stehen und marschiert weiter“, sagte Kehl. „Ich finde, das ist ein bisschen das Spiegelbild für die ganze Mannschaft – nicht hinfallen und liegenbleiben, sondern sich wehren.“ Das Team habe unbedingt dieses Spiel gewinnen wollen. „Und da braucht man am Ende auch so Aktionen.“

    Das macht Mut, auch für das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21.00 Uhr/Amazon Prime). Dennoch: Der BVB hat nach den schwierigen Monaten unter Ex-Trainer Nuri Sahin die Wende unter dessen Nachfolger Kovac noch längst nicht geschafft.

    Indizien für eine Trendwende

    Erstmals in dieser Saison zwei Bundesligaspiele nacheinander gewonnen, im dritten Pflichtspiel nacheinander zu null gespielt zu haben und wieder in Sichtweite der Champions-League-Plätze zu sein, sind vielleicht Indizien für eine – wenn überhaupt – Trendwende. 

    Noch gibt es einiges zu tun. Im Angriff ist vieles abhängig von Serhou Guirassy, der in Hamburg mit seinem 14. Saisontreffer auch die Führung erzielte (50.). Die erste Hälfte im Spiel beim Aufsteiger vom Hamburger Kiez erinnerte zudem mehr an die Leistung beim erschreckenden 0:2 beim Abstiegskandidaten VfL Bochum vor zwei Wochen als an das fulminante 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin vor einer Woche.

    Kovac lobt seine Spieler

    Dass sich die Mannschaft gegen den FC St. Pauli nach der Pause steigerte und letztlich souverän gewann, deutet aber zumindest auf eine gewachsene Stabilität hin. „Kompliment, wie die Jungs das heute angegangen sind, erst dagegenhalten, dann mitspielen und das Spiel gewinnen“, stellte Kovac zufrieden fest.

    Für Kehl stimmt in jedem Fall die Richtung. Er sieht durch die Entwicklung die Richtigkeit des Trainerwechsels bestätigt: „Das war ja der Wunsch, dass wir über diesen Trainerwechsel, durch ein bisschen Einfachheit, am Ende auch durch klare Ansprachen von Niko und seinem Trainerteam, dieser Mannschaft wieder Stabilität geben.“

    © dpa-infocom, dpa:250302-930-391226/1

    Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.



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  • Adeyemis Tor «Spiegelbild» für Dortmunder Trendwende

    Adeyemis Tor «Spiegelbild» für Dortmunder Trendwende


    Fußball-Bundesliga

    Adeyemis Tor “Spiegelbild” für Dortmunder Trendwende

    Aktualisiert am 02.03.2025 – 11:02 UhrLesedauer: 2 Min.

    FC St. Pauli - Borussia DortmundVergrößern des Bildes

    Karim Adeyemi (l) profitiert vom neuen Dortmunder Trainer Niko Kovac. (Quelle: Marcus Brandt/dpa/dpa-bilder)

    Borussia Dortmund kann erstmals in dieser Bundesliga-Saison zweimal nacheinander gewinnen. Doch nach dem 2:0 beim FC St. Pauli von einer Wende zu sprechen, ist verfrüht.

    Karim Adeyemi war in den Katakomben des Hamburger Millerntor-Stadions gefragt – sehr sogar. Der 23 Jahre alte Angreifer war mit einem Tor und einer Vorlage für Borussia Dortmund beim 2:0 beim FC St. Pauli nicht nur der Mann des Spiels. Adeyemi steht auch beispielhaft für den beginnenden Aufschwung der Westfalen nach einer von Beginn an schwierigen Fußball-Saison.

    “Die letzten Spiele habe ich ein bisschen Selbstbewusstsein gekriegt”, sagte er. “Sie waren ganz okay von mir. Es geht aber auf jeden Fall noch mehr. Ich kriege Spielzeit. Darüber bin ich sehr glücklich, und wenn wir die Spiele gewinnen, bin ich noch glücklicher.”

    Für Sportdirektor Sebastian Kehl stand die Art und Weise, wie Adeyemi das 2:0 erzwungen hatte, sogar symbolhaft für die Entwicklung der Dortmunder insgesamt seit dem Amtsantritt von Trainer Niko Kovac (53) Anfang Februar.

    Adeyemi hatte sich in der 58. Minute bei einem Konter erst gegen seinen Gegenspieler Philipp Treu durchgesetzt. Auch durch ein versuchtes Foulspiel von Treu ließ sich der viermalige Nationalspieler nicht stoppen und schob den Ball vorbei an St. Paulis Keeper Nikola Vasilj überlegt ins Tor.

    “Früher wäre er vielleicht auch mal hingefallen. Aber heute bleibt er stehen und marschiert weiter”, sagte Kehl. “Ich finde, das ist ein bisschen das Spiegelbild für die ganze Mannschaft – nicht hinfallen und liegenbleiben, sondern sich wehren.” Das Team habe unbedingt dieses Spiel gewinnen wollen. “Und da braucht man am Ende auch so Aktionen.”

    Das macht Mut, auch für das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den OSC Lille am Dienstagabend (21.00 Uhr/Amazon Prime). Dennoch: Der BVB hat nach den schwierigen Monaten unter Ex-Trainer Nuri Sahin die Wende unter dessen Nachfolger Kovac noch längst nicht geschafft.

    Erstmals in dieser Saison zwei Bundesligaspiele nacheinander gewonnen, im dritten Pflichtspiel nacheinander zu null gespielt zu haben und wieder in Sichtweite der Champions-League-Plätze zu sein, sind vielleicht Indizien für eine – wenn überhaupt – Trendwende.

    Noch gibt es einiges zu tun. Im Angriff ist vieles abhängig von Serhou Guirassy, der in Hamburg mit seinem 14. Saisontreffer auch die Führung erzielte (50.). Die erste Hälfte im Spiel beim Aufsteiger vom Hamburger Kiez erinnerte zudem mehr an die Leistung beim erschreckenden 0:2 beim Abstiegskandidaten VfL Bochum vor zwei Wochen als an das fulminante 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin vor einer Woche.

    Dass sich die Mannschaft gegen den FC St. Pauli nach der Pause steigerte und letztlich souverän gewann, deutet aber zumindest auf eine gewachsene Stabilität hin. “Kompliment, wie die Jungs das heute angegangen sind, erst dagegenhalten, dann mitspielen und das Spiel gewinnen”, stellte Kovac zufrieden fest.

    Für Kehl stimmt in jedem Fall die Richtung. Er sieht durch die Entwicklung die Richtigkeit des Trainerwechsels bestätigt: “Das war ja der Wunsch, dass wir über diesen Trainerwechsel, durch ein bisschen Einfachheit, am Ende auch durch klare Ansprachen von Niko und seinem Trainerteam, dieser Mannschaft wieder Stabilität geben.”



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  • Was Hoffnung auf die Trendwende macht

    Was Hoffnung auf die Trendwende macht


    Seit vier Spielen sieglos, seit 340 Minuten ohne Torerfolg: Der FC St. Pauli ist im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga unter Druck geraten. Was Hoffnung macht vor dem Heimspiel am kommenden Samstag (15.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund: Die Personallage hat sich entspannt.

    Robert Wagner und Manolis Saliakas mischen voll mit

    Zwar muss der Aufsteiger weiter auf seinen Top-Torschützen Morgan Guilavogui, Innenverteidiger Karol Mets (Patellasehne) und Sechser James Sands (Wadenbeinbruch) verzichten. Nachdem es der seit November ausgefallene Connor Metcalfe zuletzt bereits wieder in den Kader geschafft hatte, scheint auch die lange Leidenszeit von Robert Wagner bald vorbei zu sein. Am Mittwoch absolvierte der defensive Mittelfeldspieler erstmals das volle Trainingsprogramm mit der Mannschaft. 

    Dass die Freiburg-Leihgabe allerdings am Samstag bereits ins Spieltagsaufgebot rutscht, ist eher unwahrscheinlich. Eher unwahrscheinlich ist auch, dass ein anderer noch eine weitere Partie verpasst: Manolis Saliakas hatte zuletzt wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel pausieren müssen. Nach intensiven Laufeinheiten in der Vorwochen hat der Grieche am Dienstag Teile des Mannschaftstrainings absolviert und am Mittwoch die Einheit komplett durchgezogen: Passübungen, Steigerungsläufe, Flanken, Torabschlüsse, Zweikämpfe – der Rechtsverteidiger hielt sich nicht zurück.

    Auffällig: In einer Umschaltspielform mit Torabschlüssen bildet Saliakas mit Eric Smith, Jackson Irvine, Elias Saad, Noah Weißhaupt und Johannes Eggestein ein Team. Ein Indiz dafür: Sollte der 28-Jährige auch die kommenden Trainingstage gut überstehen, dürfte er am Samstag vermutlich ein Kandidat für die Startelf sein.

    FC St. Pauli braucht gegen den BVB sein Power-Duo

    Alternativen hat Trainer Alexander Blessin zwar im Kader – aber keinen gleichwertigen Ersatz. Siebe Van der Heyden hatte als Schienenspieler nicht überzeugen können, Lars Ritzka und Adam Dzwigala sind im Vergleich zu Saliakas deutlich defensiver ausgerichtet. In der aktuellen Phase aber brauchen die Hamburger nach drei Niederlagen in Folge nicht nur seriöse Abwehrarbeit auf den Flügeln, sondern Spieler, die sich auch wechselseitig konsequent mit in den Angriff einschalten. Treu und Saliakas bilden das passende Power-Duo, um den Gegner vor Herausforderungen zu stellen. 

    Angesichts der Abschlussschwäche zuletzt dürfte Blessin überdies darauf hoffen, dass andere in die Bresche springen, wenn die Offensivkräfte sich schwertun. Wie zu Saisonbeginn, als der Neuling erst im sechsten Heimspiel seinen ersten Treffer am Millerntor und auch den ersten Heimsieg bejubeln konnte. Den Part des Dosenöffners beim 3:1 gegen Holstein Kiel Ende November hatte dabei Manolis Saliakas übernommen.

    Saliakas schon einmal gegen Holstein Kiel Dosenöffner

    Nach einer Spielverlagerung war der Grieche angerauscht gekommen und hatte mit einem satten Schuss aus der zweiten Reihe und mit Unterstützung des Innenpfostens St. Paulis ersten Bundesliga-Heimtreffer in dieser Saison erzielt. Strategie, Technik, Wucht, Überzeugung und Spielglück waren damals in jener 25. Minute die Zutaten, die den Bann hatten brechen lassen.

    „Ein besonderer Moment, vor allem, weil meine Mutter im Stadion war“, hatte Saliakas nach dem Spiel erklärt. Vielleicht wird er also für seine Mutter kurzfristig ein Flugticket kaufen, damit sie sich aus Griechenland auf den Weg macht, um am Samstag erneut im Millerntor-Stadion ihm als Glücksbringer zu dienen. Einen Dosenöffner wie damals gegen Kiel könnten die Kiezkicker auch in der aktuell schwierigen Lage gut gebrauchen.



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