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  • Überangebot im Werder-Sturm: Topp will sich durchbeißen

    Überangebot im Werder-Sturm: Topp will sich durchbeißen


    Keke Topp will nach seinem überwundenen Syndesmosebandriss bei Werder Bremen wieder angreifen. Im Interview mit der ‚DeichStube‘ erklärt der 20-Jährige, dass er sich trotz des personellen Überangebots im Angriff der Grün-Weißen seit der Verpflichtung von André Silva im Winter einiges ausrechnet: „Das ist der Profifußball. Es wird immer Konkurrenz geben, aber davor habe ich keine Angst. Diese Situation wird noch häufiger auf mich zukommen, aber ich glaube an mich und meine Stärken.“

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    Inklusive des von RB Leipzig ausgeliehenen Portugiesen stehen derzeit sechs nominelle Angreifer im SVW-Kader, die um zwei Plätze im Sturm kämpfen. Topp zeigt sich jedoch selbstbewusst: „Ich habe in jedem Spiel in dieser Saison, in dem ich im Kader war, auch Minuten bekommen. Ich glaube fest daran, dass das so bleibt. Es gibt nicht viele 20-Jährige in der Bundesliga, die in dieser Saison mehr Einsatzzeit haben als ich.“ Der U20-Nationalspieler hatte in den ersten elf Ligapartien für Bremen 204 Minuten auf dem Feld gestanden und dabei zwei Scorerpunkte gesammelt, bevor er mehr als drei Monate verletzt ausfiel. Am vergangenen Wochenende gab er gegen den VfL Wolfsburg (1:2) sein Comeback.



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  • Topp und die erneute “Suche” nach dem Gaspedal

    Topp und die erneute “Suche” nach dem Gaspedal



    Bundesliga-Comeback für Keke Topp, 94 Tagen nach seinem Syndesmoseriss: Trotz mittlerweile veränderten Umständen bei Werder soll er nun “wieder Fahrt aufnehmen”.

    "Er bringt sehr viel Positives mit": Werder-Comebacker Keke Topp.


    “Er bringt sehr viel Positives mit”: Werder-Comebacker Keke Topp.

    IMAGO/Nordphoto


    Es dauerte etwas, bis der Trikottausch abgewickelt werden konnte, denn Marius Müller war ein gefragter Mann an diesem frühen Samstagabend. In Badelatschen also wartete Keke Topp in der Mixed Zone des Bremer Weserstadions auf den Wolfsburger Keeper, der zuvor beim 2:1-Auswärtssieg für den VfL zum Spieler des Spiels avanciert war.


    Es war somit ein guter Tag für die beiden ehemaligen Schalke-Mitspieler; auch Topp hatte zumindest persönlichen Grund, sich über seine Einwechslung in Minute 72 zu freuen: “Es war schön, wieder auf dem Platz zu sein”, sagte der Werder-Angreifer gegenüber den Vereinsmedien über sein Comeback – 94 Tage nach seiner im Training erlittenen schweren Verletzung.


    Ein Syndesmoseriss hatte ihn seit Ende November außer Gefecht gesetzt – gerade, als der 20-Jährige mit seinem Jugendklub auch in der Bundesliga so richtig Fuß zu fassen schien. Nach anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten war er Anfang November, jeweils als Einwechselspieler, in Gladbach erst zu seinem ersten Ligatreffer und dann zum wichtigen Assist beim 2:1-Sieg gegen Kiel gekommen.

    Topp: “Alles ist noch nicht ganz flüssig”


    Die Hoffnung im Bremer Lager besteht nun natürlich darin, dass Topp “wieder Fahrt aufnimmt und wieder an die Leistung anknüpft, der er vor der Verletzung gezeigt hat”, sagt Leiter Profifußball Peter Niemeyer. Zumal Werder aktuell jeden Angreifer “dringend braucht”, wie die Ausfallliste gegen Wolfsburg gezeigt hat, auf der Marvin Ducksch, Marco Grüll, Justin Njinmah und Romano Schmid aufgeführt waren.


    Topp selbst zeigte sich nun erst einmal “erleichtert, dass ich die größten Schritte geschafft habe”, wenngleich er die noch fehlende Kondition erwähnte und diesbezüglich meinte: “Alles ist noch nicht ganz flüssig.” Erschwerend hinzu kommt da nun ja auch, dass sich die Situation am Osterdeich während seiner mehr als dreimonatigen Ausfallzeit komplett gedreht hat.


    Der Anschluss an die erste Tabellenhälfte wurde mittlerweile verloren, für Werder geht es als Klub mit der schlechtesten Bilanz aller 18 Bundesligisten im Jahr 2025 erst einmal darum, wieder zurück in die Spur zu finden. “Wir müssen in unsere Qualitäten vertrauen, wie wir es schon in der Hinrunde gemacht haben”, befand Topp. Was in der jetzigen Lage vermutlich einfacher gesagt als getan ist.

    Niemeyer: “Er war etwas auf der Suche”


    Ähnliches musste er auch anhand der eigenen Entwicklung nach seinem Traumstart inklusive Pokal-Dreierpack in Bremen erleben. “Sicherlich war sein erstes komplettes Jahr in der Bundesliga herausfordernd”, erläutert Niemeyer: “Er ist richtig gut reingekommen, hat eine gute Vorbereitung gespielt. Danach kam er weniger zum Einsatz, war etwas auf der Suche, hat dann aber wieder Gas gegeben. Leider wurde er von der Verletzung ausgebremst.”


    Inwieweit die Begleitumstände der aktuellen Werder-Krise seine weitere Wiedereingliederung beeinflussen, wird sich zeigen. Womöglich hat die nun erfolgte Rückkehr auch einen Effekt auf die Mannschaft, da Niemeyer von einem Typ spricht, “der sehr viel Positives mitbringt – auch von seinem ganzen Auftreten her”, so der 41-Jährige: “Wir trauen ihm viel zu.”


    Wenngleich die Erwartungen an einen der jüngsten Spieler im Bremer Kader gerade in der aktuellen Situation erst einmal wohldosiert ausfallen dürften.



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  • Werder Bremens Keke Topp feiert Comeback!

    Werder Bremens Keke Topp feiert Comeback!


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    Keke Topp feierte beim 1:2 gegen den VfL Wolfsburg sein Comeback für den SV Werder Bremen.
    Keke Topp feierte beim 1:2 gegen den VfL Wolfsburg sein Comeback für den SV Werder Bremen. © IMAGO/Oliver Baumgart

    Keke Topp hat nach langer Leidenszeit sein Comeback für den SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg gefeiert, war trotz der Rückkehr nach monatelanger Verletzungspause aber nicht ganz zufrieden.

    Bremen – Lässig lehnte Keke Topp an einer Säule, sein Trikot hatte der Stürmer des SV Werder Bremen da bereits ausgezogen. Aus gutem Grund, denn in der Interviewzone des Weserstadions hatte er noch einen kleinen Tausch vor. Doch dafür brauchte er ein wenig Geduld, schließlich war Marius Müller an diesem Nachmittag ein ziemlich gefragter Mann. Die eigentliche Nummer 2 des VfL Wolfsburg hatte eine richtig gute Partie gezeigt und Werder mit mehreren Paraden ordentlich den Tag verdorben. Topp attestierte dem Keeper, mit dem er einst beim FC Schalke 04 spielte, schlichtweg eine „überragende“ Leistung, wegen der alten Verbindung war es da nur logisch, dass die jeweiligen Hemden den Besitzer wechselten. Dabei war der eigene Dress auch für Topp durchaus besonders – schließlich durfte er erstmals seit seines Syndesmosebandrisses samt OP im November wieder für die Bremer auf Torejagd gehen.

    Werder Bremens Keke Topp feiert Comeback nach langer Verletzungspause: „Es war schön, aber trotzdem ist man nicht so glücklich“

    Die pure Freude empfand der 20-Jährige trotz seines Comebacks aber nicht. „Es war schön, wieder auf dem Platz zu sein, aber trotzdem ist man nicht so glücklich, weil man einfach unverdient 1:2 verloren hat“, erklärte der Junioren-Nationalspieler vor der vereinseigenen Kamera. Von der Seitenlinie aus hatte Topp lange mitgelitten und gesehen, wie sich seine Kollegen trotz eines frühen Rückstands nicht unterkriegen ließen und gute Chancen herausspielten – aber eben auch vergaben. Nach 72 Minuten durfte dann auch der gebürtige Gnarrenburger ran, in der Schlussphase vermochte aber auch er nicht, der Partie aus Sicht des SV Werder Bremen noch die entscheidende Wende zu geben.

    Ohnehin wäre es aktuell definitiv zu viel verlangt, die Sehnsucht nach einer grün-weißen Besserung zu sehr auf seine Schultern zu laden. Die Genesung ist schließlich der eine Aspekt, die Rückkehr zum altbekannten Niveau und Rhythmus ein anderer. Die Ausfallzeit hat aus nachvollziehbaren Gründen Spuren hinterlassen. „Ich merke es noch, weil die Kondition noch nicht so da und alles nicht so ganz flüssig ist“, gestand Keke Topp. „Aber ich bin erleichtert, dass ich die größten Schritte geschafft habe.“ Peter Niemeyer will ebenfalls nichts überstürzen. „Das war der erste Schritt jetzt. Darauf können wir Stück für Stück aufbauen“, sagte Werder Bremens Leiter Profifußball über Topp. (mbü)



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  • Keke Topp vor Rückkehr in den Kader

    Keke Topp vor Rückkehr in den Kader


    Gute Nachrichten für Angreifer Keke Topp: Wie der SV Werder Bremen am Donnerstag auf der Pressekonferenz mitteilte, steht der 20-Jährige mit Blick auf das Wolfsburg-Duell (Samstag, 15:30 Uhr) vor der Rückkehr in den Spieltagskader.


    Ob es beim Offensivmann nach auskuriertem Syndesmoseriss bereits für ein Comeback auf dem Platz reicht, wird sich zeigen. Drei Monate machte ihm die Verletzung zu schaffen.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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