Aufsteiger KSV Holstein muss weiter ohne John Tolkin auskommen. Wie schon am vergangenen Wochenende steht der Linksverteidiger auch für das Duell mit Bayer Leverkusen (Samstag, 15:30 Uhr) verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Das ist eine Erkenntnis aus der Pressekonferenz vor der Partie.
Tolkin kam erst im Winter nach Kiel und spielte sich mit kurzer Anlaufzeit in die Anfangsformation (zwei Startelfeinsätze). Vor dem Frankfurt-Spiel (1:3) erwischte es ihn allerdings am Oberschenkel, woraufhin sich eine Einblutung bildete.
Unglücklich aus Sicht der KSV: Mit Stammspieler Finn Porath, je nach Bedarf rechts oder links einsetzbar, wackelt eine weitere Option für den Posten. Das könnte Dominik Javorček zurück in die Startelf spülen.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
Eine lange Verletztenliste stellt Holstein Kiel vor Herausforderungen. Vor dem Spiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) bei Champions-League-Kandidat Eintracht Frankfurt meldete sich auch noch Winter-Zugang John Tolkin ab. Der Amerikaner hat aktuell Oberschenkelprobleme und stand zuletzt zweimal in der Startelf und spielte vorwiegend auf der linken Seite.
«Auf der linken Seite haben wir ja schon einige ausprobiert. Der Spieler, der spielt, hat es nicht zum ersten Mal gemacht», meinte Trainer Marcel Rapp. Neben den Rekonvaleszenten Alexandr Bernhardsson (Patellasehne), Patrick Erras (Gehirnerschütterung), Marvin Schulz (Adduktoren) und Colin Kleine-Bekel (Kreuzbandriss) steht auch Steven Skrzybski nicht zur Verfügung.
Der zuletzt dreimal erfolgreiche Stürmer hat seit dem Spiel am vergangenen Sonntag gegen den VfL Bochum (2:2) muskuläre Probleme. Torwart Timon Weiner hatte in den vergangenen Tagen mit einer starken Erkältung zu tun.
Rapp mit Zuversicht: «Tendenz geht nach oben»
Trainer Rapp sieht die tabellarische Situation seiner Mannschaft trotz der Personallage und des unbefriedigenden Remis gegen den Tabellenletzten aus Bochum positiv. «Wir hätten es vor der Saison unterschrieben, wenn noch 12, 13 Spiele zu spielen sind und wir noch einen Punkt hinter dem Relegationsplatz sind», sagte er.
Es habe bestimmt auch Stimmen gegeben, die gesagt haben, «zu dem Zeitpunkt ist Kiel schon abgeschlagen und hat keine Chance, mitzuspielen. Die Tendenz geht eher nach oben. Wir kommen ins Punkten. Wir können mitspielen, holen auch Punkte. Wir sind dran.»