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  • Ausgangslage top, Stimmung mies: BVB vor Pflichtaufgabe

    Ausgangslage top, Stimmung mies: BVB vor Pflichtaufgabe


    Champions League

    Ausgangslage top, Stimmung mies: BVB vor Pflichtaufgabe

    Aktualisiert am 18.02.2025 – 13:27 UhrLesedauer: 3 Min.

    Training Borussia DortmundVergrößern des Bildes

    BVB-Coach Niko Kovac bereitet sein Team auf das Playoff-Rückspiel gegen Sporting Lissabon vor (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)

    Die Situation in der Bundesliga überlagert beim BVB alles. Auch die gute Ausgangslage in der Champions League. Spiele wie gegen Sporting am Mittwoch dürfte es bald schon nicht mehr geben.

    Die Ausgangslage in der Champions League ist eigentlich bestens, die Stimmung rund um Borussia Dortmund aber auf dem Tiefpunkt. Angesichts der verheerenden Situation in der Bundesliga ist von Festtagslaune vor dem wahrscheinlichen Achtelfinal-Einzug gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) in der Königsklasse nichts zu spüren. Die allgemeine Lage und der Liga-Fehlstart vom neuen Chefcoach Niko Kovac drücken beim Bundesliga-Elften aufs Gemüt.

    “Wir müssen schauen, dass wir erstmal wieder Spiele in der Bundesliga gewinnen. Das ist das, was wir brauchen. Das ist die Hausarbeit. Champions League ist nur die Sahne oben auf der Torte”, sagte der mit zwei Niederlagen aus zwei Bundesligaspielen gestartete Kovac vor dem Playoff-Rückspiel gegen den Tabellenführer aus Portugal. Einen solch bescheidenen Einstand eines BVB-Trainers hatte es zuletzt vor 41 Jahren gegeben: Timo Konietzka musste 1984 nach sieben Niederlagen aus neun Spielen wieder gehen.

    Zum Glück gibt es für die schwarzgelbe Seele – zumindest noch – die Champions League. Nach dem 3:0 im Hinspiel vor einer Woche ist das Weiterkommen dort selbst für den taumelnden BVB sehr wahrscheinlich. Auch das Viertelfinale ist angesichts von OSC Lille oder Aston Villa als weiterem Gegner, der am Freitag ausgelost wird, alles andere als ausgeschlossen.

    Trotz der günstigen Situation aber herrscht Fatalismus beim Revierclub. Der Champions-League-Finalist des Vorjahres bereitet sich längst auf eine nächste Saison ohne Millionen-Einnahmen aus der Königsklasse vor. Dass die Dortmunder den Wettbewerb gewinnen, darf angesichts des Gesamtzustands der Mannschaft aktuell ausgeschlossen werden.

    Und in der Liga liegen die Westfalen nach dem peinlichen 0:2 beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn VfL Bochum inzwischen schon sechs Punkte gar hinter einem Conference-League-Platz. “Wir können die Situation schon einschätzen. Wir sind Elfter – weit weg von wo wir hinwollen. Aber wir müssen jetzt auch gar nicht nach oben schauen”, sagte Kovac.

    Vor dessen Verpflichtung hatte der aktuelle österreichische Nationaltrainer Ralf Rangnick die BVB-Offerte dankend abgelehnt. “Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist”, kritisierte Rangnick nun in der “Sport-Bild”.

    Im Winter wurden dringend benötigte Kaderkorrekturen weitestgehend verpasst. Rund um den BVB wird munter spekuliert, wer den Club im Sommer verlassen muss. Die Liste derer, die bleiben sollten, wird dabei immer kleiner. Sollten die Dortmunder in der kommenden Spielzeit zum ersten Mal seit zehn Jahren nicht mehr in der Champions League dabei sein, wird der Club nach Aussage von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ein, zwei große Verkäufe tätigen müssen, um die dann fehlenden Millionen-Einnahmen auszugleichen.

    In der vergangenen Spielzeit hatte der BVB in der Königsklasse rund 120 Millionen verdient. Selbst wenn Top-Talent Jamie Gittens deutlich über Marktwert (50 Millionen Euro) in seine finanziell potente Heimat England verkauft würde, käme man damit alleine nicht in diese Größenordnung.

    Zudem wäre dies ohne adäquaten Ersatz ein empfindlicher Verlust sportlicher Substanz. Für die meisten anderen gehandelten Streichkandidaten gilt dies kaum. Kovacs schräger Vergleich seines aktuellen Sorgenkindes Julian Brandt mit deutschen Weltklasse-Akteuren darf als Versuch verstanden wissen, dessen Wert anzuheben. “Wir sind uns alle glaube ich einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört”, hatte Kovac am Randes des Spiels in Bochum bei Sky gesagt und dafür nur Kopfschütteln kassiert.



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  • BVB im Abwärtsstrudel: Ralf Rangnick kritisiert Dortmunder Kader

    BVB im Abwärtsstrudel: Ralf Rangnick kritisiert Dortmunder Kader


    Der BVB hat nach dem 0:2 beim VfL Bochum bereits zum neunten Mal in der laufenden Bundesligasaison verloren. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

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    Ralf Rangnick kritisiert BVB Kader

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Clubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB.

    Nun sagte gegenüber „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    BVB-Krise: Rangnick erinnert an Unterschiede in Klopp-Ära

    „Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick.

    „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“

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    Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“

    Schlotterbeck vermisst „Basics“ bei seinem Team

    Nico Schlotterbeck hat die Mannschaft nach der Derby-Niederlage mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, sagte der deutsche Nationalspieler bei Sky. Würde das nicht gelingen, wäre „die Saison eine Horror-Saison.“ Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Niko Kovač zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Kovač selbst blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. 

    Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe.

    Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

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  • Fußball-Bundesliga: “Horror-Saison” droht: Desolater BVB

    Fußball-Bundesliga: “Horror-Saison” droht: Desolater BVB


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. «Wir werden nicht die Nerven verlieren», beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: «Da ist Hopfen und Malz verloren»

    «Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen», sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. «Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.»

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: «Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.»

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine «unterirdische» Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: «Ich bin ja da. Das reicht ja»

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    «Wir spielen wieder in vier Tagen», sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). «Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.» Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: «Ich bin ja da. Das reicht ja.»

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die «Basics»

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. «Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern», forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: «Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.»

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376767/1



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  • «Horror-Saison» droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    «Horror-Saison» droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. «Wir werden nicht die Nerven verlieren», beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: «Da ist Hopfen und Malz verloren»

    Nimmt die Mannschaft in die Pflicht: Abwehrspieler Nico Schlotterbeck. - © David Inderlied/dpa

    Nimmt die Mannschaft in die Pflicht: Abwehrspieler Nico Schlotterbeck.
    | © David Inderlied/dpa

    «Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen», sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. «Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.»

    Frust und Ratlosigkeit: Dortmunds Emre Can (l-r), Nico Schlotterbeck und Julian Brandt - © David Inderlied/dpa

    Frust und Ratlosigkeit: Dortmunds Emre Can (l-r), Nico Schlotterbeck und Julian Brandt
    | © David Inderlied/dpa

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: «Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.»

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine «unterirdische» Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: «Ich bin ja da. Das reicht ja»

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    «Wir spielen wieder in vier Tagen», sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). «Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.» Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: «Ich bin ja da. Das reicht ja.»

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die «Basics»

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. «Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern», forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: «Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.»



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