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  • Handball: Keine Kohle mehr für Rekord-Frauen: Thiel

    Handball: Keine Kohle mehr für Rekord-Frauen: Thiel


    Der „Hexer“ kann auch nicht zaubern!

    Paukenschlag in der Frauen-Handball-Bundesliga. Der TSV Bayer 04 Leverkusen braucht einen neuen Boss. Torwart-Legende Andreas „Hexer“ Thiel (64) trat am Montag als Abteilungsleiter zurück.

    Grund: Den „Werkselfen“ droht das sportliche und finanzielle Aus. In der neuen Saison ist kein Geld mehr da, um weiter in der Bundesliga zu spielen.

    Teaser-Bild

    Foto: BILD

    Thiel: „Dass wir mit unserem Team in der 1. Frauen-Bundesliga vor einer äußerst komplexen Herausforderung stehen würden, war allen schon zu Saisonbeginn klar. Dennoch hatte ich immer die Hoffnung, dass es mit dem Bundesliga-Handball in Leverkusen weitergeht.“

    Ausgerechnet im 50. Jubiläumsjahr der Erstliga-Zugehörigkeit steht der Abstieg bevor. Die Bayer-Frauen sind mit acht Titeln Rekordmeisterinnen, neun Pokalsiege sind ebenfalls unerreicht. Jetzt spielt eine extrem junge Mannschaft, die mit null Punkten abgeschlagenes Schlusslicht der 12er-Liga ist.

    Handball: „Hexer“ Andreas Thiel wirft als Leverkusen-Boss hin

    „Die vergangenen Wochen und Monate waren sehr zermürbend. Die Energie für die Neuausrichtung der Abteilung habe ich nicht mehr, möchte aber einem unbelasteten Neustart nicht im Wege stehen“, erklärt Thiel.

    Geschäftsführerin Anne Wingchen: „Ohne Frage hätten wir uns gewünscht, die Veränderung in der Abteilungsführung gemeinsam in die Wege zu leiten. Ich kann allerdings die Beweggründe nachvollziehen.“

    Andreas Thiel arbeitete auch mal als Interimstrainer der Leverkusener Handball-Frauen

    Andreas Thiel arbeitete auch mal als Interimstrainer der Leverkusener Handball-Frauen

    Foto: imago/Eibner

    Wie geht’s weiter ohne Thiel?

    Die Kosten für den Bundesliga-Spielbetrieb sind zu hoch. Geschäftsführerin Wingchen: „Der Etat, den wir als Gesamtverein weitergeben können, ist unverändert. Allerdings können damit die immer höher werdenden Ausgaben nicht mehr gedeckt werden. Wir werden mit aller Ruhe und Sorgfalt prüfen, welche Liga für die Abteilung zukünftig die richtige ist.“

    Nach dem Männer-Basketball droht eine weitere langjährige Sportdomäne von Bayer und Leverkusen in der Versenkung zu verschwinden.



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  • Handball: Thiel tritt zurück – Leverkusen vor

    Handball: Thiel tritt zurück – Leverkusen vor


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    Leverkusen-Boss tritt zurück

    Der frühere Weltklasse-Torwart hört nach 14 Jahren bei Bayer auf. Hintergrund ist die Perspektive des Frauenhandballs in Leverkusen.

    Früherer Nationaltorwart: Andreas Thiel

    Früherer Nationaltorwart: Andreas Thiel

    © www.imago-images.de/SID/IMAGO/Sven Beyrich/SPP

    Der frühere Weltklasse-Torwart hört nach 14 Jahren bei Bayer auf. Hintergrund ist die Perspektive des Frauenhandballs in Leverkusen.

    14 Jahre lang war er der starke Mann im Leverkusener Handball, nun zog der frühere „Hexer“ einen Schlussstrich: Der langjährige Weltklasse-Torhüter Andreas Thiel ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Abteilungsleiter des TSV Bayer 04 Leverkusen zurückgetreten. Hintergrund sei laut Klubmitteilung von Dienstag die Perspektive des Frauenhandballs in Leverkusen, „der vor deutlichen Veränderungen steht, weil die finanziellen Mittel der Handball-Abteilung ab der kommenden Saison nicht mehr für einen Bundesliga-Etat reichen“.

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    „Dass wir mit unserem Team in der 1. Frauen Bundesliga vor einer äußerst komplexen Herausforderung stehen würden, war allen schon zu Saisonbeginn klar. Dennoch hatte ich immer die Hoffnung, dass es mit dem Bundesliga-Handball in Leverkusen weitergeht“, sagte Thiel: „Die vergangenen Wochen und Monate waren sehr zermürbend. Die Energie für die Neuausrichtung der Abteilung habe ich nicht mehr, möchte aber einem unbelasteten Neustart nicht im Wege stehen.“

    Thiel ist weiterhin Vorsitzender der Handball Bundesliga Frauen (HBF), er fungiert zudem bei der Männer-Bundesliga (HBL) als Justiziar.

    TSV-Geschäftsführerin Anne Wingchen bedauert die Entscheidung von Thiel. „Ich kann allerdings die Beweggründe nachvollziehen“, sagte Wingchen und dankte Thiel, der in seiner langjährigen Amtszeit „immer ein zuverlässiger Ansprechpartner“ gewesen sei, „der sich mit viel Herzblut für die Belange der Abteilung eingesetzt hat, bis hin zu seinem Engagement als Torwart- oder Interimstrainer.“

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    Wie es in Leverkusen nun weitergeht, ist noch nicht geklärt. „Wir werden mit aller Ruhe und Sorgfalt prüfen, welche Liga für die Abteilung zukünftig die richtige ist“, sagte Wingchen. Aktuell sei die Abteilung auf einem „guten Weg, die Weichen für die Zukunft mit einem noch klareren Fokus auf die Nachwuchsförderung zu stellen“. Leverkusen ist nach 16 absolvierten Spielen Tabellenletzter mit null Punkten.



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