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  • Kantersieg gegen Union: Kurze Atempause in der Dortmunder Dauerkrise

    Kantersieg gegen Union: Kurze Atempause in der Dortmunder Dauerkrise


    Der BVB hat endlich mal wieder ein Ligaspiel gewonnen – und das eindrucksvoll. Das 6:0 über Union Berlin sorgt für Erleichterung: bei Trainer Niko Kovac und Geschäftsführer Lars Ricken. Letzterer will dafür sorgen, dass künftig geräuschloser gearbeitet wird.

    Eines hätte Serhou Guirassy im Überschwang der Gefühle fast vergessen: sich einen der Spielbälle zu sichern. „Ich muss schauen, dass ich noch einen bekommen kann“, sagte der Torjäger von Borussia Dortmund, nachdem er an das in der Bundesliga nicht unübliche Ritual erinnert worden war: Ein Spieler, der drei Tore in einem Spiel erzielt hat, schnappt sich anschließend den Ball, lässt ihn von seinen Teamkollegen unterschreiben – und nimmt ihn als persönliche Trophäe mit nach Hause.

    Was für einen dreimaligen Torschützen gilt, muss für jemanden, der viermal getroffen hat, allemal gelten. Dieses Kunststück war Guirassy gelungen. „Zum ersten Mal in der Bundesliga, zum ersten Mal in meiner Profi-Karriere – zum ersten Mal überhaupt“, wie der Guineer nach dem 6:0 (2:0) über Union Berlin erklärte. Natürlich sei das etwas Besonderes – allerdings war es auch für ihn nicht das Wichtigste an diesem Samstagabend. „Das war ein Spiel, das wir unbedingt gewinnen mussten – egal wie. Deshalb freue ich mich über meine vier Tore, doch es zählt der Sieg für die Mannschaft“, so Guirassy. Denn der macht dem BVB in der schwierigsten Phase inmitten einer brutal enttäuschenden Saison ein klein wenig Hoffnung.

    Es wäre kaum auszudenken gewesen, was passiert wäre, hätten die Dortmunder erneut nicht gewonnen oder gar verloren. Sie waren erstmals in der laufenden Saison mit einer negativen Bilanz in eine Bundesligapartie gegangen. Schlechter hatte der Klub zu diesem Zeitpunkt seit zehn Jahren nicht mehr dagestanden. Würde es eine Tabelle nur für das Kalenderjahr 2025 geben: Der BVB wäre vor dem Anpfiff mit nur vier Punkten Letzter gewesen.

    „Natürlich bin ich glücklich“

    Entsprechend groß war der Druck, der auf dem Team und vor allem auf Niko Kovac lastete. Für ihn war es im dritten Versuch der erste Bundesligasieg als BVB-Trainer. „Es fühlt sich gut an, natürlich bin ich glücklich“, sagte er nach einem Spiel, dessen Happy End zunächst gar nicht absehbar gewesen war. Seiner Mannschaft waren die Auswirkungen der Krise deutlich anzumerken. „Wir waren zu langsam, zu ungenau, zu behäbig“, gab Kovac zu.

    Es fehlte der Mut, ins Risiko zu gehen. Immer wieder brachen die Gastgeber ihre Angriffsversuche ab. Sie brauchten schon das Momentum, ein klein wenig Glück. Diesmal hatten sie es: Nachdem Unions Diogo Leite einen Schuss von Julian Ryerson ins eigene Tor abgefälscht hatte (25. Minute), löste sich die Blockade. Erst dann drehte Dortmund auf.

    „Das 1:0 war der Brustlöser. Danach haben sich die Jungs wirklich in einen Rausch gespielt“, erklärte Kovac. Plötzlich lief der Ball, die schwarz-gelbe Kombinationsmaschinerie kam auf Temperatur – und die 81.000 Zuschauer auch. Die Dortmunder attackierten die Berliner früh, verzeichneten Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte und spielten zielstrebig in den Strafraum. Sie machten das, was Kovac von ihnen in den knapp drei Wochen, in denen er mittlerweile in der Verantwortung ist, immer wieder gefordert hatte – was sie aber bis dahin nur selten umsetzen konnten: Sie flankten den Ball immer wieder in die gefährlichen Zonen. Vor allem Pascal Groß zeichnete sich dabei aus. Der Nationalspieler bereitete vier der sechs Tore vor.

    Was redet der denn da?

    Die Folge war spürbare Erleichterung auf vielen Ebenen: Beim Trainer, der sich bereits Kritik gefallen lassen musste, weil er sich in den vergangenen Tagen immer wieder schützend vor die Mannschaft gestellt hatte. Dabei hatte die doch in schöner Regelmäßigkeit all das, was er über ihre angeblich so hohe Qualität gesagt hatte, immer wieder Lügen gestraft. Die Fans hatten sich zuletzt gefragt: Was redet der denn da?

    Kovac hatte sich in seinem Bestreben, Optimismus zu verbreiten, tatsächlich auf zunehmend dünneres Eis begeben. Er hatte Julian Brandt, den seit Wochen formschwachen Spielmacher, mit Florian Wirtz und Jamal Musiala verglichen. Er hatte Marcel Sabitzer und Groß in höchsten Tönen gelobt. Brandt fehlte am Samstag wegen muskulären Problemen, doch Sabitzer und vor allem Groß brachten Top-Leistungen. Da hätte man sehen können, dass er mit seiner Einschätzung tatsächlich „nicht so weit von der Wirklichkeit entfernt war“, so Kovac. Es hätten Kleinigkeiten gefehlt. Gerade noch rechtzeitig spielte die Mannschaft so, dass der Trainer mit seiner Einschätzung des Trainers möglicherweise wirklich noch recht behalten könnte: dass die Krise vor allem Kopfsache gewesen sei.

    „Alle sind erleichtert“

    Auch die Verantwortlichen des BVB werden dadurch ein wenig aus der Schlusslinie genommen. Vor allem in der Schlussphase, als Union regelrecht auseinandergenommen wurde, war immer wieder ein lachender Hans-Joachim Watzke auf der Tribüne zu sehen. Solche Bilder des zum Jahresende scheidenden Vereinspatrons hatte es ewig nicht mehr gegeben. Auch Lars Ricken, sein Teil-Nachfolger als Sportgeschäftsführer, lächelte wieder – genauso wie Sebastian Kehl, der Sportdirektor. „Alle sind erleichtert. Die Zuschauer waren lange nicht mehr so euphorisch und gelöst“, sagte Kehl.

    Der BVB-Führung blieb durch den ersten Heimsieg in der Bundesliga seit dem 23. November eine Zerreißprobe erspart. Zudem gewinnt sie etwas Zeit, die schwierige strukturelle Neuordnung voranzutreiben. Vor allem Ricken bemüht sich, Profil zu gewinnen. So erklärte er die sogenannte Elefantenrunde für beendet – jenes Gremium, das die entscheidenden Fragen in Bezug auf den Sport klären soll. „Die wird es nicht mehr geben“, sagte er gegenüber Sky.

    „Ganz normale Meeting-Struktur“

    Bislang hatten Watzke, Berater Matthias Sammer, Kehl, Ricken sowie der mittlerweile beurlaubte Technische Direktor Sven Mislintat mindestens einmal im Monat strategische Gespräche geführt. In die „Elefantenrunde“ war viel hineininterpretiert worden – vor allem hatte sie immer wieder Anlass zu Spekulationen über das belastete Binnenverhältnis der Protagonisten gegeben.

    „Aus der Elefantenrunde hat es mit Mislintat und Nuri Sahin (dem freigestellten Ex-Trainer, die Red.) letztlich ja auch zwei getroffen“, erklärte Ricken. Mittlerweile tausche er sich mit Kehl und Kovac täglich aus. „Da haben wir eine ganz normale Meeting-Struktur. Da braucht man diese Elefantenrunde nicht.“ Künftig, so die Botschaft, soll in Dortmund zielgerichteter – und vor allem geräuschloser gearbeitet werden.

    In erster Linie muss jedoch eine nachhaltige Trendwende in der Bundesliga geschafft werden. Davon ist der BVB trotz Sieges über Union Berlin noch weit entfernt. „Wir haben einiges nachzuholen, deshalb hoffe ich, dass es in den nächsten Wochen so erfolgreich weitergeht“, sagte Kapitän Emre Can.



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  • Bundesliga: Hecking feuert Hasenhüttl bei RB Leipzig an

    Bundesliga: Hecking feuert Hasenhüttl bei RB Leipzig an


    Erst Gegner, dann Fan!

    Diese Metamorphose wird Dieter Hecking (60) jetzt durchleben. Am Samstag versuchte er mit dem VfL Bochum beim VfL Wolfsburg zu gewinnen – das klappte nicht (1:1). Vier Tage später drückt er den Niedersachsen aber vor dem Fernseher die Daumen.

    Mittwoch treten die Wölfe im Viertelfinale des DFB-Pokals beim favorisierten RB Leipzig an. Auch für den Trainer-Dino ein besonderes Spiel. Er selbst war fast vier Jahre Wolfsburg-Coach (Januar 2013 bis Oktober 2016) und wurde zum letzten Titel-Bringer des VfL, als er 2015 den Pokal holte.



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  • Manchester City – FC Liverpool im TV: Wer überträgt die

    Manchester City – FC Liverpool im TV: Wer überträgt die


    Top-Spiel auf der Insel!

    Am 26. Spieltag der englischen Premier League empfängt Manchester City den FC Liverpool. Los geht’s am Sonntag um 17.30 Uhr. BILD weiß, wie Sie die Partie live im TV, Stream und Live-Ticker verfolgen können.

    Premier League im TV: Wer zeigt Man City – Liverpool live?

    Die Partie in der Premier League zwischen Manchester City und dem FC Liverpool wird live und exklusiv bei Pay-TV-Sender Sky und dem kostenpflichtigen Streaminganbieter WOW (Anzeige) übertragen. Anstoß ist am Sonntag um 17.30 Uhr, die Übertragung bei Sky und WOW beginnt bereits um 17 Uhr.

    Sie können die Premier League nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein Sky-Abo? Im BILD-Liveticker können Sie das komplette Spiel zwischen Man City und Liverpool kostenlos verfolgen.



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  • Bayer Leverkusen: Nächstes Fies-Foul kassiert: Müssen

    Bayer Leverkusen: Nächstes Fies-Foul kassiert: Müssen


    Wenn Florian Wirtz (21) dribbelt, ist der Leverkusen-Zauberer oft nur durch ein Foul zu stoppen. Und dann wird’s für den Nationalspieler zumeist richtig schmerzhaft.

    Blicken wir auf drei Szenen seit dem Jahreswechsel: In Leipzig (2:2) stieg ihm Xavi auf den rechten Fuß. Nur Gelb! Beim 3:1 gegen Hoffenheim wurde Wirtz von Tom Bischof umgetreten. Nur Gelb! Und jetzt beim 2:0 in Kiel wieder ein fieses Foul Richtung Achillessehne – dieses Mal sah Magnus Knudsen nur Gelb!

    Bei Sky meinte Experte Didi Hamann: „Das ist für mich eine klare Rote Karte.“ Das wirft die Frage auf: Müssen die Schiris Wirtz mehr schützen?

    Darauf antwortete Bayer-Trainer Xabi Alonso in Kiel: „Wir brauchen die Unterstützung für alle Spieler, nicht nur für Flo. Das Spiel war okay, umkämpft, es war fair, bis vielleicht auf diese Aktion.“ Dann wurde Alonso deutlich: „Flo ist ein besonderer Spieler mit vielen 1:1-Aktionen. Wenn er einen guten Schutz hat, ist es besser für den Fußball.“

    Erst Schick, dann schicker: Zauber-Lupfer von Adli

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild22.02.2025

    Nationalspieler Robert Andrich (30): „Ich finde, es muss ein gutes Zwischenmaß geben. Man weiß, dass Flo brutal gut im 1:1, auch im 2:1 oder 3:1 ist – und dass die Gegner sich häufig nur mit einem Foul zu helfen wissen. Wenn’s unfair wird und man wirklich nur auf den Körper gehen will, muss man als Schiedsrichter ihn schützen. Dann gilt es auch für uns Spieler auf dem Platz, den Schiri vielleicht dazu anzuweisen. Das sind Situationen, die ein Schiri meiner Meinung nach auf dem Schirm haben muss.“

    Andrich ergänzt: „Es gibt ja nicht in jeder Mannschaft oder in jedem Spiel zwei, drei Spieler, wo du weißt, da könnte es mehr auf die Hölzer geben, dementsprechend muss man dann schon schauen. Aber ich glaube, Flo kann sich da auch ganz gut wehren. Trotzdem muss man diese Jungs schützen, weil es nicht unfair werden sollte.“

    Florian Wirtz musste in Wirtz behandelt werden, konnte aber weiterspielen

    Florian Wirtz musste in Wirtz behandelt werden, konnte aber weiterspielen

    Foto: WITTERS

    Fakt ist: In keiner Saison seit 2019/20 wurde Wirtz öfter gefoult als jetzt. In 23 Liga-Spielen schon 32-mal, am häufigsten bei Bayer Leverkusen. Zum Vergleich: In der Meister-Saison kassierte er „nur“ 26 Fouls in 32 Partien.

    Sport-Boss Simon Rolfes (43): „Flo ist mit seiner Dribbelstärke und Gewandtheit einer, auf den die Abwehrspieler achten müssen. Wenn sie ihn zu sehr foulen, kann das Konsequenzen haben. Die Gegner versuchen, Flo häufig in Zweikampfsituationen zu bearbeiten, das ist dann schon so, dass die Schiedsrichter aufpassen müssen. Aber das gilt nicht nur für Flo, sondern auch für andere Spieler.“



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  • Bayer Leverkusen: Traum-Comeback mit Note 1: Alle

    Bayer Leverkusen: Traum-Comeback mit Note 1: Alle

    Alle gönnen Amine Adli (24) dieses Erfolgserlebnis!

    „Ich bin sehr glücklich für ihn“, sagte Patrik Schick (29) nach dem 2:0 von Bayer Leverkusen in Kiel. „Es freut mich brutal“, meinte auch Robert Andrich (30).

    Mit einem Luftküsschen für seinen Kumpel Florian Wirtz (21) bedankte sich Adli für den Pass zum 2:0 in Kiel. „Obwohl ich lange nicht mit Flo zusammenspielen konnte, habe ich noch diese Verbindung zu ihm. Immer, wenn er den Ball hat, weißt du, dass er dir den perfekten Ball spielen wird“, sagte der marokkanische Nationalspieler.

    Alle feiern Bayer-Liebling Adli!

    „Von uns kriegt er auch viele Küsschen“, lachte Sport-Boss Simon Rolfes (43), „Amine ist ein super Typ, er hat sich das nach der Scheiß-Verletzung total verdient. Das Tor macht er super, er läuft super rein, aber schon das erste Tor bereitet er gut vor. Insgesamt ein gutes Spiel von Amine. Wir freuen uns alle riesig für ihn.“

    Erst Schick, dann schicker: Zauber-Lupfer von Adli

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild22.02.2025

    Adlis erstes Saisontor krönte nach der Top-Vorlage für Schick sein Traum-Comeback in der Startelf seit dem Wadenbeinbruch im Oktober beim 1:1 gegen Brest. Der Lohn: BILD-Note 1.

    Adli: „Ich bin sehr glücklich darüber, wieder in der Startelf gestanden und das Spiel gesund beendet zu haben. Das war für mich das Wichtigste. Und mit dem Tor und dem Assist hätte es nicht besser laufen können.“

    Trainer Xabi Alonso (43) setzte in Kiel mit Adli und Wirtz vor allem auf Tempo auf dem schlechten Rasen – der Plan ging auf.

    Amine Adli bedankt sich bei Vorlagengeber Florian Wirtz

    Amine Adli bedankt sich bei Vorlagengeber Florian Wirtz

    Foto: WITTERS

    Alle feiern Bayer-Liebling Adli

    „Er ist sehr wichtig für uns alle. Amine hat jeden Tag diese Top-Einstellung. Seine Qualität ist sehr wichtig für die Mannschaft. Er hat großen Einfluss – mit dem Ball, gegen den Ball. Es ist eine Super-Nachricht für den Rest der Saison, dass er nach seiner schweren Verletzung wieder fit ist“, meinte Alonso.

    Nationalspieler Andrich: „Ich war schon immer ein Fan von Amine. Es ist immer gut, dass Spieler aus Verletzungen zurückkommen, sich an die Mannschaft annähern und wieder in den Rhythmus kommen. Dann bekommen andere Spieler zwar wieder weniger Einsatzzeit, so ist das Geschäft. Aber wir profitieren brutal von diesen Rotationen. deswegen brauchen wir alle auf einem guten Level – und da hat Amine wieder einen vorgelegt.“

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  • Union Berlin: Debakel in Dortmund: 0:6-Packung: Baumgart

    Union Berlin: Debakel in Dortmund: 0:6-Packung: Baumgart


    Was für ein Desaster!

    Nach der 0:6-Packung in Dortmund (höchste Bundesliga-Niederlage aller Zeiten) herrscht bei Union Berlin Untergangsstimmung. Die Eisernen brechen völlig auseinander, bekommen in der Schlussphase noch 4 Gegentore eingeschenkt. Trainer Steffen Baumgart (53) zeigte sich nach dem Spiel bedient und komplett ratlos.

    Viererpack!: Die gigantische Guirassy-Show

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild23.02.2025

    Baumgart: „Die letzte Viertelstunde kann ich jetzt auf Anhieb auch nicht erklären. Das Spiel nimmt einen Lauf, den ich so nicht erwartet habe. Das muss ich erst mal sacken lassen. Da sind so viele individuelle Sachen dabei gewesen. Ich kann da keine klaren Antworten geben.“

    Die Leistung in der zweiten Halbzeit war indiskutabel und führt zur fünften Pleite im achten Spiel unter Baumgart – bei nur sieben Punkten. Der Trend zeigt jetzt wieder klar nach unten, während es mit den Auftritten gegen Leipzig (0:0) und in Hoffenheim (0:4) zwischenzeitlich Besserung gab.



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  • Überraschende Champions-League-Prognose von Lothar

    Überraschende Champions-League-Prognose von Lothar


    Rekordnationalspieler und Ex-Bayern-Kapitän Lothar Matthäus (63) tippt in BILD am SONNTAG alle Achtelfinal-Paarungen der Champions League in Hin- und Rückspiel:  

    FC Bayern – Leverkusen 2:1 

    Leverkusen – FC Bayern 2:0 n.V. 

    „Das Momentum spricht für Leverkusen. Der FC Bayern hat zuletzt keinen guten Eindruck gemacht, besonders nicht beim 0:0 in Leverkusen, wo Bayer spielerisch überlegen war, aber auch nicht in den beiden mühsamen Playoff-Spielen gegen Celtic. Die Dominanz, die Leichtigkeit, Spielfreude, Schnelligkeit und auch die Kraft, die der FC Bayern bis zum Spätherbst 2024 hatte, sind nicht mehr da. Und die Körpersprache der Spieler, auch ihre Gesichter, wirken nicht so, als ob sich das schnell bessern würde. Die ganze Mannschaft wirkt nicht frisch, Einwechslungen bewirken kaum etwas. Bayern hat eine Form-Delle. Genau anders scheint es in Leverkusen zu sein. Und das kann nicht an der Anzahl der Spiele liegen, Bayern hat nur eines mehr als die Leverkusener, weil die ja in München im DFB-Pokal mit 1:0 weitergekommen sind. 

    Die Erwartung, dass Bayern nach 2012 das zweite Mal das Endspiel im eigenen Stadion erreicht, ist natürlich groß. Diese für viele vielleicht einmalige Chance wird die Spieler zusätzlich motivieren. Aber das kann auch schnell in enormen Druck umschlagen. Ich glaube, Xabi Alonso wird in München zwar sein erstes Spiel überhaupt als Trainer gegen die Bayern verlieren. Aber mit dem Heimvorteil im Rückspiel, und einem Quäntchen mehr Glück als zuletzt beim 0:0, wird seine Mannschaft das Viertelfinale klarmachen.“



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  • Bayer Leverkusen: Robert Andrich: „Wir wollen den Bayer

    Bayer Leverkusen: Robert Andrich: „Wir wollen den Bayer


    Er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben!

    Robert Andrich (30) und Bayer Leverkusen haben bei der Nullnummer im Liga-Gipfel gegen die Bayern am vergangenen Samstag verpasst, auf 5 Punkte an den Rekordmeister heranzukommen und so mehr Spannung in das Meister-Rennen zu bringen.

    Doch geht es nach Andrich, will der Meister den Bayern noch nicht zur Schale gratulieren. Im Gegenteil: Der DFB-Star schaltet auf Angriff, sendet eine Kampf-Ansage in Richtung München.

    Erst Schick, dann schicker: Zauber-Lupfer von Adli

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    Quelle: Bild22.02.2025

    Andrich im ZDF-Interview: „Wir wollen den Bayern bis zum Ende auf den Sack gehen und Druck von hinten geben.“

    Fakt ist: Ein 8-Punkte-Vorsprung wurde bei 12 ausstehenden Spieltagen in der Bundesliga-Historie noch nie verspielt!



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  • Bundesliga im Überblick: Horror-Comeback von

    Bundesliga im Überblick: Horror-Comeback von


    Die Partien des 23. Bundesliga-Spieltages in der Übersicht.

    Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg

    Oh Mann, ist das bitter!

    Beim 0:3 von Borussia Mönchengladbach gegen den FC Augsburg erlebt Gladbach-Torhüter Jonas Omlin ein absolutes Horror-Comeback, fliegt nach 28 Minuten mit glatt Rot vom Platz.

    Omlin steht überhaupt nur in der Startaufstellung, weil Stammtorhüter Moritz Nicolas wegen einer schweren Verletzung (Sehnenriss im Adduktorenbereich) bis Saisonende ausfällt.

    Zuletzt spielte Omlin Mitte September bei der Pleite gegen den VfB Stuttgart (1:3) von Beginn an – also vor über 5 Monaten.

    Sein Startelf-Comeback wird jetzt zum absoluten Albtraum!

    28. Minute: Elvedi spielt einen viel zu kurzen Rückpass, Jensen spritzt dazwischen. Omlin will den Fehler ausbügeln, räumt den Angreifer aber kurz vor der Strafraumkante brutal ab. Notbremse! Schiedsrichter Florian Exner zückt direkt Rot.

    Gladbach-Trainer Seoane muss umstellen, bringt Torwart-Routinier Tobias Sippel (36) ins Spiel – der absolviert sein erstes Bundesliga-Spiel seit fast zwei Jahren (11. März 2023 gegen RB Leipzig, 0:3).

    Sippel bekommt durch den lupenreinen Hattrick von Claude-Maurice (55./61./70) eine kalte Dusche. Bei den ersten beiden Gegentreffern sah der Torwart nicht machtlos, eher unglücklich aus.

    Nach vier ungeschlagenen Spielen in Folge ist die Pleite für Gladbach ein herber Rückschlag im Kampf um die internationalen Plätze.

    Reporter im Stadion: Christian Hornung.



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  • Bundesliga: BVB – Sechs-Tore-Sieg gegen Union Berlin: Die

    Bundesliga: BVB – Sechs-Tore-Sieg gegen Union Berlin: Die


    Der BVB ballert sich den Frust von der Seele!

    Borussia Dortmund fegt Union Berlin mit 6:0 weg, feiert so im dritten Anlauf den ersten Liga-Sieg unter Neu-Trainer Niko Kovac (53) und kann in der Krise etwas aufatmen.

    Mann des Tages: Viererpacker Serhou Guirassy (28)! Nachdem Union beim 1:0 noch mit einem Eigentor von Diogo Leite (26) ordentlich mithilft (25.), zeigt Guirassy eine unfassbare Tor-Show.

    40. Minute: Nach einem starken Ballgewinn von Bensebaini findet Groß mit einer Flanke am zweiten Pfosten Guirassy, der sich gegen Leite durchsetzt und per Kopf zum 2:0 einnickt – passend zum Gründungsjahr 1909 des BVB fällt der Treffer um 19.09 Uhr!

    Viererpack!: Die gigantische Guirassy-Show

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    Quelle: Bild22.02.2025

    Nach der Pause erhöht Guirassy mit seinen Bundesliga-Buden Nummer 11, 12 und 13 innerhalb von 8 Minuten auf 5:0 (75./80./83.), schnürt so seinen ersten Bundesliga-Viererpack. Maximilian Beier (22) sorgt kurz vor Schluss noch für den 6:0-Endstand (89.).

    Letzter Dortmunder Viererpacker war Erling Haaland: Am 8. Spieltag 2020/21 am 21. November 2020 traf er beim 5:2-Sieg bei Hertha viermal.

    Guirassy nach Abpfiff am Sky-Mikro: „Es ist ein perfekter Abend: Vier Tore, Sieg und unsere unfassbaren Fans. Es war ein wichtiges Spiel. Wir wussten, wir müssen gewinnen. Ich bin sehr glücklich. Aber das Wichtigste ist der Sieg. Ich hoffe, wir können darauf aufbauen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.“

    BVB-Kapitän Emre Can (31): „Wir haben ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Die komplette Mannschaft hat heute geliefert. Riesen-Kompliment.“

    Sportdirektor Sebastian Kehl (45): „Alle sind erleichtert. Ich werde die Euphorie der Fans nicht bremsen. Aber wir sind noch nicht da, wo wir hin wollen.“

    Und Union? Nur Hollerbach (35.) sorgt vor der Pause mit einem Abschluss für etwas Gefahr, Kobel verhindert aber den Ausgleich.

    Union-Coach Steffen Baumgart (53): „Was nach dem 3:0 passiert ist, ist nicht zu erklären. Das muss man erstmal sacken lassen. Du kannst hier auch mal unter die Räder geraten, aber nicht mit den letzten 15 Minuten. Die Jungs haben aber nicht aufgegeben.“

    Ansonsten ist der BVB überlegen (11:4 Torschüsse, 59 % Ballbesitz in der ersten Hälfte). Groß (7./71.), Guirassy (52.) und Beier (62./72.) lassen gute Chancen liegen. Adeyemi trifft noch den Pfosten (74.).

    Nach dem glanzlosen Achtelfinal-Einzug in der Champions League (0:0 gegen Sporting) am Mittwoch verändert Kovac seine Startelf auf drei Positionen: Bensebaini ersetzt hinten links sehr überraschend Svensson. Außerdem kommt Beier für Gittens (Pause) rein und Reyna darf für Brandt (fehlt wegen einer Muskelverhärtung im Kader) von Beginn an ran.

    Vor Anpfiff zünden sowohl die BVB-Fans auf der Süd als auch die Union-Anhänger im Gästeblock reichlich Pyros – auch auf dem Rasen ist von Beginn an Feuer drin.

    Schon nach 5 Minuten gibt es den ersten kleinen Aufreger: Adeyemi fällt nach einem leichten Schubser von Hollerbach – reicht aber nicht für einen Elfer, sieht auch Schiri Dankert (Rostock) so.

    Der Dreier ist nicht nur für den BVB, sondern auch für Kovac, nach den zwei Liga-Pleiten (1:2 gegen Stuttgart und 0:2 in Bochum) extrem wichtig. Der Rückstand auf Champions-League-Rang 4 beträgt „nur“ noch sieben Zähler.



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