Schlagwort: Sporting

  • Sporting – Borussia Dortmund: Perfekter Zeitpunkt! Star beendet Durststrecke

    Sporting – Borussia Dortmund: Perfekter Zeitpunkt! Star beendet Durststrecke



    Es sah überhaupt nicht so danach aus, aber am Ende ist Borussia Dortmund im Playoff-Hinspiel gegen Sporting Lissabon tatsächlich als Sieger vom Platz gegangen. Über weite Strecken der Partie dominierten die Portugiesen das Spiel, doch am Ende jubelte der BVB.Neben Top-Torjäger Serhou Guirassy traf ein anderer Profi von Borussia Dortmund gegen Sporting Lissabon, den man so gar nicht als Torschützen kennt. Er beendete eine lange Durststrecke – und das zu einem perfekten Zeitpunkt.Sporting – Borussia Dortmund: Leidenszeit von BVB-Star vorbeiBorussia Dortmund spielte wie so häufig in dieser Saison: zu ungefährlich, zu passiv. So machte Sporting Lissabon das Spiel, erspielte sich zahlreiche Torchancen und hätte in Führung gehen müssen. Doch wie das so häufig im Fußball ist: Machst du vorne die Dinger nicht, kassierst du sie hinten.Auch interessant: Sporting Lissabon – BVB: Guirassy lässt Fans erst toben – dann rasten alle wegen ihm ausNach dem Seitenwechsel war es dann Serhou Guirassy, der in der 60. Minute den BVB mit einem tollen Kopfball in Führung brachte. Es war bereits der zehnte Saisontreffer für den Angreifer, der in der Champions-League-Torschützenliste ganz weit oben steht.Danach wurden die Schwarzgelben immer besser und durften wieder jubeln. Dieses Mal war es Guirassy, der als Vorlagengeber glänzte. Der Stürmer flankte in den Strafraum auf Pascal Groß, der mit seinem rechten Knie zum 2:0 abschloss. Damit beendete der Neuzugang von Brighton & Hove Albion eine lange Durststrecke.Gute Ausgangslage für RückspielDenn Groß erzielte seinen ersten Treffer für Borussia Dortmund, seitdem er sich dem BVB im August vergangenen Jahres angeschlossen hatte. Vor seinem Tor gegen Sporting Lissabon jubelte Groß letztmals am 24. Februar 2024. Der Mittelfeldspieler wird froh sein, diese lange Leidenszeit endlich beendet zu haben. Und das zu einem perfekten Zeitpunkt.Mehr Nachrichten für dich:Umso größer wird die Freude aber über den 3:0-Sieg sein. In der Schlussphase machte Karim Adeyemi noch das 3:0. Damit hat der Revierklub sich eine optimale Ausgangslage erspielt. In der kommenden Woche steht dann das Rückspiel im Signal-Iduna-Park an. Läuft alles gut, zieht die Mannschaft von Trainer Niko Kovac dann ins Achtelfinale ein.



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  • Borussia Dortmund siegt gegen Sporting Lissabon

    Borussia Dortmund siegt gegen Sporting Lissabon



    Nach seinem ersten Sieg als Dortmunder Trainer klatschte Niko Kovac zufrieden mit seinen Spielern ab. Der sportlich seit Monaten angeschlagene BVB gewann das Playoff-Hinspiel in der Champions League bei Sporting Lissabon mit 3:0 (0:0) und hat damit gute Chancen auf den Einzug in die nächste Runde. Die Dortmunder machten einen kleinen Schritt aus ihrer schweren Sinnkrise und damit Richtung Champions-League-Achtelfinale.Nach einer klaren Leistungssteigerung im zweiten Durchgang sorgten Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) für den verdienten Sieg der Mannschaft von Trainer Kovac. Für den Nachfolger von Nuri Sahin war es der erste Sieg als BVB-Coach, zum Auftakt hatte es für ihn am Samstag in der Bundesliga ein 1:2 gegen Stuttgart gegeben. Das Rückspiel gegen Lissabon findet nächste Woche Mittwoch in Dortmund statt.Die Tagesspiegel-App Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen. „Das war schon wichtig“, sagte Nationalspieler Groß. „Bei einem schweren Spiel in der Champions League hat man in der ersten Halbzeit schon gemerkt, dass wir gerade nicht vor Selbstvertrauen strotzen. Aber nach der Pause haben wir ein sehr ordentliches Spiel gemacht“, sagte Groß bei Amazon Prime.Nach einem kleinen Befreiungsschlag für die Borussia hatte es wegen eines mut- und ideenlosen Auftritts vor der Pause aber zunächst überhaupt nicht ausgesehen. Beim BVB rückte Winter-Neuzugang Daniel Svensson erstmals in die Startelf, wie seine Teamkollegen offenbarte aber auch der schwedische Linksverteidiger Defensivschwächen. In der 15. Minute etwa griff der Abwehrverbund um den 22-Jährigen den Uruguayer Maxi Araújo nicht wirklich an, dessen Schuss aus knapp 20 Metern ging aber nur an die Latte.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Verunsicherung bei beiden Mannschaften Die Dortmunder begannen ansonsten mit fast dergleichen Startelf wie zuletzt beim 1:2 gegen den VfB Stuttgart – und der Mannschaft war die tiefe Verunsicherung vor allem im ersten Durchgang in fast jeder Szene anzumerken. In der Offensive agierte der BVB oft zu zögerlich und mutlos im Passspiel, in der Defensive packten Svensson und Co. zunächst nicht richtig zu. Weil aber auch Sporting alles andere als in Topform auftrat, entwickelte sich ein extrem zähes Spiel. Der schwedische Top-Torjäger der Portugiesen, Viktor Gyökeres, saß leicht angeschlagen zunächst nur auf der Bank. Wenn Sporting mal gefährlich wurde, dann nur, wenn Dortmund zu zögerlich verteidigte. So wie beim frühen Lattenschuss von Araújo. Klare Leistungssteigerung nach der Pause Es dauerte, bis die BVB-Profis zumindest etwas Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten gewannen. Kurz vor der Pause ging ein Schuss von Jamie Gittens (38.) nach einem schönen Dribbling knapp vorbei. In den Minuten danach verlagerte sich die Spielkontrolle in Richtung BVB, aber weiter fehlte die Genauigkeit beim letzten Pass.Das erkannte natürlich auch Kovac, der in seinem zweiten Spiel als BVB-Coach offenbar die richtigen Worte in der Halbzeit fand. Die Dortmunder kamen zwar nicht wie verwandelt aus der Pause, aber deutlich zielstrebiger. Sie pressten die ebenfalls verunsicherten Portugiesen nun höher und aggressiver – und das zahlte sich aus.Nach starker Ablage von Guirassy scheiterte Adeyemi zunächst aus kurzer Distanz am stark parierenden Sporting-Keeper Rui Silva. Kurz darauf machte es der Torjäger selbst besser. Eine lange Flanke von Julian Brandt segelte hoch in den Strafraum, wo Guirassy gegen Silvas Laufrichtung die Führung köpfte. Wenige Minuten später legte der BVB nach. Diesmal lieferte Guirassy die Vorlage, seine Flanke beförderte Groß aus kurzer Distanz mit dem Knie ins Tor.Sporting dagegen bekam nach dem Seitenwechsel kaum noch etwas auf die Reihe. Zwar kam Gyökeres in der 59. Minute ins Spiel, aber auch der schnelle Stürmer konnte kaum Akzente setzen. Stattdessen machte Adeyemi kurz vor Schluss noch das 3:0. (dpa)



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  • BVB wie im Rausch: Dortmund demontiert Sporting

    BVB wie im Rausch: Dortmund demontiert Sporting


    Stand: 12.02.2025 09:23 Uhr

    45 Minuten lang bot Borussia Dortmund im Playoff-Hinspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon nicht allzu viel. Dank einer enormen Steigerung erspielte sich der BVB dann aber eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel und siegte auswärts mit 3:0 (0:0).

    Serhou Guirassy (60. Minute) erzielte die Führung für den Bundesligisten, Pascal Groß erhöhte (67.), Karim Adeyemi besorgte den Endstand (82.), der die Dortmunder Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale nochmal verbesserte.

    Zum Live-Ticker: Sporting Lissabon – Borussia Dortmund
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    Zwischenrunde
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    Dort würden entweder Aston Villa oder Lille OSC auf die Borussia warten, die Begegnungen werden am 21. Februar ausgelost.

    Turnierbaum der Playoffs der Champions League

    Dortmunds Trainer Kovac: “Fantastisches Spiel”

    Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl freute sich auch über die Klarheit des Erfolges: “Drei Tore geschossen, auch mal kein Gegentor zu bekommen – das tut der Mannschaft ganz gut.” Die Leistung in der zweiten Hälfte sei sehr erfreulich gewesen. “Damit war es ein richtig guter Schritt in die nächste Runde.” Bis der endgültig vollzogen ist, muss der BVB aber noch das Rückspiel am kommenden Mittwoch überstehen.

    BVB-Trainer Niko Kovac äußerte sich sehr zufrieden: In Hälfte zwei habe die Mannschaft alles besser gemacht, was sie in der ersten Hälfte nicht gut gemacht habe. “Zwangsweise haben wir dann auch wunderschöne Tore gemacht”, sagte Kovac nach seinem zweiten Spiel als BVB-Chefcoach.

    BVB startet ohne Anton, Sporting ohne Gyökeres

    Kovac setzte in seiner Startelf nach dem Ausfall von Ramy Bensebaini auf Neuzugang Daniel Svensson links hinten, zudem rotierte Waldemar Anton nach seinem gebrauchten Tag gegen den VfB Stuttgart auf die Bank. Für ihn verteidigte der in der Liga zuletzt gesperrte Nico Schlotterbeck neben Emre Can.

    Bei Sporting saß Toptorjäger Viktor Gyökeres zunächst ebenfalls noch auf der Bank. Der Schwede war nach einer Oberschenkelverletzung noch nicht wieder ganz bereit für 90 Minuten.

    Dortmund beginnt vorsichtig in Lissabon

    In der Anfangsphase war bei beiden Mannschaften nicht der ganz große Wille zu erkennen, das Spiel selbst zu gestalten. Beide lauerten eher auf Fehler des Gegners. Und den ersten beinahe folgenschweren beging der BVB, der Maxi Araujo bei dessen Dribbling Richtung Strafraum deutlich zu viel Platz ließ – doch der knallharte Distanzschuss des Uruguayers klatschte in der 16. Minute nur an die Querlatte.

    Der BVB agierte im eigenen Ballbesitz vorsichtig, ließ den Ball gegen einen teilweise sehr hoch pressenden Gegner oft nur durch die hintere Kette laufen, aus der Svensson in Ballbesitz häufig ins zentrale Mittelfeld rückte.

    Daniel Svensson von Borussia Dortmund in Aktion

    Die junge Sporting-Mannschaft war bei ihren Vorstößen direkter und schneller – zu vielen Großchancen führte das aber auch nicht. Wenn die Gastgeber mal gefährlich wurden, dann vor allem aus der Distanz. Die aussichtsreichen Schusspositionen für Sporting häuften sich in der Mitte des ersten Durchgangs ein bisschen – bis auf den Lattenschuss von Araujo flogen die Versuche aber meist zentral auf Kobel.

    Der erste Dortmunder Abschluss, der wirklich so etwas wie Gefahr versprühte, war ein flacher Versuch von Jamie Gittens aus halblinker Position knapp rechts am Tor vorbei (37.). Erst in den letzten Minuten des ersten Durchgangs hatte der BVB so etwas wie eine kleine Druckphase, das 0:0 zur Pause entsprach insgesamt auch dem Geschehen auf dem Rasen.

    Nesrin Elnabolsy, Sportschau, 11.02.2025 23:32 Uhr

    Zwei tolle Flanken – zwei Dortmunder Tore

    In Hälfte zwei startete die Kovac-Elf mit deutlich mehr Schwung, der BVB machte Druck. Sportings Trainer Rui Borges reagierte prompt und brachte unter großem Jubel der Fans seinen Topstar Gyökeres.

    Der konnte allein schon qua seiner Position das 0:1 keine Minute später aber auch nicht verhindern: Julian Brandt flankte von der rechten Seite butterweich in den Strafraum, wo Guirassy seinen Bewachern entwischt war und gegen Rui Silvas Laufrichtung überlegt einköpfte (60.). Es war bereits Guirassys zehntes Tor im laufenden Wettbewerb.

    Die Borussia hatte das Spiel jetzt plötzlich total im Griff: Guirassy wich auf den rechten Flügel aus und flankte hart vor das Tor, wo Groß am zweiten Pfosten aus vollem Lauf und kurzer Distanz mit dem Bein das 2:0 erzielte (67.). Die größtenteils eher unerfahrenen Gastgeber hatten nach diesen zwei Wirkungstreffern sichtlich Schwierigkeiten, wieder in die Begegnung zu finden.

    Erst in der 73. Minute gelang Ousmane Diomande der erste wirklich gefährliche Schuss des zweiten Durchgangs. Der Defensivmann zielte aber vom Strafraumrand zu hoch.

    Schlotterbeck mit starker Leistung – auch Adeyemi trifft

    Dortmund hatte nun auch gegen den Ball mehr Intensität zu bieten, Emre Can gewann ein wichtiges Laufduell gegen Gyökeres mit all seiner Physis und Schlotterbeck war fast immer Endstation der portugiesischen Angriffsversuche.

    So auch in der 82. Minute, als er am eigenen Strafraum denn Ball abfing und Adeyemi bediente, der den Konter nach schönem Doppelpass mit Brandt zum 3:0 abschloss (82.) und die Tür in Richtung Achtelfinale noch ein Stück weiter öffnete.

    Für die Dortmunder steht vor dem Rückspiel kommenden Mittwoch aber am Wochenende noch das Revier-Duell mit dem VfL Bochum an.

    Borussia Dortmund für Ihren Kalender
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  • Sporting Lissabon vs. Borussia Dortmund heute live: Champions League Playoffs – Übertragung im TV, Stream und Ticker

    Sporting Lissabon vs. Borussia Dortmund heute live: Champions League Playoffs – Übertragung im TV, Stream und Ticker



    Borussia Dortmund trifft in den Playoffs der Champions League auf Sporting aus Lissabon. So verfolgt ihr das Hinspiel live im TV, Stream und Ticker.BVB gewinnt Hinspiel in LissabonDank Serhou Guirassy darf Borussia Dortmund vom Achtelfinale der Champions League träumen. Der Torjäger machte beim 3:0 (0:0) im Hinspiel der Play-offs bei Sporting Lissabon den Unterschied und bescherte dem BVB eine überaus komfortable Ausgangslage fürs Rückspiel am Mittwoch kommender Woche.Dort kann Dortmund im eigenen Stadion das Ticket für die nächste Runde lösen.Guirassy (60.) traf zunächst selbst, dann legte er das 2:0 durch Pascal Groß (68.) auf. Karim Adeyemi (82.) sorgte für die Entscheidung. Gelöst feierte Niko Kovac seinen ersten Sieg als Trainer des BVB. Der erfahrene Kroate soll helfen, die bislang so schwache Saison der Dortmunder noch zu retten.Dafür wählte er am Dienstag eine defensive Herangehensweise – mit Erfolg: Erstmals seit Ende November blieb Dortmund ohne Gegentor.+++ Update 11. Februar, 21:50 Uhr: Keine Tore zur Pause +++Mit einem torlosen Remis geht es im Playoff-Hinspiel zwischen Sporting CP und Borussia Dortmund in die Kabinen. Beide Mannschaften verzichteten im ersten Abschnitt auf das große Risiko und lauerten eher auf Fehler und Lücken beim Gegner. Davon bot ein passiver BVB mehr, wodurch Lissabon gleich zu mehreren aussichtsreichen Aktionen kam.Die gefährlichsten Abschlüsse der Löwen, von denen einer sogar an die Latte krachte, kamen jedoch alle aus der Distanz. Für die zweite Hälfte haben beide Vereine noch deutliches Steigerungspotenzial. Dabei ist jedoch natürlich auch die Frage, was das jeweilige Ziel ist. Die Borussia könnte mit einem Unentschieden sicherlich bereits ganz gut leben.+++ Update 11. Februar, 19:50 Uhr: Die Aufstellung ist da +++Die Aufstellung des BVB ist da. Auf diese Elf setzt Trainer Niko KovacDer neue Außenverteidiger Daniel Svensson gibt im bislang wichtigsten Saisonspiel sein Startelfdebüt für Borussia Dortmund. Der im Winter verpflichtete Schwede beginnt im Play-off-Hinspiel in der Champions League bei Sporting Lissabon auf der linken Abwehrseite, er ersetzt am Dienstagabend den verletzten Ramy Bensebaini.Rechts verteidigt Julian Ryerson, zentral sollen Nico Schlotterbeck und Emre Can die Angriffe Sportings stoppen. Gut für den BVB: Der gefährliche Viktor Gyökeres ist zunächst auf der Bank, der Schwede hatte zuletzt wegen einiger Knieprobleme gefehlt. Schlotterbeck, in der Liga gesperrt, rückt im Vergleich zur Generalprobe gegen den VfB Stuttgart (1:2) für Waldemar Anton in die Startelf. Svensson war gegen Stuttgart eingewechselt worden.Ansonsten verzichtet der neue Trainer Niko Kovac auf Änderungen. Marcel Sabitzer, Julian Brandt und Pascal Groß bilden erneut das zentrale Mittelfeld, offensiv wirbeln außen Karim Adeyemi und Jamie Gittens. Serhou Guirassy stürmt.Champions League Playoffs: So seht ihr BVB vs. Sporting liveDer BVB muss sich nach einer durchwachsenen Ligaphase in der Champions League in den neuen Playoffs unter Beweis stellen, falls sie das Achtelfinale erreichen wollen. Dafür müssen sie Sporting Lissabon besiegen, die mit Topstürmer Viktor Gyökeres geballte Offensivgefahr ausstrahlen. Die Portugiesen belegten den 23. Platz nach acht Spieltagen in der UEFA Champions League.Niko Kovac feierte am Wochenende sein Ligadebüt als Dortmund Coach gegen den VfB Stuttgart, ehe er am Dienstag zum ersten Mal den BVB in der UEFA Champions League betreuen wird. Direkt eine Herausforderung für den neuen Trainer. Das Erreichen des Achtelfinales wird dennoch das Ziel sein.Sporting Lissabon vs. BVB live: Läuft das Spiel im Free-TV?Nein, erst das Finale der CL-Saison 2024/25 wird wieder im frei empfangbaren Fernsehen übertragen.Dortmund zu Gast in Lissabon: Wer überträgt heute live im Pay-TV?Amazon Prime Video auf seinem linearen Kanal. Um die Kanäle zu empfangen, könnt ihr diese bei einem bereits bestehenden Vertrag hinzubuchen.Ansonsten kann das Spiel auch über Amazon Prime per Stream verfolgt werden.Sporting vs. BVB live: Champions League im TickerFalls ihr das Spiel nicht schauen könnt, werft einen Blick auf ran.de oder in die ran-App (zum Download im Apple- und Android-Store). Dort stellen wir neben unserem dem Bayern-Ticker auch eine Live-Konferenz mit allen zeitgleich stattfindenden Spielen der Champions League bereit.



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  • Borussia Dortmund siegt bei Sporting Lissabon und erlebt kleines Wunder

    Borussia Dortmund siegt bei Sporting Lissabon und erlebt kleines Wunder



    Manche Vorgänge im Fußball werden sich nie vollständig erklären lassen, weshalb diese Mannschaftssportart sich so schön eignet für Metaphern aller Art. Wirklich klar war den Angehörigen von Borussia Dortmund nach dem erstaunlichen 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon nur, dass etwas Rätselhaftes geschehen war im Verlauf dieser Partie, oder besser: in der Halbzeit. „Als wäre eine Handbremse gelöst worden“, sei ihm der Spielverlauf vorgekommen, war die Allegorie, die Lars Ricken, dem Geschäftsführer Sport, spät in der Nacht in den Sinn kam.Ziemlich unerwartet hatten die Dortmunder sich auf ihrer Reise an den Atlantik nach einer von all der Unsicherheit und Schwere dieses Winters geprägten ersten Halbzeit ganz plötzlich in eine richtig gut spielende Champions-League-Mannschaft verwandelt. „Spielfreude war auf einmal da“, sagte Ricken.Der Lohn waren drei schöne Tore und ein äußerst kostbarer Sieg, der das Potential zu einem Wendepunkt haben könnte. Weil er die Situation beruhigt, den Glauben an die kollektive Stärke belebt und als heilsames Medikament für die vielen unter Krisensymptomen leidenden Einzelspieler taugt.Trainer Niko Kovac freute sich für Torhüter Gregor Kobel, der erstmals seit dreizehn Partien wieder ohne Gegentor geblieben war. Er lobte das Innenverteidigerduo Emre Can und Nico Schlotterbeck, das die Mannschaft schon während der schwachen ersten Hälfte stabilisiert hatte. Er feierte den „Ausnahmestürmer“ Serhou Guirassy, der mit dem wichtigen 0:1 bereits seinen zehnten Champions-League-Treffer dieser Saison erzielt (60. Minute) und kurz darauf auch das 0:2 durch Pascal Groß (68.) vorbereitet hatte.„Das ist der Löser, den wir brauchen“Julian Brandt hatte die Vorarbeit zum ersten Treffer und zum 0:3 durch Karim Adeyemi (82.) geleistet. Zudem lobte Kovac den „kleinen Jungen, Daniel“, den Winterzugang Daniel Svensson, der als Linksverteidiger erstmals in der Startelf des BVB und erstmals überhaupt in der Champions League gespielt hatte. Konzentriert, selbstbewusst und besonnen löste der Schwede eine taktisch anspruchsvolle Aufgabe: defensiv auf der linken Außenbahn und offensiv, bei Ballbesitz, oft auch im Zentrum. „Das ist der Löser, den wir brauchen“, verkündete Kovac.Am Ende stand ein Spiel, das tief in die Psyche dieser Mannschaft blicken ließ. In der ersten Halbzeit waren noch all die Verwerfungen und Unwuchten sichtbar, mit denen dieses Team sich in diesem Winter herumquält. Die schlechte Stimmung verstärkte den allgegenwärtigen Mangel an Selbstvertrauen, das wiederum erzeugte Disharmonien im Zusammenspiel. Kovac fand: „Wir haben einfach viel zu langsam Fußball gespielt.“ Externer Inhalt von Eurosport Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig. Dabei können personenbezogene Daten von Drittplattformen (ggf. USA) verarbeitet werden. Weitere Informationen . Externe Inhalte aktivieren Der BVB hatte Glück, dass Sporting ebenfalls ein labiles Team auf der Suche nach dem verlorenen Flow ist; ein richtig starker Gegner hätte die fehlerhaften Dortmunder in der ersten Halbzeit leicht mit zwei Treffern bestrafen können und das kleine Wunder nach der Pause unmöglich gemacht.Was genau die Verwandlung auslöste, konnte später aber niemand erklären. „Ich habe irgendwie das Gefühl, in der Champions League spielen wir befreiter auf“, mutmaßte Emre Can, was aber auf die erste Halbzeit ebenso wenig zutraf wie auf das verlorene Duell in Bologna im Januar, in dessen Folge Nuri Sahin entlassen wurde. Kovac hatte in der Halbzeit mehr Mut und eine Erhöhung des Balltempos gefordert, vor allen Dingen ist aber irgendetwas in den Köpfen passiert. Externer Inhalt von Eurosport Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig. Dabei können personenbezogene Daten von Drittplattformen (ggf. USA) verarbeitet werden. Weitere Informationen . Externe Inhalte aktivieren Während zuletzt von allen Seiten auf das Team eingeprügelt wurde und sich womöglich mancher Spieler selber schämt und Vorwürfe macht, richtet der neue Trainer die Aufmerksamkeit auf Dinge, die gute Gefühle entstehen lassen. Er habe versucht, „die Jungs mit positiven Dingen zu überraschen“, erzählte der Kroate. „Diese Mannschaft hat so viele Qualitäten, wir wollten unsere Spieler stärken.“Nach der schwachen Leistung gegen Stuttgart am vergangenen Wochenende riskierte er mit seiner Schönfärberei seine Glaubwürdigkeit, nun zahlte sich dieses Vorgehen aus. Die Krise der vergangenen Wochen habe ihn „schon ein bisschen bedrückt in den letzten Wochen, das ist eine Phase, die ich so noch nicht erlebt habe“, erzählte Brandt. Diese Last war seinem Spiel zuletzt anzusehen. In der zweiten Spielhälfte von Lissabon fand nicht nur der sensible Offensivspieler die Leichtigkeit, die er für gute Leistungen braucht.„Wir haben auch dieses Jahr schon Spiele gewonnen, wo ich nicht mit so einem guten Gefühl vom Platz gegangen bin“, sagte Groß. Denn der Sieg von Lissabon ist nicht erzwungen worden, vielmehr war diese zweite Halbzeit umweht von einem Gefühl der Befreiung auf unterschiedlichen Ebenen: Er stabilisiert den Glauben an die Arbeit mit Kovac, zeigt, dass die Mannschaft Wege aus der Krise finden kann und zwar nicht durch Kampf und Hingabe, sondern spielerisch.„Am meisten hoffe ich, dass Selbstbewusstsein, Leichtigkeit und Selbstverständnis wiederkommen, bei vielen Spielern, bei mir natürlich auch“, sagte Brandt. „Das schaffst du zwar nicht in einem Spiel, aber es ist ein Schritt dahin zurück.“ Am Samstag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) steht eine Partie in Bochum an, wo die erstaunliche Verwandlung des BVB wahrscheinlich mit gemischten Gefühlen verfolgt wurde.



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  • BVB, Noten und Einzelkritiken gegen Sporting Lissabon: Zwei Gesichter! Serhou Guirassy als Sinnbild für das Angriffsspiel von Borussia Dortmund

    BVB, Noten und Einzelkritiken gegen Sporting Lissabon: Zwei Gesichter! Serhou Guirassy als Sinnbild für das Angriffsspiel von Borussia Dortmund



    Nach dem klaren Sieg bei Sporting steht Dortmund mit einem Bein im Achtelfinale. Die Noten und Einzelkritiken der BVB-Spieler. Dank einer erheblichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte fährt der BVB mit einem 3:0-Sieg im Gepäck zurück nach Dortmund. Besonders Serhou Guirassy war sinnbildlich für den Auftritt der Borussia bei Sporting Lissabon.Hier geht’s zum Spielbericht.



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  • Sporting Lissabon – Borussia Dortmund: UEFA-Novum! Entscheidung gefallen

    Sporting Lissabon – Borussia Dortmund: UEFA-Novum! Entscheidung gefallen



    Während es für Borussia Dortmund in der Bundesliga bislang mehr als nur überschaubar lief, sah es in der Champions League zwischenzeitlich ganz in Ordnung aus. Dennoch muss der BVB in die Playoffs, um sich für das Achtelfinale qualifizieren zu können. Dort geht es für die Mannschaft von Trainer Niko Kovac gegen Sporting Lissabon.Am Dienstag (11. Februar, 21 Uhr) will Borussia Dortmund bei Sporting Lissabon sich eine gute Ausgangsituation erspielen, um im Rückspiel kommende Woche alles perfekt zu machen. Für die Partie hat die UEFA eine Entscheidung getroffen und dabei für ein Novum gesorgt.Sporting Lissabon – Borussia Dortmund: UEFA-Entscheidung offiziellSein Debüt als Trainer ist für Niko Kovac missglückt. Gegen den VfB Stuttgart gab es für Borussia Dortmund eine bittere 1:2-Niederlage. Dafür soll es nun in der Champions League besser laufen. Im Playoff-Hinspiel gastiert der BVB bei Sporting Lissabon. Die Schwarzgelben wollen unbedingt ins Achtelfinale. Dafür muss zunächst ein gutes Ergebnis für das Rückspiel her.Auch interessant: BVB: Nach Transfer-Chaos – Transfer-Flirt Cherki sorgt für KnallWie vor jeder Partie hat die UEFA nun verkündet, welcher Schiedsrichter die Partie leiten wird. Der 36 Jahre alte Norweger Espen Eskas pfeift sein 9. Champions-League-Spiel, das erste mit Beteiligung von Borussia Dortmund. Als VAR ist der Niederländer Dennis Higler eingeteilt.In der laufenden Saison hat Eskas schon so einige Top-Spiele gepfiffen. AC Mailand gegen Liverpool (1:3), Juventus Turin gegen den VfB Stuttgart (0:1), Roter Stern – FC Barcelona (2:5) und Stade Brest gegen Real Madrid (0:3).Schiri pfeift BVB zum ersten MalDer junge Schiri besitzt dennoch reichlich Erfahrung in der norwegischen Liga, hat aber auch viele internationale Partien gepfiffen. Bei der Partie zwischen Sporting Lissabon und Borussia Dortmund werden viele Augen auf Eskas gerichtet sein, der sicherlich nicht im Fokus stehen möchte. Übrigens: Auch für Sporting ist es das erste Mal, dass Eskas eine Begegnung leiten wird. Mehr Nachrichten für dich:Für den BVB gibt es schon vor der Reise nach Portugal schlechte Nachrichten. Kovac muss dabei auf einen Leistungsträger verzichten und in der Startaufstellung umstellen. Hier mehr dazu.



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  • BVB in der Champions League im TV: Wer zeigt Borussia Dortmund – Sporting? | Fußball

    BVB in der Champions League im TV: Wer zeigt Borussia Dortmund – Sporting? | Fußball



    Jetzt soll der Achtelfinal-Einzug eingetütet werden.Im Playoff-Hinspiel der Champions League hat Dortmund den ersten Sieg unter Neu-Trainer Niko Kovac (53) gefeiert. Gegen Sporting Lissabon feierte der BVB auswärts ein 3:0. Am kommenden Mittwoch (19. Februar) soll beim Rückspiel nichts mehr anbrennen. Gute Nachricht: Das Duell läuft live im TV.Champions League im TV: Wer überträgt BVB gegen Sporting?Die Champions-League-Partie zwischen BVB und Sporting Lissabon wird live und exklusiv beim kostenpflichtigen Streaminganbieter DAZN (Anzeige) übertragen. Anstoß ist am kommenden Mittwoch (19. Februar) um 18.45 Uhr, die Übertragung bei DAZN beginnt um 18 Uhr. Sie können die Champions League nicht live vor dem TV verfolgen oder haben kein DAZN-Abo? Kein Problem! Im SPORT BILD.de-Liveticker können Sie das komplette Spiel zwischen Dortmund und Lissabon kostenlos verfolgen.Lesen Sie auchBeim Hinspiel in Portugal präsentierte sich Dortmund mit zwei Gesichtern. Erst der passive und statische Auftritt in der ersten Halbzeit (bis zur Pause kein Torschuss), in der zweiten Hälfte plötzlich die Komplett-Verwandlung inklusive 3:0-Sieg-Veredelung. Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) sorgten schließlich für den verdienten Sieg der Kovac-Mannschaft.„Musste zweimal hingucken“: DIESER BVB-Wert überrascht TV-Moderator komplett!Quelle: BILD13.02.2025Der neue BVB-Trainer zeigte sich nach dem Sieg zufrieden. Kovac: „So wie wir die Tore herausgespielt haben, war fantastisch. Und nicht nur, weil wir die Tore gut herausgespielt haben, sondern weil die Mannschaft auch bis zum Schluss durchgehalten hat. Sie hat eine Mentalität, eine Körperlichkeit und eine Aggressivität gezeigt. Das ist alle Achtung wert.“Und: „Es ist ein schöner Abend für uns. Die Art und Weise, die die Jungs an den Tag gelegt haben, hat mir imponiert und mich glücklich gemacht – sie hat uns alle beim BVB glücklich gemacht.“Trotzdem warnt Kovac davor, dass nur die „erste Halbzeit“ gespielt sei. Im Rückspiel vor heimischen Fans soll dann zum dritten Mal in Folge der Achtelfinal-Einzug perfekt gemacht werden.



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  • BVB wie im Rausch: Dortmund demontiert Sporting

    BVB wie im Rausch: Dortmund demontiert Sporting


    Stand: 12.02.2025 09:23 Uhr

    45 Minuten lang bot Borussia Dortmund im Playoff-Hinspiel der Champions League gegen Sporting Lissabon nicht allzu viel. Dank einer enormen Steigerung erspielte sich der BVB dann aber eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel und siegte auswärts mit 3:0 (0:0).

    Serhou Guirassy (60. Minute) erzielte die Führung für den Bundesligisten, Pascal Groß erhöhte (67.), Karim Adeyemi besorgte den Endstand (82.), der die Dortmunder Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale nochmal verbesserte.

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    Dort würden entweder Aston Villa oder Lille OSC auf die Borussia warten, die Begegnungen werden am 21. Februar ausgelost.

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    Dortmunds Trainer Kovac: “Fantastisches Spiel”

    Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl freute sich auch über die Klarheit des Erfolges: “Drei Tore geschossen, auch mal kein Gegentor zu bekommen – das tut der Mannschaft ganz gut.” Die Leistung in der zweiten Hälfte sei sehr erfreulich gewesen. “Damit war es ein richtig guter Schritt in die nächste Runde.” Bis der endgültig vollzogen ist, muss der BVB aber noch das Rückspiel am kommenden Mittwoch überstehen.

    BVB-Trainer Niko Kovac äußerte sich sehr zufrieden: In Hälfte zwei habe die Mannschaft alles besser gemacht, was sie in der ersten Hälfte nicht gut gemacht habe. “Zwangsweise haben wir dann auch wunderschöne Tore gemacht”, sagte Kovac nach seinem zweiten Spiel als BVB-Chefcoach.

    BVB startet ohne Anton, Sporting ohne Gyökeres

    Kovac setzte in seiner Startelf nach dem Ausfall von Ramy Bensebaini auf Neuzugang Daniel Svensson links hinten, zudem rotierte Waldemar Anton nach seinem gebrauchten Tag gegen den VfB Stuttgart auf die Bank. Für ihn verteidigte der in der Liga zuletzt gesperrte Nico Schlotterbeck neben Emre Can.

    Bei Sporting saß Toptorjäger Viktor Gyökeres zunächst ebenfalls noch auf der Bank. Der Schwede war nach einer Oberschenkelverletzung noch nicht wieder ganz bereit für 90 Minuten.

    Dortmund beginnt vorsichtig in Lissabon

    In der Anfangsphase war bei beiden Mannschaften nicht der ganz große Wille zu erkennen, das Spiel selbst zu gestalten. Beide lauerten eher auf Fehler des Gegners. Und den ersten beinahe folgenschweren beging der BVB, der Maxi Araujo bei dessen Dribbling Richtung Strafraum deutlich zu viel Platz ließ – doch der knallharte Distanzschuss des Uruguayers klatschte in der 16. Minute nur an die Querlatte.

    Der BVB agierte im eigenen Ballbesitz vorsichtig, ließ den Ball gegen einen teilweise sehr hoch pressenden Gegner oft nur durch die hintere Kette laufen, aus der Svensson in Ballbesitz häufig ins zentrale Mittelfeld rückte.

    Daniel Svensson von Borussia Dortmund in Aktion

    Die junge Sporting-Mannschaft war bei ihren Vorstößen direkter und schneller – zu vielen Großchancen führte das aber auch nicht. Wenn die Gastgeber mal gefährlich wurden, dann vor allem aus der Distanz. Die aussichtsreichen Schusspositionen für Sporting häuften sich in der Mitte des ersten Durchgangs ein bisschen – bis auf den Lattenschuss von Araujo flogen die Versuche aber meist zentral auf Kobel.

    Der erste Dortmunder Abschluss, der wirklich so etwas wie Gefahr versprühte, war ein flacher Versuch von Jamie Gittens aus halblinker Position knapp rechts am Tor vorbei (37.). Erst in den letzten Minuten des ersten Durchgangs hatte der BVB so etwas wie eine kleine Druckphase, das 0:0 zur Pause entsprach insgesamt auch dem Geschehen auf dem Rasen.

    Nesrin Elnabolsy, Sportschau, 11.02.2025 23:32 Uhr

    Zwei tolle Flanken – zwei Dortmunder Tore

    In Hälfte zwei startete die Kovac-Elf mit deutlich mehr Schwung, der BVB machte Druck. Sportings Trainer Rui Borges reagierte prompt und brachte unter großem Jubel der Fans seinen Topstar Gyökeres.

    Der konnte allein schon qua seiner Position das 0:1 keine Minute später aber auch nicht verhindern: Julian Brandt flankte von der rechten Seite butterweich in den Strafraum, wo Guirassy seinen Bewachern entwischt war und gegen Rui Silvas Laufrichtung überlegt einköpfte (60.). Es war bereits Guirassys zehntes Tor im laufenden Wettbewerb.

    Die Borussia hatte das Spiel jetzt plötzlich total im Griff: Guirassy wich auf den rechten Flügel aus und flankte hart vor das Tor, wo Groß am zweiten Pfosten aus vollem Lauf und kurzer Distanz mit dem Bein das 2:0 erzielte (67.). Die größtenteils eher unerfahrenen Gastgeber hatten nach diesen zwei Wirkungstreffern sichtlich Schwierigkeiten, wieder in die Begegnung zu finden.

    Erst in der 73. Minute gelang Ousmane Diomande der erste wirklich gefährliche Schuss des zweiten Durchgangs. Der Defensivmann zielte aber vom Strafraumrand zu hoch.

    Schlotterbeck mit starker Leistung – auch Adeyemi trifft

    Dortmund hatte nun auch gegen den Ball mehr Intensität zu bieten, Emre Can gewann ein wichtiges Laufduell gegen Gyökeres mit all seiner Physis und Schlotterbeck war fast immer Endstation der portugiesischen Angriffsversuche.

    So auch in der 82. Minute, als er am eigenen Strafraum denn Ball abfing und Adeyemi bediente, der den Konter nach schönem Doppelpass mit Brandt zum 3:0 abschloss (82.) und die Tür in Richtung Achtelfinale noch ein Stück weiter öffnete.

    Für die Dortmunder steht vor dem Rückspiel kommenden Mittwoch aber am Wochenende noch das Revier-Duell mit dem VfL Bochum an.

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  • Borussia Dortmund erleichtert nach Sieg gegen Sporting

    Borussia Dortmund erleichtert nach Sieg gegen Sporting


    Sie zögerten, was auch sonst? Natürlich freuten sich Borussia Dortmunds Bosse wie Lars Ricken erst einmal über ein „überragendes Statement“ bei Sporting Lissabon. Mehr war das 3:0 im Hinspiel der Playoffs zum Achtelfinale aber nicht.

    Die krisengeplagten Dortmunder wissen es ja auch längst besser: Einem kleinen Hoch folgte nicht nur in der jüngeren Vergangenheit gerne mal das nächste Tief. Genau das soll im Bundesliga-Auswärtsspiel beim stark abstiegsbedrohten VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky) diesmal unbedingt vermieden werden. „Es war ein erster Schritt, aber wir wissen, dass wir noch viele vor uns haben“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl.

    Sein Vorgesetzter Ricken warnte die Profis, dass „jetzt keine Selbstzufriedenheit eintreten“ dürfe. Obwohl die nächste Runde in der Königsklasse greifbar nah ist, wollten Spieler und Verantwortliche diesem kleinen Befreiungsschlag nicht trauen. Zu wankelmütig ist die Mannschaft des BVB, zu unzuverlässig die Form der allermeisten Akteure. Kurioserweise hat die Partie beim portugiesischen Meister genau dieses Dilemma auf eindrückliche Art und Weise widergespiegelt.

    Was sagte Kovac dem Team in der Halbzeit?

    Während die Dortmunder in der ersten Halbzeit fast schon erschreckend ideen- und mutlos auftraten, präsentierten sie sich nach der Pause beinahe wie verwandelt. Er wisse nicht, was der neue Trainer Niko Kovac in der Kabine gesagt habe, sagte Ricken. „Aber er muss da wirklich die richtigen Worte gefunden haben.“

    Die ebenfalls verunsicherten Portugiesen wurden nach der Pause viel aggressiver gepresst, der Ball deutlich schneller laufengelassen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich Sporting ohne seinen gesperrten Kapitän Morten Hjulmand extrem schwach und anfällig präsentierte.

    Serhou Guirassy (60. Minute), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) hatten vor ihren Treffern nur wenig bis gar keine Gegenwehr erlebt. Seit dem Abschied von Erfolgscoach Ruben Amorim zu Manchester United im November können die Portugiesen nicht mehr an die starken Leistungen aus den Anfangsmonaten dieser Saison anknüpfen.

    Kovac wählt positiven Ansatz

    Umso besser für den BVB, den im nächsten Spiel deutlich mehr Aggressivität erwarten dürfte. „Wir fahren jetzt nach Bochum, und Sie wissen auch, dass es in Bochum nicht leicht ist“, sagte Kovac nach seinem ersten Sieg im zweiten Pflichtspiel mit der Borussia.

    Der 53-Jährige schwärmte über den Auftritt seiner Mannschaft, der ihm „imponiert“ habe. Kritik am schwachen Auftritt vor der Halbzeit kam nicht, stattdessen viel Positives. Schließlich ist dem erfahrenen Coach die tiefe Verunsicherung vieler seiner Spieler nicht entgangen.

    Sein erster Ansatz ist es, in die Köpfe der Profis zu kommen – damit es diese wie im zweiten Durchgang wieder in die Nähe ihres Leistungsniveaus schaffen. „Man muss gerade in solchen Situationen positiv Einfluss auf die Spieler nehmen“, erklärte Kovac. Fürs Erste ist das geglückt. Ob es nachhaltig wirkt, wird sich in Bochum zeigen.



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