Leipzig/msc – Das 2:2 (1:2) gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Sonntag war aus Sicht von RB Leipzig zu wenig für die Ansprüche des Champions-League-Aspiranten. Auch gegen den formschwachen Abstiegskandidaten nur unentschieden zu spielen, nagt Medienberichten zufolge an der Stimmung im Klub. Könnte diese Marco Rose bald doch den Job kosten?
Kippt die Stimmung bei RB doch noch gegen Rose?
Wie Sky Sport und Bild-Zeitung berichten, schwindet intern der Rückhalt für den Chefcoach. Durch die schweren Wochen vor Weihnachten hatte sich der gebürtige Leipziger mit seiner Mannschaft noch manövriert, die ausdrücklich hinter ihm stand. Nun halten sich Gerüchte, dass Rose doch gehen muss, schreibt die Bild.
Hatte die Analyse der Situation in der Winterpause noch ergeben, dass man mit Rose bis zum Sommer arbeiten wird, so sei eine vorzeitige Trennung nun doch nicht mehr ausgeschlossen, falls RB aus dem Pokal fliegt und in den kommenden Spielen den Anschluss an die Champions-League-Plätze weiter verliert, heißt es bei Sky und Bild.
In Hoffnung auf mehr Spielpraxis ließ sich Arijon Ibrahimovic im Winter vom FC Bayern München an Lazio Rom verliehen – bisher scheitert der Plan.
Leihgeschäfte waren bei den Reservisten des FC Bayern diesen Winter äußerst unbeliebt. Ersatzkeeper Daniel Peretz wollte München trotz der Ankunft von Jonas Urbig nicht verlassen, laut Sky hatte RC Lens Interesse. Mathys Tel und Adam Aznou pochten zunächst ebenfalls auf einen Verbleib, gingen kurz vor Transferschluss aber doch noch zu Tottenham Hotspur respektive Real Valladolid.
Frühzeitig abgewickelt wurde nur die Leihe von Eigengewächs Arijon Ibrahimovic. Bereits Mitte Januar gab der FC Bayern den 19-jährigen Offensivallrounder für ein halbes Jahr an Lazio Rom ab. In der Hinrunde hatte Ibrahimovic lediglich 16 Minuten für die Münchner Profis gespielt, dazu kamen vereinzelte Auftritte für die viertklassige Reserve.
“Spieler wie ihn wollen wir fördern, er gibt hier in jeder Einheit alles und braucht jetzt kontinuierlich Spielzeit auf Top-Niveau”, sagte Sportdirektor Christoph Freund zum Abschied. Während die eher widerwillig verliehenen Tel und Aznou bei ihren neuen Klubs direkt Spielpraxis sammelten, wartet ausgerechnet Ibrahimovic auch fast sechs Wochen nach seinem Wechsel auf den ersten Einsatz.
Sämtliche BVB-Spiele der Saison 2024/25 sind live im TV und Stream zu sehen. Doch wer überträgt Borussia Dortmund? Die Übersicht.
Dortmund – Darf Borussia Dortmund am Ende der Saison 2024/25 endlich wieder einen Titel am Borsigplatz feiern? In drei Wettbewerben (inklusive Klub-WM 2025) ist die Mannschaft von Cheftrainer Niko Kovac nach dem Aus im DFB-Pokal noch vertreten. Fans können alle BVB-Spiele live im TV und Stream sehen.
Wann spielt Dortmund? BVB gegen St. Pauli live im TV und Stream sehen
Wann spielt der BVB als Nächstes? Und gegen wen? Das nächste Pflichtspiel steht für Borussia Dortmund in der Bundesliga gegen St. Pauli an. Anstoß ist am Samstag (1. März) um 15.30 Uhr. Das Spiel ist live im TV und Stream bei Sky zu sehen. Zudem berichtet RUHR24 im BVB-Live-Ticker.
Samstag (1. März, 15.30 Uhr) St. Pauli – BVB (Bundesliga, 24. Spieltag), live im TV bei Sky
BVB live im TV und Stream: Sky zeigt in der Saison 2024/25 die meisten Bundesliga-Spiele
Wer alle Spiele von Borussia Dortmund live im TV und Stream sehen möchte, braucht auch in der Saison 2024/25 mehrere Abos. Allein die Partien in der Bundesliga werden bei insgesamt drei Sendern übertragen.
Das größte Rechtepaket besitzt Pay-TV-Sender Sky. Hier laufen sämtliche Spiele am Samstag um 15.30 Uhr, sowohl einzeln und in der Konferenz. Zudem wird das Topspiel samstags um 18.30 Uhr bei Sky übertragen. Die Ehre des ersten Bundesliga-Topspiels gebührt in der neuen Saison dem BVB. Spiele am Dienstag und Mittwoch in „Englischen Wochen“ laufen ebenfalls ausschließlich bei Sky.
BVB in der Bundesliga sehen: Freitags- und Sonntagsspiele bleiben bei DAZN
Der Streaming-Dienst DAZN hält weiterhin die Rechte an den Spielen am Freitag um 20.30 Uhr. Ist der BVB sonntags gefordert, dann ist ebenfalls ein DAZN-Abo erforderlich. Der Streaming-Dienst zeigt alle Sonntagsspiele um 15.30 Uhr, 17.30 Uhr und zehn Spiele um 19.30 Uhr exklusiv.
Einige wenige Spiele sind zudem im Free-TV bei Sat.1 zu sehen. Dazu gehört das Bundesliga-Eröffnungsspiel am Freitag (23. August, 20.30 Uhr) zwischen Borussia Mönchengladbach und Meister Bayer Leverkusen sowie jeweils zwei Duelle des 16. und 17. Spieltags, die Relegation und der Supercup.
Wer ein BVB-Spiel live im TV und Stream verpasst, hat mehrere Optionen, sich Highlights anzusehen. Die ARD-Sportschau beginnt traditionell samstags um 18.30 Uhr, das ZDF-Sportstudio zeigt Höhepunkte samstags ab 23 Uhr. Sonntagmorgens zeigt Sport1 Highlights, am Sonntagabend dürfen die Dritten Programme der ARD die besten Szenen zeigen.
Die TV-Rechte der Bundesliga in der Saison 2024/25 im Überblick
Eröffnungsspiel: Sky und Sat.1 Spiele am Freitag um 20.30 Uhr: DAZN Spiele am Samstag um 15.30 und 18.30 Uhr: Sky Spiele am Sonntag um 15.30, 17.30 und 19.30 Uhr: DAZN Spiele an einem Dienstag oder Mittwoch: Sky Relegation (Abstieg): Sky und Sat.1 Highlights im Free-TV: ARD-Sportschau und ZDF-Sportstudio (jeweils Samstag), ARD/Dritte Programme und Sport1 (jeweils Sonntag)
BVB live im TV und Stream sehen: Hier läuft in der Saison 2024/25 die Champions League
In der Champions League ändert sich in der neuen Saison für den BVB zwar der Spielmodus, nicht jedoch die Lage auf dem TV-Markt. Die Rechte sind bis 2027 vergeben. Drei Anbieter übertragen weiterhin die Partien der Königsklasse live im TV und Stream.
Das Gros der Champions-League-Spiele ist exklusiv bei DAZN zu sehen. Lediglich dienstags zeigt Amazon Prime pro Spieltag eine ausgewählte Partie live. Solange deutsche Mannschaften im Wettbewerb sind, wird das Amazon-Prime-Spiel stets eines mit deutscher Beteiligung sein.
Das Finale am 31. Mai 2025 in der Münchner Allianz Arena zeigt das ZDF live im Free-TV. Während der Saison zeigt das ZDF zudem mittwochabends Highlights des Wettbewerbs. Im Pay-TV bei DAZN sind Highlights jederzeit abrufbar.
Die TV-Rechte der Champions League in der Saison 2024/25 im Überblick
Spiele am Dienstag: DAZN und Amazon Prime (insgesamt 17 Partien) Spiele am Mittwoch: DAZN Finale: DAZN und ZDF Highlights im Pay-TV: DAZN Highlights im Free-TV: ZDF (mittwochabends ab 23 Uhr)
DFB-Pokal: Spiele laufen im TV und Stream bei Sky, ARD und ZDF
Im DFB-Pokal ist ein Sky-Abo für Fans das Mittel, um alle Spiele zu sehen. Der Pay-TV-Sender zeigt alle Spiele des Wettbewerbs. Mehrere Spiele sind zudem im Free-TV bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF zu sehen.
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Die beiden großen deutschen Sender zeigen in der 1. Pokalrunde insgesamt vier Partien live im Free-TV, in der 2. Runde sind es zwei Live-Spiele. Außerdem laufen drei Achtelfinals, drei Viertelfinals, beide Halbfinals und das Finale im Berliner Olympiastadion live in der ARD und im ZDF.
ARD und ZDF besitzen im Free-TV zudem die Rechte an den Highlights der Pokalspiele. Das gilt ebenso für Sport1. Dort werden die Höhepunkte aber erst am Folgetag ab 6 Uhr gezeigt. Im Pay-TV bietet Sky zusätzlich zu den Live-Übertragungen die besten Szenen an, ebenso wie der Streamingdienst DAZN.
Die TV-Rechte des DFB-Pokals in der Saison 2024/25 im Überblick
Eigentlich ließe sich der kleine verbale Irrweg vom Samstagnachmittag leicht als typischer Niko-Kovac-Fauxpas übergehen, schließlich lag der Trainer von Borussia Dortmund, der am Mittwochabend (18.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei DAZN) gegen Sporting Lissabon um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League kämpft, schon in anderen Fällen nicht ganz richtig mit seinen Überlegungen. Bei Thomas Müller zum Beispiel, den er beim FC Bayern aussortieren wollte.
Oder in Wolfsburg, wo Kovac an Omar Marmoush zweifelte. Am Samstag nun hat der kroatische Trainer vor der Partie seiner Dortmunder in Bochum bei „Sky“ mit einer Aussage über seinen heutigen Spieler Julian Brandt für Verblüffung gesorgt: „Wir sind uns alle, glaube ich, einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört.“
Fachleute, die das genauso denken, dürften eher selten sein, wobei: Erstaunlicherweise zog bereits Nuri Sahin diese Parallele. „Jule hat heute wieder einmal gezeigt, dass er für uns absolut unersetzlich ist“, sagte Kovacs Vorgänger nach einem Sieg in Wolfsburg kurz vor Weihnachten. „Für mich ist Jule in der Bundesliga auf dieser Position unter den Top 3 – neben den anderen beiden Experten.“ Gemeint waren: Wirtz und Musiala.
Damals, an jenem kalten Dezemberabend, hatte Brandt tatsächlich beeindruckend gespielt, der BVB gewann 3:1, Brandt schoss ein und lieferte eine Torvorlage. Der 28 Jahre alte Offensivspieler hatte gegrätscht, gekämpft und geackert, war ein echter Anführer. Es war ein Auftritt entgegen des Klischees, denn eigentlich steht Brandt seit Jahren unter dem Verdacht, zu glänzen, wenn es läuft.
Und immer dann abzubauen, wenn Widerstandskraft gefragt ist, so wie in den Wochen vor der Wolfsburg-Partie, als wieder einmal eine Großkrise drohte, die mit Brandt als entschlossenem Anführer abgewendet wurde. Die Erzählung vom Schönspieler greift also zu kurz, die Wahrheit über den Fußballprofi Julian Brand ist komplexer.
Das falsche Umfeld?
Denn der in Bremen geborene Offensivspieler ist eine facettenreiche Persönlichkeit, ein Spieler, der nicht einfach sein Ding durchzieht. Ein unglaublich talentierter Fußballer, was wohl zu den Vergleichen mit Wirtz und Musiala verführt. Aber er ist auch ein ewiges Versprechen und ein sensibler Mensch, was ungünstig ist, weil er in einem Klub spielt, wo sensible Menschen nicht unbedingt das beste Leistungsumfeld finden.
Als er vor dem Champions-League-Finale 2024 nach dem Unterschied zu seinem vorigen Klub Bayer Leverkusen gefragt wurde, sagte er: „Dieser Kontrast ist schon sehr krass. Ich glaube, dass ich hier sehr viel gelernt und erfahren habe. Ich hatte auch mal eine Zeit hier, in der es gar nicht lief. Jetzt bin ich ein viel gestandenerer Spieler.“ Er wurde in den Mannschaftsrat befördert, darf manchmal die Kapitänsbinde tragen.
Wer mit fast 30 immer noch als „Talent“ gilt, bei dem ist was schiefgelaufenReuters
Zu einem kühlen Profi, an dem alles abperlt, hat ihn dieser Reifeprozess aber nicht werden lassen. So hat er sich die Trennung von Nuri Sahin sehr zu Herzen genommen. „Wir schämen uns dafür, dass wir den Verein in eine Situation gebracht haben, Nuri Sahin zu entlassen“, hat Brandt im Januar gesagt. „Ich persönlich hätte supergerne mit ihm weitergearbeitet.“
Der Sport-Geschäftsführer Lars Ricken berichtete von emotionalen Szenen, nachdem er die Mannschaft im Januar unmittelbar nach der Niederlage in Bologna über die soeben vollzogene Entlassung Sahins in Kenntnis gesetzt hatte, er habe „die eine oder andere Träne“ gesehen. Geweint hat dem Vernehmen nach Julian Brandt.
Acht Trainerwechsel beim BVB seit 2019
Man muss vorsichtig sein mit Einzelaussagen aus einem Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern, aber aus dem Inneren von Borussia Dortmund ist auffallend oft zu hören, dass die Alltagsatmosphäre besser sein könnte. Inwieweit das auch auf die Mannschaft zutrifft, ist schwer zu sagen, aber in Krisenmomenten war immer wieder sogar von außen sichtbar, wie unter den Spielern gestritten wurde. Und Konflikte im unmittelbaren Umfeld wie die verhärtete Front zwischen dem mittlerweile entlassenen Sven Mislintat und Sebastian Kehl ließen sich auch kaum ausblenden.
Vielleicht spielt Brandt beim falschen Klub, in dem seit seinem Wechsel aus Leverkusen eigentlich noch keine vollständige Saison ohne ernstere Krisenphase zu Ende ging. Acht Trainerwechsel hat er seit seiner Ankunft beim BVB 2019 miterlebt. Dieses Pech mit der Wahl des Arbeitgebers zählt zu den wichtigsten Unterschieden gegenüber Wirtz und Musiala, aber es gibt noch weitere.
Die Bedeutung des Moments
Brandt ist ein Offensivspieler alter Schule, technisch stark, ein Spieler voller Ideen mit brillantem Gespür für Räume, der aber nicht immer entschlossen mitverteidigt, wenn Gegner angreifen. Und er war in den vergangenen Jahren für erschreckend viele Ballverluste verantwortlich, die zu gegnerischen Chancen oder gar Toren führten.
Das ist besser geworden, war aber immer eine Schwäche, die die Jungstars aus der Nationalmannschaft nie hatten. Wenn der Name eines beinahe 30 Jahre alten Fußballprofis immer noch regelmäßig in Verbindung mit dem Begriff „Talent“ auftaucht, ist etwas schiefgelaufen.
Aber Brandt erweckt auch als gereifter Nationalspieler irgendwie den Eindruck, als sei er nicht vollständig fokussiert. Als lasse er seine Gedanken schweifen, träume ein bisschen. Er darf Ecken und Freistöße schlagen, macht das im Training auch immer wieder brillant, aber in den Spielen führte er Standardsituationen viel zu oft schludrig aus, nicht mit der erforderlichen Konzentration und Wertschätzung für die Bedeutung des Moments.
Besonders sichtbar war das beim 1:2 gegen Stuttgart vor zehn Tagen, als sein Freistoß tief in der Nachspielzeit die letzte Chance auf den Ausgleich bot. Die Südtribüne hoffte und fieberte, im Strafraum lauerten die Kopfballspieler, doch Brandt schlug den Ball absurd weit am Tor vorbei, irgendwo ins Fangnetz vor dem Publikum.
Das passte zum Bild vom empfindsamen Spieler, der starke Gefühle nicht so gut in konstruktive Energien umsetzen kann wie manche Kollegen. Das ist sehr menschlich, im Fußball aber manchmal eben eine Schwäche – die Florian Wirtz und Jamal Musiala nicht haben.
Als die Pflichtaufgabe gegen Sporting Lissabon mit einem mäßigen 0:0-Unentschieden erfüllt war, richteten sich die Blicke bereits auf den Freitag. Dann wird um 12 Uhr im schweizerischen Nyon ausgelost, gegen wen Borussia Dortmund Anfang März im Achtelfinale der Champions League antreten muss. Infrage kommen nur zwei Gegner: der englische Tabellen-Neunte Aston Villa oder der französische Tabellen-Fünfte OSC Lille. Lille dürfte das angenehmere Los sein.
Das Playoff-Rückspiel gegen ein weitgehend wehrloses Sporting Lissabon stellte nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel keine hohe Hürde mehr dar – allerdings haben die Dortmunder in dieser Saison schon mehrfach gezeigt, dass sie auch über niedrige Hürden stolpern können. Diesmal nicht.
Der portugiesische Meister und Tabellenführer war ohne seine Torjäger Viktor Gyökeres und Francisco Trincão gekommen. Der Trainer Rui Borges hatte auf ein wichtiges Ligaspiel nächsten Sonntag verwiesen und mit dieser Gewichtung deutlich gemacht, dass er für das Rückspiel in Dortmund ohnehin keine große Chance mehr gesehen hatte. Und so kam es dann auch.
Dortmunds Trainer Niko Kovac hatte die Startelf exakt so aufgestellt wie im Hinspiel, was auch bedeutete, dass er seinen Rechtsverteidiger aus dem Bochum-Spiel, Niklas Süle, auf die Bank setzte. Julian Ryerson, in Bochum gesperrt, kehrte in die Anfangsformation zurück, aber Schwung brachte das zunächst nicht ins Dortmunder Spiel. Die erste Halbzeit war unspektakulär, der BVB langsam und betont ohne Risiko. Einmal klatschte der Kapitän Emre Can ermahnend in die Hände, einmal gab es unter Dortmunder Spielern eine gestenreiche Diskussion. Zur Pause waren vereinzelte Pfiffe zu hören. Marcel Sabitzer immerhin hatte drei Mal aufs Tor geschossen, aber nicht getroffen. Der Österreicher hat seit zehn Monaten kein Pflichtspieltor für Dortmund mehr geschossen.
Guirassy verschießt einen Elfmeter, Can trifft aus dem Abseits
Nach der Pause spielte der BVB zielstrebiger. Nach einem Foul des Torwarts Rui Silva an Karim Adeyemi erhielt Serhou Guirassy in der 58. Minute per Elfmeter die Chance zu seinem elften Tor in dieser Champions-League-Saison – doch er scheiterte am Torhüter. Elf Minuten später traf der für Guirassy eingewechselte Giovanni Reyna nur den Pfosten. Can stand bei einem Kopfballtreffer in der 73. Minute im Abseits. So blieb der BVB im zehnten Champions-League-Spiel dieser Saison erstmals ohne Treffer.
Die Champions League bleibt das Trostpflaster für Dortmunder, die sich in der Bundesliga eine Schürfwunde nach der anderen holen. Unter dem neuen Trainer Kovac setzte es hier in den ersten beiden Spielen zwei Niederlagen (1:2 gegen Stuttgart, 0:2 in Bochum), während in der Champions League gegen Lissabon der Einzug ins Achtelfinale letztlich ganz souverän gelang.
Zum dritten Mal nacheinander und zum zehnten Mal binnen 13 Jahren gehört Borussia Dortmund in diesem Wettbewerb somit zu den 16 besten Mannschaften. Das ist eine beeindruckende Bilanz, die aktuell freilich dadurch getrübt wird, dass der BVB in der Bundesliga die erneute Champions-League-Qualifikation für die nächste Saison zu verpassen droht. Um die Chance zumindest zu wahren, ist am Samstag ein Sieg gegen Union Berlin dringend erforderlich.
Der BVB kann heute sein Ticket für das Achtelfinale der Champions League lösen. Hier erfahrt Ihr, auf wen der BVB in der nächsten Runde treffen kann.
Am heutigen Mittwoch, den 29. Februar, trifft der BVB in den Champions-League-Playoffs auf Sporting Lissabon. Nach dem überzeugenden 3:0-Sieg im Hinspiel haben die Dortmunder gute Karten, in die nächste Runde der Königsklasse einzuziehen.
Hier bei SPOX erfahrt Ihr, auf wen der BVB im Achtelfinale der Champions League treffen könnte.
Beim Pokal-Krimi gegen Eintracht Frankfurt zaubert eine erst 19-Jährige für den FC Bayern. Danach geraten auch ihre Mitspielerinnen ins Schwärmen.
Was für ein Auftritt! Im Kracherduell des DFB-Pokal-Viertelfinals mit Bundesliga-Spitzenreiter Eintracht Frankfurt setzten sich die Bayern erst mit 4:1 nach Verlängerung durch – großen Anteil am Sieg hatte dabei die spät eingewechselte Momoko Tanikawa, die einen nachdrücklichen Eindruck hinterließ.
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Die 19-Jährige war erst in der 85. Minute beim Stand von 0:1 für Lea Schüller ins Spiel gekommen. Kurz darauf erzielten die Bayern-Frauen den Ausgleich, ehe in der Verlängerung die große Show der Momoko Tanikawa begann.
In der 93. Minute bat Tanikawa zunächst gleich mehrere Frankfurterinnen zum Tanz. Nach einer schlecht geklärten Ecke ließ die Japanerin drei Gegenspielerinnen aussteigen und flankte auf Glodis Viggósdóttir, die die Bayern in der 93. Minute in Führung brachte.
In der 104. Minute krönte Tanikawa ihren starken Auftritt dann auch noch mit einem Distanzschuss, der unter der Latte einschlug.
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Gwinn: „Unfassbar, was sie heute gezeigt hat“
Dementsprechend begeistert zeigten sich ihre Mitspielerinnen. „Sie hat mal richtig gezeigt, was sie draufhat. Unfassbar, was sie heute gezeigt hat“, sagte Giulia Gwinn nach dem Pokal-Krimi.
Auch die achtmalige dänische Fußballerin des Jahres, Pernille Harder, lobte die 19-Jährige: „Sie ist ein Riesentalent und sehr bodenständig. Sie hatte sehr gute Momente auf dem Platz und sie hat uns geholfen, zwei Tore zu schießen, als wir sie gebraucht haben.“
Bayerns Toptorjägerin ist sich sicher: „Sie wird Weltklasse sein.“ Mit „wird“ wählte Harder aber bewusst den Ausblick in die Zukunft, da sie Tanikawa noch nicht zu viel Druck machen möchte.
FC Bayern – Werder Bremen – das Topspiel der Frauen-Bundesliga am Sonntag ab 15 Uhr LIVE im Free-TV und im kostenlosen Stream auf SPORT1
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Dass dies der richtiger Ansatz ist, merkte man spätestens beim Doppel-Interview, als Harder der noch sehr schüchtern wirkenden Japanerin half, mit ihrem noch holprigem Englisch gut durchzukommen.
„Als ich reingekommen bin, konnte ich mich auf das Spiel fokussieren. Ich wollte diesem Team helfen, weil sie so nett zu mir sind. Ich bin so glücklich, dass ich heute helfen konnte“, erklärte Tanikawa.
Tanikawa spielt auch in Schweden groß auf
Dass die Japanerin erst jetzt aufblühen kann, ist kein Zufall.
Zwar hatte Bayern das Juwel bereits im Januar 2024 von der JFA Academy verpflichtet, doch bis Ende des Jahres durfte sich Tanikawa leihweise beim FC Rosengård in Schweden entwickeln.
Schon damals bezeichnete Francisco De Sá Fardilha, Technischer Leiter der FC Bayern Frauen, sie als „eine der besten Nachwuchsspielerinnen weltweit“.
In 20 Ligaspielen erzielte Tanikawa starke 16 Tore und bereitete drei weitere vor. Ihr Klub wurde schwedischer Meister.
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Für Bayern-Trainer Alexander Straus war sie sogar die „beste Spielerin in der schwedischen Liga“.
Straus will Bayern-Juwel langsam heranführen
Nach der Rückkehr nach München verletzte sich Tanikawa jedoch leicht, wodurch sie zwei Wochen Training in der Vorbereitung verlor.
Straus will sie daher nun bewusst langsam heranführen: „Ich denke nicht, dass sie schon jetzt bereit ist für 90 Minuten.“
Dennoch kündigte Bayerns Trainer an, dass Tanikawa nun Schritt für Schritt mehr Spielzeit erhalten werde: „Sie wird wahrscheinlich auch am Sonntag involviert sein.“
Gewinn des DFB-Pokals als klares Ziel
Dann trifft der FC Bayern auf Werder Bremen (am Sonntag ab 15 Uhr LIVE auf SPORT1) und angesichts der Verletzungsprobleme bei den Münchnerinnen ist die im Mittelfeld vielseitig einsetzbare Athletin für die kommenden Wochen sicher eine große Hilfe.
Denn Tanikawa hat im DFB-Pokal ein großes Ziel: „Ich will mit dem Team das Finale spielen. Und ich möchte mit dem Team den Pokal gewinnen.“
Auf diesen Titel warten die Bayern-Frauen bereits seit 2012 – dank Tanikawas Gala-Auftritt stehen die Chancen gut, dass diese Durststrecke nun endlich reißt.
Emre Can hat sich bei Borussia Dortmund in der Innenverteidigung festgespielt. Der Kapitän hat diese Position bereits vor der Übernahme von Neu-Trainer Niko Kovač eingenommen und das wird bis auf Weiteres auch so bleiben, wie der Coach auf der Pressekonferenz nach dem 3:0 gegen Sporting CP festhielt.
„Emre spielt seit Wochen auf der Position richtig gut“, zog Kovač Bilanz. „Und jetzt hat er es gegen zwei richtige Stürmer-Kanten außerordentlich gut gemacht, mit Nico (Schlotterbeck) und Julian (Ryerson) rechts“, lobte der Übungsleiter den Auftritt gegen Lissabon.Gegenwärtig hat Can, der eigentlich im defensiven Mittelfeld beheimatet ist, also seinen Platz in der Innenverteidigung sicher, wie Kovač durchblicken ließ: „Wenn Emre er so weiterspielt, und davon bin ich überzeugt, ist er mit Sicherheit derjenige, der diese Position im Moment am besten bekleidet.“Auf der Bank gelandet war gegen Sporting Waldemar Anton, der beim 1:2 gegen Stuttgart noch für den zum damaligen Zeitpunkt gesperrten Schlotterbeck an der Seite Cans verteidigte. Seine Leistung (inklusive Eigentor) ließ aber zu wünschen übrig. Mit Niklas Süle, der sein Comeback feierte, kommt ein weiterer Konkurrent frisch aus einer Verletzungspause dazu.
Quelle: Pressekonferenz
LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren