Verfolgt jemand die dänische Liga? Habe gehört, dass er zuletzt in der Liga einen Patzer drin hatte und allgemein sehr anfällig wäre bei hohen Bällen.
Da ich diese Resonanz aus den Niederlanden kenne, bin ich skeptisch.
Habe am Wochenende in Dortmund noch eine größere Gruppe an Niederländern getroffen, die bei Ranaj sehr gespaltener Meinung waren.
Er ist natürlich nicht 1,90 aufwärts und daher verwundert die Anfälligkeit bei hohen Bällen nicht.
Auf der anderen Seite ist er für einen Torwart noch recht jung und ich er scheint bei Kopenhagen gesetzt zu sein. Vielleicht kommt die Souveränität mit der Zeit.
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When people listen to you, don’t you know it means a lot,
Cause you’ve got to work so hard for everything you’ve got.
Can’t rest on your laurels now,
Not when you’ve got none.
You’ll find yourself in a gutter,
Right back where you came from.
In den 1990er und 2000er Jahren erlebte die Serie A eine goldene Ära, als sie sich zur wohl besten Fußballliga der Welt entwickelte. Diese Zeit war unter anderem geprägt von der Dominanz der AC Mailand.
Doch seit dem Gewinn des Scudetto im Jahr 2011 sind die Rossoneri nicht mehr erfolgsverwöhnt. Es dauerte elf lange Jahre, bis sie wieder einen Titel gewannen. Zwischen 2014/15 und 2020/21 konnten sie sich sieben Mal in Folge nicht für die Champions League qualifizieren.
Heute verfügt Milan über einen starken Kader, der das Potenzial hat, eine neue Ära einzuleiten. Spieler wie Christian Pulisic, Rafael Leao, Theo Hernandez, Mike Maignan und Tijjani Reijnders haben sich zu Schlüsselfiguren im Kader entwickelt. In der Champions League scheiterte man dann jedoch überraschend in den Playoffs an Feynoord Rotterdam.
Wer ist in dieser Saison der bestverdienende Spieler bei Milan, wer ist unterbezahlt? GOAL beleuchtet die Brutto-Jahresgehälter laut Capology.
Pep Guardiola prägte bei Manchester City seit 2016 die erfolgreichste Ära der Vereinsgeschichte. Dieser Tage scheint es so, als wären die Erfolge aus den Vorjahren, die sechs Meisterschaften – vier davon in Folge – sowie der Champions League-Titel 2023 wie wegwischt.
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In dieser Saison ist Peps City kaum mehr wiederzuerkennen. Der Katalane will dennoch weitermachen, im Sommer soll aber ein tiefgreifender Umbruch vollzogen werden.
Wie der ‚Daily Mirror‘ berichtet, sollen dabei die in die Jahre gekommenen Helden früherer Tage aussortiert werden. Demnach haben Jack Grealish (29), Kevin de Bruyne (33), Bernardo Silva (30), John Stones (30), Mateo Kovacic (30), Ilkay Gündogan (34), Ederson (31) und Kyle Walker (34) keine Zukunft mehr im Etihad Stadium.
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Wintertransfer-Weltmeister
Mit dem Umbruch haben die Skyblues bereits im Winter begonnen. 218 Millionen Euro wurden allein im Januar in die Hand genommen, um Omar Marmoush (25), Nico González (23), Abdukodir Khusanov (20), Vitor Reis (19) und Juma Bah (18) an Bord zu holen.
Zur kommenden Saison soll der zehnfache englische Meister dann ein komplett neues Gesicht bekommen. Weit oben auf der Wunschliste sollen Florian Wirtz (21) von Bayer Leverkusen und Linksverteidiger Andrea Cambiasso (25) von Juventus Turin stehen.
Zur Halbzeitpause pfiffen die Fans, am Ende ging Werder erneut ohne Punkte vom eigenen Rasen. Das 1:3 gegen Hoffenheim ärgert nicht nur die Zuschauer, sondern auch die Spieler.
Profi-Boss Peter Niemeyer (41) im Gespräch mit BILD: „Die Mannschaft ist sehr ambitioniert und auch enttäuscht, wenn es nicht funktioniert. Ich glaube, dass sie selbst angefressen ist.“
Hier „Viral Daneben“ gucken: Schräge Idee, als seine Frau in den Wehen liegt
Quelle: BILD, Instagram, Twitter19.02.2025
„Das Spiel gegen Bayern München sollten wir gesondert betrachten, zuvor haben wir gegen Mainz ein gutes Spiel gemacht. Der Dezember ist für uns optimal gelaufen und dadurch wurden natürlich Begehrlichkeiten geweckt“, so der frühere Werder-Spieler.
Und weiter: „Es gilt jetzt, den Faden wieder aufzunehmen. Es stehen spannende Wochen an, ich bin aber sehr zuversichtlich und finde auch, dass wir eine gute Saison spielen.“
Das Team steht stabil im Bundesliga-Mittelfeld (aktuell Platz 10), ist, was das offizielle Saisonziel angeht (40 Punkte), auf Kurs. Insgeheim dürfte der eine oder andere allerdings doch von den europäischen Plätzen träumen – die bei der aktuellen Entwicklung immer weiter weg wandern.
Werder Bremen: Niemeyer erzählt, was Werder fehlt!
Aber woran fehlt es dem Team aktuell? Qualität stellte die Mannschaft vor dem Jahreswechsel unter Beweis, das Teamgefüge stimmt. Niemeyer: „Was wir gegen Darmstadt, Bochum, St. Pauli und Union geschafft haben: Wir müssen dranbleiben.“
In der Hinrunde hatte Werder gezeigt, dass auch die schmutzigen Spiele gewonnen werden können. Die Führungen waren oft knapp, aber reichten, weil sich die Mannschaft durchbiss.
Der Sport-Tag Atalanta-Trainer geht nach Aus in Champions League auf eigenen Spieler los
19.02.2025, 07:53 Uhr
Gian Piero Gasperini, der Trainer von Atalanta Bergamo, ist nach dem überraschenden Aus gegen Club Brügge in der Champions League auf den eigenen Spieler Ademola Lookman losgegangen. “Lookman war nicht für den Elfmeter vorgesehen. Er ist einer der schlechtesten Elfmeterschützen, die ich je gesehen habe“, schimpfte der 67-Jährige. “Sogar seine Bilanz im Training ist einfach grauenhaft. Er verwandelt kaum einen. [Mateo] Retegui war auf dem Platz, [Charles] De Ketelaere auch. Aber Lookman war nach seinem Tor vollkommen euphorisiert und hat sich den Ball geschnappt. Das hat mir überhaupt nicht gefallen.”
Der frühere Leipziger Lookman, Afrikas Fußballer der Jahres 2004, war in der 61. Minute kläglich mit einem Elfmeter an Brügges Torhüter Simon Mignolet gescheitert. Es war das Ende einer Aufholjagd, bevor diese überhaupt beginnen konnte. Lookman hatte Sekunden nach seiner Einwechslung zur Halbzeit für den Serie-A-Klub verkürzen können. Atalanta hatte in der ersten Halbzeit mitansehen müssen, wie es ist, wenn alles gegen einen läuft. Trotz großer Überlegenheit, trotz einer Vielzahl an Chancen, waren es die Belgier, die gleich dreimal jubeln konnten.
Atalanta schied nach dem 1:3 (0:3) gegen den belgischen Vertreter überraschend früh aus. Bereits das Hinspiel hatten die Italiener mit 1:2 verloren. Der einzige Klub der Bayer Leverkusen in der Spielzeit besiegen konnte – und das noch im Finale der Europa League – musste sich somit bereits vor dem Achtelfinale aus der Champions League verabschieden.
Am heutigen Montagmorgen präsentieren die vereinsnahen ‚Ruhr Nachrichten‘ die „Streichliste“ von Borussia Dortmund für den Sommer. Darauf befinden sich zahlreiche, teils logische Namen wie Emre Can, Salih Özcan, Niklas Süle oder auch Pascal Groß und Marcel Sabitzer. Und auch viele Spekulationen sowie Unwägbarkeiten. Bei einer Personalie wird das Blatt dann aber konkret:
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Im Fall von Giovanni Reyna sei der BVB „mittlerweile mit der Geduld am Ende“, weshalb nach der Saison „eine Trennung angestrebt“ werde. Im vergangenen Sommer setzte sich der mittlerweile entlassene Trainer Nuri Sahin noch für einen Verbleib von Leih-Rückkehrer Reyna ein, wollte ihm eine neue Chance geben. Doch durchsetzen konnte sich der US-Amerikaner erneut nicht.
Reynas Vertrag läuft 2026 aus
Dabei vereint der 22-Jährige hohe technische Begabung mit immerhin 1,85 Metern Körpergröße, ist zudem schussstark und torgefährlich. Doch fehlt ihm neben einer hohen Endgeschwindigkeit wohl auch der letzte Biss, um sich auf BVB-Niveau endgültig zu etablieren. Zudem warfen Reyna immer wieder Verletzungen zurück – zuletzt laborierte er in der Hinrunde an einer Leistenzerrung.
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Wohin es für den Rechtsfuß im Sommer gehen könnte, ist noch unklar. Sein Vertrag in Dortmund läuft 2026 aus. Der BVB kann allenfalls noch mit einer kleinen Ablöse rechnen. Rund um Reynas erfolgreiche erste Profischritte in der Saison 2019/20 durfte man noch auf deutlich mehr hoffen.
Nur wenige Tage nach dem Sieg im Playoff-Hinspiel der Champions League bei Sporting Lissabon (3:0) kassiert der BVB am Samstag überraschend eine 0:2-Pleite bei Schlusslicht Bochum.
Sky-Experte Didi Hamann (51) findet nach der Vorstellung der Dortmunder klare Worte – für weite Teile der Mannschaft.
HAMMER-URTEIL VON HAMANN.
Der Experte: „Die zeigen die Leistung vielleicht alle drei Wochen. Du musst alle drei Tage in Dortmund Leistung bringen und so werden sie bezahlt und für das wurden sie auch eingekauft. Irgendwann musst du mal zu dem Schluss kommen … Wenn es nicht geht oder keine Besserung in Sicht ist, du siehst ja keine Entwicklung, dann musst du irgendwann mal einen Schnitt machen. Ich glaube, vor der Entscheidung stehen sie jetzt bei fünf, sechs, sieben, acht Spielern … Mit der Truppe, so wie die zusammengestellt ist, da ist Hopfen und Malz verloren.“
Heißt: Von bis zu acht Spielern sollte sich der Klub im Sommer trennen, denkt Hamann!
„Ich kann nicht anders“: Kruse verhöhnt Kovac auf Instagram!
Quelle: Instagram @max.kruse1015.02.2025
Fakt ist: Der BVB kassiert in Bochum bereits die 9. Saison-Pleite in der Liga, dümpelt im Niemandsland nur auf Platz 11 rum. Auch unter Neu-Trainer Niko Kovač kommt bislang keine Konstanz rein. Einem guten Spiel in Lissabon folgt ein totaler Ausfall in Bochum. Das sieht auch Hamann so und fordert Konsequenzen.
Besonders BVB-Star Julian Brandt (28) kritisiert die Liverpool-Legende deutlich.
Borussia Dortmund hat mit 0:2 beim VfL Bochum verloren. Vor allem Mittelfeldspieler Julian Brandt musste sich viel Kritik anhören.
Es war ein grottenschlechter Auftritt von Borussia Dortmund. Beim VfL Bochum, als Tabellenschlusslicht in den 22. Spieltag gegangen, verlor der mit etlichen Millionen-Stars gespickte BVB mit 0:2 (0:2).
Bochums griechischer Stürmer Georgios Masouras war mit zwei Toren (33./35.) Matchwinner der Partie.
Auf Seiten der Gäste hingegen hab es ausschließlich große Verlierer. In den Augen von TV-Experte Dietmar Hamann war der größte Julian Brandt.
Diesmal nahm der Ex-Nationalspieler den sonst viel und gern gescholtenen Kapitän Emre Can sowie Innenverteidiger Nico Schlotterbeck von der Kritik aus: „Die musst du noch in Schutz nehmen. Die haben sich ja dagegengestemmt.“ Die volle Breitseite bekam hingegen Mittelfeldspieler Brandt ab. „Was der gespielt hat, war unterirdisch“, polterte Hamann in der Analyse des Bezahlsenders Sky.
Der BVB habe „einfach zu viele Schönspieler“ in seinen Reihen. Und da zählte er Brandt dazu. Für Hamann sollten Auftritte wie der in Bochum Konsequenzen für Verein und Spieler haben: „Du musst irgendwann mal sagen bei diesen Spielern: ‚Es ist genug!‘ Dann musst du einen Schnitt machen und die Spieler ersetzen.“
Das dürfe zwar teuer werden, denn Hamann schloss „fünf, sechs, sieben, acht“ Dortmunder Akteure ein, auf die Borussia Dortmund ab Sommer nicht mehr bauen solle. Und aufgrund der immer unwahrscheinlicher werdenden Qualifikation für die Champions League könne der BVB auf dem Transfermarkt wohl keine großen Sprünge machen. Für Hamann keine Ausrede: „Mit der Truppe so wie sie zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.“
Mit so einer Mannschaft habe auch ein Trainer nur eine schlechte Chance: „Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“ Beim BVB müsse sich Grundlegendes ändern. Denn im Vergleich zum 3:0-Sieg in den Play-offs der Champions League in unter der Woche wirkte die Mannschaft wie ausgewechselt. Aber: „Du musst in Dortmund alle drei Tage Leistung bringen. Dafür werden die da bezahlt und dafür hat man die Spieler auch gekauft.“
Brandts Nicht-Leistung bei der Niederlage in Bochum wog umso schwerer, weil sein Trainer Niko Kovac ihm vor dem Spieltag ein deutlich größeres Potenzial nachgesagt hatte: „Wir sind uns alle glaube ich einig, dass Jule neben Wirtz und Musiala in diese Range dazugehört.“ Davon ist der 47-malige Nationalspieler derzeit Lichtjahre entfernt.
Borussia Dortmund hat sich in der Fußball-Bundesliga blamiert. Auf und neben dem Platz. 0:2 verliert der BVB beim VfL Bochum. Danach will niemand Fragen beantworten.
Borussia Dortmund verliert immer mehr den Anschluss zu den europäischen Plätzen. Der BVB verliert in Bochum mit 0:2 und zeigt, an was es in dieser Saison mangelt. Bereits die erste Viertelstunde geht an den Spielern des BVB vorbei. Der VfL Bochum ist von Sekunde eins die spielbestimmende Mannschaft, kommt direkt zu Chancen. Die Akteure von Borussia Dortmund werden schon in der ersten Halbzeit zu Nebendarstellern. Einzig ein Distanzschuss von Julian Brandt und ein zu zentraler Abschluss von Serhou Guirassy sorgen für schwarz-gelbe Torgefahr. Bochum macht es auf der anderen Seite besser und wird zum Toreschießen eingeladen. Zunächst schaffen es die Bochumer mehrere Pässe durch die Dortmunder Platzhälfte zu spielen, ohne dass auch nur ein Spieler von Borussia Dortmund einen Zweikampf führen kann oder will. Ein Steckpass spielt dann Philpp Hofmann im Strafraum frei, der ungedeckt zum Abschluss kommt, den VfL-Neuzugang Masouras schlussendlich zur Führung über die Linie drückt. Der Grieche ist es wiederum, der einen katastrophalen Pass in den Rücken von Nico Schlotterbeck spielt, den Masouras erahnt und ihn zum 2:0-Endstand über den chancenlosen Keeper Kobel hebt. Das Ruhrstadion in Bochum feiert, die BVB-Fans pfeifen ihre Mannschaft aus, die in der zweiten Halbzeit nur durch Julian Brandt zu einer Halbchance kommt.
BVB-Stars blamieren sich auch neben dem Platz: Verantwortliche und Spieler stellen sich nicht
Was dem BVB in der aktuellen Saisonphase fehlt, sind nicht nur kreative Ideen für das Offensivspiel, sondern auch Spieler, die die gesamte Mannschaft mitreißen können. Borussia Dortmund wirkte vor allem in der zweiten Hälfte ratlos. Nahezu jede Flanke landete bei den Bochumern. Nach Abpfiff dann ein ähnliches Bild. Nachdem die anwesenden Journalisten 45 Minuten nach dem Ende der Partie immer noch auf ihren ersten Gesprächspartner von Seiten des BVB warteten, kam statt eines Spielers oder einer Person aus der Führungsetage ein Pressesprecher. Dieser versuchte bei den Journalisten um Verständnis zu werben, dass heute kein Spieler für Interviews bereit stehe. Niemand wollte nach der peinlichen Niederlage beim Tabellen-Letzten kritische Fragen in der Mixed Zone beantworten. Nico Schlotterbeck rang im Pflicht-Interview beim Fernsehsender Sky auf die Frage nach den Führungsspielern beim BVB um eine Antwort: “Das Problem ist, dass bei uns elf Spieler auf dem Platz stehen. Das heißt nicht, dass fünf oder sechs Führung übernehmen und gut spielen müssen. Elf Spieler müssen gut spielen.” Am Samstagabend übernahm niemand eine Führungsrolle. Weder auf noch neben dem Platz.
Vor drei Jahren spielte Andrew Irving in der 3. Liga für Türkgücü. Letzte Woche stand der Schotte in West Ham Uniteds Startelf in der Premier League.
Türkgücü-Trainer Alper Kayabunar erinnert sich gerne an seinen ehemaligen Schützling Andrew Irving: „Jeder wusste, dass er etwas besonderes ist.“ Irving wechselte im Sommer 2021 von Heart of Midlothian nach Deutschland zum ambitionierten Drittligisten Türkgücü München.
„Schon immer ein besonderer Spieler gewesen“
Der junge Mittelfeldspieler galt als großes Talent und wollte sich den Traum erfüllen, Profifußball in Deutschland zu spielen. Doch in der 3. Liga hatte er zunächst einen schwierigen Start. Nach einigen Kurzeinsätzen und einem Trainerwechsel spielte er unter dem neuen Coach Peter Hyballa keine Rolle mehr.
Irving blüht unter Alper Kayabunar bei Türkgücü München auf
Erst als Alper Kayabunar als Interimstrainer übernahm, blühte der junge Schotte auf: „Ich hatte schon immer das Gefühl, dass er ein besonderer Spieler ist.“ Im ersten Spiel unter seiner Leitung legte Irving direkt einen Treffer gegen den SC Verl auf. „Er hat mein erstes Tor als Drittliga-Trainer vorbereitet“, erinnert sich Kayabunar. Er betont, dass Irving auch deswegen eine große Bedeutung für seine Trainerkarriere gehabt habe. Ab diesem Zeitpunkt war der Schotte nicht mehr aus der Startelf wegzudenken und entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft.
Gerade als Irving Fahrt aufnahm, endete sein Abenteuer in Deutschland abrupt. Türkgücü meldete im Frühjahr 2022 Insolvenz an und nahm nicht länger am Spielbetrieb teil. Für Irving bedeutete es das plötzliche Karriere-Tief – er stand ohne Verein da.
Über Österreich in die Premier League
Nach dem Aus bei Türkgücü fand Irving im Sommer 2022 seine neue sportliche Heimat in Österreich. Austria Klagenfurt sicherte sich die Dienste des jungen Mittelfeldspielers, der sich mit seinem präzisen Passspiel, seiner Übersicht und seiner Fähigkeit, das Spiel zu lenken, schnell zum Leistungsträger aufschwang. Es dauerte nicht lange, bis viele europäische Vereine auf den „Portobello Pirlo“ – ein Spitzname, den ihm Fans in Anlehnung an seinen Geburtsort in Edinburgh gaben – aufmerksam wurden.
Im Sommer 2023 sicherte sich West Ham United für 1,76 Millionen Euro die Dienste des Schotten, verlieh ihn jedoch zunächst für eine weitere Saison nach Klagenfurt. Zurück in London kam der Schotte nach einigen Kurzeinsätzen letzte Woche zu seinem Startelfdebüt. Bei der 1:2-Niederlage gegen den FC Chelsea schenkte „Hammers“-Coach Graham Potter dem jungen Schotten von Beginn an das Vertrauen – und der empfahl sich mit einer überzeugenden Leistung für weitere Einsätze.
Kayabunar schaut bis heute noch gerne Spiele seines ehemaligen Schützlings: „Es ist ein schönes Gefühl, einem ehemaligen Spieler von sich in der Premier League zuzuschauen.“