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  • Spielbericht | Zwei Blitzstarts: Wimmer verschärft

    Spielbericht | Zwei Blitzstarts: Wimmer verschärft



    Werder Bremen hat auch am Samstag gegen Wolfsburg verloren. Die Wölfe starteten in beide Hälften ideal und siegten am Ende mit 2:0.

    Mann des Nachmittags: Patrick Wimmer.


    Mann des Nachmittags: Patrick Wimmer.

    IMAGO/Eibner


    Ole Werner rotierte nach dem enttäuschenden 1:2 im Pokal-Viertelfinale in Bielefeld mächtig durch. Pieper, Veljkovic, Agu, Bittencourt und Burke starteten für Jung, Malatini, Köhn (alle drei Bank), Grüll (krank) und Ducksch (Muskelverletzung). Auch Schmid und Njinmah (beide krank) fehlten im Bremer Kader, weswegen das vor allem offensiv schon das letzte Aufgebot war. Mit Coulibaly, Adeh und Lukowicz nahmen drei Spieler aus der zweiten Mannschaft auf der Bank Platz.


    Ralph Hasenhüttl wechselte nach dem 0:1 im Pokal in Leipzig doppelt: Roerslev und Wind begannen für Fischer und Tiago Tomas (beide Bank).

    Zetterer schwach, Müller ganz stark


    Die Partie hätte für verunsicherte Bremer nicht schlechter anfangen können: Nach einer Ecke von Skov Olsen sah Zetterer ganz schlecht aus, von Wimmer prallte der Ball schließlich ins Tor (6.). Der SVW tat sich unheimlich schwer, eine Reaktion auf den frühen Rückstand war zunächst nicht zu sehen. Immerhin näherte sich dann Silva in der Offensive mal an, sein Schuss streifte den linken Außenpfosten (19.).


    Aber das machte Werder Mut, die Hausherren waren nun besser drin, auch, weil Wolfsburg dem SVW den Ball überließ. Silva hatte direkt die nächste gute Chance, aber Müller parierte den Kopfball des Stürmers gut (22.). Der SVW war in dieser Phase besser, ein Ausgleich wäre verdient gewesen. Nach einem hohen Ballgewinn war Stage dann frei durch, doch Müller war mit einer tollen Parade im Eins-gegen-eins zur Stelle (29.). Die Gastgeber zeigten mit etwas Verspätung in der ersten Hälfte eine gute Reaktion, belohnten sich aber nicht. Da Müller auch gegen Weiser auf dem Posten gewesen war (33.), ging es mit dem schmeichelhaften 1:0 für Wolfsburg in die Kabinen.

    Wieder Wölfe-Blitzstart dank Wimmer


    Und auch der zweite Durchgang begann mit einem frühen Nackenschlag für Werder, Wimmers leicht abgefälschter Distanzschuss schlug rechts oben ein (48.). Ein Wirkungstreffer, wie sich zeigen sollte. Denn anschließend ging bei Bremen gar nichts mehr. Aus dem Nichts kam der SVW nach einem Standard dann zur Anschlusschance, aber erneut war der an diesem Tag sehr starke Müller gegen Stage auf dem Posten (69.).


    Mit einem Dreifachwechsel Köhn, Kaboré und Topp für Agu, Bittencourt und Silva versuchte Werner nochmal einzuwirken (72.). Erst kurz vor dem Ende schnupperte der SVW nochmal am Punktgewinn, aber Weisers Anschlusstreffer kam letztlich zu spät (90.). Die Wölfe nahmen somit dank Wimmer und eines sehr starken Müller drei Punkte von der Weser mit.


    Wolfsburg trifft in der kommenden Woche erneut auf einen Klub aus dem Norden: St. Pauli gastiert am Samstag (15.30 Uhr) bei den Niedersachsen. Bremen ist zeitgleich in Leverkusen gefordert.



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  • Bundesliga-Spiele im Überblick: Rose droht der

    Bundesliga-Spiele im Überblick: Rose droht der


    Gladbach zaubert, Werder kriselt, Rose wackelt!

    Die Bundesliga-Spiele aus der Samstags-Konferenz im Überblick.

    Leipzig – Mainz 1:2

    Blitz-Führung nach 57 Sekunden – und dann gar nichts mehr!

    Leipzig geht in der ersten Spielminute durch Xavi in Führung, verliert gegen Mainz am Ende aber trotzdem verdient mit 1:2. Die Zukunft von RB-Trainer Marco Rose wird immer wackliger!

    Denn: In Halbzeit zwei spielt quasi nur noch Mainz. Die Gäste drehen auf – und das Spiel innerhalb von nur sechs Minuten. Amiri und Burkardt verwandeln den Rückstand in einen 2:1-Sieg. Von Leipzig ist es spielerisch erneut ein schwacher Auftritt, nach wie vor ist keine Weiterentwicklung zu sehen – völlig passiv und ohne Ideen!

    K.o. für Rose?: Mainz-Party nach Rückstand

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild01.03.2025

    Im Kampf um die Champions-League-Plätze liegen die Lepiziger nun drei Punkte hinter den Mainzern. Vor dem Spiel wurde intern von den entscheidenden nächsten Spielen für Rose gesprochen, am Samstag wartet das nächste direkte Duell mit Freiburg. Das wird für Rose jetzt zum Endspiel!

    Für BILD im Stadion: Yvonne Gabriel, Peter Dörr



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  • Pokal-Wahnsinn in Bielefeld: Arminia schaltet Bremen

    Pokal-Wahnsinn in Bielefeld: Arminia schaltet Bremen


    Wieder Pokal-Wahnsinn in Bielefeld!

    Arminia steht im Halbfinale, schaltet auch Bremen mit 2:1 aus. Der Drittligist steht zum ersten Mal seit 2015 in der Runde der letzten Vier.

    Weil der nächste Bundesliga-Klub zum Alm-Opfer wird!

    In den beiden vorherigen Runden hatte Bielefeld mit Union (2:0) und Freiburg (3:1) bereits zwei Erstligisten rausgeworfen. Nun müssen auch die Bremer dran glauben.



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  • Erst Elfmeter, dann Schiri-Wirbel: Barça stößt Real Madrid

    Erst Elfmeter, dann Schiri-Wirbel: Barça stößt Real Madrid


    Neuer Tabellenführer! Der FC Barcelona springt in der Tabelle von LaLiga von Platz drei auf eins. Die Katalanen nutzen die erneuten Patzer von Real Madrid und Atlético, schlagen ein mutiges Rayo Vallecano 1:0. Robert Lewandowski trifft per Elfmeter, dann gibt es Wirbel um ein zurückgenommenes Tor der Gäste.

    FC Barcelona feiert 1:0 – Rayo-Tor zählt nicht

    Der FC Barcelona feiert ein Comeback: das Comeback auf Platz eins! Nachdem Real Madrid und Atlético den zweiten LaLiga-Spieltag in Folge jeweils nur 1:1 gespielt hatten, konnten die Katalanen am Montag wiederum erneut drei Punkten – und so an gleich beiden Hauptstadt-Vereinen vorbeiziehen. Erstmals seit dem 1. Dezember grüßen sie damit nun von der Spitzenposition.

    Robert Lewandowski sorgte am 24. Spieltag in der 28. Minute mit einem Elfmeter für den Dosenöffner, Iñigo Martínez war zuvor im Strafraum zu Boden gerissen worden. Vor der Halbzeitpause gab es einen großen Aufreger, als Jorge de Frutos im Moment des Zuspiels eindeutig nicht im Abseits stand und den Ausgleich markierte (43.). Mit Verzögerung hob der Linienrichter seine Fahne dann doch.

    Dass der im Abseits stehende Randy Nteka den Laufweg von Martínez blockte, kann der einzige Grund für die Rücknahme des Treffers gelten – auch wenn er überhaupt nicht richtig in die Szene eingriff. Eine durchaus schmeichelhafte Entscheidung für die Hausherren, die einem mutigen Rayo die erste Niederlage nach zuvor neun ungeschlagenen LaLiga-Begegnungen in Serie zugefügt haben. Der Madrider Stadtteilklub war als Tabellensechster angereist, bot den Katalanen über weite Strecken ordentlich Paroli.

    Barça punktgleich mit Real Madrid, aber Erster

    Barça steht nun bei 51 Zählern, ist damit punktgleich mit Real, hat jedoch die bessere Tordifferenz. Eigentlich zählt bei einer Punktgleichheit zuerst der direkte Vergleich, den die Blaugrana nach derzeitigem Stand mit 4:0 deutlich auf ihrer Seite hat. Zur Anwendung kommt dieser allerdings erst nach den Duellen in der Rückrunde. Atlético ist mit 50 Punkten Dritter. Für Hansi Flicks Truppe geht es am nächsten Samstag auswärts gegen die UD Las Palmas weiter (21 Uhr).

    • Aufstellung: Szczesny – Fort (66. Koundé), Cubarsí (81. García), Martínez, Balde – De Jong (88. Casadó), Pedri – Yamal, Gavi (66. Olmo), Raphinha – Lewandowski (81. Torres).

    LaLiga: FC Barcelona – Rayo Vallecano im Liveticker

    



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  • Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin | 23. Spieltag | Spielbericht | Highlights

    Borussia Dortmund – 1. FC Union Berlin | 23. Spieltag | Spielbericht | Highlights


    Ein torhungriger Serhou Guirassy hat Borussia Dortmund den erhofften Befreiungsschlag beschwert: Angeführt von ihrem Viererpacker (40., 75., 80., 83.) besiegt der BVB Union Berlin mit 6:0 (2:0). Diogo Leite bricht den Bann der Schwarzgelben per Eigentor (25.), Maximilian Beier (89.) setzt dem Sieg die Krone auf.

    Borussia Dortmund stand vor dem Heimspiel gegen 1. FC Union Berlin unter Druck. Mit nur acht Siegen aus 22 Spielen brauchte der BVB dringend eine Trendwende in der Bundesliga. Die Bühne war bereitet für ein spannendes Duell im Signal Iduna Park, bei dem Serhou Guirassy zum großen Protagonisten werden sollte.

    Dortmund übernimmt die Kontrolle

    Serhou Guirassy erzielt per Kopf das 2:0 für Borussia Dortmund kurz vor der Halbzeit – INA FASSBENDER

    Serhou Guirassy sollte die zweiten 45 Minuten dann noch klarer prägen. Der Stürmer zeigte eine beeindruckende Leistung und erzielte drei weitere Tore. In der 75. Minute traf er nach Vorlage von Groß zum 3:0. Nur fünf Minuten später (80.) erhöhte er auf 4:0, diesmal nach Zusammenspiel mit Maximilian Beier und Carney Chibueze Chukwuemeka. Sein vierter Treffer folgte in der 83. Minute – erneut war Groß der Vorbereiter. Den Schlusspunkt setzte Beier in der 89. Minute zum 6:0-Endstand – wieder war Groß mit einer perfekten Flanke ausschlaggebend, der Mittelfeldmann war der zweite entscheidende Akteur der Partie. 

    Spieler des Spiels: Serhou Guirassy

    Serhou Guirassy gab die meisten Torschüsse aller Spieler ab (8), die Hälfte davon war drin – erstmals in der Bundesliga gelang ihm ein Viererpack, darunter war nach der Pause ein lupenreiner Hattrick in nur acht Minuten.

     

    Dortmunder Spieler, darunter Giovanni Reyna, feiern gemeinsam den Kantersieg gegen Union Berlin – INA FASSBENDER

    Bundesliga Match Facts
    xGoals: Dortmund 5,42 – Union Berlin 0,9
    Schnellster Spieler: Maximilian Beier (BVB), 34,05 km/h
    Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 2:0 von Serhou Guirassy (BVB), 85 Prozent
    Most Pressed Player: Karim Adeyemi (BVB), 21 Mal unter Gegnerdruck
    Beste Pass Effizienz: Marcel Sabitzer (BVB), +3,08

    Fantasy Heroes: Serhou Guirassy (Borussia Dortmund, 605 Punkte), Pascal Groß (Borussia Dortmund, 515 Punkte), Maximilian Beier (Borussia Dortmund, 312 Punkte)



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  • Spielbericht | Doppelpack nach Ausraster: Dybala schießt Rom

    Spielbericht | Doppelpack nach Ausraster: Dybala schießt Rom



    Dank eines hart erarbeiteten 3:2-Erfolgs im teilweise hart geführten Rückspiel gegen den FC Porto (Hinspiel 1:1) zog die AS Rom am Donnerstagabend ins Achtelfinale der Europa League ein.

    Stand in der Partie zwischen der Roma und Porto immer wieder im Fokus: Doppeltorschütze Paulo Dybala.


    Stand in der Partie zwischen der Roma und Porto immer wieder im Fokus: Doppeltorschütze Paulo Dybala.

    picture alliance / Anadolu


    Bei der Roma verzichtete Claudio Ranieri zum vierten Mal in Folge auf Hummels (Bank) in seiner Startelf. Letztmals in der Anfangself hatte der deutsche Innenverteidiger beim 1:3 bei der AC Mailand gestanden. Im Vergleich zum Hinspiel in Portugal stellte der Coach zwangsweise dreimal um: Statt Saelemaekers (Gelb-Sperre), Cristante (Gelb-Rot-Sperre) sowie Dovbyk, der am Mittwoch im Training unter Adduktorenproblemen litt und somit passen musste, begannen Paredes, El Shaarawy und Shomurodov.


    Bei Porto tauschte Trainer Martin Anselmi im Vergleich zum Hinspiel zweimal: In der Offensive begannen Fabio Vieira und Pepe statt Goncalo Borges und Rodrigo Mora (beide Bank).

    Dybala steckt ein, foult – und trifft doppelt


    Die Roma hatte von Beginn mehr vom Spiel und kam durch Pellegrini zu einer ersten guten Kopfballchance (5.). Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine durchaus robust geführte Partie, gerade Dybala wurde von Gegenspieler Otavio zweimal sehr hart angegangen und ließ sich prompt zu einem Revanchefoul – ein Tritt gegen den am Boden liegenden Abwehrspieler – hinreißen. Glück aber für den Argentinier, dass Referee Letexier die Aktion nur mit Gelb ahndete (29.).


    Zu diesem Zeitpunkt führte das ansonsten nur selten Nadelstiche setzende Porto bereits mit 1:0. Denn nach einem Abspielfehler von AS-Keeper Svilar hatte schließlich Samu per sehenswertem Fallrückzieher getroffen (27.). Doch nun kam die Zeit von Dybala auch jenseits von Zweikämpfen: Denn erst traf der Filigrantechniker nach Doppelpass per Außenrist zum 1:1 (35.). Nur wenige Minuten später überraschte Dybala Porto-Keeper Diogo Costa mit einem cleveren Schuss ins kurze Eck (39.). Noch vor der Pause war die Partie somit gedreht.

    Eustaquio fliegt, Samu trifft den Pfosten


    Nach Wiederbeginn blieb es zunächst nickelig. Paredes provozierte mit dem Arm gegen Eustaquio. Letzterer ließ sich dadurch zu einem kleinen Schlag hinreißen. Nach Video-Check entschied sich Referee Letexier dazu, dem kanadischen Nationalspieler Rot und dem Argentinier Gelb zu zeigen (51.).


    In Überzahl zeigte sich die AS Rom anschließend weitgehend souverän, allerdings mit einer Ausnahme. In der 69. Minute tauchte Samu nach Fehler von Ndicka vor dem Tor der Hausherren auf, schob den Ball aber anschließend an den rechten Pfosten. Ansonsten aber waren die Italiener einem weiteren Treffer näher als die Portugiesen. Und in der 83. Minute war es soweit: Joker Pisilli vollstreckte nach Vorarbeit von Dybala und Angelino zum vorentscheidenden 3:1 – auch wenn Rensch nach einer Flanke fast mit dem Schlusspfiff noch ein Eigentor unterlief (90.+6).


    Die Roma trifft nun im Achtelfinale im März entweder auf Athletic Bilbao oder den Lokalrivalen Lazio. Die Auslosung findet am Freitagmittag (ab 13 Uhr) in der Schweiz statt. In der Serie A spielen die Römer am kommenden Montag (20.45 Uhr) zu Hause gegen die AC Monza. Porto tritt in der portugiesischen Liga ebenfalls am Montag (21.15 Uhr) zu Hause gegen Vitoria Guimaraes an.



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  • Spielbericht | Verrückte Nachspielzeit: Bodö/Glimt wirft

    Spielbericht | Verrückte Nachspielzeit: Bodö/Glimt wirft



    Bodö/Glimt hat sich in den Playoffs der Europa League dank einer starken Aufholjagd mit 5:2 gegen Twente Enschede durchgesetzt. Dabei nahm die Partie erst nach Ablauf der regulären Spielzeit so richtig Fahrt auf.

    Ausgelassener Jubel bei den Schweden.


    Ausgelassener Jubel bei den Schweden.

    picture alliance / NTB


    Das Hinspiel am vergangenen Donnerstag in Enschede war mit 2:1 an Twente gegangen, das somit eine gute Ausgangsposition mit ins Rückspiel nach Norwegen nahm. Bereits nach rund 25 Minuten sah es noch besser aus für die Gäste, die ein Eigentor von Sjövold für die eigene Führung nutzten. Er köpfte unglücklich ins eigene Tor (26.)


    Bodö lief nun mit dem Hinspiel einbezogen einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher und hatte daher in der Folge deutlich mehr Ballbesitz. Damit wussten die Norweger jedoch lange Zeit nicht viel anzufangen. Twente stand weitestgehend kompakt und offenbarte nur wenige Lücken.


    So kam erst im zweiten Durchgang wieder Spannung rein – dann allerdings so richtig: In der 56. Minute trat Högh aus elf Metern an, Lagerbielke hatte zuvor Evjen zu Fall gebracht, und verwandelte souverän zum Ausgleich. Da Bodö anschließend nur wenig einfiel, plätscherte die Partie bis in die Schlussphase weiter vor sich hin.

    Dramatische Schlussphase in Bodö


    Dann wurde es aus dem Nichts plötzlich dramatisch: Erst brachte ein Eigentor von Hilgers die Hausherren in Führung (90.+2), kurz darauf netzte Wembangomo aus der zweiten Reihe wuchtig ein und versetzte das Aspmyra Stadion in Ekstase (90.+4). Freuen konnten sich die Schweden jedoch nur kurz, denn in einem unglaublichen Finish drückte Steijn den Ball in der letzten Minute der Nachspielzeit über die Linie und erzwang doch noch die Verlängerung (90.+6).


    Nach Porto gegen Atletico Madrid 2021 (1:3 in der CL) und Atletico Madrid gegen Porto 2022 (2:1 in der CL) ist es erst das dritte Spiel in einem europäischen Major-Wettbewerb in diesem Jahrhundert, in dem drei Tore in der 90. Minute oder später in der regulären Spielzeit fielen.


    Die Verlängerung hatte dann das bessere Ende für die Hausherren parat: In der 111. Minute kam Fet im Getümmel aus der Drehung zum Schuss und stellte auf 4:2. Das dritte Gäste-Eigentor des Abends, Verschueren war diesmal der Unglücksrabe, sorgte für die endgültige Entscheidung (114.). Im Achtelfinale trifft Bodö entweder auf die Glasgow Rangers oder Olympiacos Piräus.



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  • Spielbericht | Flamingos Tor entscheidend: Juve streicht

    Spielbericht | Flamingos Tor entscheidend: Juve streicht



    In einer umkämpften Begegnung setzte sich die PSV Eindhoven vor heimischem Publikum verdient mit 3:1 gegen Juventus Turin durch – und steht nach dem Sieg in der Verlängerung im Achtelfinale. Die Alte Dame ist damit die dritte italienische Mannschaft, die in den Play-offs scheitert.

    Die PSV Eindhoven feiert den Einzug ins Achtelfinale der Champions League.


    Die PSV Eindhoven feiert den Einzug ins Achtelfinale der Champions League.

    IMAGO/DeFodi Images


    Nach dem 2:1 für Juve im Hinspiel in Turin ging es also mit Vorteil für die Alte Dame ins Rückspiel in Eindhoven. Deren Coach Peter Bosz hatte sein Team im Vergleich zum späten 2:2 gegen Utrecht auf drei Positionen umgebaut: Boscagli begann für Obispo, zudem starteten – wie schon im Hinspiel – Saibari und Lang in der Offensive für den Ex-Freiburger Til und Bakayoko. Juve-Trainer Thiago Motta wechselte im Vergleich zum 1:0-Sieg im Derby d’Italia gegen Inter Mailand zweimal und brachte Kapitän Locatelli sowie Kelly für Thuram und Savona.

    PSV beginnt mit viel Offensivdrang – die Chancen hat aber Juve


    Die Gastgeber begannen intensiv und setzten Juve immer wieder unter Druck – und überhaupt tauchten die Niederländer in der Anfangsphase regelmäßig vorne auf, meist scheiterte es aber am letzten Pass. Auf der anderen Seite kamen die Bianconeri erstmals durch einen Kopfball von Kolo Muani zum Abschluss (16.). Nach einem starken Schouten-Pass auf Perisic gab dann auch Eindhovens Lang seinen ersten Schuss ab, im Nachschuss drosch Perisic die Kugel aber auf die Tribüne (19.).


    Den besten Abschluss hatte dann Cambiaso, der früh für den angeschlagenen Renato Veiga eingewechselt worden war: Benitez war aber zur Stelle (29.). Wenige Minuten später war der PSV-Keeper dann sogar schon geschlagen, Kolo Muani spitzelte den Ball aber auch am Tor vorbei (34.). Eindhoven kam über Lang noch einmal zu einem Schuss aus guter Position, Kelly konnte aber blocken (45. +2), sodass es torlos in die Pause ging.

    champions league – play-offs

    Eindhoven macht Druck und das 1:0 – Weah kontert traumhaft


    Nach Wiederanpfiff ging es intensiv weiter – aber mit mehr Torchancen: Über Perisic (47.) und Lang (48.) kamen die Gastgeber zu ersten guten Abschlüssen. Auf der Gegenseite parierte Benitez in höchster Not gegen den völlig blanken Kolo Muani (51.). Kurz danach führte aber die PSV: Perisics wuchtigen Schuss aus vollem Lauf konnte Di Gregorio nicht halten, nachdem Lang per schönem Solo vorbereitet hatte (53.).


    Und die Niederländer drückten weiter: Lang probierte es diesmal selbst, der Ball ging knapp vorbei (55.), nach einer Ecke sorgte de Jong mit einem Kopfball für Gefahr (60.). Ein Traumtor sorgte aber für den schnellen Ausgleich – wurde jedoch zunächst wegen passiven Abseits zurückgenommen: Weahs Direktabnahme nach einem geklärten Freistoß wurde nach Video-Check aber gegeben (63.).

    PSV rettet sich in die Verlängerung – und macht das 3:1


    Die PSV schaffte aber die erneute Führung: Nach einer Perisic-Hereingabe kam der Ball über de Jong irgendwie zu Saibari, der den Ball aus kürzester Distanz unter die Latte schweißte (74.). Und Eindhoven spielte weiter nach vorne. De Jongs Kopfball ging vorbei (79.), Langs Schüsse (88., 90.+ 2) konnte Di Gregorio parieren. Es blieb beim 2:1 – dementsprechend ging es aufgrund des Hinspielergebnisses in die Verlängerung.


    Und weiter spielten nur die Gastgeber: Zunächst rettete Di Gregorio noch gegen Saibari (92.), dann half er bei Flamingos Treffer zum 3:1 unfreiwillig mit: Eine Bakayoko-Hereingabe sprang von seinem und Gattis Fuß zum PSV-Verteidiger, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste (98.). Juve hatte in dieser Phase Probleme und wusste sich oft nur durch Fouls zu behelfen. Savona per Kopf (101.) und Vlahovic (105. +1), der mit einer Grätsche nach dem Ball den Pfosten traf, sorgten aber noch einmal für Gefahr der Bianconeri – genau wie Saibari (105.) auf der anderen Seite.

    Juve glücklos und raus – Eindhoven im Achtelfinale


    Nach dem erneuten Wechsel zog sich Eindhoven mit der Gesamtführung von 4:3 im Rücken zurück, die Bianconeri kamen noch einmal auf, kam aber kaum zu gefährlichen Abschlüssen: Thurams Schuss nach kleinem Solo ging drüber (113.). Til hatte in der 119. Minute die Chance auf das vierte Tor, Di Gregorio parierte nach Steckpass von de Jong auf den Ex-Freiburger aber in höchster Not.


    Die PSV rettete den Sieg dann über die Zeit – und steht somit im Achtelfinale der Champions League. Damit sind alle drei favorisierten italienischen Play-off-Teilnehmer bereits raus – jeweils gegen Mannschaften aus Belgien und den Niederlanden.


    Für Eindhoven geht es nun national mit einem weiteren K.-o.-Spiel weiter, wenn man am kommenden Mittwoch (20 Uhr) die Go Ahead Eagles zum Pokal-Halbfinale empfängt. Juventus spielt als nächstes am Sonntag (20.45 Uhr) bei Cagliari Calcio.



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  • Spielbericht | Überraschung perfekt: Feyenoord schmeißt

    Spielbericht | Überraschung perfekt: Feyenoord schmeißt



    Von Anfang an war die AC Milan eigentlich das bestimmende Team, ehe Theo seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies und mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz flog. In Überzahl traf Feyenoord-Joker Carranza ins Herz der Italiener.

    Riesiger Jubel: Feyenoord ist erstmals im CL-Achtelfinale.


    Riesiger Jubel: Feyenoord ist erstmals im CL-Achtelfinale.

    IMAGO/Box to Box Pictures


    Trotz eines Zwei-Punkte-Schnitts unter dem neuen Milan-Coach Sergio Conceicao (seit Ende Dezember 2024 im Amt) ist die Stimmung rund um die AC Mailand zuletzt bedrückt gewesen – ein wunder Punkt: die 0:1-Hinspielniederlage in den Champions-League-Play-offs im De Kuip; der blutleere Auftritt warf seinen drohenden Schatten über die Mannschaft aus der Modemetropole.

    champions league – playoffs


    So wurde im Vorfeld rund um den Traditionsverein von einem “Scheideweg” und einer “äußerst heiklen Situation” gesprochen. Insbesondere beim Thema Einstellung sollte sich mit Blick auf die Enttäuschung vor sechs Tagen anders präsentiert werden, schließlich änderte sich für das “Endspiel” personell nicht viel. Nur der zuletzt gelbgesperrte Musah kehrte im Vergleich zum Hinspiel für Fofana in die Startelf zurück.

    Ex-Feyenoord-Stürmer Gimenez mit dem Blitzstart


    Doch trotz der Unruhe bei den Rossoneri präsentierten sich die Mailänder alles andere als verunsichert. Nach bereits 37 Sekunden egalisierte ausgerechnet Ex-Feyenoord-Stürmer Gimenez den Hinspielrückstand gegen seine alte Liebe. Sein sechstes CL-Tor in dieser Saison, fünf davon erzielte der 23 Jahre alte Mexikaner noch in der Ligaphase für die Rotterdamer.


    Und auch in der Folge hatten die vor dem Spiel so verletzungsgeplagten Gäste – Feyenoords Interimstrainer Pascal Bosschaart musste Bueno und den 18-jährigen Redmond für den verletzten Kapitän Timber und Ueda in die Anfangself beordern – weiter allerhand zu tun.


    Doch nach dem frühen Rückstand verdichtete die Mannschaft aus der niederländischen Hafenstadt das Zentrum gut, sodass sich als Stilmittel bei den Hausherren Distanzschüsse einstellten. Bei den zahlreichen Versuchen sollte es jedoch nur selten gefährlich werden. Einzig Joao Felix’ Versuch sollte Wellenreuther vor Probleme stellen, den Abpraller jagte Theo an den Pfosten, stand zuvor jedoch im Abseits (23.).


    Es dauerte über eine halbe Stunde, ehe die Gäste erstmals halbwegs gefährlich offensiv in Erscheinung traten, doch Champions-League-Debütant Redmond verfehlte deutlich (35.). Vor der Pause sollten die Hausherren wieder zielstrebiger werden, doch zuerst war Gimenez bei seinem Abschluss ausgerutscht (40.), dann konnte Rafael Leao aus spitzem Winkel Wellenreuther nicht überwinden (43.), sodass es mit einer 1:0-Führung aus Sicht der Rossoneri in die Katakomben des San Siro ging.

    Theo leistet Milan Bärendienst


    Auch in der zweiten Hälfte gelang Milan beinahe der Blitzstart, doch Joao Felix konnte den Ball nicht verarbeiten (48.) und keine Zeigerumdrehung später hatte Wellenreuther Walkers Versuch im Nachfassen (49.). In der 51. Minute folgte allerdings der Knackpunkt dieses Spiels: Bereits mit einer Gelben Karte vorbelastet, leistete sich Theo eine Schwalbe und wurde konsequenterweise vom Platz gestellt.


    Im Anschluss sollten die Niederländer langsam aber sicher druckvoller werden, doch wie bereits in den vergangenen Spielen stellte sich die Offensive als Problemzone heraus. Zwar hatte die Mannschaft von Interimstrainer Bosschaart plötzlich mehr als 60 Prozent Ballbesitz, gegen nun tiefstehende Hausherren wusste sie damit aber zu selten etwas anzufangen.


    Dennoch sollte an diesem Abend noch der Favorit ins Tal der Tränen geschickt werden: Bueno flankte auf Joker Carranza, der aus fünf Metern Maignan mühelos per Kopf überwand (73.). Ein Schock, auf den Milan keine Antwort mehr hatte. Zwar sollte bis zum Schluss angelaufen werden, es mangelte jedoch – wie schon phasenweise in Gleichzahl – an Ideen und Struktur.


    So reichte Feyenoord ein einziger Torschuss, um die erste Überraschung in den neu geschaffenen Play-offs der Königsklasse zu feiern. Mit dem 2:1 nach Hin- und Rückspiel zogen die Niederländer erstmals ins Achtelfinale der Champions League ein. In diesem wartet auf Feyenoord das Duell mit Inter oder Arsenal.


    Nach dem Aus in der Champions League ist die AC Mailand derweil am Samstag (18 Uhr, LIVE! bei kicker) beim FC Turin gefordert. Feyenoord empfängt am gleichen Tag ab 20 Uhr Almere City.



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  • Bundesliga: Frankfurt – Kiel 3:1! Vize? Eintracht kniet sich…

    Bundesliga: Frankfurt – Kiel 3:1! Vize? Eintracht kniet sich…


    Die Eintracht ist bereit für das Topspiel!

    Frankfurt schlägt Aufsteiger Kiel problemlos mit 3:1, holt nach zuletzt drei Liga-Remis in Folge beim Heimspiel wieder einen Dreier und schießt sich schon mal für die Knaller-Partie gegen die Bayern am kommenden Sonntag (17.30 Uhr) warm.

    Mit dem Sieg rücken die Hessen auf fünf Punkte an Leverkusen auf Rang zwei ran und liegen fünf Punkte vor Leipzig auf Platz vier. Jetzt scheint auch die Vizemeisterschaft hinter den Bayern möglich!

    Vor dem Spiel hatte Eintracht-Trainer Dino Toppmöller (44) seine Jungs aufgefordert, die Unentschieden-Serie endlich zu beenden. Der Coach: „Schluss mit den Unentschieden, wir wollen endlich wieder gewinnen!“

    Gesagt, getan – weil sich die Frankfurter richtig reinknien!

    18. Minute: Eine Kristensen-Flanke landet bei Brown, der die Kugel mit dem Kopf zurücklegt. Hugo Larsson (20) steht richtig, erwischt den Ball im Sprung mit dem Knie und trifft zum 1:0. In seinem 50. Bundesliga-Spiel erzielt der Schwede sein fünftes Tor.

    Die Eintracht bleibt dran, ist das klar bessere Team. Und belohnt sich noch vor der Pause mit dem zweiten Treffer.

    37. Minute: Uzuns Flanke wird von Kiels Remberg verlängert und landet bei Frankfurt-Verteidiger Tuta (25). Der Brasilianer hämmert den Ball volley zum 2:0 rein. Schon beim Hinspiel-Sieg (4:2) hatte er getroffen.

    Nach einem Strafraum-Handspiel von Nekic vergibt Hugo Ekitiké (22) sogar noch die Chance auf den dritten Frankfurt-Treffer vor der Pause. Seinen Elfmeter kann Kiel-Keeper Dähne, der den verletzten Weiner vertritt und sein erstes Bundesliga-Spiel absolviert, jedoch parieren (45.).

    Hilft Kiel aber auch nicht weiter. Nach Katastrophen-Fehlpass von Zec trifft Can Uzun (19) zum 3:0 (60.), Porath erzielt zumindest noch den Ehrentreffer (73.).

    Während Frankfurt Champions-League-Platz drei festigt, rutschen die Kieler durch die Pleite nach dem Bochumer Sieg vom Samstag (2:0 gegen Dortmund) auf Platz 18 ab …



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