Union Berlin will Borussia Dortmund die nächste Niederlage in der Bundesliga zufügen. Der Hauptstadt-Club hat gute Erinnerungen an das Hinspiel.
Am 23. Spieltag steht für den 1. FC Union Berlin ein Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund auf dem Programm. Die Partie wird am Samstag (18.30 Uhr/sky) im Signal Iduna Park angepfiffen.
Unbefriedigend: Beide Mannschaften liegen auf für sie selbst unbefriedigenden Tabellenpositionen. Dortmund rangiert mit 29 Punkten auf Platz elf. Union hat als Tabellen-13. derzeit 24 Zähler auf dem Konto.
Trainerwechsel: Beide Vereine haben in dieser Spielzeit schon den Trainer getauscht. Bei Union löste zum neuen Jahr Steffen Baumgart Vorgänger Bo Svensson ab. Beim BVB übernahm Niko Kovac anstelle von Nuri Sahin beziehungsweise Interimscoach Mike Tullberg.
Beschäftigt: Dortmund spielte am Mittwoch noch in der Champions League. Durch ein 0:0 gegen Sporting Lissabon erreichte man das Achtelfinale. In der Bundesliga setzte es für Dortmund unter Kovac zu Hause gegen den VfB Stuttgart (1:2) und beim VfL Bochum (0:2) nur Niederlagen. Vor Heimpublikum konnten die Schwarz-Gelben keines ihrer letzten fünf Heimspiele gewinnen.
Punktlos: Der 1. FC Union ist in der Bundesliga ein gern gesehener Gast in Dortmund. Alle fünf Spiele beim BVB gingen verloren. In Köpenick konnte Union dagegen schon viermal gegen Dortmund gewinnen, auch das Hinspiel (2:1).
Bekannte: Auf beiden Seiten gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Dortmunder Abwehrmann Julian Ryerson bestritt zwischen Sommer 2018 und Januar 2023 109 Pflichtspiele (3 Tore) für Union. Auf Seiten der Berliner wechselte vor Saisonbeginn Außenbahnspieler Tom Rothe von Dortmund nach Köpenick. Rothe absolvierte vier Bundesligaspiele (1 Tor) und drei Champions-League-Partien für den BVB.
Am 23. Spieltag steht für den 1. FC Union Berlin ein Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund auf dem Programm. Die Partie wird am Samstag (18.30 Uhr/sky) im Signal Iduna Park angepfiffen.
Unbefriedigend
Beide Mannschaften liegen auf für sie selbst unbefriedigenden Tabellenpositionen. Dortmund rangiert mit 29 Punkten auf Platz elf. Union hat als Tabellen-13. derzeit 24 Zähler auf dem Konto.
Trainerwechsel
Beide Vereine haben in dieser Spielzeit schon den Trainer getauscht. Bei Union löste zum neuen Jahr Steffen Baumgart Vorgänger Bo Svensson ab. Beim BVB übernahm Niko Kovac anstelle von Nuri Sahin beziehungsweise Interimscoach Mike Tullberg.
Beschäftigt
Dortmund spielte am Mittwoch noch in der Champions League. Durch ein 0:0 gegen Sporting Lissabon erreichte man das Achtelfinale. In der Bundesliga setzte es für Dortmund unter Kovac zu Hause gegen den VfB Stuttgart (1:2) und beim VfL Bochum (0:2) nur Niederlagen. Vor Heimpublikum konnten die Schwarz-Gelben keines ihrer letzten fünf Heimspiele gewinnen.
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Punktlos
Der 1. FC Union ist in der Bundesliga ein gern gesehener Gast in Dortmund. Alle fünf Spiele beim BVB gingen verloren. In Köpenick konnte Union dagegen schon viermal gegen Dortmund gewinnen, auch das Hinspiel (2:1).
Bekannte
Auf beiden Seiten gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Dortmunder Abwehrmann Julian Ryerson bestritt zwischen Sommer 2018 und Januar 2023 109 Pflichtspiele (3 Tore) für Union. Auf Seiten der Berliner wechselte vor Saisonbeginn Außenbahnspieler Tom Rothe von Dortmund nach Köpenick. Rothe absolvierte vier Bundesligaspiele (1 Tor) und drei Champions-League-Partien für den BVB.
Union Berlin will Borussia Dortmund die nächste Niederlage in der Bundesliga zufügen. Der Hauptstadt-Club hat gute Erinnerungen an das Hinspiel.
Am 23. Spieltag steht für den 1. FC Union Berlin ein Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund auf dem Programm. Die Partie wird am Samstag (18.30 Uhr/sky) im Signal Iduna Park angepfiffen.
Beide Mannschaften liegen auf für sie selbst unbefriedigenden Tabellenpositionen. Dortmund rangiert mit 29 Punkten auf Platz elf. Union hat als Tabellen-13. derzeit 24 Zähler auf dem Konto.
Beide Vereine haben in dieser Spielzeit schon den Trainer getauscht. Bei Union löste zum neuen Jahr Steffen Baumgart Vorgänger Bo Svensson ab. Beim BVB übernahm Niko Kovac anstelle von Nuri Sahin beziehungsweise Interimscoach Mike Tullberg.
Dortmund spielte am Mittwoch noch in der Champions League. Durch ein 0:0 gegen Sporting Lissabon erreichte man das Achtelfinale. In der Bundesliga setzte es für Dortmund unter Kovac zu Hause gegen den VfB Stuttgart (1:2) und beim VfL Bochum (0:2) nur Niederlagen. Vor Heimpublikum konnten die Schwarz-Gelben keines ihrer letzten fünf Heimspiele gewinnen.
Der 1. FC Union ist in der Bundesliga ein gern gesehener Gast in Dortmund. Alle fünf Spiele beim BVB gingen verloren. In Köpenick konnte Union dagegen schon viermal gegen Dortmund gewinnen, auch das Hinspiel (2:1).
Auf beiden Seiten gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Dortmunder Abwehrmann Julian Ryerson bestritt zwischen Sommer 2018 und Januar 2023 109 Pflichtspiele (3 Tore) für Union. Auf Seiten der Berliner wechselte vor Saisonbeginn Außenbahnspieler Tom Rothe von Dortmund nach Köpenick. Rothe absolvierte vier Bundesligaspiele (1 Tor) und drei Champions-League-Partien für den BVB.
Berlin (dpa) – Am 23. Spieltag steht für den 1. FC Union Berlin ein Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund auf dem Programm. Die Partie wird am Samstag (18.30 Uhr/sky) im Signal Iduna Park angepfiffen.
Unbefriedigend
Beide Mannschaften liegen auf für sie selbst unbefriedigenden Tabellenpositionen. Dortmund rangiert mit 29 Punkten auf Platz elf. Union hat als Tabellen-13. derzeit 24 Zähler auf dem Konto.
Trainerwechsel
Beide Vereine haben in dieser Spielzeit schon den Trainer getauscht. Bei Union löste zum neuen Jahr Steffen Baumgart Vorgänger Bo Svensson ab. Beim BVB übernahm Niko Kovac anstelle von Nuri Sahin beziehungsweise Interimscoach Mike Tullberg.
Beschäftigt
Dortmund spielte am Mittwoch noch in der Champions League. Durch ein 0:0 gegen Sporting Lissabon erreichte man das Achtelfinale. In der Bundesliga setzte es für Dortmund unter Kovac zu Hause gegen den VfB Stuttgart (1:2) und beim VfL Bochum (0:2) nur Niederlagen. Vor Heimpublikum konnten die Schwarz-Gelben keines ihrer letzten fünf Heimspiele gewinnen.
Punktlos
Der 1. FC Union ist in der Bundesliga ein gern gesehener Gast in Dortmund. Alle fünf Spiele beim BVB gingen verloren. In Köpenick konnte Union dagegen schon viermal gegen Dortmund gewinnen, auch das Hinspiel (2:1).
Bekannte
Auf beiden Seiten gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Der Dortmunder Abwehrmann Julian Ryerson bestritt zwischen Sommer 2018 und Januar 2023 109 Pflichtspiele (3 Tore) für Union. Auf Seiten der Berliner wechselte vor Saisonbeginn Außenbahnspieler Tom Rothe von Dortmund nach Köpenick. Rothe absolvierte vier Bundesligaspiele (1 Tor) und drei Champions-League-Partien für den BVB.
Anderlecht (dpa) – Das Playoff-Spiel der Europa League zwischen dem RSC Anderlecht und Fenerbahçe ist nur wenige Minuten nach Beginn für rund 20 Minuten unterbrochen worden. Offiziell wurden Sicherheitsgründe dafür angegeben, auf einem Video in den sozialen Netzwerken war ein Tumult auf der Tribüne nahe des Spielfeldes zu sehen.
Schiedsrichter Sandro Schärer aus der Schweiz schickte daraufhin beide Mannschaften in die Kabine. Die von José Mourinho trainierten Gäste aus Istanbul waren erst kurz zuvor in der vierten Minute durch Youssef En-Nesyri in Führung gegangen. Das Hinspiel daheim hatte Fenerbahçe 3:0 gewonnen. Die Gastgeber aus dem Großraum Brüssel hatten in der Vorrunde zuletzt daheim 3:4 gegen Bundesligist TSG Hoffenheim verloren.
Tumult: Spiel in Anderlecht für 20 Minuten unterbrochen
Aktualisiert am 20.02.2025 – 21:47 UhrLesedauer: 1 Min.
Das Europa-League-Spiel zwischen Anderlecht und Fenerbahçe wurde kurz nach Spielbeginn unterbrochen. (Quelle: Omar Havana/AP/dpa/dpa-bilder)
Nur wenige Minuten nach Anpfiff ist das Europa-League-Spiel zwischen Anderlecht und Fenerbahçe aus Sicherheitsgründen länger unterbrochen.
Das Playoff-Spiel der Europa League zwischen dem RSC Anderlecht und Fenerbahçe ist nur wenige Minuten nach Beginn für rund 20 Minuten unterbrochen worden. Offiziell wurden Sicherheitsgründe dafür angegeben, auf einem Video in den sozialen Netzwerken war ein Tumult auf der Tribüne nahe des Spielfeldes zu sehen.
Schiedsrichter Sandro Schärer aus der Schweiz schickte daraufhin beide Mannschaften in die Kabine. Die von José Mourinho trainierten Gäste aus Istanbul waren erst kurz zuvor in der vierten Minute durch Youssef En-Nesyri in Führung gegangen. Das Hinspiel daheim hatte Fenerbahçe 3:0 gewonnen. Die Gastgeber aus dem Großraum Brüssel hatten in der Vorrunde zuletzt daheim 3:4 gegen Bundesligist TSG Hoffenheim verloren.
Der BVB steht heute vor einer vermeintlich leichten Aufgabe: Im Play-off-Rückspiel in der Champions League spielt der BVB im eigenen Stadion gegen den 20-maligen portugiesischen Meister. Aber: Nach dem glücklichen 1:1 der Bayern gegen Celtic sind die Borussen gewarnt. Wo gibt es die Play-off-Spiele der Königsklasse im TV und Stream?
–22%
DAZN Unlimited
Dortmund – Sporting Lissabon: Übertragungen
Im deutschen Free-TV sind wie üblich keine Live-Bilder zu sehen. Die Partie BVB gegen Sporting läuft hierzulande exklusiv beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN.
Anstoß: Mittwoch, 19. Februar 2025, 18:45 Uhr
Spielort: Signal Iduna Park (Dortmund)
Wettbewerb: Champions League, Play-off-Rückspiel
Übertragung in Deutschland: DAZN, linear auf DAZN 1
Erst im Nachgang bekommen Sie im frei empfangbaren Fernsehen Bewegtbilder der Partie zu sehen. Einerseits die Zusammenfassung im ZDF Sportstudio ab 23:05 Uhr, andererseits überträgt der Sender DF1 die Wiederholung des Spiels am Freitag, dem 21. Februar 2025, um 20:15 Uhr in voller Länge auf seinem Kanal. DF1 empfangen Sie unter anderem via Kabel und Satellit, aber auch im Stream etwa bei Waipu.tv.
Champions League live sehen
In Deutschland teilen sich derzeit mehrere Anbieter die Übertragungsrechte für die Champions League. Um alle Spiele der Königsklasse live zu sehen, brauchen Sie kostenpflichtige Abos von DAZN und Amazon Prime. DAZN strahlt 186 Spiele aus, Amazon zeigt immer dienstags bei Prime Video eine Begegnung live (insgesamt 17 Duelle). Lediglich das Finale am 31. Mai 2025 gibt es in Deutschland im Free-TV beim ZDF.
Tipp: DAZN gibt es nicht nur via Stream in der DAZN-App. Beispielsweise empfangen Kunden, die DAZN über Sky buchen, die linearen Sender DAZN 1 und DAZN 2 per Sky-Receiver via Kabel oder Satellit. Auf den Sendern strahlt der Anbieter auch Spiele der Champions League aus. Am 19. Februar 2025 läuft auf DAZN 1 um 18:45 Uhr die Partie Dortmund gegen Lissabon. Bei DAZN 2 folgt ab 21 Uhr die Konferenz der anderen Spiele.
–24%
Sky Entertainment, Bundesliga, DAZN
Dortmund gegen Sporting kostenlos streamen
Neben der Live-Übertragung bei DAZN existieren weitere Möglichkeiten, das Spiel gratis live zu sehen. In Irland überträgt der Sender Virgin Media Two Dortmund gegen Sporting kostenlos im Live-Stream. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Sprecherkommentare sind allerdings auf Englisch. Aufgrund von Geoblocking ist der Stream außerhalb Irlands nur mit einem VPN-Dienst zugänglich.
Reicht das 3:0 zum Weiterkommen?
Mit dem 3:0-Sieg in Lissabon verschaffte sich der BVB eine sehr gute Ausgangsposition. Natürlich darf Borussia Dortmund die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn die Gastgeber im ehemaligen Westfalenstadion und vor der gelben Wand das Weiterkommen noch aus der Hand geben.
Zur Statistik: Dortmund und Sporting trafen in der Champions League bislang sechsmal aufeinander. Fünfmal siegte das Team aus dem Ruhrpott, nur einmal gewann der Traditionsklub aus der portugiesischen Hauptstadt.
Plötzlich am Tabellenende – und ausgerechnet jetzt kommt Bayer Leverkusen. Fußball-Bundesligist Holstein Kiel bereitet sich in dieser Woche auf das Gastspiel des Deutschen Meisters und Pokalsiegers am Samstag, 22. Februar (15.30 Uhr), vor. Die Personallage bei den „Störchen“ ist weiterhin angespannt, nur auf einer Position ist eine Luxussituation entstanden. Die große Frage lautet: Wer steht im Tor?
Der zuletzt in Frankfurt wegen eines grippalen Infekts ausgefallene Stammkeeper Timon Weiner stand beim Training am frühen Mittwochnachmittag wieder auf dem Platz. Dass der 26-Jährige am Samstag gegen Leverkusen wieder zwischen die Pfosten rückt, ist aber keineswegs selbstverständlich. Denn Weiners Vertreter Thomas Dähne zeigte bei der 1:3-Auswärtsniederlage gegen die Eintracht am vergangenen Sonntag eine gute Leistung.
Ein Lob für beide Torhüter
„Er hat Ruhe ausgestrahlt, alles ordentlich gemacht und einen Elfmeter gehalten“, blickte Trainer Marcel Rapp auf Dähnes Bundesliga-Debüt zurück. Gleichwohl erklärte der 45-Jährige auch: „Weiner war die Nummer 1.“ Wie man das „war“ interpretieren kann, dürfte reine Auslegungssache sein. Jedenfalls resümierte der Coach: „Wenn man so viele Schüsse aufs Tor kriegt wie er (Weiner, Anm. d. Red.), gibt es nun mal Bälle, die er hätte halten können. Es gab auch Spiele, in denen er es richtig gut gemacht hat.“ Am Freitag solle, so Rapp, vom Trainerteam eine Entscheidung gefällt und somit die T-Frage beantwortet werden, wer denn gegen Bayer 04 die schwierige Aufgabe lösen muss, die Holstein-Kiste so sauber zu halten wie nur irgendwie möglich.
„Die Gegebenheiten sind schwierig, es fallen ja immer wieder Spieler aus.“
Marcel Rapp
Trainer Holstein Kiel
Auf anderen Positionen stellt sich Lage in Kiel derzeit deutlich schlechter dar. „Die Gegebenheiten sind schwierig, es fallen ja immer wieder Spieler aus“, sagte Rapp. Der regelmäßige Wechsel vom Kunstrasen, auf dem auch am Mittwoch wieder trainiert wurde, auf die Rasenplätze im Nachwuchsleistungszentrum und schlussendlich auf den Rasen im Stadion sorgte und sorgt ein ums andere Mal für Probleme insbesondere im muskulären Bereich. So drohen gegen Leverkusen die Ausfälle von Allrounder Finn Porath, der dann erstmals in dieser Saison passen müsste, und Verteidiger Ivan Nekic, der gerade erst in Frankfurt sein Holstein-Debüt gefeiert hatte.
Durfte beim Training am Mittwoch nicht allzu viele Schäfchen zählen: Holstein-Trainer Marcel Rapp. Foto: Arne Schmuck
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Weil im Umkehrschluss keine Akteure aus dem Lazarett zurückkehren, bleibt es knifflig. Rapp stellte fest, nachdem er am Mittwoch seine Schäfchen gezählt hatte: „18 Mann im Training – das ist nicht das, was man sich wünscht.“ Ebenso verhalte es sich mit den Bedingungen im Holstein-Stadion. „Es ist das erste Mal, seitdem ich in Kiel bin, dass der Platz in einem schlechten Zustand ist. Gegen Leverkusen kann das aber ein Vorteil sein“, urteilte der Coach.
Schweden-Duo vor der Rückkehr
Während beim US-Amerikaner John Tolkin (Einblutung im Oberschenkel) ein Kontroll-MRT Aufschluss über die noch offene Ausfallzeit geben soll, ist immerhin der eine oder andere Lichtblick erkennbar: Die Schweden Alexander Bernhardsson und Carl Johansson sollen ab kommender Woche wieder voll trainieren, mit dem erfahrenen Angreifer Steven Skrzybski wird ebenfalls wieder gerechnet.
Hat den Ball fest im Blick: Holstein-Angreifer Fiete Arp. Foto: Arne Schmuck
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„Mal gucken, wie jetzt die angeschlagenen Jungs zurückkommen“, sagte KSV-Angreifer Fiete Arp vorausschauend. Er selbst könnte Nutznießer der Ausfälle sein und wie schon in Frankfurt abermals zur Holstein-Startelf gehören. Ans Hinspiel hat er noch gute Erinnerungen, mit einem verwandelten Elfmeter sorgte der 25-Jährige für das Tor zum sensationellen 2:2-Endstand. „Da hat man gesehen, was möglich ist, wenn wir übers Limit gehen“, sagte Arp, der am Mittwoch den (noch) amtierenden Deutschen Meister als „geile Mannschaft“ bezeichnete und richtig ins Schwärmen geriet: „Die Leverkusener sind extrem spielstark, variabel, dazu taktisch und technisch sauber. Die Art und Weise, wie sie Fußball spielen, ist sehr häufig ein Augenschmaus.“
Das Unentschieden seinerzeit am Rhein „in einer highlight-armen Saison“ (O-Ton Arp) stellte der Offensivmann in seiner bisherigen Top 3 der Höhepunkte auf eine Stufe mit den Heimsiegen über Augsburg (5:1) und Dortmund (4:2). Sicher hätte auch der Ex-Hamburger nichts dagegen, wenn es in seiner Hitparade am kommenden Samstag gegen 17.25 Uhr einen neuen Spitzenreiter geben würde.
Nach drei Jahren bei Borussia Dortmund steht Marcel Lotka vor dem Abschied. Der 23-Jährige will den nächsten Karriereschritt machen – doch wohin führt sein Weg?
Marcel Lotka gilt als einer der besten Torhüter der 3. Liga und war in dieser Saison bereits 19-mal für Borussia Dortmund II im Einsatz. Doch für die Profimannschaft des BVB kam der 23-Jährige in seinen zweieinhalb Jahren im Verein noch kein einziges Mal zum Zuge. Da die Konkurrenz mit Stammkeeper Gregor Kobel und Ersatzmann Alexander Meyer zu groß ist, bleibt Lotka nur die Rolle des dritten Torwarts – eine Perspektive, die ihn kaum zufriedenstellt.
„Ich weiß natürlich, dass mein Vertrag ausläuft. Jedes Spiel ist ein Bewerbungsschreiben. Wir werden sehen, was im Sommer passiert“, erklärte er nach dem letzten Sieg des BVB II gegenüber den Ruhr Nachrichten.
Sein Vertrag bei Borussia Dortmund endet im Sommer 2025, doch ein Verbleib bei den Schwarz-Gelben ist so gut wie ausgeschlossen. Lotka will sich weiterentwickeln und auf höherem Niveau spielen als in der 3. Liga. Ein Wechsel im Winter schien bereits möglich, doch Gespräche mit dem 1. FC Heidenheim verliefen ergebnislos. Auch der FC Augsburg und der 1. FC Köln wurden als mögliche Interessenten gehandelt.
BVB-Keeper Lotka mit Bundesliga-Erfahrung
Trotz der ungewissen Zukunft gibt sich der Torhüter gelassen: „Alles entspannt. Ich bin noch jung, ich habe noch Entwicklungspotenzial. Ich glaube, Borussia Dortmund ist einer der besten Vereine in Deutschland. Ich versuche, in jedem Training Gas zu geben, an meinen Schwächen zu arbeiten und mich weiterzuentwickeln.“
Dabei bringt Lotka durchaus Bundesliga-Erfahrung mit: In der Saison 2021/22 stand er zehnmal für Hertha BSC zwischen den Pfosten. Seit seinem Wechsel nach Dortmund im Sommer 2022 sammelte er jedoch ausschließlich Einsätze in der U23. In der 3. Liga hat er inzwischen 77 Spiele absolviert und sich dabei oft als starker Rückhalt für seine Mannschaft bewiesen.
Da Marcel Lotka im Sommer ablösefrei zu haben ist, dürfte er für viele Klubs eine interessante Option sein. Sein Ziel ist klar: Er will den nächsten Karriereschritt gehen und sich auf einem höheren Level beweisen. Bei welchem Verein er in der kommenden Saison spielen wird, bleibt abzuwarten.
Nach der Blamage in Alkmaar droht Galatasaray in der Europa League das Zwischenrunden-Aus. Ein elementares Problem scheint dabei die Defensive zu sein, denn nicht nur international, sondern allgemein bleibt man in dieser Saison nur selten ohne Gegentreffer.
Trotz der Tabellenführung in der heimischen Süper Lig, kann man nicht sagen, dass in Galatasarays Saison bislang alles rosig verläuft. Die Qualifikation für die Champions League ist nicht geglückt und in der Europa League droht nach dem 1:4 gegen AZ Alkmaar das Aus bereits nach der Zwischenrunde. Ein erhebliches Problem, dass der türkische Rekordmeister hat, ist dabei eine ungewohnte defensive Anfälligkeit.
In dieser Saison bereits 54 Gegentreffer
Der Schnitt ist nicht gut! In bislang 36 Pflichtspielen in dieser Saison musste Galatasaray schon bemerkenswerte 54 Gegentore schlucken, was eine für einen selbsternannten Spitzenklub und Titelkandidaten in allen Wettbewerben auffallend schwache Quote ist. In gerade einmal sieben Partien blieb man ohne Gegentreffer. Ein Schnitt von 1,5 Gegentreffern pro Spiel spricht eine klare Sprache und sind auch ein deutliches Signal an alle Gegner: Man kann Galatasaray recht leicht wehtun! Für die eigene Außenwirkung ist dies natürlich eine verheerende Aussage.
International im Schnitt knapp 2,2 Gegentore pro Spiel
Gerade in der Europa League sieht die Bilanz schwach aus. In neun Spielen fing man sich bislang 20 Gegentore, also im Schnitt mehr als zwei Gegentore pro Spiel. Zählt man dann noch die beiden Niederlagen in der Champions-League-Qualifikation gegen die Young Boys aus Bern hinzu, kommt man in Europa auf 24 Gegentreffer in elf Spielen. In keinem einzigen internationalen Spiel blieb die eigene Weste weiß. Bedenkt man dazu noch den Umstand, dass man die letzten fünf Spiele in der Europa League ohne Sieg blieb, dann kann das den eigenen Ansprüchen nicht genügen.
Schwache Defensive wird durch starke Offensive aufgefangen
Die eigene Defensivschwäche wird wiederum bislang von einer starken Offensive aufgefangen. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass die Gelb-Roten in besagten 36 Pflichtspielen auch beeindruckende 85 Tore erzielen konnten. Doch, wie eine alte Fußball-Binsenweisheit sagt: „Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Titel!“ Demnach müsste sich Galatasaray ernsthaft Gedanken machen.
Wintertransfers sollen vor allem Defensive stärken
Mit unter anderem Carlos Cuesta, Eren Elmalı, Mario Lemina und Przemyslaw Frankowski hat man im Winter vor allem auch die Defensive gestärkt. Für diese Spieler allein musste man allerdings bislang 15 Millionen Euro hinlegen, mögliche Bonuszahlungen und Kaufoptionen nicht mit eingerechnet. Welchen Effekt das haben wird, wird man erst nach einer Weile wirklich beobachten können.
Frage nach zukünftigem Stammtorhüter
In Zukunft wird es ebenfalls spannend sein, wie man auf der Position des Torhüters verfahren wird. Der ewige Fernando Muslera, der so lange Zeit eigentlich ein sicherer Rückhalt der Mannschaft war und für seine regelmäßigen weißen Westen gefeiert wurde, wird den Klub nach der Saison nach dann 14 Jahren verlassen. Ein geeigneter Ersatz, der die Vereinslegende langfristig ersetzen soll, ist bislang noch nicht gefunden.