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  • Erleichterung in Leverkusen – Später Sieg “eigentlich

    Erleichterung in Leverkusen – Später Sieg “eigentlich

    Erleichterung in Leverkusen – Später Sieg „eigentlich“: Ein dramatischer Fußballabend

    Der Fußball hat die Fähigkeit, Menschen zu vereinen, Hoffnungen zu wecken und gelegentlich auch zu enttäuschen. Dieser magische Sport hat Millionen Zuschauer auf der ganzen Welt in seinen Bann gezogen. In einem besonders spannenden Spiel zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München erlebten Fans am vergangenen Sonntag eine Achterbahnfahrt der Gefühle – mit einem späten Sieg, der "eigentlich" einen anderen Ausklang hätte finden sollen. Wie die Partie ablief und was diese Emotionen für die Zuschauer und die Mannschaft bedeuteten, erfahren Sie im Folgenden.

    Ein Fußballabend voller Emotionen

    Leverkusen ist eine Stadt, die für ihre Leidenschaft zum Fußball und ihr starkes Team bekannt ist. Das BayArena, das Heimstadion von Bayer Leverkusen, war an diesem Sonntagabend voll besetzt, als die Anhänger gespannt auf das Duell mit den Bayern warteten. Die Vorzeichen waren klar: Der Rekordmeister reiste als Favorit an, während Leverkusen mit einem noch jungen, hungrigen Kader auf die große Bühne drängte. Doch wie so oft im Fußball sind es die unvorhersehbaren Wendungen, die den Sport so aufregend machen.

    Die ersten Minuten des Spiels wurden von intensivem Pressing und schnellem Spiel geprägt. Leverkusen zeigte eine aggressive Spielweise, was sich bereits in den ersten Halbzeiten bemerkbar machte. Die Zuschauer spürten die positive Energie und den Willen ihres Teams und erzeugten eine Atmosphäre, die zum Mitfiebern einlud.

    Die Schlüsselereignisse der zweiten Halbzeit

    Die zweite Halbzeit war entscheidend. Bayer Leverkusen hatte bereits in der 60. Minute durch ein beeindruckendes Tor von Florian Wirtz die Führung übernommen. Die Stimmung im Stadion war euphorisch, die Fans glaubten fest an einen möglichen Sieg. Doch die Bayern, bekannt für ihre Fähigkeit, in schwierigen Situationen zurückzukommen, ließen sich nicht unterkriegen.

    In der 75. Minute folgte der herbe Rückschlag: Ein fragwürdiger Elfmeter für die Bayern, den Robert Lewandowski kaltblütig verwandelte. Plötzlich war das Momentum auf Seiten der Münchener, und die Leverkusener Fans mussten um den vorher so sicher geglaubten Sieg bangen. Trotzdem gab sich das Team von Leverkusen nicht auf. Die Spieler mobilisierten ihre letzte Kraft und setzten alles daran, die Kontrolle über das Spiel zurückzugewinnen.

    Der dramatische Schlussakkord

    Die Schlussminuten waren ein wahres Feuerwerk an Emotionen. In der Nachspielzeit gelang es Leverkusen durch ein weiteres Tor, das Stadion in Ekstase zu versetzen. Lukas Alario, der Joker des Spiels, brachte die Heimfans mit seinem Treffer zum 2:1 zum Jubeln. Doch die Freude währte nur kurz – Sekunden später ertönte der Schlusspfiff und der Schiedsrichter wurde von VAR zurückgeholt. Es wurde ein Handspiel von Alario im Vorfeld geahndet und der Treffer annulliert.

    Diese Wendung sorgte für eine explosive Atmosphäre im Stadion. Während die Leverkusener Spieler niedergeschlagen am Boden saßen, jubelten die Bayern-Spieler über den vermeintlichen Punktgewinn. Die Enttäuschung unter den Fans war greifbar – ein Tor, das für so viel Hoffnung stand, wurde brutal weggenommen.

    Die Folgen und Lehren aus dem Spiel

    Nach dem Spiel war die Stimmung in Leverkusen ambivalent. Auf der einen Seite gab es die Erleichterung, dass die Mannschaft den Mut und die Entschlossenheit bewiesen hatte, auch im Angesicht der Widrigkeiten nicht aufzugeben. Auf der anderen Seite schwang die Frustration über die Bitternis des Verpassens mit. Spieler und Trainer ließen sich jedoch nicht entmutigen und sprachen über die positiven Aspekte des Spiels.

    "Wir haben gegen eine der besten Mannschaften der Welt gespielt und eine großartige Leistung gezeigt", äußerte Trainer Gerardo Seoane. "Es ist wichtig, aus solchen Erfahrungen zu lernen und gestärkt daraus hervorzugehen."

    Die Lehren aus diesem dramatischen Abend könnten für die anstehenden Spiele in der Bundesliga und vielleicht sogar in der Champions League entscheidend sein. Die Analyse von Fehlern und die Erkenntnis, dass man auf Augenhöhe mit den Besten spielen kann, wird der Mannschaft helfen, ihre Ziele weiter zu verfolgen.

    Fazit: Ein Spiel der Emotionen und der Hoffnung

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der späte Sieg, der "eigentlich" keiner war, den Fußballabend in Leverkusen nicht nur durch einen unerwarteten Ausgang geprägt hat, sondern auch die Stärke und den Teamgeist der Mannschaft aufzeigte. Das Schicksal auf dem Spielfeld zeigte, wie schnell sich Dinge im Fußball ändern können und dass die Unterstützung der Fans in solchen Zeiten unerlässlich ist.

    Leverkusen ist vielleicht nicht als Sieger aus diesem Spiel hervorgegangen, doch die Erleichterung über die gezeigte Leistung und der Wille, aus Rückschlägen zu lernen, sind zuversichtlich stimmende Aspekte für die Zukunft. Die Fans dürfen auf eine aufregende Saison blicken, in der ihr Team viele spannende Momente erleben wird.

    Es bleibt spannend zu sehen, wie Bayer Leverkusen aus dieser Erfahrung schöpfen wird und was die nächsten Spiele bringen, sowohl für die Mannschaft als auch für ihre eingeschworene Fanbasis.

  • Werder verliert erneut – später Schock für VfL Bochum

    Werder verliert erneut – später Schock für VfL Bochum


    Mainz dreht Spiel in Leipzig

    Werder endgültig in der Krise – bittere Pleite für Bochum


    Aktualisiert am 01.03.2025 – 17:43 UhrLesedauer: 4 Min.

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    Felix Agu ist frustriert: Werder ging erneut als Verlierer vom Platz. (Quelle: IMAGO/RHR-FOTO/imago)

    Nach dem Pokal-Aus hat Werder Bremen in der Bundesliga die nächste Niederlage kassiert. Mainz sammelte Big Points im Kampf um die Königsklasse. Bochum verlor im Keller.

    Der SV Werder Bremen findet einfach nicht mehr in die Spur. Nach dem Pokal-Aus bei Drittligist Arminia Bielefeld unter Woche verloren die Norddeutschen auch ihr Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg mit 1:2 (0:1). Patrick Wimmer schockte die Bremer in beiden Durchgängen jeweils mit einem frühen Tor (6. und 48. Minute). Mitchell Weiser konnte noch verkürzen (90.). Zu mehr reichte es aber nicht. Werder ist jetzt seit fünf Pflichtspielen sieglos.

    Mainz 05 konnte derweil drei wichtige Punkte im Kampf um die Champions-League-Plätze einfahren. Die Rheinhessen setzten sich trotz eines frühen Rückstands mit 2:1 (0:1) bei RB Leipzig durch. Xavi Simons hatte die Heimelf in Führung gebracht (2.). Mainz bog das Spiel aber durch Treffer von Nadiem Amiri (52.) und Jonathan Burkardt (58.) völlig verdient noch um.

    Einen bitteren Rückschlag im Abstiegskampf musste der VfL Bochum hinnehmen. Nach drei Spielen ohne Niederlage zog die Elf von Trainer Dieter Hecking im Kellerduell gegen die TSG Hoffenheim mit 0:1 (0:0) den Kürzeren. Tom Bischof, der ab Sommer für den FC Bayern auflaufen wird, schoss die Kraichgauer zum Auswärtssieg (72.).

    Keine Blöße gab sich Borussia Mönchengladbach bei seinem Gastspiel in Heidenheim. Die “Fohlen” konnten einen souveränen 3:0-Sieg (2:0) einfahren. Mann des Spiels war Robin Hack, dem gleich zwei Treffer gelangen (8./59.). Auch Nathan Ngoumou steuerte ein Tor bei (18.).

    Erst ein abgeblockter Seitfallzieher von Wolfsburgs Mohammed Amoura, dann ein erster mitreißender Konter über Werders Oliver Burke – es ging direkt zur Sache vor dem zunächst optimistischen Bremer Publikum, das dann schnell den ersten Dämpfer verarbeiten musste. Torwart Zetterer fehlte nach einer Ecke die Entschlossenheit beim Herauslaufen und der Österreicher Wimmer brachten den Ball mit dem Rücken über die Linie.

    Vor allem André Silva arbeitete nach einer kurzen Schockphase mit Nachdruck am Ausgleich. Der Leihspieler von RB Leipzig traf erst per Linksschuss den Außenpfosten (19.), dann prüfte er Müller per Kopf (21.). Acht Minuten später scheiterte auch Jens Stage freistehend am mehrfach großartig reagierenden Schlussmann der Gäste. Der Ausgleich bis zur Pause wäre klar verdient gewesen.

    Wolfsburg erwies sich allerdings auch nach dem Wechsel als effizientere Mannschaft, ehe Weiser endlich ins Tor traf, hatten die Gäste das Spiel gegen zunehmend entnervte Bremer im Griff.

    Leipzig dominierte das Geschehen auf dem Platz, aber Mainz erholte sich von dem frühen Schock-Gegentreffer durch Xavi und arbeitete sich allmählich in die Partie. Wirklich gefährlich wurden die Gäste zunächst allerdings nicht, doch auch Leipzig nahm nach der furiosen Anfangsphase das Tempo etwas raus, es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe.

    Die Mainzer drängten auf den Ausgleich, die beste Chance bot sich kurz vor Ende der ersten Halbzeit Jae-Sung Lee, der den Kopfball aber über das Tor setzte (43.). Leipzig agierte nun zunehmend passiver und unpräziser. Das wurde direkt nach der Pause bestraft. Paul Nebel scheiterte zunächst an RB-Keeper Péter Gulácsi (51.).



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    FAQ: Werder verliert erneut – später Schock für VfL Bochum

    1. Warum hat Werder Bremen erneut verloren?
    Werder Bremen hat in der aktuellen Saison mehrere Spiele verloren, was auf verschiedene Faktoren wie Verletzungen, Formschwankungen der Spieler oder taktische Schwierigkeiten zurückzuführen sein könnte.

    2. Was ist der "späte Schock" für den VfL Bochum?
    Der "späte Schock" bezieht sich wahrscheinlich auf ein entscheidendes Tor oder einen Moment im Spiel, der für Bochum enttäuschend war, möglicherweise in den Schlussminuten oder kurz vor dem Abpfiff.

    3. Welche Auswirkungen hat diese Niederlage auf die Tabelle?
    Die Niederlage könnte sowohl für Werder Bremen als auch für den VfL Bochum negative Auswirkungen auf die Tabellenposition haben, besonders in der Abstiegskampf-Situation.

    4. Wie reagieren die Trainer auf die aktuellen Ergebnisse?
    Trainer beider Mannschaften äußern sich meist besorgt über die Leistung ihrer Teams und betonen die Notwendigkeit, aus den Fehlern zu lernen und sich auf kommende Spiele zu konzentrieren.

    5. Was sind die nächsten Schritte für Werder Bremen und den VfL Bochum?
    Beide Teams müssen sich auf das nächste Spiel vorbereiten und strategische Anpassungen vornehmen, um die entscheidenden Punkte zu sammeln und ihre Positionen in der Liga zu verbessern.

    Um einen Yoast-How-To-Block für deinen Artikel über das Spiel Werder Bremen gegen den VfL Bochum zu erstellen, befolge diese Schritte. Bitte beachte, dass dies ein Beispiel ist und du die Inhalte entsprechend anpassen kannst.

    Yoast How-To Block

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        <h2 class="yoast-how-to__title">Wie Werder Bremen gegen den VfL Bochum verloren hat</h2>
    
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                <h3 class="yoast-how-to__step-title">Schritt 1: Das Spiel analysieren</h3>
                <p>Beobachte die erste Halbzeit, in der Werder Bremen die Kontrolle über das Spiel hatte, aber keine Tore erzielen konnte.</p>
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                <h3 class="yoast-how-to__step-title">Schritt 2: Schlüsselereignisse erkennen</h3>
                <p>Achte auf die entscheidenden Momente, die den Spielverlauf beeinflusst haben, wie z.B. Fehlentscheidungen, Verletzungen oder rote Karten.</p>
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                <h3 class="yoast-how-to__step-title">Schritt 3: Bochums Reaktion beobachten</h3>
                <p>Schau dir an, wie der VfL Bochum auf die Drucksituation reagierte und welche Strategien eingesetzt wurden, um das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen.</p>
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                <h3 class="yoast-how-to__step-title">Schritt 4: Fazit ziehen</h3>
                <p>Analysiere, was das Ergebnis für beide Teams bedeutet und welche Konsequenzen sich aus dieser Niederlage für Werder Bremen ergeben.</p>
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        <p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wiederholung von Niederlagen für Werder Bremen ein besorgniserregendes Zeichen ist, während der Sieg für den VfL Bochum neue Hoffnungen weckt.</p>
    </aside>

    Erklärung der Schritte

    1. Schritt 1: Die Analyse des Spiels ist wichtig, um die Ausgangssituation zu erkennen.
    2. Schritt 2: Das Erkennen von Schlüsselereignissen hilft, die Wendepunkte im Spiel deutlich zu machen.
    3. Schritt 3: Die Reaktion des VfL Bochum zeigt die Anpassungsfähigkeit und die Strategien der Mannschaft.
    4. Schritt 4: Ein Fazit bringt die Erkenntnisse zusammen und klärt die Bedeutung des Spiels für beide Teams.

    Sorge dafür, dass die Informationen aktuell und relevant sind, und passe den Text an deine spezifischen Inhalte oder den Stil deiner Webseite an.

  • Sein später BVB-Durchbruch wäre typisch

    Sein später BVB-Durchbruch wäre typisch


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    Pascal Groß ist beim BVB bisher unter den Erwartungen geblieben – auch den eigenen. Nun ist die Hoffnung auf einen Durchbruch gegeben.

    Dortmund – Pascal Groß musste nach dem beeindruckenden Sieg von Borussia Dortmund gegen Union Berlin am Samstag trotz vier Assists das Rampenlicht mit Serhou Guirassy teilen. Der Stürmer erzielte vier der sechs BVB-Tore gegen die teils überforderten Gäste aus Köpenick und stand somit noch mehr im Fokus als Groß, der an diesem Abend als sein kongenialer Vorlagengeber glänzte.

    Groß ist kein Lautsprecher und verbrachte den Höhepunkt seiner Karriere bei dem international weniger beachteten Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion. So entstand der Eindruck, er sei ein Spätzünder, da er erst im fortgeschrittenen Fußballer-Alter zu großer Anerkennung gelangte.

    BVB ist der erste Topklub in der Vita von Pascal Groß

    Der gebürtige Mannheimer bestritt sein erstes von mittlerweile zwölf Länderspielen für den DFB im September 2023 im Alter von 32 Jahren. Erst vor der aktuellen Saison wechselte er mit dem BVB zu einem anerkannten Top-Klub.

    Nicht nur die Bundestrainer Hansi Flick und Julian Nagelsmann kannten seine Qualitäten bereits zuvor, auch Fachleute schätzten Groß schon lange. Sein Wechsel zum BVB war mit hohen Erwartungen verbunden, da kam immerhin ein erfahrener Profi mit langen Jahren der Erfahrung in der Premier League nach Dortmund.

    Pascal Groß scheint in diesen Tagen endgültig beim BVB angekommen zu sein.
    Pascal Groß scheint in diesen Tagen endgültig beim BVB angekommen zu sein. © IMAGO/UWE KRAFT

    Groß wurde in einer Führungsrolle erwartet und als Leistungsträger eingeplant. Diesen Anspruch konnte der 33-Jährige bisher nicht regelmäßig erfüllen. „Ich habe mir persönlich mehr vorgenommen für die Saison. Dass wir als Mannschaft besser dastehen, dass ich einen großen Einfluss habe. Da ist in beiden Punkten noch Luft nach oben“, gestand Groß nun ehrlich in der BVB-Talksendung ‚Brinkhoff’s Ballgeflüster‘.

    Groß kann als erster BVB-Gewinner unter Niko Kovač gelten

    Unter Trainer Niko Kovač kann Groß bisher als ein großer Gewinner gelten. Während der frühere Coach Nuri Şahin ihn oft in der Startelf hin- und herschob und notgedrungen als Rechtsverteidiger einsetzte, wo seine Tempodefizite sichtbar wurden, hat Kovač eine klare Rolle für ihn definiert.

    „In der Verteidigung spielt er auf der Doppelsechs, wenn wir angreifen ist er auf der Acht. Er hat die Übersicht, die Ruhe am Ball, das Auge für den Mitspieler. Das ist genau der Pascal, den wir uns alle wünschen und er selbst auch“, lobte Kovač nach dem Spiel gegen Union.

    Nico Schlotterbecks Choreo-Hinweis an BVB-Kollege Groß

    Groß verriet in der Talksendung ein einfaches Erfolgsrezept für den besten BVB-Auftritt seit Monaten. „Was ich besonders fand, war die Aktion der Fans vor dem Spiel am Samstag. In einer schwierigen Phase, wie sie uns da unterstützt haben. Schlotti [Nico Schlotterbeck, Anm. d. Red.] kam beim Warmmachen zu mir und hat gesagt: Pascal, die machen heute eine Choreo. Wenn das so ist, hauen wir die Gegner immer weg“, schmunzelte Groß.

    Der Rückhalt der Fans ist gewiss ein wichtiger Faktor für die BVB-Profis, die in dieser Saison oft verunsichert wirken. „Ich bin der Meinung, dass der Kopf im Sport eine extreme Rolle spielt. Das hat man bei uns gesehen, wenn wir in Lissabon oder jetzt gegen Union in Führung gehen, das zweite, dritte Tor nachlegen können, dann löst sich viel und wir spielen deutlich besser. Das muss man im Optimalfall auch hinbekommen, wenn ein Spiel bei 0:0 losgeht“, erklärte Groß.

    Groß tritt in der BVB-Kabine als Mahner auf

    Ob die Selbstverständlichkeit nun zurückgekehrt ist, muss der BVB nach dem 6:0 gegen Union erst beweisen. Ein Rückfall beim FC St. Pauli am Wochenende wäre typisch für die laufende Spielzeit. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, betonte Groß.

    Die fehlende Konstanz ist natürlich auch in der Kabine ein Thema. „Das ist eine Qualität, die wir vermissen lassen in der Saison, alle drei Tage gut zu spielen. Das ist der Unterschied zu den ganz großen Mannschaften, das haben wir bisher nicht hinbekommen, und das muss der Anspruch für die letzten Monate sein“, forderte Groß von sich und seinen Mitspielern.

    Herzfußballer Pascal Groß: „Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft“

    Die These, dass der BVB besser dastehen würde, wenn mehr reflektierte Vollprofis wie Groß im Kader wären, ist durchaus berechtigt. Niederlagen nagen an dem Routinier, der im positiven Sinn als fußballverrückt gilt und dem viele Wegbegleiter eine Trainerkarriere vorhersagen. „Ich schalte sehr schwer ab, ich nehme das schon mit nach Hause. Wenn es nicht läuft, würde ich lügen, wenn ich sage, ich gehe nach Hause und die Welt ist in Ordnung. Das ist bei mir überhaupt nicht so“, sagte Groß.

    Dem Nationalspieler ist abzunehmen, wenn er davon spricht, wie wichtig ihm der Fußball ist, den er klassisch „vom Hobby zum Beruf“ machen konnte, wie er sagte: „Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft, ich bin dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann. Dann ist es für mich das Mindeste, dass ich das mit voller Hingabe mache.“

    Obwohl Groß unter den Erwartungen geblieben ist, wird es in Dortmund weiterhin geschätzt, wenn Spieler ihr Möglichstes geben. Es müssen nicht immer vier Torvorlagen in einem Spiel sein, solange Einstellung, Wille und Leidensbereitschaft stimmen.



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  • Später Handelfmeter entscheidet: Wolfsburg dreht Spiel

    Später Handelfmeter entscheidet: Wolfsburg dreht Spiel



    Dank eines etwas schmeichelhaften 2:1-Erfolgs beim VfB Stuttgart, der erst spät zustande kam, rückt der VfL Wolfsburg an die internationalen Plätze heran.

    Erzielte das entscheidende 2:1 für Wolfsburg per Elfmeter: Mohammed Amoura (Nr. 9).


    Erzielte das entscheidende 2:1 für Wolfsburg per Elfmeter: Mohammed Amoura (Nr. 9).

    IMAGO/Eibner


    Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß nahm im Vergleich zum 2:1 bei Borussia Dortmund eine Umstellung vor: Statt Stergiou (Bank) begann Vagnoman auf der Rechtsverteidigerposition.


    Wolfsburg-Coach Ralph Hasenhüttl war im Vergleich zum 0:0 gegen Bayer Leverkusen zu zwei Änderungen gezwungen. Maehle (5. Gelbe Karte) und Kapitän Arnold (Innenbandverletzung im Knie) wurden durch Gerhardt und Vranckx ersetzt.

    Viele Zweikämpfe, wenig Torgefahr


    Nach gutem Start der Wolfsburger entwickelte sich eine ausgeglichene erste Hälfte, in der beide Mannschaften um Offensive bemüht waren. Hochkarätige Chancen blieben allerdings auf beiden Seiten selten, weil in den Abwehrverbünden konzentriert und resolut gearbeitet wurde. So dauerte es bis in die 22. Minute, ehe Wimmer zu einer ersten guten Schusschance kam, Chabot vereitelte einen Abschluss aus bester Position im allerletzten Moment.

    Spielnote

    Eine zähe Partie mit vielen Längen und Unterbrechungen, die erst nach der VfB-Führung Fahrt aufnahm.

    4



    Tore und Karten


    1:0
    Woltemade (72′)


    1:1
    Tiago Tomas (77′)




    VfB Stuttgart
     
    VfL Wolfsburg
     

    Spieldaten





    VfB Stuttgart

    Stuttgart





    VfL Wolfsburg

    Wolfsburg

    M. Müller3 – Fischer4 , Vavro3, Koulierakis3,5, Gerhardt3 – Svanberg3,5 , Vranckx4, Wimmer2,5, Tiago Tomas3 , Amoura2 – Wind4,5



    Spielinfo





    Stadion MHP-Arena
    Zuschauer 58.000





    Nach rund einer halben Stunde erhöhte der VfB ein wenig die Schlagzahl – und wurde nun selbst erstmals gefährlich: Undavs Kopfball fehlte es aber an Wucht, um VfL-Keeper Müller überwinden zu können (34.). Kurz vor der Halbzeit strich dann ein Kopfball von Karazor nur knapp über die Querlatte (44.). So blieb es nach durchaus zweikampfintensiver erster Hälfte beim torlosen Remis.

    Tiago Tomas resolut, Amoura eiskalt


    Nach der Pause wurde die Partie einseitiger, denn Stuttgart übernahm eindeutig das Kommando. Bei aller Überlegenheit, die der VfB nun spielerisch an den Tag legte, blieben klare Chancen erneut lange Zeit Mangelware. Erst ein Doppelwechsel von Hoeneß, der Woltemade und Diehl für Undav und Leweling brachte, erwies sich prompt als goldrichtig: Denn Woltemade erzielte nach tollem Solo direkt nach seiner Hereinnahme das 1:0 für die Hausherren (72.).


    Die Entscheidung zugunsten der Schwaben? Mitnichten. Denn ein wenig aus dem Nichts heraus glich Wolfsburg nur wenige Minuten nach einem schnörkellos vorgetragenem Angriff durch den Ex-Stuttgarter Tiago Tomas aus (77.). Und es kam noch besser für den VfL: Denn nachdem Vagnoman einen Wimmer-Schuss mit ausgestrecktem Arm gestoppt hatte, gab es nach VAR-Eingriff Handelfmeter für die Gäste, den Amoura verwandelte – auch wenn Nübel noch leicht am Ball war (87.). Die späte Wende zugunsten der Hasenhüttl-Elf.


    Der VfB spielt in der kommenden Woche am Sonntag (19.30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim, Wolfsburg bereits am Samstag (15.30 Uhr) zu Hause gegen den VfL Bochum.



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  • “Heute haben sie den VAR wohl erst später eingeschaltet”:

    “Heute haben sie den VAR wohl erst später eingeschaltet”:


    Wieder dominieren nach einem LaLiga-Spiel Reals Diskussionen um das Schiedsrichtergespann die Schlagzeilen.

    Bei Real Madrid herrschte am Samstagabend nach dem Punktverlust bei CA Osasuna (1:1) Frust pur. Erneut stand dabei die Schiedsrichterleistung im Mittelpunkt. Der LaLiga-Spitzenreiter fühlte sich in mehreren Situationen vom Unparteiischen Jose Luis Munuera Montero benachteiligt.

    Artikel wird unten fortgesetzt



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