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  • VfL-Aktion: Andrang sorgt für früheren Start

    VfL-Aktion: Andrang sorgt für früheren Start


    Bochum. Auch der derzeit verletzte Myron Boadu verteilt vor dem Spiel in Wolfsburg Fiege und Snacks an die Fans. Polizei löst Stau vor dem Ruhrstadion auf.



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  • Biereth sorgt bei AS Monaco für Furore – Kein Winter-Zugang

    Biereth sorgt bei AS Monaco für Furore – Kein Winter-Zugang


    7 Tore in 5 Ligue-1-Spielen 

    Biereth sorgt bei AS Monaco für Furore – Kein Winter-Zugang effektiver

    ©IMAGO

    Kein offensiver Winter-Neuzugang in den Top-5-Ligen schlug so ein wie Mika Biereth. Der Mittelstürmer war am 11. Januar von Sturm Graz zur AS Monaco gewechselt. Seitdem stehen sieben Tore in fünf Ligue-1-Partien zu Buche – darunter zwei Dreierpacks. Schon zuvor in Österreich hatte der 22-Jährige seine Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt, beim FC Arsenal war ihm der Durchbruch hingegen nicht gelungen.

    Der Däne war im Sommer für zunächst 4,7 Millionen Euro aus der U21 der Gunners an Graz verkauft worden. Zuvor hatte er bereits ein halbes Jahr per Leihe dort verbracht. Für die Österreicher erzielte Biereth in knapp einem Jahr in 47 Partien 23 Treffer und neun Vorlagen, was seinen Marktwert von 650.000 auf 13 Mio. Euro ansteigen und einige Interessenten auf den Plan treten ließ. In der TM-Gerüchteküche wurden unter anderem der 1. FC Köln und die TSG Hoffenheim mit dem Angreifer in Verbindung gebracht. Den Zuschlag erhielt aber Monaco, das fixe 13 Mio. Euro zahlte, wozu aber noch Boni kommen können. Davon profitierte auch Arsenal, das aufgrund einer Weiterverkaufsklausel mit einem Drittel beteiligt wurde, so dass sich die Ablöse auf 9 Mio. Euro quasi verdoppelte.

    Bei den Monegassen knüpfte Biereth nahtlos an seine Leistungen aus Graz an, das er mit elf Saisontreffern verlassen hatte, womit er noch immer Führender der Torschützenliste ist. Seit seinem Debüt in der Ligue 1 am 17. Januar erzielte kein Spieler in den fünf wichtigsten europäischen Ligen mehr Tore als er. Mit Reals Madrids Top-Stürmer Kylian Mbappé und Atalantas Mateo Retegui hat er namhafte Gesellschaft. 

    Biereth einer der wenigen Lichtblicke bei der AS Monaco

    Joachim Durand, Transfermarkts Content Manager in Frankreich, ist von Biereths Senkrechtstart im Fürstentum, der so nicht abzusehen war, beeindruckt: „Biereth ist einer der wenigen positiven Aspekte bei Monaco zu Beginn dieses Jahres. In einer Zeit, in der die Mannschaft kollektiv schwächelt, hat der Däne einen großen Beitrag geleistet. Nur Zlatan Ibrahimović hat in seinen ersten sieben Ligue-1-Spielen mit PSG in der Saison 2012/13 ähnlich gut abgeschnitten.“

    Ob es für den Angreifer so weitergehen kann oder ob sogar noch mehr möglich ist, vermag Durand nicht zu prognostizieren. „Seine Leistungsgrenze ist schwer einzuschätzen, da er gerade erst in Frankreich angekommen ist und erst wenige Spiele absolviert hat. Aber er ist am 8. Februar erst 22 Jahre alt geworden und hat noch viel Raum für Verbesserungen. Die Tatsache, dass er in einer angeschlagenen Mannschaft bereits regelmäßig trifft, ist vielversprechend. Wenn die Mannschaft besser wird, könnte seine Statistik noch beeindruckender werden.“ Denn Durand beschreibt Biereth als Stürmertypen, der seine Mitspieler braucht, um in Szene gesetzt zu werden. Monaco belegt in der Ligue 1 nach dem 22. Spieltag den vierten Platz, in der Champions League schied man unter der Woche gegen Benfica aus.

    Wird FC Arsenal Mika Biereths Abgang bereuen?

    Besonders dürfte die Entwicklung Biereths beim FC Arsenal beobachtet werden. Denn die Gunners haben derzeit viele Langzeitverletzte in der Offensive zu beklagen und könnten ihn in seiner aktuellen Form wohl gut gebrauchen. Die Nordlondoner hatten sich im Sommer aber dazu entschieden, den U21-Nationalspieler endgültig ziehen zu lassen, nachdem sie ihn 2021 im Alter von 18 Jahren aus der U18 des FC Fulham verpflichtet hatten. 

    In 26 Partien für die U21 Arsenals erzielte der gebürtige Londoner zwölf Tore, doch seine Chancen auf Spielminuten bei den Profis waren äußerst gering. Zwar war er immer wieder Teil von Vorbereitungstouren und saß während der Saison viermal auf der Bank, kam aber nie zum Einsatz. Auch nach einer durchschnittlichen Leihe zum Motherwell FC stiegen seine Aussichtsmöglichkeiten nicht. Der Mangel an Optionen, sein Talent unter Beweis zu stellen, führte schließlich dazu, dass er weiterzog.

    Die österreichische Bundesliga war offenbar genau der richtige nächste Schritt, vorerst zurück, ehe es in eine der besten Ligen Europas ging. „Er war zu gut für Österreich geworden, daher überrascht es mich nicht, was er in Frankreich zeigt. Fakt ist aber auch, dass er im Juli, als Arsenal ihn verkaufte, noch nicht gut genug für eine Top-5-Liga war“, fasste es Area Manager Austria Dorian Schuster passend zusammen.



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  • BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert

    BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert


    1. ruhr24
    2. BVB
    BVB-Spieler Nico Schlotterbeck versucht auf dem Platz auf Kapitän Emre Can einzugehen und ihn zu beruhigen.
    BVB-Kapitän Emre Can (r.) irritierte nach 0:0 gegen Sporting Lissabon seinen Trainer Niko Kovac. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Ist das BVB-Pferd gegen Sporting Lissabon nur so hoch gesprungen, wie es musste? Ausgerechnet der Kapitän befeuert eine altbekannte Dortmund-Debatte.

    Dortmund – Kein Gegentor, eine Runde weiter und weitere Millionen-Einnahmen garantiert: Nüchtern betrachtet dürfte Borussia Dortmund mit dem Einzug ins Champions-League-Achtelfinale zufrieden sein. Aufgrund des 3:0 im Hinspiel reichte dem BVB im Rückspiel gegen Sporting Lissabon ein 0:0. Also alles gut im schwarz-gelben Rund? Mitnichten.

    BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert

    „Ich wollte hier das erste Spiel in diesem Stadion gewinnen, das waren meine Ambitionen“, sagte Niko Kovac am späten Mittwochabend (19. Februar). Seine Premiere als Trainer von Borussia Dortmund war knapp zwei Wochen zuvor im Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) misslungen. Nun also erneut kein Sieg in heimischen Gefilden.

    Dabei hatte der BVB nach der Derby-Pleite in Bochum (0:2) am Wochenende zuvor Wiedergutmachung versprochen. Die Niederlage und das Auftreten an sich seien „sehr kritisch miteinander besprochen“ worden, sagte Sebastian Kehl gegenüber DAZN.

    Ehe die Partie gegen Sporting Lissabon angepfiffen wurde, kündigte der Sportdirektor des BVB vollmundig an: „Das wird in der Form auch nicht mehr passieren, das hat der Trainer auch gesagt.“

    BVB-Enttäuschung gegen Sporting Lissabon: Julian Brandt ist betroffen

    Immerhin verloren die Schwarz-Gelben anschließend nicht und blieben ohne Gegentor. Defensiv ließ der strauchelnde Bundesligist gegen den portugiesischen Tabellenführer nichts zu. Doch das war es dann schon mit den guten Nachrichten.

    Das Spiel sei eine „persönliche Enttäuschung“ gewesen, sagte selbst ein betroffener Julian Brandt nach dem BVB-Rückspiel gegen Sporting Lissabon. „Wir haben uns schon vorgenommen, den Fans schöne Momente zurückzugeben. Das haben wir heute nicht geschafft.“

    BVB-Kapitän Emre Can irritiert DAZN-Moderatorin Laura Wontorra

    Vor dem Hintergrund wirkt eine Aussage von Emre Can umso irritierender. „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig“, leitete der Kapitän von Borussia Dortmund seine Analyse nach der Partie gegenüber DAZN ein.

    Zwar ergänzte der polyvalent einsetzbare Defensivspieler, dass „wir lernen müssen, diese Spiele zu gewinnen“ und dass „wir lernen müssen, Mentalität reinzukriegen, dass wir solche Spiele gewinnen“. Gleichzeitig schob er zwischendurch ein, dass 0:0 ein „gutes Ergebnis“ sei.

    Nach dem Interview griff Moderatorin Laura Wontorra irritiert die Aussage auf und fragte den Experten Sebastian Kneißl: „Ist das die richtige Antwort auf das Bochum-Spiel?“ Ihr Gegenüber wies zwar auf den sehr defensiv eingestellten Gegner hin, stellte die weiterhin kritisch guckende Wontorra mit seinen Worten aber nicht zufrieden. Und nicht nur bei der Moderatorin hinterließ Cans Analyse Fragezeichen.

    BVB-Trainer Niko Kovac widerspricht Kapitän Emre Can

    „Wenn man 0:0 spielt, dann ist das richtig. Er hat als Kapitän das Recht, Verantwortung zu übernehmen und muss das auch. Ich sehe das aber nicht so ganz, dass wir nur das gemacht haben, was wir machen wollten. Wir wollten das Spiel gewinnen“, antwortete Niko Kovac auf seinen BVB-Anführer angesprochen.

    Hier dürfte das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Insbesondere vor dem Hintergrund der seit mittlerweile Jahren geführten Debatte über die richtige Mentalität. Für Kritiker waren Cans Worte Wasser auf ihren Mühlen.



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  • Anderlecht gegen Fenerbahce: Schlägerei auf Tribüne sorgt

    Anderlecht gegen Fenerbahce: Schlägerei auf Tribüne sorgt



    Fenerbahçe kommt in EL weiter

    Mourinho-Elf jubelt nach Schlägerei in Anderlecht

    Der klare Erfolg aus dem Hinspiel taugte Fenerbahçe als beruhigendes Polster, im Playoff-Rückspiel der Europa League beim RSC Anderlecht geht es vor allem abseits des Feldes heiß her. Wegen Tumulten auf der Tribüne wird die Partie für knapp 20 Minuten unterbrochen.

    Das Playoff-Spiel der Europa League zwischen dem RSC Anderlecht und Fenerbahçe ist nur wenige Minuten nach Beginn für rund 20 Minuten unterbrochen worden. Offiziell wurden Sicherheitsgründe dafür angegeben, Auslöser war offenbar eine Massenschlägerei auf der Tribüne.

    Schiedsrichter Sandro Schärer aus der Schweiz schickte daraufhin beide Mannschaften in die Kabine. Die von José Mourinho trainierten Gäste aus Istanbul waren erst kurz zuvor in der vierten Minute durch Youssef En-Nesyri in Führung gegangen. Mitte der zweiten Halbzeit landete eine von der Tribüne geworfene, nicht leere Getränkedose nur knapp neben dem Kopf von Fenerbahçe-Torwart Irfan Can Egribayat, als dieser gerade am Boden lag.

    Dem türkischen Traditionsklub genügte nach dem 3:0 im Hinspiel am Ende ein 2:2 (1:1) zum Einzug ins Achtelfinale. En-Nesyris Führungstreffer egalisierte Luis Vasquez in der 19. Spielminute, indem er nach einem schwachen Rückpass des Gegners aggressiv presste: Egribayat schlug über den Ball, der Stürmer konnte leicht einschieben.

    Kurz nach dem Seitenwechsel war es wieder Vazquez, der für kurzzeitige Hoffnung bei Anderlecht auf ein Fußballwunder schürte. Auf Vorlage des früheren Dortmunders und Mönchengladbachers Thorgan Hazard schnürte er den Doppelpack. Wenige Minuten danach allerdings sorgte Yusuf Akcicek jedoch dafür für den Endstand. Milan Skriniar verlängerte eine Ecke per Kopf, Akcicek traf per Kopf aus kurzer Distanz.

    Die Gastgeber aus dem Großraum Brüssel hatten in der Vorrunde zuletzt daheim 3:4 gegen Bundesligist TSG Hoffenheim verloren, der das Weiterkommen trotzdem verpasst hatte. Für Fenerbahçe geht es im Achtelfinale im März gegen die Rangers aus Glasgow oder Olympiakos Piräus. Letzter deutscher Vertreter im Wettbewerb ist Eintracht Frankfurt, das in der nächsten Runde entweder auf den FC Steaua Bukarest oder Ajax Amsterdam trifft.



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  • Borussia Dortmund: Kovac-Casting – Trainer-Maßnahme sorgt für Wirbel

    Borussia Dortmund: Kovac-Casting – Trainer-Maßnahme sorgt für Wirbel


    Neuer Trainer, neue Wege: Niko Kovac schaut bei Borussia Dortmund unter jeden Stein und ergreift Maßnahmen, um den Klub aus der Krise zu führen.

    Eine davon betrifft ein Dauer-Problem der letzten Jahre. Bei Standards ist bei Borussia Dortmund noch immer reichlich Luft nach oben. Nun wirkt es, als würde Niko Kovac eine Art Casting durchführen, um den besten Schützen zu finden.

    Borussia Dortmund: Kovac sucht den Standard-Schützen

    Ecken, Freistöße & Co.: Bei dem BVB seit Jahren ein Thema. Zu wenig Gefahr geht von den Standards aus, die für andere Teams eine echte Waffe sind. Im vergangenen Sommer wurde mit Alex Clapham sogar ein Standard-Spezialist für das Trainerteam verpflichtet. Doch noch immer läuft es nicht. Kovac hat das Problem offenbar erkannt. Nicht nur, dass er Clapham nun ausschließlich mit dem Einstudieren von Standardsituationen beauftragt hat. Er setzt offenbar auch auf eine ungewöhnliche Maßnahme.

    +++ Borussia Dortmund: „Offener denn je“ – verlässt Kehl den BVB doch? +++

    Viel hängt beim ruhenden Ball vom Schützen ab. Edin Terzic setzte auf Julian Brandt – mit äußerst überschaubarem Erfolg. Nuri Sahin setzte auf Pascal Groß – das brachte kaum Besserung. Mike Tullberg gab das Amt Julian Ryerson – ein Experiment, das funktionierte. Doch Niko Kovac will seinen Verteidiger eigentlich lieber für die Restverteidigung haben.

    BVB-Casting für mehr Gefahr bei Standards

    Wer also soll nun schießen? Offenbar hat sich Kovac zu einer Art Casting im Live-Betrieb entschieden. Auffällig: Beim 3:0 in Lissabon durften sich gleich vier verschiedene Spieler an den Standards versuchen. Daniel Svensson, Julian Brandt, Pascal Groß und Julian Ryerson traten die Ecken und Freistöße. Ein Tor sprang zwar bei keinem Versuch raus, dennoch strahlten die Standards mal mehr, mal weniger Gefahr aus und dürfte dem neuen Trainer erste Erkenntnisse geliefert haben.


    Mehr News:


    Bei Erzrivale Schalke sorgte ein Torwart-Casting nach ähnlichem Prinzip in der Hinrunde für Wirbel. Aber auch für Klarheit. Nun scheint Kovac beim BVB die Rosen zu verteilen. Der neue Mann für den ruhenden Ball, er soll bei Borussia Dortmund bald gefunden sein.



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  • Der Sport-Tag: Schlägerei sorgt für Spielunterbrechung in

    Der Sport-Tag: Schlägerei sorgt für Spielunterbrechung in



    Der Sport-Tag

    Schlägerei sorgt für Spielunterbrechung in Europa League

    In der Anfangsphase des Europa-League-Spiels zwischen RSC Anderlecht und Fenerbahce kommt es zu hässlichen Szenen auf der Tribüne. Ein Konflikt unter den Fans mündet in Handgreiflichkeiten, die Lage ist unklar. Die Partie wird unterbrochen, die Mannschaften verlassen den Platz.



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  • BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert

    BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert


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    BVB-Spieler Nico Schlotterbeck versucht auf dem Platz auf Kapitän Emre Can einzugehen und ihn zu beruhigen.
    BVB-Kapitän Emre Can (r.) irritierte nach 0:0 gegen Sporting Lissabon seinen Trainer Niko Kovac. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Ist das BVB-Pferd gegen Sporting Lissabon nur so hoch gesprungen, wie es musste? Ausgerechnet der Kapitän befeuert eine altbekannte Dortmund-Debatte.

    Dortmund – Kein Gegentor, eine Runde weiter und weitere Millionen-Einnahmen garantiert: Nüchtern betrachtet dürfte Borussia Dortmund mit dem Einzug ins Champions-League-Achtelfinale zufrieden sein. Aufgrund des 3:0 im Hinspiel reichte dem BVB im Rückspiel gegen Sporting Lissabon ein 0:0. Also alles gut im schwarz-gelben Rund? Mitnichten.

    BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert

    „Ich wollte hier das erste Spiel in diesem Stadion gewinnen, das waren meine Ambitionen“, sagte Niko Kovac am späten Mittwochabend (19. Februar). Seine Premiere als Trainer von Borussia Dortmund war knapp zwei Wochen zuvor im Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) misslungen. Nun also erneut kein Sieg in heimischen Gefilden.

    Dabei hatte der BVB nach der Derby-Pleite in Bochum (0:2) am Wochenende zuvor Wiedergutmachung versprochen. Die Niederlage und das Auftreten an sich seien „sehr kritisch miteinander besprochen“ worden, sagte Sebastian Kehl gegenüber DAZN.

    Ehe die Partie gegen Sporting Lissabon angepfiffen wurde, kündigte der Sportdirektor des BVB vollmundig an: „Das wird in der Form auch nicht mehr passieren, das hat der Trainer auch gesagt.“

    BVB-Enttäuschung gegen Sporting Lissabon: Julian Brandt ist betroffen

    Immerhin verloren die Schwarz-Gelben anschließend nicht und blieben ohne Gegentor. Defensiv ließ der strauchelnde Bundesligist gegen den portugiesischen Tabellenführer nichts zu. Doch das war es dann schon mit den guten Nachrichten.

    Das Spiel sei eine „persönliche Enttäuschung“ gewesen, sagte selbst ein betroffener Julian Brandt nach dem BVB-Rückspiel gegen Sporting Lissabon. „Wir haben uns schon vorgenommen, den Fans schöne Momente zurückzugeben. Das haben wir heute nicht geschafft.“

    BVB-Kapitän Emre Can irritiert DAZN-Moderatorin Laura Wontorra

    Vor dem Hintergrund wirkt eine Aussage von Emre Can umso irritierender. „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig“, leitete der Kapitän von Borussia Dortmund seine Analyse nach der Partie gegenüber DAZN ein.

    Zwar ergänzte der polyvalent einsetzbare Defensivspieler, dass „wir lernen müssen, diese Spiele zu gewinnen“ und dass „wir lernen müssen, Mentalität reinzukriegen, dass wir solche Spiele gewinnen“. Gleichzeitig schob er zwischendurch ein, dass 0:0 ein „gutes Ergebnis“ sei.

    Nach dem Interview griff Moderatorin Laura Wontorra irritiert die Aussage auf und fragte den Experten Sebastian Kneißl: „Ist das die richtige Antwort auf das Bochum-Spiel?“ Ihr Gegenüber wies zwar auf den sehr defensiv eingestellten Gegner hin, stellte die weiterhin kritisch guckende Wontorra mit seinen Worten aber nicht zufrieden. Und nicht nur bei der Moderatorin hinterließ Cans Analyse Fragezeichen.

    BVB-Trainer Niko Kovac widerspricht Kapitän Emre Can

    „Wenn man 0:0 spielt, dann ist das richtig. Er hat als Kapitän das Recht, Verantwortung zu übernehmen und muss das auch. Ich sehe das aber nicht so ganz, dass wir nur das gemacht haben, was wir machen wollten. Wir wollten das Spiel gewinnen“, antwortete Niko Kovac auf seinen BVB-Anführer angesprochen.

    Hier dürfte das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Insbesondere vor dem Hintergrund der seit mittlerweile Jahren geführten Debatte über die richtige Mentalität. Für Kritiker waren Cans Worte Wasser auf ihren Mühlen.



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  • Borussia Dortmund: Kovac-Casting – Trainer-Maßnahme sorgt für Wirbel

    Borussia Dortmund: Kovac-Casting – Trainer-Maßnahme sorgt für Wirbel


    Neuer Trainer, neue Wege: Niko Kovac schaut bei Borussia Dortmund unter jeden Stein und ergreift Maßnahmen, um den Klub aus der Krise zu führen.

    Eine davon betrifft ein Dauer-Problem der letzten Jahre. Bei Standards ist bei Borussia Dortmund noch immer reichlich Luft nach oben. Nun wirkt es, als würde Niko Kovac eine Art Casting durchführen, um den besten Schützen zu finden.

    Borussia Dortmund: Kovac sucht den Standard-Schützen

    Ecken, Freistöße & Co.: Bei dem BVB seit Jahren ein Thema. Zu wenig Gefahr geht von den Standards aus, die für andere Teams eine echte Waffe sind. Im vergangenen Sommer wurde mit Alex Clapham sogar ein Standard-Spezialist für das Trainerteam verpflichtet. Doch noch immer läuft es nicht. Kovac hat das Problem offenbar erkannt. Nicht nur, dass er Clapham nun ausschließlich mit dem Einstudieren von Standardsituationen beauftragt hat. Er setzt offenbar auch auf eine ungewöhnliche Maßnahme.

    +++ Borussia Dortmund: „Offener denn je“ – verlässt Kehl den BVB doch? +++

    Viel hängt beim ruhenden Ball vom Schützen ab. Edin Terzic setzte auf Julian Brandt – mit äußerst überschaubarem Erfolg. Nuri Sahin setzte auf Pascal Groß – das brachte kaum Besserung. Mike Tullberg gab das Amt Julian Ryerson – ein Experiment, das funktionierte. Doch Niko Kovac will seinen Verteidiger eigentlich lieber für die Restverteidigung haben.

    BVB-Casting für mehr Gefahr bei Standards

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    Borussia Dortmund: Kovac-Casting – Trainer-Maßnahme sorgt für Wirbel


    Neuer Trainer, neue Wege: Niko Kovac schaut bei Borussia Dortmund unter jeden Stein und ergreift Maßnahmen, um den Klub aus der Krise zu führen.

    Eine davon betrifft ein Dauer-Problem der letzten Jahre. Bei Standards ist bei Borussia Dortmund noch immer reichlich Luft nach oben. Nun wirkt es, als würde Niko Kovac eine Art Casting durchführen, um den besten Schützen zu finden.

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    Ecken, Freistöße & Co.: Bei dem BVB seit Jahren ein Thema. Zu wenig Gefahr geht von den Standards aus, die für andere Teams eine echte Waffe sind. Im vergangenen Sommer wurde mit Alex Clapham sogar ein Standard-Spezialist für das Trainerteam verpflichtet. Doch noch immer läuft es nicht. Kovac hat das Problem offenbar erkannt. Nicht nur, dass er Clapham nun ausschließlich mit dem Einstudieren von Standardsituationen beauftragt hat. Er setzt offenbar auch auf eine ungewöhnliche Maßnahme.

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    Viel hängt beim ruhenden Ball vom Schützen ab. Edin Terzic setzte auf Julian Brandt – mit äußerst überschaubarem Erfolg. Nuri Sahin setzte auf Pascal Groß – das brachte kaum Besserung. Mike Tullberg gab das Amt Julian Ryerson – ein Experiment, das funktionierte. Doch Niko Kovac will seinen Verteidiger eigentlich lieber für die Restverteidigung haben.

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    Borussia Dortmund: Kovac-Casting – Trainer-Maßnahme sorgt für Wirbel


    Neuer Trainer, neue Wege: Niko Kovac schaut bei Borussia Dortmund unter jeden Stein und ergreift Maßnahmen, um den Klub aus der Krise zu führen.

    Eine davon betrifft ein Dauer-Problem der letzten Jahre. Bei Standards ist bei Borussia Dortmund noch immer reichlich Luft nach oben. Nun wirkt es, als würde Niko Kovac eine Art Casting durchführen, um den besten Schützen zu finden.

    Borussia Dortmund: Kovac sucht den Standard-Schützen

    Ecken, Freistöße & Co.: Bei dem BVB seit Jahren ein Thema. Zu wenig Gefahr geht von den Standards aus, die für andere Teams eine echte Waffe sind. Im vergangenen Sommer wurde mit Alex Clapham sogar ein Standard-Spezialist für das Trainerteam verpflichtet. Doch noch immer läuft es nicht. Kovac hat das Problem offenbar erkannt. Nicht nur, dass er Clapham nun ausschließlich mit dem Einstudieren von Standardsituationen beauftragt hat. Er setzt offenbar auch auf eine ungewöhnliche Maßnahme.

    +++ Borussia Dortmund: „Offener denn je“ – verlässt Kehl den BVB doch? +++

    Viel hängt beim ruhenden Ball vom Schützen ab. Edin Terzic setzte auf Julian Brandt – mit äußerst überschaubarem Erfolg. Nuri Sahin setzte auf Pascal Groß – das brachte kaum Besserung. Mike Tullberg gab das Amt Julian Ryerson – ein Experiment, das funktionierte. Doch Niko Kovac will seinen Verteidiger eigentlich lieber für die Restverteidigung haben.

    BVB-Casting für mehr Gefahr bei Standards

    Wer also soll nun schießen? Offenbar hat sich Kovac zu einer Art Casting im Live-Betrieb entschieden. Auffällig: Beim 3:0 in Lissabon durften sich gleich vier verschiedene Spieler an den Standards versuchen. Daniel Svensson, Julian Brandt, Pascal Groß und Julian Ryerson traten die Ecken und Freistöße. Ein Tor sprang zwar bei keinem Versuch raus, dennoch strahlten die Standards mal mehr, mal weniger Gefahr aus und dürfte dem neuen Trainer erste Erkenntnisse geliefert haben.


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    Bei Erzrivale Schalke sorgte ein Torwart-Casting nach ähnlichem Prinzip in der Hinrunde für Wirbel. Aber auch für Klarheit. Nun scheint Kovac beim BVB die Rosen zu verteilen. Der neue Mann für den ruhenden Ball, er soll bei Borussia Dortmund bald gefunden sein.



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