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  • Sollte nicht mehr lange dauern

    Sollte nicht mehr lange dauern

    „Sollte nicht mehr lange dauern“ – Die Kunst der Geduld im digitalen Zeitalter

    In einer Welt, die von Geschwindigkeit und sofortiger Befriedigung geprägt ist, hat sich die geduldige Erwartung zu einer Kunstform entwickelt. Die alltägliche Redewendung „Sollte nicht mehr lange dauern“ könnte in der heutigen Zeit nicht relevanter sein. Ob beim Warten auf eine Lieferung, eine E-Mail-Antwort oder die nächste große Innovation – Geduld ist nicht nur eine Tugend, sondern auch eine Notwendigkeit. In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, warum Geduld in unserem modernen Leben so wichtig ist und wie wir lernen können, die Wartezeit besser zu akzeptieren und sogar zu genießen.

    Die Evolution des Wartens

    Früher mussten Menschen oft sehr lange auf Dinge warten. Die Post konnte Tage oder Wochen auf dem Weg von einem Ort zum anderen verbringen, Reisen waren beschwerlich und Zeitaufwendig, und selbst der Zugang zu Informationen war häufig langwierig. Doch die Digitalisierung hat vieles verändert. Heute, mit einem Klick auf die Maus, können wir fast alles sofort haben – oder zumindest sollten wir das glauben.

    Mit Technologien wie dem Internet und Smartphones erwarten wir nun sofortige Antworten auf unsere Fragen, sofortige Lieferungen und schnelle Lösungen für unsere Probleme. Die App-Entwickler und Dienstanbieter wissen, dass wir ungeduldig sind, und versuchen, unsere Wünsche so schnell wie möglich zu erfüllen. Doch was passiert, wenn die versprochene Leistung verzögert wird? Hier kommt die wahre Herausforderung der Geduld ins Spiel.

    Geduld als Schlüsselkompetenz

    In einer Zeit, in der alles schnelllebig ist, wird Geduld oft als Schwäche angesehen. Doch in Wirklichkeit ist sie eine der wertvollsten Fähigkeiten, die wir entwickeln können. Geduld ermöglicht es uns, in stressigen Situationen einen klaren Kopf zu bewahren, bessere Entscheidungen zu treffen und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen zu pflegen.

    Beispielsweise können wir in Konfliktsituationen oft einen Schritt zurücktreten und nachdenken, bevor wir mit einer impulsiven Reaktion reagieren. Oft dauert es ein wenig, bis sich Lösungen für Probleme abzeichnen oder sich Konflikte klären. Geduld sorgt dafür, dass wir diese Zeit nutzen, um die Herausforderung zu durchdringen und durchdachte Entscheidungen zu treffen.

    Warten und seine psychologischen Auswirkungen

    Die psychologischen Auswirkungen des Wartens sind tiefgreifend und vielfältig. Während wir auf etwas warten, können sich Gefühle von Frustration, Angst und Ungeduld einstellen. Studien zeigen, dass die Erwartungen an eine schnelle Belohnung unser Belohnungssystem im Gehirn aktivieren. Wenn diese Belohnung jedoch ausbleibt oder sich verzögert, können uns Geduld und Enttäuschung plagen.

    Eine interessante Studie kam zu dem Schluss, dass Menschen, die lernen, Geduld zu üben, im Alltag häufig positiver eingestellt sind. Sie nehmen ihre Umgebung bewusster wahr und sind in der Regel weniger anfällig für Stress. Das Warten gibt uns auch die Möglichkeit zur Reflexion und kreativen Gedankenentwicklung.

    Praktische Tipps zur Geduld im Alltag

    Hier sind einige Strategien, die Ihnen helfen können, Ihren Umgang mit Warten zu verbessern und die Geduld als Tugend zu fördern:

    1. Achtsamkeit üben

    Achtsamkeit bedeutet, im Moment präsent zu sein und den gegenwärtigen Augenblick ohne Bewertung zu akzeptieren. Wenn Sie das nächste Mal auf etwas warten, nutzen Sie diese Zeit, um bewusst durchzuatmen, Ihre Umgebung wahrzunehmen oder Ihre Gedanken zu sortieren.

    2. Aktivitäten während des Wartens

    Anstatt nervös auf Ihr Smartphone zu schauen, nutzen Sie die Wartezeit, um kreative Projekte zu starten, ein Buch zu lesen oder Ihren Gedanken freien Lauf zu lassen. Auch kleine Übungen oder Dehnungen können helfen, die Zeit produktiv zu gestalten.

    3. Ziele setzen

    Wenn Sie auf das Erreichen eines größeren Ziels warten, kann es hilfreich sein, kleinere, kurzfristige Ziele zu setzen. Diese kleinen Erfolge helfen dabei, die Zeit des Wartens zu verkürzen und gleichzeitig Fortschritte zu machen.

    4. Die eigene Einstellung ändern

    Versuchen Sie, Ihre Einstellung zum Warten zu ändern. Anstatt es als lästig zu empfinden, betrachten Sie es als Chance zur Entspannung oder als Zeit für Selbstreflexion. Eine positive Verwöhnung kann Wunder wirken.

    Fazit: Die Schönheit des Wartens

    „Sollte nicht mehr lange dauern“ – diese Worte sind mehr als nur eine entspannte Aussage. Sie erinnern uns daran, dass in einer schnelllebigen Welt die Fähigkeit zur Geduld eine wichtige Rolle spielt. Geduld kann uns helfen, gesündere Beziehungen zu pflegen, Stress abzubauen und Dinge in einem neuen Licht zu betrachten.

    Schlussendlich könnte das Warten nicht nur unser Leben bereichern, sondern uns auch die Möglichkeit geben, den Moment zu genießen und uns voller Vorfreude auf das zu konzentrieren, was kommt. Indem wir die Kunst der Geduld meistern, schaffen wir Raum für mehr Zufriedenheit und Gelassenheit in unserem hektischen Alltag.

  • Warum die Liga von Spielen in den USA absehen sollte

    Warum die Liga von Spielen in den USA absehen sollte


    Ac Milan vs SK Slavia Praha Milanello, mascot of AC Milan, during the Uefa Europa League round of 16 first leg match beetween Ac Milan and SK Slavia Praha at Stadio Giuseppe Meazza on March 7, 2024 in ...

    So teuflisch wie die Pläne der Serie A: Milanello, das Maskottchen von AC Mailand.Bild: IMAGO / Marco Canoniero

    Fußball-Kolumne

    In seiner Kolumne schreibt der Fanforscher Harald Lange exklusiv auf watson über die Dinge, die Fußball-Deutschland aktuell bewegen.

    Harald Lange

    Die USA sind ein wichtiger Markt für den europäischen Fußball. Nach der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft und der Klub-WM folgt nun auch die Serie A dem Ruf des Dollars. Der italienische Ligaverband kündigte an, demnächst reguläre Ligaspiele in den USA austragen zu wollen.

    Das ist neu, denn bislang hatten sich die großen Ligen aus Spanien, England und Deutschland bei solchen Gedankenspielen zurückgehalten. Spanien und Italien verkaufen lediglich ihren Supercup nach Saudi-Arabien.

    Zuletzt wurde beispielsweise der El Clásico, das Duell zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid, in Dschidda ausgetragen, das Finale zwischen den Stadtrivalen Inter und AC Mailand in Riad.

    Aus Sicht des harten Kerns der Fankultur sind diese Duelle wenig bedeutsam. Deshalb wird deren Verkauf ins Ausland hingenommen und nicht sonderlich beachtet.

    DFL: Spielverlegung ins Ausland findet wenig Anklang

    Obwohl die sportliche Wertschätzung des Supercups auch in Deutschland als gering eingestuft und die Veranstaltung zu Saisonbeginn allein wegen des Unterhaltungswerts für Eventfans geschätzt wird, hält man sich in der DFL mit Ideen der Auslandsvermarktung zurück.

    Sicherlich auch weil einst die ehemalige DFL.Geschäftsführerin Donata Hopfen, unmittelbar nach Amtsantritt, in einem viel beachteten Interview die Idee ins Spiel gebracht hatte, irgendwann einmal mit dem Supercup ins Ausland gehen zu wollen. Diese Äußerung war der Anfang vom Ende ihrer Karriere als Fußballmanagerin.

    Fanforscher Harald Lange.

    watson-Kolumnist und Fan-Forscher Harald Lange.Bild: Uni Würzburg

    Über den Autor

    Harald Lange ist seit 2009 Professor für Sportwissenschaft an der Universität Würzburg. Er leitet den Projektzusammenhang “Fan- und Fußballforschung” und gilt als einer der bekanntesten Sportforscher in Deutschland. Der 55-Jährige schreibt und spricht täglich über Fußball, auch in seinem Seminar “Welchen Fußball wollen wir?”

    Doch mit der Ankündigung des im Dezember 2024 ins Amt gewählten Ezio Simonelli, die Serie A würde künftig sogar mit ausgewählten Ligaspielen in die USA gehen wollen, liegt in Sachen Auslandsvermarktung ein erster Dammbruch vor.

    Ligaspiele in den USA: Fans müssen zittern

    Der italienische Ligapräsident hatte gegenüber der Tageszeitung “La Gazzetta dello Sport” selbstbewusst verkündet, dass man sich in dieser Sache bereits in Verhandlungen mit amerikanischen Geschäftsleuten befände. Simonelli war im Hauptberuf Wirtschaftsprüfer und begreift den Fußball offensichtlich zuerst von der finanziellen Seite ausgehend.

    Fans der Serie A werden deshalb vor allem um die wichtigen Spiele der großen Clubs zittern. Der Stadionbesuch wird für Normalverdiener unrealistisch. Dafür werden im Tross der Spieler, Betreuer und Funktionäre zahlreiche Sponsorenvertreter und andere Geschäftemacher zu den Spieltagen in die USA reisen, um das, was in Italien verloren gehen wird, auf internationalem Parkett zu kompensieren: Interesse, Aufmerksamkeit, Bindung und Begeisterung.

    Stößt die Auslandsvermarktung in den USA an seine Grenzen?

    Die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft nach Mexiko, Kanada und den USA hat offensichtlich Wirkung gezeigt. Die Geschäftemacher gehen davon aus, dass die USA ein Hotspot für die Auslandsvermarktung des europäischen Fußballs sein kann. Die Idee klingt zunächst plausibel. Allerdings besteht auch die Gefahr des Übereifers.

    In wirtschaftlicher Hinsicht ist die USA bereits von der Inflation betroffen und die konzeptlos ins Spiel gebrachten Handelszölle gegen Nachbarn, Freunde und die ganze Welt werden am Image des WM-Gastgebers kratzen.

    In Kanada werden amerikanische Produkte von der Bevölkerung bereits flächendeckend boykottiert und auch in Europa wird die Skepsis an den USA eher wachsen. Es spricht also viel dafür, dass die Auslandsvermarktung des Fußballs in Amerika sehr bald an Grenzen stoßen wird. Erst recht in Zeiten von Donald Trump.

    Aber warten wir erstmal ab, wie die WM bei den zerstrittenen Gastgebern laufen wird. Möglicherweise wird dann auch der Ligapräsident Italiens bemerken, dass seine Idee aus der Zeit gefallen ist.

    In seiner Kolumne schreibt der Fanforscher Harald Lange exklusiv auf watson über die Dinge, die Fußball-Deutschland aktuell bewegen.

    Die USA sind ein wichtiger Markt für den europäischen Fußball. Nach der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft und der Klub-WM folgt nun auch die Serie A dem Ruf des Dollars. Der italienische Ligaverband kündigte an, demnächst reguläre Ligaspiele in den USA austragen zu wollen.



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  • Bayern sollte sich Sorgen machen

    Bayern sollte sich Sorgen machen


    Die Verletzung von Manuel Neuer ist das Schlimmste, was den Bayern in dieser Saisonphase passieren konnte. Mindestens bis zur Länderspielpause, vielleicht sogar noch ein, zwei Spiele darüber hinaus, muss der Rekordmeister auf Neuer verzichten. Das heißt: Auch im Rückspiel gegen Bayer Leverkusen nächste Woche ist Deutschlands ehemalige Nummer eins nicht dabei. Und das sollte den Bayern große Sorgen bereiten.

    Jonas Urbig, der Neuer wohl ersetzen wird, ist erst seit dem Winter in München. Zuvor saß er auf der Ersatzbank in Köln, hat die letzten Wochen nur trainiert und wurde im Hinspiel gegen Leverkusen nun ins kalte Wasser geworfen. Ein Debüt unter absolut stressigen Bedingungen – und dafür machte es Urbig sogar recht gut. Aber so ehrlich muss man auch sein: Leverkusen erwischte einen absolut schwachen Tag und hatte kaum Torchancen. Jonas Urbig wurde wenig gefordert.

    Ab sofort muss er aber liefern. Die weiteren Torhüter, Sven Ulreich und Daniel Peretz, sind seit Wochen aus verschiedenen Gründen außen vor, für die Startelf sind wohl beide vorerst keine Option. Bayern muss auf Urbig setzen. Entscheidend wird nun sein, wie der 21-Jährige mit dem unfassbaren Druck umgeht. Vor allem im Rückspiel gegen Leverkusen.

    Das 3:0-Hinspielergebnis sollte die Bayern etwas ruhiger schlafen lassen. Aber dass die Abwehr gelegentlich für einen Wackler gut ist, hat sie in dieser Saison schon einige Male gezeigt. Und dann haben die Bayern einen jungen, unerfahrenen Torwart im Kasten, der möglicherweise einen Fehler ausbügeln muss. Das Risiko, dass er dem nicht gewachsen ist, ist groß.

    Für Jonas Urbig ist der Ausfall von Manuel Neuer zwar eine Chance – diese kann aber sowohl Fluch als auch Segen bedeuten.



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  • BVB: Dortmunds Streichplan enthüllt, sollte die Champions League nicht klappen | Fußball

    BVB: Dortmunds Streichplan enthüllt, sollte die Champions League nicht klappen | Fußball


    Das Motto für die restlichen Ligaspiele ist klar: Die Königsklasse ist Pflicht!

    Borussia Dortmund ist auf einer Mission. Die Champions-League-Qualifikation soll erreicht werden – nein, muss erreicht werden. Schon allein aus wirtschaftlicher Sicht weil der Kader darauf ausgelegt ist (rund 180 Mio. Euro Profi-Etat).

    Die Folgen einer Nicht-Qualifikation wären verheerend. Die Bosse haben zuletzt eine erste grobe Rechnung für dieses Szenario erstellt. SPORT BILD verrät die Ergebnisse!

    ► Das Budget für die Mannschaft müsste – sofern es der BVB nicht einmal in die Europa League schafft – um rund 30 Millionen Euro gekürzt werden.

    Einige Spieler, auch Schlotterbeck, haben Verträge, die eine Gehaltskürzung um rund 15 Prozent beinhalten, wenn der BVB es nicht in die Champions League schafft

    Einige Spieler, auch Schlotterbeck, haben Verträge, die eine Gehaltskürzung um rund 15 Prozent beinhalten, wenn der BVB es nicht in die Champions League schafft

    Foto: WITTERS

    ► Das Transfer-Budget wäre praktisch kaum vorhanden. Erst müssten Profis verkauft werden. Ein Kandidat: Karim Adeyemi (23), der eine fixe Ablöse von 50 Millionen Euro bringen soll. Plus Boni an die 60 Millionen.

    ▶︎ Genauso klar ist: Ein fester Transfer von Chelsea-Leihspieler Carney Chukwuemeka (21), der bei seinen bisherigen Kurzeinsätzen seine Klasse aufblitzen ließ, wäre nicht zu stemmen. Die Kaufoption, die bei rund 35 Millionen Euro liegt, ist dafür zu hoch.

    ▶︎ Die meisten Profis hegen den Anspruch, europäisch weiterhin vertreten zu sein – was zu Problemen führen kann. Vor allem im Falle von Nico Schlotterbeck (25).



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  • Champions League News: Der BVB sollte gewarnt sein

    Champions League News: Der BVB sollte gewarnt sein



    Borussia Dortmund hat im Achtelfinale der Champions League mit Lille ein vermeintlich einfaches Los erwischt, sollte aber gewarnt sein. Im deutschen Duell gibt es dagegen keinen Favoriten, findet Ex-Nationalspieler Benedikt Höwedes.

    Niko Kovac, hier beim Handschlag mit Marcel Sabitzer, fährt den richtigen Kurs, findet Benedikt Höwedes.


    Niko Kovac, hier beim Handschlag mit Marcel Sabitzer, fährt den richtigen Kurs, findet Benedikt Höwedes.

    IMAGO/Kirchner-Media


    Mit großer Vorfreude schaue ich auf die Achtelfinalpartien der Champions League. Ich selbst werde das Spiel des BVB gegen Lille OSC als Prime-Experte begleiten, in der Woche darauf bin ich dann beim Rückspiel zwischen Leverkusen und dem FC Bayern im Einsatz.

    Bayern und Leverkusen auf Augenhöhe

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  • Seoane sollte auf Pereira Cardoso statt Sippel setzen

    Seoane sollte auf Pereira Cardoso statt Sippel setzen


    Es war ein Kaltstart, den Tobias Sippel nach dem Platzverweis gegen Jonas Omlin gegen den FC Augsburg hinlegen musste. Die Schuld für die Niederlage ist dem 36-Jährigen nicht zuzuschreiben, doch Sippel gab zu, dass mindestens ein Treffer haltbar gewesen wäre. Trotz der erschwerten Umstände beim 0:3 offenbarte Sippels Leistung, wie sehr sich fehlende Spielpraxis auswirken kann.



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    FAQ: Warum sollte Seoane auf Pereira Cardoso statt Sippel setzen?

    Frage 1: Wer sind Pereira Cardoso und Sippel?
    Antwort: Pereira Cardoso ist ein talentierter Spieler, der für seine technischen Fähigkeiten und Spielintelligenz bekannt ist. Sippel hingegen wird oft als solider, aber weniger kreativer Spieler wahrgenommen.

    Frage 2: Welche Vorteile bringt der Einsatz von Pereira Cardoso?
    Antwort: Pereira Cardoso hat die Fähigkeit, das Spiel zu beleben und kreative Lösungen zu finden. Seine Technik und Übersicht können entscheidend sein, um Chancen für die Mannschaft zu kreieren.

    Frage 3: Wie steht es um die Erfahrung von Pereira Cardoso im Vergleich zu Sippel?
    Antwort: Obwohl Sippel möglicherweise mehr Erfahrung auf dem Platz hat, zeigt Pereira Cardoso in entscheidenden Spielmomenten oft eine höhere Spielintelligenz und kann so entscheidende Akzente setzen.

    Frage 4: In welchen Spielsituationen würde Pereira Cardoso mehr Nutzen bringen?
    Antwort: Pereira Cardoso könnte besonders in Spielen eingesetzt werden, in denen kreatives Spiel und Ballbesitz wichtig sind, sowie bei engen Spiele, in denen eine zündende Idee erforderlich ist, um die Defensive des Gegners zu knacken.

    Frage 5: Gibt es statistische Daten, die den Wechsel unterstützen?
    Antwort: Ja, Analyse-Daten zeigen oft, dass Pereira Cardoso in Bereichen wie Ballverteilung, Dribbling und Torchancen kreieren besser abschneidet, als Sippel es tut.

    Frage 6: Wie reagieren die Fans auf den Vorschlag, Pereira Cardoso statt Sippel zu setzen?
    Antwort: Viele Fans sind begeistert von der Idee, da sie Pereira Cardoso als dynamischen Spieler sehen, der frischen Wind ins Team bringen kann.

    Frage 7: Was sind die Risiken, wenn Seoane Pereira Cardoso anstelle von Sippel aufstellt?
    Antwort: Ein potenzielles Risiko könnte sein, dass Pereira Cardoso weniger Erfahrung in bestimmten Spielsituationen hat. Ein Mangel an Erfahrung könnte in kritischen Momenten zu Fehlern führen.

    Frage 8: Gibt es Beispiele aus der Vergangenheit, wo ein ähnliches Vorgehen erfolgreich war?
    Antwort: Ja, in vielen Teams hat der Wechsel von erfahrenen, aber weniger kreativen Spielern zu jüngeren, dynamischeren Talenten oft zu verbesserten Leistungen und Spannungen im Spiel geführt.

    Frage 9: Was könnte Seoane dazu bewegen, Pereira Cardoso statt Sippel zu wählen?
    Antwort: Seoane könnte durch die Analyse von Spielperformances, Trainingseindrücken oder dem aktuellen Formstand der Spieler zu dem Schluss kommen, dass Pereira Cardoso der Mannschaft einen strategischen Vorteil bietet.

    Frage 10: Was sollte Seoane beachten, wenn er diese Entscheidung trifft?
    Antwort: Es ist wichtig, die Gesamtform des Teams, die Taktik des Gegners sowie die individuellen Stärken und Schwächen beider Spieler in die Entscheidung einzubeziehen. Eine offene Kommunikation mit beiden Spielern kann ebenfalls hilfreich sein.

    Diese FAQ soll als Grundlage dienen, um die Vorteile eines Wechsels von Sippel zu Pereira Cardoso zu beleuchten und die Diskussion zu fördern.

  • Kein Rückzug? Machtmensch Watzke sollte BVB-Versuchung widerstehen

    Kein Rückzug? Machtmensch Watzke sollte BVB-Versuchung widerstehen


    1. fussball.news
    2. Deutschland
    3. Borussia Dortmund

    Inmitten der BVB-Krise gibt es Gerüchte, dass Hans-Joachim Watzke seinen Rückzug aufschieben könnte. Ist der Klubchef nicht in der Lage loszulassen?

    Dortmund – Mit dem Sieg im Playoff-Hinspiel bei Sporting in der Champions League hat die Mannschaft von Borussia Dortmund Hans-Joachim Watzke zuletzt ein Jubiläumsgeschenk gemacht. Am 11. Februar 2005 stieg der heute 65-Jährige beim BVB in die Tätigkeit des Geschäftsführers ein, die offizielle Berufung erfolgte einige Tage später.

    Seit über 20 Jahren also hat Watzke in Dortmund die Richtlinienkompetenz. Der Diplom-Kaufmann hat sich große Verdienste erworben, indem er maßgeblich an der Rettung des Klubs vor dem Untergang beteiligt war. Im Dreigestirn mit Jürgen Klopp und Michael Zorc sorgte Watzke für ein sportliches Revival, das unter anderem in zwei Meisterschaften mündete. Dass der BVB zur zweiten Großkraft im deutschen Fußball wurde, ist untrennbar mit ‚Aki‘ verbunden.

    BVB-Boss Hans-Joachim Watzke ist der Multifunktionär

    Im Herbst will sich Watzke endgültig aus der Geschäftsführung des BVB zurückziehen. Im Klubumfeld wird damit gerechnet, dass er anschließend als Präsident des Vereins kandidieren wird. Nun aber machen Gerüchte die Runde, Watzke könne seinen Abschied verschieben. Die eklatante sportliche Krise in Dortmund soll an seinen Plänen rütteln.

    Das Magazin Sport Bild berichtet über entsprechende Gedankenspiele beim Machtmenschen Watzke, der neben seiner Tätigkeit beim BVB als Multifunktionär auch Aufsichtsratsvorsitzender der DFL, Vizepräsident des DFB und Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees ist. Hinter vorgehaltener Hand ist die Idee schon länger Tuschelthema in Dortmund. Dass sich Watzke Sorgen über sein Lebenswerk beim BVB macht, liegt auf der Hand.

    Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gibt beim BVB seit über 20 Jahren die Richtung vor.
    Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gibt beim BVB seit über 20 Jahren die Richtung vor. © IMAGO/David Inderlied

    Er möchte seinen Nachfolgern im Herbst ein bestelltes Feld hinterlassen. Schon im vergangenen Jahr gab der Klubchef Macht ab, das sportliche Tagesgeschäft liegt bei Lars Ricken, der vom Boss der Nachwuchsabteilung in die Geschäftsführung aufstieg. Dort ist seit Jahren schon Carsten Cramer für die Bereiche Vertrieb & Marketing, Internationalisierung sowie Digitalisierung zuständig. Nach dem Abschied von Watzke wird Cramer aller Voraussicht in eine noch größere Führungsrolle rücken.

    Qualifikation zur Champions League scheint für Dortmund illusorisch

    Im Business-Bereich muss sich niemand ernste Sorgen um den BVB machen, der etwa die Folgen der Corona-Pandemie bewältigt hat. Im fußballerischen Kerngeschäft treibt die desaströse laufende Bundesliga-Saison jedoch Sorgenfalten auf die Stirn. Die ordentlichen Leistungen in der Champions League, in der Dortmund am Mittwochabend einen historischen Kollaps hinlegen müsste, um das Achtelfinale zu verpassen, sind lediglich ein schwacher Trost.

    Nachdem Neu-Trainer Niko Kovač als erster BVB-Coach seit 1984 mit zwei Niederlagen in der Bundesliga gestartet ist, ist die neuerliche Qualifikation zur Königsklasse in weite Ferne gerückt – sofern man nicht an ein Titelwunder in der Champions League selbst glaubt. Sollte Dortmund den wichtigsten Klubwettbewerb der Welt erstmals seit der letzten Saison von Jürgen Klopp verpassen, wäre das eine Zäsur.

    Mega-Umbruch im Sommer, nicht nur im BVB-Kader?

    Zwar ließ Watzke zuletzt aufhorchen, indem er die Folgen einer solchen schweren Enttäuschung recht nonchalant beschrieb, gar so locker würde die Sache beim BVB intern jedoch sicher nicht hingenommen werden. Schon jetzt ist die Rede von einem Großreinemachen nicht nur in der Mannschaft.

    Dass ein Umbruch im Team unumgänglich ist, wird in der laufenden Saison überdeutlich. Aber auch darüber hinaus sind Veränderungen möglich. Wenn Kovač krachend an der Mission Champions League scheitern sollte, wird er trotz Vertrags bis 2026 kaum über die Klub-WM im Sommer hinaus Trainer beim BVB bleiben.

    Sportdirektor Sebastian Kehl mag den Machtkampf gegen Sven Mislintat für den Moment gewonnen haben und unterschrieb erst im Januar einen neuen Vertrag, als Architekt des wohl schwächsten BVB-Kaders seit Jahren ist sein Posten aber gewiss auch nicht sicher.

    BVB-Sportchef Lars Ricken hat sein Profil geschärft

    Und auch die Position von Ricken könnte schon nach einem Jahr in den Fokus rücken, wenn seine Maßnahmen der letzten Wochen nicht den gewünschten Erfolg bringen sollten: Der Sportchef war die Triebfeder bei den Trennungen von Mislintat und dem glücklosen Trainer Nuri Şahin, stellte auch Klubberater Matthias Sammer erfolgreich ins Achtung.

    Damit hat Ricken sein Profil deutlich geschärft. Es geht aber auch ein Risiko einher: Wenn der BVB die Champions League oder gar den Europapokal insgesamt verpassen sollte, wäre dies auch untrennbar mit dem Helden von 1997 verbunden.

    Ob Ricken beim BVB und in der Öffentlichkeit den Rückhalt hätte, um die nötigen Umbauten im Kader und auf der Führungsebene voranzutreiben, sei dahingestellt. Geradezu unweigerlich wird so der Ruf an Watzke laut, seinen Abschied zu verschieben und seine Führungsstärke noch einmal einzusetzen, um den Ausweg aus der Krise zu ermöglichen.

    Watzke eckt bei Fans und Mitgliedern des BVB an

    Dabei ist die Frage erlaubt, warum Watzkes nächster Anlauf gelingen sollte, seine Nachmieter zu bestimmen und das BVB-Haus besenrein zu übergeben. Der Klubchef hat die Schwarzgelben schließlich nicht nur zum Erfolg geführt, sondern auch den schrittweisen Absturz in Richtung Mittelmaß zu verantworten, den Dortmund nicht erst in dieser Saison erlebt, von dem die Fast-Meisterschaft 2023 und das Champions-League-Finale 2024 nur kurzzeitig abgelenkt haben.

    Dass der „BVB in einem Personenkult um Jürgen Klopp gefangen“ ist, wie ein Insider zuletzt im Interview mit fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA, erklärte, liegt nicht zuletzt an Watzke, der zudem viele Fans mit seinen öffentlichen Auftritten etwa zum Thema Rheinmetall-Sponsoring inzwischen eher abschreckt. Für seine Lebensleistung beim BVB sind Mitglieder und Anhang dem Klubchef zu ewigem Dank verpflichtet, das beinhaltet jedoch keineswegs einen unkritischen Umgang.

    Machtmensch Watzke würde womöglich schmeicheln, wenn an ihn die Bitte herangetragen würde, seinen Abschied aufzuschieben, um etwa eine Top-Lösung wie Markus Krösche von Eintracht Frankfurt als Sportboss zu installieren. Der Versuchung, doch noch ein Jahr im operativen Geschäft zu bleiben, sollte Watzke jedoch widerstehen.

    Nach fast 21 Jahren muss der Staffelstab weitergereicht werden. Ganz würde sich Watzke auch als Präsident sicher nicht verabschieden, dennoch wären eine wichtige Trennschärfe und Gestaltungsfreiraum für die Nachfolger gegeben.



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  • Doch kein Abschied? Machtmensch Watzke sollte BVB-Versuchung widerstehen

    Doch kein Abschied? Machtmensch Watzke sollte BVB-Versuchung widerstehen


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    3. Borussia Dortmund

    In der Krise des BVB werden Spekulationen laut, Hans-Joachim Watzke könnte seinen Abschied verschieben. Kann der Klubchef nicht loslassen?

    Dortmund – Mit dem Sieg im Playoff-Hinspiel bei Sporting in der Champions League hat die Mannschaft von Borussia Dortmund Hans-Joachim Watzke zuletzt ein Jubiläumsgeschenk gemacht. Am 11. Februar 2005 stieg der heute 65-Jährige beim BVB in die Tätigkeit des Geschäftsführers ein, die offizielle Berufung erfolgte einige Tage später.

    Seit über 20 Jahren also hat Watzke in Dortmund die Richtlinienkompetenz. Der Diplom-Kaufmann hat sich große Verdienste erworben, indem er maßgeblich an der Rettung des Klubs vor dem Untergang beteiligt war. Im Dreigestirn mit Jürgen Klopp und Michael Zorc sorgte Watzke für ein sportliches Revival, das unter anderem in zwei Meisterschaften mündete. Dass der BVB zur zweiten Großkraft im deutschen Fußball wurde, ist untrennbar mit ‚Aki‘ verbunden.

    BVB-Boss Hans-Joachim Watzke ist der Multifunktionär

    Im Herbst will sich Watzke endgültig aus der Geschäftsführung des BVB zurückziehen. Im Klubumfeld wird damit gerechnet, dass er anschließend als Präsident des Vereins kandidieren wird. Nun aber machen Gerüchte die Runde, Watzke könne seinen Abschied verschieben. Die eklatante sportliche Krise in Dortmund soll an seinen Plänen rütteln.

    Das Magazin Sport Bild berichtet über entsprechende Gedankenspiele beim Machtmenschen Watzke, der neben seiner Tätigkeit beim BVB als Multifunktionär auch Aufsichtsratsvorsitzender der DFL, Vizepräsident des DFB und Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees ist. Hinter vorgehaltener Hand ist die Idee schon länger Tuschelthema in Dortmund. Dass sich Watzke Sorgen über sein Lebenswerk beim BVB macht, liegt auf der Hand.

    Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gibt beim BVB seit über 20 Jahren die Richtung vor.
    Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gibt beim BVB seit über 20 Jahren die Richtung vor. © IMAGO/David Inderlied

    Er möchte seinen Nachfolgern im Herbst ein bestelltes Feld hinterlassen. Schon im vergangenen Jahr gab der Klubchef Macht ab, das sportliche Tagesgeschäft liegt bei Lars Ricken, der vom Boss der Nachwuchsabteilung in die Geschäftsführung aufstieg. Dort ist seit Jahren schon Carsten Cramer für die Bereiche Vertrieb & Marketing, Internationalisierung sowie Digitalisierung zuständig. Nach dem Abschied von Watzke wird Cramer aller Voraussicht in eine noch größere Führungsrolle rücken.

    Qualifikation zur Champions League scheint für Dortmund illusorisch

    Im Business-Bereich muss sich niemand ernste Sorgen um den BVB machen, der etwa die Folgen der Corona-Pandemie bewältigt hat. Im fußballerischen Kerngeschäft treibt die desaströse laufende Bundesliga-Saison jedoch Sorgenfalten auf die Stirn. Die ordentlichen Leistungen in der Champions League, in der Dortmund am Mittwochabend einen historischen Kollaps hinlegen müsste, um das Achtelfinale zu verpassen, sind lediglich ein schwacher Trost.

    Nachdem Neu-Trainer Niko Kovač als erster BVB-Coach seit 1984 mit zwei Niederlagen in der Bundesliga gestartet ist, ist die neuerliche Qualifikation zur Königsklasse in weite Ferne gerückt – sofern man nicht an ein Titelwunder in der Champions League selbst glaubt. Sollte Dortmund den wichtigsten Klubwettbewerb der Welt erstmals seit der letzten Saison von Jürgen Klopp verpassen, wäre das eine Zäsur.

    Mega-Umbruch im Sommer, nicht nur im BVB-Kader?

    Zwar ließ Watzke zuletzt aufhorchen, indem er die Folgen einer solchen schweren Enttäuschung recht nonchalant beschrieb, gar so locker würde die Sache beim BVB intern jedoch sicher nicht hingenommen werden. Schon jetzt ist die Rede von einem Großreinemachen nicht nur in der Mannschaft.

    Dass ein Umbruch im Team unumgänglich ist, wird in der laufenden Saison überdeutlich. Aber auch darüber hinaus sind Veränderungen möglich. Wenn Kovač krachend an der Mission Champions League scheitern sollte, wird er trotz Vertrags bis 2026 kaum über die Klub-WM im Sommer hinaus Trainer beim BVB bleiben.

    Sportdirektor Sebastian Kehl mag den Machtkampf gegen Sven Mislintat für den Moment gewonnen haben und unterschrieb erst im Januar einen neuen Vertrag, als Architekt des wohl schwächsten BVB-Kaders seit Jahren ist sein Posten aber gewiss auch nicht sicher.

    BVB-Sportchef Lars Ricken hat sein Profil geschärft

    Und auch die Position von Ricken könnte schon nach einem Jahr in den Fokus rücken, wenn seine Maßnahmen der letzten Wochen nicht den gewünschten Erfolg bringen sollten: Der Sportchef war die Triebfeder bei den Trennungen von Mislintat und dem glücklosen Trainer Nuri Şahin, stellte auch Klubberater Matthias Sammer erfolgreich ins Achtung.

    Damit hat Ricken sein Profil deutlich geschärft. Es geht aber auch ein Risiko einher: Wenn der BVB die Champions League oder gar den Europapokal insgesamt verpassen sollte, wäre dies auch untrennbar mit dem Helden von 1997 verbunden.

    Ob Ricken beim BVB und in der Öffentlichkeit den Rückhalt hätte, um die nötigen Umbauten im Kader und auf der Führungsebene voranzutreiben, sei dahingestellt. Geradezu unweigerlich wird so der Ruf an Watzke laut, seinen Abschied zu verschieben und seine Führungsstärke noch einmal einzusetzen, um den Ausweg aus der Krise zu ermöglichen.

    Watzke eckt bei Fans und Mitgliedern des BVB an

    Dabei ist die Frage erlaubt, warum Watzkes nächster Anlauf gelingen sollte, seine Nachmieter zu bestimmen und das BVB-Haus besenrein zu übergeben. Der Klubchef hat die Schwarzgelben schließlich nicht nur zum Erfolg geführt, sondern auch den schrittweisen Absturz in Richtung Mittelmaß zu verantworten, den Dortmund nicht erst in dieser Saison erlebt, von dem die Fast-Meisterschaft 2023 und das Champions-League-Finale 2024 nur kurzzeitig abgelenkt haben.

    Dass der „BVB in einem Personenkult um Jürgen Klopp gefangen“ ist, wie ein Insider zuletzt im Interview mit fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA, erklärte, liegt nicht zuletzt an Watzke, der zudem viele Fans mit seinen öffentlichen Auftritten etwa zum Thema Rheinmetall-Sponsoring inzwischen eher abschreckt. Für seine Lebensleistung beim BVB sind Mitglieder und Anhang dem Klubchef zu ewigem Dank verpflichtet, das beinhaltet jedoch keineswegs einen unkritischen Umgang.

    Machtmensch Watzke würde womöglich schmeicheln, wenn an ihn die Bitte herangetragen würde, seinen Abschied aufzuschieben, um etwa eine Top-Lösung wie Markus Krösche von Eintracht Frankfurt als Sportboss zu installieren. Der Versuchung, doch noch ein Jahr im operativen Geschäft zu bleiben, sollte Watzke jedoch widerstehen.

    Nach fast 21 Jahren muss der Staffelstab weitergereicht werden. Ganz würde sich Watzke auch als Präsident sicher nicht verabschieden, dennoch wären eine wichtige Trennschärfe und Gestaltungsfreiraum für die Nachfolger gegeben.



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  • Warum Bayern München Bayer Leverkusen schlagen sollte

    Warum Bayern München Bayer Leverkusen schlagen sollte


    In dieser Woche hat der deutsche Schachspieler Vincent Keymer etwas geschafft, was in seinem Sport wenige geschafft haben: Er hat Magnus Carlsen, den König des Schachs, in einem Duell mit mehr als einem Spiel geschlagen. Wie wichtig ihm das war, merkte man daran, dass er danach im Stream der Schachplattform „Take Take Take“ mit fast kindlicher Freude sagte, dass das für ihn „ein unglaublicher Erfolg“ sei.

    Es ist nicht das erste Mal, dass der Großmeister Keymer ein Spiel gegen den Großmeister Carlsen gewonnen hat, und es wird sehr wahrscheinlich nicht das letzte Mal gewesen sein. Er weiß, dass er ihn schlagen kann. Er sollte aber auch wissen, dass er ihn, wenn dieses Wissen etwas wert sein soll, immer wieder schlagen muss. Warum? Damit er selbst Spiel für Spiel an die Möglichkeit des Siegens glauben kann – und damit Carlsen Spiel für Spiel an die Möglichkeit des Verlierens glauben muss.

    Achtung, schrecklicher Instagram-Spruch: Siegen ist Kopfsache. Doch im Spitzensport stimmt das. Sowohl für den Schachspieler Vincent Keymer als auch für die Fußballspieler des FC Bayern München.

    Womit wir beim Bundesligaspitzenspiel sind.

    Seit der spanische Fußballtrainer Xabi Alonso die Mannschaft Bayer Leverkusens anleitet, hat der FC Bayern fünfmal gegen Alonso und seine Leverkusener gespielt und fünfmal nicht gewonnen. Die Ergebnisse: 1:2, 2:2, 0:3, 1:1, 0:1. Wenn die Bayern sich an diesem Samstag (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) das sechste Mal mit Alonsos Mannschaft messen, steht daher mehr auf dem Spiel, als man mit Blick auf die Tabelle meinen sollte.

    Die Bayern führen die Bundesliga mit acht Punkten Vorsprung vor Leverkusen an, weswegen sie sich die nächste Niederlage im Spitzenspiel leisten könnten. Einerseits. Doch andererseits sollten sie nicht nur die Leverkusener, sondern vor allem sich selbst glaubhaft daran erinnern, dass sie diese Mannschaft mit diesem Trainer schlagen können.

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    Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.


    Der FC Bayern braucht diesen Sieg also dringender für die Selbstvergewisserung als für die Meisterschaft. Der Trainer Vincent Kompany braucht diesen Sieg, weil die B-Note seiner ersten Saison darunter leiden würde, wenn er von drei Spielen gegen den stärksten Gegner aus Deutschland keines gewonnen hätte. Und die Spieler brauchen diesen Sieg, weil das Duell schon im März weitergehen könnte.

    Sollten sich die Bayern am kommenden Dienstag gegen Celtic Glasgow durchsetzen und das Achtelfinale der Champions League erreichen, werden sie dort im März entweder gegen Atlético Madrid spielen müssen – oder gegen Bayer Leverkusen. Spätestens dann könnte die Saison der Bayern eine aufdringliche Bayer-Note bekommen.



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  • Was Guirassy in den Griff kriegen sollte



    fussball.news1. BundesligaBorussia DortmundStand: 14.02.2025, 04:45 UhrVon: Lars PollmannDruckenTeilenBeim Triumph des BVB in Portugal stach Serhou Guirassy hervor. Neben den Lobliedern auf den Stürmer gibt es jedoch auch Tadel.Dortmund – Borussia Dortmund steht nach dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting in der Bringschuld: Schon zu oft ist der BVB in dieser Saison an dem Vorhaben gescheitert, aus einem Erfolgserlebnis eine echte Trendwende abzuleiten. Am Samstag muss die Elf von Niko Kovač beim VfL Bochum nachlegen.Dass dabei die Hoffnungen nicht zuletzt auf Serhou Guirassy ruhen, liegt auf der Hand. Der Stürmer überragte in Lissabon mit einem Kopfballtor zur Führung sowie einer Traumflanke auf den erstmaligen BVB-Torschützen Pascal Groß zum 2:0. Die UEFA ernannte Guirassy zum Man of the Match, es hagelte Lobeshymnen für den Nationalspieler von Guinea.Serhou Guirassy hat bereits einen Vereinsrekord beim BVB egalisiertDie scheinen durchaus berechtigt. Immerhin führt Guirassy die Torschützenliste der Champions League nach neun Einsätzen mit zehn Treffern an. Damit hat der Sommereinkauf vom VfB Stuttgart schon jetzt mehr Tore erzielt als die Topschützen der vergangenen Spielzeit: Harry Kane vom FC Bayern und Kylian Mbappé, damals noch bei Paris Saint-Germain, teilten sich den Bestwert mit je acht Treffern.Mehr noch: Guirassy egalisierte mit seinem Kopfball am Dienstagabend einen BVB-Vereinsrekord. Zehn Treffer in einer Champions-League-Saison waren bisher nur Robert Lewandowski und Erling Haaland gelungen. Durchaus bemerkenswert, dass Guirassy in die Fußstapfen dieser Topstürmer bisher vor allem auf der europäischen Bühne getreten ist. In der Bundesliga sind seine neun Tore nach 18 Partien eine ordentliche, aber keine Überflieger-Quote.Eine konkrete Erklärung für diesen Split gibt es beim BVB derzeit nicht. „Er ist ein extrem wichtiger Spieler für uns, nicht nur in der Champions League, sondern auch in der Bundesliga“, wollte Lars Ricken dieses Guirassy-Thema in Portugal nicht aufkommen lassen. „Die letzten Wochen waren auch für ihn keine einfache Zeit, sich dann so im wahrsten Sinne des Wortes herauszukämpfen – das 1:0 war überragend“, schwärmte der Sportchef.Kovač von Guirassy beeindruckt: „Das ist schon à la bonne heure“Auch Trainer Niko Kovač reihte sich in die Lobeshymnen ein. „Das ist ein Ausnahmestürmer“, sagte der Kroate bei Amazon Prime Video zu Guirassy. „Er hat eine super Entwicklung genommen. Das ist schon à la bonne heure.“ Klar, dass Kovač genau auf die Belastung des 28-Jährigen schaut. Weil Guirassy der einzige waschechte Mittelstürmer im Kader ist, ist er seit Monaten ein absoluter Vielspieler. „Ich überlege immer, ob ich ihn in den letzten Minuten rausnehme, weil er am Anschlag spielt“, sagte Kovač.Weil sich der BVB in der Bundesliga so ein tiefes Loch gebuddelt hat, ist jedoch kaum denkbar, dass Guirassy allzu bald eine Pause erhält. An einem gewissen Punkt wird sie sich nicht mehr vermeiden lassen, um den vielleicht wichtigsten Spieler im Kader bei Gesundheit zu halten. Viele BVB-Fans würden sich dabei wünschen, dass Guirassy nicht nur eine Atempause erhält, sondern auch eine Denkpause.BVB-Star Serhou Guirassy sah in Frankfurt nach einer Schwalbe Gelb wegen Meckerns. © IMAGO/Harry Langer/DeFodi ImagesDenn bei aller Freude über die sportlichen Leistungen des Angreifers gerade in der Champions League gibt es auch berechtigte Kritik an Guirassy. Seine Fallsucht wird zum immer größeren Ärgernis im Umfeld des BVB. Auch in Lissabon suchte der Stürmer bei kleinsten Berührungen den Bodenkontakt, um Freistöße oder gar einen Elfmeter zu schinden.Guirassy tritt beim BVB als ‚Schwalbenkönig‘ aufKurz vor der Halbzeitpause sank Guirassy nach minimalem Kontakt mit Sporting-Verteidiger Ousmane Diomandé, der beim FC Bayern als Neuzugang gehandelt wird, hernieder. Der umsichtige norwegische Schiedsrichter Espen Eskas machte sofort klar, dass es für diesen billigen Versuch keinen Strafstoß geben konnte. Guirassy selbst war es wohl peinlich, jedenfalls sparte er sich das übliche Lamentieren und entschuldigte sich offenbar gar bei den Gegenspielern mit dem Hinweis, er sei gestolpert und wolle gar keinen Pfiff für sich beanspruchen.Wenn es sich dabei um einen Einzelfall handeln würde, könnten Fans darüber hinwegsehen. Jedoch haben Schwalben bei Guirassy längst Methode. Im Dezember fiel Schiedsrichter Harm Osmers beim Spiel des BVB gegen die TSG Hoffenheim (1:1) zunächst auf den Täuschungsversuch von Guirassy rein, der Videobeweis sorgte in diesem Fall für Gerechtigkeit und entlarvte den Dortmunder ‚Schwalbenkönig‘.Einen Aufreger sahen zumindest diejenigen, die es mit dem BVB halten, auch bei der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt im Januar (0:2). Da wurde Guirassy von Verteidiger Arthur Theate leicht gehalten, ging aber mit einer Theatralik zu Boden, als sei seine Schulter aus dem Gelenk gerissen worden. „Die Entscheidung, keinen Strafstoß zu geben, ist für uns korrekt“, schätzte Schiri-Sprecher Alex Feuerherdt gegenüber fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA ein.Die Schiedsrichter schauen genau auf Dortmund-Star Guirassy „Es gibt zwar ein kurzes, leichtes Halten, das aber nicht ursächlich dafür ist, dass Guirassy zu Boden geht. Impuls und Wirkung passen insoweit nicht zusammen“, erläuterte Feuerherdt. Weil sich derartige Szenen beim BVB-Stürmer häufen, übrigens nicht nur im Strafraum, sondern etwa auch bei handelsüblichen Luftduellen im Mittelfeld, haben die Schiedsrichter sicher ein genaues Auge auf Guirassy.Der „Ausnahmestürmer“ des BVB muss aufpassen, dass er die Unparteiischen nicht zu sportlichen Vorurteilen anstiftet, die nur menschlich wären. Man möchte Guirassy an die Fabel vom Hirtenjungen und dem Wolf erinnern, die aus der Antike stammt und dem griechischen Dichter Äsop zugeschrieben wird.Auch BVB-Kollege Karim Adeyemi hatte zweifelhaften RufIn der Fabel brüllt ein Hirtenjunge wiederholt, dass seine Schafsherde von Wölfen angegriffen werde. Die ihm zur Hilfe eilenden Dorfbewohner bemerken jedoch stets schnell, dass sich der Junge die Wölfe nur ausgedacht hat. Eines Tages wird die Herde tatsächlich angegriffen, doch die Rufe des Hirten verhallen, weil sich das Dorf nicht mehr von einem Jungen veräppeln lassen mag.Übertragen auf den Fußball: Wenn Guirassy so weitermacht, wird ihm eines Tages ein Strafstoß verwehrt bleiben, den es eigentlich geben müsste. Dass auch der Videobeweis nicht immer hilft, weiß der BVB nicht zuletzt wegen eines Auswärtsspiels in Bochum – 2023 blieben der Pfiff von Schiedsrichter Sascha Stegemann und der Eingriff aus dem ‚Kölner Keller‘ nach klarem Foul an Karim Adeyemi aus. Auch der Außenstürmer hatte in der Vergangenheit schon den Ruf weg, viel zu schnell zu Boden zu gehen.



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