Schlagwort: Silva

  • Werder Bremen: Ducksch verletzt, Silva versiebt! Wer

    Werder Bremen: Ducksch verletzt, Silva versiebt! Wer


    Normalerweise ist Marvin Ducksch (31) Werders Mann für die Elfmeter. In Freiburg (0:5) musste sich der Stürmer von der Bank aus angucken, wie Vertreter André Silva (29) zum Strafstoß antrat – und ihn vergab.

    Ohne Ducksch (muskuläre Probleme) geht es für Werder am Wochenende nach Leverkusen (Sa., 15.30 Uhr). Wer darf im Fall der Fälle eigentlich an den Punkt?

    Vor Betrugsprozess: Ex-FIFA-Präsident kaum wiederzuerkennen

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    Quelle: AP, BILD07.03.2025

    „Wir haben es in der Vergangenheit nie fest geregelt, weil es immer von mehreren Sachen abhängt“, sagt Ole Werner. „Ein Offensivspieler sollte sich den Ball schnappen, weil sie häufiger in diesen Situationen sind. Dass wir es fest geregelt haben, war aber weder bei Fülle (Niclas Füllkrug, jetzt West Ham United; d.Red) und Duckschi so, noch in Freiburg.“

    Wer schießt jetzt Werders Elfmeter?

    Für Silva sprach, dass der Portugiese eigentlich Elfer-Experte ist: Gegen Freiburg vergab der Portugiese zum ersten Mal in seiner Bundesliga-Laufbahn einen Strafstoß.

    „André Silva hat vorher zwölf von zwölf12 Elfmetern reingemacht“, so Werner. „Also wären wir wahrscheinlich auch nicht auf eine andere Idee gekommen.“



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  • Silva macht genau da weiter, wo er bei RB Leipzig

    Silva macht genau da weiter, wo er bei RB Leipzig


    Der Wechsel von Andre Silva von RB Leipzig weg zu Werder Bremen hat sich bislang nicht ausgezahlt.

    Bremen – “Ich werde jeden Tag mein Bestes geben”, so die Worte von Andre Silva (29) bei seinem Winterwechsel von RB Leipzig zu Werder Bremen. Und fehlenden Willen konnte man dem Stürmer eigentlich auch noch nie vorwerfen. Doch er trifft einfach nicht mehr.

    RB Leipzig hat Andre Silva (29) bis zum Saisonende an Werder Bremen ausgeliehen.
    RB Leipzig hat Andre Silva (29) bis zum Saisonende an Werder Bremen ausgeliehen.  © Carmen Jaspersen/dpa

    Schlecht für die Mannschaft von der Weser. Denn Silva war eigentlich als “Königstransfer” geholt worden, um vielleicht sogar einen europäischen Wettbewerb festzumachen.

    Doch die Bremer befinden sich in einer kleinen Krise. Kassierten teilweise richtig schlimme Pleiten wie das 0:5 gegen den SC Freiburg. Und: Der 29-jährige Angreifer ist bislang glücklos vor dem Kasten – genau wie in Leipzig.

    Dort netzte der größtenteils als Joker eingesetzte Torjäger auch nicht mehr. Die Leihe in den Norden sollte “eine gute Möglichkeit sein, wieder viel Spielpraxis zu sammeln und seinen Torinstinkt unter Beweis zu stellen”, so RB-Sportboss Marcel Schäfer (40). Klappt bisher nicht.

    Jetzt herrscht Klarheit: Für RB Leipzigs Timo Werner geht es nicht weiter!
    RB Leipzig
    Jetzt herrscht Klarheit: Für RB Leipzigs Timo Werner geht es nicht weiter!

    Beim 1:2 gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende hat der Portugiese fünf Abschlüsse verzeichnen können. Zwei davon waren Großchancen, auch die fanden nicht den Weg ins Ziel.

    Peter Niemeyer (41), Leiter Lizenzbereich von Werder, zu “Bild“: “Ein Tor muss jetzt der nächste Schritt sein. Das wäre dann ein Brustlöser, der andere Kräfte freisetzen kann.”

    RB Leipzig will Andre Silva im Sommer verkaufen

    In der Theorie würde Silva im Sommer nach Leipzig zurückkehren.
    In der Theorie würde Silva im Sommer nach Leipzig zurückkehren.  © Picture Point / Gabor Krieg

    Inzwischen dürfte die Torflaute aber auch schon maximal Kopfsache sein. “Ich glaube schon, dass er sich selbst Druck macht”, so Niemeyer.

    “Er möchte zum Tor-Erfolg kommen und der Mannschaft etwas geben. Er hat sich gut integriert, tritt fokussiert auf. Und jetzt muss er weiter so investieren wie am Wochenende. Dann wird der Moment kommen, in dem er trifft.”

    Wäre in jedem Fall für alle Seiten gut. Damit der Wechsel nach Bremen überhaupt zustande kam, hat RB einen Teil des Gehalts übernommen.

    Klopp rettet Rose: RB Leipzig "ein Trümmerhaufen"!
    RB Leipzig
    Klopp rettet Rose: RB Leipzig “ein Trümmerhaufen”!

    Der Plan: Silva ins Schaufenster stellen, damit im Sommer ein Verein ihn verpflichten kann. Sein Vertrag in Sachsen läuft nur noch bis 2026.



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  • Werder Bremen: Für Silva wird es bei Werder jetzt ernst

    Werder Bremen: Für Silva wird es bei Werder jetzt ernst


    1. Werder Bremen: Für Silva wird es bei Werder jetzt ernst – Trainer erklärt das Problem  BILD
    2. Werder-Angriff in Bielefeld: Silva und Ducksch vor Startelf-Premiere  kicker
    3. „Zeit und Arbeit“: Silva sucht bei Werder Bremen den Anschluss  LigaInsider
    4. Werder Bremen: Silva oder Ducksch – wer darf gegen Bielefeld spielen?  WESER-KURIER
    5. Werders Torjäger-Wechselspielchen: Stürmt André Silva in Bielefeld wieder statt oder erstmals gemeinsam mit Marvin Ducksch?  deichstube.de



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  • Silva sucht bei Werder Bremen den Anschluss

    Silva sucht bei Werder Bremen den Anschluss


    André Silva konnte sich seit seinem Leih-Transfer von RB Leipzig bis dato noch nicht als vielversprechende Hilfe beim SV Werder Bremen präsentieren. Der Stürmer legte unglückliche Auftritte hin und braucht noch Zeit, um bei seinem neuen Klub richtig anzukommen.


    „Wie bei aktuell vielen Spielern fehlt ihm Rhythmus und Selbstverständnis in seinem Spiel“, gab Trainer Ole Werner am Donnerstag auf der Pressekonferenz zum Wolfsburg-Spiel zu Protokoll. „Das ist bei ihm natürlich auch zu erklären, weil er in einer neuen Mannschaft spielt und im ersten Halbjahr nicht viel Spielpraxis hatte.“

    Generell habe Werder an mehreren kleinen Problemen zu knabbern, wie Werner festhielt: „Das ist es, was bei vielen Spielern aktuell aus verschiedenen Gründen fehlt – ob es Verletzungs- oder Krankheitsgründe sind, oder Spieler die Vorbereitung nicht hatten. Dem hinken wir mit vielen Leuten ein bisschen hinterher. Das ist bei André auch so, aber aus anderen Gründen. Da hilft nur Zeit und Arbeit.“

    Ob Silva gegen den VfL Wolfsburg eine erneute Bewährungsprobe von Beginn an erhält, wird sich zeigen. Durch den Ausfall von Marvin Ducksch geht es für Werner nun darum, eine passende Alternative aus den verbleibenden Angreifern zu wählen. Oliver Burke hat sich nach seinem Auftritt gegen Bielefeld zumindest positiv in Erinnerung gebracht, was seine Chance auf die Startelf erhöht.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Werder-Neuzugang André Silva exklusiv im Interview!

    Werder-Neuzugang André Silva exklusiv im Interview!


    1. DeichStube
    2. News

    DeichStube-Chefreporter Daniel Cottäus im Gespräch mit Werder Bremens Winter-Neuzugang André Silva.
    DeichStube-Chefreporter Daniel Cottäus im Gespräch mit Werder Bremens Winter-Neuzugang André Silva. © gumzmedia

    Werder Bremens Winter-Neuzugang André Silva spricht in seinem ersten Interview an der Weser überhaupt über seine ersten Wochen am Osterdeich und verrät, warum er früher ein Fan von Hugo Almeida war und was er sich im Training von Cristiano Ronaldo abgeschaut hat.

    Bremen – Erst das Mannschaftstraining, dann eine Extra-Einheit Torabschlüsse und schließlich noch 30 Minuten Programm im Kraftraum: Hinter André Silva liegt bereits ein langer Arbeitstag, als er gut gelaunt zum Termin mit der DeichStube erscheint, um sein erstes Interview als Profi des SV Werder Bremen zu geben. Der Wechsel des 29-Jährigen von RB Leipzig an den Osterdeich hatte Anfang Februar für viel Aufsehen gesorgt. Während des Gesprächs erklärt Silva nun, wie er die ersten Wochen am Osterdeich erlebt hat, warum er früher Fan von Hugo Almeida war und was er sich beim gemeinsamen Spielen und Trainieren von Superstar Cristiano Ronaldo abgeschaut hat. Weitere Themen: Eine mögliche Zukunft über den Sommer hinaus bei Werder, die Sportart Rollhockey und ein kurioser Social-Media-Fauxpas, mit dem Silva kürzlich für Schmunzler sorgte.

    Wechsel zu Werder Bremen? André Silva im DeichStube-Interview: „Das klang sofort interessant für mich“

    Herr Silva, vor ein paar Tagen haben Sie im Internet für einen Lacher gesorgt, weil in Ihrem Profil auf der Plattform „X“ nicht „SV Werder Bremen“, sondern „SV Werner Bremen“ geschrieben stand. Ein versteckter Gruß an Ihren neuen Trainer?

    (lacht) Nein, das war einfach ein lustiger Fehler. Ich habe ein Team, das mir hilft, meinen Auftritt in den Sozialen Medien zu betreuen, und da hat sich offenbar jemand vertippt. Vielleicht hat der ja an den Trainer gedacht. Ich habe es selbst gar nicht bemerkt, bin aber von mehreren Leuten darauf hingewiesen worden. Wir haben es dann schnell korrigiert.

    Sie stehen nun seit knapp drei Wochen bei Werder unter Vertrag. Wie waren die ersten Tage? Haben Sie sich schon eingelebt?

    Ja, absolut. Ich bin gut im Verein und in der Stadt angekommen. Bei einem Wechsel im Winter ist das immer etwas schwieriger als im Sommer, weil einfach weniger Zeit für alles da ist. So langsam sind die wichtigsten Dinge aber geregelt. Noch wohne ich zwar im Hotel, ich habe aber inzwischen eine Wohnung gefunden und ziehe bald um.

    Was war Ihr erster Gedanke, als Sie erfahren haben, dass Werder an Ihnen interessiert ist?

    Es klang sofort sehr interessant für mich. Es ging darum, eine Lösung für meine Situation zu finden, denn in Leipzig habe ich zuletzt kaum noch gespielt. Ich bin kein Typ, der Dinge überstürzt, sondern denke gerne in Ruhe darüber nach. Ich möchte einfach sicher sein, dass der nächste Schritt der richtige ist. Bei Werder war ich mir schnell sicher.

    „Wahnsinn!“: Neuzugang André Silva verbindet Hugo Almeida und Diego mit Werder Bremen

    Für Frankfurt und Leipzig haben Sie mehrfach gegen Werder gespielt. Abgesehen davon: Was verbinden Sie mit dem Verein?

    Ich bin Portugiese, deshalb natürlich zuerst Hugo Almeida, aber auch Diego, der vor seiner Zeit bei Werder bei meinem Heimatverein FC Porto gespielt hat. Als ich jünger war, ist Almeida für die Nationalmannschaft aufgelaufen, und ich weiß noch, wie beeindruckt ich von seiner Schussstärke war. Wahnsinn! Diego ist natürlich ein ganz besonderer Spieler gewesen, mit unglaublichen Fähigkeiten.

    Im März bestreitet Diego sein Abschiedsspiel im Weserstadion. Werden Sie sich das Spektakel vor Ort ansehen?

    Das weiß ich noch nicht, aber ich werde definitiv darüber nachdenken. Vielleicht bekomme ich ja noch eine Karte (lacht).

    In Bremen sind mit Diego Erinnerungen an große internationale Spiele verbunden. Viele Werder-Fans träumen davon, dass sich der Verein nach langer Zeit endlich mal wieder fürs internationale Geschäft qualifiziert. Ist das in dieser Saison möglich?

    Wenn ich sehe, wie hart und konzentriert die Mannschaft allein in der Zeit, seit ich hier bin, gearbeitet hat, dann ist sehr viel möglich. Wir sollten aber nicht zu weit in die Zukunft schauen und unnötige Erwartungen schüren. Nach Europa zu kommen, ist sehr schwer. Wir müssen es mehr wollen, als die anderen Mannschaften und jeden Tag hart dafür arbeiten. Dann sehen wir, was dabei am Ende herauskommt.

    Zwei Spiele haben Sie bisher als Werder-Profi erlebt, beide gingen verloren. Nicht gerade ein Traumstart für Sie persönlich. Dämpft das die Stimmung?

    Nein, denn es waren nur zwei Spiele. Das erste davon war gegen die Bayern, und das ist die schwierigste Aufgabe, die du in der Bundesliga haben kannst. Gegen Hoffenheim hätten wir es definitiv besser machen müssen, denn die Qualität dafür haben wir. Aber trotz der beiden Spiele habe ich weiterhin ein sehr gutes Gefühl für den Rest der Saison.

    Werder Bremen-Neuzugang André Silva im Interview: „Hätte nie gedacht, dass ich mal fünf Jahre in der Bundesliga spiele“

    In der Saison 2020/21 haben Sie stolze 28 Bundesligatore für Eintracht Frankfurt geschossen, was Sie nicht nur in Deutschland berühmt gemacht hat. In den drei schwierigen Spielzeiten danach waren es für Leipzig und San Sebastian insgesamt 19 Treffer. Was denken Sie über diese Zahlen?

    Fußball kann sehr einfach, aber auch sehr kompliziert sein. Es gibt immer wieder Dinge, die du nicht kontrollieren kannst, die aber neben der eigenen Form auch Einfluss auf deine Leistung haben. Der Trainer, die Mitspieler, die Situation des Vereins, auch die Vertragssituation. In Frankfurt lief es einfach perfekt, alles hat gepasst, und ich konnte meine Stärken voll einbringen. Das Selbstvertrauen aus dieser Zeit habe ich nicht verloren. Ich arbeite jeden Tag daran, mich weiterzuentwickeln. Auch wenn die Torquote in den letzten Jahren niedriger war, bin ich heute insgesamt vielleicht sogar ein besserer Spieler als während der Zeit in Frankfurt.

    FC Porto, AC Mailand, FC Sevilla, Eintracht Frankfurt, RB Leipzig, San Sebastian und jetzt Werder – Sie haben in Ihrer Karriere schon für viele Vereine gespielt. Bei Ihrer Vorstellung in Bremen haben Sie kürzlich gesagt, dass Sie gerne mal für einen längeren Zeitraum in einem Club bleiben würden. Könnte Werder dieser Club sein?

    Warum nicht? Vorstellbar ist vieles. Ich hätte früher zum Beispiel nie gedacht, dass ich mal fünf Jahre lang in der Bundesliga spiele, und doch ist es so gekommen. Ich habe mir mit der Zeit abgewöhnt, zu weit in die Zukunft zu schauen, weil es nichts bringt. An den Sommer denke ich jetzt noch nicht.

    Das Leihgeschäft zwischen Werder und Leipzig läuft bis zum Ende der Saison. Ihre Verpflichtung ist in Bremen mit großen Hoffnungen verknüpft. Wie schwer ist es, innerhalb kürzester Zeit sofort helfen zu müssen?

    Das ist auf jeden Fall eine Herausforderung. Mit der Erfahrung, die ich in meiner Karriere gesammelt habe, bin ich mir aber sicher, dass ich sie meistern kann. Ich bringe mich mit allem ein, was ich habe, um dabei zu helfen, dass wir unsere Ziele erreichen.

    Mal was anderes: Es heißt, Sie seien ein großer Rollerhockey-Fan, ein Sport, der in Portugal enorm populär ist…

    (lacht) Nein, nein, da ist über die Jahre ein etwas schiefes Bild entstanden. Ich habe als Kind früher neben dem Fußball viele andere Sportarten ausprobiert, unter anderem eben auch Rollerhockey, also Hockey auf klassischen Rollschuhen, nicht auf Inlineskates. Einige meiner Cousins waren darin ziemlich gut und sind bis heute aktiv. Ihre Spiele sehe ich mir manchmal an. Als Fan würde ich mich aber nicht bezeichnen.

    Dann zurück zum Fußball: Wie würden Sie sich selbst als Stürmer beschreiben?

    Ich bin ein Stürmer, der gerne viel unterwegs ist und nicht nur im Strafraum lauert. Das Zusammenspiel mit meinen Mitspielern ist mir sehr wichtig, ob ich dabei nun Bälle festmache oder es One Touch weitergeht. Ich bin sicher nicht der schnellste Stürmer und nicht der, der am höchsten springt, aber ich würde sagen, dass ich gut den richtigen Moment finden kann. Im Strafraum kann ich ein Killer sein.

    Werder Bremen-Neuzugang André Silva im DeichStube-Interview über Cristiano Ronaldo: „Wir haben uns immer gut verstanden“

    Werders nächster Gegner ist der SC Freiburg. Sie sind eine Art Experte für diesen Club. Neun Mal haben Sie bereits gegen Freiburg gespielt, unter anderem 2022 im DFB-Pokalfinale, das Sie mit Leipzig gewonnen haben. Was erwartet Werder am Freitag für eine Mannschaft?

    Freiburg ist ein physisch starkes Team, das taktisch sehr diszipliniert auftritt. Sie haben viele Automatismen, mit denen sie große Dynamik auf dem Platz erzeugen können. Es wird eine schwere Aufgabe für uns, aber ich bin mir sicher, dass unser Trainer uns sehr gut darauf vorbereiten wird.

    2017 hat Weltstar Cristiano Ronaldo mal Folgendes über Sie gesagt: „Portugal ist in guten Händen, wenn ich einmal aufhöre, denn wir haben bereits einen tollen Stürmer gefunden: André Silva.“ Wie ist Ihr Verhältnis zu Ronaldo?

    Das war damals ein großes Lob! Wir haben uns immer gut verstanden, wenn wir uns bei der Nationalmannschaft gesehen haben. Es war nicht so, dass wir abseits davon viel Kontakt hatten, denn Cristiano ist ein vielbeschäftigter Mann, aber der Austausch mit ihm war immer sehr angenehm.

    16 Mal standen Sie gemeinsam für Portugal auf dem Platz. Was haben Sie von Ronaldo gelernt?

    Ich bin damit aufgewachsen, zu ihm aufzuschauen. Er ist ein Idol für mich. Seine Disziplin, sein unbändiger Wille, hart an sich zu arbeiten und sich zu verbessern, ist beeindruckend. Er erinnert mich daran, dass man immer sein Bestes geben muss, um erfolgreich zu sein.

    Ihr bis dato letztes Länderspiel war im Jahr 2022. Wann sehen wir Sie wieder für Portugal auflaufen?

    Ich hoffe bald. Die Nationalmannschaft ist immer in meinem Kopf. Wenn ich gute Leistungen im Verein bringe, kommt das eine zum anderen. Mit dem Nationaltrainer (Roberto Martinez, Anm. d. Red.) gibt es hin und wieder Kontakt, das letzte Mal bei einem Champions-League-Spiel mit Leipzig, das er sich angesehen hat. Er hat mir Glück gewünscht und gesagt, dass ich weiter fokussiert arbeiten soll.

    Herr Silva, zum Abschluss vervollständigen Sie bitte diesen Satz: Nach der Saison bin ich zufrieden, wenn…

    (überlegt) … ich viel gespielt und Werder dabei geholfen habe, seine Ziele zu erreichen. Ach ja: Und ein paar Tore wären auch nicht schlecht (lacht).



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  • Werder Bremen-Leihe Silva: „Kann im Strafraum ein

    Werder Bremen-Leihe Silva: „Kann im Strafraum ein


    Verbleib bei Werder denkbar 

    Werder Bremen-Leihe Silva: „Kann im Strafraum ein Killer sein“

    ©IMAGO

    Am Deadline Day wechselte André Silva per Leihe von RB Leipzig zu Werder Bremen, zwei Einsätze nach Einwechslungen stehen für den Portugiesen im grün-weißen Dress seither zu Buche. Im Vorfeld des Bundesliga-Duells mit dem SC Freiburg (Freitag, 20:30 Uhr) bilanzierte der 29-Jährige nun seine ersten Wochen am Osterdeich. Silva spielte bei den Sachsen hinter den Stammspielern Loïs Openda (24) und Benjamin Sesko (21) sowie Joker Yussuf Poulsen (30) nur die vierte Geige im Sturm. Im Werder-Kader gibt es mit Marvin Ducksch (30) und Keke Topp (20) derzeit nur zwei etatmäßige Mittelstürmer.

    „Wir sind von seiner Qualität absolut überzeugt. André kennt die Bundesliga seit Jahren, ist voll im Training und wir hoffen, dass die Integration in unsere Mannschaft sehr schnell erfolgen wird“, hatte Bremens Leiter Profifußball Peter Niemeyer wissen lassen. Der Angreifer bekräftigte nun im Interview mit der „Deichstube“, dass er sich an der Weser durchaus bereits eingelebt habe: „Ich bin gut im Verein und in der Stadt angekommen. Bei einem Wechsel im Winter ist das immer etwas schwieriger als im Sommer, weil einfach weniger Zeit für alles da ist. So langsam sind die wichtigsten Dinge aber geregelt. Noch wohne ich zwar im Hotel, ich habe aber inzwischen eine Wohnung gefunden und ziehe bald um.“

    Bei den Anhängern der Norddeutschen hatte der 53-fache Nationalspieler zunächst abseits des Sportlichen für Aufmerksamkeit gesorgt, als er in seinem Profil im sozialen Netzwerk „X“ den „SV Werner Bremen“ als seinen neuen Verein angab. Der „lustige Fehler“, der für einige Social-Media-Lacher sorgte, sei aber nicht seiner gewesen, bekräftigte Silva schmunzelnd: „Ich habe ein Team, das mir hilft, meinen Auftritt in den Sozialen Medien zu betreuen. Da hat sich offenbar jemand vertippt. Vielleicht hat der ja an den Trainer gedacht. Ich habe es selbst gar nicht bemerkt, bin aber von mehreren Leuten darauf hingewiesen worden. Wir haben es dann schnell korrigiert.“

    Jetzt im Forum über den SV Werder diskutieren.

    Berichten zufolge übernimmt Werder im Zuge des Leihdeals mit RB die Hälfte des Silva-Gehalts, das im Jahr 7 Millionen Euro betragen soll. Die Summe für die fünf Monate bis Saisonende beläuft sich somit auf circa 1,5 Mio. Euro. Eine Leihgebühr wurde hingegen nicht fällig, auch eine Kaufoption ist vertraglich nicht integriert. Die Option Werder sei für den 1,86 Meter großen Rechtsfuß „sofort sehr interessant“ gewesen, berichtet er. „Es ging darum, eine Lösung für meine Situation zu finden, denn in Leipzig habe ich zuletzt kaum noch gespielt. Ich bin kein Typ, der Dinge überstürzt, sondern denke gerne in Ruhe darüber nach. Ich möchte einfach sicher sein, dass der nächste Schritt der richtige ist. Bei Werder war ich mir schnell sicher.“

    Dass Bremen die ersten beiden mit ihm gegen Bayern sowie gegen Hoffenheim verlor, stimme Silva nicht missmutig. Der Status der „Sofort-Hilfe“ sei dennoch „eine Herausforderung. Mit der Erfahrung, die ich in meiner Karriere gesammelt habe, bin ich mir aber sicher, dass ich sie meistern kann. Ich bringe mich mit allem ein, was ich habe, um dabei zu helfen, dass wir unsere Ziele erreichen.“ Angesprochen auf seine persönlichen Stärken gab Silva beim Portal zu Protokoll: „Das Zusammenspiel mit meinen Mitspielern ist mir sehr wichtig, ob ich dabei nun Bälle festmache oder es One Touch weitergeht. Ich bin sicher nicht der schnellste Stürmer und nicht der, der am höchsten springt, aber ich würde sagen, dass ich gut den richtigen Moment finden kann. Im Strafraum kann ich ein Killer sein.“

    Leipzig bezahlte für den 29-Jährigen 2021 nach einer überragenden Saison bei Eintracht Frankfurt, in der ihm 39 Scorer (29 Tore und zehn Vorlagen) gelangen, 23 Mio. Euro Ablöse. Nach der Saison erreichte er seinen persönlichen Höchstmarktwert von 45 Mio. Euro. In Leipzig konnte Silva aber nicht an seine erfolgreiche Zeit bei der Eintracht anknüpfen und blieb hinter den Erwartungen zurück, sodass sein Marktwert kontinuierlich auf nun 5 Mio. Euro sank. Auch wenn es zuletzt schlechter lief, habe er sein Selbstbewusstsein aus der Vergangenheit nicht verloren, so der Profi: „Ich arbeite jeden Tag daran, mich weiterzuentwickeln. Auch wenn die Torquote in den letzten Jahren niedriger war, bin ich heute insgesamt vielleicht sogar ein besserer Spieler als während der Zeit in Frankfurt.“

    Werder Bremen und der Traum von Europa – Silva: Sehr viel möglich

    Werder hatte sich zum Ende des vergangenen Jahres mit drei Siegen in Folge in den Dunstkreis der Europapokal-Anwärter gespielt, im Jahr 2025 konnten die Bremer jedoch bis dato nur einen Liga-Sieg einheimsen und rutschten bis auf Platz 10 ab. Am Osterdeich regelmäßig aufkommende Träume vom internationalen Geschäft kommentierte Silva dennoch mit Zuversicht: „Wenn ich sehe, wie hart und konzentriert die Mannschaft allein in der Zeit, seit ich hier bin, gearbeitet hat, dann ist sehr viel möglich. Wir sollten aber nicht zu weit in die Zukunft schauen und unnötige Erwartungen schüren. Nach Europa zu kommen, ist sehr schwer. Wir müssen es mehr wollen als die anderen Mannschaften und jeden Tag hart dafür arbeiten. Dann sehen wir, was dabei am Ende herauskommt.“

    In Leipzig läuft Silvas Vertrag noch bis 2026. Auf die Frage, ob er sich auch einen Verbleib bei Werder über den Sommer hinaus vorstellen könne, meinte der Portugiese: „Warum nicht? Vorstellbar ist vieles. Ich hätte früher zum Beispiel nie gedacht, dass ich mal fünf Jahre lang in der Bundesliga spiele, und doch ist es so gekommen. Ich habe mir mit der Zeit abgewöhnt, zu weit in die Zukunft zu schauen, weil es nichts bringt. An den Sommer denke ich jetzt noch nicht.“



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  • Werder-Star André Silva exklusiv im Interview!

    Werder-Star André Silva exklusiv im Interview!


    1. DeichStube
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    DeichStube-Chefreporter Daniel Cottäus im Gespräch mit Werder Bremens Winter-Neuzugang André Silva.
    DeichStube-Chefreporter Daniel Cottäus im Gespräch mit Werder Bremens Winter-Neuzugang André Silva. © gumzmedia

    Werder Bremens Winter-Neuzugang André Silva spricht in seinem ersten Interview an der Weser überhaupt über seine ersten Wochen am Osterdeich und verrät, warum er früher ein Fan von Hugo Almeida war und was er sich im Training von Cristiano Ronaldo abgeschaut hat.

    Bremen – Erst das Mannschaftstraining, dann eine Extra-Einheit Torabschlüsse und schließlich noch 30 Minuten Programm im Kraftraum: Hinter André Silva liegt bereits ein langer Arbeitstag, als er gut gelaunt zum Termin mit der DeichStube erscheint, um sein erstes Interview als Profi des SV Werder Bremen zu geben. Der Wechsel des 29-Jährigen von RB Leipzig an den Osterdeich hatte Anfang Februar für viel Aufsehen gesorgt. Während des Gesprächs erklärt Silva nun, wie er die ersten Wochen am Osterdeich erlebt hat, warum er früher Fan von Hugo Almeida war und was er sich beim gemeinsamen Spielen und Trainieren von Superstar Cristiano Ronaldo abgeschaut hat. Weitere Themen: Eine mögliche Zukunft über den Sommer hinaus bei Werder, die Sportart Rollhockey und ein kurioser Social-Media-Fauxpas, mit dem Silva kürzlich für Schmunzler sorgte.

    Wechsel zu Werder Bremen? André Silva im DeichStube-Interview: „Das klang sofort interessant für mich“

    Herr Silva, vor ein paar Tagen haben Sie im Internet für einen Lacher gesorgt, weil in Ihrem Profil auf der Plattform „X“ nicht „SV Werder Bremen“, sondern „SV Werner Bremen“ geschrieben stand. Ein versteckter Gruß an Ihren neuen Trainer?

    (lacht) Nein, das war einfach ein lustiger Fehler. Ich habe ein Team, das mir hilft, meinen Auftritt in den Sozialen Medien zu betreuen, und da hat sich offenbar jemand vertippt. Vielleicht hat der ja an den Trainer gedacht. Ich habe es selbst gar nicht bemerkt, bin aber von mehreren Leuten darauf hingewiesen worden. Wir haben es dann schnell korrigiert.

    Sie stehen nun seit knapp drei Wochen bei Werder unter Vertrag. Wie waren die ersten Tage? Haben Sie sich schon eingelebt?

    Ja, absolut. Ich bin gut im Verein und in der Stadt angekommen. Bei einem Wechsel im Winter ist das immer etwas schwieriger als im Sommer, weil einfach weniger Zeit für alles da ist. So langsam sind die wichtigsten Dinge aber geregelt. Noch wohne ich zwar im Hotel, ich habe aber inzwischen eine Wohnung gefunden und ziehe bald um.

    Was war Ihr erster Gedanke, als Sie erfahren haben, dass Werder an Ihnen interessiert ist?

    Es klang sofort sehr interessant für mich. Es ging darum, eine Lösung für meine Situation zu finden, denn in Leipzig habe ich zuletzt kaum noch gespielt. Ich bin kein Typ, der Dinge überstürzt, sondern denke gerne in Ruhe darüber nach. Ich möchte einfach sicher sein, dass der nächste Schritt der richtige ist. Bei Werder war ich mir schnell sicher.

    „Wahnsinn!“: Neuzugang André Silva verbindet Hugo Almeida und Diego mit Werder Bremen

    Für Frankfurt und Leipzig haben Sie mehrfach gegen Werder gespielt. Abgesehen davon: Was verbinden Sie mit dem Verein?

    Ich bin Portugiese, deshalb natürlich zuerst Hugo Almeida, aber auch Diego, der vor seiner Zeit bei Werder bei meinem Heimatverein FC Porto gespielt hat. Als ich jünger war, ist Almeida für die Nationalmannschaft aufgelaufen, und ich weiß noch, wie beeindruckt ich von seiner Schussstärke war. Wahnsinn! Diego ist natürlich ein ganz besonderer Spieler gewesen, mit unglaublichen Fähigkeiten.

    Im März bestreitet Diego sein Abschiedsspiel im Weserstadion. Werden Sie sich das Spektakel vor Ort ansehen?

    Das weiß ich noch nicht, aber ich werde definitiv darüber nachdenken. Vielleicht bekomme ich ja noch eine Karte (lacht).

    In Bremen sind mit Diego Erinnerungen an große internationale Spiele verbunden. Viele Werder-Fans träumen davon, dass sich der Verein nach langer Zeit endlich mal wieder fürs internationale Geschäft qualifiziert. Ist das in dieser Saison möglich?

    Wenn ich sehe, wie hart und konzentriert die Mannschaft allein in der Zeit, seit ich hier bin, gearbeitet hat, dann ist sehr viel möglich. Wir sollten aber nicht zu weit in die Zukunft schauen und unnötige Erwartungen schüren. Nach Europa zu kommen, ist sehr schwer. Wir müssen es mehr wollen, als die anderen Mannschaften und jeden Tag hart dafür arbeiten. Dann sehen wir, was dabei am Ende herauskommt.

    Zwei Spiele haben Sie bisher als Werder-Profi erlebt, beide gingen verloren. Nicht gerade ein Traumstart für Sie persönlich. Dämpft das die Stimmung?

    Nein, denn es waren nur zwei Spiele. Das erste davon war gegen die Bayern, und das ist die schwierigste Aufgabe, die du in der Bundesliga haben kannst. Gegen Hoffenheim hätten wir es definitiv besser machen müssen, denn die Qualität dafür haben wir. Aber trotz der beiden Spiele habe ich weiterhin ein sehr gutes Gefühl für den Rest der Saison.

    Werder Bremen-Neuzugang André Silva im Interview: „Hätte nie gedacht, dass ich mal fünf Jahre in der Bundesliga spiele“

    In der Saison 2020/21 haben Sie stolze 28 Bundesligatore für Eintracht Frankfurt geschossen, was Sie nicht nur in Deutschland berühmt gemacht hat. In den drei schwierigen Spielzeiten danach waren es für Leipzig und San Sebastian insgesamt 19 Treffer. Was denken Sie über diese Zahlen?

    Fußball kann sehr einfach, aber auch sehr kompliziert sein. Es gibt immer wieder Dinge, die du nicht kontrollieren kannst, die aber neben der eigenen Form auch Einfluss auf deine Leistung haben. Der Trainer, die Mitspieler, die Situation des Vereins, auch die Vertragssituation. In Frankfurt lief es einfach perfekt, alles hat gepasst, und ich konnte meine Stärken voll einbringen. Das Selbstvertrauen aus dieser Zeit habe ich nicht verloren. Ich arbeite jeden Tag daran, mich weiterzuentwickeln. Auch wenn die Torquote in den letzten Jahren niedriger war, bin ich heute insgesamt vielleicht sogar ein besserer Spieler als während der Zeit in Frankfurt.

    FC Porto, AC Mailand, FC Sevilla, Eintracht Frankfurt, RB Leipzig, San Sebastian und jetzt Werder – Sie haben in Ihrer Karriere schon für viele Vereine gespielt. Bei Ihrer Vorstellung in Bremen haben Sie kürzlich gesagt, dass Sie gerne mal für einen längeren Zeitraum in einem Club bleiben würden. Könnte Werder dieser Club sein?

    Warum nicht? Vorstellbar ist vieles. Ich hätte früher zum Beispiel nie gedacht, dass ich mal fünf Jahre lang in der Bundesliga spiele, und doch ist es so gekommen. Ich habe mir mit der Zeit abgewöhnt, zu weit in die Zukunft zu schauen, weil es nichts bringt. An den Sommer denke ich jetzt noch nicht.

    Das Leihgeschäft zwischen Werder und Leipzig läuft bis zum Ende der Saison. Ihre Verpflichtung ist in Bremen mit großen Hoffnungen verknüpft. Wie schwer ist es, innerhalb kürzester Zeit sofort helfen zu müssen?

    Das ist auf jeden Fall eine Herausforderung. Mit der Erfahrung, die ich in meiner Karriere gesammelt habe, bin ich mir aber sicher, dass ich sie meistern kann. Ich bringe mich mit allem ein, was ich habe, um dabei zu helfen, dass wir unsere Ziele erreichen.

    Mal was anderes: Es heißt, Sie seien ein großer Rollerhockey-Fan, ein Sport, der in Portugal enorm populär ist…

    (lacht) Nein, nein, da ist über die Jahre ein etwas schiefes Bild entstanden. Ich habe als Kind früher neben dem Fußball viele andere Sportarten ausprobiert, unter anderem eben auch Rollerhockey, also Hockey auf klassischen Rollschuhen, nicht auf Inlineskates. Einige meiner Cousins waren darin ziemlich gut und sind bis heute aktiv. Ihre Spiele sehe ich mir manchmal an. Als Fan würde ich mich aber nicht bezeichnen.

    Dann zurück zum Fußball: Wie würden Sie sich selbst als Stürmer beschreiben?

    Ich bin ein Stürmer, der gerne viel unterwegs ist und nicht nur im Strafraum lauert. Das Zusammenspiel mit meinen Mitspielern ist mir sehr wichtig, ob ich dabei nun Bälle festmache oder es One Touch weitergeht. Ich bin sicher nicht der schnellste Stürmer und nicht der, der am höchsten springt, aber ich würde sagen, dass ich gut den richtigen Moment finden kann. Im Strafraum kann ich ein Killer sein.

    Werder Bremen-Neuzugang André Silva im DeichStube-Interview über Cristiano Ronaldo: „Wir haben uns immer gut verstanden“

    Werders nächster Gegner ist der SC Freiburg. Sie sind eine Art Experte für diesen Club. Neun Mal haben Sie bereits gegen Freiburg gespielt, unter anderem 2022 im DFB-Pokalfinale, das Sie mit Leipzig gewonnen haben. Was erwartet Werder am Freitag für eine Mannschaft?

    Freiburg ist ein physisch starkes Team, das taktisch sehr diszipliniert auftritt. Sie haben viele Automatismen, mit denen sie große Dynamik auf dem Platz erzeugen können. Es wird eine schwere Aufgabe für uns, aber ich bin mir sicher, dass unser Trainer uns sehr gut darauf vorbereiten wird.

    2017 hat Weltstar Cristiano Ronaldo mal Folgendes über Sie gesagt: „Portugal ist in guten Händen, wenn ich einmal aufhöre, denn wir haben bereits einen tollen Stürmer gefunden: André Silva.“ Wie ist Ihr Verhältnis zu Ronaldo?

    Das war damals ein großes Lob! Wir haben uns immer gut verstanden, wenn wir uns bei der Nationalmannschaft gesehen haben. Es war nicht so, dass wir abseits davon viel Kontakt hatten, denn Cristiano ist ein vielbeschäftigter Mann, aber der Austausch mit ihm war immer sehr angenehm.

    16 Mal standen Sie gemeinsam für Portugal auf dem Platz. Was haben Sie von Ronaldo gelernt?

    Ich bin damit aufgewachsen, zu ihm aufzuschauen. Er ist ein Idol für mich. Seine Disziplin, sein unbändiger Wille, hart an sich zu arbeiten und sich zu verbessern, ist beeindruckend. Er erinnert mich daran, dass man immer sein Bestes geben muss, um erfolgreich zu sein.

    Ihr bis dato letztes Länderspiel war im Jahr 2022. Wann sehen wir Sie wieder für Portugal auflaufen?

    Ich hoffe bald. Die Nationalmannschaft ist immer in meinem Kopf. Wenn ich gute Leistungen im Verein bringe, kommt das eine zum anderen. Mit dem Nationaltrainer (Roberto Martinez, Anm. d. Red.) gibt es hin und wieder Kontakt, das letzte Mal bei einem Champions-League-Spiel mit Leipzig, das er sich angesehen hat. Er hat mir Glück gewünscht und gesagt, dass ich weiter fokussiert arbeiten soll.

    Herr Silva, zum Abschluss vervollständigen Sie bitte diesen Satz: Nach der Saison bin ich zufrieden, wenn…

    (überlegt) … ich viel gespielt und Werder dabei geholfen habe, seine Ziele zu erreichen. Ach ja: Und ein paar Tore wären auch nicht schlecht (lacht).



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  • Werder Bremen: Wann legt Silva los? Werner verteidigt

    Werder Bremen: Wann legt Silva los? Werner verteidigt


    Ein Torschuss, eine Torschussvorlage! Mehr konnte André Silva (29) nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit gegen Hoffenheim (1:3) nicht ins Spiel bringen.

    Der Leih-Angreifer von RB Leipzig sollte neue Akzente setzen, schob damit sogar den Bremer Top-Stürmer Marvin Ducksch (30) auf die Bank.

    Das 1:3 konnte er nicht mehr verhindern, richtig im Spiel ist der Profi ebenfalls noch nicht.

    Abseits oder nicht?: Riesen-Diskussion um Barça-Gegentor!

    Teaser-Bild

    Quelle: DAZN18.02.2025

    Auch in München (0:3), als der portugiesische Nationalspieler in der 52. Minute für Justin Njinmah (24) kam, hatte seine Einwechslung nicht den erhofften Wow-Effekt. Silva blieb ohne Torschuss, hatte keine Torschussbeteiligung und nur 17 Ballbesitzphasen.

    „Ich bin überzeugt, dass die Bindung relativ schnell kommt“, sagt Peter Niemeyer (41). Werders Profi-Boss weiter: „Weil André und die Mannschaft Qualität haben und er das Niveau und die Liga kennt. Deshalb wird er ganz schnell das Spielsystem adaptieren und eine Bindung zur Mannschaft finden.“

    Werner verteidigt Werders neuen Top-Star

    Trainer Ole Werner (36) widerspricht der Wahrnehmung, dass Silva seine neuen Kollegen einfach noch nicht gut genug kennt. Der Coach: „Ich habe nicht wahrgenommen, dass ihm Bindung zum Spiel gefehlt hat.“



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