Schlagwort: SGS Essen

  • Nach drei Niederlagen in Folge: Kölner Frauen feiern

    Nach drei Niederlagen in Folge: Kölner Frauen feiern

    Nach drei Niederlagen in Folge: Kölner Frauen feiern

    Die Frauenmannschaft des 1. FC Köln hat nach einer schwierigen Phase in der Frauen-Bundesliga zurück ins Spiel gefunden. Nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen konnte das Team am vergangenen Samstag endlich wieder einen Sieg verbuchen und sorgte damit für eine gesundheitliche Erleichterung sowohl bei den Spielerinnen als auch den Fans.

    Der Sieg gegen den 1. FFC Frankfurt

    In einem spannenden Duell gewannen die Kölnerinnen vor heimischer Kulisse mit 2:1 gegen den 1. FFC Frankfurt. Die Tore erzielte zunächst Julia Kral in der 23. Minute, gefolgt von einem Treffer von Lisa Schwab, die in der zweiten Halbzeit (67. Minute) das 2:0 markierte. Trotz eines späten Anschlusstreffers der Frankfurterinnen in der 80. Minute behielt das Team um Trainerin Euphemia Koulouris die Nerven und brachte den Sieg über die Runden.

    Strategie und Teamleistung

    Trainerin Koulouris lobte die Teamleistung: „Wir haben hart gearbeitet und uns auf die Stärken des Gegners eingestellt. Die Spielerinnen haben die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt.“ Besonders hervorzuheben ist die Abwehrleistung, die gegen einen der stärksten Angriffe der Liga bestand hielt. Die Verteidigerinnen Anna Klein und Laura Schmitt zeigten eine herausragende Performance und unterbanden zahlreiche Angriffe der Frankfurterinnen.

    Fanunterstützung und Atmosphäre im Stadion

    Die Unterstützung der Fans war ein weiterer entscheidender Faktor für den Erfolg. Über 2.000 Zuschauer hatten sich im Stadion eingefunden und sorgten für eine mitreißende Atmosphäre. „Unsere Fans sind unglaublich wichtig für uns. Sie haben uns in schwierigen Zeiten unterstützt und uns heute zum Sieg getragen“, sagte Kapitänin Laura Künzer nach dem Spiel.

    Rückblick auf die letzten Spiele

    Die Kölnerinnen hatten zuvor gegen Eintracht Frankfurt, den SC Freiburg und den VfL Wolfsburg verloren, was ihre Position in der Tabelle gefährdet hatte. Trainerin Koulouris stand bereits unter Druck, die Mannschaft aus der Krise zu führen. „Wir mussten verschiedene Dinge anpassen, um die Moral wiederherzustellen“, erklärte Koulouris nach dem Spiel. Der Sieg wird nun als Wendepunkt in der Saison gewertet.

    Ausblick und nächste Herausforderungen

    Mit diesem Sieg springen die Kölner Frauen auf den 8. Platz der Tabelle und sorgen für ein wenig Abstand zu den Abstiegsplätzen. Am kommenden Wochenende steht ein Auswärtsspiel gegen die Damen von Bayer 04 Leverkusen an, die ebenfalls dringend Punkte benötigen. Die Spielerinnen sind motiviert und hoffen, den Schwung aus dem letzten Spiel mit in die kommenden Wochen zu nehmen.

    Spielerinnen im Fokus

    • Julia Kral: Mit ihrem ersten Tor der Saison zeigt Kral, dass sie eine wichtige Stütze im Team ist.
    • Lisa Schwab: Ihre technische Versiertheit und Schnelligkeit könnten entscheidend für die nächsten Spiele sein.
    • Laura Künzer: Die Kapitänin gibt nicht nur auf dem Platz alles, sondern motiviert auch das gesamte Team abseits des Feldes.

    Fazit

    Der Sieg gegen den 1. FFC Frankfurt könnte nicht nur für die Tabelle, sondern auch für das Selbstvertrauen der Kölner Spielerinnen entscheidend gewesen sein. Die nächsten Spiele bieten die Chance, den positiven Schwung auszubauen und eine erfolgreiche Rückrunde zu gestalten.

  • Frauen: SGS-Hammer – Erfolgstrainer geht und wechselt zum

    Frauen: SGS-Hammer – Erfolgstrainer geht und wechselt zum


    Nach vielen Jahren im Amt wird Markus Högner die Frauen der SGS Essen im Sommer verlassen. Der Klub betont, seine Verdienste sind gar nicht alle aufzählbar.

    Die SGS Essen und Markus Högner gehörten in den letzten Jahren einfach zusammen. Unter dem Erfolgstrainer erlebte der Frauen-Bundesligist eine tolle Zeit, die nun im Sommer endet.

    Denn wie der Klub vermeldete, wird der 57-Jährige Essen nach dieser Saison verlassen und sich der Frauenmannschaft von Borussia Dortmund anschließen, die derzeit in der Westfalenliga um den Aufstieg in die Regionalliga spielt. Im Winter führt der BVB die Tabelle an und liegt einen Punkt vor dem FC Schalke.

    Högner ist Rekordtrainer der SGS Essen und hat aktuell fast 300 Pflichtspiele als Cheftrainer der Essenerinnen auf dem Konto. Er führte die Essenerinnen 2014 und 2020 ins DFB-Pokal Finale und erreichte in der vergangenen Saison einen starken vierten Platz in der Bundesliga.

    Das führte dazu, dass er zum Trainer des Jahres 2024 in Essen gewählt wurde. Mit einer kurzen Unterbrechung in den Jahren 2016 – 2019, als Högner Co-Trainer bei der deutschen Frauen-Nationalmannschaft und beim VfL Wolfsburg war, war er insgesamt zwölf Jahre lang Cheftrainer des Essener Bundesligisten und formte in seiner Amtszeit eine Vielzahl an jungen Talenten zu gestandenen Bundesliga-und Nationalspielerinnen.

    „Ich habe mich zu diesem Schritt entschieden, weil ich das Gefühl habe, dass es mir guttun wird, nochmal etwas anderes zu machen“, erklärt Högner. „Aber natürlich fällt es mir alles andere als leicht und die SGS wird immer einen Platz in meinem Herzen haben.“

    Ich habe mich zu diesem Schritt entschieden, weil ich das Gefühl habe, dass es mir guttun wird, nochmal etwas anderes zu machen

    Markus Högner

    „Mit Markus Högner verlässt uns eine echte SGS-Legende“, betont Helga Sander, die erste Vorsitzende der SGS Essen. „Seine Verdienste für die Mannschaften, die er in seiner langen Zeit hier trainiert hat, sowie für den gesamten Verein sind kaum aufzählbar. Wir werden Markus für alles, was er für die SGS geleistet hat, für immer dankbar sein.“

    Essens Aufsichtsratsvorsitzender Dirk Rehage ergänzt: “Die Bundesliga-Geschichte des Vereins ist ohne Zweifel sehr eng mit Markus Högner verbunden. Schon im ersten Vorstellungsgespräch Anfang 2010 wusste ich, dass Markus und die SGS zusammenpassen würden. Wir hätten gerne auch noch weiter mit Markus gearbeitet, können seine Entscheidung aber nachvollziehen. In all den Jahren hat sich ein sehr vertrauensvolles und gutes Verhältnis zu Markus aufgebaut, welches sicher auch nach dem 30.06.2025 Bestand haben wird. Selbst dann, wenn wir uns in einigen Jahren sportlich gegenüberstehen sollten.“

    Nun muss der Blick nach vorne gerichtet werden – und ein Nachfolger her. Klar ist: Für die SGS Essen wird es immer schwieriger, sich in der Bundesliga zu behaupten, auch wenn diese aufgestockt wird. Denn mit Schalke, dem BVB, Nürnberg, dem HSV oder dem VfL Bochum drängen viele Frauen-Teams von Bundesligisten in die Bundesliga.

    SGS-Geschäftsführer Florian Zeutschler schaut voraus: “Nun gilt es für uns, mit der Situation bestmöglich umzugehen und ich bin mir sicher, dass wir eine Lösung finden werden, mit der wir unseren Weg weitergehen können und auch ab der kommenden Saison erfolgreich sein werden.“



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