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  • Vor BVB-Duell: Juve feiert späten Sieg

    Vor BVB-Duell: Juve feiert späten Sieg

    Vor BVB-Duell: Juve feiert späten Sieg

    Die italienische Meisterschaft hat am Sonntagabend einen aufregenden Höhepunkt erreicht, als Juventus Turin in einem dramatischen Spiel gegen Frosinone den Sieg im allerletzten Moment sicherte. Dieses Ergebnis kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da sich die Bianconeri auf das bevorstehende Duell mit Borussia Dortmund in der UEFA Champions League vorbereiten.

    Spannende Schlussphase

    Im Aufeinandertreffen mit Frosinone blieben die Turiner lange Zeit hinter ihren Erwartungen zurück. Das Team von Trainer Massimiliano Allegri fand zunächst keinen Zugriff auf das Spiel und sah sich in der ersten Halbzeit einem druckvollen Gegner ausgesetzt. Frosinone, das in der unteren Tabellenhälfte kämpft, brachte mit einer kompakten Defensive die Angriffsbemühungen der Juve ins Stocken.

    Die Wende kam jedoch in der 86. Minute, als der eingewechselte Filippo Ranocchia einen Freistoß aus rund 25 Metern Entfernung schoss. Seine präzise Hereingabe wurde von einem Verteidiger unfreiwillig ins eigene Tor abgefälscht. Das Stadion in Turin tobte, und die Spieler von Juventus schöpften neues Selbstvertrauen für die Schlussminuten.

    Strategische Veränderungen und Spielerleistungen

    Trainer Allegri reagierte im Laufe des Spiels mit mehreren Wechseln, die sich als entscheidend erwiesen. Neben Ranocchia kamen auch Dusan Vlahovic und Arkadiusz Milik in der zweiten Halbzeit zum Einsatz. Besonders Vlahovic sorgte mit seinem Spielverständnis und seiner Schnelligkeit für Unruhe in der Frosinone-Abwehr.

    „Wir mussten unsere Taktik anpassen und mehr Druck auf den Gegner ausüben“, erklärte Allegri nach dem Spiel. „Die letzten Minuten waren entscheidend und haben uns das nötige Selbstvertrauen gegeben.“

    Vorbereitung auf Dortmund

    Der späte Sieg gegen Frosinone gibt Juventus die Moral, die sie benötigen, um am kommenden Dienstag gegen Borussia Dortmund antreten zu können. Die Dortmunder haben in der Champions League bislang stark gespielt und stehen mit ihrem Angriff in der Kritik der Serie A-Abwehr.

    Vor dem spannenden Duell in der Champions League betonte Kapitän Leonardo Bonucci: „Jetzt müssen wir den Schwung aus diesem Spiel mitnehmen. Dortmund wird eine große Herausforderung, aber wir sind bereit.“

    Reaktionen und Ausblick

    Die Medienlandschaft in Italien reagierte gemischt auf die Leistung von Juventus. Während einige Experten lobten, dass die Mannschaft trotz schwieriger Umstände den Willen zum Sieg gezeigt habe, gab es auch kritische Stimmen. „Juve hat nicht überzeugt, es war eher der Zufall, der den Sieg brachte“, so ein Kommentator eines Sportportals.

    Borussia Dortmund hingegen wird sich nach dem letzten Spiel in der Bundesliga, wo sie überzeugend gegen Eintracht Frankfurt gewannen, bestens vorbereitet fühlen. Trainer Edin Terzić wird alles daran setzen, die Defensive von Juventus zu durchbrechen und die Schwächen der Abwehr auszunutzen.

    Fazit der Liga-Form

    Juventus steht momentan auf dem dritten Platz in der Serie A. Nach dem späten Sieg gegen Frosinone kann die Mannschaft mit neuem Elan auf die kommenden Aufgaben blicken. Im Gegensatz dazu hat sich Dortmund als ernstzunehmender Gegner etabliert und wird sicher versuchen, den Schwung aus der Bundesliga mitzunehmen.

    Die Spieler beider Mannschaften stehen unter dem Druck, sich in einem internationalen Wettbewerb zu beweisen. Das bevorstehende Duell verspricht, ein spannendes Schauspiel auf höchstem europäischen Niveau zu werden.

  • Hält die fast schon unglaubliche Serie von Union-Kapitänin Lisa Heiseler?

    Hält die fast schon unglaubliche Serie von Union-Kapitänin Lisa Heiseler?

    Titel: Union-Kapitänin Lisa Heiseler: Hält die unglaubliche Serie?

    In der Welt des Fußballs gibt es immer wieder Spielerinnen und Spieler, die durch außergewöhnliche Leistungen in den Vordergrund treten. Eine solche Spielerin ist Lisa Heiseler, die Kapitänin des 1. FC Union Berlin. Ihr beeindruckender Rekord und die bemerkenswerte Serie, die sie in den letzten Monaten aufgestellt hat, lassen Fußballfans und Experten gleichermaßen staunen. Doch die große Frage bleibt: Wird diese Serie weiterhin bestehen bleiben?

    Lisa Heiseler: Die Schlüsselspielerin von Union Berlin

    Lisa Heiseler hat sich nicht nur als Führungspersönlichkeit im Team etabliert, sondern auch als eine der besten Spielerinnen in der Liga. Ihr Spielstil ist geprägt von einer Kombination aus technischem Können, taktischem Verständnis und unerschütterlichem Kampfgeist. Mit ihrer Fähigkeit, sowohl defensiv als auch offensiv entscheidende Akzente zu setzen, hat sie maßgeblich zum Erfolg des Teams beigetragen.

    Die beeindruckende Serie

    Seit ihrem Debüt hat Heiseler eine beeindruckende Anzahl von Spielen ohne Niederlage ausgetragen. Ihre Konstanz auf dem Platz ist bemerkenswert und zeigt, wie wichtig sie für das Team ist. Während dieser Serie konnte sie zahlreiche Vorlagen geben und selbst Tore erzielen, die oftmals entscheidend für den Ausgang der Spiele waren. Diese Leistungen haben nicht nur Union Berlin zu einem der stärksten Teams in der Liga gemacht, sondern auch Heiselers Ruf als eine der besten Kapitäninnen gefestigt.

    Was macht die Serie so besonders?

    Die Serie von Heiseler ist nicht nur eine persönliche Leistung, sondern spiegelt auch die Stärke des gesamten Teams wider. Jedes Spiel zeigt, wie gut die Chemie zwischen den Spielerinnen ist und wie sie als Einheit zusammenarbeiten. Diese Teamdynamik ist entscheidend, um in der hart umkämpften Liga erfolgreich zu sein. Es wird interessant sein zu beobachten, wie die Mannschaft auf die Herausforderungen reagiert, die die kommenden Spiele mit sich bringen.

    Die Herausforderungen für Union Berlin

    Trotz der beeindruckenden Serie stehen für Union Berlin einige harte Spiele an. Die Konkurrenz in der Liga ist stark, und jede Mannschaft wird alles daransetzen, um Heiselers Vorgänger zu stoppen. Die körperliche und mentale Belastung könnte eine Herausforderung darstellen, die es zu meistern gilt. Die Unterstützung von Fans und die enge Zusammenarbeit im Team könnten jedoch entscheidend sein, um diese Hürde zu überwinden.

    Fazit: Die Zukunft von Lisa Heiseler und Union Berlin

    Die fast schon unglaubliche Serie von Lisa Heiseler ist ein Beweis für ihr außergewöhnliches Talent und ihre Führungsqualitäten. Ob diese Serie bestehen bleibt, hängt nicht nur von ihr, sondern auch vom Team und der Unterstützung der gesamten Union-Familie ab. Fußballfans sollten die kommenden Spiele genau im Auge behalten, denn die Geschichte von Lisa Heiseler und Union Berlin ist noch lange nicht zu Ende.

    Halten Sie sich bereit für spannende Momente im Frauenfußball!

  • Ein typischer Zlatan! Serie A kürt das Tor des Monats

    Ein typischer Zlatan! Serie A kürt das Tor des Monats


    Zlatan Ibrahimović geht zwar nicht mehr auf Torejagd, sein Einfluss ist aber auch in der nächsten Generation von Stürmern deutlich zu erkennen. Florenz-Angreifer Moise Kean verdient sich seinem Kung-Fu-Treffer die Ehrung für das schönste Serie-A-Tor im Februar. Ein Tor wie eine Hommage an Ibrakadabra.

    Es ist erst das zweite Mal seit der Einführung des Preises im Jahr 2021, dass ein Spieler der Fiorentina den Preis gewonnen hat, nachdem Cristiano Biraghi vor zwei Jahren gegen Hellas Verona ein Wunder-Tor erzielte.

    ? Gabriele Maltinti – 2025 Getty Images



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  • Inter verspielt Sieg gegen Napoli – Serie A

    Inter verspielt Sieg gegen Napoli – Serie A


    Philip Billing erzielte den Ausgleich für Napoli. © APA/afp / CARLO HERMANN

    Inter bleibt Tabellenführer der italienischen Serie A, hat es aber verabsäumt, seinen Vorsprung auf vier Punkte auszubauen.

    Der Titelverteidiger kam am Samstag im Schlager beim ersten Verfolger SSC Napoli nach langer Führung nicht über ein 1:1 hinaus. Federico Dimarco versenkte einen Freistoß aus etwas mehr als 20 Metern im Kreuzeck (22.), der eingewechselte Philip Billing rettete Napoli aber noch einen Punkt (87.). Marko Arnautovic kam bei Inter nicht zum Einsatz.

    Napoli ist seit fünf Ligaspiele sieglos, den Süditalienern fehlt aber weiterhin nur ein Zähler auf die Spitze. Der Tabellendritte Atalanta Bergamo musste sich beim Abstiegskandidaten Venezia mit einem 0:0 begnügen. Die Mannschaft von Gianpiero Gasperini hat nur drei der jüngsten zehn Ligaspiele gewonnen, liegt aber dennoch lediglich drei Punkte hinter Inter.

    Serie A, 27. Spieltag:

    Die Ergebnisse

    • 02.03.25

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    Die Tabelle

    SP G U V TV P
    1. Inter 27 17 7 3 60:25 58
    2. Napoli 27 17 6 4 43:22 57
    3. Atalanta 27 16 7 4 59:26 55
    4. Juventus 27 13 13 1 45:21 52
    5. Lazio 27 15 5 7 49:35 50
    6. Bologna 27 12 11 4 42:33 47
    7. Fiorentina 27 13 6 8 42:28 45
    8. Roma 27 12 7 8 42:30 43
    9. Milan 27 11 8 8 39:30 41
    10. Udinese 27 11 6 10 34:37 39
    11. Torino 27 8 10 9 31:32 34
    12. Genoa 27 7 10 10 25:35 31
    13. Como 27 7 7 13 33:43 28
    14. Hellas Verona 27 8 2 17 27:56 26
    15. Cagliari 27 6 7 14 27:42 25
    16. Lecce 27 6 7 14 18:43 25
    17. Parma 27 5 8 14 32:46 23
    18. Empoli 27 4 10 13 23:44 22
    19. Venezia 27 3 9 15 22:41 18
    20. Monza 27 2 8 17 21:45 14



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  • Meisterschaft in der Serie A: Totgeglaubte leben länger –

    Meisterschaft in der Serie A: Totgeglaubte leben länger –


    Stand: 07.03.2025 13:58 Uhr

    In der Serie A schwächeln Tabellenführer Inter und die SSC Neapel. In deren Windschatten sind plötzlich Atalanta und Juventus Turin wieder voll ins Titelrennen eingestiegen. Am Sonntag (09.03.) treffen die zwei Verfolger aufeinander.

    Es ist noch gar nicht lange her, da schien das Rennen um die Meisterschaft in Italien nur noch auf einen Zweikampf hinauszulaufen. Titelverteidiger Inter Mailand und die wieder erstarkte SSC Neapel standen Ende Januar quasi gleichauf an der Spitze, auf Rang drei hatte Atalanta Bergamo schon sieben Zähler Rückstand, Juventus Turin war mittlerweile Fünfter und punktetechnisch gleichermaßen weit von der Meisterschaft wie von der Abstiegszone entfernt. 16 Punkte Rückstand hatte die Mannschaft von Massimiliano-Allegri-Nachfolger Thiago Motta mittlerweile schon auf das Spitzenduo.

    • 28. Spieltag
      Pfeil rechts

    Diskrepanz zwischen Liga und Pokal

    Seitdem ist viel passiert. Bergamo und Juventus sind in fast blamabler Art und Weise aus der Coppa Italia und der Champions League rausgeflogen. Inter beispielsweise ist in beiden Wettbewerben noch mit allen Chancen vertreten. Und in der Liga? Da sieht es komplett anders aus. Napoli hat seitdem nicht mehr gewonnen und Inter ebenfalls mehrfach verloren – unter anderem gegen Juventus. Gleichzeitig gewann die “Alte Dame” seitdem jedes Ligaspiel und auch Atalanta hat seit dem 21. Spieltag in der Serie A nicht mehr verloren. Juventus ist als Vierter nur noch sechs Punkte von Rang eins entfernt, der Dritte Atalanta bis auf drei Zähler herangerückt.

    Am Sonntag (hier ab 20.45 Uhr im Live-Ticker) erwartet Juventus Turin nun Atalanta zum richtungsweisenden Verfolgerduell. Das sehr ausgeglichene Hinspiel, das übrigens wegen Verschiebungen im Spielplan erst im Januar ausgetragen wurde, endete 1:1 (0:0). Ein Ergebnis, das beiden an diesem Sonntag nicht wirklich weiterhelfen würde, wenn ernsthafte Ambitionen auf die Meisterschaft bestehen sollen.

    Seit Sarri kein Scudetto mehr – Motta soll es jetzt richten

    Dieser Anspruch besteht bei Juventus natürlich traditionell. Der letzte Scudetto liegt allerdings nun schon fünf Jahre zurück, in der Saison 2019/20 jubelte man zuletzt mit Trainer Maurizio Sarriüber die Meisterschaft, danach übernahm zuerst Andrea Pirlo, wurde Vierter und dann von Ex-Trainer Massimiliano Allegri wieder abgelöst. Auch dem gelang in drei Saisons allerdings nicht viel, Platz vier, Platz sieben und Platz drei stehen in den Geschichtsbüchern. Thiago Motta (42), als Spieler vor allem für Barcelona, Paris Saint-Germain und Inter Mailand aktiv und zuvor zwei Saisons Cheftrainer beim FC Bologna, übernahm zu Beginn der laufenden Spielzeit und sollte die Mannschaft nun in eine neue Erfolgsära führen.

    Der Start in die Saison war in Ordnung, aber nicht herausragend. Von den ersten fünf Ligaspielen endeten drei 0:0, während am neunten Spieltag gegen Inter erst eine 2:1-Führung verspielt wurde, dann aber ein Doppelpack von Kenan Yildiz aus einem 2:4 noch ein 4:4 machte. So verliefen weite Teile der Saison – Juventus überzeugte selten völlig, verlor aber auch kaum einmal. Außer eben in Königsklasse und Pokalwettbewerben.

    Umbruch im Kader bei der “Alten Dame”

    Motta stand früh in der Kritik – bei einem so ambitionierten Klub ist das zwar normal, doch angesichts des enormen Umbruchs waren die Leistungsschwankungen auch absolut erklärbar. 22 Abgänge hatte der Klub im Sommer 2024 zu verzeichnen. Dazu gehörten zehn Spieler, die zuvor bereits ausgeliehen waren, aber auch erfahrene Profis wie Federico Chiesa, Moise Kean, Filip Kostic, Adrien Rabiot, Daniele Rugani und Alex Sandro.

    Im Winter gab der Klub dann noch Danilo (33) Richtung Brasilien ab – er war nicht nur Kapitän, sondern mit 213 Einsätzen auch Rekordspieler im Kader. Auch Paul Pogba wird nach Absitzen seiner Dopingsperre am 13. März nicht zum Team zurückkehren.

    Kader deutlich jünger als bei den anderen Topteams

    Neue Hoffnungsträger sind die teuren Einkäufe Teun Koopmeiners (26, vom kommenden Gegner Atalanta Bergamo), Douglas Luiz (26, von Aston Villa) und Khéphren Thuram (23, von OGC Nizza). Ausgeliehen sind seit dem Sommer Nico Gonzalez (26, AC Florenz) und Francisco Conceicao (22, FC Porto), sowie seit dem Winter Randal Kolo Muani (26) aus Paris.

    Nach Abstiegskandidat Parma Calcio hat Juve mittlerweile das geringste Durchschnittsalter pro Spiel aller Serie-A-Teams: 25,3 Jahre. Zum Vergleich: Der Tabellenzweite Inter Mailand stellt das älteste Team (30 Jahre), Tabellenführer SSC Neapel das zweitälteste (29,2 Jahre), Atalanta das viertälteste (27,6). In der Liga ist es Motta gelungen, die defensive Stabilität auf einem hohen Niveau zu halten. Das gelingt vor allem mit viel Ballbesitz, Spielkontrolle und einer hohen Passsicherheit. Der Spieler Thiago Motta ist also vom Trainer Thiago Motta nicht allzu weit entfernt. Während lange Zeit ein echter Torjäger aber im Aufgebot fehlte, hat Kolo Muani in der Serie A nun bereits in sechs Einsätzen fünf Treffer erzielt. Trotz allem steht Motta weiter in der Kritik, vor allem bei den Fans.

    Schnelles Direktspiel macht Bergamo Probleme

    Beim kommenden Gegner Bergamo, der seit 2016 von Gian Piero Gasperini trainiert wird, sind die Konstanz auf der Trainerbank und die Spiel-Philosophie eine andere. Eine offensivere, eine direktere, eine manchmal auch von Gegenpressing geprägte, die Bayer Leverkusen im Europa-League-Finale den Zahn zog. Gasperini hat den Klub über die Jahre zu einer festen Größe in Italiens Fußball geformt. Ein Scudetto ist dabei allerdings noch nicht herausgesprungen.

    Atalanta ist unter ihm mittlerweile jederzeit in der Lage, einem Gegner drei, vier oder fünf Tore einzuschenken. Das liegt auch an Stürmer Mateo Retegui, dem in 25 Saisonspielen ganze 21 Treffer gelungen sind. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings, dass die Bergamasken nach eigenen Ballverlusten und vor allem gegen ein direktes Umschaltspiel dann doch sehr anfällig sind. Beim Aus in den Champions-League-Playoffs gegen Brügge war das in beiden Spielen deutlich zu sehen, genau wie bei der 2:3-Niederlage gegen Neapel in der Liga.

    Das sind Qualitäten, die nicht unbedingt das sind, was Juventus in dieser Saison häufig machen kann, weil viele Gegner sich tief gegen sie zurückziehen. Im Hinspiel gegen Bergamo gab es diese Gelegenheit aber das ein oder andere Mal und aus einer von ihnen fiel dann auch direkt der Führungstreffer für die Alte Dame, weitere Chancen dieser Art ließ unter anderem Yildiz sträflich liegen. Sollte das am Sonntag besser gelingen und Juventus tatsächlich nach zwischenzeitlich 16 Zählern Rückstand nochmal voll ins Titelrennen eingreifen, würde die Kritik an Motta wohl zumindest deutlich leiser werden und der in Brasilien geborene Italiener bekäme noch ein bisschen mehr Zeit, den Umbruch voranzutreiben.



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  • Serie A: Thuram und Koopmeieners erlösen Juventus Turin

    Serie A: Thuram und Koopmeieners erlösen Juventus Turin



    Juventus Turin hat wenige Tage nach dem Aus in der Coppa Italia zumindest in der Liga an die Erfolge der Vorwochen angeknüpft. Das verdiente 2:0 gegen Hellas Verona markierte für die Alte Dame den fünften Liga-Sieg in Serie.

    Brachte sein Team mit dem Treffer zum 1:0 auf die Siegerstraße: Khephren Thuram (#19).


    Brachte sein Team mit dem Treffer zum 1:0 auf die Siegerstraße: Khephren Thuram (#19).

    IMAGO/LaPresse


    In Turin herrschte nach dem Aus in der Champions League und dem blamablen Pokal-Aus gegen Empoli trotz zuletzt vier Liga-Siegen in Serie dicke Luft – nicht zuletzt auch aufgrund der acht Zähler Rückstand auf Tabellenführer Inter. Insofern war ein Erfolg über Hellas Verona quasi Pflicht, um die Fans zumindest ein klein wenig zu beruhigen.

    Treffer auf beiden Seiten aberkannt


    Den besseren Start in die Partie erwischten aber die Gäste, die durch Suslov und Sarr zweimal an Di Gregorio scheiterten (5., 7.). In der Folge wurde Juve aber stärker und hatte durch Thuram umgehend die große Chance auf das 1:0 – er scheiterte jedoch am glänzend reagierenden Montipo (12.). Anschließend sahen die Zuschauer ein Spiel auf ein Tor, in dem die Gastgeber aber die letzte Genauigkeit vermissen ließen, so auch nach Gonzalez’ Kopfball (20.).


    Rund eine Viertelstunde später lag der Ball dann im Netz, der Treffer von McKennie wurde wegen eines vermeintlichen Offensivfouls von Kelly an Hellas-Schlussmann Montipo aber aberkannt (36.). So kam es, wie es kommen musste – zumindest schien es zunächst so. Mit einem absoluten Traumtor nagelte Suslov den Ball kurz vor der Pause mithilfe der Unterkante der Latte ins Netz. Doch auch der Treffer für die Gäste zählte nicht, da im Vorfeld eine Abseitsstellung vorlag (45.+2).

    Thuram erlöst Juve – Koopmeiers macht den Deckel drauf


    Durchgang zwei gestaltete sich wie bereits der Großteil der ersten 45 Minuten. Bis auf die Abschlüsse von Kolo Muani (50.) und Alberto (62.) verteidigte Hellas die Angriffe der Alten Dame meist weg. Bis dann jedoch die 72. Minute kam. Nach ein paar schnellen Pässen hatte Cambiaso auf links die Zeit und das Auge für Thuram, der Gästekeeper Montipo mit seiner Direktabnahme etwa vom Elfmeterpunkt überwinden konnte.


    Die Piemontesen blieb am Drücker, hatte durch Locatelli noch eine Möglichkeit auf das 2:0 (83.), was dann wenige Minuten später noch fallen sollte. Koopmeiners überwand mit einem Schuss ins kurze Eck den ansonsten starken Montipo, nachdem dieser zuvor auch mit einem Fehlpass den Juve-Angriff eingeleitet hatte. Somit feierte Juventus Turin nach den verunglückten K.-o.-Auftritten zumindest den fünften Liga-Sieg in Serie. Durch das Remis von Inter und Napoli konnten die Bianconeri den Rückstand auf Rang 1 zudem auf sechs Punkte verkürzen.



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  • Europäischer Vorreiter: Serie A will in die USA expandieren

    Europäischer Vorreiter: Serie A will in die USA expandieren



    Reguläre Saisonspiele in US-Stadien? Diesen Plan verfolgt die Serie A – und will damit zum Vorreiter unter den europäischen Ligen werden.

    Die Serie A will vorangehen und offizielle Spiele in den USA austragen.


    Die Serie A will vorangehen und offizielle Spiele in den USA austragen.

    IMAGO/NurPhoto


    Reguläre Spiele im Ausland – dafür ist in den vergangenen Jahren im Weltsport vor allem die National Football League bekannt. So veranstaltet die NFL reihenweise sogenannte Regular Season Games außerhalb der eigenen Landesgrenzen – im Jahr 2025 etwa in Berlin, London, Madrid, Irland. 2026 kommt zudem Australien dazu.


    Im Fußball sind solche Maßnahmen bislang nur bei Pokalwettbewerben etabliert. Vor allem der spanische als auch italienische Verband haben hier Vorreiterrollen inne. Die Iberer haben jüngst etwa sogar ab den Supercopa-Halbfinalspielen bis hin zum Endspiel zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid (5:2) alles in Dschidda, Saudi-Arabien veranstaltet, die Italiener zuletzt das Supercoppa-Finale zwischen Inter und Milan (2:3) in Riad, ebenfalls Saudi-Arabien.

    “Wir wollen die Ersten in Europa sein”


    Was es aber weder von den südeuropäischen Ligen noch von der Premier League und Bundesliga bislang gegeben hat, ist ein reguläres Saisonspiel im Ausland.


    Das will das italienische Oberhaus, die Lega Nazionale Professionisti Serie A, aber in naher Zukunft ändern.


    Das hat Ezio Simonelli, der erst Ende Dezember 2024 zum neuen Ligapräsidenten ernannte Mann und gelernte Wirtschaftsprüfer, gegenüber der Gazzetta dello Sport mitgeteilt. Serie-A-Partien in Übersee seien “ein klar definiertes Ziel”.


    Simonelli habe sich laut eigener Aussage auch schon mit lokalen US-Vertretern getroffen, um Optionen zu besprechen, potenzielle Standorte zu erörtern sowie den allgemeinen Plan für dieses Unterfangen mehr und mehr auf die Beine zu stellen. “Auf diesen Markt legen wir viel wert. Wir haben neun amerikanische Eigentümer (etwa die Friedkin Group bei der AS Roma; Anm. d. Red.) und einen Kanadier, denen ich viel zu verdanken habe, da sie mich gewählt haben. Daher ist es normal, dass wir uns auf diesen Bereich konzentrieren wollen.”


    Das Produkt Serie-A-Fußball sei aus seiner Sicht zudem “wunderschön – und wir sind nicht nur die Liga mit den meisten amerikanischen Eigentümern, sondern es gibt auch potenzielle Käufer, die sich umsehen. Das bedeutet, dass bestimmte Gruppen an die Möglichkeit glauben, in Italien Geld zu verdienen.” Alles solle aber zugleich auch im Einklang mit den nationalen Interessen, allen Klubs und Spielern gesehen – ihnen allen soll die Arbeit durch Auslandstrips nicht zusätzlich erschwert werden. Bis zu einem endgültigen Plan könne noch Zeit vergehen, “wir glauben aber fest darant, so ein Event auf die Beine stellen zu können – und wir wollen die Ersten in Europa sein”.



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  • Serie A: Juventus kann die Saison doch noch retten

    Serie A: Juventus kann die Saison doch noch retten


    Stand: 03.03.2025 23:35 Uhr

    In der Champions League und in der Copa Itralia hat sich Juventus Turin vorzeitig verabschiedet – umso wichtiger war jetzt der späte Sieg gegen Hellas Verona.

    Christian Hornung

    Die Begegnung spiegelte aber jede Menge von der Saison wieder, die die “Alte Dame” aktuell spielt. Nichts fällt leicht, alles ist harte Arbeit. Es sieht selten schön aus, was Juve abliefert, auch dieses 2:0 (0:0) gegen den Tabellen-14. der Serie A war kein Produkt von spielerischer Klasse, sondern defensiver Disziplin gepaart mit Geduld und Beharrlichkeit bis in die Schlussphase.

    • 27. Spieltag
      Pfeil rechts

    Erlösung erst in der 90. Minute durch Koopmeiners

    Bis in die 72. Minute durfte Hellas davon träumen, im Kapmf um den Klassenerhalt einen echten Befreiungsschlag zu landen. Dann gelang Khéphren Thuram der Führungstreffer, es blieb zwar eng bis in die letzten Minuten, doch das Juve-Bollwerk hielt dicht wie in den besten Zeiten von Giorgio Chiellini, Leonardo Bonucci und Andrea Barzagli.

    In der 90. Minute erlöste Teun Koopmeiners die Fans in Turin mit dem Treffer zum 2:0, der den Sprung auf Platz vier bedeutete: Mit 52 Zählern zog Juventus an Lazio Rom (50) vorbei und darf sogar wieder von mehr als der erneuten Champions-League-Teilnahme träumen: Inter Mailand auf Platz 1 ist sechs Punkte entfernt, Neapel fünf, Atalanta Bergamo vier.

    Doppel-Aus im Februar

    Alles andere als dieser Pflichtsieg hätte die Lage bei Juve verschärft, denn vergangene Monat war für den Verein schlimm gewesen. Am 19. Februar ging das Rückspiel in der Königsklassen-K.o.-Runde bei der PSV Eindhoven nach Verlängerung 1:3 verloren, das 2:1 aus dem Hinspiel reichte also nicht. Ebenfalls ausgeschieden ist Juve sieben Tage später in der Copa: Im Elfmeterschießen setzte sich in Turin das Serie-A-Kellerkind SC Empoli im Elfmeterschießen durch – und das mit zuvor nur 31 Prozent Ballbesitz.

    Thiago Motta fand nach dieser Vollblamage erneut sehr deutliche Worte über seine Mannschaft. Schon nach dem Aus in der Königsklasse urteilte er: “Es hat uns einfach an allem gefehlt.” Nach Empolis Triumph gab er zu: “Ich schäme mich, wir sind am Tiefpunkt angekommen. Wir können Fehler machen, aber die Einstellung in der ersten Halbzeit war beschämend. Empoli hatte sogar noch einige Spieler geschont, wir haben es sportlich nicht verdient, ins Halbfinale einzuziehen.”

    Sieg gegen Verona bringt etwas Zeit

    Motta war erst in diesem Sommer für den gefeuerten Massimo Allegri zu Juventus gekommen, nach dem Doppel-Aus in Pokal und Champions League wurde schon wieder über seine Ablösung debattiert. Der Sieg über Hellas Verona hat ihm nun etwas Zeit verschafft. Wie nachhaltig der Aufschwung ist, wird sich in den kommenden beiden Wochen mit den Wegweiser-Spielen gegen Atalanta Bergamo und beim AC Florenz zeigen – alles andere als ein Platz in den Top-Vier am Saisonende würde auf jeden Fall seinen Job gefährden.



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  • Serie A-Klubs wollen Milik – SSC Neapel Favorit auf

    Serie A-Klubs wollen Milik – SSC Neapel Favorit auf


    Zitat von DK_11

    Zitat von Juanito94

    Zitat von Phoenix1894

    Zitat von Ronaldinho-09

    Hat ne klasse EM gespielt. Ich denke, Napoli wäre genau die richtige Steigerung für ihn daumen-hoch

    Defintiv. Wäre genaud er richtige Schritt jetzt.

    Also ein Wechsel macht vielleicht Sinn, aber nicht zu Neapel. Die spielen im 4-3-3, und vorne dürften Callejon, Higuain und Insigne gesetzt sein. D.h. wenn Milik schon nicht als Mittelstürmer in einer Doppelspitze ran darf, ist auch kein Platz auf dem Flügel für ihn. Bliebe nur die Bank als Higuain-Back-Up…

    Es sei denn Higuain wechselt, was wahrscheinlich ist. Daher sucht Napoli auch schon mal attraktiven Ersatz.

    Bezweifle das Higuaín in diesem Sommer wechselt, denn dafür müsste schon ein Mega-Angebot eingehen.
    Und selbst dann wäre Milik nicht der Ersatz, da würde sich Neapel mit der Higuaín-Ablöse einen besseren, erfahreneren Stürmer holen.
    Milik wäre nur der Ersatz für Gabbiadini.



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  • Serie A, Italien: Pedro verpasst Milan nächsten Nackenschlag

    Serie A, Italien: Pedro verpasst Milan nächsten Nackenschlag



    Milan ist momentan nur noch Serie-A-Mittelmaß. Beim Heimspiel gegen Lazio Rom verlieren die Rossoneri ganz spät in der Nachspielzeit und setzen damit das dritte Ligaspiel in Folge mit 1:2 in den Sand. Die Talfahrt setzt sich damit fort.

    Gefeierter Lazio-Matchwinner: Pedro Eliezer Rodríguez Ledesma, kurz Pedro.


    Gefeierter Lazio-Matchwinner: Pedro Eliezer Rodríguez Ledesma, kurz Pedro.

    IMAGO/Action Plus


    Die sportliche Krise der AC Mailand spitzt sich immer weiter zu, obwohl es rund um den Jahreswechsel mit der Installation von Trainer Sergio Conceicao (“Wir werden Gutes vollbringen”) durchaus nach Besserung ausgesehen hatte (etwa durch Supercoppa-Sieg).


    Nach den jüngsten beiden 1:2-Niederlagen beim FC Turin und beim FC Bologna hagelte es dieses Mal beim Duell mit Lazio Rom nicht nur die nächste 1:2-Pleite, sondern zugleich Pfeifkonzerte von den eigenen Fans zur Pause, nach Schlusspfiff und mittendrin noch eine komplett unnötige Rote Karte für Abwehrmann Pavlovic. Das alles passte ins derzeit sportich dramatische Bild der AC.


    Während die Rossoneri so nur weiter ins graue Serie-A-Mittelmaß abrutschten, feierten die Gäste aus Rom beim zweiten Mailand-Gastspiel binnen weniger Tage einen wichtigen Dreier im Kampf um die Champions-League-Qualifikation ein. Der Dank nach dem 0:2 im Coppa-Italia-Viertelfinale bei Inter galt zunächst Kapitän Zaccagni, der nach Marusic-Abschluss und Maignan-Parade in der 28. Minute goldrichtig lauerte und aus kurzer Distanz zum lange anhaltenden 1:0 traf.

    Milan schwächt sich, kommt zurück und geht doch baden


    Mehr Treffer wären für die eindeutig agiler auftretenden und offensiv mit mehr Ideenreichtum ausgestatteten Hauptstädter drin gewesen. Sie machten den Deckel aber nicht zu, was sich zwischenzeitlich in eigener Überzahl – Milan-Profi Pavlovic sah in Minute 67 nach einer völlig überzogenen Grätsche gegen Isaksen die glatt Rote Karte – sogar rächen sollte.


    Aus dem Nichts nämlich kamen die teilweise antriebslos und ohnehin wenig schwungvollen Mailänder nach Flanke von Rafael Leao und Kopfball von Joker Samu Chukwueze zum 1:1 (84.). Tief in der Nachspielzeit umkurvte dann aber Isaksen bei vollem Tempo den herauseilenden Maignan – und ging nach einem klaren Kontakt zu Boden (90.+4). Nach VAR-Studie zeigte Referee Gianluca Manganiello auch auf den Punkt, von dem aus der gebrachte Pedro die Verantwortung übernahm. Und der 37-jährige spanische Welt- und Europameister blieb cool (90.+8).


    Somit durften die Römer einen wichtigen Dreier bejubeln, während bei den heimischen Lombarden einmal mehr unter den Pfiffen der eigenen Fans die Köpfe gen Boden sanken. Für Milan steht als nächstes das Auswärtsspiel in Lecce an (Samastag, 18 Uhr). Lazio ist zunächst im Hinspiel des Europa-League-Achtelfinals bei Viktoria Pilsen zu Gast (Donnerstag, 21 Uhr).



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