Schlagwort: Selbstvertrauen

  • Vor BVB-Duell: Juve feiert späten Sieg

    Vor BVB-Duell: Juve feiert späten Sieg

    Vor BVB-Duell: Juve feiert späten Sieg

    Die italienische Meisterschaft hat am Sonntagabend einen aufregenden Höhepunkt erreicht, als Juventus Turin in einem dramatischen Spiel gegen Frosinone den Sieg im allerletzten Moment sicherte. Dieses Ergebnis kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da sich die Bianconeri auf das bevorstehende Duell mit Borussia Dortmund in der UEFA Champions League vorbereiten.

    Spannende Schlussphase

    Im Aufeinandertreffen mit Frosinone blieben die Turiner lange Zeit hinter ihren Erwartungen zurück. Das Team von Trainer Massimiliano Allegri fand zunächst keinen Zugriff auf das Spiel und sah sich in der ersten Halbzeit einem druckvollen Gegner ausgesetzt. Frosinone, das in der unteren Tabellenhälfte kämpft, brachte mit einer kompakten Defensive die Angriffsbemühungen der Juve ins Stocken.

    Die Wende kam jedoch in der 86. Minute, als der eingewechselte Filippo Ranocchia einen Freistoß aus rund 25 Metern Entfernung schoss. Seine präzise Hereingabe wurde von einem Verteidiger unfreiwillig ins eigene Tor abgefälscht. Das Stadion in Turin tobte, und die Spieler von Juventus schöpften neues Selbstvertrauen für die Schlussminuten.

    Strategische Veränderungen und Spielerleistungen

    Trainer Allegri reagierte im Laufe des Spiels mit mehreren Wechseln, die sich als entscheidend erwiesen. Neben Ranocchia kamen auch Dusan Vlahovic und Arkadiusz Milik in der zweiten Halbzeit zum Einsatz. Besonders Vlahovic sorgte mit seinem Spielverständnis und seiner Schnelligkeit für Unruhe in der Frosinone-Abwehr.

    „Wir mussten unsere Taktik anpassen und mehr Druck auf den Gegner ausüben“, erklärte Allegri nach dem Spiel. „Die letzten Minuten waren entscheidend und haben uns das nötige Selbstvertrauen gegeben.“

    Vorbereitung auf Dortmund

    Der späte Sieg gegen Frosinone gibt Juventus die Moral, die sie benötigen, um am kommenden Dienstag gegen Borussia Dortmund antreten zu können. Die Dortmunder haben in der Champions League bislang stark gespielt und stehen mit ihrem Angriff in der Kritik der Serie A-Abwehr.

    Vor dem spannenden Duell in der Champions League betonte Kapitän Leonardo Bonucci: „Jetzt müssen wir den Schwung aus diesem Spiel mitnehmen. Dortmund wird eine große Herausforderung, aber wir sind bereit.“

    Reaktionen und Ausblick

    Die Medienlandschaft in Italien reagierte gemischt auf die Leistung von Juventus. Während einige Experten lobten, dass die Mannschaft trotz schwieriger Umstände den Willen zum Sieg gezeigt habe, gab es auch kritische Stimmen. „Juve hat nicht überzeugt, es war eher der Zufall, der den Sieg brachte“, so ein Kommentator eines Sportportals.

    Borussia Dortmund hingegen wird sich nach dem letzten Spiel in der Bundesliga, wo sie überzeugend gegen Eintracht Frankfurt gewannen, bestens vorbereitet fühlen. Trainer Edin Terzić wird alles daran setzen, die Defensive von Juventus zu durchbrechen und die Schwächen der Abwehr auszunutzen.

    Fazit der Liga-Form

    Juventus steht momentan auf dem dritten Platz in der Serie A. Nach dem späten Sieg gegen Frosinone kann die Mannschaft mit neuem Elan auf die kommenden Aufgaben blicken. Im Gegensatz dazu hat sich Dortmund als ernstzunehmender Gegner etabliert und wird sicher versuchen, den Schwung aus der Bundesliga mitzunehmen.

    Die Spieler beider Mannschaften stehen unter dem Druck, sich in einem internationalen Wettbewerb zu beweisen. Das bevorstehende Duell verspricht, ein spannendes Schauspiel auf höchstem europäischen Niveau zu werden.

  • FC Augsburg will auch in Dortmund «Momentum

    FC Augsburg will auch in Dortmund «Momentum


    Dortmund, na und! Der FC Augsburg strotzt vor Selbstvertrauen. Das soll auch der BVB im eigenen Stadion zu spüren bekommen.

    Mehr als zehn Jahre nach dem letzten Auswärtssieg gegen Borussia Dortmund wittert der formstarke FC Augsburg die Chance auf ein Ende dieser Durststrecke. «Wir glauben in jedem Moment, dass wir ein Spiel gewinnen können. Das kannst du nirgendwo kaufen», sagte Trainer Jess Thorup vor dem Bundesliga-Gastspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

    Im Februar 2015 erzielte Raul Bobadilla für den FCA in Dortmund das entscheidende Tor. In dieser Hinrunde schoss wiederum Alexis Claude-Maurice seine Mannschaft mit einem Doppelpack zum Heimsieg.

    Die Augsburger sind mittlerweile seit acht Bundesligaspielen ungeschlagen und könnten mit einer weiteren Partie ohne Niederlage einen Vereinsrekord aufstellen. Der BVB hat sich mit zwei Siegen aber zuletzt gefangen. In der Tabelle könnte Thorups Mannschaft mit einem Dreier nach Punkten mit dem Team von Niko Kovac gleichziehen.

    Fragezeichen hinter Berisha

    «Ich wäre froh, wenn das ein Spiel auf Augenhöhe wäre», meinte Thorup, wohl wissend, dass das Dortmunder Millionen-Ensemble über deutlich mehr Potenzial verfügt. «Wir hoffen, dass wir unser Momentum beibehalten und Punkte holen.»

    Personell hat Thorup keine Probleme. Beim am Oberschenkel verletzten Rückkehrer Mergim Berisha soll am Montag ein MRT klären, wie lange der Angreifer noch weiter ausfällt. Thorup hofft, dass der 26-Jährige in der Länderspielpause oder kurz danach wieder zur Mannschaft stoßen kann.

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  • Kovac stärkt Selbstvertrauen von Julian Brandt

    Kovac stärkt Selbstvertrauen von Julian Brandt


    Im Team von Borussia Dortmund scheint sich unter Trainer Niko Kovač ein Grundgerüst gefunden zu haben, das auf dem weiteren Weg feinjustiert werden soll. Neben Positionen, die fürs Erste fest vergeben scheinen, zeigt sich für vereinzelte Startelfplätze aber noch immer ein offenes Rennen. Ein solches gibt es etwa im offensiven Mittelfeld.


    Auf dem Posten vor der Doppelsechs bestehend aus Marcel Sabitzer und Pascal Groß hat sich bisher kein Kandidat etablieren können. Da ist zum einen Julian Brandt, der seinen Stammspielerstatus nicht untermauern konnte, und zum anderen Herausforderer Giovanni Reyna, der dem Spiel bei den jüngsten Bewährungschancen nicht seinen Stempel aufdrückte.

    Kovač stellt öffentlich eher die positiven Aspekte in den Vordergrund und hält so beide bei Laune. Besonders Brandt stellt er in Aussicht, seinen Mehrwert wieder beweisen zu dürfen.

    Kovač betont: „Ein sehr, sehr wichtiger Spieler“

    Der 28-jährige Mittelfeldspieler fiel zuletzt aufgrund von muskulären Problemen zurück und kam nach Genesung nur auf einen Minieinsatz gegen St. Pauli (2:0). Zuvor hatte er seine fraglos vorhandene Qualität „in einigen Spielen“ aufblitzen lassen, „gerade im Spiel in Lissabon (3:0 in der Champions League, d. Red.), wo er außerordentlich gut agiert hat“, so Kovač am Montag.

    Während Brandts Ausfall war der früher als hoffnungsvolles Juwel gefeierte und später vom Verletzungspech verfolgte Reyna zweimal gefragt. Offensiv – wo seine Kernfähigkeiten liegen – habe er „vielleicht nicht so stark geglänzt“, urteilte Dortmunds Coach, der dem 22-jährigen US-Amerikaner dafür defensiv eine „klasse“ Performance attestierte. Reyna habe nicht versucht, 90 Minuten „über die Runden zu bringen“, sondern sich 70 Minuten verausgabt, bis jemand anderes übernommen hat.

    „Jeder Einzelne ist wichtig und mit beiden bin ich sehr zufrieden“, zog Kovač ein Fazit, um dann doch noch mal bezüglich Brandt nachzulegen: „Aber Jule ist schon ein sehr, sehr wichtiger Spieler für uns, der in der nächsten Zeit wieder die Minuten bekommt, die er sich auch verdient.“

    Der Coach bleibt der Linie seiner Anfangszeit in Dortmund treu, auf niemanden draufzuhauen, sondern die Stärkung des Selbstvertrauens in den Vordergrund zu setzen. So klingt auch bei den Aussagen zu Brandt durch, dass die vermeintliche Stammkraft die Gelegenheit bekommen wird, die Aussetzer-Spiele vergessen zu machen und sich in Dortmunds zarten Aufwärtstrend einzuklinken.



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