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  • Schwere Krise bei Julian Brandt: Deutscher de Bruyne krönt

    Schwere Krise bei Julian Brandt: Deutscher de Bruyne krönt



    Schwere Krise bei Julian Brandt

    Deutscher de Bruyne krönt sich zum Symbol des BVB-Zerfalls

    Julian Brandt kommt in dieser Saison nicht in Schwung und muss viel Kritik einstecken. Trainer Niko Kovac hält große Stücke auf den Edeltechniker. Trotzdem muss der DFB-Spieler um seine sportliche Zukunft in Dortmund bangen.

    Julian Brandt steht zum Freistoß bereit. Vier Schritte Anlauf, dann jagt der Edeltechniker von Borussia Dortmund den Ball aus 20 Metern präzise in den rechten Torwinkel – die “Gelbe Wand” im Signal Iduna Park bebt.

    Geniestreiche, wie der aus dem November vom 4:0-Erfolg gegen den SC Freiburg zeigen Brandts volles Potenzial und wecken immer wieder Hoffnungen bei den schwarz-gelben Fans. “Er kann unser Kevin de Bruyne sein”, sagte der damalige BVB-Trainer Edin Terzić im Oktober 2023 vor dem 300. Bundesliga-Spiel des Mittelfeldspielers. Mittlerweile sind es 344. An den Belgier zu seiner Blütezeit erinnert bei Brandt nichts mehr. So wie dem ehemaligen Wolfsburger bei Manchester City die Kräfte schwinden, so scheint es auch beim Nationalspieler zu sein.

    Viel zu selten ruft der Vizekapitän des BVB sein volles Können ab, ein Unterschiedsspieler im positiven Sinne ist Brandt in dieser schwierigen Saison bislang nicht. Vor dem Duell mit dem FC Augsburg am heutigen Samstag (15:30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) wird erneut über seine Rolle diskutiert.

    Brandt mitgenommen von den Diskussionen

    Niko Kovac nahm ihn am Freitag in Schutz. “Für mich ist er ein sehr, sehr wichtiger Spieler für den BVB, der den Unterschied machen kann und das auch schon in ein, zwei Spielen bewiesen hat”, sagte der Trainer. Zwar gab auch Kovac zu, dass Brandt “im letzten Spiel etwas unglücklich agiert” habe. Aber er genieße “weiterhin auf dieser Position den Stellenwert, den ich ihm gegeben habe”.

    Brandt bekannte im Februar, die Debatte gehe an ihm “nicht spurlos vorbei, mich trifft die Situation”. Eigentlich soll der 28-Jährige in Dortmund als Führungsspieler vorangehen, hat aktuell aber auch mit seinen eigenen Leistungen zu kämpfen: “Ich bin keiner, der Emotionen frei herauslässt. Ich mache sehr viel mit mir selbst aus.” Das Selbstverständnis und die Leichtigkeit der vergangenen Jahre fehlen.

    Brandt ist ein Hochbegabter, der nicht ohne Grund 48 Länderspiele in seiner Vita stehen hat. Nach seinem Amtsantritt versuchte der neue BVB-Coach Kovac entsprechend, den Regisseur wieder starkzureden, Topleistungen aus ihm herauszukitzeln. Bislang ohne Erfolg.

    Wohin führt der Weg?

    Brandt sei “irgendwo in der Range” von Florian Wirtz und Jamal Musiala, sagte Kovac, bevor seine Nummer zehn dann im “kleinen Revierderby” gegen den VfL Bochum (0:2) völlig abtauchte. Mit drei Toren und fünf Vorlagen bei 20 Liga-Einsätzen kann der BVB-Profi aktuell nicht mit den Jungstars von Bayer Leverkusen und Bayern München mithalten.

    Kovac wird vermutlich weiter auf Brandt setzen, obwohl dieser an der Trendwende mit Erfolgen gegen Union Berlin (6:0) und bei St. Pauli (2:0) keinen nennenswerten Anteil hatte. Gegen die Köpenicker fehlte er verletzt, in Hamburg kam er nur für eine Minute rein.

    Beim enttäuschenden Champions-League-Auftritt im Achtelfinal-Hinspiel gegen OSC Lille (1:1) erhielt der gebürtige Bremer dann eine weitere Chance, konnte sie wie viele seiner ebenso inkonstanten Nebenleute aber nicht nutzen. “Julian war total bemüht, läuferisch sehr aktiv, fußballerisch in der einen oder anderen Situation zwar nicht so glücklich, aber das wird uns nicht weiter aufhalten”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl.

    Sollte Brandt aber keinen bemerkenswerten Saison-Schlussspurt hinlegen, wäre eine Diskussion über die Zukunft des Ex-Leverkuseners in Dortmund angesichts seines Vertrags bis 2026 keine Überraschung mehr.



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  • Schwere Krise bei Julian Brandt: Deutscher De Bruyne krönt

    Schwere Krise bei Julian Brandt: Deutscher De Bruyne krönt



    Schwere Krise bei Julian Brandt

    Deutscher De Bruyne krönt sich zum Symbol des BVB-Zerfalls

    Julian Brandt kommt in dieser Saison nicht in Schwung und muss viel Kritik einstecken. Trainer Niko Kovac hält große Stücke auf den Edeltechniker. Trotzdem muss der DFB-Spieler um seine sportliche Zukunft in Dortmund bangen.

    Julian Brandt steht zum Freistoß bereit. Vier Schritte Anlauf, dann jagt der Edeltechniker von Borussia Dortmund den Ball aus 20 Metern präzise in den rechten Torwinkel – die “Gelbe Wand” im Signal Iduna Park bebt.

    Geniestreiche, wie der aus dem November vom 4:0-Erfolg gegen den SC Freiburg zeigen Brandts volles Potenzial und wecken immer wieder Hoffnungen bei den schwarz-gelben Fans. “Er kann unser Kevin de Bruyne sein”, sagte der damalige BVB-Trainer Edin Terzić im Oktober 2023 vor dem 300. Bundesliga-Spiel des Mittelfeldspielers. Mittlerweile sind es 344. An den Belgier zu seiner Blütezeit erinnert bei Brandt nichts mehr. So wie dem ehemaligen Wolfsburger bei Manchester City die Kräfte schwinden, so scheint es auch beim Nationalspieler zu sein.

    Viel zu selten ruft der Vizekapitän des BVB sein volles Können ab, ein Unterschiedsspieler im positiven Sinne ist Brandt in dieser schwierigen Saison bislang nicht. Vor dem Duell mit dem FC Augsburg am heutigen Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) wird erneut über seine Rolle diskutiert.

    Brandt mitgenommen von den Diskussionen

    Niko Kovac nahm ihn am Freitag in Schutz. “Für mich ist er ein sehr, sehr wichtiger Spieler für den BVB, der den Unterschied machen kann und das auch schon in ein, zwei Spielen bewiesen hat”, sagte der Trainer. Zwar gab auch Kovac zu, dass Brandt “im letzten Spiel etwas unglücklich agiert” habe. Aber er genieße “weiterhin auf dieser Position den Stellenwert, den ich ihm gegeben habe”.

    Brandt bekannte im Februar, die Debatte gehe an ihm “nicht spurlos vorbei, mich trifft die Situation”. Eigentlich soll der 28-Jährige in Dortmund als Führungsspieler vorangehen, hat aktuell aber auch mit seinen eigenen Leistungen zu kämpfen: “Ich bin keiner, der Emotionen frei herauslässt. Ich mache sehr viel mit mir selbst aus.” Das Selbstverständnis und die Leichtigkeit der vergangenen Jahre fehlen.

    Brandt ist ein Hochbegabter, der nicht ohne Grund 48 Länderspiele in seiner Vita stehen hat. Nach seinem Amtsantritt versuchte der neue BVB-Coach Kovac entsprechend, den Regisseur wieder starkzureden, Topleistungen aus ihm herauszukitzeln. Bislang ohne Erfolg.

    Wohin führt der Weg?

    Brandt sei “irgendwo in der Range” von Florian Wirtz und Jamal Musiala, sagte Kovac, bevor seine Nummer zehn dann im “kleinen Revierderby” gegen den VfL Bochum (0:2) völlig abtauchte. Mit drei Toren und fünf Vorlagen bei 20 Liga-Einsätzen kann der BVB-Profi aktuell nicht mit den Jungstars von Bayer Leverkusen und Bayern München mithalten.

    Kovac wird vermutlich weiter auf Brandt setzen, obwohl dieser an der Trendwende mit Erfolgen gegen Union Berlin (6:0) und bei St. Pauli (2:0) keinen nennenswerten Anteil hatte. Gegen die Köpenicker fehlte er verletzt, in Hamburg kam er nur für eine Minute rein.

    Beim enttäuschenden Champions-League-Auftritt im Achtelfinal-Hinspiel gegen OSC Lille (1:1) erhielt der gebürtige Bremer dann eine weitere Chance, konnte sie wie viele seiner ebenso unkonstanten Nebenleute aber nicht nutzen. “Julian war total bemüht, läuferisch sehr aktiv, fußballerisch in der einen oder anderen Situation zwar nicht so glücklich, aber das wird uns nicht weiter aufhalten”, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl.

    Sollte Brandt aber keinen bemerkenswerten Saison-Schlussspurt hinlegen, wäre eine Diskussion über die Zukunft des Ex-Leverkuseners in Dortmund angesichts seines Vertrags bis 2026 keine Überraschung mehr.



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  • Die schwere Spagat des BVB zwischen Bundesliga und Champions League

    Die schwere Spagat des BVB zwischen Bundesliga und Champions League


    1. fussball.news
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    Vor dem Rückspiel in der Champions League gegen den OSC Lille steht der BVB vor einer Herausforderung gegen Augsburg. Es ist ein heikler Balanceakt.

    Dortmund – Niko Kovač ist in seinen ersten Wochen als Cheftrainer bei Borussia Dortmund sehr darauf bedacht, Positivität auszustrahlen. Der Übungsleiter hat sofort erkannt, wie angeknackst das Selbstvertrauen seiner Profis ist, die er starkzureden versucht.

    Das 1:1 im Achtelfinalhinspiel der Champions League gegen den OSC Lille ordnet Kovač deshalb nicht als großen Rückschritt ein, sondern als Ergebnis, das zwar nicht dem eigenen Wunsch entsprach, aber für das Rückspiel in Frankreich alle Möglichkeiten offenlässt.

    Einen Fehler darf der BVB nicht machen

    Am Mittwochabend (18.45 Uhr) entscheidet sich, ob der BVB das Viertelfinale erreicht. Es wäre aus vielerlei Gründen von großer Bedeutung: Ein Weiterkommen im Auswärtsspiel würde Selbstvertrauen geben, die Kasse würde klingen, Dortmund gewänne auch an Prestige.

    Einen Fehler darf der BVB jedoch nicht machen: Das Augenmerk kann erst ab Samstagabend auf Lille liegen. Bis dahin muss die volle Aufmerksamkeit der schwierigen Aufgabe in der Bundesliga gegen den FC Augsburg gelten (Samstag, 15.30 Uhr).

    BVB wittert in der Bundesliga wieder Morgenluft

    Durch die Siege gegen Union Berlin und beim FC St. Pauli, aber auch durch die Ergebnisse der Konkurrenz, hat Dortmund den Anschluss an die Europapokalränge wiederhergestellt. Tabellenplatz zehn liest sich dabei schlechter als drei Punkte Rückstand auf RB Leipzig und Rang sechs. Sechs Punkte sind es, die auf Überraschungsmannschaft Mainz 05 und die Champions League fehlen.

    Der BVB hat sich in der Champions League keine ideale Ausgangsposition verschafft.
    Der BVB hat sich in der Champions League keine ideale Ausgangsposition verschafft. © IMAGO/Ralf Treese/DeFodi Images

    Dem anstehenden 25. Spieltag kommt eine durchaus besondere Bedeutung zu, da sich mit Mainz und Borussia Mönchengladbach sowie dem SC Freiburg und Leipzig vier der Teams, die Dortmund im Idealfall noch überholen will, gegenseitig die Punkte streitig machen. Relevant ist das freilich nur, wenn der BVB die Hausaufgaben gegen Augsburg erledigt.

    BVB kann sich keinen Luxus leisten

    Insofern ist der Blick auf den Champions-League-Abend in Lille verboten. Kovač wird auch personell keine große Rücksicht nehmen können. Schlüsselspieler zu schonen, diesen Luxus kann sich Dortmund im Spagat zwischen Aufholjagd in der Bundesliga und einem alles entscheidenden K.-o.-Spiel in der Königsklasse nicht leisten. Zu schwer wiegen die Altlasten, die der Trainer Anfang Februar übernommen hat.

    Unübersehbar wurden sie beim Thema Fitness im Hinspiel gegen Lille am Dienstagabend. Mit einer Prognose lag Kovač dabei komplett daneben: Der Trainer sagte seinem Team klare körperliche Vorteile mit fortlaufender Spieldauer voraus, stattdessen ließ sich Dortmund in der zweiten Hälfte regelrecht den Schneid abkaufen und gewann kaum noch Zweikämpfe.

    Augsburg ist für den BVB wichtiger als Lille

    Bei einer besseren Ausgangslage in der Bundesliga würde Kovač diesem Umstand gewiss Rechnung tragen, im Spiel gegen Augsburg einige Veränderungen vornehmen und wichtige Körner für die entscheidenden 90 bis 120 Minuten in Frankreich aufsparen. Stattdessen muss irgendwie der schwierige Spagat gelingen, beide Partien mit der sprichwörtlichen vollen Kapelle zu bestreiten.

    Am ehesten ließe sich sogar argumentieren, dass das Heimspiel gegen Augsburg für den BVB wichtiger ist als das Rückspiel gegen Lille: Sofern Dortmund nach dem knapp verlorenen Finale im Vorjahr nicht vom Titel in der Champions League fantasiert, muss der restliche Verlauf der Saison in der Königsklasse als Bonus gelten. Die Pflicht hat Dortmund mit dem Einzug ins Achtelfinale erledigt, weiter reicht übrigens üblicherweise auch die finanzielle Kalkulation der Verantwortlichen nicht.

    Nächste Champions-League-Saison ist für den BVB wertvoller als die laufende

    Die Kür wäre mit dem Einzug ins Viertelfinale geboten, wichtiger aber ist, dass in der kommenden Saison wieder die Pflicht geleistet werden kann: Die Qualifikation zur nächsten Champions-League-Ligaphase ist weitaus wertvoller als der Einzug in die nächste Runde. Die Folgen einer Saison ohne die großen Einnahmen könnten schließlich verheerend sein.

    Laut Informationen von Sport Bild würde der Mannschaftsetat um 30 Millionen Euro sinken, wenn der BVB in der kommenden Spielzeit weder in der Königsklasse noch der Europa League spielen sollte. Auch bei den Sponsoringeinnahmen ist mit Rückgängen zu rechnen, wenn der Champions-League-Dauergast den wichtigsten Klubwettbewerb der Welt diesmal verpassen sollte.

    BVB-Stars bekommen keinen Vertrauensvorschuss von den Fans

    Der scheidende BVB-Boss Hans-Joachim Watzke deutete bereits vor Wochen an, dass Dortmund zu Spielerverkäufen gezwungen wäre, um Löcher zu stopfen. Das würde die teils ohnehin fragwürdige sportliche Substanz bei den Schwarzgelben umso mehr angreifen. Ob Stars wie Karim Adeyemi, Jamie Gittens oder Gregor Kobel, die aktuell als die naheliegenden Verkaufskandidaten gelten, gleichwertig ersetzt werden könnten, wäre die große Frage.

    Natürlich schließt das eine das andere nicht aus: Der BVB ist sicher grundsätzlich in der Lage, den Spagat zwischen Bundesliga und Champions League hinzulegen. Jedoch hat diese so schwierige Saison den Fans schon zu viel abverlangt, als dass sie der Mannschaft von Niko Kovač einen Vertrauensvorschuss geben würden.



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  • Schwere Zeiten für BVB-Leihgabe Youssoufa Moukoko in Nizza

    Schwere Zeiten für BVB-Leihgabe Youssoufa Moukoko in Nizza


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  • Schwere Vorwürfe des sexuellen Übergriffs

    Schwere Vorwürfe des sexuellen Übergriffs


    Strafverfahren um sexuelle Übergriffe sind immer eine extrem ernste und heikle Angelegenheit. Das gilt nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für jene, die die mutmaßlichen Taten aufklären sollen – Polizei und Staatsanwaltschaft. In den allermeisten Fällen sind nur zwei Menschen beteiligt und es gibt keine objektiven Beweise. Aussage steht dann gegen Aussage. Über das, was genau geschehen ist, gehen die Sichtweisen häufig stark auseinander.

    Auch für die Ermittler ist dies regelmäßig eine vertrackte Situation, gerade am Anfang eines Verfahrens. Steigen sie hart ein und nehmen einen Verdächtigen beispielsweise in U-Haft, am Ende kommt vor Gericht aber ein Freispruch heraus, geraten sie in scharfe Kritik. Der Verdächtige muss dann mit dieser Art von Vorverurteilung leben. Gehen sie eingangs defensiver vor und ein Verdächtiger flüchtet, hagelt es ebenfalls schwere Vorwürfe. „Es ist eine Lose-Lose-Situation“, sagt ein erfahrener Ermittler.

    Vorwürfe gegen FCA-Profi: Augsburger Staatsanwaltschaft hält sich bedeckt

    Ähnlich verzwickt scheint die Lage im Fall des Fußball-Profis des FC Augsburg zu sein, gegen den die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt – wegen eines „von einer Bekannten des Beschuldigten angezeigten Sachverhalts mit sexuellem Hintergrund“, wie die Behörde vor zwei Wochen auf Anfrage bestätigte. Näher ging die Staatsanwaltschaft nicht auf die Vorwürfe ein. Und auch auf erneute Anfrage machte die Behörde keine weiteren Angaben. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen und es gelte, die Persönlichkeitsrechte des Angeschuldigten zu wahren. Die Staatsanwaltschaft hält sich bedeckt, weil zum jetzigen Zeitpunkt unklar ist, wie das Ermittlungsverfahren gegen den FCA-Spieler weitergeht. Mündet es in eine Anklage und in einen Strafprozess oder wird es eingestellt?

    Ermittlungen gegen FCA-Profi: Zuerst einvernehmlicher Sex – und was passierte dann?

    Im Moment ist dies noch nicht zu bewerten. Nach Recherchen unserer Redaktion soll es zwischen dem Fußballprofi und einer Frau in Augsburg zunächst einvernehmlichen Sex gegeben haben. Dann lief die Sache jedoch nach Erkenntnissen der Ermittler aus dem Ruder. Die Frau soll mit den Praktiken nicht mehr einverstanden gewesen sein und dies auch klar zum Ausdruck gebracht haben. Dennoch soll der Fußballer weitergemacht haben und damit übergriffig geworden sein. Nach Informationen unserer Redaktion sind bei der Frau körperliche Verletzungen dokumentiert worden, die zu ihren Schilderungen des Vorfalls passen würden. Diese Tatsache allein ist für die Ermittler zwar ein Indiz, aber kein hundertprozentiger Beweis dafür, dass der Sex ab einem bestimmten Zeitpunkt gegen ihren Willen fortgeführt wurde.

    Anhand des bisherigen Verfahrensverlaufs lässt sich ebenfalls in gewisser Weise ablesen, wie schwierig der Fall zu bewerten ist. Zunächst hatte die Augsburger Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den FCA-Kicker beantragt, den das Amtsgericht auch erließ. Die Ermittlungsbehörde begründete den Haftbefehlsantrag mit Fluchtgefahr. Drei Tage lang saß der Fußballprofi in Untersuchungshaft, dann wurde der Haftbefehl außer Vollzug gesetzt und der Mann kam frei. Die Justiz ist in solchen Fällen gehalten, jederzeit im Verfahren mildere Mittel zu prüfen.

    Üblicherweise müssen Angeschuldigten bei der Außervollzugsetzung „vom Gericht zu bestimmende Auflagen (z.B. sich regelmäßig bei der Polizei persönlich zu melden, Hinterlegung einer Kaution etc.) erfüllen“, wie die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Augsburg auf Anfrage mitteilte. Auch eine vorläufige Einziehung der Ausweispapiere kommt infrage.

    Anschuldigungen gegen FCA-Profi: Abschluss der Ermittlungen in vier Wochen erwartet

    Allzu lange wird eine abschließende Bewertung des möglichen sexuellen Übergriffs durch die Staatsanwaltschaft nicht mehr dauern. „Mit einem Abschluss der Ermittlungen kann nach derzeitigem Stand voraussichtlich in etwa einem Monat gerechnet werden“, teilte die Pressestelle mit. Bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt für den FCA-Spieler weiter die Unschuldsvermutung.



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    Gerne! Könntest du mir bitte das Thema nennen, zu dem du die FAQs erstellt haben möchtest?

  • FC Bayern: Wie das schwere Leverkusen-Los für neue

    FC Bayern: Wie das schwere Leverkusen-Los für neue


    München – Wie heilsam doch so ein Beinahe-Schock, so ein Tänzeln am Abgrund sein kann! Für Kopf und Körper. Vergangenen Dienstag, als es fast schiefging mit dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League gegen den Underdog Celtic Glasgow, waren die Beine schwer, fast gelähmt. Die Psyche voller Gedanken an das Was-Wäre-Wenn.

    Das 1:1 durch Alphonso Davies in der Nachspielzeit ließ Steine von den pochenden Herzen purzeln, setzte Kräfte frei und pustete die – salopp formuliert – Birne ordentlich frei.

    Derart befreit von Versagensängsten und dank fünf Tagen Pause vor der sonntäglichen Bundesliga-Aufgabe fegten die Bayern Eintracht Frankfurt weg, als sein man in einen Jungbrunnen gefallen. Passend zum 125. Geburtstag des Vereins am Donnerstag. Nun lassen sich sämtliche Feierlichkeiten guten Gewissens durchziehen. Beim 4:0 zeigte sich die Mannschaft von Vincent Kompany leichtfüßiger und spielerisch verbessert.

    Kimmich muss verletzt raus – Bayern überzeugt trotzdem

    “Wir haben gesagt, wir können es besser, und das haben wir gezeigt”, sagte Sportvorstand Max Eberl erfreut und erklärte: “Gegen den Dritten der Tabelle so eindrucksvoll zu gewinnen, das ist genau die Reaktion, die wir uns vorgestellt haben, das hat die Mannschaft bravourös gemacht.”

    Nach leichten Anlaufschwierigkeiten hatte der Tabellendritte keine Chance – und das trotz einiger Personalsorgen. Dayot Upamecano, zuletzt der stabilste Innenverteidiger, fehlte angeschlagen. Torgarant Harry Kane kam wegen seiner Blessur aus der Celtic-Partie erst nach einer guten Stunde ins Spiel und Joshua Kimmich, der bis dato jede Sekunde (!) dieser Bundesligasaison im Trikot der Bayern auf dem Platz stand, musste kurz vor Ende der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden.

    Und dennoch flutschte es dank der Treffer von Michael Olise, Hiroki Ito, Jamal Musiala und Serge Gnabry – neben dem 5:1 gegen Leipzig kurz vor Weihnachten und dem 1:1 gegen Bayer Leverkusen im September war es der beste Heimauftritt.

    Bayern gegen Leverkusen nicht in der Favoritenrolle

    Neben einem 1:1? Ja, diesem dominanten und beherzten Auftritt, den die damals defensiv auftretenden Leverkusener nur mit 
    Glück überstanden. Weil angesichts von nun acht Punkten Vorsprung in der Liga der Weg zur Rückeroberung der Meisterschale geebnet ist, rückt das Achtelfinal-Duell mit dem Double-Gewinner in der Champions League bereits in den Mittelpunkt.

    Verrückt, aber wahr: Die Bayern gehen nicht als Favorit in die Spiele Nummer vier und fünf der Saison gegen den national nun schärfsten Widersacher. Ungewohnt, aber ein Segen. Denn: Der ganz große Druck, zu früh (an Celtic!) zu scheitern in der Königsklasse auf dem Weg zum Traumziel Finale dahoam am 31. Mai in der Allianz Arena, ist nun weg. Die Leichtigkeit ist zurück.

    Hatte eine gute Beziehung zum FC Bayern: Der ehemalige FIFA-Präsident Sepp Blatter.

    “Polizist hat gesagt, fahren sie weiter”: Blatter-Bonus für Ex-Bayern-Boss …



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    Immer noch mit Leidenschaft am Ball: Urgestein Thomas Müller.

    “Gedemütigte Menschen reagieren so”: Müller wird nach Matthäus-Kritik deutlich



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    Gegen Frankfurt verletzt ausgewechselt: Joshua Kimmich.

    Pause für Joshua Kimmich! FC Bayern gibt Diagnose bekannt



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    Drei ganz und gar unterschiedliche Partien gab es in dieser Saison zwischen Bayern und Bayer: Das 1:1 in der Hinrunde, das unglückliche 0:1 im DFB-Pokal Anfang Dezember und das 0:0 vor zehn Tagen am Rhein als man spielerisch-taktisch in Xabi Alonsos Falle getappt und daher spielerisch total unterlegen war.

    Dreesen-Kampfansage an Leverkusen: “Wollen zeigen, wer in Deutschland Erster ist!”

    Und nun? Kann Bayern, kann Kompany seinerseits den Leverkusener Erfolgstrainer überraschen – und gewinnen. Denn in 90 bis 95 Prozent seiner Spiele kann der Rekordmeister nur verlieren, das Schicksal eines so großen Klubs.

    Man sei “in Vorfreude” auf die Spiele, sagte Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen und kündigte an: “Wir wollen zeigen, wer in Deutschland Erster ist! Dass es jetzt ein deutsches Duell ist, haben wir uns nicht gewünscht, aber wir werden die Aufgabe bestehen.” Klingt nach viel Mia san mia. Ein Comeback zur rechten Zeit?

    Mia-san-mia-Botschafter Thomas Müller stellte fest, “dass in den letzten Wochen dieses Urvertrauen bei dem einen oder anderen fehlte. Obwohl ja jeder, der beim FC Bayern unter Vertrag steht, irgendwas Besonderes können muss. Sonst wäre er ja nicht hier.”

    Nach dem befreienden 4:0 meinte der Oldie beschwingt: “Wie du am Ende so einen Sieg holst, ist für das eigene Gefühl natürlich etwas anderes. Wir werden die nächsten drei Tage deutlich lockerer durch München spazieren. Nicht nur, weil die Leute uns anders anschauen, sondern auch mit Leichtfüßigkeit.”

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  • 2. Bundesliga: Kohfeldt erhebt schwere Vorwürfe

    2. Bundesliga: Kohfeldt erhebt schwere Vorwürfe


    Darmstadts Trainer Florian Kohfeldt holt nach der Niederlage in Braunschweig zu einem verbalen Rundumschlag gegen den Gegner und den Schiedsrichter aus.

    Florian Kohfeldt war nach der 0:1-Niederlage seines SV Darmstadt 98 bei Eintracht Braunschweig auf 180. Wütend schimpfte der Coach der Lilien immer wieder mit erhobenem Zeigefinger in Richtung der Braunschweiger Bank.

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    „Das Verhalten der Braunschweiger Bank – da nehme ich Daniel Scherning ausdrücklich aus – war in unsere Richtung auch an der Grenze. Es ist schwierig, dass ich dann Gelb kriege, weil ich mich mit dem Schiedsrichter beschäftige, und ich werde da von der Seite die ganze Zeit angegangen“, sagte Kohfeldt bei Sky. „Das ist ein Niveau, das ganz sicher nicht ins Fernsehen gehört.“

    Kohfeldt kritisiert Schiedsrichter

    Seinen Trainerkollegen Scherning nahm er explizit aus. „Daniel kann da gar nichts dafür“, sagte Kohfeldt, der im Zusammenhang mit dem Verhalten der Braunschweiger auch Schiedsrichter Max Burda kritisierte: „Sie haben sich jeglicher Mittel bedient, was in solchen Spielen dann scheinbar zum Erfolg führt. Dafür haben wir auch jemanden auf dem Platz, der sowas eindämmen muss. Das ist heute nicht gelungen.“

    Zugleich erhob Kohfeldt schwere Vorwürfe gegen die Braunschweiger Spieler. „Es gab die eine oder andere Situation, die uns nicht so gefallen hat von Braunschweiger Seite. Die sind schon an die Grenzen des Erlaubten gegangen, was das Thema Schauspielerei, Liegenbleiben usw. angeht“, sagte der Darmstädter Coach.

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    Kohfeldt erhebt Vorwürfe: „Das ist halt peinlich“

    Und der 42-Jährige ergänzte: „Das ist halt peinlich, gefühlt zweimal den Krankenwagen zu rufen und dann direkt wieder aufs Feld zu rennen. Dann wird es auf Dauer schwierig, die Glaubwürdigkeit für Kopfverletzungen hochzuhalten. Da haben wir alle eine Verantwortung. Der ist der Spieler heute sicherlich nicht gerecht geworden.“

    Kohfeldt spielte dabei mutmaßlich auf eine Szene in der Nachspielzeit an. Bei einem Angriff der Darmstädter wurde Braunschweigs Robert Ivanov bei einem Klärungsversuch von seinem Teamkollegen Paul Jaeckel mit dem Fuß im Gesicht getroffen, woraufhin Ivanov zu Boden ging.

    Es wurde zunächst eine schlimmere Verletzung befürchtet, Sanitäter standen bereits mit einer Trage auf dem Feld. Ivanov konnte aber letztlich weiterspielen.

    Lino Tempelmann (60.) erzielte den Treffer des Tages und fügte Darmstadt und Kohfeldt damit die vierte Niederlage in Serie zu.



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  • Borussia Dortmund: Schwere Krise – Watzke leidet, Ricken unter Druck

    Borussia Dortmund: Schwere Krise – Watzke leidet, Ricken unter Druck



    Hans-Joachim Watzke leidet schwer unter der aktuellen BVB-Krise. Seinen Karriereplan will er trotz aller Widrigkeiten durchziehen.
    Borussia Dortmund steckt in der schwersten Krise seit Jahren. Die sportliche Misere geht auch am scheidenden BVB-CEO Hans-Joachim Watzke nicht spurlos vorbei. Ganz im Gegenteil: „Mir geht es, ehrlich gesagt, ziemlich beschissen“, gewährte der 65-Jährige in einem Gespräch bei der Wirtschaftsinitiative Frankfurt/RheinMain Einblick in seine Gefühlswelt. Zwar gebe es, stellte Watzke fest, „Millionen Menschen, denen es beschissener geht“, trotzdem schlage der Zustand der Borussia aktuell schwer auf sein Gemüt. Seine Entscheidung, sich im November endgültig aus dem operativen Geschäft beim BVB zurückzuziehen, bleibt allen Umständen zum Trotz bestehen. Ein Rücktritt vom Rücktritt sei „total und komplett“ ausgeschlossen, betonte Watzke, auch wenn er sich zuletzt manchmal gefragt hätte, „ob meine Entscheidung richtig war“. Besonders in der Verantwortung steht nun Lars Ricken, der im vergangenen Mai vom Nachwuchsleiter zum Sport-Geschäftsführer aufgestiegen war. Den Zeitpunkt hält Watzke nach wie vor für gut gewählt, weil es für den neuen starken Mann eine gute Zeit war, „da jetzt reinzugleiten. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir in ein solches Krisenszenario abgleiten.“ Das tue ihm für Ricken leid, „weil der seit Jahren in der zweiten Reihe bei uns super Arbeit“ leiste. BVB: Watzke hält weiter zu Lars Ricken Er sei „ohne Wenn und Aber“ von seinem Nachfolger im Sportbereich überzeugt, sagte Watzke, „aber es ist jetzt natürlich eine ganz andere Herausforderung“. Die Entwicklung habe Ricken „mit voller Wucht getroffen“, jetzt müsse er sich daraus befreien. Die Hoffnung beim BVB lastet nach der Entlassung von Nuri Sahin jetzt auf den neuen Trainer Niko Kovac, dessen Einstellung in erster Linie Ricken zu verantworten hat. Kovacs Einstand gegen den VfB Stuttgart ging allerdings 1:2 verloren. So stehen die Schwarz-Gelben in der Bundesliga auf weiter auf einem indiskutablen elften Tabellenplatz, die Champions League-Ränge rücken in immer weitere Ferne. Die „Verunsicherung“ bei den Spielern ist für Watzke aktuell das Hauptproblem. „Wir sind zum permanenten Überperformen verdammt. Wenn wir das nicht tun, haben wir ein Problem.“ Die Erwartungshaltung des Umfelds laste schwer auf dem Klub: „Je größer du wirst, desto mehr bekommst du aufs Dach.“ Trotz allem stünde die Borussia finanziell „bombenfest“ – auch ohne Einnahmen aus der Champions League.



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  • Er traf gegen St. Pauli: Schwere Vorwürfe gegen…

    Er traf gegen St. Pauli: Schwere Vorwürfe gegen…


    Gegen den FC St. Pauli hatte er Anfang der Saison noch sein erstes Bundesliga-Tor erzielen können, in diesen Tagen ziehen jedoch dunkle Wolken über Yusuf Kabadayi vom FC Augsburg – denn der 21-Jährige sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert.

    Nachdem der Klub zunächst nur die Freistellung eines Spielers ohne namentliche Nennung bekanntgegeben hatte, berichtete die „Bild“ am Mittwoch, dass es sich um Kabadayi handele. Die Staatsanwaltschaft Augsburg hatte der Zeitung auf Anfrage mitgeteilt, dass sie aktuell „ein Ermittlungsverfahren gegen einen Fußballprofi des FC Augsburg führt. Gegenstand des Verfahrens ist u. a. der Vorwurf eines von einer Bekannten des Beschuldigten angezeigten Sachverhalts mit sexuellem Hintergrund. Die Ermittlungen laufen. Ich weise darauf hin, dass die Unschuldsvermutung gilt.“ Die „Augsburger Allgemeine“ berichtet überdies, dass gegen Kabadayi sogar ein Haftbefehl erlassen worden sei und der Offensivmann daraufhin zwei Nächte in U-Haft habe verbringen müssen. Der FCA verwies derweil auf die Unschuldsvermutung und bat um Verständnis, sich nicht weiter äußern zu können und zu dürfen.


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