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  • Scheiterte Transfer von BVB-Angreifer im Winter?

    Scheiterte Transfer von BVB-Angreifer im Winter?


    Leipzig/fri – Statt einer erhofften Sofort-Verstärkung für die Offensive sicherte sich RB Leipzig im Wintertransferfenster als Vorgriff für den Sommer lediglich die Dienste von Flügelstürmer Tidiam Gomis. Der 18-Jährige ist ein großes Talent, kommt aber aus der zweiten französischen Liga von SM Caen und wartet weiter auf seine ersten Minuten für RBL.

    RB Leipzig: Rose trainierte Reyna beim BVB

    Der Transfer des schweizerischen Nationalspielers Noah Okafor (AC Mailand) war im Winter aufgrund seines nicht bestandenen Medizinchecks geplatzt. Und wie die LVZ schreibt, scheiterte auch ein weiterer Wechsel offenbar erst auf der Zielgeraden.

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    BVB-Angreifer Giovanni Reyna stand demnach kurz davor, zum zweiten Mal Schützling von Trainer Marco Rose zu werden. Eine Leihe sei schon “final verhandelt” gewesen, scheiterte aber doch noch, weil Borussia Dortmund Wunschspieler Rayan Cherki (Olympique Lyon) nicht von seinem Ausbildungsverein loseisen konnte. 

    RB Leipzig: Reyna wäre nicht teuer gewesen

    Reyna, 22, kommt in der laufenden Saison in 19 Partien auf drei Torbeteiligungen für den BVB. Der offensive Mittelfeldspieler, der auch auf den Flügeln eingesetzt werden kann, sucht aber schon länger seine Form und kommt in Dortmund fast ausschließlich von der Bank zum Einsatz. Sein Marktwert sank von einst 42 Millionen Euro auf 12 Millionen.

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    Mit RB-Trainer Marco Rose wäre Reyna in Leipzig auf seinen früheren Förderer aus gemeinsamen schwarz-gelben Zeiten getroffen. Der US-Nationalspieler absolvierte unter Rose in dessen einziger Saison als BVB-Coach 2021/22 verletzungsbedingt nur 13 Spiele. Dabei schoss er zwei Tore und bereitete zwei weitere vor.



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  • Dank Auswärtssieg auf St. Pauli: Kovac schafft mit dem BVB, woran Sahin scheiterte

    Dank Auswärtssieg auf St. Pauli: Kovac schafft mit dem BVB, woran Sahin scheiterte



    Dank Auswärtssieg auf St. Pauli

    Kovac schafft mit dem BVB, woran Sahin scheiterte

    In der ersten Halbzeit tut sich Borussia Dortmund ziemlich schwer, nach dem Seitenwechsel läuft es für den strauchelnden Bundesliga-Giganten besser. Ein Doppelschlag sorgt dann dafür, dass dem BVB etwas glückt, woran sich die Niko-Kovac-Vorgänger Nuri Sahin und Mike Tullberg vergeblich probiert haben.

    Borussia Dortmund mischt im Kampf um die Europapokal-Plätze in der Fußball-Bundesliga wieder kräftig mit. Eine Woche nach dem fulminanten 6:0 gegen den 1. FC Union Berlin kam der BVB zu einem 2:0 (0:0) beim FC St. Pauli. Kaum zu glauben, aber wahr: BVB-Trainer Niko Kovac schaffte damit, was seinen Vorgängern Nuri Sahin und Mike Tullberg (in allerdings auch nur zwei Spielen) nicht gelang – zwei Liga-Siege hintereinander. Durch den nächsten Dreier bleiben die Schwarz-Gelben auf Platz zehn in der Tabelle. Zugleich war es die gelungene Generalprobe für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Dienstag (21 Uhr/Amazon Prime und im Liveticker bei ntv.de) gegen den OSC Lille.

    Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerten sich die Gäste. Serhou Guirassy (51.) mit seinem 14. Saisontor und Karim Adeyemi (58.) trafen zum am Ende doch noch verdienten Erfolg. Für die Hamburger wird die Situation am Tabellenende nach der vierten Niederlage nacheinander bedenklich. Zudem blieb die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin zum vierten Mal ohne eigenes Tor.

    Der Aufsteiger begann stark. Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion nahm das Spiel der Hamburger nach fünf Minuten Fahrt auf. Vor allem Noah Weißhaupt und Philipp Treu sorgten vorwiegend über die rechte Seite für Schwung. Und die Dortmunder? Von ihrem Rausch beim Kantersieg gegen Union Berlin war nichts mehr zu sehen. Gegen die von Hauke Wahl organisierte Kiez-Deckung brachten Guirassy und Kollegen lange nichts zustande. Der Vierfach-Torschütze gegen Union war nahezu abgemeldet.

    Karim Adeyemi hängt sie alle ab

    Auch von Dortmunds Top-Vorbereiter Pascal Groß gab es kaum Impulse. Erst mit der letzten Aktion vor der Pause kam der BVB durch Adeyemi zu ihrer ersten Chance. Doch der Ball rollte knapp am rechten Pfosten vorbei. Zuvor waren Torraumszenen beinahe nur von den Gastgebern zu sehen. Obwohl der BVB mehr Ballbesitz bis zur Pause hatte (58:42 Prozent), tauchten die Hamburger häufiger aussichtsreich im gegnerischen Strafraum auf.

    Doch wie schon seit Wochen nutzten sie die Gelegenheiten nicht. Elias Saad (7.) per Kopf, Jackson Irvine (14.) mit einem Schuss über die Latte und Wahl (34.) aus kurzer Entfernung brachten den Ball erst gar nicht aufs Tor und machten die Abschlussschwäche des FC St. Pauli deutlich.

    Nach dem Seitenwechsel sollte sich das schnell für die Hamburger rächen. Die Dortmunder agierten zielstrebiger, ließen St. Pauli kaum noch ins Spiel kommen. Guirassy (51.) staubte mit seiner bis dahin ersten nennenswerten Szene zur Führung ab. Nur sieben Minuten später krönte Adeyemi mit einem Klasse-Solo einen Konter und seine überzeugende Leistung.

    Die Kiezkicker brauchten Zeit, um den Doppelschlag zu verarbeiten. Sie bemühten sich, weiter nach vorn zu spielen. Klare Möglichkeiten ergaben sich nicht mehr. Der BVB agierte immer souveräner und ließ nichts mehr zu.



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