Schlagwort: Ruben Amorim

  • Juve einigt sich mit früherem BVB-Wunschspieler –

    Juve einigt sich mit früherem BVB-Wunschspieler –

    Juve einigt sich mit früherem BVB-Wunschspieler –

    Der italienische Spitzenverein Juventus Turin hat sich nach langwierigen Verhandlungen mit dem ehemaligen Wunschspieler von Borussia Dortmund, Nicolo Fagioli, auf einen Vertrag geeinigt. Der 22-jährige Mittelfeldspieler, der für seine technischen Fähigkeiten und sein Spielverständnis bekannt ist, wird voraussichtlich in den kommenden Tagen offiziell vorgestellt.

    Fagiolis Werdegang

    Fagioli, der in der Jugendakademie von Juventus ausgebildet wurde, hat sich in den letzten Jahren zu einem der vielversprechendsten Talente der Serie A entwickelt. Nach mehreren Leihstationen, unter anderem bei Cremonese und dem FC Modena, hat er sich in der letzten Saison entscheidend in das Team von Juventus integriert. Seine Leistung in der vergangenen Spielzeit, in der er fünf Tore erzielte und sechs Vorlagen gab, hat das Interesse namhafter Klubs auf sich gezogen.

    BVBs Interesse

    Der BVB hatte Fagioli in mehreren Transferfenstern als möglichen Neuzugang ins Visier genommen. Insbesondere nach dem Abgang von Ilkay Gündogan zu Manchester City war der Bedarf an kreativem Mittelfeldspiel hoch. Die Verantwortlichen in Dortmund sahen in Fagioli einen idealen Nachfolger in der Zentrale des Midfields und versuchten, ihn von Juventus loszueisen.

    Verhandlungen und Einigung

    Die Transfergespräche haben sich über mehrere Monate hingezogen, doch Juventus wollte den talentierten Spieler unbedingt behalten. In den letzten Wochen intensivierten sich die Verhandlungen zwischen dem berüchtigten Sportdirektor von Juventus, Federico Cherubini, und Fagiolis Berater. Gemäß interner Quellen haben sowohl sportliche als auch finanzielle Aspekte eine Rolle bei der Einigung gespielt.

    Finanzielle Aspekte

    Berichten zufolge wird der neue Vertrag von Fagioli mit Juventus eine Laufzeit von fünf Jahren haben. Die finanziellen Details sind noch nicht offiziell bekannt gegeben worden, jedoch wird gemunkelt, dass sein Jahresgehalt bei etwa 3 Millionen Euro liegen wird, was im Vergleich zu seinem aktuellen Vertrag eine signifikante Erhöhung darstellt.

    Reaktionen aus der Liga

    Die Entscheidung von Fagioli, bei Juventus zu bleiben, wird in der Serie A unterschiedlich aufgenommen. Viele Experten sehen den Verbleib als positiven Schritt für Juventus, während andere glauben, dass Dortmund ein wertvoller Talentetransfer entgangen ist. „Fagioli hat das Potenzial, einer der besten Mittelfeldspieler Europas zu werden“, äußerte sich ein Fußballexperte anonym. „Seine Entwicklung wird entscheidend für die Ambitionen der Bianconeri in der kommenden Saison sein.“

    Wirkung auf den BVB

    Für Borussia Dortmund könnte die Entscheidung Fagiolis zwingend neue Transferstrategien nach sich ziehen. Der Klub hat bereits eine Liste von Alternativen ausgearbeitet, um ihre Mittelfeldproblematik zu adressieren. Spieler wie Njegos Petrovic oder auch der junge Franzose Lesley Ugochukwu stehen nun im Fokus der BVB-Verantwortlichen.

    Die kommende Saison

    Mit Fagioli an Bord hofft Juventus auf eine erfolgreiche Saison in der Serie A und der UEFA Champions League. Trainer Massimiliano Allegri plant, den Spieler gemeinsam mit einer starken Mannschaft einzusetzen, die in der letzten Saison vielversprechende Ansätze gezeigt hat. Experten erwarten, dass Juventus mit einer neuen, dynamischen Spielweise aufwarten wird, insbesondere in den wichtigen Spielen.

    Die Fans und die Vereinsführung

    Die Fans von Juventus zeigen sich durchweg erfreut über den Verbleib von Fagioli, der als ehrgeiziger Spieler gilt und einen großen Einfluss auf das Spiel der Alte Dame haben könnte. „Er verkörpert die Zukunft dieses Clubs“, so ein Fan in sozialen Medien. Vereinspräsident Andrea Agnelli betonte, wie wichtig es sei, junge Talente zu fördern und im Team zu halten, um langfristig erfolgversprechend zu sein.

    Fazit der Verhandlungen

    Die Einigung zwischen Juventus und Nicolo Fagioli stellt einen bedeutenden Schritt für den Verein dar. Seine Beibehaltung kann als Bekenntnis zur Jugend und zur eigenen Vereinsphilosophie gewertet werden. Die kommenden Wochen könnten zeigen, wie Juventus und Fagioli gemeinsam in die Saison starten und ob sich diese Entscheidung langfristig als fruchtbar erweist.

  • “Schlechtestes United meines Lebens”: Ex-Profi übt scharfe

    “Schlechtestes United meines Lebens”: Ex-Profi übt scharfe


    Neun Siege, sechs Remis und zwölf Unentschieden in 27 Spielen: So liest sich die bisherige Saison von Manchester United in der englischen Premier League.

    Die “Red Devils” stecken tief in der Krise, sind mit Tabellenplatz 14 und dem jüngsten FA-Cup-Aus gegen den FC Fulham mehr als nur ein Schatten ihrer selbst. Einziger Lichtblick ist die UEFA Europa League, wo man im Achtelfinal-Rückspiel den Aufstieg in die nächste Runde (Donnerstag, 13. März) fixieren kann.

    Cheftrainer Ruben Amorim, der seit dem zwölften Premier-League-Spieltag die Geschicke des englischen Rekordmeisters leitet, hat mit Manchester United einen absoluten Tiefpunkt erreicht, zwischenzeitlich belegte der Traditionsklub nur Rang 15 im Oberhaus.

    Dass das bei TV-Experten nicht unbemerkt bleiben würde, hat nun die Liverpool-Legende Jamie Carragher in seiner Kolumne für “The Telegraph” veräußert. Der 47-Jährige betonte zwar die Hürden, die ein Verein im Zuge eines Trainerwechsels – vor allem im Lauf einer Saison – nehmen muss, gab sich beinahe ratlos über die Ära Amorim.

    (Text wird unter dem Video fortgesetzt)


    Amorim schlechter als ten Hag

    Seit dem Spieltag zwölf haben die “Red Devils” in der Liga nur fünf Spiele gewonnen, einmal gab es drei Niederlagen in Folge. In den beiden heimischen Pokalbewerben ist seit Dezember bzw. seit der Niederlage im März Schluss.

    Das Torverhältnis im Ligabetrieb seit der Amtsübernahme Amorims beläuft sich auf 21:27, der Punktedurchschnitt liegt bei mageren 1,13. Es überrascht deshalb nicht, dass Carragher von der “schlechtesten United-Mannschaft meines Lebens” schreibt.

    Und: “Das Mindeste, was man nach dem Amtsantritt hätte erwarten können, nämlich dass die Mannschaft besser trainiert wird als unter ten Hag, ist nicht eingetreten”, führt der ehemalige Innenverteidiger fort.

    Eigentlich dürfte Amorim keine Ausreden für die schlechten Leistungen haben, zumal Trainer-Ikone David Moyes beim FC Everton – Amtsübernahme mit dem 21. Spieltag – von sieben Spielen vier gewann und nur eine Niederlage verbuchte.

    Ein Problem? Das 3-4-3-System, das der portugiesische United-Trainer pflegt zu spielen. Während das bei Klubs wie Oliver Glasners Crystal Palace fruchtet, scheint diese nicht in die Philosophie der “Red Devils” zu passen. 




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  • United weiter in der Krise – Gosens mit Gala-Vorstellung

    United weiter in der Krise – Gosens mit Gala-Vorstellung


    Europa League

    United weiter in der Krise – DFB-Profi mit Gala-Vorstellung

    06.03.2025 – 21:05 UhrLesedauer: 2 Min.

    Der Ausgleich: Real Sociedads Mikel Oyarzabal (r.) trifft gegen United-Keeper Onana.Vergrößern des Bildes

    Der Ausgleich: Real Sociedads Mikel Oyarzabal (r.) trifft gegen United-Keeper Onana. (Quelle: Vincent West/reuters)

    Die “Red Devils” erleben auch bei Real Sociedad ein unglückliches Spiel. Für die AC Florenz spielt indes ein alter Bekannter stark auf.

    Manchester United hat sich auch in der Europa League nicht aus der Krise befreien können. Die Mannschaft von Trainer Rúben Amorim kam bei Real Sociedad San Sebastian trotz Führung nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Aus den letzten sieben Pflichtspielen gab es nur zwei Siege für die “Red Devils”.

    Joshua Zirkzee brachte die Gäste in der 57. Minute in Führung, doch Mikel Oyarzabal glich per Handelfmeter (70.) aus. Im Rückspiel im heimischen Old Trafford hat United noch alle Chancen auf das Weiterkommen.

    AZ Alkmaar hat indes einen wichtigen Sieg im Achtelfinal-Hinspiel gefeiert. Der niederländische Erstligist setzte sich zu Hause mit 1:0 (1:0) gegen Tottenham Hotspur durch und hat damit gute Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale. Dort könnte Alkmaar auf Eintracht Frankfurt treffen, falls sich die Hessen gegen Ajax Amsterdam durchsetzen.

    Das einzige Tor des Abends fiel auf kuriose Weise: Tottenhams Lucas Bergvall wollte eine Ecke klären, traf den Ball jedoch unglücklich und beförderte ihn in hohem Bogen ins eigene Netz (18.). Bei den Spurs stand Bayern-Leihgabe Mathys Tel in der Startelf, blieb jedoch unauffällig und wurde zur Halbzeit ausgewechselt.

    Der deutsche Nationalspieler Robin Gosens hat in der Conference League erneut seine Klasse stark aufgespieltt, eine Niederlage seiner AC Florenz aber nicht verhindern können. Im Achtelfinal-Hinspiel bei Panathinaikos Athen unterlag der italienische Erstligist mit 2:3 (2:2), obwohl der deutsche Nationalspieler mit zwei Vorlagen glänzte.

    Florenz geriet früh in Rückstand: Karol Swiderski (5.) und Nemanja Maksimovic (19.) trafen für die Gastgeber. Doch Gosens leitete die schnelle Antwort der Fiorentina ein. Erst legte er für Lucas Beltran (20.) auf, drei Minuten später fand er mit einer Direktabnahme Nicolo Fagiolo (23.), der zum Ausgleich traf.

    Nach der Pause sorgte Tetê (55.) für den Siegtreffer der Griechen. Bereits am vergangenen Wochenende hatte Gosens für Florenz geglänzt: Gegen US Lecce erzielte der 30-Jährige den 1:0-Siegtreffer und holte einen Handelfmeter heraus.



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  • Manchester United: Trainer Rúben Amorim sind Titel nicht

    Manchester United: Trainer Rúben Amorim sind Titel nicht


    Nur Europa League noch möglich 

    Manchester United: Trainer Rúben Amorim sind Titel nicht wichtig

    ©IMAGO

    Platz 14 in der Premier League, Aus im EFL Cup und am vergangenen Sonntag auch das Aus im FA Cup: Für Manchester United ist die laufende Saison ein weiterer Tiefpunkt im Abwärtstrend der letzten Jahre. Die letzte Chance auf einen Titel bietet sich in der Europa League, wo am Donnerstagabend das Auswärtsspiel im Achtelfinale bei Real Sociedad auf dem Programm steht. Trainer Rúben Amorim knüpft das Wohl des Klubs aber nicht an das Abschneiden in Europa.

    „Es ist nicht entscheidend für die Zukunft des Vereins, aber ich verstehe, dass es einen großen Unterschied in unserer Saison ausmacht, vor allem, weil wir aus dem Pokal ausgeschieden sind und in der Liga schlecht dastehen“, sagte der Portugiese (zitiert via „Guardian“) auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Derzeit gebe es „wichtigere Dinge“ als den Europa-League-Titel, betonte er und spielte auf die strukturellen Probleme im Verein an.

    Seit dem Ende der Ära Alex Ferguson 2013 versuchten sich zehn Trainer an der Seitenlinie Man Uniteds, nachhaltig erfolgreich war keiner davon. Jeweils zweimal der FA Cup (2016, 2024) und EFL-Cup (2017, 2023) sowie die Europa League (2017) wurden in diesem Zeitraum gewonnen. Zu wenig für die Ansprüche der Red Devils, bei denen die Vereinsführung seit Jahren in der Kritik steht.

    Ein Triumph in der Europa League würde „vieles verändern, vor allem die Art und Weise, wie sie den Trainer sehen“, sagte Amorim, langfristig seien aber andere Faktoren von Bedeutung. „Wir müssen eine Menge Dinge ändern, und das versuchen wir auch. Es gibt aktuell wichtigere Dinge, als Titel zu gewinnen, das ist mein Gefühl. Aber ich verstehe, dass der Gewinn der Europa League vieles verändern kann.“

    Zur Besserung beitragen dürfte auch ein erneuter Umbruch im nächsten Sommer. In den vergangenen drei Jahren gab United immer mindestens 200 Millionen Euro für neue Spieler aus, vor allem die teuersten Neuzugänge wie Jadon Sancho (2021), Antony (2022) oder Rasmus Højlund (2023) enttäuschten aber größtenteils. Dennoch macht sich Amorim keine Sorgen, dass große Namen weiterhin und auch ohne die Teilnahme am europäischen Geschäft kommen wollen: „Manchester United kann die besten Spieler auch ohne Champions League anrufen.“ 

    Im Gegenzug berichten englische Medien in dieser Woche davon, dass Victor Lindelöf (30) den Verein im Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit verlassen wird. Der Vertrag des Schweden, der in dieser Saison nur auf 407 Einsatzminuten in elf Partien kommt, läuft am Saisonende aus.



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  • Amorim kontert ManUnited-Legende Rooney!

    Amorim kontert ManUnited-Legende Rooney!


    So richtig rund läuft es bei Manchester United auch seit der Übernahme von Ruben Amorim nicht, nur Platz 14 steht für die “Red Devils” zu buche. Zuletzt scheiterte der Klub im FA Cup an Fulham (zum Spielbericht >>>).

    Amorim selbst hat aber große Ansprüche, was die Zukunft angeht. “Das Ziel ist, die Premier League zu gewinnen. Ich weiß, dass wir Spiele verlieren, aber das Ziel ist, die Premier League wieder zu gewinnen”, sagte der Portugiese gegenüber “BBC” zu den mittelfristigen Ambition seines Klubs.

    Rooney legt sich mit Amorim an

    Vereinslegende Wayne Rooney sieht das anders, in seiner Rolle als Experte bei “BBC” bezeichnete er den United-Coach und seine Pläne zuletzt als “ein wenig naiv”. “In der Tabelle weiter nach oben zu kommen, ich denke, das ist der nächste Schritt für sie”, so der 39-jährige Brite.

    Amorim ließ sich einen Konter nicht entgehen: “Naiv wäre es, zu behaupten, wir wollten es diese Saison schaffen oder wir wären der Topfavorit in der kommenden. Ich weiß schon, dass in solchen Momenten immer alle alles wissen. Das ist sehr einfach. Ich weiß das, denn ich war selbst Experte nach dem Ende meiner aktiven Karriere. Es ist ganz leicht.”

    Bei seinem Ziel bleibe er. “Vielleicht wird es nicht mit mir klappen, aber als Klub ist unsere Zielsetzung, wieder diesen Titel zu holen wie in der Vergangenheit”, so Amorim.

    Rooney wurde durch Tiroler ersetzt

    Rooneys Vorwurf lässt sich der Coach nicht gefallen. “Ich bin nicht naiv”, stellte er klar.

    Die United-Legende selbst konnte als Trainer bisher nicht gerade für Furore sorgen. Im Sommer heuerte er bei Plymouth an, musste mit einem Punkteschnitt von 0,84 Ende des Jahres gehen.

    Sein Nachfolger verfügt da schon über eine bessere Bilanz. Der Tiroler Miron Muslic hält bei 1,18 Punkten pro Spiel, befindet sich mit dem Traditionsklub aber noch in der Abstiegszone.




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  • Premier League: Manchester United will IHN als

    Premier League: Manchester United will IHN als


    Die Luft für Manchester Uniteds Trainer Ruben Amorim wird immer dünner …

    Der Portugiese war im Herbst als Heilsbringer geholt worden, um den schon länger wankenden England-Riesen wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Nach knapp vier Monaten könnte seine Zeit bei den „Red Devils“ schon wieder enden.

    Denn: Auch unter Amorim kommt Manchester nicht aus der sportlichen Krise. Statt an alte Erfolge anzuknüpfen, dümpelt der Klub in der unteren Hälfte der Premier-League-Tabelle herum, liegt aktuell nur auf Platz 14 – 34 Punkte hinter Tabellenführer Liverpool. Auch im FA Cup scheiterte der Klub am Sonntag an Fulham.



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  • Manchester United rutscht auf Platz 15 ab – Amorim bleibt

    Manchester United rutscht auf Platz 15 ab – Amorim bleibt


    Spurs gewinnen Duell der Enttäuschung 

    Manchester United rutscht auf Platz 15 ab – Amorim bleibt bei Überzeugungen

    ©IMAGO

    Im Duell der großen Premier-League-Enttäuschungen hat sich am Sonntagabend Tottenham Hotspur mit 1:0 (1:0) gegen Manchester United durchgesetzt. Das Tor des Tages erzielte der nach einer Wadenzerrung zurückgekehrte James Maddison schon in der 13. Minute. Die Spurs zogen mit dem Erfolg in der Tabelle an den Red Devils auf Platz zwölf vorbei, während United auf Rang 15 abrutschte – die schlechteste Bilanz seit 35 Jahren.

    1989/90 lag Manchester in der damaligen First Division unter Trainer-Legende Alex Ferguson nach 25 Spieltagen ebenfalls auf dem 15. Platz, hatte mit 28 Punkten sogar noch einen Zähler weniger als in der laufenden Saison. Von Verletzungssorgen geplagt stellte sich das Team von Ruben Amorim gegen Tottenham quasi von selbst auf. Die Bank war gespickt mit zahlreichen Talenten, von denen in den Schlussminuten nur der 17 Jahre alte Chido Obi-Martin sein Debüt feierte. Vom gegnerischen Trainer gab es für die Situation nur wenig Bedauern.

    „Ich konnte heute sehen, dass Ruben eine Mannschaft zusammenstellen musste, Spieler auf anderen Positionen spielen ließ und Kinder auf der Bank hatte“, sagte Ange Postecoglou und ergänzte mit Blick auf die eigene Saison: „Willkommen in meiner Welt. Aber das war nur für ein Spiel, jetzt mach das mal zwei Monate lang.“ Man United habe aber trotzdem gut mitgehalten. „Ich fand, dass United heute gut war, wenn man das alles bedenkt.“

    Der Blick auf die Statistik Marktwert- vs. Liga-Rang verrät jedoch, dass beide Teams die Erwartungen bisher nicht erfüllen konnten. Tottenham mit minus sieben und Man United mit minus neun Plätzen weisen die größte negative Differenz im Premier-League-Vergleich auf. Als größten Unterschied im direkten Duell machte Amorim die Chancenverwertung aus: „Sie haben ein Tor gemacht und wir nicht.“ Die Red Devils, die lediglich drei der letzten zehn Partien im englischen Oberhaus gewinnen konnten, stehen in dieser Statistik nur auf Rang 18.

    Amorim, der im November die Nachfolge von Erik ten Hag übernahm und nach 21 Partien mit einem Punkteschnitt von 1,52 klar hinter seinem Vorgänger liegt, hadert mit der aktuellen Verletzungsmisere. „Man beginnt mit einer Idee“, erklärte der Portugiese, „aber Tag für Tag verlierst du Spieler, die deine Herangehensweise an das Spiel verändern. Ich konnte mit Joshua (Zirkzee; d. Red.) nicht auf dieselbe Weise spielen wie mit Amad (Diallo). Manchmal will man, dass Bruno (Fernandes) den Ball im Spielaufbau bekommt, weil er wirklich gut umschalten kann. Aber dann will man, dass Bruno auch presst, und das ist wirklich schwer.“ Der ständige Wechsel auf verschiedene Positionen sei für seine Schützlinge nicht einfach.

    Amorim will bei Manchester United an Überzeugungen festhalten

    An seiner bevorzugten Dreierkette in der Defensive will Amorim jedoch festhalten. Ein 4-4-2-System sei gegen diese Mannschaft noch schwieriger zu spielen, man sei viel offener. „Was ihr Jungs seht und was ihr jede Woche besprecht, sehe ich auch. Ich habe eine Menge Probleme, mein Job ist so, so hart hier“, gestand der 40-Jährige ein. „Aber ich bleibe bei meinen Überzeugungen.“ Angst um seinen Job habe er nicht.

    „Ich bin nicht beunruhigt. Ich verstehe unsere Fans, was die Leute und die Medien darüber denken. Ich mache mir keine Sorgen um mich, sondern um den Verein, die Mannschaft und die Spieler. Ich hasse es, zu verlieren, das ist das schlimmste Gefühl. Über den Rest denke ich nicht nach. Ich will nur meinen Spielern helfen. Ich verstehe meine Situation, meinen Job, ich bin von meiner Arbeit überzeugt und will einfach nur Spiele gewinnen“, so Amorim.



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  • BVB: Darum läuft’s jetzt bei Borussia Dortmund unter Kovac

    BVB: Darum läuft’s jetzt bei Borussia Dortmund unter Kovac



     
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    BVB-Trainer Niko Kovac hat in seinem zweiten Spiel bei Borussia Dortmund den ersten Sieg einfahren können. „Ein Schritt in die richtige Richtung, trotzdem sind noch viele weitere zu gehen”, erklärte BVB-Boss Lars Ricken: „Jetzt ist es wichtig, wirklich den Willen zu zeigen, das zu bestätigen.“

    Trotzdem kann man aus dem Sieg einiges für die Zukunft mitnehmen. Man möchte nicht in Selbstzufriedenheit verfallen, aber: „Wir werden aus diesem Spiel sicherlich sehr viele schöne Momente mitnehmen können in die Nachbesprechung“, sagte Niko Kovac.

    BVB: Starke zweite Halbzeit führt zum Sieg

    Beim Spiel gegen Sporting Lissabon sah man zwei Gesichter des BVB. In der ersten Halbzeit blieben die Dortmunder eher passiv. Bei Amazon Prime beschrieb Kovac die erste Hälfte seiner Mannschaft: „Wir haben mit dem Ball viel zu langsam Fußball gespielt. Wenn wir die Seite gewechselt haben, ging es zu langsam. So bringst du den Gegner wieder in die eigene Ordnung zurück.“ Genau das wollte Kovac eigentlich vermeiden.

    In der zweiten Halbzeit war das Gegenteil der Fall. Der 53-Jährige schien in der Halbzeit seinen Spielern die richtigen Impulse gegeben zu haben: „Wenn du das Balltempo erhöhst, dann hast du dementsprechend auch Räume, du fixt auch besser“, erklärte der Kroate nach dem Spiel. Mit fixen meinte Kovac hier, dass man sich den Gegner zurechtlegt und ihn so aus der eigenen Ordnung bringt.

    BVB: Anpassungen in der Halbzeit bringen Dortmund auf die richtige Spur

    „In der ersten Halbzeit haben wir viel zu weit von der Kette weggespielt. Das heißt, der Gegner kann den Lauf immer machen. Aber wenn du den Gegner etwas fixt, ihn herausziehst und dann zur Seite spielst – dann ist es schwierig“, fachsimpelte Kovac. Ein Muster, das funktioniert zu haben scheint. 

    Denn genau so entstanden die Tore: Dortmund stand höher und begann immer mehr, Sporting Lissabon aus der Grundordnung zu bringen. So schaffte man sich Räume, die man dann nach einer Seitenverlagerung bespielen konnte. Drei Flanken von der rechten Seite in den freien Raum fanden ihren Abnehmer und resultierten in drei Toren. „So wie wir die Tore heraus gespielt haben, fantastisch” freute sich Niko Kovac. 

    Hummels lobt BVB-Spieler

    Ex-BVB-Profi Mats Hummels war ebenfalls von der Leistung seiner ehemaligen Mitspieler angetan. Auf der Plattform “X” hob er im Nachgang einen Spieler heraus: “Die Situation vor dem 0:3 so ruhig zu klären, wie Schlotti (Nico Schlotterbeck, d.Red.) es macht, plus den Pass so zu spielen, dass direkt ein Konter entsteht, ist der Unterschied von guten zu herausragenden Spielern.”

    Der Sieg ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Der Kapitän der Portugiesen, Morten Hjulmand, fehlte gesperrt, Top-Stürmer Viktor Gyökeres war für die Startelf noch nicht fit genug. Die Hauptstädter aus Portugal suchen nach dem Abgang von Trainer Ruben Amorim zu Manchester United gerade in der Champions League nach ihrer Form. Trotzdem zeigte der BVB insgesamt eine ordentliche Leistung, der Sieg dürfte der Mannschaft aus dem Ruhrpott neues Selbstvertrauen verleihen. 

    BVB: Bundesliga-Alltag wartet schon

    Als Nächstes steht mit dem Duell beim Abstiegskandidaten aus Bochum eine schwierige Partie an: „Jetzt fahren wir nach Bochum und wissen auch, dass es in Bochum nicht leicht ist“, sagte Kovac. Auch Sportdirektor Sebastian Kehl legte den Fokus schnell wieder auf die nächsten Spiele: „Es war ein erster Schritt, aber wir wissen, dass wir noch viele vor uns haben.“

    Für das Hinspiel der Champions-League-Playoffs scheint man den richtigen Weg gefunden zu haben. Ob dieser allerdings auch in Zukunft funktionieren wird, müssen die nächsten Spiele zeigen.

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