Schlagwort: Rot

  • Fünf Tore, zweimal Rot: Rapid mit Frustbewältigung gegen

    Fünf Tore, zweimal Rot: Rapid mit Frustbewältigung gegen



    Nach drei Niederlagen in Folge ist der SK Rapid durch einen Kantersieg über Altach im Bundesligajahr 2025 angekommen.

    Rapid hat den SCR Altach zu Gast.


    Rapid hat den SCR Altach zu Gast.

    GEPA pictures


    Der SK Rapid hat im vierten Anlauf seinen ersten Pflichtspielsieg im Jahr 2025 eingefahren. Die Elf von Trainer Robert Klauß besiegte am Samstag in Wien den SCR Altach deutlich mit 5:0 (1:0) und beendete eine sechs Ligamatches dauernde Serie ohne vollen Erfolg. In der Tabelle zogen die fünftplatzierten Grün-Weißen mit 31 Punkten vorläufig an Salzburg vorbei und machten damit einen großen Schritt gen Meister-Play-off. Die Altacher bleiben mit 14 Punkten nach 20 Runden Letzte.

    Bundesliga – 20. spieltag

    Tore und Karten


    1:0
    Cvetkovic (8′)


    2:0
    Jansson (56′)




    Rapid Wien
     
    SCR Altach
     

    Spieldaten





    Rapid Wien

    Rapid Wien

    N. Hedl2,5 – Bolla2,5, Cvetkovic3 , Raux Yao2,5, Auer3 – Sangaré3 , Grgic3,5, Schaub3,5 , M. Seidl2,5 , Jansson1 – Beljo3




    SCR Altach

    Altach

    Stojanovic3 – Estrada4, Zech3 , Koller4,5 – Ingolitsch4, Demaku3,5 , Kaiba3,5 , Lukacevic3,5, Kameri4 – F. Dietz3,5 , Mustapha4



    Spielinfo





    Stadion Allianz-Stadion
    Zuschauer 16.982





    Cvetkovic brachte die Hütteldorfer vor knapp 17.000 Fans im Allianz-Stadion in Führung (8.). Nach der Pause sicherten Jansson per Doppelpack (56., 68.), Beljo per Elfmeter-Nachschuss (78.) und Radulovic (95.) ihrem Team den ersehnten Dreier sowie den höchsten Saisonerfolg in der Liga. Beide Mannschaften beendeten die Partie nach Platzverweisen gegen Cvetkovic (62.) und Koller (66.) zu zehnt.


    Vor der Partie wurde Burgstaller im Stadion als Rapidler des Jahres 2024 geehrt. Der Stürmer hatte Mitte Dezember bei einem Angriff schwere Kopfverletzungen erlitten. Ob und wann der 35-Jährige, der im Sommer seine Karriere beenden will, für Rapid wieder auflaufen kann, ist ungewiss. Die zuletzt gesperrten Sangaré und Beljo sowie Keeper Hedl kehrten bei den Gastgebern in die Startelf zurück. Bei Altach stand Trainer Fabio Ingolitsch Torhüter Stojanovic (Hexenschuss) wieder zur Verfügung, der gelb-gesperrte Mittelfeldmotor Bähre wurde durch Kameri ersetzt.

    Rapid von Beginn an dominant


    Rapid setzte sofort Akzente, wenngleich die erste nennenswerte Aktion beinahe nach hinten losgegangen wäre. Sangare grätschte Zech um und kam mit Gelb davon (2.). Danach stürmte Grün-Weiß: Verpasste Schaub zunächst die Führung (6.), fiel diese aus einer einstudierten Freistoßvariante. Seidl fand Cvetkovic, der per Fersler das 1:0 erzielte. Der Ball wurde dabei vom Altacher Dietz unglücklich abgefälscht.


    Die Klauß-Truppe blieb zunächst am Drücker, doch Cvetkovic (18.) und Schaub (29.) scheiterten jeweils per Kopf an Stojanovic. Nach einer halben Stunde fanden die Gäste ins Spiel und kamen durch Demaku zu zwei Gelegenheiten. Der 25-Jährige prüfte zunächst mit einem verdeckten Schuss Hedl (32.) und schoss kurz darauf über das Tor (34.).

    Jansson dreht auf, zwei Spieler fliegen vom Platz


    Rapid kam mit frischem Schwung aus der Kabine, Schaub hatte das 2:0 auf dem Fuß, verzog aber (53.). Besser machte es Jansson, der sehenswert von der Strafraumgrenze ins lange Eck zirkelte. Die Gastgeber schwächten sich wenig später, Cvetkovic foulte als letzter Mann Mustapha und sah dafür zunächst von Schiedsrichter Jakob Semler Gelb. Nach VAR-Intervention und Ansicht der Videobilder entschied sich der Referee für Rot – eine harte Entscheidung (62.).


    Das Überzahlspiel der Gäste hatte aber nur vier Minuten Bestand. Koller sah binnen zwei Minuten zwei Mal Gelb und musste ebenfalls vom Platz. Der fällige Freistoß landete bei Jansson, der zum zweiten Mal netzte. Zehn Minuten später wurde der Schwede im Strafraum von Demaku gefoult. Vom Punkt scheiterte Beljo zunächst an Stojanovic, beim Abstauber hatte der Kroate schließlich keine Probleme. Als Draufgabe erzielte in der Nachspielzeit der eingewechselte Radulovic nach Börkeeiet-Lattenschuss noch den fünften Treffer.


    Rapid fuhr somit gegen die Rheindörfler den siebenten Sieg in Serie ein, zum siebenten Mal zu Null. Nun geht es am kommenden Donnerstag in der Conference League in Banja Luka weiter (21.00). In den verbleibenden zwei Bundesliga-Runden vor der Punkteteilung heißen die Gegner Hartberg (9.3.) und GAK (16.3.). Altach empfängt in einer Woche Salzburg, bevor ein Gastspiel in Klagenfurt ansteht.



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  • BVB-Profi sieht Rot bei U23: Intern besteht Gesprächsbedarf

    BVB-Profi sieht Rot bei U23: Intern besteht Gesprächsbedarf


    1. ruhr24
    2. BVB
    BVB-Verteidiger Almugera Kabar im Zweikampf
    Almugera Kabar hatte nach 66. Spielminuten gegen Rot-Weiss Essen Feierabend – zweimal Gelb macht Gelb-Rot. © Maximilian Koch/Imago

    Die BVB-U23 muss eine bittere Niederlage gegen Rot-Weiss Essen verschmerzen. Ein Dortmunder Profi stand dabei im Mittelpunkt.

    Dortmund – Gebrauchter Nachmittag für die U23 von Borussia Dortmund: Die Zweitvertretung des BVB verlor am Samstag (1. März) nicht nur mit 0:1 gegen Rot-Weiss Essen. Die Westfalen gaben drei wertvolle Punkte an einen Nachbarn im Kampf gegen den Abstieg ab und zu allem Überfluss flog Almugera Kabar zum zweiten Mal in dieser Saison vom Platz.

    BVB-Profi sieht Rot bei U23: Intern besteht Gesprächsbedarf

    Besonders bitter: Bis zum Platzverweis des BVB-Profis in der 66. Spielminute gestaltete sich die Partie weitgehend ausgeglichen, wenngleich die Gäste aus Essen in Durchgang zwei die tonangebende Mannschaft waren. Aber erst in der 86. Spielminute, nach fast 20 Minuten in schwarzgelber Unterzahl, erzielte Kaito Mizuta mit einem Distanzschuss sehenswert das Tor des Tages.

    „In einer Phase, wo man das Gefühl hatte: Okay, wir sind gut drin und wir kommen dem Sieg vielleicht einen Tick näher, bekommen wir die Gelb-Rote Karte“, sagte BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegenüber den anwesenden Medien, zu denen auch RUHR24 gehörte. Der Platzverweis habe „das Spiel extrem verändert“, sagte Zimmermann weiter und holte aus.

    Die Gelb-Rote Karte „darf uns nicht passieren. Es ist auch nicht das erste Mal“, sagte Zimmermann enttäuscht und ergänzte: „Wir haben eine junge Mannschaft. Wir haben viele tolle Spieler, die sich entwickeln werden. Aber manchmal wäre ich froh, wenn die Entwicklungsschritte ein Stück schneller gehen würden – dass uns solche Sachen erspart blieben, weil ich finde, der Mannschaft wird die Niederlage nicht gerecht.“

    Almugera Kabar sieht Rot bei BVB-Pleite: „Da fehlt einfach die Erfahrung“

    Deutliche Worte in Richtung des Rotsünders, der schon zum zweiten Mal in dieser Saison vom Platz gestellt wurde. Bereits bei seinem Bundesliga-Debüt musste Kabar frühzeitig duschen gehen: Er hatte bei der 1:2-Niederlage von Borussia Dortmund beim FC Augsburg am 8. Spieltag ebenfalls Gelb-Rot gesehen, obwohl er erst in der 68. Spielminute eingewechselt worden war.

    „Da fehlt einfach die Erfahrung“, sagte Zimmermann über den 18 Jahre alten Linksverteidiger. „Er will die Situation spielerisch lösen, verliert den Ball, versucht den Ball im ersten Puls zurückzuholen, der Ansatz ist normal“, ordnete der Trainer die mitunter spielentscheidende Szene ein.

    „Aber dann muss man natürlich auch eine gewisse Cleverness haben – und wissen: Okay, da muss ich nicht mehr hingehen, wenn ich schon Gelb habe. Vor allem in so einer Situation, wo nichts passieren kann“, so Zimmerman.

    BVB-Talente: Rückschläge sind einkalkuliert – dennoch schmerzen sie

    Der BVB-Trainer werde noch mal über den Platzverweis sprechen: „Jezt geht’s darum, aus diesen Erfahrungen zu lernen. Das ist eine Sache, wo wir sehr deutlich auch intern mit den Jungs sprechen müssen.“ An diesem Punkt müsse nun angesetzt werden.

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    „Dass so etwas immer mal wieder passiert, wenn man junge, unerfahrene Spieler hat, die sich auf diesem Niveau beweisen müssen, das ist normal, das ist einkalkuliert, trotzdem tut’s in dem Moment immer weh“, sagte Zimmermann und ergänzte abschließend: „Aber wichtig ist, dass wir mit den Spielern so arbeiten, dass sie diese Fehler dann abstellen.“

    BVB-U23 muss gegen 1860 München auf Almugera Kabar verzichten

    Kabar, der erst kürzlich seinen Profivertrag beim BVB unterschrieb, fehlt der BVB-U23 nun am 27. Drittliga-Spieltag beim TSV 1860 München (9. März, 13.30 Uhr). In Bayern geht es für die Westfalen erneut um wichtige Punkte im Abstiegskampf gegen einen direkten Konkurrenten.

    Die „Löwen“ belegen derzeit Rang 14 mit 32 Zählern und nur vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Der BVB rangiert mit nur einem Punkt mehr (33) als die Löwen auf Platz 11 der dritten Liga.



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  • Der Sport-Tag: Porto-Spieler fliegt nach Schlag mit Rot vom

    Der Sport-Tag: Porto-Spieler fliegt nach Schlag mit Rot vom



    Der Sport-Tag

    Porto-Spieler fliegt nach Schlag mit Rot vom Feld

    In einem umkämpften Spiel beim AS Rom um das Weiterkommen ins Achtelfinale der Europa League erweist sich der FC Porto einen Bärendienst. Stephen Eustaquio muss nach einem Schlag gegen Leandro Paredes das Feld verlassen.



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  • Rot für Tätlichkeit! VAR enthüllt Schauspieleinlage

    Rot für Tätlichkeit! VAR enthüllt Schauspieleinlage


    In der Europa League kommt es zwischen AS Rom und dem FC Porto zu einem kuriosen Platzverweis. Der VAR bringt Licht ins Dunkel und deckt eine Schauspieleinlage auf.

    Kurioser Platzverweis in der Europa League: Stephen Eustáquio vom FC Porto wurde bei der Niederlage gegen AS Rom (2:3) mit glatt Rot vom Feld geschickt und war damit mitverantwortlich für das Ausscheiden der Portugiesen.

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    Was war passiert? In der 50. Minute war Eustáquio mit Gegenspieler Leandro Paredes auf Höhe der Mittellinie in ein Scharmützel verwickelt – fernab vom Ball.

    Schauspieleinlage von Roma-Profi

    Paredes hatte den rechten Arm ausgefahren, um Eustáquio zu blocken. Plötzlich holte der Kanadier zu einem Faustschlag aus und traf Paredes an der Schulter und am Arm – woraufhin der Argentinier die Hände vors Gesicht nahm und theatralisch zu Boden ging.

    Schiedsrichter Francois Letexier entschied zunächst auf Foulspiel von Eustáquio, wurde allerdings kurze Zeit später zum Monitor gebeten, nachdem der VAR sich eingeschaltet hatte.

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    Letexier bewertete die Aktion nach Ansicht der VAR-Bilder als Tätlichkeit und zückte glatt Rot!

    Kurios: Auch die Schauspieleinlage von Paredes wurde vom französischen Unparteiischen geahndet und der Argentinier sah die Gelbe Karte.

    Daraufhin kam es zu Rudelbildungen, bis die Partie schließlich fortgesetzt werden konnte.

    Europa League: Roma im Achtelfinale – Hummels schaut zu

    Ein möglicher Grund, weshalb Eustáquio die Sicherungen durchbrannten, war ein vorheriges Foul von Paredes an ihm, welches nicht geahndet wurde. Mit beiden Händen drückte der Roma-Spieler Eustáquio weg, berührte ihn dabei auch im Gesicht, das Spiel lief allerdings weiter.

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    }

    Schlussendlich setzte sich die Roma mit 3:2 (2:1) durch und zog nach dem 1:1 im Hinspiel ins Achtelfinale der Europa League ein. Mats Hummels war erneut zum Zuschauen verdammt.



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  • Rot für Tätlichkeit! VAR enthüllt Schauspieleinlage

    Rot für Tätlichkeit! VAR enthüllt Schauspieleinlage


    In der Europa League kommt es zwischen AS Rom und dem FC Porto zu einem kuriosen Platzverweis. Der VAR bringt Licht ins Dunkel und deckt eine Schauspieleinlage auf.

    Kurioser Platzverweis in der Europa League: Stephen Eustáquio vom FC Porto wurde bei der Niederlage gegen AS Rom (2:3) mit glatt Rot vom Feld geschickt und war damit mitverantwortlich für das Ausscheiden der Portugiesen.

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    Was war passiert? In der 50. Minute war Eustáquio mit Gegenspieler Leandro Paredes auf Höhe der Mittellinie in ein Scharmützel verwickelt – fernab vom Ball.

    Schauspieleinlage von Roma-Profi

    Paredes hatte den rechten Arm ausgefahren, um Eustáquio zu blocken. Plötzlich holte der Kanadier zu einem Faustschlag aus und traf Paredes an der Schulter und am Arm – woraufhin der Argentinier die Hände vors Gesicht nahm und theatralisch zu Boden ging.

    Schiedsrichter Francois Letexier entschied zunächst auf Foulspiel von Eustáquio, wurde allerdings kurze Zeit später zum Monitor gegeben, nachdem der VAR sich eingeschaltet hatte.

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    Letexier bewertete die Aktion nach Ansicht der VAR-Bilder als Tätlichkeit und zückte glatt Rot!

    Kurios: Auch die Schauspieleinlage von Paredes wurde vom französischen Unparteiischen geahndet und der Argentinier sah die Gelbe Karte.

    Daraufhin kam es zu Rudelbildungen, bis die Partie schließlich fortgesetzt werden konnte.

    Europa League: Roma im Achtelfinale – Hummels schaut zu

    Ein möglicher Grund, weshalb Eustáquio die Sicherungen durchbrannten, war ein vorheriges Foul von Paredes an ihm, welches nicht geahndet wurde. Mit beiden Händen drückte der Roma-Spieler Eustáquio weg, berührte ihn dabei auch im Gesicht, das Spiel lief allerdings weiter.

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    Schlussendlich setzte sich die Roma mit 3:2 (2:1) durch und zog nach dem 1:1 im Hinspiel ins Achtelfinale der Europa League ein. Mats Hummels war erneut zum Zuschauen verdammt.



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  • DFB-Pokal: Neuer sieht Rot, Tella trifft – Leverkusen

    DFB-Pokal: Neuer sieht Rot, Tella trifft – Leverkusen



    Der amtierende Double-Champion Bayer 04 Leverkusen schaltet den Rekordpokalsieger aus München aus und zieht ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein. Warum? Weil Bayern-Routinier Neuer früh im Spiel seinen ersten Platzverweis kassierte. Weil Joker Tella traf. Und weil dem FCB zu wenig einfiel.

    Setzte nach seinem Rempler gegen Jeremie Frimpong das lange Gesicht auf: Bayern-Keeper Manuel Neuer.


    Setzte nach seinem Rempler gegen Jeremie Frimpong das lange Gesicht auf: Bayern-Keeper Manuel Neuer.

    IMAGO/Sven Simon


    Erst im September hatten sich Bayern und Bayer gesehen – und sich aus Werkself-Sicht denkbar glücklich mit 1:1 getrennt. Der Rekordmeister nämlich hatte hier vollends dominiert, nur eben zu wenig Kapital daraus geschlagen. Klar, dass Bayern-Trainer Vincent Kompany, der zuletzt ein 1:1 in Dortmund notiert hatte und auf Torgarant Kane (kleiner Muskelfaserriss) verzichten musste, dieses Mal ein anderes Ergebnis sehen wollte. Zumal es im DFB-Achtelfinale gegen das Ausscheiden ging.


    Und siehe da: Die FCB-Elf, die offensiv mit Musiala, Coman (für Tel), Sané und Olise (für Kane) daherkam, drückte der Partie von Anfang an ihren Stempel auf. Bayer-Coach Xabi Alonso, der nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Union Berlin viermal tauschte (Torwart Kovar, Mukiele, Palacios und Wirtz für Hradecky, Arthur, Aleix Garcia und den formstarken Schick), sah sein Team unter Druck gesetzt.

    Spielnote

    Ein taktisch sehr interessanter Pokalfight, dem es auch aufgrund der FCB-Unterzahl aber an Chancen etwas mangelte.

    2




    Bayern München
     
    Bayer 04 Leverkusen
     

    Spieldaten





    Bayern München

    Bayern

    Neuer6 – Laimer2,5 , Upamecano3 , M.-J. Kim3,5 , Davies4,5 – Kimmich2, Goretzka4 , L. Sané , Coman3,5 – Olise4,5, Musiala3,5




    Bayer 04 Leverkusen

    Leverkusen

    Kovar3 – Mukiele2,5 , Tah2, Tapsoba3 , Hincapie3 – Andrich3,5 , Frimpong2,5, G. Xhaka3,5, Palacios3,5, Grimaldo2,5 – Wirtz3,5



    Spielinfo





    Stadion Allianz-Arena
    Zuschauer 75.000 (ausverkauft)





    Vor allem über die linke Bahn und den schnellen Davies im Zusammenspiel mit Coman wurde fleißig angeschoben, Letzterer prüfte auch Keeper Kovar (7. Minute).

    Neuer kommt raus, rammt und fliegt


    Vier Minuten später lag allerdings plötzlich das 1:0 in der Luft, und zwar für Leverkusen: Wirtz konnte hier nach Fehlern von Kim und Upamecano aus zentraler Lage freistehend feuern – knapp links vorbei.

    dfb-pokal – achtelfinale, dienstag


    Es folgte etwas noch nie Dagewesenes: Neuer sah nach etwa 512 Bundesliga-Partien, 145 Auftritten in der Champions League, 124 Länderspielen oder 60 Einsätzen im DFB-Pokal seine erste Rote Karte seiner langen Karriere. Der 38-jährige Weltmeister von 2014 rannte nach einem weiten Schlag von Tah in den Lauf von Frimpong raus, verfehlte den Ball und rammte den Gegenspieler via Bodycheck zu Boden. Schiedsrichter Harm Osmers zückte glatt Rot, was auch die richtige Entscheidung war – und somit FCB-Coach Kompany zwang, Sané für Ersatztorwart Peretz zu opfern (19.).


    In der Folge hatten zunächst die Bayer-Profis Oberwasser, während sich die Bayern-Mannschaft erst sammeln musste. Mukiele (29.) und Frimpong, der nach Wirtz-Steckpass frei vor Peretz scheiterte (32.), verpassten das 1:0 aber. Genauso wie Coman bei einem schwierigen Kopfball aus nächster Nähe (34.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Zehn-Mann-Bayern selbst wieder die Kontrolle zurückerlangt und bis zur Pause bei diesem intensiven Topspiel auch noch Chancen kreiert – durch Musiala (38.), Goretzka (43., Parade von Kovar) und Laimer, der gerade noch von Xhaka geblockt wurde (45.+2).

    Schick kommt und geht – Tella köpft ein


    Im zweiten Abschnitt ging der erste gefährliche Abschluss dann auf das Konto von Wirtz, der auch kurz vor dem Pausentee nochmals trickreich aufgefallen war (45.). Nun setzte er einen Flachschuss aus eigentlich sehr guter Lage knapp am linken Pfosten vorbei (51.). Spielerisch besser stellten sich aber nach wie vor die Münchner an, die die personelle Unterzahl kaum vermissen ließen. Vorn beim steten Kampf gegen die stabile Bayer-Defensive fehlte es jedoch auch an kreativen Ideen.


    Nathan Tella (re.) wird als Matchwinner gefeiert.


    Gefeierter Matchwinner: Bayer-Joker Nathan Tella hat in München eingeköpft.
    IMAGO/Ulmer/Teamfoto


    Und plötzlich schlug auch noch Leverkusen mit dem 1:0 zu – verbunden mit einer kuriosen Geschichte: Der zuletzt formstarke Schick nämlich wurde zunächst an diesem Abend geschont, kam dann zur Pause und verletzte sich ziemlich schnell. So musste Xabi Alonso erneut reagieren und brachte Tella (61.). Das sollte sich lohnen: Bei einer famosen Grimaldo-Flanke hatte sich der Joker im Rücken von Kim in Position gebracht und ins Tor geköpft (69.). Peretz hatte keine Chance.


    Apropos Chance: In den gesamten zweiten 45 Minuten fiel den FCB-Spielern offensiv nicht viel in Richtung Gehäuse von Kovar ein. Lediglich Gnabry (82.), Upamecano (90.), Joker Tel (90.+2) und Olise mit einem knapp am Kasten vorbeiziehenden Schlenzer (90.+5) wussten sich noch anzumelden, konnte das Ausscheiden aus dem DFB-Pokal-Achtelfinale aber nicht mehr verhindern. Auch im fünften Jahr in Folge verfehlte der Rekordpokalsieger damit das große Ziel vom Endspiel in Berlin.




    Weiter geht es so: In der Bundesliga hat der FC Bayern den 1. FC Heidenheim am Samstag zu Gast (15.30 Uhr). Leverkusen trifft in der heimischen BayArena zeitgleich auf den FC St. Pauli – und wartet sicherlich gespannt auf das Los fürs im neuen Jahr bevorstehende DFB-Pokal-Viertelfinale.



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  • Offene Sohle von Barrios: Rot für Atletico in der 7. Minute

    Offene Sohle von Barrios: Rot für Atletico in der 7. Minute


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  • Rot für Bellingham – Real patzt in Osasuna

    Rot für Bellingham – Real patzt in Osasuna


    Stand: 15.02.2025 18:51 Uhr

    Real Madrid hat auch aufgrund einer Roten Karte für Jude Bellingham wegen einer offensichtlichen Schiedsrichter-Beleidigung im spanischen Titelkampf gepatzt – Atletico kann nun vorbeiziehen.

    Real musste sich im Auswärtsspiel bei CA Osasuna mit einem 1:1 (1:0) begnügen. Stadtrivale Atlético Madrid könnte mit einem Sieg am Samstagabend gegen Celta Vigo an Real vorbei auf Platz eins ziehen.

    Kylian Mbappé hatte nach einer Viertelstunde das Führungstor für Real Madrid erzielt, ehe Bellingham offenbar die Nerven verlor. Der Engländer schien mit einer Schiedsrichter-Entscheidung nicht einverstanden und teilte dies dem Unparteiischen José Luis Munuera auch mit. Dieser zückte die Rote Karte und schickte den Mittelfeldstar in der 39. Minute vom Platz. Welche Worte gefallen waren, blieb zunächst offen.

    Vorgeschichte zwischen Real und den Schiedsrichtern

    Zum Ärger von Real kam Osasuna durch einen Foulelfmeter noch zum Ausgleich durch Ante Budemir (58. Minute). Der Video-Assistent hatte sich eingeschaltet, nachdem Eduardo Camavinga nach Abschluss eines Torschusses von Budimir dem späteren Ausgleichsschützen beim Klärungsversuch auf den Fuß getreten war. Real-Trainer Carlo Ancelotti schlug an der Seitenlinie beide Hände vors Gesicht.

    • 24. Spieltag
      Pfeil rechts

    Real hatte jüngst das Schiedsrichter-Wesen in Spanien massiv und öffentlich kritisiert. Die Königlichen hatten nach dem 0:1 bei Espanyol Barcelona einen vierseitigen Protestbrief an den spanischen Fußballverband geschrieben und diesen auf seiner Internetseite veröffentlicht. Die Leistung des Schiedsrichterteams inklusive des VAR sei “skandalös” gewesen. Sie sei “der Höhepunkt eines völlig diskreditierten Schiedsrichtersystems, dessen Entscheidungen gegen Real Madrid einen Punkt erreicht haben, an dem die Verfälschung und Manipulation des Wettbewerbs nicht mehr ignoriert werden kann”, echauffierte sich Real.

    Die Liga wies das zurück. Die Clubführung habe “den Verstand verloren”, sagte Liga-Präsident Javier Tebas laut Nachrichtenagentur AP als Reaktion. Tebas verriet zudem, dass die Liga rechtliche Schritte wegen des Briefes erwäge.



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  • Florucz sieht Rot! Ljubljana verliert spät gegen Banja Luka

    Florucz sieht Rot! Ljubljana verliert spät gegen Banja Luka


    ÖFB-Legionär Raul Florucz steht im Europa-Conference-League-Spiel zwischen Borac Banja Luka und Olimpija Ljubljana im Mittelpunkt.

    Der 23-Jährige wird in der 52. Minute nach einer Tätlichkeit beim Stand von 0:0 mit Rot vom Platz gestellt. Florucz befindet sich im Laufduell mit Borac-Verteidiger Carolina und wird mit robustem Körpereinsatz abgedrängt. In derselben Bewegung erwischt der Österreicher seinem Gegenspieler mit der Faust im Gesicht.

    Nach VAR-Check sieht Schiedsrichter Radu Petrescu eine strafbare Handlung und zeigt Florucz die Rote Karte. Bis zum Platzverweis agiert Ljubljana als die gefährlichere Mannschaft und gerät im Anschluss mehr und mehr unter Druck.

    Ex-Bundesliga-Spieler als Matchwinner

    In der Schlussphase verschießt Stürmer Despotovic zunächst noch vom Elfmeterpunkt, kurz darauf sorgt der im Strafraum sträflich allein gelassene Ex-WSG-Akteur Sandi Ogrinec doch noch für den Lucky Punch zum 1:0-Siegtreffer für Banja Luka (90+1). Das bosnische Team hat für das Playoff-Rückspiel am kommenden Donnerstag damit die besseren Karten.

    Der Sieger dieses Duells könnte im Achtelfinale auf den SK Rapid treffen.

    Bei Banja Luka steht ÖFB-Legionär Stefan Savic, der zwischen 2017 und 2020 in Ljubljana unter Vertrag stand, in der Startelf. Auf der anderen Seite spielt mit Ahmet Muhamedbegovic ein dritter Österreicher in der Innenverteidigung durch.

    Heidenheims Europacup-Traum lebt

    Während es in der Deutschen Bundesliga aktuell nicht nach Plan läuft, fährt der 1. FC Heidenheim in Europa ein weiteres Erfolgserlebnis ein. Heidenheim gewinnt das Hinspiel beim FC Kopenhagen nach Rückstand noch mit 2:1. 

    Larsson (45+1) bringt den dänischen Rekordmeister in Front, Keller (59.) und Siersleben (85.) drehen im zweiten Durchgang die Partie. 

    Real Betis schlägt KAA Gent auswärts mit 3:0 und steht mit einem Bein bereits im Achtelfinale. ManUnited-Leihgabe Antony (47.) schreibt in seinem dritten Spiel für die Andalusier zum zweiten Mal an, Bakambu (72.) und Altimira (84.) sorgen für klare Verhältnisse.

    Omonia Nicosia und Pafos FC trennen sich im rein zypriotischen Duell 1:1.





    Die besten Fan-Choreos 2024 im internationalen Fußball



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