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  • Keine Rückendeckung mehr vom Chef: Trainer Rose droht

    Keine Rückendeckung mehr vom Chef: Trainer Rose droht


    Benjamin Šeško lehnte mit leerem Blick an der Bande, Xavi Simons stand ebenso ratlos und regungslos auf dem Platz: RB Leipzig steckt in der Bundesliga in einer Negativ-Spirale und muss nach dem durchaus verdienten 1:2 gegen den FSV Mainz 05 ernsthaft um die Qualifikation für die Champions League bangen.

    Zudem wird für Trainer Marco Rose trotz des Erreichens des Pokal-Halbfinals die Luft immer dünner. Nach der Niederlage gegen Mainz wollte sich Sportchef Marcel Schäfer nicht äußern, Ende November hatte er Rose nach dem 1:5 gegen Wolfsburg in einer ähnlichen Situation noch öffentlich gestärkt. Nicht ausgeschlossen, dass Rose trotz eines bis Sommer 2026 gültigen Vertrages kurzfristig abgelöst wird, das Spiel in Freiburg am kommenden Samstag wird von enormer Bedeutung sein.

    Kevin Kampl ermahnt seine Leipziger Kollegen deutlich

    „Das war völlig unnötig. Das hätten wir nicht verlieren müssen, nicht verlieren dürfen“, sagte Routinier Kevin Kampl. „Wir müssen mal alle langsam verstehen, dass diese Saison einfach schwierig ist und es bis zum Ende so bleiben wird. Das wird bis zum Ende ein Kampf um die Champions League und darauf müssen wir uns einstellen.“


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    Dabei ging es für Leipzig überragend los. Xavi Simons traf bereits in der ersten Minute, doch nach gut 20 Minuten übernahm Mainz immer mehr die Spielkontrolle. Die Gäste waren zielstrebiger, intensiver – und erfolgreicher. Ein Doppelschlag von Nadiem Amiri (52. Minute) und Jonathan Burkardt (58.) besiegelte das Leipziger Schicksal. Mainz ist nun Vierter, kann aber vom SC Freiburg am Sonntag noch verdrängt werden.

    Marco Rose: „Kein Gefühl für entscheidende Situationen“

    „Wir laden den Gegner ein, laufen nicht mehr richtig zurück und kriegen zwei einfache Gegentore“, analysierte Rose. Erneut habe seine Mannschaft „kein Gefühl für entscheidende Situationen, entscheidende Spielphasen, das Tor mit allem zu verteidigen. Das ist uns heute wieder abgegangen, das ist sehr enttäuschend. Nun müssen wir Energie tanken“.

    Das – wenn durch einen umstrittenen Handelfmeter auch glückliche – Erreichen des Halbfinals im DFB-Pokal gegen Wolfsburg sollte Leipzig den dringend benötigten Schub für die Liga geben. Und nach noch nicht mal einer Minute brach großer Jubel im Stadion aus. Die Stadionuhr zeigte gerade einmal 58 gespielte Sekunden an, als Xavi den Ball am zweiten Pfosten ins Tor beförderte.

    RB Leipzig war stark in die Partie gestartet

    Dem Traumstart vorausgegangen war im Mittelfeld eine starke Einzelleistung von Pokal-Held Benjamin Šeško, der Loïs Openda bediente. Den Rückpass des belgischen Nationalspielers bekamen drei Mainzer nicht geklärt, bevor der Ball vor den Füßen von Xavi landete. Der im Winter für 50 Millionen Euro von Paris Saint-Germain fest verpflichtete Spielmacher schoss sein sechstes Saison-Tor.

    Und RB blieb am Drücker. Amadou Haidara (5.) war nach einem Doppelpass mit Xavi im Strafraum durch, doch sein im Fallen abgegebener Schuss rauschte knapp am Pfosten vorbei. Šeškos (23.) Versuch aus der Drehung von der Strafraumgrenze verfehlte das Tor ebenfalls nur um wenige Zentimeter.

    Mainz in der zweiten Halbzeit klar überlegen

    Und Mainz? Spielte gut mit, doch den Leipziger Strafraum erreichte man erst nach einer guten halben Stunde. Allerdings bekam die Abwehr der Sachsen die Versuche der nun feldüberlegenen Mainzer gut geklärt. Richtig gefährlich wurde es kurz vor der Pause. Anthony Caci flankte von der rechten Seite in den Strafraum, dort war Jae Sung Lee (43.) am ersten Pfosten zur Stelle. Der Kopfball des Südkoreaners flog allerdings knapp über die Latte.

    Besser lief es nach dem Wechsel. Mainz drückte weiter auf den Ausgleich, und nach einem Ballverlust vor dem eigenen Strafraum von Haidara bediente Paul Nebel den am Fünfmeterraum völlig frei stehenden Amiri – ein keineswegs unverdienter Ausgleich zu diesem Zeitpunkt. Und die Gäste hatten nun mehr vom Spiel, ein weiterer Kopfball von Lee (55.) ging über die Latte.

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    Doch der Klub mit Fans in Karnevals-Stimmung legte nach – wieder war Amiri involviert. Der 28-Jährige bediente Torjäger Burkardt, der aus spitzem Winkel nicht lange fackelte. RB-Verteidiger El-Chadaille Bitshiabu war in der Szene nicht konsequent genug. In der Folge verfiel das Leipziger Spiel in eine nicht nachvollziehbare Behäbigkeit, Mainz drängte dagegen auf das dritte Tor. Der Schuss von Burkardt (74.) landete ebenso wie Amiris (75.) Versuch am Pfosten. Am Ende reichte es zum verdienten Erfolg. (dpa/mp)



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    Hier ist ein Beispiel für ein FAQ im Yoast-Format zu dem Thema “Keine Rückendeckung mehr vom Chef: Trainer Rose droht”:

    ### FAQ: Keine Rückendeckung mehr vom Chef: Trainer Rose droht

    #### 1. Was bedeutet es, dass Trainer Rose keine Rückendeckung mehr vom Chef hat?
    Trainer Rose hat signalisiert, dass er sich nicht mehr auf die Unterstützung seines Chefs verlassen kann. Dies könnte auf unterschiedliche Faktoren hindeuten, wie z.B. interne Konflikte oder Leistungsschwächen im Team.

    #### 2. Welche Konsequenzen kann das für das Team haben?
    Die fehlende Rückendeckung kann zu einem angespannten Arbeitsklima führen, das die Motivation und Leistung der Spieler beeinträchtigen könnte. Zudem könnte es die Autorität des Trainers schwächen.

    #### 3. Was sind die Gründe für die drohende Eskalation zwischen Trainer Rose und dem Chef?
    Die Gründe können vielfältig sein, darunter sportliche Misserfolge, strategische Differenzen oder Kommunikationsprobleme. Es ist wichtig, diese Faktoren zu analysieren, um Lösungen zu finden.

    #### 4. Welche Schritte kann der Verein unternehmen, um die Situation zu verbessern?
    Der Verein sollte ein offenes Gespräch zwischen Trainer und Chef fördern, um Missverständnisse auszuräumen. Zudem könnten externe Berater hinzugezogen werden, um eine objektive Sichtweise zu ermöglichen.

    #### 5. Wie können Fans und Spieler auf die aktuelle Situation reagieren?
    Fans sollten ihre Unterstützung für das Team zeigen, während Spieler klar kommunizieren sollten, um die Stabilität im Team zu wahren. Kritik sollte konstruktiv geäußert werden, um eine positive Atmosphäre zu schaffen.

    ### Abschluss
    Die Situation zwischen Trainer Rose und dem Chef kann erhebliche Auswirkungen auf das Team haben. Es ist entscheidend, dass beide Parteien an Lösungen arbeiten, um die Zusammenarbeit zu verbessern und den sportlichen Erfolg wiederherzustellen.
    Um einen Yoast-How-To-Block zu erstellen, sollten wir den Inhalt klar strukturieren und schrittweise anleiten. Hier ist ein Beispiel, wie Sie einen How-To-Block für das Thema „Keine Rückendeckung mehr vom Chef: Trainer Rose droht“ gestalten könnten:

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    ## How-To: Mit der Situation umgehen, wenn der Chef keine Rückendeckung mehr gibt

    ### Schritt 1: Situation analysieren
    – Überlegen Sie, welche Veränderungen im Verhalten Ihres Chefs aufgetreten sind.
    – Identifizieren Sie spezifische Beispiele, in denen Sie keine Unterstützung erhalten haben.

    ### Schritt 2: Eigene Emotionen verstehen
    – Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre Gefühle in Bezug auf die Situation zu reflektieren.
    – Notieren Sie, warum Ihnen die Rückendeckung wichtig ist und wie sie Ihre Arbeit beeinflusst.

    ### Schritt 3: Das Gespräch suchen
    – Vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch mit Ihrem Chef.
    – Bereiten Sie sich vor, indem Sie Ihre Beobachtungen und Gefühle klar formulieren.

    ### Schritt 4: Offene Kommunikation fördern
    – Stellen Sie Fragen, um die Gründe für die Veränderung im Verhalten Ihres Chefs zu verstehen.
    – Hören Sie aktiv zu und geben Sie Feedback, um Missverständnisse auszuräumen.

    ### Schritt 5: Lösungen erarbeiten
    – Diskutieren Sie, wie die Situation verbessert werden kann.
    – Schlagen Sie konkrete Maßnahmen vor, um die Rückendeckung wiederherzustellen.

    ### Schritt 6: Professionelle Hilfe in Betracht ziehen
    – Wenn keine Lösung gefunden wird, ziehen Sie in Erwägung, sich an HR oder einen Mediator zu wenden.
    – Suchen Sie Rat bei Kollegen oder Mentoren, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

    ### Schritt 7: Eigene Position festigen
    – Arbeiten Sie an Ihrer eigenen Position im Team, um Ihre Unabhängigkeit zu stärken.
    – Setzen Sie Prioritäten und lernen Sie, wie Sie auch ohne Rückendeckung erfolgreich sein können.

    ### Schritt 8: Zukünftige Schritte planen
    – Überlegen Sie, wie Sie langfristig mit der Situation umgehen wollen.
    – Setzen Sie sich Ziele, um Ihre berufliche Entwicklung weiter voranzutreiben, auch wenn Unterstützung fehlt.

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    Dieser How-To-Block bietet eine strukturierte Anleitung, um mit der Situation umzugehen, in der der Chef keine Rückendeckung mehr gibt. Sie können diesen Inhalt anpassen und erweitern, um spezifische Detailinformationen oder Tipps hinzuzufügen.

  • Bundesliga-Spiele im Überblick: Rose droht der

    Bundesliga-Spiele im Überblick: Rose droht der


    Gladbach zaubert, Werder kriselt, Rose wackelt!

    Die Bundesliga-Spiele aus der Samstags-Konferenz im Überblick.

    Leipzig – Mainz 1:2

    Blitz-Führung nach 57 Sekunden – und dann gar nichts mehr!

    Leipzig geht in der ersten Spielminute durch Xavi in Führung, verliert gegen Mainz am Ende aber trotzdem verdient mit 1:2. Die Zukunft von RB-Trainer Marco Rose wird immer wackliger!

    Denn: In Halbzeit zwei spielt quasi nur noch Mainz. Die Gäste drehen auf – und das Spiel innerhalb von nur sechs Minuten. Amiri und Burkardt verwandeln den Rückstand in einen 2:1-Sieg. Von Leipzig ist es spielerisch erneut ein schwacher Auftritt, nach wie vor ist keine Weiterentwicklung zu sehen – völlig passiv und ohne Ideen!

    K.o. für Rose?: Mainz-Party nach Rückstand

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild01.03.2025

    Im Kampf um die Champions-League-Plätze liegen die Lepiziger nun drei Punkte hinter den Mainzern. Vor dem Spiel wurde intern von den entscheidenden nächsten Spielen für Rose gesprochen, am Samstag wartet das nächste direkte Duell mit Freiburg. Das wird für Rose jetzt zum Endspiel!

    Für BILD im Stadion: Yvonne Gabriel, Peter Dörr



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  • Sportchef Schäfer über die Zukunft von Marco Rose, Xavi

    Sportchef Schäfer über die Zukunft von Marco Rose, Xavi


    Leipzig – Marcel Schäfer trägt seit vergangenen August als Geschäftsführer Sport die Verantwortung für den sportlichen Bereich bei RB Leipzig. Vor dem Duell im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den VfL Wolfsburg (20.45 Uhr live in Stream und TV) hat sich RBlive-Reporter Ullrich Kroemer mit dem langjährigen Wolfsburger Spieler und Manager am Cottaweg in der RB-Akademie getroffen. Ein Gespräch über Gipfel-Grenzerfahrungen mit Felix Magath, die schwere Aufgabe, Leipzig noch weiter nach oben zu führen, Trainer Marco Rose, seine Transferstrategie und die Zukunft von Xavi Simons.

    Marcel Schäfer, Sie stammen aus Aschaffenburg, sind mit 14 Jahren nach München gegangen – beides hügeliger als die Leipziger Gegend. Wie steht es um Ihre Gipfelerfahrungen?
    Marcel Schäfer: Die habe ich vor allem unter Felix Magath in Wolfsburg gesammelt. Bei Trainingslagern in Österreich und der Schweiz hat er uns eigentlich in jeder Vorbereitung die Berge besteigen lassen. Wir sind auch Biathlonstrecken abgelaufen, mussten schießen und Strafrunden drehen.

    Das klingt nach mehr als reinen Teambuildingmaßnahmen. (schmunzelt) Felix Magath hat es als Teambuilding dargestellt. Es war aber vor allem eine sehr gute Willensschulung. Es ist kein Geheimnis, dass Teamkollegen von mir zusammengebrochen sind und mit der Bergwacht abgeholt werden mussten. Wir haben damals Dinge gemacht, die heute in einer Saisonvorbereitung oder im Trainingsalltag nicht mehr vorkommen. Aber ich betone immer wieder, wie dankbar ich für diese Zeit bin. Unter Felix Magath hatte ich meine beste Zeit als Spieler, bin Nationalspieler und Deutscher Meister geworden. Und somit hat sich jede Bergtour gelohnt.

    Dann sind Sie als Gipfelexperte in Leipzig genau richtig. Julian Nagelsmann hat bereits 2020 in seiner berühmten Gipfelkreuz-Rede die Frage gestellt, wo man hinwolle: zum Gipfelkreuz – also zur Deutschen Meisterschaft – oder nur zum Parkplatz darunter? Wie steht es um Ihre Gipfelkreuz-Ambitionen mit RB?
    Ich betone immer wieder, dass wir in allen Situationen und in allen Bereichen das Maximum herausholen wollen. Das liegt in unserer Natur. Die Entwicklung, die RB Leipzig genommen hat, war unfassbar rasant – sie ist hierzulande einzigartig. Dass sich der Klub nicht nur in der Bundesliga, sondern mit frischem, klarem Fußball auf Anhieb in der Spitzengruppe etabliert hat – das gab es so noch nie. Ich glaube nur, dass man auch aufpassen muss.

    „Wir dürfen nicht in eine Spirale geraten, dass alles andere als die Deutsche Meisterschaft eine Enttäuschung ist”

    Inwiefern?
    Trotz der Ambitionen, die wir haben, das Maximum aus jedem einzelnen Spieler, aus der Mannschaft, aus diesem Klub herauszuholen, dürfen wir nicht in eine Spirale geraten, dass alles andere als die Deutsche Meisterschaft eine Enttäuschung ist. Es gibt nach wie vor Klubs, die wirtschaftlich in einer anderen Liga spielen. Das heißt nicht, dass wir nicht alles versuchen wollen, um den Gipfel zu erreichen und das Maximale herauszuholen. Aber was ich nicht mag: dass gewisse Dinge selbstverständlich sind. Siege in der Bundesliga sind nicht selbstverständlich; in der Champions League zu spielen, ist nicht selbstverständlich.

    Eine Folge der Aufstiegserzählung der vergangenen Jahre, die auch vom Klub forciert wird, immer den nächsten Schritt anzupeilen?
    Zu einer Entwicklung gehören auch mal Phasen, in denen es vielleicht mal nicht so gut läuft. Und dass man dann als Klub eine Wagenburgmentalität und große Geschlossenheit zeigt und sich darauf besinnt, was uns stark gemacht hat. Wie können wir sogar gestärkt wieder zurückkehren? Ich werde vor jeder Saison sagen, dass wir in jedem Wettbewerb um Titel mitspielen wollen. Da spricht mein Sportlerherz. Und alles andere würde auch diesem Klub nicht gerecht werden. Wir wollen auch nur Mitstreiter, die so denken. Um es noch deutlicher zu sagen: Wir wollen keinen Verwaltungsmodus! Aber da, wo wir angekommen sind, ist die Luft relativ dünn.

    Das heißt, es braucht mehr Realismus bei RB?
    Sehen Sie es denn als realistisch an, dass wir schon mit Bayern München auf gleicher Augenhöhe sind? Man muss realistisch sein und sagen: Nein, das sind wir nicht! Jeder Klub hat seinen wirtschaftlichen Rahmen zu berücksichtigen und muss auch ehrlich zu sich selber sein. Heißt das, dass wir nie Deutscher Meister werden? Nein, das heißt es nicht. Natürlich können wir Deutscher Meister werden. Leverkusen und auch andere Klubs wie der Borussia Dortmund, der VfL Wolfsburg oder der VfB Stuttgart haben gezeigt, dass man da sein kann, wenn Bayern schwächelt. Aber unter den aktuellen Voraussetzungen, die sehr gut sind, muss trotzdem alles passen – alles! Es müsste bei unserer Transferphilosophie jeder Transfer sitzen, wir müssten uns in einen absoluten Flow spielen und wir dürften nahezu keine Verletzten haben.

    „Sehen den Saisonendspurt als Charakterfrage”

    Ist dieser Spagat – zu schätzen, was hier entstanden ist, und gleichzeitig weiter nach oben zu streben – gerade die größte Herausforderung für RB?
    Wir sind vor allem mit dem internationalen Abschneiden in dieser Saison nicht zufrieden. Wir sehen den Saisonendspurt auch als Charakterfrage. Ja, die dauerhafte Champions League-Qualifikation ist unser Ziel, aber ist sie deswegen auch selbstverständlich? Nein. Das ist der Fluch der guten Tat der vergangenen Jahre – unsere Aufgabe ist es, eine gute Balance zu finden.

    Wie muss ein Klub wie RB geführt werden?
    In allen Bereichen ordnen wir alles dem Leistungsprinzip unter. Nicht nur auf dem Platz zählt die Maxime „jung, hungrig, entwicklungsfähig”, sondern auch im gesamten Verein. Es ist egal, ob jemand 18 ist und auf dem Platz steht, oder 40 und auf dem Geschäftsführersessel sitzt: Ich möchte immer ein Lernender bleiben. Wenn man nicht mehr bereit ist, dazuzulernen und zufrieden ist, bedeutet das Stillstand und damit Rückschritt, weil alle anderen mit Vollgas aufs Pedal drücken. Diese Kultur versuchen wir im Management vorzuleben und auf unsere Teams zu übertragen. Wir wollen uns immer gegenseitig fordern, kritisch mit allen Themen umgehen und immer wieder daran erinnern, was unsere Ziele sind und dass es ein Privileg ist, in diesem ambitionierten und hochprofessionellen Umfeld arbeiten dürfen. Das sehe ich als meine Aufgabe an.

    Schäfer über Zusammenarbeit mit Rose: „Ehrlicher und kontroverser Austausch”

    Wie eng begleiten Sie in dieser aktuell schweren Phase nach Unentschieden wie gegen Heidenheim die sportliche Analyse des Trainerteams um Marco Rose?
    Selbstverständlich bin ich täglich im Austausch mit Marco und seinem Trainerteam und kenne seine Gedankengänge, was Spielvorbereitungen und Analysen angeht. Wir diskutieren auch kontrovers, ich versuche, meine Eindrücke mitzugeben. Aber der Trainer ist und bleibt der Entscheider für das, was auf dem Platz passiert – und da habe ich auch vollstes Vertrauen und die Überzeugung.

    Lesen Sie hier: So reagiert Trainer Rose auf Trennungsgerüchte

    Als wie kritikfähig erleben Sie Marco Rose generell?
    Wir sind sehr offen und ehrlich miteinander, aber wir kommen immer wieder auf einen gemeinsamen Nenner. Ich finde, es ist ein ehrlicher und auch kontroverser Austausch. So wie es sich gehört für das Verhältnis zwischen sportlicher Führung und Trainer.

    Sie gelten als Manager mit viel Geduld in der Trainerfrage. Gäbe es für Sie einen Punkt, an dem diese Geduld aufgebraucht ist?
    Es ist immer wichtig, dass man Ursachenforschung betreibt, warum etwas zustande gekommen ist, dass man in Gesprächen, im Alltag, in der Arbeit mit der Mannschaft die Überzeugung hat, dass wir aus schlechteren Phasen gemeinsam und gestärkt herauskommen.

    Wie war das in Wolfsburg? Da haben Sie sehr lange zu Niko Kovac gehalten, dann aber doch die Trennung und die Verpflichtung von Ralph Hasenhüttl entschieden.
    Damals hatten wir eine sehr lange Serie ohne Sieg absolviert. Wir haben die Situation analysiert, uns in die Augen geschaut und gesagt, dass es eines neuen Impulses bedarf.

    „Müssen weiterhin innovativ sein”

    Kommen wir zum Kader: Was ist Ihr Grundgedanke, wie sich der Kader von RB Leipzig in den nächsten ein, zwei Jahren entwickeln soll?
    Klar ist, wir wollen weiterhin Spieler verpflichten, die jung, hungrig und entwicklungsfähig sind, sie begleiten und zu Topspielern entwickeln. Das hat diesen Klub stark gemacht. Dazu müssen wir weiterhin innovativ sein, immer darauf achten, dass die Infrastruktur nicht nur gut oder sehr gut, sondern auf Top-Top-Niveau ist, dass wir immer absolute Experten im Staff haben, die die Jungs optimal unterstützen, in ihrer täglichen Arbeit besser zu werden. Das ist nicht nur der Cheftrainer, sondern das sind unglaublich viele Leute im medizinischen, athletischen und mentalen Bereich sowie bei Ernährungsthemen und in der Sportwissenschaft.

    Wie denken Sie bezüglich der Zukunft erfahrener Spieler wie Peter Gulacsi und Willi Orban?
    Wir werden immer wieder darauf achten müssen, dass wir eine erfahrene Achse im Kader haben, weil es wichtig ist, neben dem Cheftrainer und der sportlichen Führung gestandene Spieler dabei zu haben, die die jungen Spieler auf und außerhalb des Platzes unterstützen: Was es bedeutet, wirklich ein Top-Profi und bei einem Klub wie RB Leipzig zu sein, der auch um Titel mitspielen möchte. Spieler, die selber schon ein bisschen was erlebt haben, sind genauso wichtig wie die Infrastruktur und das Personal drumherum. Wir brauchen immer wieder die Kultur und den Drive, mehr zu wollen und hungrig zu bleiben.

    Schäfer über Xavi: „Sind bestrebt, nicht immer nur zu verkaufen”

    Wie planen Sie mit Xavi Simons? Sie haben betont, dass es keine Absprache gibt, dass er automatisch gehen kann, sollte RB die Champions League verpassen. Aber unverkäuflich ist er bei einem entsprechenden Angebot nicht?
    Eine solche Klausel gibt es nicht. Wir sind ein Klub, der junge Spieler auf dem Weg zu absoluten Topspielern begleitet, und dass auch Xavi einer dieser Spieler sein kann, der irgendwann einmal für sich persönlich einen nächsten Schritt machen möchte, ist doch klar. Wir haben ein großes Invest getätigt, um ihn hierzubehalten, und sind natürlich bestrebt, nicht immer nur zu verkaufen, sondern Spieler über einen längeren Zeitraum hier zu behalten. Aber wir haben auf der anderen Seite auch eine Verpflichtung gegenüber dem Klub, wirtschaftlich zu handeln.

    Lesen Sie hier: Gesicht der Krise – Wieso Xavi Simons trotzdem spielt

    Konkret: Ist es notwendig, im Sommer einen aus dem begehrten Trio Sesko, Lukeba und Xavi abzugeben?
    Wir sind als Klub in einem ständigen Umbruch. Das ist auch richtig und wichtig. Wie groß der Umbruch im Sommer ausfallen wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab – unter anderem auch davon, welche Spieler uns verlassen. Wir sind auf alle Szenarien vorbereitet und machen unsere Hausaufgaben. Die Kaderplanung ist ein ständiger Prozess, der über das ganze Jahr hinweg voranschreitet. Aber ich werde ganz sicher nicht in Europa hausieren gehen und unsere Topspieler anbieten.

    „Ich wollte nie Trainer werden”

    Was hat Sie eigentlich nach Ihrer aktiven Karriere am Managerjob gereizt?
    Ich hatte mit 17 Jahren bei 1860 München ein prägendes Ereignis sowie ein bedeutsames Gespräch. Ich hatte einen kompletten Knieschaden und wusste plötzlich, dass ganz schnell alles vorbei sein kann. Da wurde mir sehr ans Herz gelegt, dass ich mich auf die Schule fokussieren soll. Dieses Gespräch und die schwere Verletzung haben etwas mit mir gemacht. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mich immer nebenbei fortgebildet: berufsbegleitende Ausbildungen, Fortbildungen, später die DFB-Sportdirektoren-Ausbildung. Ich wollte nie Trainer werden, sondern immer einen Verein mitgestalten und das große Ganze im Blick haben. Schon während meiner Spielerzeit in Wolfsburg habe ich viel Zeit auf der Geschäftsstelle verbracht – einfach, weil es mich interessiert und mir viel Spaß gemacht hat, hinter die Kulissen zu blicken. Der VfL hat mir viel ermöglicht und Türen geöffnet.

    Jörg Schmadtke war Ihr Mentor?
    Man nimmt von jedem Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer etwas mit. Mit Jörg Schmadtke habe ich sechs Jahre lang sehr intensiv zusammengearbeitet. Wir hatten den Auftrag, signifikant einzusparen und nach zwei Relegationsjahren eine sportliche Stabilität herbeizuführen. Das war eine sehr große Herausforderung, Jörg hat mir sehr viel Verantwortung gegeben und wir haben uns als Team sehr gut ergänzt. In dieser Zeit ist ein großes Vertrauensverhältnis entstanden. Ohne ihn würde ich heute nicht hier sitzen.

    Süchtig nach Titelgewinnen: „Diese Gefühlswelten sind unbezahlbar”

    Jetzt geht es im DFB-Pokal wie schon so oft gegen den VfL Wolfsburg. Wie viel Bedeutung messen Sie diesem Wettbewerb bei, der die Saison für RB retten könnte?
    Das ist ein Do-or-die-Spiel, ein entscheidender Schritt Richtung Titelgewinn. Das ist sehr, sehr wichtig für uns, wir sehen in diesem Wettbewerb ganz klar die Chance, unser Ziel zu erreichen. Das wird eine große Herausforderung, weil sich Wolfsburg gut in die Saison gearbeitet hat. Aber zu Hause wollen wir den vorletzten Schritt nach Berlin machen. Als Spieler habe ich alle nationalen Titel in Deutschland gewonnen. Letztlich ist es das, was mich jeden Tag antreibt, dass man so besessen ist von Fußball und der Liebe zu seinem Job, diese Gefühlsfacetten beim Gewinn eines Titels wie dem DFB-Pokal wieder erleben zu können. Selbst der reichste Mensch der Welt kann sich solche Gefühle nicht kaufen. Diese Gefühlswelten sind unbezahlbar.

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  • So reagierte Rose auf Trennungsgerüchtee

    So reagierte Rose auf Trennungsgerüchtee


    Leipzig/hen/sid – Für RB-Trainer Marco Rose sind der wachsende Druck und die zunehmende Kritik an seiner Arbeit angesichts zuletzt fehlender Ergebnisse Teil des Geschäfts. Selbstzweifel lässt der 48-Jährige deshalb nicht aufkommen.

    Rose nimmt Kritik gelassen

    “Wir spielen im Moment nicht die Sterne vom Himmel, das muss man ehrlich sagen. Dementsprechend ist es in meinem Berufsbild klar, dass Kritik und Fragen aufkommen”, sagte Rose vor dem Viertelfinale im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky). Er werde ständig bewertet und an Resultaten gemessen, habe aber “nicht das Gefühl, dass ich nachweisen muss, dass ich noch Bundesliga-Trainer sein kann und darf.”

    BILD und TV-Sender Sky hatten berichtet, dass man sich im Klub auf eine Entlassung Roses vorbereite. Entweder für den Fall, dass der Coach sein Team nicht ins Pokal-Halbfinale führt und die nächsten zwei Partien gegen die Tabellennachbarn Freiburg und Mainz verliert. Oder man sich spätestens im Sommer trennt.

    Leipzig rutscht auf Rang sechs ab

    Die ambitionierten Leipziger haben nur eines der vergangenen sechs Spiele gewonnen, holten dabei vier Unentschieden. In der Bundesliga steht RB als Sechster im Kampf um die erneute Champions-League-Qualifikation unter Zugzwang.

    Im DFB-Pokal winkt nun der Einzug ins Halbfinale und die Chance auf eine Trendwende. “Wir wissen, dass wir mit jedem Spiel die Chance haben, die Dinge wieder in die richtige Richtung zu drehen”, sagte Rose, der von einer “unrunden und schwierigen Saison” sprach: “Aber wir haben nach wie vor die Chance, eine erfolgreiche Saison daraus zu machen.”

    RB-Trainer will “Ansatzpunkte” schaffen

    Vor den Wolfsburgern, die in der Bundesliga-Hinrunde beim 5:1-Erfolg in Leipzig stark aufgespielt und Rose an den Rand der Entlassung gebracht hatten, warnte der Coach. “Wolfsburg hat sich sehr gut und stabil entwickelt. Es ist schwer, gegen sie Tore zu schießen und Chancen zu bekommen”, sagte Rose: “Aber wir haben uns etwas einfallen lassen.”

    Das gilt auch für den Umgang mit der eigenen Mannschaft. “Ich kann ihr den Willen nicht absprechen. Wir wollen und können eigentlich, aber der Kopf spielt scheinbar eine große Rolle. Es ist meine Aufgabe als Trainer, Überzeugung zu schaffen und Ansatzpunkte zu finden”, sagte Rose.



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  • Spielt RB Leipzig erneut für Trainer Marco Rose?

    Spielt RB Leipzig erneut für Trainer Marco Rose?


    Leipzig/msc – Das 2:2 (1:2) gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Sonntag war aus Sicht von RB Leipzig zu wenig für die Ansprüche des Champions-League-Aspiranten. Auch gegen den formschwachen Abstiegskandidaten nur unentschieden zu spielen, nagt Medienberichten zufolge an der Stimmung im Klub. Könnte diese Marco Rose bald doch den Job kosten?

    Kippt die Stimmung bei RB doch noch gegen Rose?

    Wie Sky Sport und Bild-Zeitung berichten, schwindet intern der Rückhalt für den Chefcoach. Durch die schweren Wochen vor Weihnachten hatte sich der gebürtige Leipziger mit seiner Mannschaft noch manövriert, die ausdrücklich hinter ihm stand. Nun halten sich Gerüchte, dass Rose doch gehen muss, schreibt die Bild.

    Hatte die Analyse der Situation in der Winterpause noch ergeben, dass man mit Rose bis zum Sommer arbeiten wird, so sei eine vorzeitige Trennung nun doch nicht mehr ausgeschlossen, falls RB aus dem Pokal fliegt und in den kommenden Spielen den Anschluss an die Champions-League-Plätze weiter verliert, heißt es bei Sky und Bild.



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  • Fußball-Bundesliga: Rose nach Nullnummer für RB: “Nicht mit…

    Fußball-Bundesliga: Rose nach Nullnummer für RB: “Nicht mit…


    Ein überwiegend regungslos am Spielfeldrand stehender Trainer Marco Rose hat mit RB Leipzig eine weitere enttäuschende Vorstellung in der Fußball-Bundesliga abgeliefert. «Wir haben uns heute nicht mit Ruhm bekleckert. Wir hätten heute gerne gewonnen, aber dafür hätten wir besser Fußball spielen müssen», sagte der RB-Coach. 

    Das offensiv trostlose 0:0 der Sachsen beim FC Augsburg, der zum sechsten Mal nacheinander ungeschlagen blieb, war zum Auftakt des 22. Spieltags beileibe keine Empfehlung für den nächsten Einzug in die Champions League. «Uns fehlte die Durchschlagskraft im Angriff. Wir hatten gute Kontrolle und am Ende einige gute Chancen. Darum ärgern wir uns», befand Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi bei DAZN. Auch David Raum kritisierte die Offensive. «Wir sind nicht torgefährlich genug», sagte der Nationalspieler.

    Nedeljkovic scheitert in der Nachspielzeit

    Der VfB Stuttgart könnte die Leipziger am Samstag mit einem Heimsieg gegen Wolfsburg von Platz vier verdrängen. Roses Team bot einen Fußball, der mit der von Tempo, Energie und Pressing geprägten Red-Bull-DNA wenig zu tun hatte. 

    Die Gäste hatten am Ende sogar erst Glück, dass Augsburgs Frank Onyeka aus 13 Metern in zentraler Position den Ball am Leipziger Tor vorbeischoss (82.). Und dann waren sie im Pech, als der eingewechselte Kosta Nedeljkovic in der Nachspielzeit an die Latte köpfte. Den insgesamt 28. Saisonpunkt verdiente sich der FCA mit ordentlicher Arbeit.

    Kurze Leipziger Druckphasen

    In Ballbesitz fehlte es dem Tabellenvierten an fußballerischen Ideen und Überraschungsmomenten. Großchancen erspielten sich die Gäste um den auch wenig kreativen Xavi Simons nicht. Von Stürmer Benjamin Sesko war nichts zu sehen. Loïs Openda saß etwas über eine Stunde lang auf der Bank, bis er den wirkungslosen Christoph Baumgartner als zusätzlicher Stürmer ablöste. Der Joker stach aber auch nicht.

    Abwehrspieler Lutsharel Geertruida schoss in der ersten Hälfte einmal gefährlich aus der Distanz (11. Minute). Nationalspieler David Raum prüfte FCA-Torwart Finn Dahmen (28.). Aber echten Druck baute Roses Mannschaft nur in einigen Mini-Phasen nach der Halbzeitpause auf. 

    Dahmen reagierte allerdings gut bei einem Abschluss von Ex-Nationalspieler Lukas Klostermann, der den gesperrten Willi Orban als Abwehrchef vertrat (47.). Und Simons verfehlte das Augsburger Tor nur knapp aus 18 Metern (49.). Der Wille, den wichtigen Auswärtssieg zu erzwingen, war nicht zu erkennen. 

    Augsburg fordert Handelfmeter

    Und die Augsburger? Sie standen vor 28.260 Zuschauern defensiv kompakt und waren offensiv sogar hin und wieder zielstrebig. Dazu forderten sie einmal vehement, aber vergeblich einen Elfmeter, als Leipzigs Ridle Baku der Ball im Zweikampf mit Marius Wolf an den angelegten Oberarm prallte (25.). 

    Alexis Claude-Maurice zwang Leipzigs erfahrenen Schlussmann Gulacsi in der 39. Minute mit einem tückischen Aufsetzer zu einer Parade. In der zweiten Hälfte kam der im Mittelfeld sehr präsente Kristijan Jakic zu einer Kopfballchance, doch Gulacsi war wieder auf dem Posten (73.). Wolf war vor allem mit der Defensivleistung zufrieden. «Darauf können wir aufbauen», sagte der Außenbahnspieler.

    © dpa-infocom, dpa:250214-930-375873/2



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  • Fußball-Bundesliga: Rose nach Nullnummer für RB: „Nicht mit…

    Fußball-Bundesliga: Rose nach Nullnummer für RB: „Nicht mit…


    Ein überwiegend regungslos am Spielfeldrand stehender Trainer Marco Rose hat mit RB Leipzig eine weitere enttäuschende Vorstellung in der Fußball-Bundesliga abgeliefert. „Wir haben uns heute nicht mit Ruhm bekleckert. Wir hätten heute gerne gewonnen, aber dafür hätten wir besser Fußball spielen müssen“, sagte der RB-Coach. 

    Das offensiv trostlose 0:0 der Sachsen beim FC Augsburg, der zum sechsten Mal nacheinander ungeschlagen blieb, war zum Auftakt des 22. Spieltags beileibe keine Empfehlung für den nächsten Einzug in die Champions League. „Uns fehlte die Durchschlagskraft im Angriff. Wir hatten gute Kontrolle und am Ende einige gute Chancen. Darum ärgern wir uns“, befand Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi bei DAZN. Auch David Raum kritisierte die Offensive. „Wir sind nicht torgefährlich genug“, sagte der Nationalspieler.

    Nedeljkovic scheitert in der Nachspielzeit

    Der VfB Stuttgart könnte die Leipziger am Samstag mit einem Heimsieg gegen Wolfsburg von Platz vier verdrängen. Roses Team bot einen Fußball, der mit der von Tempo, Energie und Pressing geprägten Red-Bull-DNA wenig zu tun hatte. 

    Die Gäste hatten am Ende sogar erst Glück, dass Augsburgs Frank Onyeka aus 13 Metern in zentraler Position den Ball am Leipziger Tor vorbeischoss (82.). Und dann waren sie im Pech, als der eingewechselte Kosta Nedeljkovic in der Nachspielzeit an die Latte köpfte. Den insgesamt 28. Saisonpunkt verdiente sich der FCA mit ordentlicher Arbeit.

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    Kurze Leipziger Druckphasen

    In Ballbesitz fehlte es dem Tabellenvierten an fußballerischen Ideen und Überraschungsmomenten. Großchancen erspielten sich die Gäste um den auch wenig kreativen Xavi Simons nicht. Von Stürmer Benjamin Sesko war nichts zu sehen. Loïs Openda saß etwas über eine Stunde lang auf der Bank, bis er den wirkungslosen Christoph Baumgartner als zusätzlicher Stürmer ablöste. Der Joker stach aber auch nicht.

    Abwehrspieler Lutsharel Geertruida schoss in der ersten Hälfte einmal gefährlich aus der Distanz (11. Minute). Nationalspieler David Raum prüfte FCA-Torwart Finn Dahmen (28.). Aber echten Druck baute Roses Mannschaft nur in einigen Mini-Phasen nach der Halbzeitpause auf. 

    Dahmen reagierte allerdings gut bei einem Abschluss von Ex-Nationalspieler Lukas Klostermann, der den gesperrten Willi Orban als Abwehrchef vertrat (47.). Und Simons verfehlte das Augsburger Tor nur knapp aus 18 Metern (49.). Der Wille, den wichtigen Auswärtssieg zu erzwingen, war nicht zu erkennen. 

    Augsburg fordert Handelfmeter

    Und die Augsburger? Sie standen vor 28.260 Zuschauern defensiv kompakt und waren offensiv sogar hin und wieder zielstrebig. Dazu forderten sie einmal vehement, aber vergeblich einen Elfmeter, als Leipzigs Ridle Baku der Ball im Zweikampf mit Marius Wolf an den angelegten Oberarm prallte (25.). 

    Alexis Claude-Maurice zwang Leipzigs erfahrenen Schlussmann Gulacsi in der 39. Minute mit einem tückischen Aufsetzer zu einer Parade. In der zweiten Hälfte kam der im Mittelfeld sehr präsente Kristijan Jakic zu einer Kopfballchance, doch Gulacsi war wieder auf dem Posten (73.). Wolf war vor allem mit der Defensivleistung zufrieden. „Darauf können wir aufbauen“, sagte der Außenbahnspieler.

    © dpa-infocom, dpa:250214-930-375873/2

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  • Fußball-Bundesliga: Rose nach Nullnummer für RB: “Nicht mit…

    Fußball-Bundesliga: Rose nach Nullnummer für RB: “Nicht mit…


    Fußball-Bundesliga

    Rose nach Nullnummer für RB: “Nicht mit Ruhm bekleckert”

    Champions-League-Ansprüche sehen anders aus. Mehr als einen Punkt hat Leipzigs Auftritt in Augsburg nicht verdient. Die Gastgeber setzen eine Serie fort.

    Ein überwiegend regungslos am Spielfeldrand stehender Trainer Marco Rose hat mit RB Leipzig eine weitere enttäuschende Vorstellung in der Fußball-Bundesliga abgeliefert. “Wir haben uns heute nicht mit Ruhm bekleckert. Wir hätten heute gerne gewonnen, aber dafür hätten wir besser Fußball spielen müssen”, sagte der RB-Coach. 

    Das offensiv trostlose 0:0 der Sachsen beim FC Augsburg, der zum sechsten Mal nacheinander ungeschlagen blieb, war zum Auftakt des 22. Spieltags beileibe keine Empfehlung für den nächsten Einzug in die Champions League. “Uns fehlte die Durchschlagskraft im Angriff. Wir hatten gute Kontrolle und am Ende einige gute Chancen. Darum ärgern wir uns”, befand Leipzigs Torhüter Peter Gulacsi bei DAZN. Auch David Raum kritisierte die Offensive. “Wir sind nicht torgefährlich genug”, sagte der Nationalspieler.

    Nedeljkovic scheitert in der Nachspielzeit

    Der VfB Stuttgart könnte die Leipziger am Samstag mit einem Heimsieg gegen Wolfsburg von Platz vier verdrängen. Roses Team bot einen Fußball, der mit der von Tempo, Energie und Pressing geprägten Red-Bull-DNA wenig zu tun hatte. 

    Die Gäste hatten am Ende sogar erst Glück, dass Augsburgs Frank Onyeka aus 13 Metern in zentraler Position den Ball am Leipziger Tor vorbeischoss (82.). Und dann waren sie im Pech, als der eingewechselte Kosta Nedeljkovic in der Nachspielzeit an die Latte köpfte. Den insgesamt 28. Saisonpunkt verdiente sich der FCA mit ordentlicher Arbeit.

    Kurze Leipziger Druckphasen

    In Ballbesitz fehlte es dem Tabellenvierten an fußballerischen Ideen und Überraschungsmomenten. Großchancen erspielten sich die Gäste um den auch wenig kreativen Xavi Simons nicht. Von Stürmer Benjamin Sesko war nichts zu sehen. Loïs Openda saß etwas über eine Stunde lang auf der Bank, bis er den wirkungslosen Christoph Baumgartner als zusätzlicher Stürmer ablöste. Der Joker stach aber auch nicht.

    Abwehrspieler Lutsharel Geertruida schoss in der ersten Hälfte einmal gefährlich aus der Distanz (11. Minute). Nationalspieler David Raum prüfte FCA-Torwart Finn Dahmen (28.). Aber echten Druck baute Roses Mannschaft nur in einigen Mini-Phasen nach der Halbzeitpause auf. 

    Dahmen reagierte allerdings gut bei einem Abschluss von Ex-Nationalspieler Lukas Klostermann, der den gesperrten Willi Orban als Abwehrchef vertrat (47.). Und Simons verfehlte das Augsburger Tor nur knapp aus 18 Metern (49.). Der Wille, den wichtigen Auswärtssieg zu erzwingen, war nicht zu erkennen. 

    Augsburg fordert Handelfmeter

    Und die Augsburger? Sie standen vor 28.260 Zuschauern defensiv kompakt und waren offensiv sogar hin und wieder zielstrebig. Dazu forderten sie einmal vehement, aber vergeblich einen Elfmeter, als Leipzigs Ridle Baku der Ball im Zweikampf mit Marius Wolf an den angelegten Oberarm prallte (25.). 

    Alexis Claude-Maurice zwang Leipzigs erfahrenen Schlussmann Gulacsi in der 39. Minute mit einem tückischen Aufsetzer zu einer Parade. In der zweiten Hälfte kam der im Mittelfeld sehr präsente Kristijan Jakic zu einer Kopfballchance, doch Gulacsi war wieder auf dem Posten (73.). Wolf war vor allem mit der Defensivleistung zufrieden. “Darauf können wir aufbauen”, sagte der Außenbahnspieler.

    dpa



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  • RB-Trainer Rose fordert Konsequenzen gegen Rassismus

    RB-Trainer Rose fordert Konsequenzen gegen Rassismus


    Attacken gegen RB-Star

    RB-Trainer Rose fordert Konsequenzen gegen Rassismus

    14.02.2025 – 22:51 UhrLesedauer: 1 Min.

    Unterstützung für seinen Spieler: Leipzig-Trainer Marco Rose (li.) mit Angreifer Loïs Openda.Vergrößern des Bildes

    Unterstützung für seinen Spieler: Leipzig-Trainer Marco Rose (li.) mit Angreifer Loïs Openda. (Quelle: IMAGO/O.Behrendt/imago-images-bilder)

    Der Coach der Sachsen spricht sich deutlich für hartes Durchgreifen gegen rassistische Anfeindungen aus. Auslöser: Beleidigungen gegen einen seiner Spieler.

    Nach den Anfeindungen gegen seinen Spieler Loïs Openda hat RB Leipzigs Cheftrainer Marco Rose grundsätzlich Konsequenzen gegen Rassismus gefordert. “Es gibt viele Möglichkeiten dagegen anzugehen. Aufklärung und Nächstenliebe, aber auch harte Strafen, wenn der Rassismus so latent aus dem Wohnzimmer und aus dem Nichts mit Drohungen stattfindet”, sagte der 48-Jährige bei DAZN.

    “Da muss man wirklich eingreifen, das verfolgen und dementsprechend handeln”, sagte der Coach kurz vor der Partie beim FC Augsburg. “Etwas Sinnloseres als Rassismus gibt es nicht”, befand der Leipziger Trainer.

    Nach dem Bundesliga-Heimspiel gegen den FC St. Pauli war der schwarze Leipziger Stürmer Openda in den sozialen Netzwerken mit zahlreichen rassistischen Kommentaren beleidigt worden.



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  • Rose fordert Konsequenzen gegen Rassismus

    Rose fordert Konsequenzen gegen Rassismus


    Nach den Anfeindungen gegen seinen Spieler Loïs Openda hat RB Leipzigs Cheftrainer Marco Rose grundsätzlich Konsequenzen gegen Rassismus gefordert. „Es gibt viele Möglichkeiten dagegen anzugehen. Aufklärung und Nächstenliebe, aber auch harte Strafen, wenn der Rassismus so latent aus dem Wohnzimmer und aus dem Nichts mit Drohungen stattfindet“, sagte der 48-Jährige bei DAZN.

    „Da muss man wirklich eingreifen, das verfolgen und dementsprechend handeln“, sagte der Coach kurz vor der Partie beim FC Augsburg. „Etwas Sinnloseres als Rassismus gibt es nicht“, befand der Leipziger Trainer.

    Nach dem Bundesliga-Heimspiel gegen den FC St. Pauli war der schwarze Leipziger Stürmer Openda in den sozialen Netzwerken mit zahlreichen rassistischen Kommentaren beleidigt worden.

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