Robin Gosens untermauert in der Conference League seine Top-Form. Am Ende kassiert er mit der AC Florenz trotzdem eine bittere Niederlage.
Robin Gosens untermauert in der Conference League seine Top-Form. Am Ende kassiert er mit der AC Florenz trotzdem eine bittere Niederlage.
Der deutsche Fußball-Nationalspieler Robin Gosens hat für die AC Florenz im Achtelfinale der Conference League erneut geglänzt, konnte eine Niederlage aber nicht verhindern.
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Bei Panathinaikos Athen lag der italienische Erstligist früh mit 0:2 hinten, kam dank zwei Assists von Gosens innerhalb weniger Minuten aber zurück. Letztlich verlor die Fiorentina dennoch mit 2:3 (2:2).
Zunächst legte Gosens, der auf der linken Abwehrseite spielte, für Lucas Beltran (20.) auf, dann fand er mit einer klugen Direktabnahme Nicolo Fagiolo (23.), der zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf.
Gosens wieder in Top-Form
Karol Swiderski (5.) und Nemanja Maksimovic (19.) hatten die Gastgeber in Führung geschossen. Den entscheidenden Treffer erzielte Tete (55.).
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Schon am vergangenen Wochenende war der 23-malige Nationalspieler Gosens zum Matchwinner für Florenz avanciert. Gegen US Lecce hatte der 30-Jährige den Siegtreffer zum 1:0 erzielt und einen Handelfmeter herausgeholt.
Borussia Dortmund droht die Champions League zu verpassen. Da kommt eine Nachricht der FIFA zur Klub-WM im Sommer gerade recht.
Zürich/Dortmund – Ein finanzieller Segen erwartet Borussia Dortmund und den FC Bayern!
Im Sommer werden die beiden Bundesliga-Vereine an der Klub-Weltmeisterschaft der FIFA teilnehmen, die vom 15. Juni bis 13. Juli 2025 in den USA mit 32 Mannschaften ausgetragen wird.
FIFA rechnet mit Einnahmen in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar
Die FIFA plant nach eigenen Angaben, „Einnahmen in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar aus der Klub-Weltmeisterschaft 2025“ zu erzielen. Diese Gelder sollen „einen neuen Maßstab für den globalen Klubfußball setzen“.
Der Streamingdienst DAZN hat sich die Übertragungsrechte für die Klub-WM gesichert und wird alle 63 Spiele kostenlos übertragen. Der Wert alleine dieses Deals wird auf etwa 930 Millionen Euro geschätzt.
Wie wird das Geld bei der Klub-WM durch die FIFA verteilt?
Der Betrag soll in etwa auch an die 32 Teilnehmer verteilt werden. „Die Einnahmen, die durch die Klub-WM generiert werden, werden zu 100 Prozent in den Klubfußball reinvestiert. Natürlich als Preisgeld an die teilnehmenden Vereine, aber auch als Solidarität an alle Klubs auf der ganzen Welt“, erklärte FIFA-Präsident Gianni Infantino bereits im Herbst.
Der Weltverband plant, Solidaritätszahlungen in Höhe von rund 230 Millionen Euro an nicht teilnehmende Vereine weltweit auszuschütten. Infantino betonte, dass der Klubfußball „in einem Ausmaß profitieren“ werde, „wie es noch bei keinem anderen Wettbewerb der Fall war“. Die FIFA werde „keinen einzigen Dollar“ einbehalten, und „die Reserven der FIFA, die der globalen Fußballentwicklung dienen, bleiben unangetastet.“
Die Prämien für die teilnehmenden Klubs sollen nach Konföderationen gestaffelt werden. Informationen von fussball.news, dem Fußballportal von IPPEN.MEDIA, decken sich mit einem Bericht der britischen Tageszeitung The Independent. Die Startgelder sollen zudem den Wert der Klubs abbilden.
Dem FC Bayern sollen für die Teilnahme an der Klub-WM etwa 35 Millionen Euro zufließen, Borussia Dortmund dürfte mit einer Summe zwischen 25 und 30 Millionen Euro rechnen können. Ein Finalerfolg könnte ein Preisgeld von rund 100 Millionen Euro einbringen. Die genaue Verteilung der Gelder hat die FIFA jedoch noch nicht offiziell bestätigt.
Klub-WM ist bei Fans umstritten – für den BVB wird sie sehr wichtig
Gerade für den BVB ist der neue Wettbewerb, den einige Fans kritisch betrachten – schon vor dem befremdlichen Gebaren des US-Präsidenten Donald Trump etwa im Umgang mit der Ukraine –, aus finanzieller Sicht ein Segen zur richtigen Zeit. Die Schwarzgelben liegen als Tabellenzehnter der Bundesliga derzeit sechs Punkte hinter den Champions-League-Rängen.
Zudem hat Dortmund unter Trainer Niko Kovač ein happiges Restprogramm, etwa mit Auswärtsspielen bei RB Leipzig, dem SC Freiburg, FC Bayern und Bayer Leverkusen. Optimisten würden sagen, dass der BVB gegenüber einigen direkten Konkurrenten in Sechspunktespielen Boden gutmachen kann – Realisten verweisen auf die mangelnde Konstanz in dieser Saison.
BVB muss um die Champions-League-Millionen bangen
Dass der Dauergast Dortmund im kommenden Jahr in der Champions League spielt, ist keineswegs gesichert. Ohne die Qualifikation würde dem BVB der Zugang zu den wichtigsten Fleischtöpfen der UEFA-Vermarktung verwehrt bleiben. Die Folgen könnten frappierend sein.
Der scheidende BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke deutete bereits vor einigen Wochen an, dass Dortmund wohl gezwungen wäre, Spieler zu verkaufen, um finanzielle Lücken zu schließen. Das würde aber an der sportlichen Substanz nagen.
BVB-Boss Watzke war schon vor der Krisensaison ein Fan der Klub-WM
Die hohen Einnahmen, die dem BVB bei der Klub-WM garantiert sind und bei gutem Abschneiden noch deutlich wachsen könnten, sind deshalb sehr willkommen. Watzke war übrigens schon vor der Krisensaison in der Bundesliga ein Fan.
„Dieser Wettbewerb, davon bin ich überzeugt, wird riesengroß werden. Es wird aus meiner Sicht vier große, bedeutende Wettbewerbe geben, die alles überstrahlen. Das sind die Weltmeisterschaft und die Euro und auf der anderen Ebene die Champions League und die Klub-WM“, sagte Watzke im August.
In der Gruppenphase der Klub-WM trifft der BVB auf Fluminense (Brasilien), Ulsan HD (Südkorea) und die Mamelodi Sundowns (Südafrika).
In der Champions League und in der Copa Itralia hat sich Juventus Turin vorzeitig verabschiedet – umso wichtiger war jetzt der späte Sieg gegen Hellas Verona.
Die Begegnung spiegelte aber jede Menge von der Saison wieder, die die “Alte Dame” aktuell spielt. Nichts fällt leicht, alles ist harte Arbeit. Es sieht selten schön aus, was Juve abliefert, auch dieses 2:0 (0:0) gegen den Tabellen-14. der Serie A war kein Produkt von spielerischer Klasse, sondern defensiver Disziplin gepaart mit Geduld und Beharrlichkeit bis in die Schlussphase.
27. Spieltag
Pfeil rechts
Erlösung erst in der 90. Minute durch Koopmeiners
Bis in die 72. Minute durfte Hellas davon träumen, im Kapmf um den Klassenerhalt einen echten Befreiungsschlag zu landen. Dann gelang Khéphren Thuram der Führungstreffer, es blieb zwar eng bis in die letzten Minuten, doch das Juve-Bollwerk hielt dicht wie in den besten Zeiten von Giorgio Chiellini, Leonardo Bonucci und Andrea Barzagli.
In der 90. Minute erlöste Teun Koopmeiners die Fans in Turin mit dem Treffer zum 2:0, der den Sprung auf Platz vier bedeutete: Mit 52 Zählern zog Juventus an Lazio Rom (50) vorbei und darf sogar wieder von mehr als der erneuten Champions-League-Teilnahme träumen: Inter Mailand auf Platz 1 ist sechs Punkte entfernt, Neapel fünf, Atalanta Bergamo vier.
Doppel-Aus im Februar
Alles andere als dieser Pflichtsieg hätte die Lage bei Juve verschärft, denn vergangene Monat war für den Verein schlimm gewesen. Am 19. Februar ging das Rückspiel in der Königsklassen-K.o.-Runde bei der PSV Eindhoven nach Verlängerung 1:3 verloren, das 2:1 aus dem Hinspiel reichte also nicht. Ebenfalls ausgeschieden ist Juve sieben Tage später in der Copa: Im Elfmeterschießen setzte sich in Turin das Serie-A-Kellerkind SC Empoli im Elfmeterschießen durch – und das mit zuvor nur 31 Prozent Ballbesitz.
Thiago Motta fand nach dieser Vollblamage erneut sehr deutliche Worte über seine Mannschaft. Schon nach dem Aus in der Königsklasse urteilte er: “Es hat uns einfach an allem gefehlt.” Nach Empolis Triumph gab er zu: “Ich schäme mich, wir sind am Tiefpunkt angekommen. Wir können Fehler machen, aber die Einstellung in der ersten Halbzeit war beschämend. Empoli hatte sogar noch einige Spieler geschont, wir haben es sportlich nicht verdient, ins Halbfinale einzuziehen.”
Sieg gegen Verona bringt etwas Zeit
Motta war erst in diesem Sommer für den gefeuerten Massimo Allegri zu Juventus gekommen, nach dem Doppel-Aus in Pokal und Champions League wurde schon wieder über seine Ablösung debattiert. Der Sieg über Hellas Verona hat ihm nun etwas Zeit verschafft. Wie nachhaltig der Aufschwung ist, wird sich in den kommenden beiden Wochen mit den Wegweiser-Spielen gegen Atalanta Bergamo und beim AC Florenz zeigen – alles andere als ein Platz in den Top-Vier am Saisonende würde auf jeden Fall seinen Job gefährden.
Borussia Dortmund darf sich vom Befreiungssieg gegen Union Berlin keinesfalls blenden lassen. „Das wäre fatal“, hatte Sportdirektor Sebastian Kehl (45) sofort gewarnt und gefordert, „keinen Millimeter nachzulassen.“
Was der BVB jetzt braucht: Ein Zugpferd, dass die immer noch verunsicherte Mannschaft jetzt zur Liga-Aufholjagd mitreißt. Genau dafür hat Trainer Niko Kovac (53) bereits einen Star im Blick, bezeichnete ihn als „sensationell gut“. Jetzt droht Spielmacher Julian Brandt (28) sogar zum prominenten Startelf-Opfer zu werden…
ER soll jetzt die BVB-Saison retten!
Dortmunds neuer großer Hoffnungsträger ist Chelsea-Leihgabe Carney Chukwuemeka (21). Der zentrale Mittelfeldspieler debütierte gegen Union in der Liga und veränderte sofort das BVB-Spiel. Mit ihm auf dem Platz explodierte die Offensive, erhöhte von 2:0 auf 6:0. Chukwuemeka war bei zwei Toren der kreative Ausgangspunkt.
Wird er zum BVB-Retter? Carney Chukwuemeka (21)
Foto: Borussia Dortmund via Getty Images
Kovac: „Wir haben gesehen, welche Fähigkeiten er hat. Wie er den Ball an- und mitnimmt, wie er sich sofort in Spielrichtung dreht – das ist schon einzigartig. Er hat eine gute Beschleunigung und Technik. Er wird uns Freude machen, wenn er gesund bleibt.“
Der Brite selbst sagt bescheiden: „Ich habe versucht, mein Spiel zu spielen und der Mannschaft zu helfen. Eine tolle Vorstellung der gesamten Mannschaft. Hoffentlich können wir auf dieser Leistung aufbauen.“
Manchester United hat ein 0:2 im Goodison Park aufgeholt. Everton hatte lange Zeit wie der sichere Sieger ausgesehen, weil die Red Devils enttäuschten – in der Schlussphase wurde ein Elfmeter einkassiert.
Katalysator des Comebacks: Freistoßschütze Bruno Fernandes.
IMAGO/Propaganda Photo
Bei Fußballmannschaften, die in einer Krise stecken, ist oft von den vielzitierten Basics die Rede. Der FC Everton bot sie am frühen Samstagnachmittag an, präsentierte sich mit gutem Angriffspressing besonders gegen den Ball gallig. Auch die erste Chance durch Beto sprang auf diesem Wege heraus (6.).
Gegner Manchester United ließ die Basics vermissen. Die Red Devils traten im Duell zweier Tabellennachbarn unentschlossen und verunsichert auf, offensiv brachten sie kaum etwas zustande. Schienenspieler Dorgu gab über links ein paar Impulse, einmal hätte er beinahe Höjlund gefunden (13.). Ansonsten war das absolute Magerkost.
Geleitschutz bei beiden Treffern
Und defensiv? Da enttäuschte der Rekordmeister sogar noch mehr. Nach einer Ecke bekam die Mannschaft von Ruben Amorim den Ball nicht weg, der formstarke Beto brachte Everton aus sechs Metern verdient in Führung (19.). Aus einer Verwaltungshaltung heraus genügte den Hausherren dann ein Steilpass auf Beto – Harrison scheiterte in der Mitte noch an Onana, Doucouré verwertete den Abpraller (33.). Weil Manchesters Hintermannschaft nur zuschaute.
Premier League, 26. Spieltag
Harmlose Gäste brauchten dringend Tore. Auf ein anderes Auftreten nach dem Seitenwechsel warteten die mitgereisten United-Fans aber vergeblich. Dynamik, Überzeugung, Kreativität, Durchschlagskraft: All das fehlte einer Mannschaft, die sich vor den Augen von Sir Alex Ferguson viele leichte Fehler im Aufbau leistete. Everton trug mit seinem Pressing dazu bei.
Die Toffees verwalteten aktiv genug, um nichts anbrennen zu lassen – und danach sah es im altehrwürdigen Goodison Park auch nicht aus. Eher nach der Vorentscheidung, als Doucouré nach einer Flanke aus elf Metern völlig freistehend abziehen durfte. Nicht platziert genug, Onana war zur Stelle (66.).
Fernandes aus dem Nichts – Harte Entscheidung für Everton
Die Schlussphase schien wenig zu versprechen, bis Bruno Fernandes seine Farben per Freistoßtreffer wieder hoffen ließ (72.). Und auch wenn sich das Comeback nicht abgezeichnet hatte: Es kam zustande. Nach einem weiteren Freistoß traf Ugarte aus 14 Metern sehenswert (80.), ein Doppelschlag aus dem Nichts.
In den letzten Minuten war nun alles offen, und United erstmals wirklich dran. Angeführt von Fernandes schnupperte der Rekordmeister am ganz großen Comeback, das auch in der Luft lag. Doch in der Nachspielzeit waren es die Toffees, die nach einem Elfmeterpfiff schon jubelten – bis der Strafstoß einkassiert wurde (90.+6), weil sich Young gegen Maguire und de Ligt angeblich zu leicht fallen gelassen hatte.
Es blieb also beim 2:2, das in der Tabelle keines der beiden Teams wirklich weiterbringt.
Kombinationsspiel Fehlanzeige: Trainer Alex Clapham soll dafür sorgen, dass der BVB wieder torgefährlicher wird.
Dortmund – Borussia Dortmund ist kurz davor, die Qualifikation für die Champions League zu verpassen. Die 0:2-Pleite des BVB in Bochum war ein neuerlicher spielerischer Offenbarungseid. Ein Mann wird deshalb jetzt umso wichtiger.
Dieser Trainer soll den BVB jetzt retten
Sein Name ist Alex Clapham. Der 35-jährige Engländer ist schon seit Sommer beim BVB, soll sich jetzt noch mehr auf das Training von Standards fokussieren. Seine Schwerpunkte lagen bis zur Entlassung von Nuri Sahin auch auf anderen Aspekten, wie die Bild-Zeitung berichtet.
Das soll sich jetzt ändern. Dem Bericht zufolge könnte seine Arbeit zum Trumpf im Kampf um die Champions-League-Qualifikation werden. Er soll die Kreativität bei ruhenden Bällen fördern und mit den Spielern von Borussia Dortmund entsprechende Laufwege und Varianten einstudieren.
BVB-Trainer Alex Clapham: Standard-Guru tüftelt an Ecken und Freistößen
Kopfballstarke Profis wie Nico Schlotterbeck, Serhou Guirassy oder Ramy Bensebani gibt es genug. Jetzt muss Alex Clapham noch Wege finden, diese regelmäßig mit Bällen zu füttern.
Erste Erfolge hat schon Interimstrainer Mike Tullberg erzielt, der auf sein Anraten hin den BVB-Allrounder Julian Ryerson die Ecken und indirekten Freistöße schießen ließ. Auch der neue Coach Niko Kovac setzt auf die Expertise des Standard-Gurus.
BVB-Profis Julian Ryerson, Daniel Svensson, Julian Brandt und Pascal Groß im Standards-Casting
Wenn aus dem Spiel heraus schon nichts geht, dann wenigstens nach ruhenden Bällen? Fakt ist: Alex Clapham experimentiert. Neben Julian Ryerson durfte sich zuletzt auch Neuzugang Daniel Svensson an den Ecken versuchen.
Beim 3:0-Sieg in Lissabon hielt der BVB ein regelrechtes Standards-Casting ab. Neben den beiden Außenverteidigern durften sich auch Julian Brandt und Pascal Groß wieder versuchen. Beide konnten zuletzt mit ihren Versuchen nicht überzeugen.
In Bochum setzte Alex Clapham wieder vermehrt auf die Dienste des letztgenannten Duos, während Julian Ryerson gesperrt fehlte und Daniel Svensson bei einigen Ecken ran durfte – ohne Erfolg. Beobachter dürften gespannt sein, ob er am Mittwoch (19. Februar, 18.45 Uhr) beim Rückspiel gegen Sporting wieder eine Standard-Überraschung aus dem Hut zaubert.
Erik Meijer
TV-Experte gibt BVB-Spielern ungewöhnlichen Rat
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Wieder einmal stehen die BVB-Spieler ratlos vor ihren Anhängern. Die 0:2-Pleite beim VfL Bochum verschärft die Dortmunder Krise. Ein Experte hat jedoch einen Tipp.
Die Verpflichtung von Niko Kovač war ein letztes Aufbäumen der BVB-Verantwortlichen gegen die tiefe Krise des Vereins, die in dieser Saison unter Ex-Trainer Nuri Şahin begann. Doch auch mit dem neuen Coach kommt die Borussia einfach nicht in die Spur.
Bereits Kovačs Debüt gegen den VfB Stuttgart ging im heimischen Signal Iduna Park mit 1:2 verloren. In der Champions League folgte zwar ein 3:0-Erfolg bei Sporting Lissabon, in der Bundesliga mussten sich die Dortmunder aber nun im Revierderby gegen den VfL Bochum mit 0:2 geschlagen geben.
Die desolate Bestandsaufnahme in der Bundesliga: Borussia Dortmund steht aktuell auf dem 11. Platz, mit gerade einmal 29 Punkten aus 22 Spielen. Und eine Besserung ist nicht in Sicht. Daher hat ein Experte des Sportsenders Sky einen kuriosen Ratschlag für die Spieler der Schwarz-Gelben.
02. Februar 2025,12:53
Mike Tullberg
BVB-Interimstrainer flippt nach letztem Spiel aus – Experte findet es “peinlich”
Sky-Experte empfiehlt BVB-Profis Aussprache mit Bier
Taktik-Experte und Ex-Fußballprofi Erik Meijer hält eine Aussprache der BVB-Spieler für unausweichlich. Dafür brauche es jedoch ein spezielles Hilfsmittel: Bier. “In unserer Zeit hat man die Kabinen-Tür zugemacht, vier Kisten Bier reingestellt und erst, wenn die leer sind und wir uns ausgesprochen haben, gehen wir wieder raus”, sagte der Niederländer nach der Dortmunder Pleite in Bochum. “Das hat damals geholfen. Aber ob das heute noch so ist, weiß ich nicht.” Meijer selbst lief früher unter anderem für Bayer Leverkusen, Liverpool und den HSV auf.
Irgendwas muss in Dortmund jedenfalls passieren. Und es muss schnell passieren, um eine Kehrtwende zu schaffen und vielleicht doch noch um die internationalen Plätze mitspielen zu können. Die Fans haben indes genug von der Krise und lassen ihrem Unmut in sozialen Netzwerken freien Lauf. “Sprachlos! Vor 8 Monaten CL (Champions League) Finale, heute Niederlage gegen den Letzten in der Bundesliga”, schreibt ein Nutzer auf Instagram. Und ein anderer kommentiert sarkastisch: “Der BVB sinkt schneller als die Titanic.”
Ob Meijers Alkohol-Ratschlag die letzte Hoffnung für den BVB und seine Fans ist? Fraglich. Einen Versuch wäre es jedoch wert.
Kombinationsspiel Fehlanzeige: Trainer Alex Clapham soll dafür sorgen, dass der BVB wieder torgefährlicher wird.
Dortmund – Borussia Dortmund ist kurz davor, die Qualifikation für die Champions League zu verpassen. Die 0:2-Pleite des BVB in Bochum war ein neuerlicher spielerischer Offenbarungseid. Ein Mann wird deshalb jetzt umso wichtiger.
Dieser Trainer soll den BVB jetzt retten
Sein Name ist Alex Clapham. Der 35-jährige Engländer ist schon seit Sommer beim BVB, soll sich jetzt noch mehr auf das Training von Standards fokussieren. Seine Schwerpunkte lagen bis zur Entlassung von Nuri Sahin auch auf anderen Aspekten, wie die Bild-Zeitung berichtet.
Das soll sich jetzt ändern. Dem Bericht zufolge könnte seine Arbeit zum Trumpf im Kampf um die Champions-League-Qualifikation werden. Er soll die Kreativität bei ruhenden Bällen fördern und mit den Spielern von Borussia Dortmund entsprechende Laufwege und Varianten einstudieren.
BVB-Trainer Alex Clapham: Standard-Guru tüftelt an Ecken und Freistößen
Kopfballstarke Profis wie Nico Schlotterbeck, Serhou Guirassy oder Ramy Bensebani gibt es genug. Jetzt muss Alex Clapham noch Wege finden, diese regelmäßig mit Bällen zu füttern.
Erste Erfolge hat schon Interimstrainer Mike Tullberg erzielt, der auf sein Anraten hin den BVB-Allrounder Julian Ryerson die Ecken und indirekten Freistöße schießen ließ. Auch der neue Coach Niko Kovac setzt auf die Expertise des Standard-Gurus.
BVB-Profis Julian Ryerson, Daniel Svensson, Julian Brandt und Pascal Groß im Standards-Casting
Wenn aus dem Spiel heraus schon nichts geht, dann wenigstens nach ruhenden Bällen? Fakt ist: Alex Clapham experimentiert. Neben Julian Ryerson durfte sich zuletzt auch Neuzugang Daniel Svensson an den Ecken versuchen.
Beim 3:0-Sieg in Lissabon hielt der BVB ein regelrechtes Standards-Casting ab. Neben den beiden Außenverteidigern durften sich auch Julian Brandt und Pascal Groß wieder versuchen. Beide konnten zuletzt mit ihren Versuchen nicht überzeugen.
In Bochum setzte Alex Clapham wieder vermehrt auf die Dienste des letztgenannten Duos, während Julian Ryerson gesperrt fehlte und Daniel Svensson bei einigen Ecken ran durfte – ohne Erfolg. Beobachter dürften gespannt sein, ob er am Mittwoch (19. Februar, 18.45 Uhr) beim Rückspiel gegen Sporting wieder eine Standard-Überraschung aus dem Hut zaubert.