Leverkusen will verlängern. Bayern, Manchester City und Real Madrid wollen ihn verpflichten. Florian Wirtz steigt gerade zur begehrtesten Aktie im Weltfußball auf.
Aber wann fällt eine Entscheidung über die Zukunft des deutschen Nationalspielers?
Bis wann Wirtz sich entscheiden darf
Nach Informationen von SPORT BILD ist mit den Leverkusen-Bossen vereinbart, dass er seinen Wunsch bis zum Saisonende mitteilt. Jeder Tag früher hilft Bayer.
Ab 21 Uhr kämpfen die Blancos und die Rojiblancos um einen Vorteil im CL-Achtelfinale – Fotos: getty images
Ralf Gaggl: Real Madrid 1:1 Atlético
Gegen Atlético Madrid wird es wie auch in den beiden Partien in LaLiga ein umkämpftes Duell werden und wer weiß, vielleicht können die Königlichen das Zepter in die Hand nehmen und sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel sichern? Aber nach jeweils zwei Unentschieden glaube ich nicht daran, dass sich auch beim dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison etwas am Ergebnis ändern wird. Vielleicht kann das Estadio Santiago Bernabéu wieder ihre Magie entfachen und Real vor allem in der Champions League den nötigen Schwung für einen Sieg geben. Am Ende des Tages fehlt mir vor allem gegen den Stadtrivalen dafür der Glaube, denn irgendwie kommt Atlético immer zu ihrem Treffer, sei es zu Beginn oder kurz vor Schluss….
Daniel Garcia: Real Madrid 2:1 Atlético
Sobald die Champions-League-Hymne ertönt, werden die Königlichen in einen anderen Modus versetzt. Aber nicht nur die Spieler strotzen vor Selbstvertrauen, auch das Estadio Santiago Bernabéu verwandelt sich in einen Tempel mit einer unvergleichlichen Atmosphäre. Wenn der Busempfang dann noch halbwegs so spektakulär ausfällt wie vor dem Playoff-Rückspiel gegen Manchester City, ist alles vorbereitet für einen magischen Abend. Obwohl Atlético Madrid die vermutlich stärkste Saison seit langem spielt, gelten in Real Madrids Lieblingswettbewerb eigene Regeln – das zeigte bereits die Vergangenheit zwischen den beiden Klubs. Ich erwarte Diego Simeones Team gewohnt unangenehm und traue den Colchoneros sogar die Führung zu, aber spätestens dann werden die Blancos aufdrehen und sich mit einem knappen Sieg eine ordentliche Ausgangslage für das Rückspiel verschaffen.
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Edin Soso: Real Madrid 3:0 Atlético
Auch wenn Atlético Madrid grundsätzlich ein unangenehmerer Gegner als das aktuelle Manchester City ist, bietet das Playoff-Rückspiel gegen das Team von Pep Guardiola den Königlichen genau das Rezept, wie man es im Achtelfinal-Hinspiel auch gegen den Stadtrivalen machen muss: Aggressives Anlaufen und Stören, schnelles und vertikales Spiel, ständige Positionswechsel. Im Gegensatz zu Auswärtsspielen, wo Real sich oft ungewohnt schwertut, läuft es im Bernabéu diese Saison recht gut, außerdem ist es ohnehin Champions League – ein Terrain, auf dem man Atlético meist ziemlich überlegen war. Ich gehe von einem recht deutlichen Sieg aus, so wie im Halbfinal-Hinspiel 2016/17. Und Kylian Mbappé könnte es Cristiano Ronaldo nachmachen – Hattrick, 3:0!
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Nils Kern: Real Madrid 3:1 Atlético
Ich mache meinen Tipp abhängig von einer Position, eher einer Personalie: spielt Lucas Vázquez hinten rechts, ist das (erneut) die größte Schwachstelle, und ich würde nur 2:2 tippen. Ich glaube aber, dass Federico Valverde auch mit Schmerzen wie gegen ManCity sich aufstellen lassen und überzeugen wird. Das muss dann natürlich noch keine Gala bedeuten, trotzdem glaube ich, ist dann ein 3:1-Sieg möglich. Atlético kommt immer irgendwie zu seinem Tor, speziell gegen Real…
Der Superstar der Könglichen hat seinem Verein vor dem Champions-League-Hinspiel abermals die Treue geschworen.
In der Liga ist die Meisterschaft in Gefahr, in der Königsklasse kann ausgerechnet Stadtrivale Atlético die Mission Titelverteidigung platzen lassen – zumindest um die Dienste von FIFA-Weltfußballer Vinicius Junior muss Real Madrid offenbar aber nicht bangen.
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„Ich möchte hier bleiben“, bekannte sich der brasilianische Superstar abermals klar zu dem spanischen Rekordmeister.
„Ich bin hier, um Geschichte zu schreiben“, sagte Vinicius vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Atlético Madrid am Dienstag (21.00). Der Vertrag des 24-Jährigen in Madrid läuft noch bis 2027, immer wieder war der Name des Brasilianers jedoch mit der saudischen Pro-League in Verbindung gebracht worden.
Vinicius: „Wir haben alles schlecht gemacht“
Vinicius wolle seinen Vertrag allerdings „so schnell wie möglich verlängern“. In der spanischen Hauptstadt sei er glücklich: „Alle lieben mich und ich werde nirgendwo anders als hier besser sein.“
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Im Kampf um das Champions-League-Viertelfinale wird es einmal mehr auch auf den Ausnahmekönner ankommen. Im Vergleich zur Liga-Niederlage gegen Betis Sevilla am Samstag brauchen die Königlichen gegen den Stadtrivalen aber eine klare Leistungssteigerung. „Morgen dürfen wir keine Fehler machen, denn das sind K.o.-Spiele“, betonte Vinicius: „Wir wollen nicht so früh nach Hause fahren“.
Nach nur einem Sieg aus den letzten fünf Ligaspielen sparte der Stürmer dabei nicht an Kritik. Vor allem im letzten Spiel habe das Team „zu viele Fehler gemacht, wir haben schlecht verteidigt und alles schlecht gemacht“, so Vinicius. Gleichzeitig könnten die Königlichen „bei so vielen Spielen nicht in jedem 100 Prozent geben“.
Vinicius Junior macht auf einer Pressekonferenz vor dem Champions League-Spiel gegen Atlético unmissverständliche Aussagen: Er will noch lange für die Königlichen spielen und seinen Vertrag so rasch wie möglich verlängern.
Damit widerspricht er einmal mehr Spekulationen, wonach er einen Wechsel nach Saudi-Arabein in Betracht ziehen könnte, wo ihn die Ligaverantwortlichen sehr gerne sähen. “Hoffentlich können wir meinen Vertrag so schnell wie möglich verlängern, denn ich bin hier glücklich und erfülle mir den Traum, mit den besten Spielern der Welt zusammenzuspielen – unter dem besten Trainer und dem besten Präsidenten für die besten Fans”, sagt Vinicius.
Der aktuelle Kontrakt des Topstürmers läuft bis 2027. Der 24-Jährige hat bereits in der Vergangenheit betont, dass er bei Real eine Ära prägen möchte und noch grosse Ziele verfolgt. Er stiess im Sommer 2018 als 18-Jähriger von seinem Stammklub Flamengo zu den Madrilenen.
Real Madrids Trainer Carlo Ancelotti warnt seine Mannschaft eindringlich vor dem Stadtduell in der Champions League mit Atlético. „Wenn wir so spielen, werden wir am Dienstag nicht gewinnen, das ist ganz klar“, sagte der hochdekorierte italienische Coach nach dem enttäuschenden 1:2 in der spanischen Fußball-Meisterschaft bei Betis Sevilla.
Die Königlichen schwächeln vor dem Heimmatch an diesem Dienstag (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League und bei DAZN) gegen die Mannschaft von Trainerkollege Diego Simeone. Die Niederlage gegen Betis schmerzte ebenso wie das Abrutschen in der Tabelle. Statt punktgleich auf Platz zwei hinter dem Erzrivalen FC Barcelona ist Real nur noch Dritter – vorbei zog am Sonntag auch noch Atlético, das nun zwei Zähler mehr hat, Barcelona drei.
Geburtstag vor dem Achtelfinale
„Hoffentlich wird uns diese Niederlage wachrütteln und uns eine Lektion erteilen“, sagte Ancelotti nach der Pleite in Sevilla. „Ancelotti haut auf den Tisch“, schrieb prompt die spanische Sportzeitung „AS“. Klar ist, dass bei einem Achtelfinal-Aus des Titelverteidigers auch die Diskussionen um Ancelotti zunehmen dürften. Er spielt mit seiner Mannschaft, die nach dem verpassten direkten Weiterkommen sich im Playoff-Kracher gegen Manchester City durchgesetzt hatte, zunächst im heimischen Santiago Bernabeu. Das Rückspiel findet am Mittwoch kommender Woche im Estadio Metropolitano statt.
Auf die Frage, was machbarer sei, der Titel in der spanischen Meisterschaft oder in der Champions League, wich Simeone aus. „Ich verstehe die Frage, aber ich konzentriere mich auf das morgige Spiel“, sagte der Argentinier. Er wies zwar auf die außergewöhnliche Geschichte der Königlichen in der Champions League hin, sprach aber auch von einer „großen Chance“ für seine Mannschaft. In der Meisterschaft trennten sich die Hauptstadtrivalen in dieser Saison in beiden Spielen mit 1:1.
„Wie ein Kartenhaus zusammengebrochen“
Zumindest für einige Augenblicke konnte Antonio Rüdiger derweil die aufziehende Krisenstimmung bei Real Madrid abschütteln. Am Montag feierte der deutsche Fußball-Nationalspieler seinen 32. Geburtstag, ehe er wieder den Fokus auf das Champions-League-Derby gegen Atlético richtete.
„Die Niederlage gegen Betis hat ein Loch in die Moral von Real Madrid gerissen, das nur die Anwesenheit in der Champions League stopfen kann“, schrieb „Marca“. Hatte Real vor der Talsohle gar eine aufsteigende Form gezeigt, sei all das nun „wie ein Kartenhaus zusammengebrochen“, so das Blatt weiter. Aktuell biete sich „ein Bild der Trägheit, das sowohl den Trainerstab als auch den Verein beunruhigt“.
Während Ancelotti also psychologisch gefragt ist, plagen ihn auch Personalprobleme an neuralgischen Punkten seiner Mannschaft. Jude Bellingham, der in der Liga wegen einer Roten Karte zuletzt zweimal gefehlt hatte, muss auch in der Königsklasse wegen einer Gelbsperre aussetzen. Obendrein ist Kylian Mbappé nach einer Weisheitszahn-Operation noch nicht wieder bei 100 Prozent. In Sevilla reichte es nur für die finalen 15 Minuten.
Auch Abwehrchef Rüdiger, der bei Betis einen Elfmeter verschuldet hatte, wirkte ebenfalls wenig spritzig – und war harsch kritisiert worden. Ein Einsatz des Mentalitätsspielers gegen das giftige Atlético um Trainer Diego Simeone wäre trotzdem unheimlich wichtig. Gerade in der Champions League, man denke an Reals Final-Erfolge 2014 und 2016, ist ein epischer Showdown praktisch vorprogrammiert. Oder wie es Flügelflitzer Vinicius Junior in einem Appell an die Fans formulierte: „Lasst den Dienstag im Bernabeu verrückt werden!“
Real Madrid will sich im Sommer von einigen Spielern trennen. Fünf Profis, die derzeit bereits verliehen sind, sollen allesamt gehen.
Die “Marca” nennt die Namen, die sich bei den Madrilenen auf der Abschussliste stehen: Álvaro Rodríguez (20), Rafa Obrador (21), Reinier (21), Marvel (22) und Mario Martín (20) haben trotz ihres jeweils jungen Alters bei Real keine Zukunft mehr. Sie haben sich bislang nicht durchgesetzt und die Hoffnung der Real-Klubleitung, dass dies noch geschieht, ist offenbar nicht da.
Keiner der Profis kann aktuell wirklich überzeugen. Kaufoptionen hat Real bei den Leihgeschäften dieser Spieler jeweils nicht gewährt. Es sollen aber Abnehmer gesucht werden. Allenfalls sind auch Vertragsauflösungen eine Option.
Die Niederlage am Wochenende war ein echter Rückschlag für die Königlichen, die sich auf einem guten Weg wähnten.
Zumindest für einige Augenblicke konnte Antonio Rüdiger die aufziehende Krisenstimmung bei Real Madrid abschütteln. Am Montag feierte der deutsche Nationalspieler seinen 32. Geburtstag, ehe er wieder den Fokus auf das Champions-League-Derby gegen Atlético Madrid richtete. Nach den jüngsten Dämpfern ist der Titelverteidiger im Stadtduell zum Erfolg verdammt.
Vor dem Achtelfinal-Hinspiel am Dienstag (21 Uhr) ist Trainer Carlo Ancelotti der Ernst der Lage mehr als bewusst. “Spielen wir so wie heute”, sagte er nach der 1:2-Ligapleite bei Real Betis in Sevilla am vergangenen Samstag, “werden wir am Dienstag nicht gewinnen. Das ist offensichtlich. Ich hoffe, das hilft uns, um aufzuwachen.”
Es ist gefühlt der zehnte Kommentar in diesem Thread mit dem Satz ‘positiv bleiben’. Da dies kein Gottesdienst, sondern ein Forum ist, würde ich liebend gerne wissen, warum wir positiv bleiben müssen.
Wir können nicht angreifen. Andere Mannschaften stellen drei bis fünf Spieler in die gegnerische Box, während bei uns nicht einmal Mbappé dort zu sehen ist – weil er sich wie Benzema verhält und den Ball im Mittelfeld abholt. Unsere Innenverteidiger sind nicht pressingresistent und spielen stattdessen ‘Schlag-den-Ball-lang, Bruder’-Pässe. Unser Spielaufbau von hinten ist höchstens durchschnittlich, unser Pressing eine Katastrophe. Und wenn wir uns mal dazu entschließen, nach vorne zu gehen, fangen wir Konter ein, als wäre es das Normalste der Welt. Unser Mittelfeld? Absolut nicht vorhanden. Daher meine Frage, in was genau sind wir eigentlich Weltklasse, damit ich auch mal Positiv bleibe?
Tchouaméni spielt ein gutes Spiel und dann drei schlechte. Camavinga begeht mehr dumme Fouls als er durchsteckende Pässe spielt. Modrić ist 100 Jahre alt. Ancelotti nimmt Punktverluste in Kauf, nur um Alaba vor Asencio spielen zu lassen – weil es für ihn mehr Sinn macht, dass Alaba besser sein sollte. Wir wechseln pro Spiel die Innenverteidiger-Positionen so oft wie Liverpool in einer ganzen Saison. Mal spielt Rüdiger rechts, mal links, dann geht Tchouaméni nach hinten und wird wenig später ausgewechselt. Und ich soll glauben, dass wir ein System haben?
Ein Trainer, der mit dem Prime-Milan in 8 Jahren nur einen Liga-Titel gewonnen hat – was soll man da schon erwarten? Ich bin eher verblüfft, dass wir nur drei Punkte hinter dem Tabellenführer liegen. Viele Trainer sind für deutlich weniger rausgeflogen. Aber da unser Vorstand ohnehin keine Ambitionen zeigt und wir weiterhin mit Lucas Vázquez als Stamm-Rechtsverteidiger auflaufen (Ancelotti hat übrigens sechs Monate gebraucht, um Valverde dort spielen zu lassen), warum sollte ich dann positiv bleiben?
DFB-Star verursacht Elfmeter: Real patzt im Titelkampf
01.03.2025Lesedauer: 1 Min.
Das 1:1 für die Gastgeber: Johnny (r.) trifft gegen Real Madrid. (Quelle: Marcelo del Pozo/reuters)
Das hatten sich die Madrilenen anders vorgestellt: Die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti kassiert eine überraschende Niederlage. Auch ein Deutscher steht dabei im Mittelpunkt.
Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat sich im engen Titelkampf mit Hansi Flicks FC Barcelona einen weiteren Patzer geleistet. Die Königlichen verloren am Samstag bei der Generalprobe für das Stadtderby im Champions-League-Achtelfinale mit 1:2 (1:1) bei Betis Sevilla und verpassten den Sprung an die Tabellenspitze. In La Liga präsentiert sich Real weiter wechselhaft: Nur ein Sieg gelang Madrid in den vergangenen fünf Spielen.
Ausgerechnet der langjährige Madrilene Isco (54.) sorgte vom Punkt für die Entscheidung, Nationalspieler Antonio Rüdiger hatte den Elfmeter verursacht. Das Team von Trainer Carlo Ancelotti war zwar nach einem sehenswerten Angriff über Superstar Kylian Mbappé, der nach seiner Weisheitszahn-OP wieder auflaufen konnte, durch Brahim Díaz (10.) früh in Führung gegangen. Real verspielte diese aber nach dem Ausgleich durch Johnny Cardoso (34.).
Damit verpatzten die Königlichen auch den Härtetest vor dem ersten Teil des Stadtderbys gegen Atlético Madrid in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN). In der Liga liegt Real noch auf Rang zwei (54 Punkte), Atlético (53) kann am Abend (21.00 Uhr) mit einem Sieg gegen Athletic Bilbao aber vorbeiziehen und die Tabellenführung übernehmen. Am Sonntag (16.15 Uhr) sind dann Barcelona (54) und Flick gegen Real Sociedad San Sebastian gefordert.