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  • Rangnick sticht in Wunde: Die fiese Klopp-Keule trifft den BVB bis ins Mark

    Rangnick sticht in Wunde: Die fiese Klopp-Keule trifft den BVB bis ins Mark


    Das BVB-Debakel in Bochum wirkt in Dortmund nach. Denn besonders Ralf Rangnicks Kritik am BVB hat eine nie verheilte Wunde wieder aufgerissen. Seit dem Abgang von Jürgen Klopp taumelt der Verein Jahr für Jahr weiter in die Krise hinein.

    Ausgerechnet Jürgen Klopp! Als Ralf Rangnick am Wochenende bei Bild-TV den Auftritt von Borussia Dortmund beim VfL Bochum am Samstagnachmittag im Ruhrstadion mit vernichtenden Worten einordnete, stach der österreichische Nationaltrainer mit seiner Kritik am BVB (un-)bewusst tief in eine nie verheilte Wunde: “Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp.”

    Es waren in der Tat goldene, unvergessene Zeiten für Borussia Dortmund. Und auch wenn sie es beim BVB nicht mehr hören können: Diese Zeit wirkt immer noch nach! Da kann die Person Jürgen Klopp als neuer Repräsentant von Red Bull bei den eingefleischten Fußballfans noch so sehr in Ungnade gefallen sein, die Erfolge bei und mit Borussia Dortmund sind in die schwarz-gelbe Fanseele tief eingebrannt. Und so schmerzen die völlig richtigen und nachvollziehbaren Worte von Ralf Rangnick umso mehr!

    “Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.” Der österreichische Nationaltrainer spricht mit seiner Kritik am BVB einen ganz wunden Punkt an. Denn seit dem Abgang von Jürgen Klopp – der mittlerweile fast zehn lange Jahre zurückliegt – hat die Borussia nicht nur eine ganze Reihe von Trainern verschlissen, sondern vor allem auch eine eigene Idee vom Fußball vermissen lassen. Die “Marke” BVB gebe es so nicht mehr, sagte Rangnick deshalb völlig zurecht.

    “Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt”

    Als Thomas Doll damals im Jahr 2008 das letzte Mal vor Jürgen Klopp als Coach des BVB seine Mannschaft im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg auf den Platz laufen ließ, standen Spieler wie Marcel Höttecke, Antonio Rukavina, Martin Amedick, Giovanni Federico oder auch ein Florian Kringe für die Borussia auf dem grünen Rasen. Und anders als viele es heute in Erinnerung haben: Der Stuhl von Manager Michael Zorc wackelte zu dieser Zeit gewaltig. Denn dem Kader, den der ehemalige BVB-Spieler zusammengestellt hatte, fehlte über Jahre hinweg genau das, was Ralf Rangnick aktuell auch wieder moniert – eine echte Idee: “Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.”

    Die Fehler der Vergangenheit haben sich von Trainerwechsel zu Trainerwechsel immer weiter verschärft. Gefühlt kommt der BVB deshalb seit Jahren aus dem Krisenmodus nicht mehr heraus. Echte Glücksgefühle, wie man sie in den Klopp-Jahren regelmäßig gewohnt war, stellen sich bei den BVB-Fans nur noch selten ein. Und die “Vollgas-Veranstaltungen”, die Jürgen Klopp damals bei seinem Antritt versprach und hinterher auch präsentieren durfte, gibt es bei Borussia Dortmund nur noch äußerst selten. Seit dem Ausscheiden des langjährigen Erfolgstrainers im Sommer 2015 wird viel mehr über das Thema “Mentalität” gesprochen. Dass diese häufig genug fehlt, macht den BVB-Offiziellen große Sorgen – auch wenn sie öffentlich nur ungern über dieses Problem sprechen.

    Zum Autor

    • Ben Redelings ist ein Bestseller-Autor und Komödiant aus dem Ruhrgebiet.
    • Sein aktuelles Werk ist “Das neue Buch der Fußballsprüche” mit weit über 10.000 Sprüchen aus der bunten Welt des Fußballs.

    • Mit seinen Fußballprogrammen ist er deutschlandweit unterwegs. Infos & Termine auf www.scudetto.de.

    Die Borussia der letzten Jahre lebte davon, dass man immer wieder Ausnahmekönner wie Jude Bellingham, Ousmane Dembélé, Erling Haaland oder auch einen Jadon Sancho verpflichten konnte. Spieler, die auf dem Platz überzeugten und später bei ihrem Verkauf dem BVB eine ganze Menge Geld einbrachten. Nicht ganz zu Unrecht hat Uli Hoeneß diese Strategie von Borussia Dortmund einst kritisiert: “Wenn Dortmund einen hochtalentierten Spieler kauft und er gut spielt, kann man wenige Monate später entweder aus dem Klub selbst oder von außerhalb hören, dass er irgendwann ein Verkaufsobjekt darstellen wird.” Doch zur Verteidigung des BVB muss man sagen: Finanziell hat sich dieses Modell des “Ausbildungsvereins” ausgezahlt.

    Neuer Mega-Transfer?

    Sportlich allerdings stand diese Strategie schon immer auf äußerst wackligen Füßen. Denn in die Zukunft gerichtet war diese Idee noch nie. Die Fluktuation war stets einfach zu groß. Und auch jetzt hat es den Anschein, als ob Borussia Dortmund nicht ganz unglücklich darüber ist, dass mit Jamie Gittens medial wieder ein neuer Megatransfer durchdiskutiert wird. Denn das Geld wird der BVB bitter gebrauchen können. Schließlich würde es an ein Wunder grenzen, wenn die Mannschaft in diesem momentanen Zustand noch die Qualifikation für die Champions League schaffen sollte.

    Zwanzig Jahre nach dem Start von Aki Watzke als Geschäftsführer von Borussia Dortmund steht der Klub sportlich wieder einmal am Scheideweg. Und man muss kein Prophet sein, um nüchtern festhalten zu können: In der aktuellen Konstellation wird der BVB eine fulminante Kehrtwende – zurück zu einem Verein mit einer schlüssigen Idee und einer nachvollziehbaren Gesamtstrategie – nicht hinbekommen. Es wird wohl eines weiteren Glücksgriffs, wie damals mit Jürgen Klopp, bedürfen, damit die Borussia endgültig wieder in die Spur kommt. Bis dahin heißt es für die BVB-Fans warten. Ralf Rangnick wenigstens ist wohl frühestens erst nach der WM 2026 wieder auf dem Markt!



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  • Ralf Rangnick fällt vernichtendes Dortmund-Urteil

    Ralf Rangnick fällt vernichtendes Dortmund-Urteil


    1. ruhr24
    2. BVB
    Ralf Rangnick.
    War beim BVB im Gespräch: Ralf Rangnick. © Joeran Steinsiek, Steinsiek.ch/Imago

    Ralf Rangnick war ein Trainerkandidat beim BVB. Nun offenbarte der erfahrene Coach, dass er bei Borussia Dortmund tiefgehende Probleme sieht.

    Dortmund – Bevor Niko Kovac bei Borussia Dortmund als Sahin-Nachfolger vorgestellt wurde, gab es auch eine BVB-Spur zu Ralf Rangnick. Nun bestätigte der 66-Jährige, dass er ein Trainerkandidat war und fand gleichzeitig deutliche Worte zu der sportlichen Krise der Westfalen.

    Nach BVB-Absage: Ralf Rangnick fällt vernichtendes Dortmund-Urteil

    Gegenüber BildTV begründete Rangnick seine BVB-Absage: „Ich möchte da ehrlich gesagt nicht mehr groß drauf eingehen. Dass es die Gespräche gegeben hat – ja, das ist richtig. Aber für mich war immer klar, dass ich jetzt kurzfristig – und das war ja das, was der BVB gesucht hat – nicht zur Verfügung stehe, weil für mich die österreichische Nationalmannschaft im Vordergrund steht.“

    Doch möglicherweise lagen der Trainer-Routinier und die Borussen schlicht in entscheidenden Punkten nicht auf einer Wellenlänge. Denn Rangnick äußerte zudem scharfe Kritik an der Kaderplanung der Schwarz-Gelben: „Man hat den Kader einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise zusammengestellt.“ Der Klub müsse sich jetzt fragen, wie er spielen, auftreten und wahrgenommen werden wolle.

    Der BVB und die Mentalitätsfrage: Ex-Trainerkandidat Ralf Rangnick zeigt klare Kante

    Die Mentalitätsdebatte wiegelte Rangnick unterdessen ab: „Die Vorstellung, dass die Spieler in Dortmund plötzlich eine schlechte Mentalität haben und gerne Spiele verlieren, glaube ich einfach nicht. Das ist nicht der Fall.“

    Vielmehr müsse es andere Gründe geben, „warum die Spieler in Dortmund gefühlt immer schlechter spielen als woanders“. Diesen Punkt machte der österreichische Nationaltrainer an seinem Schützling Marcel Sabitzer fest, der beim BVB „fast nicht wiederzuerkennen“ sei.

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    So begründete der BVB das Treffen mit Ralf Rangnick

    Zwar dürfte Rangnick mit seiner Kritik vielen schwarz-gelben Fans aus der Seele sprechen. Fraglich ist allerdings, ob dessen Worte bei den BVB-Verantwortlichen gut ankommen.

    Die Westfalen hatten gegenüber der Bild zu Protokoll gegeben, dass es in dem Treffen mit Rangnick gar nicht um den Trainerposten ging. Stattdessen sollen mögliche Spielertransfers im Vordergrund gestanden haben.



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  • BVB: Ralf Rangnick zerlegt Dortmund nach Pleite

    BVB: Ralf Rangnick zerlegt Dortmund nach Pleite


    Ralf Rangnick galt zuletzt als möglicher Trainerkandidat in Dortmund. Nun sparte Österreichs Nationaltrainer nicht an Kritik am BVB – und rätselte auch über Marcel Sabitzers zwei Gesichter.

    Borussia Dortmund steckt in der Bundesliga in der Krise. Mittendrin ist auch Mittelfeldmann Marcel Sabitzer, der seiner Bestform in Dortmund schon länger hinterherläuft.

    Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick kann sich Sabitzers BVB-Auftritte im Interview mit “BildTV” nur schwer erklären: “Wenn du ihn jetzt in Dortmund spielen siehst, ist er fast nicht wiederzuerkennen.”

    An der häufig gestellten Mentalitätsfrage wolle Rangnick die Krise nicht festmachen. “Die Vorstellung, dass die Spieler in Dortmund plötzlich eine schlechte Mentalität haben und gerne Spiele verlieren, glaube ich einfach nicht. Das ist nicht der Fall”, so der 66-Jährige, der im Interview auch Gespräche mit dem BVB bestätigte, allerdings absagte, bevor die Borussia Niko Kovac als Trainer verpflichtete.

    Es müsse “Gründe geben, warum die Spieler in Dortmund gefühlt immer schlechter spielen als woanders”.

    Ralf Rangnick: BVB fehlt die Spielidee

    Eine Problematik beim BVB sehe er in einer mangelnden Spielidee im Verein seit dem Abgang von Trainer Jürgen Klopp.

    “Man hat nicht stringent nach einer bestimmten Vorstellung, wie man Fußball spielen will, den Kader zusammengestellt”, so Rangnick zur Klopp-Ära.

    Inzwischen habe man jedoch nicht mehr das Gefühl, “dass es um die Frage geht: Wie wollen wir spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden?”

    Den Spielern könne man da keinen Vorwurf machen. Es liege stattdessen daran, “dass schon seit Jahren der Fixpunkt fehlt. Dass seit Jahren nicht mehr anhand der Spielidee eines Trainers die Frage verfolgt wird: Wie wollen wir spielen?”



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  • Bundesliga: BVB-Profi “nicht wiederzuerkennen” – Rangnick rechnet ab

    Bundesliga: BVB-Profi “nicht wiederzuerkennen” – Rangnick rechnet ab


    Der jüngst noch in Dortmund gehandelte Ralf Rangnick übt scharfe Grundsatzkritik am Klub – und rätselt auch über die BVB-Auftritte von Marcel Sabitzer.

    Borussia Dortmund ist auch dem österreichischen Nationaltrainer Ralf Rangnick ein Rätsel. Vor allem, wenn er auf seinen Schützling Marcel Sabitzer blickt.

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    In einem Interview bei BildTV brach der langjährige Bundesliga-Coach am Sonntag eine Lanze für Sabitzer: Er habe im ÖFB-Team stets performt und zu den Leistungsträgern gehört. „Wenn du ihn jetzt in Dortmund spielen siehst, ist er fast nicht wiederzuerkennen. Das muss ja irgendwelche Gründe haben.“

    Rangnick: Beim BVB sind die Spieler schlechter

    Sabitzer war am Samstag mit dem BVB in Bochum mit 0:2 untergegangen, in der Bundesliga steht Dortmund auf Rang elf. Es ist die größte Krise seit vielen Jahren.

    Woran es liegt? Einen häufig gewählten Erklärungsansatz lehnte Rangnick ab: „Ich bin kein so großer Freund von Mentalitätsdebatten. Die Vorstellung, dass die Spieler in Dortmund plötzlich eine schlechte Mentalität haben und gerne Spiele verlieren, glaube ich einfach nicht. Das ist nicht der Fall.“

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    Es müsse also „schon auch andere Gründe geben, warum die Spieler in Dortmund gefühlt immer schlechter spielen als woanders.“ Es handele sich schließlich um Profis, „die, bevor sie zum BVB gewechselt sind, in ihren Vereinen über viele Jahre richtig gute Leistungen gebracht haben.“

    Rangnick hinterfragt Dortmunds Transferpolitik

    Seit kurzem hat beim BVB Trainer Niko Kovac das Sagen. Vor seiner Einstellung war auch Rangnick ein Kandidat, wie er selbst bestätigte. Es habe Gespräche gegeben, aber seine Aufgaben in Österreich stünden für ihn im Vordergrund.

    Auch vor dem Hintergrund seiner Absage an Dortmund ist pikant, dass er auch mit dem Blick auf das große Ganze in Dortmund scharfe Kritik übt: In der Ära Jürgen Klopp, befand Rangnick, sei der BVB-Kader gezielt so zusammengestellt worden, „dass die Spieler perfekt zur Spielweise von Klopp passten“ – bekanntermaßen mit großem Erfolg. Seit Klopp habe der BVB nun aber nicht nur unzählige Trainer verschlissen, sondern auch bei Transfers keine klare Handschrift mehr.

    „Man hat nicht stringent nach einer bestimmten Vorstellung, wie man Fußball spielen will, den Kader zusammengestellt“, sagte Rangnick: „Dass dann Dinge entstehen wie jetzt, ist dann so. Man hat nicht das Gefühl, dass es um die Frage geht: Wie wollen wir spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern keinen Vorwurf machen, es liegt daran, dass schon seit Jahren der Fixpunkt fehlt. Dass seit Jahren nicht mehr anhand der Spielidee eines Trainers die Frage verfolgt wird: Wie wollen wir spielen?“



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  • Ex-Trainer-Kandidat Ralf Rangnick kritisiert BVB-Kader: “Die Spielidee fehlt“

    Ex-Trainer-Kandidat Ralf Rangnick kritisiert BVB-Kader: “Die Spielidee fehlt“


    Dortmund. Die sportliche Krise bei Borussia Dortmund verschärft sich. Mit Ralf Rangnick äußert nun ein ehemaliger Trainerkandidat deutliche Kritik am BVB-Kader.



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  • Dortmund in der Krise: Rangnicks fundamentale Kritik an der Führung des BVB

    Dortmund in der Krise: Rangnicks fundamentale Kritik an der Führung des BVB


    Ralf Rangnick hätte in diesem Winter auch Trainer von Borussia Dortmund werden können. Er entscheidet sich anders. Aus gewichtigen Gründen, wie er nun verrät. Die Krise des Klubs hat für ihn einen langen Vorlauf.

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB gewesen und sagte in der Sonntags-Sendung „Bild Sport“ bei WELT im TV: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    „Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“

    Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer, seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“

    Schlechtester Liga-Start für BVB-Trainer seit 41 Jahren

    Auch Fußball-Experte Dietmar Hamann hat die BVB-Profis angesichts der nächsten Enttäuschung schwer kritisiert und personelle Konsequenzen gefordert. „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Nationalspieler nach dem 0:2 beim VfL Bochum als Sky-Experte: „Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    Als Tabellenelfter hat der BVB bereits acht Punkte Rückstand auf den angestrebten Champions-League-Platz. Auch der Wechsel von Trainer Nuri Sahin zu Niko Kovac hat bislang keine Besserung gebracht, auch wenn die Dortmunder in der Champions League vor dem Einzug ins Achtelfinale stehen.

    Hamann kritisierte besonders Julian Brandt und attestierte dem 28-Jährige eine „unterirdische“ Leistung. „Der ist jetzt Ende 20, ewig im Verein und einer der Spieler, an denen du dich aufrichten musst“, sagte Hamann. „Du musst irgendwann mal den Spielern wie Brandt oder Marcel Sabitzer sagen: ,Es ist genug‘ und diese Spieler ersetzen. Es geht nicht anders.“

    Für Kovac war es die zweite Niederlage im zweiten Ligaspiel als BVB-Trainer. Die ersten beiden Bundesliga-Partien als Coach der Dortmunder verlor zuletzt Timo Konietzka im August 1984.

    Hamann sieht für die Westfalen die Notwendigkeit, den Kader deutlich zu verändern. „Wenn es nicht geht und wenn keine Besserung in Sicht ist, musst du irgendwann mal einen Schnitt machen“, sagte der 51-Jährige. „Vor dieser Entscheidung stehen sie jetzt bei sechs bis acht Spielern. Das mag teuer werden, vor allem wenn du nicht in die Champions League kommst. Aber mit der Truppe, so wie die zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.“

    pk



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  • BVB im Abwärtsstrudel: Ralf Rangnick kritisiert Dortmunder Kader

    BVB im Abwärtsstrudel: Ralf Rangnick kritisiert Dortmunder Kader


    Der BVB hat nach dem 0:2 beim VfL Bochum bereits zum neunten Mal in der laufenden Bundesligasaison verloren. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Lesen Sie auch: Wieder BVB-Pleite: So lief der Bundesliga-Samstag

    Ralf Rangnick kritisiert BVB Kader

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Clubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB.

    Nun sagte gegenüber „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    BVB-Krise: Rangnick erinnert an Unterschiede in Klopp-Ära

    „Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick.

    „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“

    Lesen Sie auch: Jürgen Klopp auf Sylt gesichtet: Das treibt die Trainer-Ikone auf der Kultinsel

    Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“

    Schlotterbeck vermisst „Basics“ bei seinem Team

    Nico Schlotterbeck hat die Mannschaft nach der Derby-Niederlage mit deutlichen Worten in die Pflicht genommen. „Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern“, sagte der deutsche Nationalspieler bei Sky. Würde das nicht gelingen, wäre „die Saison eine Horror-Saison.“ Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Niko Kovač zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Kovač selbst blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. „Wir werden nicht die Nerven verlieren“, beteuerte der 53-Jährige. 

    Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe.

    Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

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  • Der Sport-Tag: Rangnick knöpft sich die BVB-Bosse vor

    Der Sport-Tag: Rangnick knöpft sich die BVB-Bosse vor



    Der Sport-Tag

    Rangnick knöpft sich die BVB-Bosse vor

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei Bild Sport: “Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.”

    FCB und BVB wollten Rangnick, der jedoch den ÖFB bevorzugt. FCB und BVB wollten Rangnick, der jedoch den ÖFB bevorzugt.

    FCB und BVB wollten Rangnick, der jedoch den ÖFB bevorzugt.

    (Foto: picture alliance / MAX SLOVENCIK / APA / picturedesk.com)

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    “Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp”, sagte Rangnick. “Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen.” Inzwischen aber “haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.”



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  • Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader

    Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader


    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Clubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei Bild Sport: «Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.»

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    Rangnick erinnert an Ära Klopp

    «Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp», sagte Rangnick. «Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.»

    Damals sei der BVB «tatsächlich eine Marke» gewesen, so Rangnick. «Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.»



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  • Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader

    Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader


    Borussia Dortmund in der Krise

    Spielidee fehlt: Rangnick kritisiert Dortmund-Kader

    Aktualisiert am 16.02.2025 – 15:05 UhrLesedauer: 2 Min.

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    Ralf Rangnick kritisiert die Transferpolitik von Borussia Dortmund (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)

    Ralf Rangnick hätte in diesem Winter auch Dortmund-Trainer werden können. Er entscheidet sich anders. Die Krise des Clubs hat für ihn einen langen Vorlauf.

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Clubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovač selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei Bild Sport: “Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.”

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    “Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp”, sagte Rangnick. “Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.”

    Damals sei der BVB “tatsächlich eine Marke” gewesen, so Rangnick. “Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.”



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