Ralf Rangnick war ein Trainerkandidat beim BVB. Nun offenbarte der erfahrene Coach, dass er bei Borussia Dortmund tiefgehende Probleme sieht.
Dortmund – Bevor Niko Kovac bei Borussia Dortmund als Sahin-Nachfolger vorgestellt wurde, gab es auch eine BVB-Spur zu Ralf Rangnick. Nun bestätigte der 66-Jährige, dass er ein Trainerkandidat war und fand gleichzeitig deutliche Worte zu der sportlichen Krise der Westfalen.
Nach BVB-Absage: Ralf Rangnick fällt vernichtendes Dortmund-Urteil
Gegenüber BildTV begründete Rangnick seine BVB-Absage: „Ich möchte da ehrlich gesagt nicht mehr groß drauf eingehen. Dass es die Gespräche gegeben hat – ja, das ist richtig. Aber für mich war immer klar, dass ich jetzt kurzfristig – und das war ja das, was der BVB gesucht hat – nicht zur Verfügung stehe, weil für mich die österreichische Nationalmannschaft im Vordergrund steht.“
Doch möglicherweise lagen der Trainer-Routinier und die Borussen schlicht in entscheidenden Punkten nicht auf einer Wellenlänge. Denn Rangnick äußerte zudem scharfe Kritik an der Kaderplanung der Schwarz-Gelben: „Man hat den Kader einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise zusammengestellt.“ Der Klub müsse sich jetzt fragen, wie er spielen, auftreten und wahrgenommen werden wolle.
Der BVB und die Mentalitätsfrage: Ex-Trainerkandidat Ralf Rangnick zeigt klare Kante
Die Mentalitätsdebatte wiegelte Rangnick unterdessen ab: „Die Vorstellung, dass die Spieler in Dortmund plötzlich eine schlechte Mentalität haben und gerne Spiele verlieren, glaube ich einfach nicht. Das ist nicht der Fall.“
Vielmehr müsse es andere Gründe geben, „warum die Spieler in Dortmund gefühlt immer schlechter spielen als woanders“. Diesen Punkt machte der österreichische Nationaltrainer an seinem Schützling Marcel Sabitzer fest, der beim BVB „fast nicht wiederzuerkennen“ sei.
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So begründete der BVB das Treffen mit Ralf Rangnick
Zwar dürfte Rangnick mit seiner Kritik vielen schwarz-gelben Fans aus der Seele sprechen. Fraglich ist allerdings, ob dessen Worte bei den BVB-Verantwortlichen gut ankommen.
Die Westfalen hatten gegenüber der Bild zu Protokoll gegeben, dass es in dem Treffen mit Rangnick gar nicht um den Trainerposten ging. Stattdessen sollen mögliche Spielertransfers im Vordergrund gestanden haben.
Marcel Sabitzer trägt seit 2023 das BVB-Trikot.Bild: IMAGO images / Steinsiek.ch
Champions League
Schon nach dem Hinspiel zwischen dem BVB und Sporting Lissabon schien klar, wer in das Achtelfinale der Champions League einziehen würde. Mit 3:0 hatte sich Borussia Dortmund in Lissabon durchgesetzt, auch ohne Auswärtstorregel ein echtes Ausrufezeichen.
Und tatsächlich ließ der Bundesligist am frühen Mittwochabend dann auch nichts anbrennen. Vor heimischer Kulisse leistete sich der sonst so sichere Serhou Guirassy zwar einen Elfmeterfehlschuss, die Portugiesen auf der anderen Seite kamen aber kaum zu nennenswerten Chancen. So stand am Ende trotz Dortmunder Überlegenheit ein 0:0.
Marcel Sabitzer ist beim BVB unter Niko Kovač gesetzt
Zu den auffälligsten Akteuren gehörte dabei Marcel Sabitzer. Der Österreicher kam erneut auf der Doppelsechs zum Einsatz, agierte an der Seite von Pascal Groß. Im vierten Spiel unter Niko Kovač stand er damit zum vierten Mal in der Startelf. Jedes Mal auf der gleichen Position.
Das war diese Saison nicht immer so. Sabitzer rotierte zu Saisonbeginn zwischen rechtem Flügel, linkem Flügel und Zentrum. Dabei sah er selten wirklich gut aus.
Das merkte kürzlich auch Ralf Rangnick, Nationaltrainer Österreichs, an. “Wenn du ihn jetzt in Dortmund spielen siehst, ist er fast nicht wiederzuerkennen”, sagte der Coach bei “BildTV” und führte weiter aus: “Im Nationalteam hat er stets performt und zu den Leistungsträgern gezählt.”
Mit jenen Aussagen wurde Sabitzer am Mittwochabend konfrontiert. Allzu gut war der 87-fache Nationalspieler nicht auf seinen Trainer beim ÖFB-Team zu sprechen.
“Das über mich gesprochen wird, ist eben so. Damit muss man umgehen können”, erklärte der BVB-Profi bei Sky zunächst noch diplomatisch. Anschließend ließ Sabitzer aber doch durchblicken, was er tatsächlich von den Worten Rangnicks hält:
“Wenn es aus den eigenen Reihen kommt, weiß ich nicht, ob das hilfreich ist. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich rede lieber mit den Menschen als über die Menschen.”
Rangnick rechtfertigt sich nach Konter von BVB-Profi Sabitzer
Es klingt stark danach, als hätten Sabitzer und Rangnick etwas Redebedarf. Der Nationaltrainer jedenfalls stellte noch am Mittwochabend bei Canal+ klar, dass er seinen Schützling eigentlich “ein Stück weit aus der Schusslinie genommen und verteidigt” habe.
“Wenn er bei uns spielt, ist er einer der absoluten Führungsspieler. Dass er bei uns besser spielt als in Dortmund, sieht, glaube ich, jeder so”, sagte Rangnick.
Im März steht die erste Länderspielpause dieses Jahres an, dann können Sabitzer und Rangnick die Thematik sicherlich noch einmal ausführlich besprechen. Im Rahmen der Nations League trifft Österreich am 20.03. und am 23.03. zweimal auf Serbien.
Borussia Mönchengladbach hat in den vergangenen Jahren einige Hochs und Tiefs erlebt. Nach einer schwierigen letzten Saison, in der der Klub auf Platz 14 abrutschte, scheint sich das Team nun wieder gefestigt zu haben. Eine zentrale Figur in diesem Wandel ist Tim Kleindienst, der im Sommer für sieben Millionen Euro vom 1. FC Heidenheim kam.
Marcel Sabitzer trägt seit 2023 das BVB-Trikot.Bild: IMAGO images / Steinsiek.ch
Champions League
Schon nach dem Hinspiel zwischen dem BVB und Sporting Lissabon schien klar, wer in das Achtelfinale der Champions League einziehen würde. Mit 3:0 hatte sich Borussia Dortmund in Lissabon durchgesetzt, auch ohne Auswärtstorregel ein echtes Ausrufezeichen.
Und tatsächlich ließ der Bundesligist am frühen Mittwochabend dann auch nichts anbrennen. Vor heimischer Kulisse leistete sich der sonst so sichere Serhou Guirassy zwar einen Elfmeterfehlschuss, die Portugiesen auf der anderen Seite kamen aber kaum zu nennenswerten Chancen. So stand am Ende trotz Dortmunder Überlegenheit ein 0:0.
Marcel Sabitzer ist beim BVB unter Niko Kovač gesetzt
Zu den auffälligsten Akteuren gehörte dabei Marcel Sabitzer. Der Österreicher kam erneut auf der Doppelsechs zum Einsatz, agierte an der Seite von Pascal Groß. Im vierten Spiel unter Niko Kovač stand er damit zum vierten Mal in der Startelf. Jedes Mal auf der gleichen Position.
Das war diese Saison nicht immer so. Sabitzer rotierte zu Saisonbeginn zwischen rechtem Flügel, linkem Flügel und Zentrum. Dabei sah er selten wirklich gut aus.
Das merkte kürzlich auch Ralf Rangnick, Nationaltrainer Österreichs, an. “Wenn du ihn jetzt in Dortmund spielen siehst, ist er fast nicht wiederzuerkennen”, sagte der Coach bei “BildTV” und führte weiter aus: “Im Nationalteam hat er stets performt und zu den Leistungsträgern gezählt.”
Mit jenen Aussagen wurde Sabitzer am Mittwochabend konfrontiert. Allzu gut war der 87-fache Nationalspieler nicht auf seinen Trainer beim ÖFB-Team zu sprechen.
“Das über mich gesprochen wird, ist eben so. Damit muss man umgehen können”, erklärte der BVB-Profi bei Sky zunächst noch diplomatisch. Anschließend ließ Sabitzer aber doch durchblicken, was er tatsächlich von den Worten Rangnicks hält:
“Wenn es aus den eigenen Reihen kommt, weiß ich nicht, ob das hilfreich ist. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich rede lieber mit den Menschen als über die Menschen.”
Rangnick rechtfertigt sich nach Konter von BVB-Profi Sabitzer
Es klingt stark danach, als hätten Sabitzer und Rangnick etwas Redebedarf. Der Nationaltrainer jedenfalls stellte noch am Mittwochabend bei Canal+ klar, dass er seinen Schützling eigentlich “ein Stück weit aus der Schusslinie genommen und verteidigt” habe.
“Wenn er bei uns spielt, ist er einer der absoluten Führungsspieler. Dass er bei uns besser spielt als in Dortmund, sieht, glaube ich, jeder so”, sagte Rangnick.
Im März steht die erste Länderspielpause dieses Jahres an, dann können Sabitzer und Rangnick die Thematik sicherlich noch einmal ausführlich besprechen. Im Rahmen der Nations League trifft Österreich am 20.03. und am 23.03. zweimal auf Serbien.
Gut zwei Jahrzehnte lang war das Format der Champions League in Stein gemeißelt: 32 Mannschaften verteilten sich zunächst auf acht Vierergruppen, die besten zwei Teams kamen pro Gruppe weiter und spielten in der anschließenden K.-o.-Runde ab dem Achtelfinale den Turniersieger aus.
Marcel Sabitzer: Der BVB-Star hat 87 Spiele für Österreichs Nationalmannschaft absolviert. (Quelle: IMAGO/Joachim Bywaletz/imago-images-bilder)
Marcel Sabitzer durchlebt mit dem BVB aktuell eine Krise. Zuletzt wurde äußerte sich auch Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick kritisch. Doch der wurde offenbar nur missverstanden.
Der BVB steckt momentan in der Krise. Daran konnte bisher auch Marcel Sabitzer nichts ändern. Der erfahrene Nationalspieler Österreichs hatte unter Ex-Trainer Nuri Şahin einen schweren Stand. Unter Nachfolger Niko Kovač darf er wieder spielen. Die Ergebnisse des BVB lassen aber weiterhin zu wünschen übrig. Und auch Sabitzers Leistungen blieben hinter den Erwartungen zurück.
Kürzlich sagte Österreichs Nationaltrainer Rangnick bei der “Bild”, dass der Mittelfeldmann bei Borussia Dortmund im Vergleich zum Nationalteam “nicht wiederzuerkennen” sei. Auf diese Aussage reagierte der BVB-Star dann am Mittwochabend nach dem Remis gegen Sporting.
Sabitzer sagte am Sky-Mikrofon mit Zurückhaltung: “Es ist halt so, damit muss man umgehen können. Wenn es aus den eigenen Reihen ist – ich weiß nicht, ob das hilfreich ist, aber das muss jeder für sich entscheiden.”
Danach hatte Rangnick das Gefühl, er müsste seine Aussage klarstellen. Wenige Stunden nach Sabitzers Reaktion äußerte sich der Nationalcoach Österreichs im französischen TV-Sender Canal+. Er betonte, dass er Sabitzer “ein Stück weit aus der Schusslinie genommen und verteidigt” habe. Zudem stellte der Deutsche klar: “Wenn er bei uns spielt, ist er einer der absoluten Führungsspieler. Dass er bei uns besser spielt als in Dortmund, sieht, glaube ich, jeder so.” Rangnick sieht den Grund für Sabitzers Leistungen also weniger beim Spieler selbst, sondern eher beim Verein.
In der Bundesliga sind die Dortmunder weit abgeschlagen auf dem elften Rang und damit ganze 26 Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München.
Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick übt deutliche Kritik an der BVB-Kaderplanung. Der „Fixpunkt einer Spielidee“ werde seit Jahren nicht mehr verfolgt.
4 Min Lesezeit
Hier gibt es alle BVB-News und Gerüchte:
16. Februar, 17.17 Uhr: Ragnick übt massive Kritik an BVB-Kaderplanung
Ralf Rangnick (66) hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“
Rangnick hatte im Januar in Salzburg Gespräche mit Hans-Joachim Watzke und Lars Ricken über ein mögliches Engagement bei den Schwarzgelben gesprochen, letztlich aber abgesagt. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.
„Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal Deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“
Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“
16. Februar, 16.28 Uhr: Diallo sichert Auswärtssieg der BVB-U19
Borussia Dortmunds U19 hat das Aus in der Youth League gegen Real Madrid gut verkraftet. Bei Union Berlin siegte die Mannschaft von Mike Tullberg am Sonntag mt 4:2 (1:2) und drehte dabei einen zweimaligen Rückstand. Zum Matchwinner avancierte Ousmane Diallo mit einem Doppelpack (73., 82.).
Den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber. Nach einem Fehler von BVB-Rechtsverteidiger William Rashidi schob Musa Alkan zur Berliner Führung ein. Dortmund fand durch Pharell Kegni jedoch die direkte Antwort (6.). Eine weitere Unaufmerksamkeit in der Defensive führte nach Foul von Dortmunds Torhüter Robin Lisewski zur erneuten Union-Führung per Elfmeter durch Duje Sliskovic (19.).
Nach insgesamt vier Wechseln bis zur 71. Minute übernahmen die Schwarzgelben immer mehr die Spielkontrolle und drehten die Partie innerhalb von zehn Minuten durch Diallo und Joker Alex Niziolek (77.). „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit bestimmt und die drei Tore erzwungen“, sagte Tullberg. In der Tabelle rückt der BVB mit sechs Punkten auf Rang zwei vor. Am kommenden Samstag (12 Uhr) folgt ein weiteres Auswärtsspiel beim Tabellenvierten FSV Mainz 05.
15. Februar. 18.23 Uhr: BVB-U23 beendet Sieglos-Serie gegen Sandhausen
Die BVB-U23 ist zurück in der Erfolgsspur. Durch ein 1:0 gegen den SV Sandhausen beendete die schwarzgelbe Drittliga-Filiale ihre seit drei Spielen andauernde Sieg- und Torlos-Serie. Den Treffer des Tages erzielte Franz Roggow nach einem Doppelpass mit Jordi Paulina nach 17 Minuten.
Der BVB war in der ersten Hälfte drückend überlegen, vergab jedoch eine Reihe von Großchancen. Die dickste gab es nach 27 Minuten, als Michael Eberwein die Latte traf. Nach der Pause ein anderes Bild: Sandhausen drückte, die Borussia geriet vollkommen in die Defensive. Sie hatte in Torwart Marcel Lotka aber einen starken Rückhalt, der den Sieg festhielt.
„Ich bin erleichtert und zufrieden. In der ersten Hälfte haben wir genau das auf dem Platz bekommen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben es aber versäumt, deutlich höher zu führen. Ein 2:0, 3:0 wäre möglich gewesen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine tolle kämpferische Leistung geboten und es als Mannschaft rigoros verteidigt“, befand BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann.
12. Februar, 12 Uhr: DFB terminiert Drittliga-Spieltage der BVB-U23
Der DFB hat die Spieltage 27 bis 30 in der 3. Liga terminiert. Glück für die U23 von Borussia Dortmund: An diesen vier Spieltagen findet keine Begegnung parallel zu den Profis statt. Eine Partie steigt allerdings am Achtelfinal-Spieltag der Champions League. Die Ansetzungen im Überblick:
06. Februar, 13.08 Uhr: DFL terminiert Bundesliga-Spieltage 25 bis 27
Die Deutsche Fußball Liga hat am Donnerstag die zeitegnauen Ansetzungen für die Bundesliga-Spieltage 25 bis 27 bekanntgegeben. Alle BVB-Termine auf einen Blick:
Ralf Rangnick war ein Trainerkandidat beim BVB. Nun offenbarte der erfahrene Coach, dass er bei Borussia Dortmund tiefgehende Probleme sieht.
Dortmund – Bevor Niko Kovac bei Borussia Dortmund als Sahin-Nachfolger vorgestellt wurde, gab es auch eine BVB-Spur zu Ralf Rangnick. Nun bestätigte der 66-Jährige, dass er ein Trainerkandidat war und fand gleichzeitig deutliche Worte zu der sportlichen Krise der Westfalen.
Nach BVB-Absage: Ralf Rangnick fällt vernichtendes Dortmund-Urteil
Gegenüber BildTV begründete Rangnick seine BVB-Absage: „Ich möchte da ehrlich gesagt nicht mehr groß drauf eingehen. Dass es die Gespräche gegeben hat – ja, das ist richtig. Aber für mich war immer klar, dass ich jetzt kurzfristig – und das war ja das, was der BVB gesucht hat – nicht zur Verfügung stehe, weil für mich die österreichische Nationalmannschaft im Vordergrund steht.“
Doch möglicherweise lagen der Trainer-Routinier und die Borussen schlicht in entscheidenden Punkten nicht auf einer Wellenlänge. Denn Rangnick äußerte zudem scharfe Kritik an der Kaderplanung der Schwarz-Gelben: „Man hat den Kader einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise zusammengestellt.“ Der Klub müsse sich jetzt fragen, wie er spielen, auftreten und wahrgenommen werden wolle.
Der BVB und die Mentalitätsfrage: Ex-Trainerkandidat Ralf Rangnick zeigt klare Kante
Die Mentalitätsdebatte wiegelte Rangnick unterdessen ab: „Die Vorstellung, dass die Spieler in Dortmund plötzlich eine schlechte Mentalität haben und gerne Spiele verlieren, glaube ich einfach nicht. Das ist nicht der Fall.“
Vielmehr müsse es andere Gründe geben, „warum die Spieler in Dortmund gefühlt immer schlechter spielen als woanders“. Diesen Punkt machte der österreichische Nationaltrainer an seinem Schützling Marcel Sabitzer fest, der beim BVB „fast nicht wiederzuerkennen“ sei.
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So begründete der BVB das Treffen mit Ralf Rangnick
Zwar dürfte Rangnick mit seiner Kritik vielen schwarz-gelben Fans aus der Seele sprechen. Fraglich ist allerdings, ob dessen Worte bei den BVB-Verantwortlichen gut ankommen.
Die Westfalen hatten gegenüber der Bild zu Protokoll gegeben, dass es in dem Treffen mit Rangnick gar nicht um den Trainerposten ging. Stattdessen sollen mögliche Spielertransfers im Vordergrund gestanden haben.
Ralf Rangnick galt zuletzt als möglicher Trainerkandidat in Dortmund. Nun sparte Österreichs Nationaltrainer nicht an Kritik am BVB – und rätselte auch über Marcel Sabitzers zwei Gesichter.
Borussia Dortmund steckt in der Bundesliga in der Krise. Mittendrin ist auch Mittelfeldmann Marcel Sabitzer, der seiner Bestform in Dortmund schon länger hinterherläuft.
Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick kann sich Sabitzers BVB-Auftritte im Interview mit “BildTV” nur schwer erklären: “Wenn du ihn jetzt in Dortmund spielen siehst, ist er fast nicht wiederzuerkennen.”
An der häufig gestellten Mentalitätsfrage wolle Rangnick die Krise nicht festmachen. “Die Vorstellung, dass die Spieler in Dortmund plötzlich eine schlechte Mentalität haben und gerne Spiele verlieren, glaube ich einfach nicht. Das ist nicht der Fall”, so der 66-Jährige, der im Interview auch Gespräche mit dem BVB bestätigte, allerdings absagte, bevor die Borussia Niko Kovac als Trainer verpflichtete.
Es müsse “Gründe geben, warum die Spieler in Dortmund gefühlt immer schlechter spielen als woanders”.
Ralf Rangnick: BVB fehlt die Spielidee
Eine Problematik beim BVB sehe er in einer mangelnden Spielidee im Verein seit dem Abgang von Trainer Jürgen Klopp.
“Man hat nicht stringent nach einer bestimmten Vorstellung, wie man Fußball spielen will, den Kader zusammengestellt”, so Rangnick zur Klopp-Ära.
Inzwischen habe man jedoch nicht mehr das Gefühl, “dass es um die Frage geht: Wie wollen wir spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden?”
Den Spielern könne man da keinen Vorwurf machen. Es liege stattdessen daran, “dass schon seit Jahren der Fixpunkt fehlt. Dass seit Jahren nicht mehr anhand der Spielidee eines Trainers die Frage verfolgt wird: Wie wollen wir spielen?”
Ralf Rangnick war ein Trainerkandidat beim BVB. Nun offenbarte der erfahrene Coach, dass er bei Borussia Dortmund tiefgehende Probleme sieht.
Dortmund – Bevor Niko Kovac bei Borussia Dortmund als Sahin-Nachfolger vorgestellt wurde, gab es auch eine BVB-Spur zu Ralf Rangnick. Nun bestätigte der 66-Jährige, dass er ein Trainerkandidat war und fand gleichzeitig deutliche Worte zu der sportlichen Krise der Westfalen.
Nach BVB-Absage: Ralf Rangnick fällt vernichtendes Dortmund-Urteil
Gegenüber BildTV begründete Rangnick seine BVB-Absage: „Ich möchte da ehrlich gesagt nicht mehr groß drauf eingehen. Dass es die Gespräche gegeben hat – ja, das ist richtig. Aber für mich war immer klar, dass ich jetzt kurzfristig – und das war ja das, was der BVB gesucht hat – nicht zur Verfügung stehe, weil für mich die österreichische Nationalmannschaft im Vordergrund steht.“
Doch möglicherweise lagen der Trainer-Routinier und die Borussen schlicht in entscheidenden Punkten nicht auf einer Wellenlänge. Denn Rangnick äußerte zudem scharfe Kritik an der Kaderplanung der Schwarz-Gelben: „Man hat den Kader einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise zusammengestellt.“ Der Klub müsse sich jetzt fragen, wie er spielen, auftreten und wahrgenommen werden wolle.
Der BVB und die Mentalitätsfrage: Ex-Trainerkandidat Ralf Rangnick zeigt klare Kante
Die Mentalitätsdebatte wiegelte Rangnick unterdessen ab: „Die Vorstellung, dass die Spieler in Dortmund plötzlich eine schlechte Mentalität haben und gerne Spiele verlieren, glaube ich einfach nicht. Das ist nicht der Fall.“
Vielmehr müsse es andere Gründe geben, „warum die Spieler in Dortmund gefühlt immer schlechter spielen als woanders“. Diesen Punkt machte der österreichische Nationaltrainer an seinem Schützling Marcel Sabitzer fest, der beim BVB „fast nicht wiederzuerkennen“ sei.
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So begründete der BVB das Treffen mit Ralf Rangnick
Zwar dürfte Rangnick mit seiner Kritik vielen schwarz-gelben Fans aus der Seele sprechen. Fraglich ist allerdings, ob dessen Worte bei den BVB-Verantwortlichen gut ankommen.
Die Westfalen hatten gegenüber der Bild zu Protokoll gegeben, dass es in dem Treffen mit Rangnick gar nicht um den Trainerposten ging. Stattdessen sollen mögliche Spielertransfers im Vordergrund gestanden haben.
Ralf Rangnick galt zuletzt als möglicher Trainerkandidat in Dortmund. Nun sparte Österreichs Nationaltrainer nicht an Kritik am BVB – und rätselte auch über Marcel Sabitzers zwei Gesichter.
Borussia Dortmund steckt in der Bundesliga in der Krise. Mittendrin ist auch Mittelfeldmann Marcel Sabitzer, der seiner Bestform in Dortmund schon länger hinterherläuft.
Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick kann sich Sabitzers BVB-Auftritte im Interview mit “BildTV” nur schwer erklären: “Wenn du ihn jetzt in Dortmund spielen siehst, ist er fast nicht wiederzuerkennen.”
An der häufig gestellten Mentalitätsfrage wolle Rangnick die Krise nicht festmachen. “Die Vorstellung, dass die Spieler in Dortmund plötzlich eine schlechte Mentalität haben und gerne Spiele verlieren, glaube ich einfach nicht. Das ist nicht der Fall”, so der 66-Jährige, der im Interview auch Gespräche mit dem BVB bestätigte, allerdings absagte, bevor die Borussia Niko Kovac als Trainer verpflichtete.
Es müsse “Gründe geben, warum die Spieler in Dortmund gefühlt immer schlechter spielen als woanders”.
Ralf Rangnick: BVB fehlt die Spielidee
Eine Problematik beim BVB sehe er in einer mangelnden Spielidee im Verein seit dem Abgang von Trainer Jürgen Klopp.
“Man hat nicht stringent nach einer bestimmten Vorstellung, wie man Fußball spielen will, den Kader zusammengestellt”, so Rangnick zur Klopp-Ära.
Inzwischen habe man jedoch nicht mehr das Gefühl, “dass es um die Frage geht: Wie wollen wir spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden?”
Den Spielern könne man da keinen Vorwurf machen. Es liege stattdessen daran, “dass schon seit Jahren der Fixpunkt fehlt. Dass seit Jahren nicht mehr anhand der Spielidee eines Trainers die Frage verfolgt wird: Wie wollen wir spielen?”
Dortmund. Die sportliche Krise bei Borussia Dortmund verschärft sich. Mit Ralf Rangnick äußert nun ein ehemaliger Trainerkandidat deutliche Kritik am BVB-Kader.
Noch vor wenigen Wochen ist er ein heißer Kandidat auf den Trainerposten bei Borussia Dortmund gewesen, nun äußert Ralf Rangnick (66) deutliche Kritik an der Kader-Planung des BVB. Der aktuelle Trainer der österreichischen Nationalmannschaft sagte bei Bild, dass die momentane Krise des Champions-League-Teilnehmers einen langen Anlauf genommen habe.
„Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick zurückblickend auf die für viele BVB-Anhänger wunderbaren Jahre. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“
Sei der BVB damals noch „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so habe er inzwischen nicht das Gefühl, „dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wir wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“
Zu viele Trainer bei Borussia Dortmund? Rangnick erinnert an Klopp-Ära
Seit dem Abschied von Klopp versuchten sich zehn Trainer an der Titeljagd mit dem Ruhrgebietsklub. Bis auf den Pokalsieg 2021 alle erfolglos. „ Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt“, sagt Rangnick, der nicht nur ein Angebot des BVB, sondern auch eine Trainerstelle bei Rekordmeister FC Bayern München absagte, um weiterhin das österreichische Nationalteam zu coachen.
BVB: Mehr News und Hintergründe zu Borussia Dortmund