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  • Zu-null-Serien pro Verein: Dahmen kann Hitz ablösen –

    Zu-null-Serien pro Verein: Dahmen kann Hitz ablösen –


    Hildebrand an der Spitze 

    Zu-null-Serien pro Verein: Dahmen kann Hitz ablösen – Atubolu hat Golz-Rekord im Visier

    ©IMAGO

    Seit Finn Dahmen zum Jahreswechsel ins Tor des FC Augsburg befördert wurde, stellen die Fuggerstädter die beste Abwehr in Europas Top-Ligen (zum Artikel). Der 26 Jahre alte Schlussmann behielt in den letzten drei Partien eine weiße Weste und kassierte seit 343 Minuten kein Gegentor. Am Sonntagabend im Duell mit dem SC Freiburg könnte er einen neuen Augsburger Rekord aufstellen. Und auch sein Gegenüber Noah Atubolu kämpft um die Bestmarke in seinem Klub.

    Der letzte Spieler, der Dahmen überwinden konnte, war sein Teamkollege Noahkai Banks per Eigentor in der 17. Minute beim 1:1 gegen den FC St. Pauli Anfang Februar. Es folgten drei Partien ohne Gegentor gegen Mainz 05 (0:0), RB Leipzig (0:0) und Gladbach (3:0). Den Augsburger Bundesliga-Rekord hält Marwin Hitz aus der Saison 2015/16. Der Schweizer blieb 399 Minuten ohne Gegentor, ehe Klaas-Jan Huntelaar diese Serie beendete. Dahmen fehlen noch 56 Minuten, ehe er den Rekord eingestellt hat.

    Die Bestmarke in der Bundesliga gehört Timo Hildebrand, der im Trikot des VfB Stuttgart von Mai 2003 bis Oktober 2003 insgesamt 885 Minuten ohne Gegentor blieb. Es dauerte bis zum 9. Spieltag der Saison 2003/04, ehe der Ex-DFB-Keeper erstmals hinter sich greifen musste – den Treffer erzielte Bremens Angelos Charisteas. In der laufenden Spielzeit haben gleich fünf Bundesligisten einen neuen Rekord aufgestellt: Péter Gulácsi für Leipzig (510 Minuten), Nikola Vasilj für St. Pauli (287), Frederik Rönnow für Union Berlin (284), Kevin Müller für Heidenheim (217) und Timon Weiner für Neuling Holstein Kiel (155).

    Doch nicht nur der FC Augsburg, sondern auch der SC Freiburg kann eine beachtliche Serie ohne Gegentor vorweisen. Atubolu hat seit 396 Minuten keinen Treffer kassiert, behielt in den vergangenen Partien eine weiße Weste. Beim 5:0 gegen Werder Bremen hielt er sogar einen Handelfmeter von André Silva. Den Vereinsrekord von Richard Golz kann er am Sonntag noch nicht knacken – in der Saison 2000/01 blieb er 510 Minuten ohne Gegentor.



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  • 1,5 Gegentreffer pro Spiel: Galatasaray mit ungewohnter

    1,5 Gegentreffer pro Spiel: Galatasaray mit ungewohnter


    Nach der Blamage in Alkmaar droht Galatasaray in der Europa League das Zwischenrunden-Aus. Ein elementares Problem scheint dabei die Defensive zu sein, denn nicht nur international, sondern allgemein bleibt man in dieser Saison nur selten ohne Gegentreffer.

    Trotz der Tabellenführung in der heimischen Süper Lig, kann man nicht sagen, dass in Galatasarays Saison bislang alles rosig verläuft. Die Qualifikation für die Champions League ist nicht geglückt und in der Europa League droht nach dem 1:4 gegen AZ Alkmaar das Aus bereits nach der Zwischenrunde. Ein erhebliches Problem, dass der türkische Rekordmeister hat, ist dabei eine ungewohnte defensive Anfälligkeit.

    In dieser Saison bereits 54 Gegentreffer

    Der Schnitt ist nicht gut! In bislang 36 Pflichtspielen in dieser Saison musste Galatasaray schon bemerkenswerte 54 Gegentore schlucken, was eine für einen selbsternannten Spitzenklub und Titelkandidaten in allen Wettbewerben auffallend schwache Quote ist. In gerade einmal sieben Partien blieb man ohne Gegentreffer. Ein Schnitt von 1,5 Gegentreffern pro Spiel spricht eine klare Sprache und sind auch ein deutliches Signal an alle Gegner: Man kann Galatasaray recht leicht wehtun! Für die eigene Außenwirkung ist dies natürlich eine verheerende Aussage.

    International im Schnitt knapp 2,2 Gegentore pro Spiel

    Gerade in der Europa League sieht die Bilanz schwach aus. In neun Spielen fing man sich bislang 20 Gegentore, also im Schnitt mehr als zwei Gegentore pro Spiel. Zählt man dann noch die beiden Niederlagen in der Champions-League-Qualifikation gegen die Young Boys aus Bern hinzu, kommt man in Europa auf 24 Gegentreffer in elf Spielen. In keinem einzigen internationalen Spiel blieb die eigene Weste weiß. Bedenkt man dazu noch den Umstand, dass man die letzten fünf Spiele in der Europa League ohne Sieg blieb, dann kann das den eigenen Ansprüchen nicht genügen.

    Schwache Defensive wird durch starke Offensive aufgefangen

    Die eigene Defensivschwäche wird wiederum bislang von einer starken Offensive aufgefangen. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass die Gelb-Roten in besagten 36 Pflichtspielen auch beeindruckende 85 Tore erzielen konnten. Doch, wie eine alte Fußball-Binsenweisheit sagt: „Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Titel!“ Demnach müsste sich Galatasaray ernsthaft Gedanken machen.

    Wintertransfers sollen vor allem Defensive stärken

    Mit unter anderem Carlos Cuesta, Eren Elmalı, Mario Lemina und Przemyslaw Frankowski hat man im Winter vor allem auch die Defensive gestärkt. Für diese Spieler allein musste man allerdings bislang 15 Millionen Euro hinlegen, mögliche Bonuszahlungen und Kaufoptionen nicht mit eingerechnet. Welchen Effekt das haben wird, wird man erst nach einer Weile wirklich beobachten können.

    Frage nach zukünftigem Stammtorhüter

    In Zukunft wird es ebenfalls spannend sein, wie man auf der Position des Torhüters verfahren wird. Der ewige Fernando Muslera, der so lange Zeit eigentlich ein sicherer Rückhalt der Mannschaft war und für seine regelmäßigen weißen Westen gefeiert wurde, wird den Klub nach der Saison nach dann 14 Jahren verlassen. Ein geeigneter Ersatz, der die Vereinslegende langfristig ersetzen soll, ist bislang noch nicht gefunden.

    Foto: Getty Images / Ahmad Mora



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  • Pro & Contra: BVB-Umbruch im Sommer? Diese Mannschaft hat

    Pro & Contra: BVB-Umbruch im Sommer? Diese Mannschaft hat


    Der BVB steckt in der Krise – unabhängig von dem Sieg unter der Woche in der Champions League bei Sporting.

    Was muss jetzt alles ­besser werden? Braucht die Mannschaft im kommenden Sommer einen kompletten Umbruch? Ein Pro und Contra!

    Achtung Bayern-Fans!: Insider verrät interessante Musiala-Klausel

    Achtung Bayern-Fans! Insider verrät interessante Musiala-Klausel

    Quelle: BILD15.02.2025

    Pro: Diese Mannschaft hat fertig!

    Von Maximilian Wessing

    Selbst die „Gelbe Wand“ kann diese Mannschaft nicht mehr wachrütteln: In der Bundes­liga wartet der BVB seit fünf Heimspielen auf einen Sieg, die längste Sieglos-Serie seit mehr als 18 Jahren!

    Es passt zum Team, das lustlos wirkt – und fertig hat!

    In dem jeder Einzelne mit sich selbst hadert. In dem das Feuer, die Begeisterung fehlt. Selbst Trainer Kovac, der auf Einsatz höchsten Wert legt, konnte nicht direkt entgegenwirken. Nur vier Spieler hatten bei seinem Debüt gegen Stuttgart (1:2) eine erfolgreiche Zweikampf-Bilanz: Eigentorschütze Anton, Gelb/Rot-Sünder Ryerson, Kapitän Can und der sonst so schwache Groß.

    Der Rest? Abgekocht! Überlaufen! Überfordert! Die vermeintlichen Führungsspieler tauchen ab. Brandt, Sabitzer – oft Totalausfälle.

    Unglaublich: Adeyemi schlug in der Liga (57 Einsätze) erst eine einzige Flanke, die zum Tor führte. Die Bosse müssen radikal umbauen. Ansonsten führt der Weg weiter nach unten.



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