Der Platzverweis von Jonas Omlin (m.), hier zu sehen am 31. August 2024, könnte für einen Profi von Borussia Mönchengladbach bittere Folgen haben.
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Droht diesem Star von Borussia Mönchengladbach jetzt in Heidenheim die Bank?
Am 24. Spieltag (1. März 2025, 15.30 Uhr) ist Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga beim 1. FC Heidenheim gefordert. Nach dem 0:3-Ausrutscher gegen den FC Augsburg müssen sich die Fohlen schütteln, um wieder an ihrem vorherigen Lauf anzuknüpfen und die Klatsche vergessen zu machen.
Gladbach-Coach Seoane lobt Mittelfeld-Kontrahenten erneut
Nicht unwahrscheinlich, dass Trainer Gerardo Seoane (46) dabei auf Veränderungen in der Staraufstellung setzt. Könnte von Umstellungen ausgerechnet Kevin Stöger (31) betroffen sein?
Für den Österreicher wäre es eine Art Déjà-vu: Nach der Pleite gegen den FCA im Hinspiel musste Stöger schonmal mit der Bank vorliebnehmen. Entsprechend bitter dürfte es für ihn sein, wenn sich dies nun in Heidenheim wiederholt.
Dabei hatte sich der 31-Jährige seinen Stammplatz bei den Fohlen erst in diesem Jahr zurückgeholt. Er profitierte davon, dass Plea verletzungsbedingt pausieren musste. Der Franzose ist inzwischen wieder fit und scharrt mit den Hufen.
Beim 0:3 vom vergangenen Wochenende wurde Stöger die Möglichkeit genommen, sich gegenüber seinem Kontrahenten hervorzuheben. Als Jonas Omlin (31) wegen einer Notbremse mit Rot des Platzes verwiesen wurde, opferte Seoane den Kreativspieler und nahm ihn aus dem Spiel.
Zuvor hatte der Österreicher mit starken Leistungen punkten können und erhielt daher auch gegen Augsburg den Vorzug. Das könnte sich aber nun ändern – auch, weil der Coach einmal mehr Plea und seine Wichtigkeit hervorhebt.
„Lasso ist zuletzt verletzungsbedingt in die zweite Reihe gerutscht, aber er ist wieder bei 100 Prozent“, bestätigt der Schweizer im Vorfeld des Heidenheim-Spiels und lobt zugleich: „Es ist wichtig, dass wir einen Spieler wie ihn haben.“
Sollte Plea in Heidenheim den Vorzug vor Stöger erhalten, so würde dieser wegen des Platzverweises seines Team-Kollegen doppelt bestraft werden. Zum einen, weil der 31-Jährige gegen Augsburg zum ersten Mal in seiner Karriere vor der Halbzeitpause runtermusste und zum zweiten, weil ihm die Chance verwehrt blieb, sich gegenüber seinem Kontrahenten zu behaupten. Und das wiederum könnte ihn zurück auf die Bank befördern. Es wäre ein Platzverweis, mit bitteren Folgen.
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FAQ: Platzverweis mit bitteren Folgen: Gladbach-Star doppelt
Frage 1: Was ist ein Platzverweis?
Antwort: Ein Platzverweis ist eine Maßnahme im Fußball, bei der ein Spieler aufgrund eines schweren Fouls oder unsportlichen Verhaltens vom Schiedsrichter des Spiels ausgeschlossen wird. Der Spieler muss das Spielfeld sofort verlassen und darf nicht mehr am Spiel teilnehmen.
Frage 2: Warum wurde der Gladbach-Star doppelt bestraft?
Antwort: Der Gladbach-Star wurde nicht nur mit einem Platzverweis belegt, sondern hat auch weitere Konsequenzen erfahren, die meist durch die Regelungen der Liga oder des Vereins bestimmt werden. Dies kann beispielsweise eine Geldstrafe, eine Sperre für mehrere Spiele oder eine Disziplinarmaßnahme des Vereins beinhalten.
Frage 3: Welche Auswirkungen hat ein Platzverweis auf das Team?
Antwort: Ein Platzverweis führt dazu, dass das betroffene Team für den Rest des Spiels mit einem weniger spielenden Spieler auskommen muss, was die Chancen auf einen Sieg erheblich verringern kann. Darüber hinaus muss das Team in den nächsten Spielen möglicherweise auf den gesperrten Spieler verzichten.
Frage 4: Gibt es Fälle, in denen ein Platzverweis angefochten werden kann?
Antwort: Ja, in bestimmten Fällen kann ein Verein gegen den Platzverweis Einspruch erheben, insbesondere wenn er der Meinung ist, dass der Schiedsrichter einen Fehler gemacht hat. dieser Einspruch muss jedoch innerhalb eines festgelegten Zeitraums und mit entsprechenden Beweisen eingereicht werden.
Frage 5: Welchen Einfluss hat ein Platzverweis auf die Karriere eines Spielers?
Antwort: Ein Platzverweis kann temporär negative Auswirkungen auf die Karriere eines Spielers haben, insbesondere wenn er häufig und für gravierende Vergehen verhängt wird. Ein Spieler, der wiederholt vom Platz verwiesen wird, könnte ins Visier von Kritik geraten und möglicherweise seine Position im Team gefährden.
Frage 6: Wie reagieren die Fans auf Platzverweise?
Antwort: Die Reaktionen der Fans auf Platzverweise können sehr unterschiedlich sein. Einige Fans unterstützen die Entscheidung des Schiedsrichters, insbesondere wenn das Vergehen schwerwiegend war. Andere Fans sind möglicherweise enttäuscht und sehen den Platzverweis als ungerechtfertigt an.
Frage 7: Was können Spieler tun, um Platzverweise zu vermeiden?
Antwort: Spieler sollten darauf achten, fair zu spielen, sich an die Regeln zu halten und sich respektvoll gegenüber den Schiedsrichtern und Gegenspielern zu verhalten. Eine verbesserte Kommunikation im Team kann auch helfen, Missverständnisse und unnötige Fouls zu vermeiden.
Frage 8: Gibt es historische Beispiele für Platzverweise mit langfristigen Folgen?
Antwort: Ja, es gibt zahlreiche Beispiele in der Fußballgeschichte, wo Platzverweise schwerwiegende Folgen für Spieler und deren Karrieren hatten. Diese Vorfälle führen oft zu intensiven Diskussionen über Spielerdisziplin und das Verhalten auf dem Spielfeld.
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Im Rennen um die englische Fußball-Meisterschaft muss Spitzenreiter FC Liverpool vorübergehend ohne Trainer Arne Slot auskommen. Der Niederländer und auch sein Assistent Sipke Hulshoff wurden für zwei Spiele gesperrt. Das Duo wird in der Premier League beim Heimspiel in Anfield gegen Newcastle United am Mittwochabend und auswärts beim FC Southampton am 8. März nicht auf der Bank sitzen.
Tumulte nach Merseyside-Derby
Sowohl Slot als auch Hulshoff hatten im Anschluss an das Merseyside-Derby gegen den FC Everton (2:2) zu Monatsbeginn die Rote Karte sehen. Nach dem späten Ausgleich durch James Tarkowski (90.+8) war es im Goodison Park zu tumultartigen Szenen gekommen. Neben Slot und Hulshoff wurden auch Liverpool-Profi Curtis Jones und Evertons Abdoulaye Doucouré vom Platz gestellt. Zunächst war jedoch unklar gewesen, wie die Strafe ausfällt.
Eine unabhängige Disziplinarkommission entschied nun, das Trainer-Duo mit der Sperre zu belegen, nachdem beide eingeräumt hatten, sich gegenüber den Offiziellen unangemessenen verhalten zu haben. Slot wurde zudem zu einer Geldstrafe von 70.000 Pfund (ca. 85.000 Euro) verurteilt, während Hulshoff 7.000 Pfund (ca. 8.500 Euro) zahlen muss. Obendrein müssen die beiden Vereine jeweils eine Geldstrafe wegen der Vorfälle zählen.
Liverpool auf Meisterschaftskurs
Nach dem Unentschieden beim Lokalrivalen Everton drohte der Tabellenvorsprung Liverpools zu schrumpfen. Inzwischen haben die Reds wieder ein komfortables Polster und führen die Tabelle mit elf Punkten vor dem FC Arsenal an. Die Londoner haben allerdings ein Spiel weniger absolviert.
Auch in der Königsklasse darf sich Liverpool Hoffnungen auf den Titel machen. Im Champions-League-Achtelfinale bei Paris Saint-Germain am 5. März sitzt Slot wie gewohnt auf der Bank.
Die BVB-U19 ergattert im schweren Auswärtsspiel in Mainz ein wichtiges Unentschieden. Ousmane Diallo schwächt sein Team durch einen unnötigen Platzverweis.
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Hier gibt es alle BVB-News und Gerüchte:
22. Februar, 15.20 Uhr: BVB-U19 mit 0:0 bei Mainz 05
Borussia Dortmunds U19 hat beim FSV Mainz 05 einen Teilerfolg errungen. Die Gastgeber waren den Dortmundern körperlich deutlich überlegen und wählten häufig lange Bälle. „Die mussten meine Jungs durchgehend verteidigen. Außerdem ist Mainz gegen den Ball vorne Mann gegen Mann draufgegangen“, berichtete BVB-U19-Trainer Mike Tullberg.
Sein Team war vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt. Eigene Chancen kreierten die Borussen nur ganz selten, weil sie sich im vorderen Drittel kaum durchsetzen konnten. Dafür ließen sie allerdings auch nur eine Mainzer Möglichkeit zu, als Luca Reggiani einen Ball des Gegners falsch einschätzte. Doch bei BVB-Torwart Robin Lisewski (65.) war für die Nullfünfer Endstation. Auf der Gegenseite wurde es nach einem direkt verwandelten Eckball von Nick Cherny (78.) gefährlich, den der FSV-Keeper letztlich noch bereinigen konnte.
Die Schlussphase bestritten die Schwarzgelben in Unterzahl, da Ousmane Diallo wegen Meckerns (80.) die Gelb-Rote Karte sah. Das war ihm in dieser Saison auch schon im Dezember beim 0:0 gegen Fortuna Düsseldorf passiert. „Es war vollkommen in Ordnung, hier 0:0 zu spielen. Es freut mich, dass die Jungs in so einem schwierigen Spiel bestehen konnten. Sie müssen noch lernen, sich künftig in den Eins-gegen-Eins-Duellen besser durchzusetzen. Dafür war dieses Spiel sehr wertvoll“, befand Mike Tullberg.
21. Februar, 19.02 Uhr: BVB-U19 trifft auf Mainz 05
Mit dem Bus ist die U19 des BVB am Freitagnachmittag zur Auswärtspartie gegen den FSV Mainz 05 gefahren. Am Samstagmittag um 12 Uhr erwartet dann das Team von Trainer Mike Tullberg die vierte Partie der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga. Die Borussia ist mit zwei Siegen und einer Niederlage gestartet und rangiert hinter RB Leipzig auf Platz zwei der Sechserliga. „Wir wollen schon am Ende unter die ersten Zwei kommen, dann haben wir in der ersten Runde der K.o.-Phase definitiv ein Heimspiel“, sagt Tullberg. Der Gegner kommt dann aus der Gruppe C. Aktuell wäre der Drittplatzierte Bayer Leverkusen der Konkurrent.
Das ist die Zukunft. Die Gegenwart heißt Mainz 04. „Das ist eine erwachsene Mannschaft, die sehr reif ist, gute Standards schießt und sehr entschlossen ist“, beschreibt Tullberg den Gegner. Mit der Defensivarbeit seines jungen Teams ist er zufrieden, er verlangt aber ein besseres Umschaltspiel und mehr Gefahr in der Offensive.
Die junge Mannschaft muss auf die Verletzen Tyler Meiser, Joshua Burstedde und Thierry Fidjeu Tazemeta verzichten. Nico Adamczyk ist angeschlagen. „Wir gucken weiter auf die Ausbildung und dürfen nicht vergessen, dass wir überwiegend mit U16-, U17- und U18-Spielern auflaufen. Deshalb wird es spannend sein zu sehen, wie wir uns gegen solch eine erwachsene Mannschaft wie Mainz schlagen werden“, sagt Tullberg.
21. Februar, 11.20 Uhr: Dezimierte BVB-U23 reist nach Aachen
Vor dem Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen am Samstag (14 Uhr) hat Husten und Keuchen Hochkonjunktur bei Borussia Dortmunds U23. „Die Grippewelle hat bei uns richtig zugeschlagen“, sagt Trainer Jan Zimmermann im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten. Dann zählt er auf: Neben dem ohnehin verletzten Julian Hettwer plagen sich auch Babis Drakas, Franz Roggow, Prince Aning und Paul Besong mit einer Erkältung herum.
Damit nicht genug: Auch Zimmermann selbst, Co-Trainer Marcel Schmelzer und die beiden Physiotherapeuten Markus Langer und Daniel Zolinski hat es erwischt. „Wir konnten nicht das volle Pensum trainieren, das wir uns vorgenommen hatten“, bekennt Zimmermann und schiebt direkt hinterher: „Dennoch werden wir in Aachen gut vorbereitet sein.“
In Almugera Kabar, Kjell Wätjen und Cole Campbell haben dafür gleich drei Youngster in dieser Woche regelmäßig mittrainiert. Filippo Mane ist dagegen nach seiner in Osnabrück erlittenen Verletzung in der Reha. Mit ihrem Einsatz ist gegen Aachen zu rechnen. „Alemannia ist aggressiv und kampfstark. Am Tivoli herrscht eine tolle Atmosphäre und zugleich schlechte Platzverhältnisse. Dadurch werden unsere spielerischen Qualitäten nicht so zum Tragen kommen. Es wird deshalb darauf ankommen, dass wir uns in den Zweikämpfen behaupten. Das wird ein guter Test für meine junge Mannschaft, wie gut sie mit diesen intensiven Bedingungen zurechtkommt“, sagt Jan Zimmermann.
Sein Arbeitsauftrag ist klar formuliert: „Ich erwarte von meinen Jungs, dass sie sich wehren und durchsetzen können.“ Nach dem 1:0 gegen den SV Sandhausen soll die BVB-U23 bei den Remis-Königen der 3. Liga in Aachen (schon zwölf Unentschieden) nachlegen.
20. Februar, 15.46 Uhr: Borussia Dortmund trauert um Volunteer
Große Trauer bei Borussia Dortmund. Am Mittwochabend während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon ist Martin Labus, ein langjähriger Volunteer, gestorben. Er ist 63 Jahre alt geworden. „Martin Labus war seit Juli 2013 ein fester Bestandteil des Volunteer-Teams und hat seither bei fast jedem Spiel unterstützt. Mit seiner unermüdlichen Einsatzbereitschaft war er eine große Bereicherung für die Volunteers. Im Info-Team „Team Außen“ stand er zahlreichen Fans mit Rat und Tat zur Seite und war stets bereit, bei Fragen und Anliegen zu helfen. Bei seinen Volunteer-Kollegen war er äußerst beliebt, seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen“, schreibt der BVB in einer Mitteilung. „Wir sind mit unseren Gedanken bei seiner Familie.“ Labus hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.
18. Februar, 22.18 Uhr: Kovac-Ansage an BVB-Profis nach Presse-Aufreger in Bochum
Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat seine Spieler für ihr Verhalten nach dem 0:2 beim VfL Bochum gerüffelt. Dass die enttäuschten Profis nach einer Niederlage wie am vergangenen Samstag nicht mit Journalisten sprechen, werde es in Zukunft nicht mehr geben „In Zukunft werden sich die Spieler den Nachfragen stellen. Das gehört zum Leben dazu. Das werden wir mit Sicherheit besser machen“, sagte der 53-Jährige am Dienstag.
Nach der Blamage beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn waren nur zwei Spieler den vertraglichen Pflichten nachgekommen und vor die TV-Kameras getreten. Den Fragen aller anderen Journalisten entzogen sich die Profis indes. „Das ist nicht gut gelaufen, dass niemand bei der schreibenden Zunft war“, meinte Kovac. „Da werde ich auch dafür sorgen, dass das in Zukunft nicht mehr passiert. Ich bitte um Nachsicht.“
18. Februar, 19.45 Uhr: Roggow verhandelt mit Hertha BSC
Am Samstag noch war Franz Roggow Siegtorschütze beim 1:0-Erfolg von Borussia Dortmunds U23 gegen den SV Sandhausen. Den trainingsfreien Dienstag nutzte der 22-Jährige nun offenbar für weitere persönliche Weichenstellungen. Ein Video von Sky, das bei „X“ kursiert, zeigt, wie der BVB-Mittelfeldspieler gemeinsam mit seinem Berater Mohamed Meziani die Geschäftsstelle von Hertha BSC besucht.
Roggow, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, führt derzeit Vertragsverhandlungen. Berlin ist dabei einer von mehreren Zweitligisten, die Interesse am Dortmunder zeigen. Roggow (Marktwert: 600.000 Euro) war 2021 vom FC St. Pauli zur BVB-U23 gewechselt und hat sich dort nach kurzer Anlaufzeit rasch zum absoluten Stammspieler entwickelt. Dennoch ist sein Abgang im Juni gewiss – der 22-Jährige möchte den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.
16. Februar, 17.17 Uhr: Ragnick übt massive Kritik an BVB-Kaderplanung
Ralf Rangnick (66) hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“
Rangnick hatte im Januar in Salzburg Gespräche mit Hans-Joachim Watzke und Lars Ricken über ein mögliches Engagement bei den Schwarzgelben gesprochen, letztlich aber abgesagt. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.
„Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal Deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“
Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“
16. Februar, 16.28 Uhr: Diallo sichert Auswärtssieg der BVB-U19
Borussia Dortmunds U19 hat das Aus in der Youth League gegen Real Madrid gut verkraftet. Bei Union Berlin siegte die Mannschaft von Mike Tullberg am Sonntag mt 4:2 (1:2) und drehte dabei einen zweimaligen Rückstand. Zum Matchwinner avancierte Ousmane Diallo mit einem Doppelpack (73., 82.).
Den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber. Nach einem Fehler von BVB-Rechtsverteidiger William Rashidi schob Musa Alkan zur Berliner Führung ein. Dortmund fand durch Pharell Kegni jedoch die direkte Antwort (6.). Eine weitere Unaufmerksamkeit in der Defensive führte nach Foul von Dortmunds Torhüter Robin Lisewski zur erneuten Union-Führung per Elfmeter durch Duje Sliskovic (19.).
Nach insgesamt vier Wechseln bis zur 71. Minute übernahmen die Schwarzgelben immer mehr die Spielkontrolle und drehten die Partie innerhalb von zehn Minuten durch Diallo und Joker Alex Niziolek (77.). „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit bestimmt und die drei Tore erzwungen“, sagte Tullberg. In der Tabelle rückt der BVB mit sechs Punkten auf Rang zwei vor. Am kommenden Samstag (12 Uhr) folgt ein weiteres Auswärtsspiel beim Tabellenvierten FSV Mainz 05.
15. Februar. 18.23 Uhr: BVB-U23 beendet Sieglos-Serie gegen Sandhausen
Die BVB-U23 ist zurück in der Erfolgsspur. Durch ein 1:0 gegen den SV Sandhausen beendete die schwarzgelbe Drittliga-Filiale ihre seit drei Spielen andauernde Sieg- und Torlos-Serie. Den Treffer des Tages erzielte Franz Roggow nach einem Doppelpass mit Jordi Paulina nach 17 Minuten.
Der BVB war in der ersten Hälfte drückend überlegen, vergab jedoch eine Reihe von Großchancen. Die dickste gab es nach 27 Minuten, als Michael Eberwein die Latte traf. Nach der Pause ein anderes Bild: Sandhausen drückte, die Borussia geriet vollkommen in die Defensive. Sie hatte in Torwart Marcel Lotka aber einen starken Rückhalt, der den Sieg festhielt.
„Ich bin erleichtert und zufrieden. In der ersten Hälfte haben wir genau das auf dem Platz bekommen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben es aber versäumt, deutlich höher zu führen. Ein 2:0, 3:0 wäre möglich gewesen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine tolle kämpferische Leistung geboten und es als Mannschaft rigoros verteidigt“, befand BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann.
12. Februar, 12 Uhr: DFB terminiert Drittliga-Spieltage der BVB-U23
Der DFB hat die Spieltage 27 bis 30 in der 3. Liga terminiert. Glück für die U23 von Borussia Dortmund: An diesen vier Spieltagen findet keine Begegnung parallel zu den Profis statt. Eine Partie steigt allerdings am Achtelfinal-Spieltag der Champions League. Die Ansetzungen im Überblick:
06. Februar, 13.08 Uhr: DFL terminiert Bundesliga-Spieltage 25 bis 27
Die Deutsche Fußball Liga hat am Donnerstag die zeitegnauen Ansetzungen für die Bundesliga-Spieltage 25 bis 27 bekanntgegeben. Alle BVB-Termine auf einen Blick:
Mit dem 2:0 aus dem Hinspiel im Rücken durfte man als Ajax-Fan heute eigentlich von einem entspannten Fußballabend ausgehen, in dem das Euro-League-Achtelfinale gegen Union Saint-Gilloise ohne größeren Aufwand klargemacht werden kann. Doch dann – nun ja – kam Davy Klaassen.
Als USG-Stürmer Ousseynou Niang in der 25. Minute aus der Strafraummitte abzog und Ajax-Keeper Pasveer dabei schon überwunden hatte, schmiss der Ex-Werder-Profi sich noch dazwischen und lieferte das, was eigentlich Pasveers Aufgabe gewesen wäre: eine absolute Glanzparade.
Kleiner Reminder also an Davy Klaassen: Das ist hier die Europa League im Jahr 2025 und nicht die WM 2010 und Sie sind nicht Luis Suárez. Der Ausgang für Klaassen war aber derselbe wie damals bei Suárez: Rote Karte für das verhinderte Tor mit der Hand.
Der kleine, aber wichtige Unterschied zu 2010: Den Elfer verschoss Asamoah Gyan damals, USG-Profi Promise David traf heute zum 2:0 für die Belgier.
Was auch heißt, dass das Hinspielergebnis egalisiert ist und Ajax jetzt noch eine ganze zweite Hälfte in Unterzahl um den Achtelfinaleinzug bangen muss.